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Inhaltsverzeichnis 6.2. Tipps zur Inbetriebnahme des FMQ ..............28 6.3. Grundlegende Einstellungen bei der Auslieferung bzw. Inbetriebnahme ..29 6.3.1. Aufbau und Bedienelemente ............... 29 6.4. Nullpunktjustierung (“ZERO-Adjust”) ..............29 6.5. Messung bei leerem Messrohr ................29 6.5.1. "LEER-Rohrerkennung" ................30 6.6.
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Inhaltsverzeichnis 7.10.2. Fehlerregister System ................. 47 7.10.3. Simulation vom Stromausgang ..............47 7.10.4. Simulation Pulsausgänge ................47 7.10.5. Simulation Durchfluss ................. 48 7.11. Bildebene Info ......................48 7.11.1. Info1 ......................48 7.11.2. Info2 ......................48 7.11.3. Info3 ......................49 7.12. Lockschalter ......................49 Parametrierung .......................
Verantwortung, noch irgendeine Haftung übernommen werden. 1.2. Funktion Der magnetisch-induktive Durchflussmesser vom Typ FMQ misst mit hoher Genauigkeit den Durchfluss und das Volumen von Flüssigkeitsströmen. Das Messgerät ist grundsätzlich geeignet zum Messen von leitfähigen Flüssigkeiten. Der Messwertumformer FMQ ist ein mikroprozessorgesteuertes Gerät. Er liefert einen geschalteten und geregelten Spulenstrom für den Messwertaufnehmer.
Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Diese Betriebsanleitung kann auf Grund der Vielfalt der möglichen Einsatzbedingungen nur den allgemeinen Einsatzfall berücksichtigen. Für Sonderfälle, z. B. außergewöhnliche Umgebungsbedingungen oder besondere Sicher- heitsvorschriften, ist eine Abstimmung mit dem Hersteller erforderlich 2.1. Allgemeine Hinweise 2.1.1. Sorgfaltspflicht des Betreibers Dieses Messgerät wurde unter Berücksichtigung einer Gefährdungsanalyse und nach sorgfältiger Auswahl der einzuhaltenden harmonisierten Normen, sowie weiterer technischer Spezifikationen konstruiert und gebaut.
Sicherheitshinweise 2.1.2. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Sicherheitshinweise müssen unbedingt beachtet werden, um • die Sicherheit von Personen und Umwelt nicht zu gefährden. • Schäden an dem Messgerät zu vermeiden. • Fehlchargen bei der Herstellung des Produkts zu verhindern. Die elektrischen Anschlussarbeiten dürfen nur solche Personen ausführen, die die notwendige Sachkunde (z.B.
Negele Messtechnik GmbH nach eingehender Prüfung eine eventuelle Freigabe auszusprechen 2.3. Spezielle Sicherheitshinweise und Schutzvorrichtungen Folgende Gefahren können beim Betrieb oder bei der Inbetriebnahme direkt oder indirekt durch das Messgerät FMQ ausgehen: • Stromschlag bei unsachgemäßem Öffnen des Elektronikgehäuses. • Verbrennungen durch Berühren von heißen Rohrleitungsteilen.
Sicherheitshinweise 2.4. Erklärung der verwendeten Sicherheitssymbole Die Geräte sind nach dem Stand der Technik betriebssicher gebaut und geprüft und haben das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Die Geräte berücksichtigen die einschlägigen Normen und Vorschriften nach EN 61010 “Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte”.
Transport Transport 3.1. Allgemeine Hinweise Um Geräteschäden oder Verletzungen beim Transport zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: Transportarbeiten dürfen nur ausgeführt werden: von dafür qualifizierten und autorisierten Personen. mittels geeigneter Lastaufnahme- und Anschlagmittel. wenn durch Anheben und Transport keine Gefahren entstehen. Die Verpackungen der Messgeräte unterliegen folgender Kennzeichnung: Zerbrechliches Vor Nässe schützen...
Aufstellung Aufstellung 4.1. Bedingungen für den Messwertaufnehmer Der Messwertaufnehmer muss in die Produktleitung eingebaut und der Messwertumformer mit der elektrischen Spannung versorgt werden. Achten sie bei der Auswahl des Einbauortes darauf, dass sie für Servicearbeiten jederzeit die Gehäuse öffnen und ggf. das Messgerät einfach ausbauen können. Es darf kein Ausgleichstrom zwischen Messwertaufnehmer und Messwertumformer auftreten.
