Liebe Anwenderin, Schritt Aktion Anmerkung lieber Anwender! Mit dieser Betriebsanleitung werden Sie das Antriebssystem CDD3000 Anleitung zum Schnellstart sehr einfach und schnell installieren und in Betrieb nehmen können. Folgen Sie einfach den Schritt-für- Schritt-Tabellen in den Kapiteln 2/3/4. Los geht’s! Erleben Sie das „Einschalten–läuft“...
Übersicht Wenn Sie weitere Informationen zu den voreingestellten Antriebslös- ungen und der gesamten Softwareleistung des Antriebssystems möch- Dokumentation ten, benutzen Sie bitte das Anwendungshandbuch CDD3000. Folgende Dokumente können Sie bei uns bestellen oder kostenlos von unserer Homepage www.lust-antriebstechnik.de herunterladen: Betriebsanleitung Anwendungshandbuch Katalog CDD3000 CDD3000...
1 Sicherheit Maßnahmen zu Vor der ersten Inbetriebnahme und zur Vermeidung von Körperverletzun- Ihrer Sicherheit gen und/oder Sachschäden lesen Sie bitte die nachfolgenden Hinweise. Die Sicherheitshinweise sind jederzeit einzuhalten. Lesen Sie zuerst die Betriebsanleitung! • Sicherheitshinweise beachten! Von elektrischen Antrieben gehen grundsätzlich Gefahren aus: •...
1 Sicherheit Ihre Qualifikation: • Zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden darf nur qualifiziertes Personal mit elektrotechnischer Ausbil- dung an dem Gerät arbeiten. • Die qualifizierte Person muß sich mit der Betriebsanlei- tung vertraut machen (vgl. IEC364, DIN VDE0100). • Kenntnis der nationalen Unfallverhütungsvorschriften (z.
1 Sicherheit Bestimmungsge- Antriebsregler sind Komponenten, die zum Einbau in ortsfeste elektrische mäße Verwen- Anlagen oder Maschinen bestimmt sind. dung Beim Einbau in Maschinen ist die Inbetriebnahme der Antriebsregler (d. h. die Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebes) solange unter- sagt, bis festgestellt wurde, daß die Maschine den Bestimmungen der EG-Richtlinie 98/37/EG (Maschinenrichtlinie) entspricht;...
Seite 12
1 Sicherheit führung der Not-Aus-Maßnahme wird durch eine Risikobetrachtung der Maschine oder Anlage einschließlich der elektrischen Ausrüstung nach DIN EN 1050 beurteilt und nach DIN EN 954-1 “Sicherheit von Maschi- nen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen” mit Auswahl der Schaltungskategorie bestimmt. Betriebsanleitung CDD3000...
2 Geräteeinbau Hinweise für den Betrieb ........2-1 Montagevarianten ...........2-1 Wandmontage ............2-3 Cold Plate ..............2-5 Durchsteckkühlkörper (Dx.x) .........2-8 Hinweise für den Bitte vermeiden Sie unbedingt, daß ... Betrieb • Feuchtigkeit in das Gerät eindringt, • aggressive oder leitfähige Stoffe in der Umgebung sind, •...
Seite 14
2 Geräteeinbau Achtung: Bei der Montage des Servoreglers der Baugrößen BG 1 und BG 2, Ausführung C x.x (Cold Plate) direkt an der Schalt- schrankwand muß ein Abstand A eingehalten werden. Dieser Abstand A muß ausreichend für das Ansetzen des Schrau- bendrehers sein.
2 Geräteeinbau Wandmontage Schritt Aktion Anmerkung Reißen Sie die Position der Gewindelö- Maßbilder/Lochabstände siehe cher auf der Montageplatte an. Tabelle 2.1. Schneiden Sie für jede Befestigungs- Über die Gewindefläche errei- schraube ein Gewinde in die Montage- chen Sie einen guten flächigen platte.
Seite 16
2 Geräteeinbau CDD3...,Wx.x Gewicht [kg] B (Breite) H (Höhe) T (Tiefe) ∅ 4,8 ∅ 4,8 ∅ 6 ∅ 9 D∅ Schrauben 4 x M4 4 x M4 4 x M5 4 x M8 – E1 (mit Modul) > 300 > 400 D∅...
