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ADIODA-12
EXTENDED
EDV-Nr.: A-1064
32 * 12 Bit-A/D
4 * 12 Bit-D/A
24 Ein-/Ausgänge
3 * 16-Bit-Zähler
Waitstategenerator
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Wasco ADIODA-12 EXTENDED

  • Seite 1 ADIODA-12 EXTENDED EDV-Nr.: A-1064 32 * 12 Bit-A/D 4 * 12 Bit-D/A 24 Ein-/Ausgänge 3 * 16-Bit-Zähler Waitstategenerator...
  • Seite 2 Pascal, Turbo C sind geschützte Warenzeichen von Borland. Quickbasic ist ein eingetragenes Warenzeichen von Microsoft. Powerbasic ist ein eingetragenes Warenzeichen von Robert S. Zale. ® wasco ist ein eingetragenes Warenzeichen. Haftungsbeschränkung Die Firma Messcomp Datentechnik GmbH haftet für keinerlei, durch den...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Blockschaltbild Adressierung Steckerbelegung 32-Kanal-12Bit A/D 4-Kanal-12Bit D/A 24-Kanal-Ein-/Ausgabe über PIO 8255 3 * 16 Bit Zähler Waitstategenerator 4. Programmierung 5. Zubehör Passendes wasco ® Zubehör Anschlusstechnik (Anwendugnsbeispiele) Einzelkomponenten zur Eigenkonfektionierung 6. Fehlersuche 7. Technische Daten 8. Produkthaftungsgesetz 9. EG-Konformitätserklärung Anhang...
  • Seite 4: Produktbeschreibung

    1. Produktbeschreibung Die ADIODA-12 verfügt über 32 gemultiplexte, massebezogene EXTENDED 12 Bit A/D-Eingangskanäle mit programmierbarem Verstärker und einer maximalen Summenabtastrate von 25 kS/s. Der Eingangsspannungsbe- reich (unipolar: 0..10 V, bipolar: +/-5 V, +/-10 V) wird mittels Jumper fest- gelegt. Die vier voneinander unabhängigen analogen Ausgangskanäle werden durch vier multiplizierende 12 Bit Digital/Analogwandler erreicht und sind ebenfalls mittels Jumper auf unipolare oder bipolare Betriebs- art einstellbar.
  • Seite 5: Installation Der Adioda

    2. Installation der ADIODA-12 EXTENDED Achten Sie vor dem Einbau der ADIODA-12 darauf, dass der Rechner vom Netz getrennt oder zumindest ausgeschaltet ist. Denn beim Einbau der Interface-Karte in den laufenden Rechner besteht die Gefahr, dass neben der ADIODA-12 auch andere Karten des PCs oder Rechners zer- stört werden.
  • Seite 6: Systemkomponenten

    3. Systemkomponenten 3.1 Blockschaltbild +5V DC / 1A 12 Bit Adress- A/D-Wandler decodierung (AD574) S & H 12 Bit D/A-Wandler (AD7541) Bus- pufferung 12 Bit D/A-Wandler (AD7541) 12 Bit D/A-Wandler (AD7541) 12 Bit D/A-Wandler (AD7541) Interface- steuerung 24 Kanal Digital I/O (8255) IRQ 2...7, 10...12, 14, 16 3*16Bit...
  • Seite 7: Adressierung

    3.2 Adressierung Die Port-Adress-Bereiche, unter die die Bausteine angesprochen werden können, sind durch zwei Dip-Schalterblöcke auf der Platine einstellbar: ADIODA12 COPYRIGHT 1993 MADE IN GERMANY LED3 C406 C407 C409 C306 C307 C309 C206 C207 C209 C106 C109 C107 LED2 C925 C903 C905 U405...
  • Seite 8: Einstellung Der Portadressen

    3.2.1 Einstellung der Portadressen: Schalter SWxx Basisadresse 200h 210h 220h 230h 240h 250h 260h 270h 280h 290h 2A0h 2B0h 2C0h 2D0h 2E0h 2F0h 300h ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 9: Die Belegung Der Portadressen Im Pc

    3.2.2 Die Belegung der Portadressen im PC: Portadresse Funktion 000h .. 00Fh DMA-Controller 020h .. 021h Interrupt-Controller 040h .. 043h Zeitgeber (8253) 060h .. 063h Systemregister (8255) 080h .. 083h DMA-Seitenregister 0AXh NMI-Interrupt-Register 0CXh Reserviert 0EXh Reserviert 100h .. 1FFh nicht verwendet 200h ..
  • Seite 10: Aufteilung Der Portadressen

