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Guntermann & Drunck GmbH
www.gdsys.de
G&D DLVision-DP
Installation und Bedienung
DE
Installation and Operation
EN
A9100234-1.02

Kapitel

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Inhaltszusammenfassung für Guntermann & Drunck G&D DLVision-DP

  • Seite 1 Guntermann & Drunck GmbH www.gdsys.de G&D DLVision-DP Installation und Bedienung Installation and Operation A9100234-1.02...
  • Seite 2: Zu Dieser Dokumentation

    Zu dieser Dokumentation Diese Dokumentation wurde mit größter Sorgfalt erstellt und nach dem Stand der Technik auf Korrektheit überprüft. Für die Qualität, Leistungsfähigkeit sowie Marktgängigkeit des G&D-Produkts zu einem bestimmten Zweck, der von dem durch die Produktbeschreibung abgedeck- ten Leistungsumfang abweicht, übernimmt G&D weder ausdrücklich noch still- schweigend die Gewähr oder Verantwortung.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise ..................1 Die DL-Vision-DP-Serie .................. 3 Lieferumfang ....................3 Variante »DL-Vision-DP-MC2« ................. 3 Variante »DL-Vision-DP-MC4« ................. 4 Installation ....................... 5 Vorbereitung ..................... 5 Installation des Rechnermoduls ................. 6 Installation des Arbeitsplatzmoduls ..............10 Inbetriebnahme ....................14 Startvorgang ....................14 On-Screen-Display des Arbeitsplatzmoduls ............
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Konfigurationseinstellungen (Fortsetzung) Reinitialisierung von USB-Eingabegeräten ..........39 Start des Arbeitsplatzmoduls ohne Tastatur ..........40 Aktivierung oder Reset einer PS/2-Maus ............ 41 Wiederherstellung der Standardeinstellungen ..........42 Weiterführende Informationen ............... 43 Unterstützung beliebiger Grafikauflösungen ............. 43 E-EDID-Weiterleitung mit Cache-Funktion ............. 44 Auslesen der eingestellten IP-Adresse ...............
  • Seite 5: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Bitte lesen Sie die folgenden Sicherheitshinweise aufmerksam durch, bevor Sie das G&D-Produkt in Betrieb nehmen. Die Hinweise helfen Schäden am Produkt zu ver- meiden und möglichen Verletzungen vorzubeugen. Halten Sie diese Sicherheitshinweise für alle Personen griffbereit, die dieses Produkt benutzen werden.
  • Seite 6: Besondere Hinweise Zum Umgang Mit Laser-Technologie

    Sicherheitshinweise Besondere Hinweise zum Umgang mit Laser-Technologie Die Geräte der DL-Vision-DP -Serie verwenden Baugruppen mit Laser-Technologie, die der Laser-Klasse 1 oder besser entsprechen. Sie erfüllen dabei die Richtlinien gemäß EN 60825-1:2007 EN 60825-2:2004+A1:2007 sowie U.S. CFR 1040.10 1040.11 Unsichtbare Laserstrahlung, LASER KLASSE 1 Complies with 21 CFR nicht direkt mit optischen...
  • Seite 7: Die Dl-Vision-Dp-Serie

    Die DL-Vision-DP-Serie Die DL-Vision-DP-Serie Der KVM-Extender besteht aus einem Rechnermodul und einem DL-Vision-DP Arbeitsplatzmodul:  Den zu bedienenden Rechner sowie einen optionalen Arbeitsplatz schließen Sie am Rechnermodul ( DL-Vision-DP-CPU ) an.  An das Arbeitsplatzmodul ( DL-Vision-DP-CON ) schließen Sie den entfernten Arbeitsplatz an.
  • Seite 8: Variante »Dl-Vision-Dp-Mc4

    Lieferumfang Variante »DL-Vision-DP-MC4«  4 × Stromversorgungskabel (PowerCable-2 Standard)  4 × Videokabel (DP-Cable-M/M-2)  1 × Twin-PS/2-Kabel (Twin-PS/2-M/M-2)  2 × USB-Gerätekabel (USB-AM/BM-2)  2 × Audio-Kabel (Audio-M/M-2)  4 × serielles Anschlusskabel (RS232-M/F-2)  1 × Servicekabel (USB-Service-2) ...
  • Seite 9: Vorbereitung