Aufstellung 4.1.3. Einbaulage, Elektrodenachse Die Einbaulage des Messwertaufnehmers kann aufgrund des beschriebenen Prinzips weitgehend beliebig gewählt werden. Bedingung für einwandfreie Messresultate ist jedoch ein vollgefülltes, gasfreies Messrohr. Die Elektrodenachse sollte bei horizontalem Einbau deshalb möglichst auch horizontal liegen, um das Absetzen von Gasblasen oder Feststoffteilchen auf der Elektrodenoberfläche zu vermeiden. Zweckmäßig ist dabei eine etwas ansteigende Rohrleitungsführung, eventuell mit einer Entlüftungsmöglichkeit an der höchsten Stelle.
Aufstellung Einbauvorschläge Falsch Höchster Punkt der Rohrleitung. Im Geber sammeln sich Luftblasen. → Fehlmessung Falsch Fall-Leitung: Am Ende der Messgutförderung läuft die Leitung Leer → Fehlmessung Richtig f reier Auslauf Bevorzugte Einbaustelle: Steigleitung und waagerechter Rohrabschnitt vor einer Steigleitung. Bei Fallleitungen über 5m ist ein Belüftungsventil hinter dem Durchflussmesser vorzusehen.
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Aufstellung Bei langen Leitungen ist ein Absperrorgan immer hinter dem Durchflussmesser einzubauen. Wird dieses vor dem Durchflussmesser eingebaut, entsteht beim Schließen, bedingt durch die kinetische Energie in der Flüssigkeits- säule im Messrohr, ein Vakuum. Dadurch kann die Rohrauskleidung beschädigt werden. Den Durchflussmesser nicht in die Saugseite einer Pumpe Setzen.
Aufstellung 4.1.4. Ein- und Auslaufstrecken Nach DIN 1944 wird bei ungestörter Strömung für den Einbau von magnetisch-induktiven Messwertaufnehmern eine Einlaufstrecke von 5 x DN und eine Auslaufstrecke entsprechend 3 x DN empfohlen. Bei unregelmäßiger Strömung (z. B. Drallströmung) sind die Ein- bzw. Auslaufstrecken entsprechend zu verlängern oder Strömungsgleichrichter einzubauen, um die angegebenen Messgenauigkeiten zu gewährleisten.
Ein Einbau am höchsten Punkt der Rohrleitung ist zu vermeiden. 4.2. Durchflussrichtung Der FMQ erfasst grundsätzlich die Strömungen in beiden Durchfluss-Richtungen. Die Hauptdurchflussrichtung ist auf dem Messwertaufnehmer durch einen Richtungspfeil gekennzeichnet. In der Standardeinstellung geben die digitalen Ausgänge die Volumenimpulse unabhängig von der Durchflussrichtung ab.
Aufstellung 4.3. Bedingungen für den Messwertumformer Um den Messwertumformer vor Beschädigung zu schützen, müssen sie für den Einbauort folgende Punkte beachten • Die Grenzwerte für die Umgebungstemperatur müssen eingehalten werden. • Feldgehäuse ohne mechanische Verspannung befestigen. • Es darf keine Feuchtigkeit über die Kabelverschraubung in das Feldgehäuse eindringen. •...
Das Messgerät ist nicht vor Feuchtigkeit geschützt! Verschlussdeckel geschlossen (Handfest). Das Messgerät ist vor Feuchtigkeit geschützt! Der FMQ ist nur vor Feuchtigkeit geschützt, wenn die Verschlussdeckel sachgemäß verschraubt sind. Die sachgemäße Verschraubung erkennen Sie daran, dass der metallische Anschlag erreicht ist.
Installation Installation Die Installationsarbeiten dürfen nur solche Personen ausführen, die die notwendige Sachkunde und die Beauftragung vom Betreiber besitzen. Das Fachpersonal muss diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben und die dortigen Hinweise befolgen. Für die Durchführung der Installation ist immer der aktuelle Stand der Technik maßgebend. Nach Abschluss der Installation ist zu beachten: •...