    3.2.3 Aufteilung der Portadressen Adresse Belegung Dipschalterblock Basisadresse Offset PIO-PORTA - Schreib-Lesepuffer PIO-PORTB - Schreib-Lesepuffer PIO-PORTC - Schreib-Lesepuffer PIO - Controll-Register Zähler0 - Schreib-Lesepuffer Zähler1 - Schreib-Lesepuffer Zähler2 - Schreib-Lesepuffer Timer - Controll-Register D/A1 - Low-Byte D/A1 - High-Halbbyte D/A2 - Low-Byte D/A2 - High-Halbbyte A/D - Kontrollregister 1 A/D - Kontrollregister 2...
  • Seite 11 Bei Default-Basisadresse 220h (SW1) und 230h (SW2) ergibt sich z. B. folgender Adressbereich: 224h PIO_PortA - Schreib-Lesepuffer (8255 - U12) 225h PIO_PortB - Schreib-Lesepuffer (8255 - U12) 226h PIO_PortC - Schreib-Lesepuffer (8255 - U12) 227h PIO - Controll-Register (8255 - U12) 228h Zähler0 - Schreib-Lesepuffer (8254 - U10)
  • Seite 12: Steckerbelegung

    3.3 Steckerbelegung 3.3.1 Steckerbelegung von P1 Die D-Sub-Buchse P1 ist am Slotblech der Platine montiert. Ihr sind die ersten 16 analogen Eingänge und der Anschluss für das evtl. externe Trigger- und Interruptsignal zugeführt. Außerdem kann dieser Buchse die Versorgungsspannung (Vcc + 5V) und die Masse (GND) des Rechners durch Setzen eines Jumpers am Jumperblock JP5 zugeführt werden.
  • Seite 13 3.3.2 Steckerbelegung von P2 Dem 40poligen Pfostenstecker P2 sind die A/D-Eingänge 17...31 zuge- führt. Die Zuführung der Versorgungsspannung (Vcc + 5V) und der Mas- se (GND) des Rechners ist durch Setzen einer Jumperbrücke an JP6 möglich. Mittels Flachbandleitung können die Anschlüsse auf eine 37po- lige D-Sub-Buchse mit Slotblech verlegt werden.
  • Seite 14 3.3.3 Steckerbelegung von P3 Die vier analogen Ausgänge sowie der Anschluss für die evtl. externe Re- ferenzspannung liegen am 40poligen Pfostenstecker P3 an. Die 5V Ver- sorgungsspannung und die Masse des Rechners können durch entspre- chende Verbindungen an JP6 dem Pfostenstecker P3 zugeführt werden. Der Pfostenstecker P3 ist wie der Pfostenstecker P2 auf eine 37polige D-Sub-Buchse verlegbar.
  • Seite 15 3.3.4 Steckerbelegung von P4 Am Pfostenstecker P4 liegen die 24 digitalen Ein-/Ausgänge des PIO- Bausteines und die Signale des Timers an. Außerdem sind diesem Anschlussstecker durch Setzen eines Jumpers am Jumperblock JP4 die interne Versorgungsspannung (Vcc + 5V) und die Masse des Rechners zuzuführen.
  • Seite 16 Es besteht die Möglichkeit, die Anschlüsse des Pfostensteckers P4 mittels Flachbandleitung auf ein Slotblech mit 37poliger D-Sub-Buchse zu verle- gen. Der Pfostenstecker P4 der ADIODA-12 ist kompatibel zu P5 EXTENDED der WITIO-48 , WITIO-48 , WITIO-240 und WITIO- STANDARD EXTENDED STANDARD , zu P2 der RELAIS-16 , zu P3 der RELAIS-32...
  • Seite 17 Die Versorgungsspannung (Vcc + 5V) und die Masse (GND) des Rech- ners liegt an den jeweiligen Anschlusssteckern nur nach Setzen von Jum- perbrücken an den entsprechenden Jumperblöcken an. Die Belegung der einzelnen Jumperblöcke entnehmen Sie bitte der folgenden Abbildung: ADIODA12 COPYRIGHT 1993 MADE IN GERMANY LED3...
  • Seite 18: 32-Kanal-12Bit A/D

