Bedienungsanleitung
Analoganzeiger für Windgeschw. (1479 C)
Allgemein
Besonders an windgefährdeten Bauten - Seilbahnen, Verla-
debrücken, Zugbrücken, Baggern, Hochhäuser, Gewächs-
häuser usw. - sind rechtzeitig Maßnahmen durchzuführen, um
beim Auftreten von hohen Windgeschwindigkeiten einen
Schaden zu verhüten.
Durch die ständige Überwachung der Windgeschwindigkeit
mit einem Analoganzeiger mit Grenzkontakt kann bei Errei-
chen eines bestimmten Wertes ein Signal oder ein Schaltvor-
gang ausgelöst werden.
Funktion
Der Analoganzeiger für Windgeschwindigkeit 1479 C ist ein
vollwertiger Drehspulanzeiger mit einem bzw. zwei induktiven
Grenzkontakten. Die steckbaren und leicht austauschbaren
Schaltrelais befinden sich an der Rückseite des Gehäuses.
Die Meßwerke lagern auf gefederten Steinlagern.
Die Kontakte werden berührungslos, d.h. rückwirkungsfrei
abgegriffen. Dadurch wird stets der jeweilige Meßwert unab-
hängig von der Stellung der Grenzwertmarke(n) unverfälscht
angezeigt. Die Einstellung der Grenzwerte kann beliebig auf
der Skala eingestellt werden.
Version 1479 C1:
Der Analoganzeiger für Windgeschwindigkeit 1479 C1 besitzt
einen induktiven Grenzkontakten in Ruhestromschaltung. Das
Schaltrelais fällt bei Uberschreiten des Sollwertes ab und hat
eine Schaltleistung von 440 W bei 230 V AC.
Version 1479 C2:
Der Analoganzeiger für Windgeschwindigkeit 1479 C2 besitzt
zwei induktive Grenzkontakte. Der untere Grenzkontakt arbei-
tet in Arbeitsstromschaltung. Das zugehörige Schaltrelais 1
zieht bei Überschreiten des Grenzwertes an. Der obere
Grenzkontakt arbeitet in Ruhestromschaltung. Das zugehö-
rige Schaltrelais 2 fällt bei Uberschreiten des Sollwertes ab.
Beide Relais haben eine Schaltleistung von 440 W bei
230 V AC. Der Mindestabstand der beiden Kontaktmarken
muß mindestens 1,5 % bezogen auf die Skalenlänge betra-
gen.
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