5.2.1. Installation der elektrischen Versorgungsspannung Für die elektrischen Arbeiten gelten die folgenden Sicherheitshinweise: Bestimmungsgemäße Verwendung: Das Messgerät FMQ ist ausschließlich: Die versorgende Anlage muss gewährleisten, dass ein Überspannungsschutz für das Gerät auf Kategorie II gewährleistet ist. Aus EMV-Gründen nur im Industriebereich einsetzbar gemäß...
Installation 5.2.4. Digitaler Ausgang Digital-Ausgang Ausgangsstrom max. 20 mA Spannungsabfall am Optokoppler 0,5 .. 1 V bei 20 mA Ausgangsfrequenz max. 1kHz Die Abbildung 1 zeigt das Prinzipschaltbild der Impulsausgänge. Bei Überlastung schalten die Ausgänge ab. Durch Entfernen der Überlast werden die Ausgänge nach einigen Sekunden wieder aktiv Optokoppler Optokoppler...
Installation 5.3. Display Die Standardvariante (Messwertumformer ohne Display), kann problemlos mit einem Display nachgerüstet werden. Dazu werden folgende Teile benötigt: Pos Beschreibung Display Displaykabel Deckel mit transparenter Scheibe 4x M3x10 Umbauanleitung: 1. Deckel abschrauben Display und Messwertumformer (Stecker XD1) mit dem Kabel verbinden 3.
• Vor der Inbetriebnahme sind ggf. vorhandene Trockenmittel aus den Gehäusen zu entfernen. 6.2. Tipps zur Inbetriebnahme des FMQ Zunächst muss das Messgerät in die Rohrleitung eingebaut werden! • Die Hilfsenergie muss abgeschaltet sein. • Die Hilfsenergie muss mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmen.
Standardparametrierung ausgeliefert. 6.3.1. Aufbau und Bedienelemente In dem Messwertumformer FMQ ist die Elektronik fest eingebaut. Die elektrischen Anschlüsse (M12 Stecker) befinden sich an der Seite des Gerätes. Die Front ist mit einer satinierten Scheibe bestückt, welche mittels dreifarben LED hinterleuchtet ist.
Inbetriebnahme 6.5.1. "LEER-Rohrerkennung" Der FMQ ist mit einer speziellen "LEER-Rohrerkennung" ausgerüstet ("pipe detect"). Die Einstellung erfolgt durch die Parametrierung. Standardmäßig ist die LEER-Rohrerkennung eingeschaltet, d.h. bei leerem Messrohr wird eine undefinierte Zählung unterdrückt. Bei folgenden Situationen muss die interne LEER-Rohrerkennung durch die Parametrierung ausgeschaltet werden: Bei einer Produktleitfähigkeit ≤...
Bedienung Bedienung Die Bedienung des FMQ darf nur durch Personal, das vom Anlagenbetreiber autorisiert und eingewiesen wurde bedient werden. Eine Bedienung ist nur für die Displayvariante vorgesehen und beschränkt sich während der normalen Messung auf das Nullstellen des Volumenregisters. Die Tastatur wird dynamisch durch den Bildnavigator gesteuert.
Parameter und Einstellungen für die Geräteeinstellung angezeigt. Die Grundeinstellung des Bildnavigators ist die Messwertebene. Dort werden das Volumen und der Durchfluss angezeigt. Durch eine Timeoutfunktion ist sichergestellt, dass der FMQ immer wieder in diese Bildebene zurückkehrt. Der Bildnavigator wird durch die Tasten gesteuert.
Bedienung 7.2.1. Nullstellen des Mengenzählers Volumen In dem Hauptbild wird das Volumen angezeigt. Nach dem Einschalten wird dieses Bild immer angezeigt. Bei der Nullstellung handelt es sich um eine Funktion, die ohne zusätzliche Freischaltung durchgeführt werden kann. Zum Nullstellen drücken Sie die - Taste ca.
Bedienung In der Anzeige erscheint die nächste Dimension 7.2.4. Parameteränderung freigeben Soll ein Parameter geändert werden und die Parameteränderung ist nicht freigegeben, wird die Aufforderung zur Codenummern Eingabe angezeigt Codenummer eingeben wie unter 7.2.3 beschrieben. Bei korrekter Codenummer wird die Meldung „Parametereingabe freigegeben“...
