Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann. ACHTUNG! Das Gerät darf nur für die in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von STANGE empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden.
2.14 Entsorgung Die umweltgerechte Entsorgung der Altgeräte vom Typ SE-707 übernimmt die Stange Elektronik GmbH. Wir entsorgen alle Geräte des genannten Typs, wenn sie frei Haus an die oben genannte Herstelleradresse geliefert werden. Oder wenden Sie sich an einen zertifizierten Entsorgungsbetrieb für Elektronikschrott.
Schaubildern, auch animiert (Abhängig von der Ausbaustufe!) -Verwaltung von 8 Bedien-Level (Benutzerprofile) -Online-Sprachumschaltung Unicode-Sprachunterstützung (russisch, chinesisch etc.) (Abhängig von der Ausbaustufe!) Leitsystem Der SE-707 ist für den Anschluss an das STANGE Leitsystem „ECS“ konzipiert „Offene“ Leitsystemschnittstelle Modbus TCP/IP oder JBus TCP/IP SPS-Programm System Vorrang Visualisierung.
Hochgeschwindigkeits-DC-Leitungen zu verlegen. 5.2 Allgemeine Montagehinweise Die Geräte der Reihe SE-707 werden alle von der Front her z.B. in einem Schaltschrank eingebaut. Die Befestigung erfolgt von der Rückseite mit dem beiliegenden Befestigungsrahmen und 2 Haltespanngen. Alle Geräte der Reihe SE-707 können bis zu einer max. Umgebungstemperatur von 45°C betrieben werden. Die Umgebungstemperatur bezieht sich auf den Bereich direkt bei den unteren Kühlschlitzen, bei senkrechter Montage des...
Achten Sie außerdem darauf, dass auch alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet sind. Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Verdrahtung des SE-707 und aller angeschlossenen Geräte alle geltenden und verbindlichen Normen befolgen. Beachten Sie beim Einbau und beim Betrieb der Geräte die entsprechenden nationalen und regionalen Vorschriften.
6.2.3 Der System-Watchdog 6.2.3.1 Allgemeines Die Hardware der SE-707 Geräte beinhalten einen Hardware-Watchdog dessen Ausgang als potentialfreier Halbleiter- Relaisausgang an einem Stecker des Gerätes herausgeführt ist. Ob der Watchdog-Ausgang tatsächlich in der Anlage ausgewertet wird liegt im Ermessen des Anlagenbauers! 6.2.3.2 Funktionsweise...
6.2.4.2 Funktionsweise Der „Gut“-Zustand des Alarm-Relais ist ein geöffneter Kontakt. In der Alarmbearbeitung des SE-707 kann für jeden einzelnen konfigurierten Alarm frei bestimmt werden, ob es im Alarmfall eine Auswirkung auf das Alarmrelais geben soll, oder nicht. Nur die internen Alarme des Gerätes mit Alarmnummern >200 wirken sich auf das Alarmrelais aus.
Programmregler SE-707 6.4 Anschluss der Stromversorgung Der SE-707 ist ein Gerät der Schutzklasse 3. Die Systemversorgung hat mit Sicherheitskleinspannung SELV 24 V DC (safety extra low voltage) zu erfolgen. Die interne Spannungsaufbereitung ist mit einer galvanischen Trennung versehen. Der PE Anschluss liegt direkt auf dem Gehäusepotential.
6.5 Konfektionierung des CAN-Kabels mit Schirmanschluss Die Ausführung der Daten- und Signalkabel ist ein wesentlicher Faktor für die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) des SE-707. Das betrifft die Störimmunität sowie die Störemission. Die CAN-Schnittstelle wird über D-Subminiatur-Steckverbinder nach DIN 41652 angeschlossen. Durch das Unterklemmen des Kabelschirmes wird dieser großflächig und induktivitätsarm mit dem Steckergehäuse kontaktiert und über dieses auf das...
Senden und Empfangen von Frames mit 11-Bit Identifier. Welche Art der Konfiguration gewählt wird hängt vom Software Protokoll ab. Die Baudrate ist in einem weiten Bereich wählbar, wobei nur CiA-Standardbaudraten implementiert sind (empfohlen max. 125 kBaud). Der SE-707 ist auf dem CAN-Bus der Master. Pin-Nr.
