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Wunderli Electronics GSM-640 Installations- Und Bedienungsanleitung

Gsm -sprachwählgerät
G S M -S pra c hw ä hlg erä t
Installations- und Bedienungsanleitung
GSM-640
GSM-630
Wunderli Electronics AG
Burgstrasse 70
8570 Weinfelden
www.wue.ch
11847219
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Wunderli Electronics GSM-640

  • Seite 1 G S M -S pra c hw ä hlg erä t Installations- und Bedienungsanleitung GSM-640 GSM-630 Wunderli Electronics AG Burgstrasse 70 8570 Weinfelden www.wue.ch 11847219...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ................2 EU-Konformitätserklärung ..........2 Inhaltsverzeichnis ............3 Bedeutung der Symbole..........6 Sicherheitshinweise ............7 Lieferumfang ..............9 Hauptmerkmale ............. 9 Display und Bedienfeld ..........12 Installation ..............13 Standort für Gerät und Antenne ......13 Montage .............. 16 9.2.1 Einlegen SIM ..........
  • Seite 4 12.3.6 Aufnahmeoptionen ........41 12.3.7 Testrufeinstellungen ........41 12.3.8 Übertragungsweg-Priorität ......43 12.3.9 Sprache ändern ......... 44 12.3.10 Sommer/Winter Zeit ........44 12.4 Zugriffscodes ............45 12.4.1 Benutzercode ändern ........ 45 12.4.2 Ferncode ändern ........45 12.5 Abbruch & Bestätigung ........45 12.5.1 Abbruchoptionen ........
  • Seite 5 14.3 Kundendienst und Support ......... 74 Haftungsausschluss ....5 DE...
  • Seite 6: Bedeutung Der Symbole

    Bedeutung der Symbole Die EU-Richtlinie WEEE 2002/96/EG regelt die ordnungsgemäße Rücknahme, Behandlung und Verwertung von gebrauchten Elektronikgeräten. Dieses Symbol bedeutet, dass im Interesse des Umweltschutzes das Gerät am Ende seiner Lebensdauer entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorschriften und getrennt vom Hausmüll bzw. Gewerbemüll entsorgt werden muss.
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Allgemein Öffnen Sie das Gerät vorsichtig. Vermeiden Sie direkten Körperkontakt mit der Leiterplatte. Elektrostatisch gefährdete Bauelemente könnten beschädigt werden. Benutzen Sie geeignetes Werkzeug zur Montage und Installation. Achten Sie auf eine fachgerechte Installation der Kabel und Leitungen um Kurzschlüsse zu vermeiden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert, bzw.
  • Seite 8 Vorsicht! Es ist äußerst wichtig, dass die beiden Arten von Anschlüssen mit ihren Verbindungen getrennt gehalten werden. Verwenden Sie jeweils ein separates Kabel. Verbinden Sie die jeweiligen Anschlüsse nur mit geeigneten externen Anschlüssen (z.B. Alarmanlagenanschlüsse) bzw. mit geeigneten Telefonanschlüssen. TNV-Stromkreise sollten nur von einem Fachmann in Übereinstimmung mit den örtlichen Vorschriften angeschlossen werden.
  • Seite 9: Lieferumfang

    Lieferumfang 1 x GSM/PSTN-Wählgerät 1 x Installations- und Bedienungsanleitung 1 x GSM-Antenne 2 x Gehäuseschrauben 1 x Befestigunsmaterial (2 Dübel, 2 Schrauben) Aufkleber mit Tastenfunktionen Hauptmerkmale Das Gerät überträgt eine Vielzahl von Informationen an Festnetztelefone und Mobilfunktelefone. Sie können das Gerät entweder als Stand-Alone Variante betreiben oder mit einer Alarmzentrale verbinden.
  • Seite 10 Vorsicht! Verwenden Sie das Gerät nicht um die Polizei über die Notruf- Telefonnummern (110, 112 etc.) anzurufen. Beachten Sie dazu die örtlichen Vorschriften. 8 Sprachnachrichten plus 1 Standortnachricht Das Gerät verfügt über ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Damit können Sie bis zu 8 Alarmnachrichten, 8 Rückstellungsnachrichten und eine allgemeine Standortnachricht aufzeichnen und abspielen.
  • Seite 11 Minimaltemperatur unterschritten wird bzw. wenn eine eingestellte Maximaltemperatur überschritten wird. Zeit und Datum Das Gerät verfügt über eine interne Uhr. Auf dem Display kann die aktuelle Uhrzeit und das Datum angezeigt werden. Datum und Uhrzeit werden Textnachrichten und Einträgen im Ereignisspeicher hinzugefügt.
  • Seite 12: Display Und Bedienfeld