Bedienung 7.3. Bildebene Messwerte Die Bildebene besteht aus den Bildern BE1, BE1S1, BE1S2, BE1S3 7.3.1. Messwert Volumen Durch 4 Sekunden langes Bestätigen der Taste wird das Volumen auf 0 gestellt. Die Größe der Ziffern wird durch die Größe des Messwertes gesteuert. Die Volumenanzeige ist das zentrale Bild, das nach einem Reset immer angezeigt wird.
Bedienung Wenn der Messwertaufnehmer nicht angeschlossen ist, wird diese Fehlermeldung angezeigt. Die Fehlerursache ist die fehlende Spulenverbindung. 7.4. Bildebene Basisparameter Die Bildebene besteht aus den Bildern BE2, BE2S1, BE2S2, BE2S3, BE2S4 und BE2S5. In dieser Bildebene werden prinzipielle Grundeinstellungen vorgenommen. In dem Hauptbild wird die aktuelle Geräteeinstellung angezeigt.
Bedienung 7.4.3. Dimension Mit der Taste kann die Dimension vom Messwert gewechselt werden. Eventuell erfolgt vorher die Aufforderung zur Eingabe des Freischaltcodes. Bei einem Wechsel der Dimension wird die Einzel- und Totalmenge auf null zurückgesetzt Zeichen Einheit m dim Liter m³...
Bedienung 7.5. Bildebene Impulsausgang Die Bildebene besteht aus den Bildern BE3, BE3S1, BE3S2, BE3S3. In dieser Bildebene werden die Einstellungen für den Impulsgang vorgenommen. 7.5.1. PV1 Mit der Taste kann die Pulswertigkeit PV1 geändert werden. Eventuell erfolgt vorher die Aufforderung zur Eingabe des Freischaltcodes 7.5.2.
Bedienung 7.6. Bildebene Digitaleingang Die Bildebene besteht aus den Bildern BE4, BE4S1, BE4S2. In dieser Bildebene werden die Einstellungen für den Digitaleingang vorgenommen. In dem Hauptbild wird die aktuelle Geräteeinstellung angezeigt. 7.6.1. Funktion Digitaleingang Mit der Taste kann die Funktion vom Digitaleingang ausgewählt werden. Mit der Funktion kann der Eingang dann auf: •...
Bedienung 7.7. Bildebene Stromausgang Die Bildebene besteht aus den Bildern BE5, BE5S2, BE5S3. In dieser Bildebene werden die Einstellungen für den Stromausgang vorgenommen. In dem Hauptbild wird die aktuelle Geräteeinstellung angezeigt 7.7.1. Qmax Mit der Taste kann der Qmax. für den Stromausgang geändert werden. Qmax ist der Wert für 20 mA.
Bedienung 7.8. Bildebene Messparameter Die Bildebene besteht aus den Bildern BE6, BE6S1, BE6S2, BE6S3, BE6S4, BE6S5. In dieser Bildebene werden die Einstellungen für die Messung vorgenommen. In dem Hauptbild wird die aktuelle Geräteeinstellung teilweise angezeigt. 7.8.1. LFS Mit der Taste kann die Schleichmenge LFS in % geändert werden.
Bedienung 7.8.4. Average Mit der Taste kann der Average-Wert geändert werden. Eventuell erfolgt vorher die Aufforderung zur Eingabe des Freischaltcodes. 7.8.5. Offset Mit der Taste kann der Offset-Wert geändert werden. Der Offset ist ein Kalibrierwert vom Sensor und wird normalerweise nicht geändert! Codenummer für die Freischaltung des Offsets: 145 7.8.6.
Voraussetzung: Das Messrohr muss mit der zu messenden Flüssigkeit gefüllt sein. Es darf kein Durchfluss vorhanden sein, die Flüssigkeit steht. Werden die Voraussetzungen nicht eingehalten, wird ein fehlerhafter Zero-Wert ermittelt und der FMQ kann nicht korrekt arbeiten. - 45 -...
Bedienung 7.9.2. Werkseinstellung Alle Parameter werden auf die Werkseinstellung zurückgesetzt. Nachdem die Funktion ausgeführt wurde, schaltet der Bildnavigator auf das Bild unter 7.9 zurück. Eventuell erfolgt vorher die Aufforderung zur Eingabe des Freischaltcodes. 7.9.3. LCD Kontrast In der LCD-Kontrast Ebene kann der Kontrast des Displays optimal eingestellt werden. 7.10.
