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Conrad Electronic Seagate ST3750640AS-RK Bedienungsanleitung Seite 4

4. Konfiguration
Normalerweise ist es bei SATA nicht erforderlich, irgendwelche Steckbrücken einzustellen oder zu verändern. Bei SATA II (das
theoretisch doppelt so schnell ist wie SATA I) kann es jedoch in seltenen Fällen dazu kommen, dass die SATA II-Festplatte
an einem SATA I-Controller nicht richtig arbeitet. Es kann vorkommen, dass die Festplatte nicht richtig erkannt wird, es kann
auch zu Lese-/Schreibfehlern kommen. Deshalb lässt sich die SATA II-Festplatte per Steckbrücke auf SATA I umschalten.
Stromanschluss
Der schmale 7polige Anschluss dient zur Verbindung zum SATA-Controller, der breite
15polige Anschluss ist mit Ihrem Computernetzteil zu verbinden. Falls Ihr Computernetz-
teil keinen SATA-Stecker besitzt, verwenden Sie ein entsprechendes Adapterkabel (5.25"-
Strombuchse auf SATA-Stromstecker).
5. Einbau
Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, so lassen Sie den Einbau von einer FACH-
KRAFT oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen!
Durch unsachgemäßen Einbau wird sowohl die Festplatte als auch Ihr Computer und alle angeschlos-
senen Geräte beschädigt.
Vorsicht, Lebensgefahr!
Schalten Sie den Computer, in den die Festplatte eingebaut werden soll und alle angeschlossenen
Geräte aus und trennen Sie alle Geräte von der Netzspannung, ziehen Sie den Netzstecker! Das
Ausschalten über den Ein-/Ausschalter genügt nicht!
• Öffnen Sie das Gehäuse Ihres Computers und nehmen Sie den Gehäusedeckel vorsichtig ab.
• Suchen Sie einen freien Einschub für 3.5"-Laufwerke (oder 5.25", hier ist ein Montagerahmen nötig) in Ihrem Gehäuse und
schrauben Sie die Festplatte dort mit vier passenden Schrauben fest.
Vorsicht: Festplatte darf mechanisch nicht beansprucht werden (Stöße, Schläge usw.); achten Sie darauf, dass
die von Ihnen verwendeten Schrauben nicht zu lang sind und dadurch die Festplatte beschädigen (Schrauben-
länge max. ca. 7-8mm, Gewindelänge max. ca. 4-5mm).
Der Einbau ist nur waagrecht bzw. senkrecht erlaubt. Die Festplatte darf nicht schräg montiert werden.
• Verbinden Sie den schmalen 7poligen Anschluss der Festplatte über ein S-ATA-Datenkabel mit einem freien S-ATA-
Anschluss auf Mainboard bzw. Controller-Steckkarte. Nur eine Orientierung ist korrekt, wenden Sie beim Anstecken keine
Gewalt an!
Bei modernen Mainboards kann später im BIOS/Setup eingestellt werden, welche Festplatte für einen Bootvorgang (von
welcher Festplatte also das Betriebssystem geladen wird) benutzt werden soll.
Ob das reibungslos funktioniert, ist aber abhängig vom verwendeten Mainboard-BIOS.
Datenanschluss
Steckbrücken
SATA300
SATA150
4
• Schließen Sie ein S-ATA-Stromkabel an den breiten 15poligen Anschluss der Festplatte an. Für die Verbindung mit
herkömmlichen 5.25"-Stromsteckern "normaler" Computernetzteile gibt es spezielle Adapterkabel.
• Schließen Sie Sie das Gehäuse Ihres Computers und verbinden Sie ihn wieder mit Ihren anderen Geräten und Zubehör.
• Verbinden Sie Sie Ihren Computer mit der Netzspannung und schalten Sie ihn ein.
Startet Ihr Computer nicht korrekt, so schalten Sie ihn sofort aus und kontrollieren Sie sämtliche Einstellungen
und Kabelverbindungen, ziehen Sie vor dem erneuten Öffnen des Computers den Netzstecker!
6. Voraussetzungen für den Betrieb
Da die S-ATA-Technik sehr modern ist, dürfte es bei der Erkennung der Festplatte durch Mainboard oder S-ATA-Controller
keinerlei Probleme geben.
Falls im BIOS/Setup des Mainboards eine Einstellung des Festplattentyps und des Betriebsmodus überhaupt möglich ist, so
stellen Sie beides auf "AUTO" ein. So erkennt das BIOS/Setup die S-ATA-Festplatte korrekt.
Wie man das CMOS-/BIOS-Setup aufruft, finden Sie in der Regel in der Beschreibung Ihres Rechnersystems oder Mainboards.
Bei vielen Computern ist dies mit der „DEL"- oder „ENTF"-Taste möglich, die man kurz nach dem Einschalten drücken muss.
Wenn Sie im BIOS/Setup für den Festplattentyp und den Betriebsmodus andere Werte als "AUTO" einstellen,
funktioniert die Festplatte nicht korrekt.
Bei Betrieb der S-ATA-Festplatte an S-ATA-PCI-Karten oder RAID-Anschlüssen des Mainboards wird die Festplatte
normalerweise automatisch erkannt, eine Einstellung/Konfiguration ist hier nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass der Betrieb so großer Festplatten nur mit einem aktuellen Betriebssystemen
problemlos möglich ist.
Das Betriebssystem muss mit Festplatten größer als 137GByte umgehen können. Verwenden Sie beispielswei-
se mindestens Windows XP mit Service-Pack 2. Andernfalls kann es zu Datenverlust kommen, wenn mehr als
137GB auf die Festplatte geschrieben werden!
7. Partitionieren und Formatieren
Eine neue, "leere" Festplatte muss nach dem Einbau partitioniert und formatiert werden. Danach können Sie, falls gewünscht,
ein Betriebssystem auf der Festplatte installieren.
Wenn die Festplatte unter Windows XP als zweite Festplatte betrieben wird, so kann das Partitionieren und Formatieren sehr
einfach über die Computerverwaltung vorgenommen werden (klicken Sie in der Systemsteuerung auf "Verwaltung", dann auf
"Computerverwaltung", "Datenspeicher" und zuletzt auf "Datenträgerverwaltung").
Wird die Festplatte als Bootlaufwerk eingesetzt (Windows XP auf die neue Festplatte installieren), so starten Sie Ihren
Computer ganz einfach über die Windows XP-CD (vorher im BIOS/Setup des Computers das CD-/DVD-Laufwerk als Boot-
Laufwerk eintragen; es sollte als erstes Bootlaufwerk eingestellt werden; meist ist die Reihenfolge bei der Erstinstallation aber
belanglos).
Windows XP erkennt beim Booten von CD die neue leere Festplatte und bietet eine entsprechende Option zum Partitionieren
an.
Sie sollten mehr als eine Partition anlegen. Dies dient dazu, das Betriebssystem und die Programme von Ihren
Daten zu trennen. Beispielsweise ist eine 20GByte-Partition für das Betriebssystem und die Programme meist
ausreichend. Der Rest kann in Partitionen für Daten, MP3s, Spiele oder Videos beliebig unterteilt werden.
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