    Display und Bedienfeld LCD-Display Rote LED für Ausgang 1 (OP1) Grüne LED für Ausgang Tastenfeld 2 (OP2) LCD-Display zweizeilig und von hinten beleuchtet Rote LED zeigt Status von Ausgang 1 (OP1) an Grüne LED zeigt Status von Ausgang 2 (OP2) an Taste Zeichen .
  • Seite 13: Installation

    Installation Öffnung Sie das Gehäuse, indem Sie die Schrauben an der Unterseite lösen. Nun können Sie das Vorderteil hochkippen und oben aushängen. Der Zusammenbau erfolgt umgekehrt, Vorderteil oben einhängen, zusammenklappen und Schrauben festziehen. Vorsicht! Machen Sie das Gerät spannungsfrei, bevor Sie irgendwelche Verkabelungsarbeiten am Gerät durchführen.
  • Seite 14 arbeiten. Es ist nicht genug, sich nur auf die Anzeige der Signalstärke zu verlassen Stellen Sie sicher, dass Sie einen Anruf von der gewählten Position aus tätigen können. Beim Testen der Signalstärke müssen Sie ihr Mobiltelefon exakt an die Stelle halten, wo die Antenne montiert werden soll. Haben Sie eine Position mit einer guten Signalstärke, dann muss die Mittelachse der Geräteantenne genau dort platziert werden, wo sich auch die Antenne des Mobiltelefons befindet.
  • Seite 15 Stellen Sie sicher dass die SIM Karte ordnungsgemäß freigeschaltet ist. Beachten Sie dazu die Anweisungen die Sie beim Kauf der SIM Karte erhalten haben. Setzen Sie vorläufig die SIM Karte ein und schließen Sie die Antenne an. Versorgen Sie das Gerät mit Spannung entsprechend der technischen Daten.
  • Seite 16: Montage

    Montage Sind alle Voraussetzungen erfüllt und haben Sie einen guten Standort gefunden, befestigen Sie die Bodenplatte. Prüfen Sie, ob die mitgelieferten Dübel und Schrauben für den Untergrund geeignet sind. Benutzen Sie sonst geeignete Dübel und Schrauben für die vorhandene Bausubstanz. Nutzen Sie die Bodenplatte als Schablone zum Anzeichnen der Befestigungslöcher.
  • Seite 17: Einlegen Sim

    9.2.1 Einlegen SIM Vorsicht! Die SIM Karte darf nicht mit einer PIN gesichert sein. Schalten Sie diese Sicherheit mit einem Mobiltelefon aus. Die SIM Karte muss sich ohne die Eingabe einer PIN ins Mobilfunknetz einbuchen können. Am Gerät können Sie keine PIN eingeben. Führen Sie die SIM Karte in den SIM Kartenhalter, wie im Bild gezeigt, ein.
  • Seite 18: Pstn Modul

    Benutzen Sie das mitgelieferte alkoholgetränkte Oberflächenreinigungstuch um den Bereich, auf dem Sie beabsichtigen die Antenne zu befestigen, zu reinigen und von Fettrückständen zu befreien. Entfernen Sie die Schutzfolie auf der Klebeseite der Antenne. Kleben Sie die Antenne auf die gereinigte Oberfläche. Der Klebstoff auf der Antenne haftet sofort.
  • Seite 19 Entfernen Sie die Schutzfolie des Klebestreifens erst wenn alle Verkabelungen und Tests abgeschlossen sind. Schließen Sie das Telefonkabel an die Schraubklemmen für das Telefonkabel (TNV) am PSTN-Modul an. Beachten Sie die richtige Zuordnung A, B, A1 und B1. A/B ist der eigentliche Telefonanschluss, er geht zum „Amt“, zur Telefonanlage bzw.
  • Seite 20 Bitte beachten Sie die länderspezifischen Anschlüsse. Deutschland Der einfachste Weg das Gerät an das Telefonnetz anzuschließen ist das bei liegende Telefonkabel zu verwenden. Schließen Sie die freiliegenden Drähte richtig an A/B und A1/B1 an. Sind Sie sich nicht sicher welche Drahtfarbe a, b, a1 oder b1 zugeordnet ist, benutzen Sie einen geeigneten Durchgangsprüfer.
  • Seite 21 Schließen Sie das Kabel wie folgt an. Österreich, Schweiz, Dänemark, Niederlande, Frankreich, Italien, Polen Besorgen Sie sich im Fachhandel das entsprechende Anschlusskabel für das Steckersystem des Telefonanschlusses Ihres Landes. Sie können auch einen Adapter benutzen, der den TAE-Stecker auf den Stecker Ihres Landes wandelt. Festinstallation der Telefonverkabelung Ist das Telefonkabel nicht lang genug oder soll eine fest verdrahtete Verbindung hergestellt werden kann das Gerät direkt fest an eine...
  • Seite 22: Verdrahtungen Auf Der Basisplatine