2 Geräteeinbau Cold Plate Schritt Aktion Anmerkung Reißen Sie die Position der Gewindelö- Maßbilder/Lochabstände siehe cher auf der Montageplatte oder dem Tabelle 2.2. Kühler an. Über die Gewindefläche errei- Schneiden Sie für jede Befestigungs- chen Sie einen guten flächigen schraube ein Gewinde in die Montage- Kontakt.
Seite 18
2 Geräteeinbau CDD3...,Cx.x Gewicht [kg] B (Breite) H (Höhe) H (Gesamthöhe mit Lüfter) T (Tiefe) C (mit Montageset) – ∅ 4,8 ∅ 5,5 D∅ Schrauben 4 x M4 6 x M5 E1 (mit Modul) > 300 D∅ D∅ 1) Montageabstände siehe Bild 2.2. 2) Berücksichtigen Sie unten zusätzlich Platz für die Biegeradien der Anschlußkabel.
Seite 19
2 Geräteeinbau Beachten Sie: • Die Kühlung kann entweder durch eine ausreichend große Montageplatte (siehe Tabelle 2.3) oder durch einen zusätzlichen Kühler erreicht werden. Der Kühler muß zentral hinter dem heißesten Bereich (1) des Gerätes montiert werden. Siehe auch "Projektierungs- hinweise „Cold Plate“"...
2 Geräteeinbau Durchsteckkühl- Schritt Aktion Anmerkung körper (Dx.x) Reißen Sie die Position der Gewindelö- Maßbilder/Lochabstände siehe cher und den Ausbruch auf der Montage- Tabelle 2.5. platte an. Über die Gewindefläche errei- Schneiden Sie für jede Befestigungs- chen Sie einen guten flächigen schraube ein Gewinde in die Montage- Kontakt.
Seite 21
2 Geräteeinbau CM-xxxx UM-xxxx Bild 2.3 Montageabstände (siehe Tabelle 2.5) Maße des Ausbruchs B (Breite) H (Höhe) Tabelle 2.4 Ausbruch für Durchsteckkühlkörper (Maße in mm) Betriebsanleitung CDD3000...
Seite 22
2 Geräteeinbau CDD3...,Dx.x Gewicht [kg] B (Breite) Weitere Umgebungsbe- H (Höhe) dingungen, T (Tiefe) T1 138. T2 80 T1 138, T2 135 siehe Anhang A.2 – ∅ 4,8 ∅ 4,8 ∅ 4,8 D∅ Schrauben 8 x M4 10 x M4 10 x M4 E1 (mit Modul) >...
3 Installation Übersicht L1 N L2 L3 H1H2 H3 H1 H2 H3 Den Lageplan der Anschlußklemmen für alle Baugrößen finden Sie im Anhang siehe Kapitel A.8. CDD32.xxx CDD34.xxx 3 La Ty p N e tz A u sg 0 0 0 .0 0 0 .0 0 0 0...
Seite 25
3 Installation Legende Erklärung reduziert die Spannungsverzerrungen im Netz Netzdrossel 1) 2) unterdrückt leitungsgebundene Störaussendungen Netzfilter Für alle geschirmten Anschlüsse muß ein erforderlich für schnelles Bremsen Bremswiderstand Kabeltyp mit doppeltem Steueranschlüsse X2 Anschluß siehe Kapitel 3.8 Kupfergeflecht, das 60- Motor-PTC Anschluß X3 zur thermischen Überwachung des Motors, 70% Überdeckung auf- siehe Kapitel 3.4.2...
3 Installation EMV-gerechte Antriebsregler sind Komponenten, die zum Einbau in industrielle und gewerbliche Anlagen und Maschinen bestimmt sind. Installation Die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebes) ist nur bei Einhaltung der EMV-Richtlinie (89/336/EWG) erlaubt. Der Nachweis zur Einhaltung der in der EMV-Richtlinie geforderten Schutzziele, muß...
