Vorwort/Sicherheitshinweis Vorwort Wirfreuenuns,dassSiesichfürdenFahrreglerTFi2,einProduktvonTILLIGModellbahnen, entschieden haben. Damit Sie sich mit den wichtigsten Funktionen und Besonderheiten diesesGerätesvertrautmachenkönnen,bittenwirSie,diefolgendenInformationenaus- führlichzubeachtenundvorderInbetriebnahmedesGerätesdiegesamteGebrauchsan- weisungdurchzulesen. ProduktevonTILLIGModellbahnenstehenunterständigerQualitätskontrolle.SolltenSie dennochMängelfeststellenoderVorschlägebzw.HinweisezudiesemProdukthaben,so teilenSieunsdasbittemit. WirhelfenIhnengernundwünschenIhnenvielFreudebeiIhremModellbahnhobby. IhrTeamvonTILLIGModellbahnen Wichtige Hinweise, vor Gebrauch bitte lesen! Sicherheitshinweis DasGerätistzumBetriebvonModelleisenbahnenintrockenenRäumenvorgesehen.Es könnenFahrzeugefürGleichstrombetriebunabhängigvonderNenngrößeundSpurweite biszueinerStromaufnahmevon1Adamitbetriebenwerden. DieStromversorgungerfolgtdurchdasHausstromnetz(230VAC,50–60Hz)überein Steckernetzteil, das den Bedingungen eines Spielzeugtrafos (EN 61558-2-7) entspricht. DennochistdasSteckernetzteilnichtBestandteildesSpielzeuges.DerBetriebdesRegel-...
Kennwerte/Eigenschaften Kennwerte Fahrregler: -MaximalerAusgangsstrom 1A(-10%) -Ausgangsspannung ca.14Vmax. -Kurzschlussüberwachung -Eingangsspannung 15–18VDC -PWMFrequenz ca.113–133Hz -Eingangsstrom 1,1A Steckernetzteil: Schaltnetzteil -Eingangsspannung 230VAC50–60Hz -Eingangsstrom max.2,1A -StandbyLeistung(ohneLast) max.0,3VA -Ausgangsspannung 14,5…15,9VDC -Ausgangsstrom max.1,9ADC -Ausgangsleistung max.30VA Eigenschaften DerFahrregleristmitmodernsterElektronikzurImpulsbreitenregelungausgestattet,die sowohleinausgezeichnetesFahrverhaltendereingesetztenLokomotivenalsauchinteres- santeRegelmöglichkeitenund-automatikengewährleistet.GleichzeitigbietetIhnendas GerätdenVorteil,dassdurchdiebesonderenEigenschaftenderRegelungdieLED-Trieb- fahrzeugbeleuchtungauchbeikleinsterRegelstellungvonBeginnderFahrtanmitvoller Intensitätleuchtet. DieAusgangsspannungistannäherndkonstant12V.DieFahrgeschwindigkeitwirdüber eine variable Impulslänge gesteuert, wodurch dem Motor unterschiedlich viel Energie zugeführt wird und somit eine Steuerung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt. Die Impulse werden mit einer Frequenz von 123 Hz getaktet. Diese Frequenz ermöglicht es auch, Glockenankermotorenzubetreiben....
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Aufbau/Anschlüsse FahrzeugohneVeränderungamRegelknopflangsamanhaltenundwiederanfahrenlässt, zurVerfügung. Der Fahrregler ist mit einer schnellwirkenden Kurzschlusssicherung ausgestattet. Diese schaltetdieFahrspannungamGleisbeiÜberschreiteneinesStromesvon1Asofortab. AngezeigtwirddiesdurchdasBlinkenimLeuchtringumdenFahrtrichtungsschalterund dergrünenLeuchtdiodebeiF2. Die bekannten Modellbahnschaltungen (A-Schaltung und Z-Schaltung mit 0-Leiterschal- tung)könnenvorgenommenwerden(Abb.3+4).BeiderA-SchaltungistbeimÜbergang voneinemStromkreisindenandereneinkurzerGeschwindigkeitssprungauchbeiexakt gleicheingestelltenFahrreglernzuerwarten.DiesistbedingtdurchdieÜberlagerungder nichtsynchronisiertenImpulsebeiderFahrregler,diebeiderÜberbrückungderTrennstelle durchLokundWagenradsätzedieEnergiemengenbeiderRegleraddieren. Abb. 1 – Aufbau des „TFi2“ 1–Montagebohrung 2–Regelknopf 3–Fahrtrichtungsschalter 4–TasteF1 5–AnzeigeF1 6–TasteF2 7–AnzeigeF2 8–Leuchtring Abb.