Bedienung 7.10.2. Fehlerregister System In diesem Bild werden Fehlernummern vom Betriebssystem angezeigt 7.10.3. Simulation vom Stromausgang Mit der Simulation kann die Verkabelung überprüft oder z.B. ein analoges Instrument justiert werden. Mit der Taste wird als erster Wert 20 mA, 100 % eingestellt. Durch nochmalige Betätigung wird 12 mA, 50 % eingestellt.
Bedienung 7.10.5. Simulation Durchfluss Mit dieser Funktion kann die komplette messtechnische Funktionalität vom FMQ Umformer simuliert werden, d.h. die Pulsausgänge und der Stromausgang verhalten sich wie im Normalbetrieb. Diese Funktion ist auch zur „trockenen“ Inbetriebnahme einer Anlage bzw. Teilanlagen, geeignet Mit der Taste wird die Funktion eingeschaltet.
Bedienung 7.11.3. Info3 Im Bild Info3 wird angezeigt, ob eine Parameterbox im Gerät vorhanden ist. In dieser Box sind die Parameter vom Messwertaufnehmer und spezifische Kundeneinstellungen gespeichert. Bei einem Wechsel des Messwertumformers werden mit dieser Box die Parameter in den neuen Umformer übertragen.
Parametrierung Parametrierung Der FMQ wird im Werk mit Standardparametern (Werkseinstellung) eingestellt. Eine Parametrierung darf nur von eingewiesenem Personal und mit einer Beauftragung des Betreibers durchgeführt werden. Dieses Personal muss mit dem Prozessablauf vertraut sein, mögliche Gefahren erkennen und notwendige Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallgefahren ergreifen können.
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Parametrierung Abkürzung Funktion Impulswertigkeit für IMP1 Impulslänge für IMP1 Impulslänge für IN1 Q max. 100%-Durchflusswert für den Stromausgang Q typ Einstellung der Durchflusseinheit Zeitkonstante für den Stromausgang Dimension Einheit des Volumens Schleichmenge MSPE Kalibrierfaktor BSPE Kalibrieroffset Average Durchflusssignalfilter (Mittelwertbildung) Offset Kalibrierwert vom Messwertaufnehmer (nicht ändern) SPAN Kalibrierwert vom Messwertaufnehmer (nicht ändern)
Parametrierung 8.1. Justierungen Eine Justierung des FMQ ist im Normalfall nicht notwendig. Die Justierung des Nullpunktes wird normalerweise nur während der ersten Inbetriebnahme durchgeführt („ZERO-Adjust“). Sollen dennoch Abweichungen, die z.B. im Vergleich zu einem Eichbehälter oder einer Waage ermittelt wurden, ausgeglichen werden, so besteht die Möglichkeit: Justierung über den Faktor „m spe“...
Parametrierung Beispiel: Bei einer Vergleichsmessung wird eine Abweichung F von + 0,54% festgestellt. Eichbehälter: = 5000 L Anzeige: = 5027 L 5000 • 1,0 = 0,9946 m spe = 5027 8.2. Messgenauigkeit Linearität des Durchflusses: ± 0,5 % ± 2 mm/s bei Referenzbedingung Wiederholbarkeit: ±...
Hilfe bei Störungen Hilfe bei Störungen 9.1. Fehlerdiagnose Der FMQ ist mit einer integrierten Eigenüberwachung ausgestattet. Fehlfunktionen werden erkannt und ggf. selbst behoben. 9.1.1. Fehlerdiagnose über die Anzeige Bei Störungen oder Messfehlern können Meldungen auf der Anzeige die Fehlersuche unterstützen.
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Hilfe bei Störungen Fehlerliste Error Diagnose Maßnahmen Nr.: a. Das Messergebnis kann durch die Störeinstrahlung verfälscht sein - Rücksetzen der Meldung über Nullstellung der Einzelmenge b. Überprüfung der gesamten Installation auf EMV- Fehler bei der internen Überprüfung der Störer; Frequenzumrichter müssen in getrennten Mengenregister festgestellt Kabelkanälen verlegt werden - Für gute Abschirmungen und Erdungen aller Geräte...