3 Installation Zuordnung Antriebsregler mit externem Netzfilter Für alle Antriebsregler steht ein externer Funkentstörfilter (EMCxxx) zur Verfügung. Mit diesem Netzfilter halten die Antriebsregler die EMV-Pro- duktnorm IEC61800-3 für „Erste Umgebung“ (Wohnbereich) und „Zweite Umgebung“ (Industriebereich) ein. − Öffentliches Niederspannungsnetz (Erste Umgebung) Wohnbe- reich: bis 100 m Motorleitungslänge.
Seite 28
3 Installation Thema Projektierungs- und Installationsvorschrift Metallisch blanke Montageplatte verwenden. Möglichst große Kabelquerschnitte und/oder Massebänder einsetzen. Schutzleiter- anschluß der Komponenten sternförmig verlegen. Zum Herstellen einer niederohmigen HF-Verbindung muß die Erdung (PE) und der Schirmanschluß großflächig auf die PE-Schiene der Montageplatte gelegt werden.
3 Installation Schutzleiteran- Anmerkung: PE-Netzanschluß schluß Schritt Aktion nach VDE 0100 Teil 540 Netzanschluss < 10 mm²/Cu: Erden Sie jeden Servoregler! Schutzleiterquerschnitt mind. Verbinden Sie Klemme 10 mm² oder 2 Leitungen mit dem sternförmig mit der PE-Schiene Querschnitt der Netzleitungen ver- (Haupterde) im Schaltschrank.
3 Installation Motoranschluß Schritt Aktion Anmerkung Kapitel Legen Sie den Leitungsquerschnitt fest, abhängig von Maximalstrom Leitungsquerschnitt gemäß 3.4.1 und Umgebungstemperatur. VDE0100, Teil 523, siehe Kapitel 3.5 "Netzanschluß" Verdrahten Sie die Motorphasen U, V, W über ein abgeschirmtes Kabel Abschirmung zur Verminderung und erden Sie den Motor an X1 direkt neben den UVW-Klemmen.
3 Installation 3.4.1 Motorphasenan- schluß Hinweis: Die CDD3000 Servoregler sind während des Betriebs an den Klemmen kurz- und erdschlußfest. Tritt ein Erd- oder Kurz- schluß in der Motorleitung auf, wird die Endstufe gesperrt und eine Störmeldung abgesetzt. Achtung: Die Motorphasen U, V und W dürfen motor- und geräte- seitig nicht vertauscht werden! Bei vertauschten Motor- phasen hat der Servoregler keine Kontrolle mehr über den Motor, der Motor kann ruckeln oder auch unkontrolliert...
Seite 32
3 Installation Motoren mit Klemmkasten Zur EMV-gerechten Verdrahtung des Motors sind Stopfbuchsverschrau- bungen mit großflächiger Schirmkontaktierung zu verwenden, z. B. Typ TOP-T-S von Fa. Lütze. Durch Verdrehen des Klemmkastens können ver- schiedene Kabelabgangsrichtungen eingestellt werden (quadratische Klemmkästen sind um 90° drehbar, rechteckige sind um 180° drehbar). Kaltleiter (PTC) Haltebremse (Option) Stopfbuchsverschraubung mit...
3 Installation 3.4.2 Motortempera- turüberwa- chung +5 V Resol- ϑ + ϑ - ϑ LSH/LST ϑ Anschluß des PTC an Asynchronmo- Anschluß des PTC an LSH-/LST-Motoren toren Bild 3.5 Anschluß des Temperaturfühlers Zur thermischen Überwachung der Motorwicklung von Asynchronmoto- ren können an der Kl. X3 / ϑ- und ϑ+ die in Tabelle 3.2 spezifizierten Tem- peraturfühler angeschlossen werden.
Seite 34
3 Installation Bei Fremdmotoren muß bei der Inbetriebnahme der entsprechende Tem- peraturfühler eingestellt werden, sofern kein geeigneter Motordatensatz vorhanden ist. PTC bei steckbarem Anschluß Die Adernbelegung für den Temperaturfühler ist Bild 3.4 zu entnehmen. PTC bei Klemmkasten (nur Gemäß Bild 3.3 ist der PTC abgeschirmt mit beidseitiger Anbindung an Asynchronmotoren) über ein separates Kabel (Anschlußquerschnitt 0,75 mm²) anzu- schließen.
