Seite 2
Peripherie–Schnittstellen NT20M/NT600M Technisches Handbuch September 1993...
Seite 3
Copyright by OMRON, Langenfeld, September 1993 Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Veröffentlichung darf in irgendeiner Form, wie z. B. Druck, Fotokopie oder einem anderen Verfahren, ohne schriftliche Genehmigung der Firma OMRON, Langenfeld, reproduziert, vervielfältigt oder veröffentlicht werden. Änderungen vorbehalten.
Seite 4
Vorwort In diesem Technischen Handbuch werden die Peripherie–Schnittstellen der An- zeige– und Funktions–Baugruppen NT20M und NT600M beschrieben. Über die Pripherie–Schnittstellen können die NT–Baugruppen direkt an einen PC angebunden werden und somit als dezentrale E/A–Baugruppe fungieren. Der An- schluß an eine SPS kann in Form einer 1:1– oder 1:n–Verbindung erfolgen. Für eine sichere Datenübertragung stehen verschiedene Übertragungsmedien zur Ver-...
Host–Steckverbinder Der Host–Steckverbinder dient zum Anschluß des Host–Gerätes. Die Form des Host–Steckverbinders unterscheidet sich bei den einzelnen NT–Baugruppen. Abb. 2: Definitionen der Anschlüsse 2. Host–Schnittstellenbaugruppen ein– und ausbauen Einbau Einbau in NT20M–Baugruppen Einbau in NT600M–Baugruppen NT20M NT600M Rückseite Rückseite Einschnitt Einschnitt Abb.
2. Drücken Sie sie in das Gerät, bis sie einrastet. Ist der Steckverbinder der Bau- gruppe nicht auf den NT–Baugruppe–Steckverbinder ausgerichtet, korrigieren Sie die Position der Baugruppe, während Sie sie einsetzen. Ausbau Ausbau aus NT20M–Baugruppen Ausbau aus NT600M–Baugruppen NT20M NT600M Rückseite...
In diesem Kapitel werden sowohl die Hardware als auch die Befehle der Host– Schnittstellenbaugruppen mit einer RS–232C–Schnittstelle beschrieben. Es han- delt sich dabei um die NT20M–LK201–EV1 und die NT600M–LK201 (SYSMAC–WAY). Über die RS–232C können die NT–Baugruppen direkt an einen Host–Computer oder eine SPS (mit ASCII–Baugruppe) angebunden werden.
Diese Segmente werden für die NT–Baugruppe Segmente 2 bis 7 verwendet. Sehen Sie hierzu Teil 1 dieses Handbuches. SW1, Segment 8 nur NT600M: Host–Schnittstelle NT20M–LK201–EV1 SYSMAC WAY Zur Verwendung durch das System reserviert. Stellen Sie OFF: RS–232C dieses Segment immer auf OFF.
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Belegung der RS–232C Stift–Nr. Symbol Bezeichnung Erdung (nicht verwendet) Sendedaten (TxD) Empfangsdaten (RxD) Sendeteil einschalten (RTS) Bereit für Sendung (CTS) Signalmasse Abb. 11: RS–232C Belegung Die hier nicht aufgeführten Stifte werden nicht verwendet. Hinweis...
Seiten über eine Brücke kurzgeschlossen werden. – Stecken Sie keine Stecker ein oder ziehen diese heraus, während das Gerät eingeschaltet ist. – Verwenden Sie eine OMRON–SPS mit einer ASCII–Baugruppe, liegt die Sig– nal–Masse auf Stift 9 des Steckers für den Anschluß der ASCII–Baugruppe. Einstellungen überprüfen Sie können die Einstellungen über das Systemmenü...
– Die Parameter aller Befehle werden durch ASCII–Zeichen spezifiziert. 001 muß beispielsweise als 30 30 31 eingegeben werden und 3A als 33 41. Gruppe Befehls–Code Bezeichnung Parameter Funktion NT600M-LK201 NT20M-LK201-EV1 Bildschirm ESC 0 m Spezifizierte Bildschirmmasken−Num Bildschirmmasken−Num Anzeige der spezifizierten Bild steuerung...
Seite 15
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Gruppe Befehls–Code Bezeichnung Parameter Funktion NT600M-LK201 NT20M-LK201-EV1 Editieren nu ESC E m s NUM Editieren Eintragsnummer der Eintragsnummer der Zah Überträgt die in die NT−Baugrup merischer (1B) (45) numerischer Zahlen−Speichertabelle len−Speichertabelle pen eingegebenen numerischen...
Seite 16
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Gruppe Befehls–Code Bezeichnung Parameter Funktion NT600M-LK201 NT20M-LK201-EV1 ESC P m Steuerung der m = 0 leuchtet nicht m = 0 leuchtet nicht Steuert die Hintergrundbeleuch (1B) (50) Hintergrund− m = 1 leuchtet m = 1 leuchtet tung der Anzeige.
30 30 31 eingegeben werden und 3A als 33 41. Gruppe Befehls–Code Bezeichnung Parameter Funktion NT600M-LK201 NT20M-LK201-EV1 Anzeigen ESC + X Y Cursor−Positio X = 000 bis 639 X = 000 bis 255 Festlegung der Cursor−Position für position...
Seite 18
STR (ASCII) ziert werden. Eine angezeigte Zei chenkette kann höchstes 80 Bytes (beim NT600M) bzw. 32 Bytes (NT20M) umfassen. Die Größe und Attribute einer angezeigten Zeichen kette werden durch die Werte be stimmt, die vor Ausführung dieses Befehles eingestellt werden. Zei...