    Installation Installation WICHTIG: Die Geräte verwenden Baugruppen mit Laser-Technologie, die der Laser-Klasse 1 entsprechen. Sie erfüllen die Richtlinien gemäß EN 60825-1:2007 EN 60825-2:2004+A1:2007 sowie U.S. CFR 1040.10 1040.11 Beachten Sie diesbezüglich folgende Sicherheitshinweise:  Blickkontakt mit dem unsichtbaren Laserstrahl vermeiden auf Seite 2 ...
  • Seite 10: Installation

    Installation Installation des Rechnermoduls An das Rechnermodul wird der Rechner angeschlossen, dessen DL-Vision-DP-CPU Signale an den entfernten Arbeitsplatz übertragen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen lokalen Arbeitsplatz an das Rechnermodul anzuschließen. TIPP: Beim Anschluss der Kabel am Rechnermodul ist vorzugsweise von links nach rechts vorzugehen.
  • Seite 11: Tastatur- Und Mausschnittstelle(N) Des Lokalen Rechners Anschließen

    Installation Tastatur- und Mausschnittstelle(n) des lokalen Rechners anschließen Mouse Mouse CPU Link Video Transmission - 2 DVI-D DL Out 2 DisplayPort CPU 2 RS232 - 2 Link Video USB CPU DisplayPort CPU 1 RS232 - 1 Line In Line Out Keyb.
  • Seite 12: Videoausgang Des Rechners Anschließen

    Installation Videoausgang des Rechners anschließen Mouse Mouse CPU Link Video Transmission - 2 DVI-D DL Out 2 DisplayPort CPU 2 RS232 - 2 Link Video Keyb. USB K/M Keyb. CPU USB CPU Transmission - 1 DVI-D DL Out 1 DisplayPort CPU 1 RS232 - 1 Line In Line Out Verbinden Sie den Videoausgang des Rechners mit dieser Schnitt-...
  • Seite 13 Installation Zusätzliche Schnittstellen der ARU2-Variante USB 2.0 Trans. USB 2.0 CPU DisplayPort CPU 2 RS232 - 2 Ident. Power Red. Main DisplayPort CPU 1 RS232 - 1 Line In Line Out Power Card Verbinden Sie eine 9-polige serielle Schnittstelle des Rechners mit dieser RS232: Schnittstelle.
  • Seite 14: Installation Des Arbeitsplatzmoduls

    Installation Stromversorgung herstellen USB 2.0 Trans. USB 2.0 CPU DisplayPort CPU 2 RS232 - 2 Ident. Power Red. Main DisplayPort CPU 1 RS232 - 1 Line In Line Out Power Card Stecken Sie ein mitgeliefertes Kaltgerätekabel ein. Main Power: Stecken Sie ein mitgeliefertes Kaltgerätekabel ein. Hierdurch wird eine Red.
  • Seite 15: Monitor Des Arbeitsplatzes Anschließen

    Installation Tastatur und Maus des Arbeitsplatzes anschließen Network B Mouse USB 2.0 Devices Link Video RS232 - 2 Transmission - 2 DisplayPort Out 2 Ident. Power Link Video Red. Main Network A Keyb. USB K/M RS232 - 1 Transmission - 1 DisplayPort Out 1 Micro In Speaker Control Panel HINWEIS:...
  • Seite 16: Zusätzliche Schnittstellen Der Aru2-Variante

    Installation Transmission|Tx: Stecken Sie den LC-Stecker des Glasfaserkabels ein, das an die Schnittstelle Transmission|Rx des Rechnermoduls angeschlossen ist. Transmission|Rx: Stecken Sie den LC-Stecker des Glasfaserkabels ein, das an die Schnittstelle Transmission|Tx des Rechnermoduls angeschlossen ist. HINWEIS: Pro Videokanal der MultiChannel-Variante ist je eine Transmission- Schnitt- stelle verfügbar.
  • Seite 17: Stromversorgung Herstellen