3 Installation 3.4.3 Haltebremse Die spielfreie, permanenterregte Einflächen-Haltebremse arbeitet nach dem Ruhestromprinzip, das bedeutet, daß die Bremse im spannungslo- (falls vorhan- sen Zustand wirkt. den) ϑ +24V DC = 2,1A (+10%) Bild 3.6 Anschluß der Haltebremse Die Haltebremse wird über den digitalen Ausgang OSD03 an Klemme X2 angesteuert.
3 Installation 3.4.4 Drehgeberan- Das Drehgeberkabel wird konfektioniert geliefert. Mit diesem Kabel ist die Verbindung zwischen dem Rundstecker am Motorgehäuse und dem ent- schluß sprechenden Stecker am Servoregler auszuführen. Zuordnung Motor - Geberkabel - Anschluß Servoregler Vergleichen Sie die Typenschilder der Komponenten. Stellen Sie unbe- dingt sicher, daß...
Seite 37
3 Installation Pinbelegung X6, 9pol. D-Sub Buchse für Resolver X6/ Pin Funktion SIN + (S2) SIN - (S4) COS + (S1) PTC + Resolver REF + (R1), 8 kHz, ca. 7 V AC REF - (R2), GND COS - (S3) PTC - Tabelle 3.4 Pinbelegung X6...
3 Installation 3.4.5 Kühlung der Die zulässige Umgebungstemperatur für die Motoren ist -5 bis +40 °C. Der Anbau des Motors muß so erfolgen, daß eine ausreichende Wärme- Motoren / Moto- abfuhr durch Konvektion und Strahlung gewährleistet ist. Bei selbstge- ren mit Fremd- kühlten Motoren kann ein zu enger Einbau (z.
3 Installation Netzanschluß Schritt Aktion Anmerkung Leitungsquerschnitt gemäß den Legen Sie den Leitungsquerschnitt fest, örtlichen sowie landesspezifi- abhängig von Maximalstrom und Umge- schen Bestimmungen und bungstemperatur. Gegebenheiten. Verdrahten Sie den Antriebsregler mit Schritt entfällt bei BG1 bis BG4, dem Netzfilter, Abstand zwischen Filter- bis 7,5 kW ist Netzfilter schon gehäuse und Antriebsregler max.
Seite 40
3 Installation Achtung: Lebensgefahr! Elektrische Anschlüsse niemals unter Span- nung verdrahten oder lösen! Vor jedem Eingriff ist das Gerät vom Netz zu trennen. Warten Sie, bis die Zwischenkreis- spannung an den Klemmen X1/ L+ und L- auf ≤ 60 V abge- sunken ist, bevor Sie am Gerät arbeiten.
Seite 41
3 Installation Netzfilter Baugröße Leistungsbereich Netzfilter BG1 ... 4 1,0 ... 11,8 kVA intern BG5 ... 8 16,6 ... 124 kVA extern 1) Ergänzende Komponenten siehe Bestellkatalog CDD3000 Hinweis: Die Einhaltung der Grenzkurven zur Dämpfung der leitungs- gebundenen Störspannung und der Störstrahlung des Ser- voreglers sind abhängig von ·...
3 Installation DC-Verbund Die Servoregler, die im DC-Verbund generatorisch (Bremsbetrieb) betrie- ben werden, speisen Energie in den DC-Verbund ein, den die motorisch betriebenen Servoregler verbrauchen. Durch den DC-Verbundbetrieb von mehreren Servoreglern wird der Ener- giebedarf aus dem Netz minimiert und externe Bremswiderstände kön- nen ggf.
3 Installation Achtung: Erscheint die Störmeldung E-OTI (Übertemperatur am Gerä- tekühlkörper) muß das angeschlossene Gerät vom Netz getrennt werden, da es sich um eine Überlastung des Brem- widerstandes wegen Netzüberspannung handeln kann. Bitte binden Sie einen der digitalen Ausgänge entsprechend in Ihr Steuerkonzept ein, z.B.