GRUPPE an das Host−Computer zu Computer ler Bildschirmmasken Bildschirmmasken übertragenden Bildschirmdaten. N = 0001 bis 03E8 (Hex) N = 01 bis FA (Hex) Durch Spezifikation der Bildschirm Prüfsumme Prüfsumme masken−Nummer 0000 (bzw. 00 für das NT20M) werden alle Bildschirm masken zur Übertragung spezifiziert.
Seite 20
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Gruppe Befehls–Code Bezeichnung Parameter Funktion NT600M-LK201 NT20M-LK201-EV1 ESC u m S CR Spezifikation der Datentyp Datentyp Übertragung von spezifizierten Da (1B) (75) (0D) Übertragung von m = 0 m = 0 ten, die keine Bildschirmdaten sind, Nicht−Bildschirm...
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Fehler–Codes Fehler Wahrscheinliche Ursache Mögliche Fehlerbeseitigung Kein Speicherplatz mehr Während der Übertragung der Bildschirmdaten vom Verwenden Sie einen vorhanden (F0) Host–Computer an die NT–Baugruppe wurde die Bildschirmdaten–Speicher mit einer Speicherkapazität überschritten größeren Kapazität. Befehlsfehler 1 (F1) Der Befehl für den Beginn der Datenübertragung wurde vor Übertragen Sie erneut die dem Befehl mit der Spezifikation der zu übertragenden...
Seite 22
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C HOST NT–Baugruppe HOST NT–Baugruppe (1)ESC x Übertragungsbeginn (1)ESC x Übertragungsbeginn Spezifikation der Protokoll- (2)ESC s Spezifikation der Nummer (2)ESC u 4 daten (in der chronologi- der zu übertragenden Bild- schen Reihenfolge) schirmmaske Spezifikation der zu übertragenden Proto- (3)ESC r Spezifikation der Nummer (3)ESC t 4...
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C 3. Kommunikationsstatus überprüfen Sie können die Kommunikationsüberprüfung der NT–Baugruppe dazu verwenden, um den Status der von dem Host–Computer empfangenen Daten zu überprüfen. Um in das Systemmenü zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig die Summer–, [Pfeil aufwärts]–...
Kapitel 2 – Serielle Host–Schnittstelle RS–232C Abarbeitung vom In Abb. 27 sind die internen Abarbeitungsvorgänge der NT–Baugruppe im Falle Kommunikationsfehlern eines Kommunikationsfehlers dargestellt. Fehler Interne Verarbeitung der NT–BAUGRUPPE Mögliche Fehlerbehebung Kommunikationsbefehl Der fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der Überprüfen Sie den Dateninhalt. Fehlerinhalt wird nicht angezeigt oder übertragen.
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der RS–422–Host–Schnittstel- lenbaugruppen NT600M–LK202–E und NT20M–LK202–EV1 beschrieben. Diese Baugruppen können in einer 1:n–Topologie an eine SPS (über eine ASCII–Bau- gruppe) oder einen Host–Computer mit einer RS–422–Schnittstelle angeschlossen werden.
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 Kommunikationsparameter Die Kommunikationsparameter werden über SW6 eingestellt. einstellen Dargestellt ist die werkseitige Einstellung. 3 4 5 6 7 8 Datenlänge ON: 8 Bit OFF: 7 Bit Stop–Bit ON: 1 Bit OFF: 2 Bit Parität aktiviert/deaktiviert Abschlußwiderstandes (220 Ω) ON: aktiviert ON: aktiviert...
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 Auto–Rücksetzung und SW1 wird dazu verwendet, die Auto–Rücksetzung bei Kommunikationsfehlern zu Schnittstelleneinstellungen aktivieren bzw. deaktivieren. Nicht verwendet Verwendung für die NT–Baugruppe Automatische Rücksetzung nach Kommunikationsfehler Abb. 35: Werkseitige Einstellung von SW1 Segment–Nr. Einstellung Funktion SW1, Segment 1 Automatische Rücksetzung nach Wahl, ob das System nach Auftreten eines...
Steckverbinder einstecken oder entfernen. Erdung (FG) Verbinden Sie das abgeschirmte Kabel, wenn Sie eine Host–Schnittstellenbau- gruppe NT20M–LK202–EV1 oder NT600M–LK202 an einen Schnittstellen–Adapter anschließen, nur mit der Erdung (FG) des Schnittstellen–Adapters, nicht mit der Erdung der Host–Schnittstellenbaugruppe. Verbinden Sie das abgeschirmte Kabel beim Anschluß von zwei Schnittstellen–...
Schnittstellen–Adapter Abschluß auf ON Schnittstellen–Adapter RS-422 RS-422 RS–422 (Stichleitung) RS–422 (Stichleitung) maximal 10 m maximal 10 m NT20M-LK202-EV1 NT600M-LK202 NT20M-LK202-EV1 Abschluß auf ON Abschluß Abschluß auf Max. Gesamtlänge: 500 m auf OFF Abb. 41: Systemkonfiguration mit max. Kabellängen Einstellung der Sie können die Einstellungen über das Systemmenü...
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 2. Befehle Poll–Befehle Die Poll–Befehle gelten für alle NT–Baugruppen und werden zur Steuerung des Betriebes verwendet. Befehls–Code Bezeichnung Einstellung Funktion Polling ESC @ n Poll–Beginn Nummer der Startet die Kommunikation mit der NT–Baugruppe, die mit einer (1B) (40) Baugruppe n = Nummer spezifiziert wurde.
