Betriebsanleitung
Endschalterboxen Typ D
Schutzart: Druckfeste Kapselung
4. Montage
Es dürfen nur Deckelschrauben mit einer Festigkeitsklasse von mindestens 8.8 verwendet werden.
Verletzungsgefahr
!
Das Gehäuse erst öffnen, wenn das Modul spannungsfrei geschaltet ist.
Durch die drehenden Teile besteht Quetschungsgefahr.
WARNUNG
→ Öffnen Sie während des Betriebs der Anlage niemals das Gehäuse!
1. Schließen oder öffnen Sie den Antrieb komplett.
Zu:
Armatur ist geschlossen, Nut an der Zweiflachwelle steht quer zur Antriebslängsachse
i
Auf: Armatur ist geöffnet, Nut an der Zweiflachwelle steht in Richtung Antriebslängsachse
2. Bringen Sie die Schaltwelle des Moduls stellungsgleich mit dem Antrieb.
3. Setzen Sie das Modul auf und befestigen Sie es samt Konsole auf dem Antrieb.
4. Schalten Sie das Modul spannungsfrei. Lösen Sie die Deckelschrauben und nehmen Sie den Gehäusedeckel ab.
5. Erden Sie das Gerät. Es ist ein innerer und eine äußerer Erdungsanschluss vorhanden.
6. Schließen Sie das Systemkabel an, indem Sie es durch die Kabelverschraubung führen
und die Einzeladern im Klemmblock verdrahten.
→
Beachten Sie hierbei den Klemmplan im gültigen Technischen Datenblatt.
Der Klemmplan ist zudem im Gehäusedeckel des Moduls angebracht.
7. Gehäusedeckel wieder schließen. Anzugsmoment der Deckelschrauben: 5 Nm
Es dürfen nur Deckelschrauben mit einer Festigkeitsklasse von mindestens 8.8 verwendet werden.
8. Stellen Sie eine ausreichende Zugentlastung der Kabel sicher.
5. Einstellen der Schaltpunkte
Ab Werk sind die Module mit folgenden Werten eingestellt:
Schaltpunkt Zu: Stellung von Armatur/Antrieb bei 0° bis 3°
Schaltpunkt Auf: Stellung von Armatur/Antrieb bei 87° bis 90°
(Schaltpunkte weiterer Schalter wahlweise)
Ist eine Nachjustierung nötig, so gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie das Modul spannungsfrei. Lösen Sie die Deckelschrauben und nehmen Sie den Gehäusedeckel ab.
2. Je nach Sensortyp sind die Endschalterboxen mit verschiedenen Betätigern ausgerüstet.
Betätigung mit Schaltnocken oder Scheiben: Die Schaltnocke des Schalters, welcher nachjustiert werden soll, durch Herunterdrücken
des äußeren Ringes und anschließendes Drehen in die gewünschte Stellung bringen. Nach Loslassen verrastet die Schaltnocke wieder.
Betätigung mit Bedämpfungsflügel: Lösen Sie die Innensechskantschraube zwischen den Initiatoren. Drehen Sie nun die Schaltnocken
unterhalb der Initiatoren bis der Schaltflügel in der Endstellung den entsprechenden Initiator bedämpft.
Betätigung mit Schaltflügel: Lösen Sie die Befestigungsmuttern und setzen Sie die Schalter soweit vor oder zurück bis der gewünschte
Schaltpunkt erreicht ist. Der Schaltflügel darf bei Erreichen der Endlage nicht die Frontseite des Initiators berühren!
3. Verfahren Sie in gleicher Weise mit weiteren Schaltpunkten.
4. Gehäusedeckel wieder schließen. Anzugsmoment der Deckelschrauben, 5 Nm, Festigkeitsklasse min. 8.8
6. Anschluss von Magnetventilen
Die Endschalterboxen bieten je nach Ausführung die Möglichkeit bis zu zwei Magnetventile mit auf den Klemmblock zu verdrahten. Es
dürfen nur Magnetventile mit Zulassung für die für die geforderte Zone verwendet werden. Bei manchen Endschalterboxen ist der
nachträgliche Anschluss von Magnetventilen nicht möglich.
Beachten Sie die Betriebsanleitung und die Explosionsschutz-Kennzeichnung des Magnetventils.
Möchten Sie nachträglich ein Magnetventil anschließen dann verfahren Sie nach folgendem Schema:
1. Schalten Sie das Modul spannungsfrei.
2. Ersetzen Sie die Blindstopfen durch eine zugelassene Kabelverschraubung nach Punkt 3.
2. Lösen Sie die Deckelschrauben und öffnen Sie das Gehäuse.
4. Führen Sie ein geeignetes Kabel durch die Kabelverschraubung ein und verdrahten Sie es auf dem Klemmblock.
Beachten Sie die Betriebsanleitung der Kabelverschraubung.
→
Beachten Sie hierbei den Klemmplan im Technischen Datenblatt.
Der Klemmplan ist zudem im Gehäusedeckel des Moduls angebracht.
5. Gehäusedeckel wieder schließen. Anzugsmoment der Deckelschrauben 5 Nm, Festigkeitsklasse min. 8.8
7. Wartung
Bei längerem Außenbetrieb kann nach einiger Zeit die Dichtung an der Welle und im Gehäusedeckel spröde werden. Ein sicherer Betrieb
kann nur mit einem dichten Gehäuse gewährleistet werden!
→
Dichtungen müssen sobald sie abgenutzt sind, spätestens jedoch nach 5 Jahren ausgewechselt werden.
Der Austausch der Dichtungen ist nur durch fachlich geeignetes Personal zulässig.
Dichtungen können jederzeit bei der Firma Rotech bestellt werden.
Erstellt am: 27.06.2012
ROTECH Antriebselemente GmbH
Erstellt durch: RT
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Geändert am: 22.05.2013
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