    9.2.4 Verdrahtungen auf der Basisplatine Vorsicht! Machen Sie das Gerät spannungsfrei, bevor Sie Verdrahtungsarbeiten oder Änderungen an der Verdrahtung durchführen. Betriebsspannung (+12V/0V) Verbinden Sie die Klemme „12V“ mit dem positiven Pol und die Klemme „0V“ mit dem negativen Pol der Spannungsversorgung. Nutzen Sie als Spannungsquelle einen Spannungsausgang Ihrer Alarmzentrale oder...
  • Seite 23 Eingänge A-H (A-TRIG bis H-TRIG) Verbinden Sie die Eingänge A-H z.B. mit Relais-Ausgängen Ihrer Alarmzentrale. Untenstehend sind die möglichen Varianten abgebildet. Verwenden Sie Transistorausgänge, führen Sie die Verdrahtung sinngemäß aus. Alle Eingänge müssen mit der gleichen Polarität angesteuert werden. Die Einstellung der Polarität wird unter „Systemoptionen ...
  • Seite 24 Negative Ansteuerung NO-Verdrahtung NC-Verdrahtung Sabotage (Tamper) Diese Anschlussklemmen werden meist mit der Sabotagezone oder Sabotagelinie einer Alarmzentrale verbunden. Beim Öffnen des Gehäuses wird dabei der NC-Kontakt des Gerätes geöffnet und damit die Sabotagelinie unterbrochen. Daraufhin wird ein Sabotagealarm an der Alarmzentrale ausgelöst.
  • Seite 25 Prinzipbeispiel Im Prinzipschaltbild stellt „R“ ein externes Gerät dar, z.B. eine LED oder ein Relais. Haben Sie im Menüpunkt „Ausgänge  Ausgangspolarität = Negativ“ gewählt: Zustand Ausgang Zustand externes Gerät z.B. LED deaktiviert aktiviert Haben Sie im Menüpunkt „Ausgänge  Ausgangspolarität = Positiv“ gewählt: Zustand Ausgang Zustand externes Gerät z.B.
  • Seite 26: Inbetriebnahme

    Prinzipschaltbild dargestellt. Der Widerstand R sollte einen Wert von ca. 1kΩ besitzen. Sie erhalten dann am Punkt „X“ folgende Potentiale: Zustand Ausgang Menüeinstellung: Menüeinstellung: Ausgangspolarität = Ausgangspolarität = Positiv Negativ deaktiviert negativ positiv aktiviert positiv negativ Für jeden der 4 Ausgänge ist im Programmiermenü separat einstellbar, ob er im aktivierten Zustand negatives oder positives Potential einnimmt.
  • Seite 27: Spracheinstellungen

    Bestätigen Sie mit ENT um einen Werksreset durchzuführen und zur Spracheinstellungen zu gelangen. Drücken Sie ESC um den Werksreset abzubrechen. Das Display wechselt wieder auf den Standby Modus. 10.2 Spracheinstellungen Change Language? [ENT] or [ESC] Drücken Sie ENT. Sie gelangen nun zur Auswahl der Sprachen Drücken Sie ESC um die Spracheinstellung abzubrechen.
  • Seite 28: Programmierung

    11. Programmierung Das Programmiermenü ermöglicht Ihnen die Konfiguration des Gerätes. Es stellt auch eine Reihe von Testmöglichkeiten zur Verfügung um Ihre Einstellungen zu überprüfen und eventuell auftretende Fehler zu ermitteln. Eine detaillierte tabellarische Übersicht aller Hauptmenüpunkte und aller Untermenüpunkte finden Sie im Anhang. Menüpunkt Beschreibung Kontaktdaten...
  • Seite 29 ↑↓ [ENT] zur Auswahl Kontaktdaten Mit den Pfeiltasten können Sie durch das Menü scrollen. Durch Drücken einer Taste von 1 bis 0 springen Sie direkt zu dem gewünschten Menüpunkt (z.B. „9“ um zum Ereignisspeicher zu gelangen). Drücken Sie ENT um den gewählten Menüpunkt zu editieren. Zum Löschen einzelner Zeichen drücken Sie die ESC Taste.
  • Seite 30 Typ Nachricht 04: SPRACHE 10. Legen Sie hier fest ob das Gerät eine Sprachnachricht oder eine Textnachricht an die Rufnummer senden soll. 11. Drücken Sie eine Pfeiltaste um SPRACHE oder TEXT auszuwählen. 12. Bestätigen Sie mit ENT. 13. Wiederholen Sie die Schritte 3-12 um die weiteren Kontakte einzustellen.
  • Seite 31: Beenden / Verlassen Des Programmiermenüs