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 Spezifikation der NT–Baugruppennummer n = 0, 1, 2 ... Poll–Startbefehl für die spezifizierte NT–Baugruppe Befehlsausführung (Host–Computer an NT–Baugruppe) oder Befehlsempfang (NT–Baugruppe an Host–Computer) Poll–Endebefehl Ist n die höchste vorlie- gende Nummer einer Bau- gruppe? nein Abb.
Kapitel 3 – Serielle Host–Schnittstelle RS–422 4. Kommunikationsfehler Kommunikationsfehler können anhand der folgenden Kriterien erkannt werden. – Prüfsumme in Kommunikationsbefehlen Es ist ein Fehler aufgetreten, wenn der für die empfangenen Daten berechnete Prüfsummenwert nicht mit dem Prüfsummenwert der Daten des Kommunikati- onsbefehles übereinstimmt.
In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der Host–Schnittstellenbau- gruppe mit einer RS–232C–Schnittstelle beschrieben. Es handelt sich dabei um die NT20M–LK203–EV1 und die NT600M–LK201, die als SYSMAC–WAY Schnitt- stellen arbeiten. Die dazu notwendigen Einstellungen werden auf der NT–Bau- gruppe vorgenommen. Über die RS–232C können die NT–Baugruppen direkt an eine SPS (mit Host–Schnittstellenbaugruppe) angeschlossen werden.
Segment Zahlentabelle Zeichenketten–Tabelle Anzahl der Einträge Verwendete Anzahl der Einträge Verwendete Datenspeicher–Worte Datenspeicher Datenspeicher– NT600M NT20M NT600M NT20M Worte n+16 bis n+79 n+272 bis n+431 n+272 bis n+399 n+16 bis n+143 n+272 bis n+911 n+272 bis n+527 n+16 bis n+271...
– RTS und CTS werden bei Host–Verbundbaugruppen nicht verwendet. – Die hier nicht aufgeführten Stifte werden nicht verwendet. Host–Computer anschließen Host–XT–Computer NT600M-LK201 oder (25–polig) NT20M-LK203-EV1 FG (nicht verwendet) (abgeschirmtes Kabel) Abb. 54: Host–Computer an NT–Baugruppen anschließen – Die Steckverbinder sollten bei eingeschaltetem Gerät nicht eingesteckt oder Hinweis herausgezogen werden.
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle 2. Befehle In den folgenden Befehlstabellen ist ”n” das für SW4 eingestellte Anfangswort. Der Inhalt der Worte n bis n+7 kann durch die SPS zur Steuerung des NT–Baugrup- pen–Betriebes geändert werden oder um Daten aus der NT–Baugruppe abzurufen. E/A–Zuweisung (Host–Computer an NT–Baugruppe) Die Kommunikationsbefehle teilen sich auf in: –...
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle E/A–Zuweisung (NT–Baugruppe an Host–Computer) Die Kommunikationsbefehle teilen sich auf in: – Kommunikationsbefehle von der NT–Baugruppe – Eingabebefehle von Touch–Switches und Funktionstasten Kommunikationsbefehle bestehen aus dem NT–Baugruppen–Status, einem Be- Kommunikationsbefehle fehls–Code und Eingabedaten, die in n+8 bis n+11 gespeichert sind. Die NT–Bau- von der NT–Baugruppe gruppen–Statusworte enthalten Informationen zu dem Betriebsstatus der NT–Baugruppe.
Seite 40
Zahlentabellen–Eintrag Zahlentabellen–Einträge Zahlentabellen–Eintrag Abb. 60: Merkerzuweisung der Zahlentabelleneinträge Die Einträge einer Zeichenketten–Tabelle sind bei dem NT20M in 16 Datenspei- cher–Worten, bei dem NT600M in 20 Datenspeicher–Worten gespeichert. (1)(2)(3)... zeigt die Reihenfolge der Speicherung der Zeichenketten. Wd m Wd m + 1...
Daten werden im BCD–Format spezifiziert (binär kodierte Dezimalzahl). Befehls–Code Funktion Spezifizierte Bildschirmmaske (Bildschirmmasken–Nummern: 000 bis 999 für das NT600M, 000 bis 250 für das NT20M) Spezifizierte Bildschirmmaske (Bildschirmmasken–Nummern: 1000 für das NT600M, keine für das NT20M) Nicht verwendet Spezifikation von Informationen der Zahlentabelle (Schreiben einer positiven Zahl) Spezifikation von Informationen der Zahlentabelle (Schreiben einer negativen Zahl) Spezifikation von Informationen der Zeichenketten–Tabelle...
Seite 42
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Die drei rechten Ziffern werden in den Merker 00 bis 11 im BCD–Format spezifi- ziert (000 bis 999 für das NT600M bzw. 000 bis 250 für das NT20M). Die Merker 00 bis 03 spezifizieren die äußerst rechte Ziffer.
Seite 43
Abb. 70: Befehlscode der Eintragsnummer Eintragsnummern der Zeichenketten–Tabellen werden als 3–stellige BCD–Werte spezifiziert (000 bis 031 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die spezifizierte Nummer ist gültig, bis sie erneut mit dem Befehls–Code 5 spezifiziert wird. Nach dem Einschalten des Gerätes ist die Nummer 0 vorgegeben.
Seite 44
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Speichern von OMRON SPS in Eintrag 3 der Zeichenketten–Tabelle Beispiel: Reihen– Wort Daten Bedeutung folge 5003 Spezifikation der Zeichenketten–Tabelle Nr. 3 n + 1 xxxx Nicht verwendet n + 2 xxxx Nicht verwendet n + 3...
