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SpectraPure MAXCAP DI Anleitung Seite 4

Testen der Rückhaltungsrate der RO-Membran
1.
Stellen Sie zunächst sicher, dass das System eingeschaltet ist und 15-20
Minuten lang Wasser produziert (Füllung des Tanks). (Das Druckmessegerät
sollte in der Zeit > 40 psi (2,75 bar) anzeigen.)
2.
Schalten sie das Messgerät durch Drücken des „ON"-Schalter ein und suchen
Sie dann den Schiebeschalter vorne am Messgerät.
A.
Messen Sie die Leitfähigkeit des Leitungswassers, indem Sie den
Schiebeschalter nach links schieben. (Nennen Sie diese Größe X.)
B.
Messen Sie die Leitfähigkeit des RO-Wassers, indem Sie den
Schiebeschalter nach rechts schieben. (Nennen Sie diese Größe Y.)
C.
Subtrahieren Sie die Leitfähigkeit des Leitungswassers von der des RO-
Wassers. (X - Y)
D. Dividieren Sie diese Menge durch die Leitfähigkeit des Leitungswassers.
(X - Y) ÷ X
E.
Rückhaltung = (X - Y) ÷ X ] × 100
Die Leitfähigkeit im oben genannten Ablauf kann durch Härte, Alkalität,
Nitrat, Phosphat, Kieselsäure etc. hervorgerufen werden. (Gemessen wird
in ppm oder mg/l.)
Rechenbeispiel für die Rückhaltung der RO-Membran
1. Leitungswasserhärte = 150 ppm (X)
2. RO-Wasserhärte = 7 ppm (Y)
3. X - Y = 143 ppm
4. (X - Y) ÷ X = 143 ÷ 150 = 0,953
5. Rückhaltung = (X - Y) ÷ X ] ×100 = 0,953 × 100 = 95,3
Härte-Rückhaltung der Membran = 95,3 %: Rückhaltungsraten mit weniger als
95 % können bedeuten, dass die Membran ausgewechselt werden muss.
Allgemein gilt, dass die RO-Membran wohl in gutem Zustand ist, wenn die
Rückhaltungsrate bis zu, oder größer als 95 % ist.
HINWEIS: In der Chemie des Speise/Leitungswassers kommen viele Faktoren zum
Tragen, die einen Einfluss auf die Rückhaltungsrate der RO-Membran haben können.
Falls nach dem Test der Membran noch Fragen zu deren Zustand bestehen, setzen Sie
sich bitte mit unserem technischen Kundendienst in Verbindung.
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