    3.4 32-Kanal - 12Bit A/D Die ADIODA-12 verfügt über 32 gemultiplexte massebezogene EXTENDED 12-Bit-A/D-Eingangskanäle mit programmierbarem Verstärker. Der A/D-Eingangsbereich (0...10 V, +/- 5 V, +/- 10 V) sowie gegebenen- falls die IRQ-Leitung bei Interrupt-Anwendungen werden mittels Jumper- stellung festgelegt. Die weiteren Einstellungen (Multiplexer-Kanalaus- wahl, PGA-Verstärkungswahl und A/D-Betriebsart-Selektion) erfolgen rein softwaremäßig.
  • Seite 19 3.4.1 A/D-Eingangsspannungsbereiche Die Festlegung des A/D-Eingangsspannungsbereiches erfolgt über die Stellung von Jumperblock JP900. Für die möglichen Eingangsspan- nungsbereiche ergeben sich folgende Jumperstellungen: unipolare Betriebsart - 0 .. 10V: JP900 bipolare Betriebsart +/- 5V: JP900 ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 20 bipolare Betriebsart +/- 10V: JP900 Wichtiger Hinweis: Eingangsspannungen außerhalb des eingestellten Eingangsspannungs- bereiches sowie Jumperstellungen, die von den oben genannten ab- weichen, sind unbedingt zu vermeiden, da sie zur Beschädigung der ADIODA-12 führen könnten! ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 21 3.4.2 A/D-Kontrollregister Die ADIODA-12 benützt die Portadressen BASISADRESSE2 + EXTENDED 08h bis einschließlich BASISADRESSE2 + 0Dh zur Kontrolle des A/D- Wandlers, der Multiplexerbausteine, des programmierbaren Verstärkers sowie des Interrupt-Flipfl ops. Je nachdem, ob in die jeweilige Portadres- se geschrieben oder der Registerinhalt gelesen wird, ergibt sich folgende Bedeutung der Kontrollregister: Basisadresse2 + Register...
  • Seite 22 Das Schreiben eines Bytes in eine der Portadressen BASISADRESSE2 + 0Bh, BASISADRESSE2 + 0Ch und BASISADRESSE2 + 0Dh bestimmt die Funktion des Multiplexers, des programmierbaren Verstärkers bzw. des A/D-Wandlers selbst (siehe hierzug auch Kapitel 3.4.3 bis einschließ- lich 3.4.6). Nach dem Booten des Rechners befi ndet sich die ADIODA-12 in folgen- dem Grundzustand: A/D-Modus: Softwaretriggerung...
  • Seite 23 3.4.3 Multiplexer-Kanalauswahl Die Auswahl eines der 32 A/D-Eingangskanäle erfolgt durch Schreiben eines "Multiplexer-Kontrollbytes" in die Portadresse BASISADRESSE2 + 0Bh. Das Multiplexer-Kontrollbyte hat folgendes Format: Kanal-Nr. beliebig K-Byte = Kanal-Nummer - 1 Beispiel: Auswahl von Kanal 22 --> K-Byte = 21(dezimal) = 15(hex) port(BASISADRESSE_B + $0B):= $15;...
  • Seite 24 3.4.4 PGA-Verstärkungswahl Mit dem PGA-Kontrollbyte (Portadresse des PGA-Kontrollregisters = BA- SIS-ADRESSE2 +0Ch) wird der Verstärkungsfaktor des programmierbaren Verstärkers (PGA) selektiert. Der PGA der ADIODA-12 ist wie folgt mit den Eingangskanälen sowie dem A/D-Wandler verbunden: Die Eingangsspannung UA/D am Wandler ergibt sich wie folgt aus dem analogen Eingangssignal an einem der Kanäle 1..32 (selektiert mit dem Multiplexer-Kontrollbyte) und dem eingestellten Verstärkungsfaktor V = 1,2,4,8,16)
  • Seite 25 Hinweis: Es ist unbedingt sicherzustellen, dass die Eingangsspannung UA/D im erlaubten Eingangsbereich (abhängig von der Jumperstellung JP900/ siehe Kapitel 3.4.1) liegt. Hierauf ist insbesondere bei Verwendung von unterschiedlichen Verstärkungsfaktoren für verschiedene Eingangskanä- le zu achten! Das PGA-Kontrollbyte hat folgendes Format: Verstärkungs- faktor beliebig...
  • Seite 26 3.4.5 A/D Betriebsarten Der A/D-Block der ADIODA-12 kann hinsichtlich A/D-Aufl ösung, Trigge- rung (=A/D-Wandlungsauslösung) und Interrupthandling in den folgen- den verschiedenen Betriebsarten eingesetzt werden: A - A/D-Aufl ösung 12-Bit-Aufl ösung 8-Bit-Aufl ösung B - Triggerung (Wandlungsauslösung) Softwaretriggerung Hardwaretriggerung durch externes Signal Hardwaretriggerung durch Timer-Signal OUT2 C - Interrupthandling keine Interruptauslösungen...
  • Seite 27 Grundsätzlich ist es möglich, die ADIODA-12 je nach Aufgabenstellung in einer beliebigen Kombination aus den Einstellvarianten A/1..2, B/1..2 und C/1..4 zu betreiben. Im folgenden werden die gebräuchlichsten Betriebs- arten erläutert. Ausführliche Programmbeispiele fi nden Sie hierzu in der mitgelieferten Software. 3.4.5.1 12-Bit/8-Bit-Wandlung (Softwaretriggerung/STS-Polling) Die softwaremäßige Wandlungsauslösung mit Abfrage des Statussigna-...
  • Seite 28 Start Initialisierung / ADIODA-12 Modusbyte = 00h >> Softwaretriggerung >> kein Interrupt MUX-Kanalauswahl PGA-Verstärkungswahl Wandlungsauslösung durch Softwarekommando Abfrage des Wandler-Statussignals STS = 0 Digitalen Wert einlesen Ende? Ende ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 29 3.4.5.2 12-Bit-Wandlung (Timer-Auslösung / STS-Polling) Mit Hilfe des 8254-Timerbausteins der ADIODA-12 können auf einfache Weise zeitlich defi nierte "Abtastungen" des analogen Eingangssignales durchgeführt werden. Hierzu müssen die Jumper JP1/1-2..17-18 gesetzt sein. Die drei Zähler sind dann in Reihe geschaltet und erzeugen nach ihrer Initialisierung aus dem Oszillatorsignal das Triggersignal (= Timer- ausgangssignal OUT2) für den A/D-Wandler.
  • Seite 30 Um sicherzustellen, dass der digitale Wert vom Wandlerausgang erst beim Anliegen gültiger Daten gelesen wird, muss das Statussignal des Wandlers, das während der Wandlung logisch "1" ist, abgefragt werden. Durch das Lesen von jeweils einem Byte von den Portadressen BASIS- ADRESSE2 + 08h bzw.
  • Seite 31 Start Timer -> in definierten Ausgangszustand ADIODA-12 - Initialisierung Modusbyte = 12h >> Triggerung des Timersignals >> Auflösung 12Bit >> kein Interrupt Timer - Initialisierung MUX-Kanalauswahl PGA-Verstärkungswahl Abfrage des Wandler-Statussignals STS = 0? Digitalen Wert einlesen Ende? Timer -> in definierten Haltezustand Initialisierung/ADIODA-12 Modusbyte = 00h...
  • Seite 32 3.4.5.3 12-Bit-Wandlung (Timer-Auslösung / STS-Interrupt) Die in Kapitel 3.4.5.2 geschilderte Betriebsart hat (insbesondere bei sehr niedrigen Abtastraten) den Nachteil, dass das ablaufende Programm nach dem Start der Wandlung ständig mit der Abfrage des Statussig- nales des A/D-Wandlers "beschäftigt" ist und keinerlei andere Aufgaben übernehmen kann.
  • Seite 33 Start Timer -> in definierten Ausgangszustand ADIODA-12 - Initialisierung Modusbyte = 1Ah >> Triggerung des Timersignals >> Auflösung 12Bit >> Interrupt des STS-Signals MUX-Kanalauswahl PGA-Verstärkungswahl Timer - Initialisierung Hauptprogrammschleife z.B. Steuer- bzw. Überwachungsprogramm Timer -> in definierten Interruptserviceroutine Haltezustand Digitalen Wert einlesen Initialisierung / ADIODA-12 Modusbyte = 00h >>...
  • Seite 34 3.4.5.4 12-Bit-Wandlung (Auslösung durch externes Signal / STS-Interrupt) Diese Betriebsart eignet sich für Anwendungen, in denen die A/D-Wand- lungen durch ein externes Signal gesteuert werden sollen. Zur Wand- lungsauslösung ist eine positive Flanke des Triggersignales (an Pin 17 von P1) notwendig. Das Statussignal des A/D-Wandlers löst bei Wandlungsende automatisch einen Hardware-Interrupt über die mit dem Jumperblock JP2 ausgewähl- te IRQ-Leitung aus.
  • Seite 35 3.4.6 A/D-Betriebsart / Modusbyte Modusbyte: Das Modusbyte dient zur Programmierung der Art der Wandlungsauslö- sung (softwaremäßig, Timer-Auslösung bzw. durch externes Signal), der Wandlungsaufl ösung (8 bzw. 12 Bit), sowie der Interrupt-Quelle (STS-Si- gnal vom A/D-Wandler, Timer-Ausgangssignal bzw. externes Signal) bei Interruptanwendungen.
  • Seite 36 JP 2 A/D-Wandler Kontrollregister INT2 INT3 INT4 INT5 INT6 Steuer- INT7 logik INT10 INT11 INT12 STS-, Timer-, oder externes Signal INT14 INT15 Timer ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 37: Abgleich - A/D-Wandler Und Pga