Programmregler SE-707 6.11 Verbindung eines PCs mit dem SE-707 6.11.1 Verkabelung Die Kommunikation vom PC auf die Steuerung erfolgt idealerweise über Ethernet und TCP/IP Protokoll. Bei einer direkten Verbindung, ohne Ethernet-Hub oder Switch, ist ein gekreuztes "Crossover" Kabel zu verwenden. Steuerungsseitig ist eine standardisierte RJ45 Buchse angebracht.
Windows 7/10 übernimmt die Änderungen ohne Neustart! 6.12.5 Einstellung der IP-Adresse in dem Gerät Durch die mitgelieferte Visualisierungs-Applikation: Bei der Auslieferung einer SE-707 Steuerung wird eine Visualisierungs-Applikation aufgespielt, die erlaubt die IP-Adresse einzustellen. → Wie die Adresse einzugeben ist, wird im Kapitel Host-Interface erklärt.
Programmregler SE-707 7 Betrieb 7.1 Einschaltverhalten Nach dem Einschalten führt der SE-707 einen Systemtest durch. Die Steuerung nimmt den Zustand „Stop“ oder „Run“ erst an, wenn sie keinen Hardwarefehler festgestellt hat. Der Systemtest beinhaltet folgende Tests: • Speichertest • Flashdisk-Test 7.2 Ausschaltverhalten...
Funktionen aufgerufen während im linken Menü auf andere Seiten gewechselt wird. Hinweis: Die Geräte-Bedienung hängt von der Konfiguration der jeweiligen Anlage(n) und Werte ab. Daher kann das Layout des Displays abweichen. Das folgende Beispiel zeigt die grundsätzliche Bedienung der SE-707 Geräte. 8.1 Betrieb WARNUNG! Wenn Sie im Betriebszustand Änderungen vornehmen, so haben diese...
Nach dem Einschalten startet das Gerät mit der Betrieb-Übersichtsseite. Als erstes müssen Sie sich über den „Login“ Button anmelden. Beim ersten Gerätestart lauten die Login-Zugangsdaten für den Administrator: Benutzer: administrator, Passwort: Stange .Ersetzen Sie das Default-Passwort durch Ihr eigenes Passwort! →...
Mit dem "Login" Button wird die Eingabeseite für die Benutzeranmeldung aufgerufen. Nachdem ein Benutzer und ein dazu passendes Passwort eingegeben wurde, erkennt das SE-707 Gerät automatisch welche Benutzerrechte zu diesen Eingaben passen. Der Benutzername wird links neben dem „BETRIEB“ Button angezeigt.
Programmregler SE-707 8.2.3 Abschnitte programmieren Die Programmierung des SE-707 erfolgt abschnittsweise; Jeder Abschnitt wird durch einen Verfahrensschritt Abschnittszeit, die für alle Sollwerte und Digitalspuren gültig ist, definiert. Über den „Hinzufügen“ Button ist es möglich, einen weiteren Abschnitt in das Programm einzufügen. Neue Abschnitte werden immer unterhalb des in der Spalte „Abschnitte“...
Programmregler SE-707 8.3.1.3 Host-Interface Die Einstellungen für die Ethernet Schnittstelle zwischen SE-707 und Leitsystem (ECS, InTouch, Etc…) werden hier vorgenommen. Kriterien für das Host-Interface: Funktion Eingabe-Bereich Bezeichnung Schnittstellenbezeichnung, 24 Unicodezeichen Ethernet-Protokoll Leitsystem-Schnittstellenprotokoll, Ethernet (RJ45 Buchse) - MODBUS TCP/IP - JBUS TCP/IP Unit Identifier Wertebereich 0 bis 247 = Modbus-Frames werden beachtet die den passenden Unit-Identifier haben;...