Überprüfungen empfohlen: Zunächst muss das angeschlossene Messsystem (Digitalanzeiger, SPS o. dgl.) komplett vom FMQ abgeklemmt werden und über die Simulationsfunktion das analoge Ausgangssignal mit einem Amperemeter überprüft werden: Ist der Analogausgang bei 50%-Simulation NULL, so liegt ein Defekt in der Elektronik vor, d.h.
Hilfe bei Störungen 9.2.4. Messwertabweichungen (a) Besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Problems und Änderungen an einer Anlage in der Umgebung des Messgeräts? (b) Weisen die Werte der Abweichung mehr oder weniger ähnliche Werte bzw. eine konstante Verschiebung auf, oder streuen diese stark in die positive oder negative Richtung? (c) Ist etwas repariert oder ausgetauscht worden? (d) Treten die Abweichungen immer zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.
Hilfe bei Störungen 9.3. Fehlerrücksetzen Das Zurücksetzen der Fehlermeldung und des Fehlerausgangs erfolgt durch: (a) Nullstellung des Mengenzählers. Automatisch nach max. 30 s, sofern kein weiterer Fehler aufgetreten ist 9.4. Prüfung des Messwertaufnehmers 9.4.1. Isolationsprüfung Die Prüfung wird mit einem Ohmmeter durchgeführt. Als Vorbereitung muss das Messrohr des Messwertaufnehmers völlig entleert werden.
• Spülen sie das Rohrleitungssystem vor dem Ausbau mit klarem Wasser, um eventuelle Rückstände von Chemikalien zu entfernen. 10.2. Normale Wartung Für das Durchflussmessgerät FMQ ist bei normalen Betriebsbedingungen keine spezielle Wartung erforderlich. Dennoch gelten einige Wartungsempfehlungen: Reinigung Ablagerungen im Messrohr oder an den Elektroden führen zu Fehlmessungen oder Fehlfunktionen.
Gefahren für Personen und Umwelt abzuwenden, die Produktqualität nicht zu gefährden, die Lebensdauer der Komponenten und Anlagen nicht zu verringern. Die vorbeugenden Wartungsmaßnahmen beziehen sich beim FMQ auf folgende Teile: Dichtungen der Rohranschlüsse Die empfohlenen Wartungsintervalle resultieren aus den Erfahrungen in anderen Anlagen. Die tatsächlich erforderlichen Wartungsintervalle können erheblich davon abweichen.
Instandhaltung 10.3. Reparaturen 10.3.1. Einschicken des Messgerätes Sollten Reparaturen im Werk notwendig sein, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden, um ein schnelle und kostengünstige Durchführung zu ermöglichen. • Die Komponenten/Geräte müssen so verpackt sein, dass eine Beschädigung durch den Transport ausgeschlossen ist. •...
Führen sie mit dem neuen Messwertaufnehmer eine Nullpunktmessung (“ZERO- Adjust“) durch, um die Genauigkeit des Messgerätes zu optimieren. 10.4. Spezielle Programmfunktionen Das Programm des FMQ bietet einige Funktionen, die der Unterstützung einer Fehlersuche dienen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über diese Funktionen angeschlossene Geräte einzustellen oder zu überprüfen:...
Instandhaltung 10.5. Ersatzteilbevorratung Die Ersatzteilliste resultiert aus den Erfahrungen in den verschiedenen Anwendungen des Messgeräts. Die tatsächlichen Ersatzteile können davon abweichen: Gründe dafür sind: • Tägliche Betriebszeit und Anzahl der jährlichen Produktionstage. • Aggressivität der Medien. • Häufigkeit der durchzuführenden Reinigungen, insbesondere mit Heißwasser, Lauge und Desinfektionsmittel.
Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme 11.1. Vorläufige Außerbetriebnahme Soll das Messgerät nur vorübergehend nicht benutzt werden, so sind keine besonderen Maßnahmen für die spätere Wiederinbetriebnahme zu beachten. Wird der Messwertaufnehmer aus der Prozessleitung ausgebaut, muss vorher das Rohr- leitungssystem leer und druckfrei sein. Um Rückstände von Chemikalien oder erhöhter Temperatur zu vermeiden, spülen sie das Rohrleitungssystem vor dem Ausbau mit klarem Kaltwasser.