    3.4.7 Abgleich - A/D-Wandler und PGA Die ADIODA-12 ist standardmäßig auf den bipolaren Eingangsspan- nungsbereich +/-10V eingestellt und abgeglichen. Bei Änderung der Grundeinstellung kann ein erneuter Abgleich des A/D-Systems notwen- dig sein. Aufgrund der Langzeitdriftdaten der Analog-Bauelemente und der Temperaturdrift ist darüberhinaus ein Abgleich der ADIODA-12 unter Betriebsbedingungen zu empfehlen.
  • Seite 38 2. Abgleich des A/D-Wandlers PGA-Verstärkung v = 1 setzen Je nach gewünschtem Eingangsspannungsbereich Jumper JP900 /9-10 bzw. 11-12 (Spannungsbereich) und Jumper JP900 /5-6 bzw. 7-8 (bipolare/unipolare Betriebsart) setzen. Je nach Betriebsart Nullpunktoffset des A/D-Wandlers mit Trimmer VR2 bzw. VR3 abgleichen. Hierzu die unten angegebenen Spannungen an den momentan selek- tierten Eingangskanal legen und wiederholt den 12-Bit-Wandlungswert lesen und abgleichen, bis der jeweilige Sollwert erreicht ist.
  • Seite 39 Abgleich des Endbereiches des A/D-Wandlers: Mit Spindeltrimmer VR1 auf den vom Eingangsspannungsbe- reich abhängigen Sollwert abgleichen. unipolare Betriebsart (0..10V): Bei Anlegen einer Spannung von Vfsr - 1 1/2 LSB (=9.9963V) soll digitale Wert zwischen 1111 1111 1110 1111 1111 1111 schwanken. bipolare Betriebsart: Bei Anlegen einer Spannung von Vfsr - 1 1/2 LSB (=+9.9927V bei +/-10V)
  • Seite 40 3.5 4-Kanal - Analogausgänge Die ADIODA-12 verfügt über vier voneinander unabhängige ana- EXTENDED loge Ausgangskanäle mit einer Aufl ösung von jeweils 12-Bit, die durch vier multiplizierende 12-Bit Digital-/Analogwandler erreicht werden. Mit- tels Jumper ist die Auswahl einer Hauptreferenzspannung (V ) aus vier REF0 verschiedenen intern erzeugten Spannungen möglich.
  • Seite 41: Auswahl Der Hauptreferenzspannung