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Die Obergrenze des Istwertbereichs muss öfter definiert werden als die Untergrenze! Wird Strom gemessen, so muss beim Einsatz der Stange CAN-IW8XL und CAN-IW4XL Karten der mitgelieferte 50 Ω-Widerstand in den Spannungseingang (0..+10V) des jeweiligen Kanals geschaltet werden. Der Widerstand erzeugt einen Spannungsabfall von 0 (0,2)..1 V, der durch korrekte Messbereichswahl entsprechend umgerechnet wird.
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Auswirkungen auf das Regelverhalten haben, wird zumeist jedoch die Abläufe nicht beeinflussen. ACHTUNG! Die Funktion darf nur aktiviert werden, wenn zyklische Istwerte einlaufen wie von der STANGE CAN-Peripherie, da ja Messwerte „weggeworfen“ werden. Kommen Werte z.B. über das Profibus-Slave-Modul herein, so würde der Istwert unter Umständen vom tatsächlichen Wert des Profibus-Masters abweichen wenn dieser die Werte nur bei Wertänderung und nicht...
Ausgang Ausgangswert, Eingabe-Bereich -9.99999E15 bis +9.99999E15 Freie Linearisierungskurven: Funktionsbeschreibung Mit der Istwerterfassung im SE-707 können für alle gängigen Thermoelemente und Pt100 Linearisierungen durchgeführt werden. Für Istwert-Sensoren anderer Typen können zwei Linearisierungskurven (siehe KONFIGURATION Istwerte) frei definiert werden. Jede Kurve kann bis zu 64 Kurvenpunkte (Eingangs-/ Ausgangs-Wertepaare im Real-Format) enthalten.
Bei einer eventuellen Übernahme einer Gerätekonfiguration von Geräten der 4. oder 5. Generation ist zu beach- Hinweis ten, dass beim SE-707 die Funktionalität des sehr selten verwendeten Programm-Zyklen-Sollwertes entfallen ist. An seine Stelle sind die wesentlich einfacher einzugebenden und zu verstehenden Programm-Schleifen getreten.
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Beim allen Reglern wird die Stellgröße Y mit einer sehr hohen Auflösung als REAL Zahl berechnet und angezeigt. Die Stellgröße Y eines stetigen Reglers kann als Analogausgang über die Peripherie (Modbus, CAN, Profibus, Profinet, …) ausgegeben werden. Bei der CAN-Peripherie von Stange Elektronik wird dabei eine Auflösung von 12 Bit verwendet (=4096 Schritte).
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Bei einer eventuellen Übernahme einer Gerätekonfiguration von Geräten der 4. oder 5. Generation ist zu Hinweis beachten, dass beim SE-707 die Regler-Abtastrate aller Regelzonen fest auf 0,1 Sekunden eingestellt ist. Bei den älteren Geräten war die Abtastrate zwischen 0,1 und 1,0 Sekunden variabel einstellbar (Task-Tabellen).
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Der Lösungsansatz ist hier ein weiches „Abfangen“ des Sollwertanstiegs vor dem Erreichen der Haltephase. Dazu wird im SE-707 eine Toleranz verwendet, die erkennt, wenn sich der Temperaturistwert bis auf ein gewisses Maß dem Zielsollwert angenähert hat. Dann wird das X-Tracking des Reglers gestartet, dieses fährt den Reglersollwert „weich“ bis an den Zielsollwert heran und vermeidet so weitgehend ein Überschwingen der Anlagentemperatur.
Programmregler SE-707 Alarmrelais ansteuern (Nein/Ja) In der Alarmbearbeitung des SE-707 kann für jeden einzelnen konfigurierten Alarm frei bestimmt werden, ob es im Alarmfall eine Auswirkung auf das Alarmrelais (Stecker unten am Gerät neben der Spannungsversorgung) geben soll oder nicht. Die internen Alarme des Gerätes mit den Alarmnummern > 200 wirken sich immer auf das Alarmrelais aus.
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Ein Formel-Reset setzt den Formelwert auf einen definierten Wert zurück. Als Reset-Wert kann ein konstanter Wert, aber auch ein Prozesswert verwendet werden (Sollwert, Istwert etc.). Die Formelverarbeitung des SE-707 berücksichtigt Punkt vor Strichrechnung! ACHTUNG Bei den Vorgängermodellen (SE-4xx, SE-5xx) war dies nicht der Fall.
