1. Lieber Skyman Pilot Es freut uns, Dich im Kreis der Skyman Piloten begrüßen zu dürfen. Der Crossalps wurde für jene XC-Piloten entwickelt, die maximale Leistung, hohe Geschwindigkeit bei geringstem Gewicht haben wollen und trotzdem nicht auf Sicherheit verzichten wollen. Der Crossalps zeichnet sich durch ein exzellentes Handling, seine Spurtreue beim Kreisen und im Geradeausflug und seine Leistung aus.
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Fadennetz eingewebt, das ein Weiterreißen verhindert und die Zugfestigkeit an den Nähten erhöht. Die Beschichtung macht den Stoff wasserabweisend, UV- beständig und luftundurchlässig. Der Crossalps besteht aus 67 Zellen. Das Flügelende (Stabilisator) ist nach unten gezogen und übergangslos in die Kappe integriert.
Funktionsweise und Handhabung: Vor dem Start werden die Brummelhaken vom gurtzeugseitigen Fußbeschleuniger in den Brummelhaken des Beschleunigungssystem eingehängt. Es ist darauf zu achten, dass das eingehängte Beschleunigerseil frei läuft. Vor erstmaligem Gebrauch muß die Länge des Fußbeschleunigers richtig eingestellt werden. Dies geschieht am besten im Simulator.
6. Gurtzeug Der Crossalps wurde im Gewichtsbereich 50 - 80 kg mit Gurtzeugen des LTF Types GH mit 42 cm Brustgurtbreite und > 80 kg mit 46 cm Brustgurtbreite getestet und zugelassen. Nahezu alle auf dem Markt befindlichen Gurtzeuge sind “GH” Gurtzeuge und für den Crossalps geeignet. Diese unterscheiden sich von GX Gurtzeugen durch eine niedrigere Aufhängung und nicht sehr effektiven (falls überhaupt vorhandenen)
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- Luftraum frei? 9.2. Start: Der Crossalps ist sehr einfach zu starten. Generell empfehlen wir beide A-Gurte (A und A’) beim Start zu verwenden. Je nach Starttechnik, Windverhältnisse und Gelände kann man alternativ nur die mittleren A-Gurte zum aufziehen des Gleitschirmes verwenden.
9.4. Beschleunigter Flug: Wenn das Beschleunigungssystem mit den Füßen betätigt wird ändert sich der Anstellwinkel der Kappe und der Crossalps fliegt um bis zu 18 km/h schneller. Durch die höhere Geschwindigkeit ist der Gleitschirm instabiler und klappt leichter und heftiger ein.
9.7. Landung: Der Crossalps ist einfach zu landen. Im Endanflug gegen den Wind lässt man den Schirm leicht angebremst ausgleiten. In ca 1m Höhe über Grund wird der Anstellwinkel durch zunehmendes Bremsen erhöht und abgefangen. Der Zeitpunkt der Landung sollte gleichzeitig mit dem vollen Bremseneinsatz zusammenfallen.
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Schirm in einer ungewohnten Position über dem Piloten ist. In diesem Fall gilt unbedingt: Steuerleinen auslassen! Bei betriebstüchtigen Zustand der Kappe und der Leinen nimmt der Crossalps XC innerhalb 2 bis 3 Sekunden selbstständig wieder Fahrt auf. Sollte dies, aus welchem Grund auch immer, nicht der Fall sein, sind die die A- Tragegurte nach vorne zu drücken oder ist das Beschleunigungssystem zu betätigen.
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Bei Ausfall der Steuerleinen kann der Crossalps XC problemlos mit den hinteren Tragegurten gesteuert werden. Der Weg bis zum Strömungsabriß ist beim Steuern mit den hinteren Tragegurten natürlich viel kürzer als mit den Steuerleinen, er beträgt beim Crossalps XC ungefähr 20cm. Leichte Kurven kannst Du auch durch Ziehen der Stabiloleinen oder durch Gewichtsverlagerung fliegen.
Grenzen belastet. 13.3. B-Stall: Der B-Stall ist mit dem Crossalps einfach einzuleiten. Die B-Tragegurte werden langsam und symmetrisch bis zu 20 cm heruntergezogen. Die Strömung reißt ab und der Schirm geht in einen vertikalen Sinkflug über. Zur Ausleitung genügt es die B-Tragegurte in einer Schaltzeit von ca 1 Sekunde wieder nach oben zu führen.