    3.5.1 Auswahl der Hauptreferenzspannung Durch Setzen eines Jumpers am Jumperblock JP50 können Sie die für Sie geeignete Hauptreferenzspannung V auswählen. Standardmäßig Ref0 wird vor der Auslieferung an JP50, Jumper 4 für V = 10V gesetzt. Die Ref0 Werte der Spannungen für V entnehmen Sie bitte der nun folgenden Ref0 Tabelle.
  • Seite 42 Die Pinbelegung des Jumperblockes JP50, zum Setzen des Jumpers für die Auswahl der V , entnehmen Sie bitte der nun folgenden Abbildung: Ref0 ADIODA12 COPYRIGHT 1993 MADE IN GERMANY LED3 C406 C407 C409 C306 C307 C309 C206 C207 C209 C106 C107 C109 LED2...
  • Seite 43 Nach dem Setzen eines Jumpers an JP50 haben Sie die Möglichkeit an den Jumperblöcken DA1..4, durch Jumperverbindung eine Referenz- spannung aus V und V zum Erreichen Ihres benötig- RefA RefB RefC Refextern ten Endbereiches auszuwählen. Diese Referenzspannungen sind für den Default-Bereich 10V auf folgende Endbereichswerte abgeglichen: ~ 10V RefA...
  • Seite 44: Abgleich Der D/A-Kanäle

