mit Paketklebeband abgeklebt, sodass bei der Holmverklebung die Fläche nicht an die Negativschalen
festklebt.
Nun kann in den Negativschalen linke und rechte Flächenhälfte zusammengeklebt werden.
2. Holmeinbau:
Um die beiden gleich langen Kohlefaserholme zusammenzufügen wird der Holmverbinder aus Stahl mit
einer groben Feile oder Säge angeraut, mittig markiert und mit UHU Endfest verklebt. Damit das Kohlerohr
später nicht im Bereich des Verbinders aufspleißt, wird dieser Bereich mit dem beiliegenden
Kohlefaserroving umwickelt, mit Sekundenkleber getränkt und verschliffen.
Für den zweiten Holm muss der Ausschnitt noch angefertigt werden. Dazu wird hinter dem bestehenden
Holmausschnitt mittig ein Ausschnitt für den zweiten Holm so ausgeschnitten, sodass der Holm etwas
versenkt (0,5-1mm) in der Fläche verschwindet. Am einfachsten bekommt man die EPP-Reste heraus indem
man wie im Bild gezeigt mit dem Messer entlang schneidet und den Holmausschnitt nach vorne
„herausbricht".
Damit sich später der Holmausschnitt nicht durch die Folienoberfläche abdrückt, wird der Holm mit dem
beiliegenden 1,5mm Balsa beplankt. Dazu werden 8mm breite Streifen auf den Holm geklebt.
Die Stellen an denen der Holmausschnitt leer ist, werden mit EPP-Streifen (aus den Negativschalen)
aufgefüllt und mit einem scharfen Messer bündig abgeschnitten.
Passen alle Holmausschnitte, so können die Holme, Beplankung und die EPP-Streifen mit PU-Leim
eingeschäumt werden (alternativ 30min Epoxy). Dazu wird die Fläche in den Negativschalen auf einer
geraden Unterlage verpresst.