    Wiederholen Sie die Schritte 3-6 um die weiteren Sprachnachrichten aufzuzeichnen. Mit ESC gelangen Sie wieder ins Hauptmenü. 11.2 Beenden / Verlassen des Programmiermenüs Das Programmiermenü muss verlassen werden, damit das Gerät entsprechend Ihrer Vorgaben arbeiten kann! Wenn Sie sich im Programmiermenü befinden, wird das Gerät z.B. bei der Ansteuerung von Eingängen keinen Rufvorgang starten.
  • Seite 32: Basiseinstellungen

    11.3 Basiseinstellungen In den meisten Betriebsfällen genügt die Konfiguration folgender Basiseinstellungen: Menüpunkt Beschreibung Kontakte Erstellung und Verwaltung der bis zu zehn Kontaktnamen, der Telefonnummern und Auswahl des verwendeten Nachrichtentyps (Text oder Sprache). Nachrichten Verwaltung der Sprach- und Textnachrichten Zugangscodes Einstellung der Zugangscodes zum Programmieren und zum Bedienen Zeit und Datum Einstellung von Zeit und Datum des Systems...
  • Seite 33: Menüfunktionen

    12. Menüfunktionen 12.1 Kontaktdaten Das Gerät kann bis zu 10 Kontakte verwalten. Folgende Parameter werden diesen Kontakten zugewiesen: Name Kontakt: Jeder Kontaktname kann bis zu 16 Zeichen besitzen. Dient zur eindeutigen Identifizierung des Zieles und damit Sie sich besser erinnern können an welches Ziel Sie senden wollen. Kontakt-Telefonnummer Jede Telefonnummer kann bis zu 24 Ziffern besitzen.
  • Seite 34: Nachrichten

    Typ Nachricht: Sprache Das Gerät wählt die Kontaktnummer, spielt die allgemeine und die spezifische Sprachnachricht ab, und wiederholt dies insgesamt viermal. Text Das Gerät wählt die Kontaktnummer und leitet die Textnachricht (SMS) an die entsprechende Nummer weiter. 12.2 Nachrichten Das Gerät kann entweder Sprachnachrichten oder Textnachrichten (SMS) an die gespeicherten Kontakte versenden.
  • Seite 35: Postfach

    Das Gerät kann 8 Alarmmeldungen (SMS) mit bis zu 40 Zeichen verwalten. Wenn das Gerät eine Textnachricht versendet, wird automatisch die „Standort Nachricht“ (Text Standort) mit Zeit und Datum des Gerätes übertragen. Eine „Standort Nachricht“ soll üblicherweise Details zum geschützten Bereich bzw. zum Montageort des Gerätes (z. B. Name und Adresse) vermitteln.
  • Seite 36: Fernoptionen

    Vorsicht! Die Einstellung muss der Verdrahtung der Eingänge entsprechen. 12.3.2 Fernoptionen Fernzugriff Bei EIN können Sie das Gerät von einem anderen Telefon aus fernsteuern. Bei AUS* erlaubt das Gerät keinen Fernzugriff (Werkseinstellung). Ruftöne bis Antwort Legen Sie hier die Anzahle der Rufe fest, bis das Gerät eingehende Anrufe zur Fernsteuerung annimmt.
  • Seite 37: Sms-Pstn-Optionen

    Sie es auch nicht länger klingeln als die eingestellte Anzahl der Rufe bei „Ruftöne bis Antwort“. Warten Sie ungefähr 10 Sekunden und wählen dann das Gerät erneut an. Nach dem ersten Klingelton schaltet sich das Gerät nun sofort in die Leitung. Sie hören nun eine Reihe von hohen Tönen. Wenn das Gerät nicht antwortet, warten Sie bitte zwei Minuten und wiederholen bitte Schritt 1 und 2.
  • Seite 38 Service Provider SMSC Zugangsnummer, Format, Protokoll UK - Vodafone Mobiles +44 (0) 7785 499993, 8N1, TAP DE – Materna Anny Way 09003 266 9002, 8N1, UCP DE - Telekom 0193 0105, 8N1, UCP Beispiel: An einem arcor/vodafone Festnetzanschluss in Dtl. benutzen Sie bitte das SMSC von Materna Anny Way.
  • Seite 39: Anzeigeoptionen