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Mit dem Befehls–Code D kann der NT–Baugruppen–Status über fünf Steuer–Mer- Steuerung des ker gesteuert werden. Systemstatus Wort 15 bis 12 11 bis 08 07 bis 04 03 bis 00 Befehls–Code Nicht verwendet n + 1 Status–SteuerMerker Abb.
Seite 46
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Diese Funktion kann auch dann verwendet werden, wenn die Merkereingabe–Attri- bute nicht über das Unterstützungs–Tool als Bildschirmmasken–Attribute spezifi- ziert wurden. Betätigte Touch–Switch können auch durch die ihnen zugewiesenen Merker in den Eingabe über Worten n+12 bis n+15 erkannt werden. Stellen Sie, um diese Funktion zu verwen- Touch–Switch, den, zuvor die Merkereingabe–Attribute über das Unterstützungs–Tool ein.
Seite 47
Bereichen werden ignoriert. Die Nummern der Zahlentabellen–Einträge werden durch dreistellige BCD–Ziffern spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Empfängt das Host–Gerät Zahlentabellen–Daten, wird der Inhalt der Zahlentabelle in n+16 bis n+271 aktualisiert.
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Empfängt das Host–Gerät Zahlentabellen–Daten, wird der Inhalt der Zahlentabelle in n+16 bis n+271 aktualisiert. Numerische Daten werden als 8–stellige BCD–Ziffern spezifiziert (00000000 bis 99999999). Die vier linken Ziffern werden in Wort n+10 gespeichert, die vier rech- ten Ziffern in Wort n+11.
Seite 49
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Versorgungsspannung einschalten erster Abarbeitungszyklus Datenwortbereich Lesen 1 Datenworte n bis n+7 werden gelesen. Datenwortbereich Schreiben 1 Datenworte n+8 bis n+15 werden geschrieben. Der dem Datenwort–Bereich Datenwortbereich Lesen 2 zugewiesene Inhalt der Spei- chertabellen wird gelesen. Wurden durch Zahlenänderun- Datenwortbereich Schreiben 1 gen numerische Werte eingele-...
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle 3. Kommunikationsfehler Kommunikationsfehler Kommunikationsfehler können anhand der folgenden Kriterien erkannt werden: – Paritätsfehler, Überlauffehler, Rahmenfehler Bei dem Datenempfang ist ein Fehler aufgetreten. Paritätsfehler: Keine Übereinstimmung der Paritätsbit Überlauffehler: Fehlerhafte Empfangsdaten Rahmenfehler: Für die empfangenen Daten konnte kein Rahmen erstellt werden.
Kapitel 4 – SYSMAC–WAY Schnittstelle Beseitigung von Kommunikationsfehlern Fehler Wahrscheinliche Ursache Mögliche Fehlerbehebung Paritätsfehler, Über- Kommunikationseinstellungen sind fehlerhaft. Überprüfen Sie, ob die Einstellungen von Parität, lauffehler, Rahmen- Rahmenlänge, Baudrate und Stop–Merker bei fehler Host–Gerät und NT–Baugruppe gleich sind. Zwischenspeicher– Während der Übertragung hat eine Änderung der Verwenden Sie bei Installationen mit starken Stö- Überlauf Daten stattgefunden.
200 m Diagnosefunktionen Übertragungsfehler–Überprüfung (BCC + Reverse 2 fortlaufende Übertragungsüberprüfung) sowie CPU–Fehlerüberwachung Anzahl der Knotenpunkte C500, C2000H, C1000H ODER C2000H: max. 8 NT20M–RT121–EV1 oder NT600M–RT121 (bei einem Masters) können angeschlossen werden. Abb. 87: Technische Daten Schaltereinstellungen Unter der Abdeckung auf der Rückseite befinden sich zwei Schalter.
Abb. 92: Funktion und werkseitige Einstellung SW2 Über den Schalter 2 wird der Abschlußwiderstand aktiviert. Aktivieren Sie nur für die letzte an den Master angeschlossene SYSMAC–BUS Schnittstellenbaugruppe (NT20M–RT121–EV1 oder NT600M–RT121) den Abschlußwiderstand. Anzeigen Die SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppen verfügen, wie in Abb. 93 dar- gestellt, über zwei Anzeigen.
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Bezeichn. Farbe Status Bedeutung Grün Leuchtet Leuchtet, wenn die Versorgungsspannung eingeschaltet ist und die Baugruppe sich im Betriebszustand befindet. Leuchtet Leuchtet bei unterbrochenem Betrieb nicht. nicht T/R ERR Blinkt Blinkt bei normaler Übertragung. Leuchtet Leuchtet im Stand–by–Zustand oder bei Übertragungsfehlern.
Seite 55
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Verbinden Sie die dezentrale Master–Baugruppe, die dezentralen Slave–Baugrup- Beispielkonfiguration pen und die Host–Schnittstellenbaugruppen mit einer verdrillten 2–Drahtleitung. NT20M-DT/DF12_-V1 NT600M-DT/DF12_ NT20M-RT121-EV1 NT600M-RT121 Abb. 97: Beispielkonfiguration Beispielkonfiguration verdrahten 1. Verwenden Sie eine verdrillte 2–Drahtleitung 0,75 x 2C.
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 2. Wortzuweisung Den SYSMAC–BUS Host–Schnittstellenbaugruppen werden je 4 Worte zugewie- sen. Die genaue Position der zugewiesenen Worte hängt von den Einstellungen von SW1 und dem SPS–Typ ab. Der C1000H und C2000H werden jeweils vier Worte zwischen IR 000 und IR 127 und der C200H vier Worte zwischen IR 200 und IR 231 zugewiesen.