    3.5.2 Abgleich der D/A-Kanäle Die ADIODA-12 wird vor der Auslieferung für den Default-Bereich, EXTENDED bipolar +/-10V, fein abgeglichen. Bei Verwendung von V RefA RefB RefC oder bei Umjumperung auf unipolare Betriebsart, ist ein Fein- Refextern abgleich durchzuführen. Zum Abgleich dient Ihnen das beiliegende Ab- gleichprogramm (ADA_ABGL.EXE).
  • Seite 45 Abgleich Auswahl Hauptreferenz Auswahl variabel RefC, RefA RefB RefC Refextern Grob- RefA abgleich RefB Refextern Alle Kanäle Betriebsart unipolar Fein- abgleich unipolar Betriebsart bipolar der einzelnen Kanäle? Fein- abgleich unipolar bipolar Ende ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 46 Bei Verwendung von der Defaulteinstellung abweichender Referenz- spannungen ist wie folgt vorzugehen: Auswahl der V (Hauptreferenzspannung) für den gewünsch- Ref0 ten Endbereich durch Setzen des entsprechenden Jumpers an Jumperblock JP50. Zum Abgleich verwenden Sie das beiliegende Abgleichpro- gramm. Starten Sie dieses durch Eingabe von < ADA_ABGL >. Unter Menüpunkt <...
  • Seite 47 Kanal: DA4 Kanal: DA1 Jumperblock: DA4 Jumperblock: DA1 Trimmer: P1, P2, P3 Trimmer: P1, P2, P3 ADIODA12 COPYRIGHT 1993 MADE IN GERMANY LED3 C406 C407 C409 C306 C307 C309 C206 C207 C209 C106 C107 C109 LED2 C925 U405 U404 U305 U304 U205 U204...
  • Seite 48 Auswahl der Betriebsart und Feinabgleich für jeden einzelnen Kanal DA1..4 DA1..4 Jumperstellung unipolar Jumperstellung bipolar Die zwei unterschiedlichen Betriebsarten werden, wie oben in den Abbil- dungen dargestellt, durch Setzen des entsprechenden Jumpers an den Jumperblöcken DAxx des entsprechenden Kanals eingestellt. Bei Wahl der unipolaren Betriebsart (Jumperbrücke Pin 11-12) ist der Abgleich ab- geschlossen.
  • Seite 49 Refextern RefA JP50 RefB RefC DA1..4 Ref In 7541 Daten Latch Bitte beachten Sie: Der Teststecker CN1 ist nur für werksinterne Testzwecke vorgesehen, er sollte für andere Zwecke nicht verwendet werden! Signal Signal AGND Ref0 AGND RefA AGND RefB AGND RefC + 15 V - 15 V...
  • Seite 50: Programmierung Der D/A-Kanäle

    3.5.3 Programmierung der D/A-Kanäle Die D/A-Wandler der ADIODA-12 wandeln die an ihren digitalen EXTENDED Eingängen anliegende 12Bit-Information nach folgenden Beziehungen in einen analogen Ausgangsspannungswert: unipolarer Betrieb: = 0V+ (n/4096)*V 1 LSB = V /4096 n ist der anliegende 12Bit-Wert (0000 0000 0000 .. n .. 1111 1111 1111 binär ..
  • Seite 51 bipolarer Betrieb: = -V + (n/2048)*V 1 LSB = V /2048 n ist der anliegende 12Bit-Wert (0000 0000 0000 .. n .. 1111 1111 1111 binär .. n .. 4095 dezimal) Digitale Eingänge Dezimalwert Vout (Berechnung) Vout (Vfsr = 10 V) 1111 1111 1111 4095 - Vfsr + Vfsr*4095/2048...
  • Seite 52: 24-Kanal-Ein-/Ausgabe Über Pio 8255