    Wählen Sie das Format, welches Ihnen für das SMS Servicezentrum angegeben wurde. Die verfügbaren Optionen sind: 8N1 und 7E1. Das Gerät kann mit dem SMS-Servicezentrum entweder mit 7 Datenbits mit gerader Parität und 1 Stoppbit (7 E 1), oder mit 8 Datenbits, keine Parität und 1 Stoppbit (8 N 1) kommunizieren.
  • Seite 40: Alarmgrenzen

    Temperaturanzeige Wenn aktiviert (EIN), zeigt das Display die momentane Umgebungstemperatur in Grad Celsius an (Voreinstellung). Wenn deaktiviert (AUS), gibt es keine Temperaturanzeige. Telefonstörung Jegliche Telefonstörungen werden im Ereignisspeicher abgelegt. Anzeige aus Bei Auswahl dieser Option wird nur die Telefonstörung im Ereignisspeicher abgelegt (Voreinstellung). Anzeige ein Bei Auswahl dieser Option zeigt das Gerät jede Telefonstörung mit „Leitungsstörung“...
  • Seite 41: Aufnahmeoptionen

    Niedriges GSM-Signal In dieser Funktion können Sie festlegen, unterhalb welchem minimalen GSM-Signal ein Ausgang vom Typ „Niedriges GSM-Signal“ schaltet (siehe auch Menüpunkt „Ausgänge“). Unterschreitet das GSM-Signal diesen Wert wird eine Meldung „Niedriges GSM-Signal“ im Ereignisspeicher abgelegt. Ein Wert zwischen 1 bis 7 kann eingestellt werden (Voreinstellung 3). Dies ist ein Äquivalent zu den Balken der Signalstärke an einem Mobilfunkgerät (siehe auch Menüpunkt Testoptionen GSM testen ...
  • Seite 42 Um zu verhindern, dass der Mobilfunk-Provider Ihren Mobilfunkanschluss stilllegt. Dies kann passieren wenn sehr lange Zeit keine Aktivität bzw. kein Anruf von diesem Anschluss aus erfolgt (bei Verwendung von Pay-as-you-Go bzw. Prepaid-Karten). Testruf Wenn aktiviert (EIN) wird das Gerät automatisch die programmierten Rufnummern anwählen und die „Standort Nachricht“...
  • Seite 43: Übertragungsweg-Priorität

    eigentliche Zielrufnummer. Die Amtskennziffer erfahren Sie vom Administrator der Nebenstellenanlage oder aus der Anleitung der Nebenstellenanlage. Meistens ist es die Ziffer „0“, in Großbritannien ist es meistens die Ziffer „9“. Format der Telefonnummer: „0 0123 4567890“. Das Gerät kann somit auch an eine analoge Nebenstelle einer Nebenstellenanlage angeschlossen werden.
  • Seite 44: Sprache Ändern

    keine Übertragung erfolgen, aufgrund einer Störung der angeschlossenen Telefonleitung, versucht das Gerät die Alarmnachricht über das GSM Mobilfunknetz zu übertragen. Vorsicht! Ist die angeschlossene Telefonleitung für das Gerät in Ordnung (z.B. die Höhe der Speisespannung ist im Normalbereich) aber es kann keine Verbindung aufgebaut werden, schaltet das Gerät nicht auf GSM um.
  • Seite 45: Zugriffscodes

    12.4 Zugriffscodes Die Bedienung des Gerätes ist durch zwei Codes vor unberechtigtem Zugriff geschützt: 12.4.1 Benutzercode ändern Dieser 4-stellige Benutzercode ist zur lokalen Programmierung, lokalen Bedienung des Gerätes und zum Abbruch von Wählvorgängen notwendig. Die Voreinstellung lautet „1234“. 12.4.2 Ferncode ändern Dieser 4-stellige Ferncode ist zur Fernsteuerung des Gerätes notwendig.
  • Seite 46: Bestätigung

    Nie: Wählversuche können nie abgebrochen werden (Voreinstellung). Benutzercode: Wählversuche können nur durch Eingabe des Benutzercodes abgebrochen werden. Code oder Restore: Wählversuche können abgebrochen werden durch Eingabe des Benutzercodes durch die Wiederherstellung zum normalen Ruhezustand des betroffenen Eingangs Nur Restore: Wählversuche können nur durch die Wiederherstellung zum normalen Ruhezustand des betroffenen Eingangs abgebrochen werden.
  • Seite 47: Ausgänge