Vom Zustand des Deines Gleitschirmes hängt in der Luft Dein Leben ab. Ein gepflegter und sachgemäß behandelter Gleitschirm kann das doppelte Alter erreichen. Damit der Crossalps seinen Piloten/Pilotin möglichst lange und sicher durch die Lüfte trägt, bitte folgende Punkte beachten: Wartung der Softlinks: Anstelle von metallischen Leinenschlössern zwischen Tragegurt und Fangleinen besitzt der Crossalps Softlinks.
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Hersteller möglich. ! Durch jede Veränderung am Gleitsegel, außer jene vom Hersteller genehmigten, erlischt die Betriebserlaubnis des Gerätes. ! Der Crossalps muß spätestens alle 24 Monate oder spätestens alle 100 Betriebsstunden von einem autorisierten Fachbetrieb oder vom Hersteller überprüft werden. Entsorgung: ! Die in einem Gleitschirm eingesetzten Materialien fordern eine sachgerechte Entsorgung.
Galerieleinen (Topleinen) werden mit der Ebene und der Nummer beginnend von der Schirmmitte aus bezeichnet. Beispiel: A 5 = die 5. A-Leine aus der Schirmmitte (beim Crossalps 24: 162,5 cm) Die Stabilogalerieleine hat die Zusatzbezeichnung “e”. Beispiel: B12E = B-Stabiloleine oben an der Kappe (beim Crossalps 24: 85,5cm).
19. Nachprüfanweisung für das Gleitsegelmuster Crossalps Achtung: Die Firma Fly market GmbH & Co. KG haftet nicht für Fehler der verantwortlichen Person (bzw. Checkbetrieb), die den Check ausführt. Diese arbeitet immer auf eigene Verantwortung! Bei Zweifel an der Durchführung der Checks oder Lufttüchtigkeit des Gerätes immer Fly market GmbH &...
19.4. Notwendige Unterlagen Aktuelle Fassung der Nachprüfanweisung (Sicherstellung) Luftsportgeräte-Kennblatt Stückprüfprotokoll Vorangegangene Nachprüfprotokolle (nur bei weiteren Nachprüfungen) Wartungs- und Kalibrierunterlagen der Messgeräte Anweisungen des Herstellers zur Mängelbehebung Ggf. Lufttüchtigkeitsanweisungen 19.5. Prüfschritte Identifizierung des Gerätes: Nach der Übergabe des Gleitsegels wird eine Sichtung des Fluggerätes vorgenommen und das Gleitsegel anhand der offiziellen Herstellerunterlagen identifiziert.
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Bruchlast ermittelt. Liegt die ermittelte Bruchlast der A-Galerieleinen beim 1,5-fachen des Sollwert (z.B. Sollwert 26 daN, ermittelte Bruchlast >39 daN), dann kann eine Prüfung von weiteren Galerieleinen auf der B/C-Ebenen entfallen. Grenzwerte der Einzelleinen für den Crossalps: Stammleinen: A/B: 150 daN;...
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Der genaue Prüfablauf ist durch die Bedienungsanleitung des Bettsometer vorgegeben. Der ermittelte Messwert wird in das Nachprüfprotokoll eingetragen Kontrolle der Luftdurchlässigkeit des Tuches: Mittels einer JDC Textiluhr wird eine Porositätsmessung an jeweils mindestens 5 Punkten des Obersegels (wobei mindestens 2 Messpunkte im mittleren Schirmdrittel liegen müssen) und mindestens 3 Punkten des Untersegels durchgeführt.
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19.6. Prüfmittel Für die einzelnen Prüfung zu verwendende Prüfmittel müssen unbedingt die nachstehend genannten Geräte verwendet werden: Luftdurchlässigkeitsmessgerät: JDC Längenmessgerät: Maßband aus Stahl Festigkeitsmessgerät für Leinen: elektronische Messung mit Maximalwertspeicher, Abtastrate > 5 Messungen/Sekunde Festigkeitsmessgerät für Kappe: Bettsometer, B.M.A. GB 2270768 Alle Messgeräte müssen in regelmäßigen Abständen gemäß...