    Installation Stromversorgung herstellen USB 2.0 Devices USB 2.0 Trans. Ident. Power Red. Main Micro In Speaker Control Panel Stecken Sie ein mitgeliefertes Kaltgerätekabel ein. Main Power: Red. Power: Stecken Sie ein mitgeliefertes Kaltgerätekabel ein. Hierdurch wird eine zweite, redundante Stromversorgung des Arbeitsplatzmoduls erreicht. G&D DL-Vision-DP ·...
  • Seite 18: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Nach der ordnungsgemäßen Installation der KVM-Extender können diese sofort in Betrieb genommen werden. Beachten Sie folgende Einschaltreihenfolge bei der Erstinbetriebnahme der Module: 1. Schalten Sie das Arbeitsplatzmodul DL-Vision-DP-CON ein. 2. Schalten Sie das Rechnermodul DL-Vision-DP-CPU ein. 3. Schalten Sie den, am Rechnermodul angeschlossenen, Rechner ein. HINWEIS: Die empfohlene Einschaltreihenfolge für die Erstinbetriebnahme stellt sicher, dass die KVM-Extender die Eigenschaften des angeschlossenen Monitors...
  • Seite 19: Erstkonfiguration Der Netzwerkeinstellungen

    Erstkonfiguration der Netzwerkeinstellungen Erstkonfiguration der Netzwerk- einstellungen Grundlegende Voraussetzung für den Zugriff auf die Webapplikation der KVM- Extender ist die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen des Rechner- und des Arbeitsplatzmoduls. HINWEIS: Im Auslieferungszustand sind folgende Einstellungen vorausgewählt:  IP-Adresse der Netzwerkschnittstelle A: 192.168.0.1 ...
  • Seite 20 Erstkonfiguration der Netzwerkeinstellungen 8. Erfassen Sie im Abschnitt und/oder folgende Daten: Schnittstelle A Schnittstelle B Betriebsmodus: Wählen Sie den Betriebsmodus der Schnittstelle A bzw. Schnittstelle B aus: Netzwerkschnittstelle ausschalten.  Aus:  Statisch: Es wird eine statische IP-Adresse zugeteilt. Bezug der IP-Adresse von einem DHCP-Server. ...
  • Seite 21: Bedienung

    Bedienung Bedienung Der an das Rechnermodul angeschlossene Rechner kann sowohl DL-Vision-DP-CPU am entfernten Arbeitsplatz des Arbeitsplatzmoduls als auch am lokalen Arbeitsplatz des Rechnermoduls bedient werden. Nach der Inbetriebnahme ist die Bedienung des Rechners für beide Arbeitsplätze freigeschaltet. HINWEIS: Die Monitore des entfernten und des lokalen Arbeitsplatzes zeigen in der Standardeinstellung gleichzeitig immer das gleiche Bild an.
  • Seite 22: Exklusive Bedienung Des Kvm-Extenders

    Bedienung Exklusive Bedienung des KVM-Extenders Um die exklusive Bedienung des KVM-Extenders durch einen Arbeitsplatz zu ermöglichen, kann die Berechtigung für dauerhaften Zugriff des Arbeitsplatzes akti- viert werden. Ist diese Funktion eingeschaltet, kann die exklusive Bedienung des KVM-Extenders mit der Tastenkombination (Standard: ) aktiviert werden.
  • Seite 23: Verwendung Des Reset-Tasters

    Verwendung des Reset-Tasters Verwendung des Reset-Tasters Zwischen der Identification-LED und der RS 485-Schnittstelle auf der Frontseite des Rechner- sowie des Arbeitsplatzmoduls ist der Reset-Taster platziert. Mit diesem Taster ist sowohl die Wiederherstellung der Standardeinstellungen als auch die temporäre Deaktierung der Netzfilterregeln möglich. HINWEIS: Um die versehentliche Betätigung des Tasters zu vermeiden, ist dieser hinter einer Bohrung in der Frontblende platziert.
  • Seite 24: Temporäre Deaktivierung Der Netzfilterregeln

    Verwendung des Reset-Tasters Temporäre Deaktivierung der Netzfilterregeln Im Auslieferungszustand des KVM-Extenders haben alle Netzwerk-Rechner Zugriff auf die IP-Adresse des Extenders (offener Systemzugang). Über die Webapplikation können Sie Netzfilterregeln erstellen, um den Zugang zum Extender gezielt zu kontrollieren. Sobald eine Netzfilterregel erstellt ist, wird der offene Systemzugang deaktiviert und alle eingehenden Datenpakete mit den Netzfilterregeln verglichen.
  • Seite 25: Konfiguration

    Konfiguration Konfiguration Die Konfiguration des KVM-Extenders kann wahlweise im Setup-Modus oder über die Webapplikation Config Panel durch den Anwender geändert werden:  Der Setup-Modus wird über die Tastatur eines Arbeitsplatzes aktiviert. Durch spe- zielle Setup-Keys kann anschließend die Änderung der Konfiguration erreicht werden.
  • Seite 26: Bedienung Des Setup-Modus

    Konfiguration Bedienung des Setup-Modus Im Setup-Modus – wie auch über die folgenden Abschnitt erläuterte Webapplikation – kann die Konfiguration des KVM-Extenders durch den Anwender Config Panel geändert werden. Der Setup-Modus kann jederzeit mit der Tastatur eines Arbeitsplatzes aktiviert wer- den. Nach der Aktivierung kann die Konfiguration des KVM-Extenders mit ver- schiedenen Setup-Keys verändert werden.
  • Seite 27: Grundlegende Bedienung Der Webapplikation

    Konfiguration Grundlegende Bedienung der Webapplikation Die Webapplikation bietet eine grafische Benutzeroberfläche zur Konfigu- Config Panel ration und Überwachung des KVM-Extenders. Sie kann über einen unterstützten Webbrowser eines Computers mit installierter Laufzeitumgebung Java Runtime Environment gestartet werden. HINWEIS: Grundlegende Informationen zu den Systemvoraussetzungen, der erfor- derlichen Konfiguration der Netzwerkschnittstellen der -Geräte und DL-Vision-DP...
  • Seite 28: Benutzerauthentifizierung Gegenüber Der Webapplikation

    Konfiguration Benutzerauthentifizierung gegenüber der Webapplikation Nach der Bestätigung der Zertifikate wird die Login-Maske angezeigt. Config Panel So loggen Sie sich in die Webapplikation ein: 1. Geben Sie in die Login-Maske folgende Daten ein: Benutzername: Geben Sie Ihren Benutzernamen ein. Passwort: Geben Sie das Passwort Ihres Benutzerkontos ein.
  • Seite 29: Konfigurationseinstellungen

    Konfiguration Konfigurationseinstellungen Setup-Modus (de)aktivieren HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. In der Standardeinstellung des KVM-Extenders kann die Konfiguration wahlweise im Setup-Modus oder über die Webapplikation geändert werden. Falls gewünscht, können Sie den Setup-Modus vollständig deaktivieren. So (de)aktivieren Sie den Setup-Modus: 1.
  • Seite 30: Aktivierung Der Hotkey-Verzögerung

    Konfiguration Aktivierung der Hotkey-Verzögerung Zum Start des Setup-Modus ist die Tastenkombination Hotkey+Backspace (Standard: Strg+Backspace ) in der Standardeinstellung sieben Sekunden lang zu betätigen. Möchten Sie den Setup-Modus unmittelbar nach Betätigung der Tastenkombination starten, kann die Hotkey-Verzögerung deaktiviert werden. So schalten Sie die Hotkey-Verzögerung an oder aus: TIPP: Über die Webapplikation kann die Verzögerung innerhalb einer Spanne von 1 und 60 Sekunden eingestellt werden.
  • Seite 31: Änderung Des Hotkeys

    Konfiguration Änderung des Hotkeys Werden auf einem Rechner viele Anwendungsprogramme mit Tastenkombinatio- nen bedient oder verschiedene KVM-Geräte in einer Kaskade verwendet, ist die Zahl der „freien” Tastenkombinationen möglicherweise eingeschränkt. Falls ein Anwendungsprogramm oder ein anderes Gerät innerhalb der Kaskade den gleichen Hotkey verwendet, kann dieser geändert werden.
  • Seite 32: Änderung Des Setup-Scancodes

    Konfiguration Änderung des Setup-Scancodes Der Hotkey zum Aufruf des Setup-Modus besteht aus mindestens einer Hotkey- Modifizierertaste (siehe Änderung des Hotkeys auf Seite 27) und einer zusätzlichen Setup-Taste, die vom Anwender innerhalb eines vorgegebenen Rahmens frei gewählt werden kann. Sowohl die Hotkey-Modifizierertaste Strg als auch die Setup-Taste Backspace...
  • Seite 33: Änderung Der »Permanent Access«-Taste

    Konfiguration Änderung der »Permanent Access«-Taste Nach Betätigung der Tastenkombination für die exklusive Bedienung des Extenders sind die Eingabegeräte des konkurrierenden Arbeitsplatzes deaktiviert. Erst durch erneute Betätigung der Tastenkombination am aktiven Arbeitsplatz, wird die Bedienung des KVM-Extenders wieder für beide Arbeitsplätze freigeschaltet. Die Tastenkombination für die exklusive Bedienung besteht aus mindestens einer Hotkey-Modifizierertaste (siehe Änderung des Hotkeys auf Seite 27) und einer zusätzli- chen »Permanent Access«-Taste, die vom Anwender innerhalb eines vorgegebenen...
  • Seite 34: Änderung Der Zeitspanne Der Eingabesperre

    Konfiguration Änderung der Zeitspanne der Eingabesperre HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Wird an einem Arbeitsplatz eine Eingabe per Tastatur oder Maus durchgeführt, sperrt der KVM-Extender automatisch die Eingabegeräte des konkurrierenden Arbeitsplatzes. Die Sperre wird aufgehoben, wenn innerhalb der eingestellten Zeit- spanne der Eingabesperre (Standard: 1 Sekunde) keine weitere Eingabe am aktiven Arbeitsplatz erfolgt.
  • Seite 35: Berechtigung Für Dauerhaften Zugriff Des Arbeitsplatzes

    Konfiguration Berechtigung für dauerhaften Zugriff des Arbeitsplatzes HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Erfolgt innerhalb der eingestellten Zeitspanne der automatischen Eingabesperre (Standard: 1 Sekunde) keine Eingabe am aktiven Arbeitsplatz, erlaubt der KVM- Extender in der Standardeinstellung auch dem anderen Arbeitsplatz die Bedienung des Extenders.
  • Seite 36: Änderung Der Videobetriebsart Der Arbeitsplätze

    Konfiguration Änderung der Videobetriebsart der Arbeitsplätze HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. In der Standardkonfiguration des KVM-Extenders wird das Bild des Rechners sowohl am Monitor des aktiven als auch am Monitor des konkurrierenden Arbeits- platzes ausgegeben.
  • Seite 37: Auswahl Des Edid-Modus Des Kvm-Extenders

    Konfiguration Auswahl des EDID-Modus des KVM-Extenders HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die EDID-Informationen (Extended Display Identification Data) eines Monitors infor- mieren die Grafikkarte des angeschlossenen Rechners u. a. über verschiedene techni- sche Eigenschaften des Gerätes. Die Informationen werden vom KVM-Extender üblicherweise unverändert über Enhanced-DDC (Enhanced Display Data Channel) an den Rechner weitergeleitet.
  • Seite 38: Verwendung Des Freeze-Modus

    Konfiguration Verwendung des Freeze-Modus Wird die Kabelverbindung zwischen dem Rechner- und dem Arbeitsplatzmodul im laufenden Betrieb unterbrochen, wird in der Standardeinstellung des KVM-Extenders kein Bild auf dem Monitor des Arbeitsplatzes dargestellt. Aktivieren Sie den Freeze-Modus, wenn Sie im Falle eines Verbindungsabbruchs das zuletzt am Arbeitsplatzmodul empfangene Bild darstellen möchten bis die Verbin- dung wiederhergestellt ist.
  • Seite 39: Usb-Tastaturmodus Auswählen

    Konfiguration USB-Tastaturmodus auswählen HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Tasten der Standardtastatur wurden bei einigen USB-Tastaturen verschiedener Hersteller ergänzt. So sind einige USB-Tastaturen mit Multimedia-Sondertasten ausgestattet, die die komfortable Bedienung spezieller Multimedia-Funktionen des Rechners ermögli- chen.
  • Seite 40 Konfiguration Falls eine Sun-Tastatur am Arbeitsplatz angeschlossen ist, können die Solaris Shortcut Keys dieser Tastatur nach Aktivierung der Unterstützung verwendet werden. Aber auch bei Verwendung einer Standardtastatur können die Funktionen – durch Ver- wendung der unten aufgelisteten Tastenkombinationen – bedient werden: Tastenkombination Solaris Shortcut Key des Sun Keyboards Strg+Alt+F2...
  • Seite 41: Unterstützung Für Spezialtastaturen

    Konfiguration Unterstützung für Spezialtastaturen HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Der KVM-Extender unterstützt die Sonderfunktionen einiger Spezialtastaturen. Aktivieren Sie die Unterstützung einer solchen Tastatur, falls Sie diese am Arbeits- platz einsetzen möchten. So schalten Sie die Unterstützung für Spezialtastaturen an oder aus: 1.
  • Seite 42: Änderung Des Scancode-Sets Einer Ps/2-Tastatur

    Konfiguration Änderung des Scancode-Sets einer PS/2-Tastatur Wird eine Taste der PS/2-Tastatur gedrückt, sendet der Tastaturprozessor ein Datenpaket, das als Scancode bezeichnet wird. Es gibt zwei gebräuchliche Scan- code-Sets (Sets 2 und 3), die verschiedene Scancodes beinhalten. Der KVM-Extender interpretiert in der Standardeinstellung alle Eingaben einer PS/ 2-Tastatur mit dem Scancode-Set 2.
  • Seite 43: Reinitialisierung Von Usb-Eingabegeräten

    Konfiguration Reinitialisierung von USB-Eingabegeräten HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Sobald Sie eine USB-Tastatur bzw. -Maus an den KVM-Extender anschließen, wird das Eingabegerät initialisiert und kann ohne Einschränkungen verwendet werden. Einige USB-Eingabegeräte erfordern eine Reinitialisierung der USB-Verbindung nach einer bestimmten Zeit.
  • Seite 44: Start Des Arbeitsplatzmoduls Ohne Tastatur

    Konfiguration Start des Arbeitsplatzmoduls ohne Tastatur HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ein- bzw. ausgeschaltet werden. In der Standardeinstellung startet das Arbeitsplatzmodul auch bei fehlender Tasta- tur. Alternativ kann das Arbeitsplatzmodul den Startvorgang bei fehlender Tastatur mit einem entsprechenden Hinweis unterbrechen. Sobald Sie eine Tastatur an das Arbeitsplatzmodul anschließen, wird der Startvorgang fortgesetzt.
  • Seite 45: Aktivierung Oder Reset Einer Ps/2-Maus

    Konfiguration Aktivierung oder Reset einer PS/2-Maus HINWEIS: Diese Funktionen können ausschließlich im Setup-Modus durchgeführt werden. PS/2-Mäuse unterstützen – im Gegensatz zu USB-Mäusen – nicht die Hot-Plug- Technik. Aus diesem Grund ist das Einstecken des PS/2-Steckers einer Maus im laufenden Betrieb zwar möglich, das Eingabegerät wird aber möglicherweise vom Rechner nicht erkannt.
  • Seite 46: Wiederherstellung Der Standardeinstellungen

    Konfiguration Wiederherstellung der Standardeinstellungen HINWEIS: Diese Funktion kann ausschließlich über die Webapplikation ausge- führt werden. Mit dieser Funktion werden die Standardeinstellungen des KVM-Extenders wieder- hergestellt. Nach dem Ausführen der Funktion sind die auf Seite 21 aufgeführten Standardeinstellungen des KVM-Extenders wieder aktiv. So stellen Sie die Standardeinstellungen wieder her: 1.
  • Seite 47: Weiterführende Informationen

    Weiterführende Informationen Weiterführende Informationen Unterstützung beliebiger Grafikauflösungen Grundsätzlich unterstützt der KVM-Extender jede Auflösung, die gemäß DVI-Spe- zifikation übertragen werden kann. Dies betrifft vor allem die Pixelrate, die zwi- schen 25 und 165 MHz (Single-Link) bzw. 165 und 300 MHz (Dual-Link) liegen darf. Für die üblichen Timingstandards VESA DMT und VESA SMT sind im Single- Link-Betrieb Auflösungen zwischen 640 ×...
  • Seite 48: E-Edid-Weiterleitung Mit Cache-Funktion

    Weiterführende Informationen E-EDID-Weiterleitung mit Cache-Funktion Der KVM-Extender liest das E-EDID-Profil (Enhanced Extended Display Indentification Data) des am Arbeitsplatzmodul angeschlossenen Monitors aus und leitet es an den Rechner weiter. Das E-EDID-Profil enthält beispielsweise Informationen über die bevorzugte Auflö- sung und die unterstützten Frequenzen des Monitors. Damit der am Rechnermodul ( ) angeschlossene Rechner schon DL-Vision-DP-CPU...
  • Seite 49: Auslesen Der Eingestellten Ip-Adresse

    Weiterführende Informationen Auslesen der eingestellten IP-Adresse Ist die IP-Adresse eines Rechner- oder Arbeitsplatzmoduls nicht bekannt, kann diese über ein Terminalemulationsprogramm (beispielsweise HyperTerminal oder PuTTY) ausgelesen werden. Der Rechner, auf dem das Terminalemulationsprogramm installiert ist, wird über das mitgelieferte Servicekabel mit der Service-Buchse des Rechner- bzw. des Arbeits- platzmoduls verbunden.
  • Seite 50: Pin-Belegung Der Rs232-Buchse/Schnittstelle

    Weiterführende Informationen Pin-Belegung der RS232-Buchse/Schnittstelle Die Pin-Belegungen des RS232-Steckers sowie der -Buchse zeigen die folgenden Abbildungen: Arbeitsplatzmodul Rechnermodul RS232-Stecker RS232-Buchse Die Tabelle zeigt die Zuordnung der verschiedenen Leitungen der Datenverbindung zu den entsprechenden Pins auf: Pin-Nr. Leitung Arbeitsplatz- Rechner- modul modul DCD (Data Carrier Detect) Eingang...
  • Seite 51: Die Erweiterung Dlv-Power

    Die Erweiterung DLV-Power Die Erweiterung DLV-Power Um die Taster ATX-Power und Reset des Rechners am entfernten Arbeitsplatz fernbe- dienen zu könnnen, wird für die Varianten DL-Vision-DP-AR -ARU die optionale Erweiterung DLV-Power angeboten. Lieferumfang Im Lieferumfang der Erweiterung befinden sich folgende Artikel: ...
  • Seite 52: Installation

    Die Erweiterung DLV-Power Installation Installation der G&D Power Card im Rechner Installieren Sie zunächst die G&D Power Card im Rechner: 1. Nehmen Sie das Handbuch des Rechners und des darin verbauten Motherboards zur Hand. 2. Öffnen Sie das Gehäuse des Rechners nach der Anleitung des Herstellers, um Zugriff auf die Erweiterungsplätze zu erhalten.
  • Seite 53: Verbinden Der G&D Power Card Und Des Panels Mit Den Modulen

    Die Erweiterung DLV-Power Verbinden der G&D Power Card und des Panels mit den Modulen Power Card: Verbinden Sie diese Schnittstelle des Rechnermoduls mit der Schnitt- stelle an der Rückseite der G&D Power Card. USB 2.0 Trans. USB 2.0 CPU DisplayPort CPU 2 RS232 - 2 Ident.
  • Seite 54: Belegung Des Anschlusskabels Für Das Panel

    Die Erweiterung DLV-Power Belegung des Anschlusskabels für das Panel Das im Lieferumfang enthaltene Anschlusskabel ist an das Panel anzubringen. Die folgende Grafik erläutert die Zuordnung der Pins zu den Funktionen des Panels: I1 SW1_ATXPWR# (Pin 1) I2 SW2_RESET# (Pin 3) - 0V (Pin 4) 1 2 3 4 Abbildung 1: Zuordnung der Pins zu den Funktionen des Panels...
  • Seite 55: Statusanzeigen

    Statusanzeigen Statusanzeigen Die LEDs an den Front- und Rückseiten des Rechner- und des Arbeitsplatzmoduls geben Ihnen die Möglichkeit, den Betriebsstatus des KVM-Extenders jederzeit zu kontrollieren. Bedeutung der LEDs an den Frontseiten Bereich Status Bedeutung Ident. Ident. Leuchtet, sobald die LED über die Webapplikation aktiviert wurde.
  • Seite 56: Bedeutung Der Leds An Den Rückseiten

    Statusanzeigen Bedeutung der LEDs an den Rückseiten Bereich Status Bedeutung Transmission Link Kommunikation mit Gegenstelle erfolgreich auf- gebaut. blinkt Es kann nur über die Rx-Schnittstelle eine Verbin- dung zur Gegenstelle aufgebaut werden. Prüfen Sie die Kabelverbindung der Tx-Schnitt- stelle mit der Gegenstelle. blinkt Bei der Verkabelung von Multi-Channel-Geräten schnell...
  • Seite 57: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Allgemeine Eigenschaften DL-VISION-DP-SERIE Grafik Format: DisplayPort (DP 1.1a) Farbtiefe: 24 Bit Videobandbreite: max. 300 MP / s, DisplayPort 4 Lanes, HBR 2,7 Gbps max. Auflösung:  2560 × 1600 @ 60Hz  4096 × 2160 @ 30Hz (UHD-4K) Auflösungsbeispiele: pro Videokanal: ...
  • Seite 58: Allgemeine Eigenschaften Der Module

    Technische Daten DL-VISION-DP-SERIE Hauptstrom- Typ: internes Netzteil versorgung Anschluss: Kaltgerätestecker (IEC-320 C14) Spannung: AC100-240V/60-50Hz redundante Typ: internes Netzteil Stromversorgung Anschluss: Kaltgerätestecker (IEC-320 C14) Spannung: AC100-240V/60-50Hz Allgemeine Eigenschaften der Module DL-VISION-DP-CPU | RECHNERMODUL Schnittstellen Monitor: 1 × DVI-D-Buchse für Arbeitsplatz  pro Videokanal Tastatur: 1 ×...
  • Seite 59: Spezifische Eigenschaften Der Varianten

    Technische Daten DL-VISION-DP-CON | ARBEITSPLATZMODUL Schnittstellen Monitor: 1 × DisplayPort-Buchse für Arbeitsplatz  pro Videokanal Tastatur: 1 × PS/2-Buchse 1 × USB-A-Buchse Maus: 1 × PS/2-Buchse 1 × USB-A-Buchse Audio: 1 × 3,5-mm-Klinkenbuchse (Mirco In)  Varianten -AR und -ARU2 1 ×...
  • Seite 60: Eigenschaften Der Übertragungsmodule

    Technische Daten DL-VISION(M/S)-DP-MC4-ARU2-CPU | RECHNERMODUL Stromaufnahme maximal: 100-240VAC/60-50Hz, 0.7-0.4A Gehäuse Material: Aluminium eloxiert; Stahl vernickelt (Unterseite) Dimensionen (B × H × T): 435 mm × 2 HE × 284,5 mm Gewicht: ca. 4,6 kg Einsatzumgebung Temperatur: +5 bis +45 °C Luftfeuchte: <...
  • Seite 61: Singlemode-Übertragungsmodule

    Technische Daten LEISTUNGSDATEN DER ÜBERTRAGUNGSMODULE Transmission Wellenlänge (λ): 850 nm (840 nm bis 860 nm) Optische Abgabeleistung (P -7,3 dBm bis -1 dBm in 50 oder 62,5 μm MMF: Empfangsempfindlichkeit (P -11,1 dBm (OMA) -7,5 dBm (OMA, 50 μm MMF) Empfindlichkeit –...
  • Seite 124 Das Handbuch wird fortlaufend aktualisiert und im Internet veröffentlicht. The manual is constantly updated and available on our website. http://gdsys.de/A9100234 Guntermann & Drunck GmbH Dortmunder Str. 4a 57234 Wilnsdorf Germany http://www.GDsys.de sales@GDsys.de...

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