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 3. Befehle E/A–Wortzuweisung Jeder Host–Schnittstellenbaugruppe werden vier Worte zugewiesen. Die Worte n/n+1 werden zur Ausgabe und die Worte n+2/n+3 zur Eingabe verwendet (sehen Sie hierzu Abb. 105). Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Kapitel unter ”1.
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Die Merker 12 bis 15 von Wort n+8 zeigen den Betriebsstatus der NT–Baugruppe NT–Baugruppen–Status Merker Bezeichnung Funktion Strobe Spezifiziert den Zeitablauf der Datenübertragung von der NT–Baugruppe an den Host–Gerät. BAT LOW Wird bei einem Abfall der Batteriespannung der NT–Baugruppe aktiviert BUSY Zeigt an, daß...
Die drei rechten Ziffern werden durch die Merker 00 bis 11 im BCD–Format spezifi- ziert (000 bis 999 für das NT600M bzw. 000 bis 250 für das NT20M). Über die Merker 00 bis 03 wird die äußerst rechte Ziffer spezifiziert.
Seite 62
Abb. 113: Eintragsnummer (Zahlentabelle) über Befehls–Code 2 Die Eintragsnummern der Zahlentabellen werden als 3–stellige BCD–Werte spezi- fiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die spezifi- zierte Nummer ist gültig, bis ein neuer Wert über den Befehls–Code 2 spezifiziert wird.
Seite 63
Abb. 117: Eintragsnummer (Zeichenketten–Tabelle) über Befehls–Code 5 Die Eintragsnummern der Zeichenketten–Tabellen werden als 3–stellige BCD– Werte angegeben (000 bis 031 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die spezifizierte Nummer ist gültig, bis ein neuer Wert über Befehls–Code 5 spezi- fiziert wird.
Seite 64
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Die Zeichenpositionen werden durch zweistellige BCD–Zahlen spezifiziert (01 bis 40 für das NT600M bzw. 01 bis 32 für das NT20M). Spezifizieren Sie das erste Zeichen für 1, das nächste für 2 usw.. Angaben zu den Zeichen–Codes finden Sie in den Anhängen.
Seite 65
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 auf OFF gesetzt, wird die Lamp/der Touch–Switch ausgeschaltet. Eine blinkende Anzeige (Lamp/Touch–Switch) kann im SPS–Programm erzeugt werden. Der den Lamps bzw. Touch–Switches zugewiesene Merker muß auf ON bzw. OFF gesetzt werden. Wort 15 bis 12 11 bis 08 07 bis 04 03 bis 00...
– Die Daten in den mit x markierten Bereichen werden ignoriert. Die Nummern der Zahlentabellen–Einträge werden durch dreistellige BCD–Werte spezifiziert (000 bis 127 für das NT20M bzw. 000 bis 255 für das NT600M). Die numerischen Daten werden durch 8–stellige BCD–Werte spezifiziert (00000000 bis 99999999).
Seite 67
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Wort 15 bis 12 11 bis 08 07 bis 04 03 bis 00 n + 2 NT–Baugruppen– Befehls–Code Nicht Ziffernzuweisung Status verwendet n + 3 Numerische Daten Abb. 127: Positive Zahlen über Befehls–Code 3 –...
Seite 68
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Betätigte Touch–Switches können bei Empfang des Befehls–Codes 9 anhand ihrer Eingabe über Touch– zugewiesenen Nummern erkannt werden. Switches, numerische Eingabe Wort 15 bis 12 11 bis 08 07 bis 04 03 bis 00 n + 2 NT–Baugruppen–S Befehls–Code Nicht verwendet...
Seite 69
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Wort Merker Touch–Switchnummer Wort Merker Touch–Switchnummer n + 2 n + 3 Befehls–Code (A) NT–Baugru Strobe ppen–Statu BAT LOW BUSY PT RUN Abb. 132: Zusammenhang Merker und Touch–Switches Betätigte Funktionstasten können bei Empfang des Befehls–Codes B anhand ihrer Eingabe über Funktions–...
Nicht verwendet Abb. 135: Zusammenhang Merker/Touch–Switches 4. Übertragungszeit Dezentrales E/A–System mit C500 C500-RM201 NT20M–DT/DF12j+NT20M–RT121–EV1 oder NT600M–DT/DF12j+NT600M–RT121 Abb. 136: Konfigurationsbeispiel 1 zur Berechnung der Übertragungszeit In dem folgenden Programmabschnitt erfolgt eine Eingabe über einen Touch– Programmierung Switch oder eine Funktionstaste. Wird der Eingang aktiviert, werden Verschiebebe- fehle (MOV) verwendet, um auf dem Display der NT–Baugruppe die...
Seite 71
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Eingang MOV(21) #0001 MOV(21) #0000 Abb. 137: Programmierung des Konfigurationsbeispieles 1 Die folgenden Gleichungen erläutern, wie die Zeit berechnet werden kann, die nach Betätigung eines Touch–Switches oder einer Funktionstaste der NT–BAU- GRUPPE vergeht, bis die neue Bildschirmmaske auf der NT–Baugruppe angezeigt wird.
Seite 72
(einschließlich eines Versorgungsspannungs–Ausfalles). Tritt ein de- zentraler E/A–Fehler auf, verlängert sich die Gesamt–Übertragungszeit für jede Host–Schnittstellenbaugruppe aufgrund der Wiederholversuche um ca. 5 ms. C200H-RM201 20M-DT/DF12j +NT20M-RT121-EV1 NT600M-DT/DF12j +NT600M-RT12 C200H Abb. 138: Konfigurationsbeispiel 2 zur Berechnung der Übertragungszeit Programmierung In dem folgenden Programmabschnitt erfolgt eine Eingabe über einen Touch–...
