R&S NRP-Z11/21/31/41/61/211/221
SENSe:FREQuency[?] 10.0e6 ... 8.0e9/18.0e9/33.0e9/40.0e9/50.0e9
SENSe:FREQuency übergibt die Trägerfrequenz des zu messenden HF-Signals, welche zur Frequenz-
gangkorrektur des Messergebnisses verwendet wird. Bei breitbandigen Signalen (Spread-spectrum-
Signale, Mehrträgersignale) stellt man die Mittenfrequenz ein.
Der Abfragebefehl liefert die eingestellte Trägerfrequenz in Hz.
Voreinstellung: 50.0e6 [Hz]
SENSe:FUNCtion[?] <sensor_function>
SENSe:FUNCtion <sensor_function> versetzt den Messkopf in einen der folgenden Messmodi:
Tabelle 6-3
Messmodi
<sensor_function>
Beschreibung des Messmodus
Continuous Average
"POWer:AVG"
In diesem Messmodus wird die mittlere Leistung in einem vordefinierten Zeitintervall (Sampling
Window) asynchron gemessen. Die Breite eines Sampling Windows wird mit dem Befehl
SENSe:POWer:AVG:APERture festgelegt. Die Einzelmessungen erfolgen chopper-stabilisiert, um ein
genaueres Messergebnis mit reduziertem Rauschen und Nullpunktoffset zu erhalten. Daher wird eine
Einzelmessung immer über zwei Sampling Windows durchgeführt, wobei für das zweite Sampling
Window die Polarität des Ausgangssignals des Detektors umgekehrt wird. Durch Differenzbildung
zwischen den Ausgangssignalen wird der Einfluss des Videopfades auf Rauschen und Nullpunktdrift
minimiert. Bei aktivierter Mittelungsfunktion (Averaging) wird der beschriebene Messablauf so oft, wie
durch den Averaging-Faktor spezifiziert wurde, wiederholt.
Eine Messung sollte mit dem Befehl INITiate:IMMediate (ein Mal) oder INITiate:CONTinuous ON
(fortlaufend) gestartet werden, wobei die Triggerquelle mit dem Befehl TRIGger:SOURce auf
IMMediate (asynchrone Messung) gesetzt worden sein muss.
Timeslot Average
"POWer:TSLot:AVG"
Die mittlere Leistung in einer definierbaren Anzahl aufeinanderfolgender, in einer äquidistanten Frame-
Struktur angeordneter Zeitfenster (Timeslots) wird gemessen. Die Breite eines Timeslots muss mit
SENSe:POWer:TSLot[:AVG]:WIDTh festgelegt werden, die Anzahl der Slots wird durch
SENSe:POWer:TSLot[:AVG]:COUNt definiert. Es ist essenziell, dass der Parameter TRIGger:DELay
so definiert wird, dass der Beginn des ersten zu messenden Timeslots mit dem verzögerten
Triggerzeitpunkt übereinstimmt. Das Messergebnis ist ein Array, das so viele Elemente enthält, wie es
Timeslots gibt. Jedes Element repräsentiert den Leistungsmittelwert in einem Timeslot.
Um Rauschen und Nullpunktoffset zu minimieren, wird chopper-stabilisiert gemessen. Dazu wird die
Polarität des Ausgangssignals des Detektors von Frame zu Frame invertiert. Durch anschließende
Differenzbildung wird der Einfluss des Videopfades auf Rauschen und Nullpunktdrift reduziert.
Von der Messung auszuschließende Zeitintervalle können am Anfang und am Ende eines jeden
Timeslots festgelegt werden (siehe Befehle SENSe:TIMing:EXCLude:STARt und
SENSe:TIMing:EXCLude:STOP).
Eine Messung wird mit dem Befehl INITiate:IMMediate (ein Mal, egal wie viele Wiederholungen für das
Averaging notwendig sind) oder INITiate:CONTinuous ON (fortlaufend) gestartet. Die Triggerquelle
muss mit dem Befehl TRIGger:SOURce auf INTernal oder EXTernal gesetzt werden. Nach jedem
Auftreten eines Triggerereignisses wird nacheinander die Leistung in allen Timeslots gemessen. Es ist
zu beachten, dass pro Frame ein Triggerereignis vorliegen muss.
1137.7470.11
Fernbedienung - Befehle
6.11
D-7