Inbetriebnahme/Steuern von Lokomotiven Inbetriebnahme DerFahrregleristalsPultgerätfürdieMontageaufeinemStelltischvorgesehen.Dazube- findensichBohrungenfürSchrauben(Durchmesser3mm)amFuß-undKopfendedesBo- denteils. Mehrere Geräte für verschiedene Stromkreise können nebeneinander aufgereiht werden. Zunächst wird der Fahrregler mit zwei Litzen an den Schraubklemmen mit der Gleisanlageverbunden(Abb.2).DerFahrreglerwirdmiteinempassendenSteckernetzteil geliefert.DerBetriebdesFahrreglersistausschließlichmitdiesemgestattet.DerAnschluss desSteckernetzteilsandasHausstromnetzistdurcheinenErwachsenenvorzunehmen.Vor demEinsteckendesKabelsteckerdesSteckernetzteilsindieBuchsedesRegelgerätes,istder Regelknopfauf„0“undderFahrtrichtungsschalterindieMittezustellen(Abb.1).BeimAn- schlussandieStromversorgungwirdautomatischeinTestdesGerätesdurchgeführt.Dazu leuchtenalleLeuchtdiodendesFahrreglerskurzzeitigauf.ImAnschlussdaransolltenurdie grüneLeuchtdiodederStandard–RegelkurveC(Funktion1)zumZeichenderBetriebsbereit- schaftleuchten.BlinkendieLeuchtdiodendesLeuchtringesunddiegrüneLeuchtdiodebei F2abwechselnd,dannwurdederRegelknopfvorAnschlussandieVersorgungsspannung nichtauf„0“gestellt.Wirddiesnunnachgeholt,hörtdasBlinkenaufunddiegrüneLeucht- diodederStandard–Regelkurveleuchtet.DasGerätistjetztbetriebsbereit. Steuern von Lokomotiven ZurAuswahlderFahrtrichtungistderKippschalterindieentsprechendeRichtungzuschal- ten. Dann kann am Regelknopf die Geschwindigkeit der Lok geregelt werden. Standard-...
Funktion F 1 Erweiterte Funktionen – Funktion F 1: DieFunktionF1gestattetdieEinstellungvonfünfverschiedenenRegelkurven(Abb.5) fürdieSteuerungderGeschwindigkeitamFahrregler.DieAuswahlderKennlinieerfolgt sequentielldurchmehrmaligesBetätigenderFunktionstasteF1. DiemittlereRegelkurve,durchdiemittleregrüneLeuchtdiodeangezeigt,istlinear.Dasheißt,über dengesamtenDrehbereicherzeugtjederDrehwinkelamRegelknopfeinengleichenGeschwin- digkeitszuwachs.DieseKennliniewirdbeimEinschaltendesGerätesautomatischaktiviert. DielinksdavonangeordnetenRegelkurven(AundB)entsprecheninihrerCharakteristik demVerhaltenvonStreckenloksmitschwerenZügen.DiesebeschleunigenzuBeginnder Fahrtrechtzügig,benötigenzumErreichenderHöchstgeschwindigkeitaberdannrecht lange.DaherhatdieRegelkurveimunterenBereicheinenstärkerenGeschwindigkeitsan- stiegalsimoberenbeigleichemDrehwinkeldesRegelknopfes.BeigleichmäßigemHoch- stellenderGeschwindigkeitwirdsodasFahrverhaltenvonZügensimuliert:Einemzunächst zügigenAnfahrenfolgteineimmerlangsamerwerdendeSteigerungderGeschwindigkeit. Die äußerst linke Regelkurve A, angezeigt durch die linke rote Leuchtdiode, entspricht dabei mehr dem Verhalten eines schweren Güterzuges, die rechts davon liegende gelb angezeigteRegelkurveBdemeinesSchnellzuges.
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Funktion F 2 Funktion F 2: Der Fahrregler verfügt über eine einstellbare und automatische Start/Stopp-Funkti- on. Diese beinhaltet die Möglichkeit, eine Haltezeit einzustellen, die Verzögerung bzw. Beschleunigung variabel zu gestalten, sowie die Auslösung der Funktion durch einen/ mehrereexterne(n)Gleiskontakt(e)amSteueranschluss1und2zuermöglichen.Weiterhin istdiemanuelleAuslösungderStart/Stopp-FunktionauchdurchdieTasteF2möglich.Ist eine Haltezeit eingestellt, fährt die Lok nach dieser Zeit auch selbsttätig wieder an. Ein Unterbrechen der Start/Stopp-Funktion ist durch Zurückdrehen des Einstellreglers auf 0 jederzeitmöglich.
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Funktion F 2 Programmierung der Parameter für die Start/Stopp-Funktion: Externe Auslösung aktivieren 1.Fahrregleristeingeschaltet(linkeLEDleuchtetjenachModerot/gelbodergrün) 2.KippschalterinMittelstellungbringen 3.BeideFunktionstasteF1undF2gleichzeitigdrückenundgedrückthalten 4.DenRegelknopfsodrehen,bisdiegewünschteOptionfürdieexterneAuslösung erreichtist(FarbederLeuchtpunkteistohneBelang): Option 0 kein Punkt im Leuchtring leuchtet Option 1 1 Punkt im Leuchtring leuchtet Option 2 2 Punkte im Leuchtring leuchten Option 3 3 Punkte im Leuchtring leuchten Option 4 4 Punkte im Leuchtring leuchten...