    12.6 Ausgänge Hier legen Sie für jeden Ausgang 1 bis 4 separat den Typ und die Polarität fest. Das Gerät hat vier programmierbare Ausgänge (OP1 bis OP4). OP1 = Ausgang 1 OP2 = Ausgang 2 OP3 = Ausgang 3 OP4 = Ausgang 4 Mit diesen Ausgängen können eine Vielzahl von Funktionen realisiert werden, z.B.: Ansteuerung von Signalisierungseinrichtungen...
  • Seite 48 Hörmodus: Der Ausgang wird aktiviert, wenn der Hörmodus gestartet ist. siehe dazu „Betrieb  Fernzugriff  Funktionen im Modus Fernzugriff“ Sprechmodus: Der Ausgang wird aktiviert, wenn der Sprechmodus gestartet ist. siehe dazu „Betrieb  Fernzugriff  Funktionen im Modus Fernzugriff“ Telefonstörung: Der Ausgang wird aktiviert, wenn am Telefonanschluss eine Störung auftritt.
  • Seite 49: Rufeinstellungen

    Spannung wieder über die definierte Schwelle, wird der Ausgang wieder deaktiviert. siehe Einstellung bei „Systemeinstellungen  Alarmgrenzen  Niedrige Spannung“ Niedriges GSM-Signal: Der Ausgang wird aktiviert, wenn die eingestellte Schwelle der GSM-Signalstärke unterschritten ist. Steigt die GSM-Signalstärke wieder über die definierte Schwelle, wird der Ausgang wieder deaktiviert.
  • Seite 50: Ansteuerung Alarm

    Es gibt vier Optionen der Anruflenkung. 12.7.1 Ansteuerung Alarm Legt fest, welche Kontakte (1 bis 10) angerufen werden, wenn der entsprechende Alarmeingang angesteuert wird. 12.7.2 Ansteuerung Restore Legt fest, welche Kontakte (1 bis 10) angerufen werden, wenn der entsprechende Alarmeingang zu seinem Normalzustand zurückkehrt (z.B. ein vorgeschaltetes Alarmsystem wird nach einem Alarm wieder zurückgestellt).
  • Seite 51: Ereignisspeicher

    12.9 Ereignisspeicher Das Gerät verfügt über ein Ereignisprotokoll mit Zeit und Datumstempel. Hier werden wichtige Systemvorgänge protokolliert. Das Protokoll bietet Platz für 128 Einträge. Der Speicher arbeitet als nichtflüchtiger Ringspeicher, d.h. die Einträge bleiben erhalten, auch wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde die ältesten Einträge werden mit den neuesten Einträgen überschrieben, wenn die Kapazität erreicht ist Ereignis...
  • Seite 52 Leitungsstörung Telefonleitung für mehr als 40 s nicht verfügbar Für das Gerät ist die Telefonleitung verfügbar wenn die Spannung auf der a/b Leitung > 3V ist. Leitung OK Telefonleitung wieder im Normalzustand Fernzugriff starten Fernzugriff wurde hergestellt Fernzugriff Fernzugriff wurde beendet zurückgesetzt Uhrzeit geändert Systemdatum und Systemuhrzeit wurden geändert...
  • Seite 53: Testoptionen

    12.10 Testoptionen Mit den verschiedenen Tests überprüfen Sie die einwandfreie Funktion ihres Gerätes und ob die getätigten Einstellungen korrekt sind. 12.10.1 Nachrichten testen In diesem Menüpunkt testen Sie die Nachrichten (Sprache und Text). Das Gerät wird die ausgewählte Nachricht als Sprache oder Text an die selektierten Kontakte übermitteln.
  • Seite 54 "Leerlauf" Das Gerät ist im Leerlauf und tätigt gerade keine Anrufe. "Abbruch Anruf" Das Gerät trennt die Telefonverbindung des nachgeschalteten Gerätes. "Warte Freizeich." Gerät erwartet Empfang des Freizeichens aus dem Telefonnetz. "Wähle Nummer" Das Gerät wählt die Telefonnummer des Ziels. "Warte auf Rufton"...
  • Seite 55: Ausgänge Testen

    "SMS senden" Das Gerät sendet gerade eine SMS Nachricht. "SMS OK" Die SMS Nachricht wurde vom SMS Servicezentrum empfangen. "SMS Fehler" Das Gerät konnte die SMS Nachricht nicht versenden. "Bitte warten" Das Gerät wartet auf die Initialisierung des GSM Modems. "Nicht verfügbar"...
  • Seite 56: Telefonleitung Testen