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 = Übertragungszeit aller Slave–Baugruppen und der Master– Baugruppe (Master–Übertragungszeit) = Σ T = Übertragungszeit einer Slave–Baugruppe = 1,4 ms + (0,2 ms x n) = Übertragungszeit für E/A–Baugruppen und Host– Schnittstellenbaugruppen = 2 ms x m Kleinste E/A–Ansprechzeit = Eingangs–EIN–verzögerung + (Abfragezeit x 2) + Minimale dezentrale + Anzeigen–Ansprechzeit...
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Empfangsüberprüfung Aktivierte Eingänge werden invers angezeigt. SYSMAC–BUS p u t C h e c k B i t a t i o n Abb. 141: Display der NT–Baugruppe Sendeüberprüfung Ein aktivierter Ausgang wird gesteuert, indem der invers dargestellte Cursor mit SYSMAC–BUS den [Pfeil aufwärts]–...
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Vorgehensweise bei Im Falle eines Kommunikationsfehlers finden in der NT–Baugruppe die folgenden Kommunikationsfehlern internen Verarbeitungsvorgänge statt. Keine Auto–Rücksetzung nach Kommunikationsfehler (NT–Baugruppe SW1, Seg- ment 1: ON) Fehler Interne Verarbeitung Mögliche Fehlerbehebung Kommunikationsbefehl–Fehler Der fehlerhafte Befehl wird nicht ausgeführt. Der Überprüfen Sie den Dateninhalt.
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 7. Fehler und Alarme In Abb. 144 wird der Zusammenhang zwischen den Anzeigen der C500 dezentra- len E/A–Master–Baugruppe und denen der SYSMAC–BUS Schnittstellenbau- gruppe gezeigt. Fehler Anzeige auf Anzeigen der Host–Schnittstellenbau- Fehler Mögliche Behe- gruppe bung der Pro...
Seite 77
Kapitel 5 – SYSMAC–BUS Schnittstelle RS–485 Fehler Anzeige auf Anzeige auf Anzeigen der Host–Schnittstellenbau- Fehler Mögliche Behe- der Pro der Pro gruppe bung grammier grammier Betriebs− Vollständig Ab− Übertra konsole konsole fehler keitstest schluß− gungs− wider− kanal− stand Fehler Fehler Dezentraler leuchtet leuchtet...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe In diesem Kapitel werden die Hardware und Befehle der C200H–Schnittstellenbau- gruppen NT20M–LB121–EV1 und NT600M–LB121 beschrieben. Sofern keine Un- terschiede zwischen diesen beiden Baugruppen bestehen, werden sie einfach als C200H–Schnittstellenbaugruppen bezeichnet. Für die C200H–Schnittstellenbaugruppen wird eine Speicherprogrammierbare Steuerung C200H als Host benötigt.
FALSCH RICHTIG CPU–Baugruppenträger CPU–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger NT20M–DF/DT12_ + NT20M–LB121–EV1 oder NT600M–DF/DT122 + NT600M–LB121 NT20M–DF/DT12j + NT20M–LB121 oder NT600M–DF/DT122 + NT600M–LB121 Abb. 148:Systemkonfiguration Schalterstellungen Die DIP–Schalter SW1 und SW2 befinden sich zusammen mit dem Drehschalter SW3 unter der Rückwand–Abdeckung. Die beiden DIP–Schalter dienen beispiels- weise zur Einstellung des ersten der Schnittstellenbaugruppe zugewiesenen Wor- tes und der Drehschalter zur Einstellung der Baugruppennummer.
Seite 80
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Einheit Wort 100 bis 109 110 bis 119 120 bis 129 130 bis 139 140 bis 149 150 bis 159 160 bis 169 170 bis 179 180 bis 189 190 bis 199 Abb. 150: Wortzuweisung der C200H–Schnittstellenbaugruppen Erstes Wort und Speichertabellen–Bereich einstellen...
Seite 81
Nicht zu setzen Abb. 152: Wortzuweisung über SW1 Der Speichertabellen–Bereich für die C200H–Schnittstellenbaugruppen wird, ge- Anzahl der nau wie bei den SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppen NT20M–LK203–E und Tabelleneinträge NT600M–LK201–E, dem Datenmerker(DM)–Bereich der C200H zugewiesen. Zah- len– und Zeichenkettentabellen werden in dem Speichertabellen–Bereich zugewie- sen, wobei die Anzahl der Einträge für jeden dieser Tabellentypen mit SW1...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Segment 7 Segment 8 Anzahl der Einträge Anzahl der Zeichenkettentabellen– Einträge (SW1) Abb. 154: Einstellung mit SW1 über Segment 7 und 8 Bei der Speichertabellen–Initialisierung werden die über das Unterstützungs–Tool Speichertabellen– oder im DM–Bereich der SPS spezifizierten Tabellenwerte verwendet. Um auf dem Initialisierung (SW2) Display der NT–Baugruppe die Produktionsmenge anzuzeigen, stellen Sie Seg- ment 1 auf ON.