Funktion F 2 Haltezeit programmieren 1.Fahrregleristeingeschaltet(linkeLEDleuchtetjenachModerot/gelbodergrün) 2.KippschalterinMittelstellungbringen 3.DieFunktionstasteF2drückenundgedrückthalten 4.DenRegelknopfsodrehenbisdiegewünschtePunktanzahlimLeuchtringgrünleuchtet: kein Punkt grün (Reglerwert ca. 0 – 5) 5 s Haltezeit 1 Punkt grün (Reglerwert ca. 10 – 15) 5 s Haltezeit 2 Punkte grün (Reglerwert ca. 20 – 25) 10 s Haltezeit 3 Punkte grün (Reglerwert ca.
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Funktion F 2 Hinweis: Die Werte 1 bis 10 verursachen bei unterschiedlichen Loktypen auch ein unterschiedliches Verzögerungs- und Beschleunigungsverhalten. Dieses Verhalten ist auch von der eingestellten Geschwindigkeit abhängig. Der Wert 1 bedeutet kurze Verzögerung/Beschleunigung, der Wert 10 die maximal mögliche. Manuelle Funktion DiemanuelleStart/Stopp-FunktiondurchBetätigungderFunktionstasteF2istnatürlich nutzbarwenn:...
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Anschluss externe Steuerung Anschluss für die externe Steuerung DieStart/Stopp-FunktionkanndurchbeliebigvieleGleiskontakteandenSteueranschlüs- sen1und2vomfahrendenZugausgelöstwerden.DazumüssendieGleiskontaktedurch Dioden entkoppelt werden. Ein passend vorbereitetes Schaltgleis findet sich unter der Art.83758fürdasBettungsgleisimProgramm.FürdasModellgleisgibteseinpassendes Schaltgleis unter der Art. 83158. Für andere Gleissysteme steht auch Art. 08401, eine Leiterplattemit2DiodenzurVerfügung.DieSteueranschlüsse1und2dürfennichtmitei- nanderverbundenwerden! MehrereGleiskontaktekönnenandenSteueranschlüssen1und2desTFi2angeschlossen werden,umdenVorgangdesautomatischenAnhaltensundnachZeitverzögerungwieder AnfahrensanbeliebigvielenStellenzuwiederholen.FürjedeFahrtrichtungsinddabeidie Gleiskontakte, an denen die Haltvorgänge ausgelöst werden, in der jeweiligen rechten, mit positiver Polatrität versehenen Schiene einzubinden. So ist es möglich,dass auf der StreckebeliebigvieleHaltestellenangeordnetwerden,dieentsprechendderAnordnung...
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Anschluss externe Steuerung Die Gleiskontakte jeder Richtung müssen entsprechend der gewählten Verzögerung entsprechend weit vor dem „Halt“ des Zuges eingebaut werden. Bei unterschiedlichen Fahrzeugen wird sich bei gleicher Verzögerung ein unterschiedlicher Bremsweg einstellen. Dies entsteht durch die unterschiedlichen Ge- schwindigkeiten der Triebfahrzeuge bei gleicher Spannung. Der Einbau des Schaltgleises muss so erfolgen, dass der Ausgang zum TFi2 in Fahrtrichtung rechts liegt (Potential dieser Schiene ist „+“) Nur wenn das an den TFi2 geleitete Potential „+“...
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Hilfe bei Störungen Hilfe bei Störungen Fehler Ursachen Maßnahmen Leuchtdioden KeinStrom ÜberprüfungdesAnschlussesdes leuchten nicht FahrreglersandasSteckernetzteil ÜberprüfungdesSteckernetzteiles ÜberprüfungderSteckdose,inder dasSteckernetzteilsteckt Gerätedefekt EinschickenzumService Leuchtdioden BeiInbetriebnahme Regelknopfauf„0”stellen blinken Regelknopfnichtauf „0”gedreht Kurzschluss Suche/BeseitigungdesKurzschlusses inderZuleitungzurAnlageundauf derAnlage Überlast NachrechnenderGesamtstromauf- nahmevonLokundbeleuchteten WagenimStromkreisdesFahrreglers Auchohneangeschlossene Gerätedefekt; LeitungzumGleis EinschickenzumService Lok fährt nicht, ZuleitungzurAnlage Anschlüsseprüfen aber Leucht-...
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Promenade 1 01855 Sebnitz Telefon: 035971 903-0 Fax: 035971 90319 E-Mail: info@tillig.com Diese Bedienungsanleitung bitte für späteren Gebrauch aufbewahren! Warnhinweis: Nur für trockene Räume. Irrtum sowie Änderung auf Grund des technischen Fortschrittes, der Pro- Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile.