5. Was tun im Ernstfall
Falls ein Alarm ausgelöst wird und Sie nicht sicher sein können, daß es sich um einen Fehlalarm
handelt, gilt es, folgende Punkte zu beachten:
1. Ruhe bewahren! Geraten Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie besonnen.
2. Verlassen Sie und Ihre Mitbewohner sofort und auf dem schnellsten Weg das Haus/die Woh-
nung. Versuchen Sie nicht, irgendwelche Papiere oder Wertsachen in Sicherheit zu bringen.
3. Ist der Rauch bereits sehr dicht, bewegen Sie sich möglichst dicht über dem Boden. Hier ist die
Rauchkonzentration geringer. Die Atmung fällt leichter und die Sicht ist besser.
4. Halten Sie, soweit möglich, die Türen und Fenster geschlossen um dem Feuer keinen Sauer-
stoff zuzuführen, bzw. das Eindringen von Rauch aus anderen, bereits brennenden Räumen zu
verhindern.
5. Rufen Sie schnellstmöglich, nachdem Sie sich in Sicherheit gebracht haben, die Feuerwehr
über die Notrufnummer 112.
Wenn möglich üben Sie dieses Verhalten regelmäßig mit Ihren Familienangehörigen und allen
anderen Hausbewohnern.
6. Fehlalarm, Fehlersuche
Fehlalarme sind äusserst selten. Gründe hierfür können sein: extrem hohe Luftfeuchtigkeit, große
Staubentwicklung, starkes Rauchen in der Nähe des Gerätes. Diese Gründe sind
leicht zu erkennen und im Falle von Luftfeuchtigkeit und Staubbelastung durch Reinigung
des Gerätes mit Hilfe eines Staubsaugers leicht zu beheben.
Können Sie den Grund für einen Fehlalarm nicht erkennen, tauschen Sie das Gerät sofort aus.
Während der Garantiezeit wird das Gerät von Ihrem Fachhändler kostenlos getauscht.
Vertreiber :
Dönges GmbH & CO. KG • Walter-Freitag-Str. 31 • D-42899 Remscheid
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bedienungsanleitung ef.p65
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OPTISCHER RAUCHMELDER RMO-112
Geprüft nach ISO/DIS 12239; BS 5446-1:2000 soweit anwendbar.
INHALT:
1. Warum Rauchmelder ?
2. Funktionsweise von Rauchmeldern
3. Wo soll ich den Rauchmelder anbringen
4. Montage- und Bedienungsanleitung
5. Was tun im Ernstfall
6. Fehlalarm, Fehlersuche
1. Warum Rauchmelder ?
Rund 600 Menschen sterben in Deutschland alljährlich bei Bränden, die Mehrheit davon in Privat-
haushalten. Gründe für die Brände in Privathaushalten sind neben fahrlässigem Umgang mit
offenem Feuer weitaus häufiger technische Defekte an elektrischen Geräten.
Hierbei sterben 95% der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen
Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind
tödlich.
Besonders nachts ist die Gefahr, durch Rauchgase zu sterben, groß. Denn tagsüber kann ein
Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchs-
sinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemer-
ken.
2. Funktionsweise von Rauchmeldern
Gegenwärtig sind zwei verschiedene Arten von Rauchmeldern erhältlich: der Ionisationsalarm
und der optische (fotoelektrische) Rauchmelder. Während beide Alarmarten für den allgemeinen
Wohngebrauch geeignet sind, reagiert ein Ionisationsalarm normalerweise schneller auf schnell
lodernde Flammen. Der optische Rauchmelder dagegen reagiert empfindlicher auf langsam ent-
stehende Schwelbrände und damit auf die gefährlichen Rauchgase. Da Hausbrände sich in ver-
schiedener Weise entwickeln und man ihre Größe nicht voraussagen kann, ist es unmöglich
vorherzusagen, welcher Alarm die frühestmögliche Warnung liefern wird. Für besten Hausschutz
ist es daher ratsam, zumindest jeweils einen Ionisationsalarm und einen optischen Rauchmelder
einzubauen.
Der optische Rauchmelder RMO-112 arbeitet mit dem Streulichtprinzip. Ein im Gerät erzeugter
Lichtstrahl wird bei einer bestimmten Rauchgaskonzentration durch den Rauch so weit gestreut,
dass er auf eine Fotozelle trifft. Diese löst dann den Alarmton aus.
01.01.2003, 20:02
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