Seite 83
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe angeschlossen werden. Ein Anschluß der C200H–Schnittstellenbaugruppe an ei- nen Slave–Baugruppenträger ist nicht möglich. £Die maximale zulässige Kabellänge beträgt 12 m. FALSCH FALSCH RICHTIG CPU–Baugruppenträger CPU–Baugruppenträger CPU–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger E/A–Erweiterungs–Baugruppenträger Systemkonfiguration Abb. 158: Verwenden Sie die in Abb. 159 aufgeführten E/A–Verbindungskabel. Modell Kabellänge (L) C200H-CN311...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Schrauben Abb. 160: E/A–Verbindungskabel anschließen – Wird das E/A–Verbindungskabel durch eine Öffnung geführt, muß diese einen Hinweis Durchmesser von mindestens 53 mm besitzen. Wurde das Steckergehäuse zu vor entfernt, ist eine Öffnung von mindestens 33 mm erforderlich. Setzen Sie das Steckergehäuse jedoch unbedingt wieder auf und ziehen Sie die Schrauben fest –...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Vorsichtsmaßnahmen beim Ein– oder Ausschalten der Versorgungsspannung Da die Schnittstellenbaugruppe die Funktion eines E/A–Erweiterungs–Baugrup- penträgers besitzt, müssen Sie beim Ein– und Ausschalten mit Vorsicht vorgehen. Beachten Sie, daß der gesamte SPS–Betrieb unterbrochen wird, wenn die NT– Baugruppe ausgeschaltet oder das E/A–Verbindungskabels unterbrochen wird.
Seite 86
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Kommunikationsbefehle Kommunikationsbefehle bestehen aus einem Befehlscode und Ausgangsdaten, die in den Worten n bis n+3 gespeichert sind. Durch den Befehlscode wird der Be- triebsvorgang spezifiziert (wie z.B. eines analogen Bildschirms). Die Betriebsvor- gänge werden an späterer Stelle eingehend beschrieben. Die Ausgangsdaten bestehen aus den verschiedenen, für den jeweiligen Vorgang benötigten Daten.
Seite 87
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Kommunikationsbefehle beinhalten den NT–Status, einen Befehlscode und Einga- Kommunikationsbefehle bedaten, die in den Worten n+8 bis n+11 gespeichert sind. Die Statusworte der NT–Baugruppen enthalten Informationen über den Betriebszustand. Der Befehl- scode spezifiziert den Vorgang, wie z.B. Eingabestatus der Touch–Switches und Funktionstansten.
– Die Anzahl der Zahlentabellen– und Zeichenkettentabellen–Einträge wird über Hinweis die Segmente 5 bis 8 von SW1 eingestellt. – Bei den NT20M–Zeichenkettentabellen–Einträgen werden nur die oberen 32 By tes (16 Worte) der 40 obenstehend aufgeführten Bytes (20 Worte) verwendet. – Die hier angegebenen Speichertabellen–E/A–Zuweisungen beziehen sich auf die maximale Anzahl der spezifizierbaren Zahlen–...
Seite 89
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Merker n+10 n+11 NT " HOST Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Eingangsdaten Befehlscode Merker 0 Merker 1 Merker 2 Merker 3 NT–Zustand Strobe BAT LOW BUSY PT RUN Abb. 167: NT/Host–Übertragung Verwendung der E/A–Worte/Merker Bezeichnung Funktion Befehlscode...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Die Datenübertragung NT–C200H wird von der NT–Baugruppe über ein STROBE (Takt) Strobe(Takt)–Signal gesteuert. Programmieren Sie die C200H so, daß Daten bei steigender Strobe–Signalflanke eingelesen werden. Der Taktzyklus ändert sich entsprechend der SPS–Zykluszeit. Wie in Abb. 170 dar- gestellt, wird das Strobe–Signal, entsprechend der E/A–Auffrischungszeit der C200H, ein–...
Seite 91
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Handelt es sich bei der gegenwärtigen Anzeige um eine Merker–Anzeige, wird der Touch–Switch– bzw. Funktionstasten–Zustand in den Worten n+12 bis n+15 ange- zeigt. Der Zustand der Touch–Switches bzw. der Funktionstasten 0 bis 63 wird da- her als Merker–Information ausgegeben. Wird keine Merker–Anzeige verwendet, ist dieser Bereich ungültig und die betreffenden Daten müssen numerisch im Be- fehlsbereich gespeichert werden.
Datenspeicher abgelegten Speichertabellen in den Host–Datenspeicher übertra- gen. Dabei wird die Anzahl der über SW1 spezifizierten Speichertabellen–Einträge berücksichtigt. Im Gegensatz zu der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe (NT20M–LK203–E und NT600M–LK201–E) ändert sich der über die C200H–Schnittstellenbaugruppe zugewiesene Speichertabellen–Bereich entsprechend der Anzahl der spezifizierten Zahlen–...
Seite 93
20 Worte X 16 Einträge = 320 n+80 bis n+99 Zeichenkettentabelle 0 Worte n+100 bis n+379 Zeichenkettentabelle 1 bis 14 (Die NT20M verwendet nur 16 Worte für einen Zeichenketten- n+380 bis n+399 Zeichenkettentabelle 15 tabellen–Eintrag.) Abb. 174: Struktur Speichertabellen–Bereich Speichertabellen–Bereich Ein einzelner Zahlentabellen–Eintrag (8 BCD–Ziffern) wird in zwei Worten des...
Seite 94
Speichertabellen–Eintrags dem der Host–Schnittstelle entspricht. Ein einzelner Zeichenkettentabellen–Eintrag wird in 20 Worten des Host–DM–Be- Zeichenkettentabelle reiches gespeichert. (Im Falle der NT20M wird der Zeichenkettentabellen–Eintrag jedoch nur in den äußersten linken 16 Worten gespeichert, die äußersten rechten vier Worte werden nicht verwendet.)
