Selbstbaubecken
>Lago< und >Lago Spezial<
Dieses Schwimmbecken wurde aus besten Materialien hergestellt
und sorgfältig kontrolliert. Wir behalten uns im Rahmen ständiger
Weiterentwicklungen
technische
Beckentyp ist ausschließlich für den Erdeinbau konzipiert.
Vor Aufbaubeginn sollten Sie diese Anleitung genau durchlesen,
um Aufbaufehler zu vermeiden.
Beim Beckenaufbau tragen Sie bitte Schutzhandschuhe !
Im Hinblick auf unterschiedlichste Bodenbeschaffenheiten sollten
Sie sich von einem Baufachmann beraten lassen, da wir für den
Erdeinbau selbst, die statische Festigkeit der Stützmauern und
Betonhinterfüllung und daraus resultierenden Schäden keinerlei
Gewährleistung und Haftung übernehmen.
Allgemeine Hinweise zum Erdeinbau
Die Selbstbaubecken sind nur durch den Einbau in die Erde
standsicher. Der Wasserdruck im geraden Teil des Beckens
zwischen den Rundungen wird vom Erdreich durch Kontakt
zwischen Beckenwand und Stützmauer aufgenommen. Daher
sind die Becken bis auf 5 - 10 cm in die Erde einzulassen.
Je nach Art und Beschaffenheit des örtlich vorhandenen Bodens
drückt das Erdreich mehr oder weniger stark gegen das Becken.
Aus diesem Grunde muss das Becken gegen den Erddruck
geschützt werden, es wird also daher mit einer Stützmauer
umgeben.
Die Stützmauer um das Becken besteht aus 2 Bereichen. An den
Rundungen genügt eine relativ dünne Wand, die den Erddruck
als Gewölbebogen aufnimmt.
Im geraden Bereich kann der Böschungsbruch der Erde nur
durch
eine
schwere
Standsicherheit größer ist als der horizontal wirkende Erddruck.
Es ist wichtig, dass im Winter das Becken gefüllt bleibt, um zu
verhindern, dass der Frost unter die Bodenplatte kommt und
diese anhebt. Gleichzeitig verhindert die Wasserfüllung auch,
dass das gefrorene Erdreich die Stützwände nach innen drückt.
Erdaushub
Nach Klärung der Beckenmaße und der sonstigen technischen
Details kann der Aushub der Baugrube vorgenommen werden.
Um die Aufbauarbeiten ohne Umstände ausführen zu können,
empfehlen wir, die Baugrube in der Länge um 50 cm und in der
Breite 1 m größer auszuheben, als das Beckenmaß.
Die Baugrube so anböschen, dass Unfälle (Verschütten) und
Schäden aller Art im Bauzustand unmöglich werden.
Die Grubentiefe beträgt 115 bzw. 145 cm zuzüglich der Stärke
der Fundamentplatte. Das Becken soll 5 - 10 cm über das Niveau
des umgebenden Erdreiches herausstehen, wobei die Oberkante
der zu erstellenden Mauer entsprechend unterhalb der Handlauf-
Profilschienen enden muss.
Bodenplatte
Die Betonplatte ist je nach den örtlich angetroffenen Bo-
denbeschaffenheiten auszuführen. Sie sollte auf ungestörtem
(gewachsenem) Boden aufliegen. Falls dieser locker oder gar
aufgefüllt ist, ist die Sohle gut nachzuverdichten und die
Betonplatte zu verstärken. Im Zweifelsfalle müssen Sie einen
Baufachmann zu Rate ziehen.
Im Normalfall genügt es, die Bodenplatte bis zur Aussenkante der
Stützwände auszuführen und die Wände auf der Platte
herzustellen.
Die Platte ist je nach den Erfordernissen mit Betonstahl zu
armieren.
Änderungen
vor.
Wand
verhindert
werden,
In die Betonplatte kann eine Verbindung eingearbeitet werden.
Ringsum sollte der Rand der Betonplatte der Beckenform
Dieser
entsprechend je nach Beckengröße 40 - 80 cm planeben sein
und dann das allseitige Gefälle zur Längsachse des Beckens
zwischen den beiden Punkten „R" bis zu 10 cm tief beginnen
(Abb. 2a).
Achtung: Wenn Sie keine Bodenplatte erstellen, müssen für die
Stützmauern Streifenfundamente erstellt werden, in
die Moniereisen je nach Bodenbeschaffenheiten ein-
zulegen sind. Moniereisen müssen auch senkrecht
eingebaut werden, die soweit aus dem Streifenfunda-
ment ragen, dass eine Verbindung mit den 2 unteren
Lagen der Hohlsteine für die Stützmauern besteht.
Bitte befragen Sie hierzu Ihren Baufachmann (Abb. 2).
Je nach Erdreich wäre auch eine Drainage empfehlenswert.
Diese Gräben, wie auch der Graben für das Rohr des Bodenab-
laufes sind ebenfalls auszuheben.
Auf die Fundamentplatte ist ein Glattstrich aufzubringen. Ein
Bodenablauf sollte an einer Schmalseite (Skimmerseite) im
Abstand des Maßes „R" in der Mitte einbetoniert werden. Der
Dichtungsflansch des Bodenablaufes muss mit der Oberkante
des Glattstriches bündig abschließen. Sie können jedoch auch
den Platz für den Ablaufkasten und den Rohrgraben aussparen
und nach erfolgter Montage ausgießen (Abb. 1).
Maße „R" der einzelnen Beckengrößen:
400 x 250 = 125 cm
500 x 300 = 150 cm
630 x 360 = 180 cm
deren
700 x 300 = 150 cm
737 x 360 = 180 cm
800 x 400 = 200 cm
916 x 460 = 230 cm
900 x 500 = 250 cm
1030 x 500 = 250 cm
1200 x 600 = 300 cm
Abb. 1
Stützwände
Die Stützwände lassen sich je nach Beckenhöhe und Art des
anstehenden Bodens verschieben stark und in verschieden
Bauweisen ausführen. Es sind Betonwände und Schwer-
steinmauerwerk möglich.
Auf jeden Fall müssen die Stützmauern armiert und durch
Armierungseisen mit der Fundamentplatte oder den Streifen-
fundamenten verbunden sein. Bei Verwendung von Schwerbe-
tonsteinen oder Schalungssteinen (HBS 30x50x25) müssen die
Hohlräume nach Fixierung der senkrechten Schichten verfüllt
werden, bis die geplante Mauerhöhe erreicht ist (Abb. 2).
Nachdem der Mörtel und Füllbeton im Mauerwerk ausreichend
erhärtet ist, kann im Bereich der Stützmauern die Baugrube
Lieferbare
Beckengrößen
Länge x Breite
cm
cm
400 x 250
500 x 300
630 x 360
700 x 300
737 x 360
800 x 400
916 x 460
900 x 500
1030 x 500
1200 x 600