C-Pegel für Gas-Aufkohlungsöfen. Diese Option muss über einen Lizenz-Eintrag im Lizenz-File des Gerätes (C:\SE_SYST.LIC) extra frei geschaltet werden. Der SE-707 kann in Verbindung mit einem Wärmebehandlungsofen für die Vergütung von Werkstücken eingesetzt werden. Es werden Temperatur und Ofenatmosphäre geregelt, wobei eine spezielle Formel zur Kohlenstoffberechnung eingesetzt wird.
Import in das PC-Programm ECS-Chargenimport sowie weiterer Auswertung Wichtiger Hinweis zum SD-Karten Medium: Es dürfen nur von Fa. STANGE geprüfte und freigegebene Industrial SD-Medien verwendet werden, sonst ist eine zuverlässige Logdatenspeicherung nicht gewährleistet. Offensichtlich gibt es bei den SD-Medien große Unterschiede in Bezug auf Datensicherheit und Kompatibilität!
Brenner-Betriebsdauer o.ä.) zwecks vorbeugender Wartung um Ausfälle zu minimieren. Betriebsstundenzähler: Eigenschaften Menü: → Konfiguration → Sonderfunktionen → Betriebsstundenzähler Jeder der max. 24 Zähler im SE-707 • kann bis zu 99999 Stunden zählen (Auflösung 1 Sekunde) • besitzt einen „Freigabe“-Eingang (bei logisch „1“ läuft der Zähler)
Programmregler SE-707 8.3.5 Benutzerverwaltung Zur Verhinderung von unautorisierten Manipulationen an der Anlagenbedienung sowie zur Nachvollziehbarkeit und Dokumentations-Möglichkeit von Benutzer-Eingriffen (Event-Logging, Audit-Trail) ist der SE-707 mit einer Benutzer- Verwaltung ausgestattet deren Details nachfolgend beschrieben sind. Allgemeine Eigenschaften • Legt man einen neuen Benutzer an, so erhält dieser intern eine Zufalls-Kennung (UUID). Hierdurch ist gewährleistet dass, wenn der Benutzer gelöscht und neu angelegt wird, dies erkennbar ist.
8.3.7.3 Konfiguration importieren von SE-5xx oder SE-4xx Gerät Die Konfigurationsdaten eines SE-4xx oder SE-5xx Gerätes können in den SE-707 importiert werden. Dazu ist die Datei, die die mittels ECS-VIEW gesicherten Daten enthält (endet auf .KON oder .MEM), auf einen am USB-Anschluss angeschlossenen Datenträger zu kopieren.
7XX_HWTEST.exe“ heißen weil sie nur dann von der normalen Gerätefunktion automatisch gestartet werden kann. • Kopieren Sie das entsprechende Firmware-Update Paket in den Ordner „Stange Update“ auf dem USB-Stick. Kopieren Sie das ZIP-File des Update-Paketes ohne es zu extrahieren 1:1 in den Ordner. Es darf sich nur eine solche Datei in diesem Ordner befinden weil es keinen Dialog zur Dateiauswahl gibt.
Zuweisung über DHCP eingestellt werden. Die hier angezeigte IP-Adresse ist für Verbindungen zu einem Leitrechner (ECS, InTouch etc.) und auch zum „SE-7xx Windows Client“ (Fernbedienungs-Software) relevant. Die IP-Adresse wird nur im SE-707 Gerät selbst angezeigt! Bei einer Fernbedienung über einen „SE-7xx Windows Client“ wird dieser Punkt ausgeblendet. 8.3.9.2 Software Info Auf der “Software Info”...
Programmregler SE-707 8.3.9.3 Lizenz-Info Der SE-707 kann durch Erwerb von Zusatzausstattung Hard- und Softwareseitig erweitert werden. Der Ausbauzustand wird durch Lizenzeinträge im Gerät definiert. Eine Anzeige des Umfangs der vorhandenen oder fehlenden Lizenzeinträge ist auf der „Lizenz-Info“ Seite möglich: - Basislizenz...