    3.6 24-Kanal- Ein-/Ausgabe über PIO 8255 Zur digitalen Ein-/Ausgabe ist auf der ADIODA-12 ein Schnittstel- EXTENDED len-Baustein vom Typ 8255 vorhanden. Der PIO-Baustein 8255 ist ein programmierbarer Mehrzweck-Ein-/Aus- gabe-Baustein. Er hat 24 Ein-/Ausgabeanschlüsse, die in zwei Gruppen von je zwölf Anschlüssen getrennt programmierbar sind und im wesentli- chen in drei Betriebsarten benutzt werden können.
  • Seite 53: 16 Bit Zähler

    3.7 3 * 16 Bit Zähler (8254) Die Interfacekarte ADIODA-12 dient häufi g als Schnittstelle zu EXTENDED elektronischen Geräten, wie Druckköpfe oder Schrittmotoren. Alle der- artigen Geräte weisen spezifi sche Verzögerungszeiten auf, die für den zuverlässigen Betrieb genau beachtet werden müssen. Die Anwender- Software kann diese Zeitverzögerungen durch Zeitschleifen berücksichti- gen, was hohen Programmieraufwand fordert.
  • Seite 54 Wie in Kapitel 3.3.3 ersichtlich, können die Eingänge (Takt, Gate) und Ausgänge der drei Zähler des Timerbausteins der ADIODA-12 extern über Pfostenstecker P4 verwendet werden. Hierbei ist zu berücksichti- gen, dass der Timer intern über den Jumperblock JP1 wie folgt geschaltet ist: JP 3 JP 1...
  • Seite 55 Werksmäßig sind die Jumper JP1/1-2 bis einschließlich JP1/15-16 ge- setzt! Bitte beachten Sie, dass bei Speisung des Timers mit externen Signalen die Jumper je nach Aufgabenstellung gesetzt sein müssen. Falls der Timerbaustein der ADIODA-12 zur Generierung von zeitge- steuerten Interruptauslösungen verwendet werden soll, sind die Jum- per JP1/1-2 bis einschließlich JP1/17-18 zu setzen.
  • Seite 56: Waitstategenerator

    3.8 Waitstategenerator ADIODA12 COPYRIGHT 1993 MADE IN GERMANY LED3 C406 C407 C409 C306 C307 C309 C206 C207 C209 C106 C109 C107 LED2 C925 C903 C905 U405 U404 U305 U304 U205 U204 U105 U104 U904 C921 C923 C132 C408 C308 C208 C108 C901 C926...
  • Seite 57 Dies ist jedoch nur bei sehr schnellen Rechnern nötig, bei denen der I/O-Bereich nicht asynchron mit 8 MHz betrieben wird, wie es bei den meisten 386er und 486er der Fall ist. Sie können zwischen 4, 8 und 16 Waitstates wählen. Entnehmen Sie bitte die passende Einstellung für den Dip-Schalterblock SW3 der folgenden Tabelle.
  • Seite 58: Programmierung

    4. Programmierung Um Ihnen das Programmieren der wasco ® Interface Karte ADIODA- zu erleichtern, haben wir für Sie Beispielprogramme in GW- EXTENDED Basic, Power-Basic, Quick-Basic, Turbo-C und Turbo-Pascal erstellt. Die Programme sind mit Erklärungen versehen, so dass Sie das Ansprechen der Interfacebausteine nachvollziehen können.
  • Seite 59: Zubehör

    5. Zubehör 5.1 Passendes wasco ® -Zubehör Anschlussteile EDV-Nr. DB37F13 Steckerverlegungsset A-1974 DB37F23 Steckerverlegungsset A-1975 DB37F33 Steckerverlegungsset A-1976 DS37R100 Anschlussleitung A-199802 DS37R100DS37 Verbindungsleitung A-202200 DS37R200DS37 Verbindungsleitung A-202400 DS37R500DS37 Verbindungsleitung A-202800 KMDB-37 Klemm-Modul A-2046 ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH...
  • Seite 60: Anschlusstechnik (Anwendugnsbeispiele)

    5.2 Anschlusstechnik (Anwendungsbeispiele) * DS37R100DS37 oder DS37R200DS37 oder DS37R500DS37 DS37R...* DS37R...* DS37R...* DS37R...* ADIODA-12 EXTENDED ADIODA-12 © 2006 by Messcomp Datentechnik GmbH DV03 EXTENDED...
  • Seite 61: Einzelkomponenten Zur Eigenkonfektionierung

