TERMINOLOGY
VIDEO CD (VCD)
Eine digitale Video Disc die das MPEG 1 codierte Format nutzt. Sie kann gewöhnlich auf
DVD Playern wiedergegeben werden. Die VHS qualitätsahnlichen Bilder und die begrenzte
Speicherkapazität verhinderten einen hohen Beliebtheitsgrad.
MPEG-4
Vorausahnend die rasche Annäherung der Telekommunikations, Computer und TV/Film
Industrien hat die MPEG Gruppe 1994 offiziell eine neue MPEG-4 Standadisierungsphase
eingeleitet, mit dem Mandat zur Standardisierung der Algorithmen und Werkzeuge für die
Codierung und flexibelen Repräsentation von audio-visuellen Daten, um die
Herausforderungen von zukünftigen Multimedia Anwendungen and
Applikations-Voraussetzungen annehmen zu können.
Universeller Zugriff und Robustheit in fehleranfälligen Umgebungen - Multimedia
Audio-Visuelle Daten müssen in verschiedenartigen Netzwerkumgebungen übertragen
werden können und zugriffsfähig sein, möglicherweise unter ernsten
Störanfällen (z.B. Mobilfunkkanäle). Obwohl die MPEG-4 Standards von Natur aus vom
Netzwerk (physikalische Ebene) unabhängig sind, müssen doch die Algorithmen und
Werkzeuge zum Codieren mit dem Bewusstsein der Netzwerkeigenheiten
geschaffen werden.
Hohe interaktive Funktionalität - Zukünftige Multimedia Applikationen benötigen mehr
und mehr eine ausgedehnte interaktive Funktionalität um die Wünsche des Benutzers zu
unterstützen. Im Besonderen die flexibelen, höchst interaktiven Zugriffe auf und
Manipulationen von audio-visuellen Daten werden von gröâter Wichtigkeit sein.
Es ist vergegenwärtiget, daâ, zusätzlich zu konventioneller Wiedergabe von Audio- und
Video-Sequenzen, der Benutzer den Zugriff auf den "Inhalt" von audio-visuellen Daten
benötigt, um die Daten höchst flexibel präsentieren oder manipulieren/speichern zu können.
Codieren von natürlichen und synthetischen Daten - Die nächste Generation der
Graphik-Prozessoren wird Multimediaterminals ermöglichen, die beiden pixelbasierten
Audio- und Videodaten zusammen mit synthetischem Ton/Sprache und Video, in einem
hoch flexibelen Maâ zu präsentieren.
MPEG-4 wird das effiziente und flexibele Codieren und Repräsentieren, von
natürlichen (pixelbasierten) als auch synthetischen Daten, unterstützen.
Kompressionseffizienz - Für das Speichern und Übertragen von audio-visuellen Daten
ist ein hoch effizientes Codieren erforderlich, d.h. gute Qualität der rekonstruierten
Daten ist nötig. Verbesserte Codierungseffizienz, insbesondere bei sehr niedrigen
Bit-Raten unter 64 kbits/s, bleiben weiterhin von wichtiger Funktinalität die vom MPEG-4
Video Standard unterstützt wird. Die Bit-Raten, gezielt auf den MPEG-4 Video Standard,
liegen zwischen 5-64 kbits/s für mobile oder PSTN Video Applikationen aber auch bis zu
2 Mbits/s für TV/Film Applikationen. Sieben neue (mit Respekt für die bisherigen oder
aufkommenden Standards) Schlüssel Videocodier-Funktionalitäten wurden definiert,
deren Unterstützung von MPEG-4 fokusiert wird und welche die höchsten Anforderungen
an die Arbeit in der MPEG Video Gruppe stellt. Die Anforderungen decken die
Hauptbereiche, bezogen auf ''Inhaltsbasierte Interaktivität'', ''Kompression'' und
''Universeller Zugriff'', ab .
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