    12.10.4 Telefonleitung testen Hier überprüfen Sie den analogen Telefonanschluss. Drücken Sie ENT. Das Display zeigt entweder „LEITUNG OK“ oder „LEITUNG Störung“ an Eine Störung liegt vor, wenn die Telefonleitung für mehr als 40 s nicht verfügbar ist. Für das Gerät ist die Telefonleitung verfügbar, wenn die Spannung auf der a/b Leitung bzw.
  • Seite 57 Alle möglichen Displaymeldungen mit ihren Bedeutungen finden Sie in der Tabelle im Kapitel 12.10.1 „Nachrichten testen“. Wenn Sie eine „Pay as you go“ oder „Prepaid“ SIM-Karte benutzen, können Sie mit Hilfe dieses Anrufes Ihren Kredit nicht erhöhen. Zum Aufladen müssen Sie manche Eingaben mit Stern * oder Raute # bestätigen.
  • Seite 58: Software Version

    Modultyp: Hier wird Ihnen der spezielle Typ des verwendeten GSM- Moduls angezeigt, z.B. „Enabler-III G Modem“. Provider: Hier wird Ihnen der Service-Provider der eingesetzten GSM- SIM-Karte angezeigt, z.B. Vodafone, Orange, O2, blau.de etc. 12.10.7 Software Version Hier wird Ihnen die aktuelle SW-Version des Gerätes mit dem Datum der Veröffentlichung angezeigt.
  • Seite 59: Betrieb

    13. Betrieb 13.1 Bestätigung einer Sprachnachricht Das Gerät benötigt eine Rufquittierung. Damit weiß das Gerät dass die übertragende Sprachnachricht beim Empfänger angekommen ist. Ein Kontakt erhält einen Anruf von Ihrem Gerät. Fühlt die Person, die den Anruf entgegennimmt, sich in der Lage zu helfen, quittiert sie den Anruf durch Drücken der Taste 8 am Telefon.
  • Seite 60: Memo-Funktion

    Beim Versenden von Textnachrichten (SMS) wird das Gerät die erste SMS meist sofort senden. Ein Benutzer wird wahrscheinlich nicht schnell genug reagieren können um diese Nachricht abzubrechen. Falls ein Benutzer einen Textnachrichtenversand (SMS-Versand) abbricht, dann wird die zweite SMS, die dritte SMS etc. wahrscheinlich nicht mehr gesendet. 13.3 Memo-Funktion Das Gerät verfügt über eine „Memo“-Funktion.
  • Seite 61: Fernzugriff

    13.4 Fernzugriff Diese Funktionalität ermöglicht eine Steuerung des Gerätes aus der Ferne über eine Telefonverbindung. Sie können aus der Ferne z.B. Nachrichten aufsprechen, in das Objekt hineinhören oder die Beleuchtung über die Ausgänge schalten. 13.4.1 Fernzugriff durch Einwahl Mit dieser Variante wählen Sie sich in das Gerät aus der Ferne ein. Hinweis: Der "Fernzugriff"...
  • Seite 62: Fernzugriff Durch Eine Alarmnachricht

    13.4.2 Fernzugriff durch eine Alarmnachricht Mit dieser Variante agieren Sie nach einem Alarmanruf des Gerätes. In diesem Fall kann der angerufene Kontakt nach der Bestätigung der Nachricht den Modus Fernzugriff starten. Der "Fernzugriff" muss auf EIN geschaltet sein. Siehe "Menüfunktionen  Systemoptionen ...
  • Seite 63 Funktion Telefontasten-Sequenz und Hinweise Ausgänge 1-4 schalten schaltet Ausgang vom Typ „Fernzugriff 1“ An: Hochton-Signal 1x Aus: Niedrigton-Signal 1x Ausgänge 1-4 schalten schaltet Ausgang vom Typ „Fernzugriff 2“ An: Hochton-Signal 2x Aus: Niedrigton-Signal 2x Ausgänge 1-4 schalten schaltet Ausgang vom Typ „Fernzugriff 3“...
  • Seite 64 Sie hören einen kurzen Piepton. Sprechen Sie jetzt klar und deutlich in das Telefon. 0 beendet die Aufnahme) Alarm-Sprachnachricht Standort abspielen anschließend die Ziffer 0 für die Standort Sprachnachricht 0 beendet die Wiedergabe Alarm-Sprachnachricht Standort aufzeichnen anschließend die Ziffer 0 für die Standort Sprachnachricht Sie hören einen kurzen...
  • Seite 65 Geben Sie die Telefonnummer ein zweites Mal zur Bestätigung ein, auch gefolgt von der #. Hinweis: Wenn beide Eingaben übereinstimmen, hören Sie einen hohen Bestätigungs-Piep-Ton. Wenn beide Eingaben nicht übereinstimmen, hören Sie einen tiefen Fehler-Piep-Ton. Beispiel: Telefonnummer 1234567 für Kontakt *73 1234567# 1234567# Test des Versandes der Sprach- Alarmnachrichten A-H oder Text-...
  • Seite 66 0 beendet die Aufnahme nochmals 0 spielt die Aufnahme ab Modus Fernzugriff Beenden und Auflegen 66 DE...
  • Seite 67: Anhang