    5.3 Einzelkomponenten zur Eigenkonfektionierung Einzelkomponenten EDV-Nr. DSS37L D-Sub-Stecker 37pol. für Lötanschluss A-5506 DSH37L D-Sub-Haube 37pol. Stecker (Lötanschluss) A-5586 DSS37F D-Sub-Stecker 37pol. für Flachbandleitung A-5526 DSB37F D-Sub-Buchse 37pol. für Flachbandleitung A-5566 DA37I Slotblech mit Ausschnitt für 37pol. Stecker/Buchse A-5754 PBZ40F Pfostenbuchse 40pol. für Flachbandleitung A-5642 FBL37 Flachbandleitung 37pol.
  • Seite 62: Fehlersuche

    EXTENDED Liegen andere Interfacekarten auf dem gleichen Adressbereich? Hat eine der Sicherungen (F1, F2, F3) der ADIODA-12 EXTENDED angesprochen? Sind alle Kabelverbindungen in Ordnung? Wurde die neueste Treiberversion des wasco ® Treibers installiert? Updates fi nden Sie unter: http://www.messcomp.com http://www.wasco.de ADIODA-12 ©...
  • Seite 63: Technische Daten

    7. Technische Daten A/D-Eingänge Kanäle: 32 Eingänge single-ended Aufl ösung: 8 Bit oder 12 Bit per Software einstellbar Eingangsspannungsbereiche: bipolar: +/-5 V, +/-10 V unipolar: 0...10 V per Jumper wählbar Eingangsimpedanz: > 1 MΩ A/D-Wandler: ADS574 mit Sample & Hold Wandlungszeit: max.
  • Seite 64 Timer Baustein 8254 oder 71054 3 * 16 Bit Abwärtszähler Zählfrequenz: max. 8 MHz Zeitabhängige Interruptauslösungen Takt vom Quarzoszillator Quarzoszillator 4 MHz Waitstategenerator Waitstate 4, 8, 16 über Dip-Schalter einstellbar Anschlussstecker 1 * 37polige D-Sub-Buchse 3 * 40poliger Pfostenstecker Sicherung + 5 V 1 A Miniatursicherung F1 + 12 V...
  • Seite 65: Produkthaftungsgesetz

    8. Produkthaftungsgesetz Hinweise zur Produkthaftung Das Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) regelt die Haftung des Herstel- lers für Schäden, die durch Fehler eines Produktes verursacht werden. Die Verpfl ichtung zu Schadenersatz kann schon gegeben sein, wenn ein Produkt aufgrund der Form der Darbietung bei einem nichtgewerblichen Endverbraucher eine tatsächlich nicht vorhandene Vorstellung über die Sicherheit des Produktes erweckt, aber auch wenn damit zu rechnen ist, dass der Endverbraucher nicht die erforderlichen Vorschriften über die...
  • Seite 66 * Vor Öffnen eines Gerätes den Netzstecker ziehen oder sicherstellen, dass das Gerät stromlos ist. * Bauteile, Baugruppen oder Geräte dürfen nur in Betrieb genommen werden, wenn sie vorher in ein berührungssicheres Gehäuse eingebaut wurden. Während des Einbaus müssen sie stromlos sein. * Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Geräte von der Versorgungs- spannung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in im Gerät befi...
  • Seite 67: Eg-Konformitätserklärung

    9. EG-Konformitätserklärung Für das folgende Erzeugnis ADIODA-12 EXTENDED EDV-Nummer A-1064 wird hiermit bestätigt, dass es den Anforderungen der betreffenden EG- Richtlinien entspricht. Bei Nichteinhaltung der im Handbuch angegebe- nen Vorschriften zum bestimmungsgemäßen Betrieb des Produktes ver- liert diese Erklärung Ihre Gültigkeit. EN 55022 Klasse B IEC 801-2 IEC 801-3...
  • Seite 68 Referenzsystem - Bestimmungsgemäßer Betrieb Die PC-Erweiterungskarte ist ein nicht selbstständig betreibbares Gerät, dessen CE-Konformität nur bei gleichzeitiger Verwendung von zusätzli- chen Computerkomponenten beurteilt werden kann. Die Angaben zur CE-Konformität beziehen sich deshalb ausschließlich auf den bestimmungsgemäßen Einsatz der PC-Erweiterungskarte in fol- gendem Referenzsystem: Schaltschrank: Vero IMRAK 3400...

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