Daten im BCD–Format (binär codierte Dezimalzahl). Befehlscode Funktion Spezifizierte Anzeige (Anzeigennummern 000 bis 999 für NT600M und 000 bis 250 für NT20M) Spezifizierte Anzeige (Anzeigennummern 1000 für NT600M, keine für NT20M) Nicht verwendet. Spezifikation von Zahlentabellen (Eingabe positiver Zahlen) (sehen Sie Hinweis H1) Spezifikation von Zahlentabellen (Eingabe negativer Zahlen) (sehen Sie Hinweis H1) Spezifikation von Zeichenkettentabellen (Einstellung der Nummer des Zeichenkettentabellen–Eintrags –...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe H3 Da die Lamps und Touch–Switches 0 bis 63 über die Merker (n+4 bis n+7) ge- steuert werden, ist eine Befehlscode–Steuerung nicht möglich. Der Befehlscode kann nur zur Steuerung der Lamps und Touch–Switches verwendet werden, denen eine Nummer > 64 zugewiesen wurde. Beispiel Reihen- Wort...
Seite 97
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Speichertabelle NT20M NT600M Zeichenkettentabelle 000 bis 031 000 bis 255 Zahlentabelle 000 bis 127 000 bis 255 Abb. 186: Speichertabellen–Nummern den NT–Baugruppen zuweisen Weitere Befehlsformate Einige Befehlsformate für die Zahlentabelle unterscheiden sich von denen der SYSMAC–WAY–Host Schnittstellenbaugruppe aufgrund der unterschiedlichen Ein- stellung des DIP–Schalters 2–2.
Seite 98
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Beispiel Reihen- Wort Daten Bedeutung folge 4051 Zahlentabellen–Eintrag 51, negative Zahl 5678 Die äußersten rechten Ziffern entsprechen 5678. 1234 Die äußersten linken Ziffern entsprechen 1234. XXXX Nicht verwendet. Abb. 190: –12345678 in dem Zahlentabellen–Eintrag 51 speichern Änderung von positive Zahlen Wort 15 bis 12...
Aspekt unbedingt berücksichtigen. Verwenden Sie für eine SYSMAC WAY– und eine C200H–Schnittstellenbaugruppe das gleiche Programm, nehmen Sie die Schalter–Einstellungen entsprechend der Abb. 195 und 196 vor. Einheit NT20M-LB121/NT600M-LB121 C200 H Schnittstellen– Erstes Wort DM 0000 SW1, Segmente 1 bis 4: OFF...
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Da die C200H–Schnittstellenbaugruppe für die Kommunikation mit der C200H den Verarbeitungs Quittungsaustausch (handshake) der C200H–E/A–Sonderbaugruppen verwendet, geschwindigkeit erfolgt die Steuerung gegenüber der SYSMAC–WAY Schnittstellenbaugruppe mit einer höheren Geschwindigkeit. Verwenden Sie ein für die C200H–Schnittstellen- baugruppe erstelltes Programm für die C200H–SYSMAC–WAY Schnittstellenbau- gruppe, müssen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit, z.B.
Eine C20H, C28H, C40H und C60H wie auch eine C200H können als Host für die C200H–Schnittstellenbaugruppe verwendet werden. Systemkonfiguration Nachfolgend ist ein Beispiel für eine Systemkonfiguration mit C20...60H–Baugrup- pen und C200H–Schnittstellenbaugruppeen aufgeführt. NT20M NT600M An dem Ende des Systems kann nur ein Baugruppenträger angeschlossen CjjH-Cjjj-j-V1 werden.
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Die C200H–Schnittstellenbaugruppe verwendet keine E/A–Worte, da alle Daten durch den internen Datenspeicher verarbeitet werden. Die E/A–Worte 100 bis 179 der C20...60H können als Hilfsmerker verwendet werden. Baugruppen– Worte Nummer 100 bis 109 110 bis 119 120 bis 129 130 bis 139 140 bis 149 150 bis 159...
Seite 104
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Segment Anfangswort Anfangswort Anfangswort (SW1) DM 0000 DM 0064 DM 0128 DM 0192 DM 0256 DM 0320 DM 0384 DM 0448 DM 0512 DM 0576 DM 0640 DM 0704 DM 0768 DM 0832 Nicht zu setzen (siehe Hinweis) Nicht zu setzen Abb.
Seite 105
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Speichertabellen– Einstellungen über SW2 Auf OFF gesetzt. Speicherreihenfolge der Daten der Zahlentabelle Speichertabellen–Initialisierung Abb. 209: SW2–Einstellung Speichertabellen–Initialisierung (SW2) Bei der Speichertabellen–Initialisierung werden die über das Unterstützungs–Tool oder die in dem DM–Bereich der SPS gespeicherten Tabellenwerte für Speicherta- bellen verwendet.
Seite 106
Kapitel 6 – C200H–Schnittstellenbaugruppe Zahl Zeichenkette Maximales Maximales Anfangswort Anfangswort Anzahl der Verwendete Anzahl der Verwendete (C200H) (C20...60H) Speichertabellen DM–Worte Speichertabellen DM–Worte Nicht verwendet Nicht verwendet DM 0896 DM 0832 n +16 bis n+79 Nicht verwendet DM 0896 DM 0768 n+16 bis n+143 Nicht verwendet DM 0832...
Anhang Englische Zeichen–Codes Segment 3 von SW1 muß auf ON gesetzt sein, damit für die englischsprachige Meldungen die folgenden Codes verwendet werden können. Alle Codes sind im Hexadezimal–Format. Dezimalwerte sind jeweils unter den Hexadezimalwerten aufgeführt. Erste Ziffer Zweite Ziffer ‘ Ç...
Seite 108
Anhang Erste Ziffer Zweite Ziffer α á β í Γ ó π ú Σ ñ σ Ñ τ Φ ¿ Θ δ ¡ ε « »...