    14. Anhang 14.1 Übersicht der Programmierfunktionen bedeutet Werkseinstellung bedeutet Beispiel Kontaktdaten Name Kontakt 01 Name 01 Kontakt 01 TEL. Typ Nachricht 01 Sprache Text Name Kontakt 02 … Name Kontakt 10 Nachrichten Sprachnachricht Sprache Alarm A Wiedergabe Aufnahme … Sprache Alarm H Sprache Restore A …...
  • Seite 68 Systemoptionen Trigger-Polarität Negativ (0V) Positiv (+10,5V bis +24V) Fernoptionen Fernzugriff Antwort nach 05 Ruftönen Ruftöne bis Antwort 1 Klingel Antwort SMS-PSTN-Optionen Tel. für SMSC SMS-Format 8,N,1 7,E,1 SMS-Protokoll Eigene PSTN Tel.- Anzeigeoptionen Blinken bei Nachricht Piepton bei Nachricht Temperaturanzeige Anzeige aus Telefonstörung Anzeige ein Anzeige &...
  • Seite 69 Berichts-Tag (So,Mo,Di,Mi,Do,Fr,Sa,täglich Berichts-Intervall 01Woche(n) (01-12) GSM ohne Amt Ü-Weg-Priorität Nur GSM Zuerst PSTN Zuerst GSM Nur PSTN Sprache ändern? Deutsch Francais Nederlands Dansk Italiano Polish English Sommer/Winter Zeit Zugriffscodes Benutzercode ändern Neuer Benutzer- Code? **** Ferncode ändern Neuer Ferncode? **** Abbruch &...
  • Seite 70 Ausgänge Ausgang 1 Ausgangspolarität Negativ Positiv Neue Nachricht Siehe AUS Fernzugriff Siehe AUS Hohe Temperatur Siehe AUS Niedrige Siehe AUS Temperatur Hörmodus Siehe AUS Sprechmodus Siehe AUS Telefonstörung Siehe AUS PSTN aktiv Siehe AUS GSM aktiv Siehe AUS Anruf aktiv Siehe AUS Anruf erfolgreich Siehe AUS...
  • Seite 71 Ansteuerung Restore Sende Restore A An ********** … Sende Restore H An ********** Testruf Testruf An 1********* Text Weiterleitung Ziel Text Weiterleitung An ********** Datum & Uhrzeit Neues Datum 01/01/13 Neue Uhrzeit 00:00 Ereignisspeicher 001>00:00:00 01Jan13 Sys-Neustart Testoptionen Nachrichten testen Alarm A senden An ********** …...
  • Seite 72 12,3V GSM testen Anruf Ruf Nummer > Signalstärke Signalstärke Lo  GSM Nummer GSM Nummer 0123 4567890 012589009726645 IMEI Nummer IMSI Nummer 262032731563911 Modultyp Enabler-III G Modem blau.de Provider Software-Version Version 3.13 Dec 19 2012 08:50:10 72 DE...
  • Seite 73: Technische Daten

    14.2 Technische Daten Abmessungen 150 mm x 115 mm x 30 mm (Breite x Höhe x Tiefe) Gewicht ca. 345 g Betriebstemperatur -10° C bis +55° C mit einer durchschnittlichen relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 75%, nicht betauend Schutzklasse IP 10 Sicherheitsgrad EN50131-1:2006 Umweltklasse...
  • Seite 74: Kundendienst Und Support

    Typ RG174U 14.3 Kundendienst und Support 15. Haftungsausschluss Endverbraucher Die Wunderli Electronics AG übernimmt keinerlei Haftung für tech- Bei auftretenden Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder Errichter. nische und typographische Fehler. Sie behält sich das Recht vor, jederzeit ohne vorherige Ankündigung Änderungen am Produkt und...

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