3 Installation Steueran- schlüsse Schritt Aktion Anmerkung Prüfen Sie, ob Ihr Servoregler mit Type: CDD32.004,C1.0 einer Sondersoftware (Sxx) oder/und ANTRIEBSTECHNIK Software: V1.10, S xx D- 35633 Lahnau einem fertigen Datensatz (Dxx) C1D1 Data Set: D xx bestückt ist. Wenn dies der Fall ist, gilt eine andere SN.: 00120442 Belegung der Steuerklemmen.
3 Installation 3.8.2 Standardklem- Klemmenbelegung bei Werkseinstellung. menbelegung Merkmale • Voreingestellte Lösung Drehzahlre- gelung mit + 10 V Sollwertvorgabe (ISA00) Bez. Funktion OSD03 nicht belegt GND03 nicht belegt VCC03 nicht belegt OSD02 nicht belegt OSD02 nicht belegt ACTIV OSD01 Regelung aktiv C_RDY OSD00 Gerät betriebsbereit...
3 Installation 3.8.3 Potentialtren- Analoge und digitale Eingänge sind zur Vermeidung von Ausgleichsströ- men und Störbeeinflussung über die angeschlossenen Leitungen vonein- nung ander getrennt. Die analogen Eingänge sind mit dem Potential des Pro- zessors des Servoantriebes verbunden. Potentialgetrennt sind die digitalen Ein- und Ausgänge, wodurch Störgrößen vom Prozessor und der analogen Signalverarbeitung ferngehalten werden.
3 Installation Encodersimula- Der Steckanschluß X5 des Servoreglers ist so ausgeführt, daß er alterna- tiv die Funktionen tion - Leitgeber- eingang • Inkrementelle Encodersimulation oder • Inkrementeller Leitgebereingang zur Verfügung stellt. Die Signale sind gegenüber der Steuerelektronik potentialgetrennt. Schritt Aktion Anmerkung Legen Sie die Funktion des Anschlusses fest:...
3 Installation 3.9.1 Encodersimula- Die Encodersimulation bildet aus der Position des am Motor angeschlos- senen Drehgebers inkrementalgeberkompatible Impulse. Es werden tion demzufolge Impulse in zwei um 90° versetzten Signalen A und B sowie ein Nullimpuls R ausgegeben. Bild 3.12 Signale der Encodersimulation bei Blick auf die Motorwelle (links bei Rechtslauf des Motors) Die Auflösung der Encodersimulation ist bei Verwendung eines Resolvers einstellbar, bei Verwendung von Inkrementalgebern entspricht sie der...
3 Installation 3.9.2 Leitgeber Der Leitgebereingang X5 ermöglicht die inkrementelle Sollwertvorgabe für die Regelung. Als Sollwertgeber dient entweder die Encodersimula- tion eines weiteren Servoreglers CDD3000, ein handelsüblicher inkre- menteller Drehgeber oder eine Schrittmotorsteuerung. Die Signalform entspricht entweder • A/B-Inkrementalgebersignalen oder •...
Seite 53
3 Installation CNC, CDD3000 CDD3000 - X5 oder TTL-Drehgeber A+ 5 A- 9 RS485 RS485 B+ 8 B- 4 RS485 RS485 R+ 7 R- 3 RS485 +5V +10% 100 mA max. * der Wellenabschlußwiderstand muß beim CDD3000 extern angeschlossen werden Bild 3.14 Anschluß...
Seite 54
3 Installation HTL - Leitgeber Ein Leitgeber mit HTL-Pegel (24V) kann alternativ über die Steuer- klemme X2 angeschlossen werden. Hierfür werden die digitalen Ein- gänge ISD03 und ISD04 verwendet. CNC oder HTL - Leitgeber Inkrementell Schrittmotorinterface ISD03 Spur A Takt ISD04 Spur B Richtung...
4 Inbetriebnahme Wahl der Inbe- triebnahme Art der Inbetriebnahme Inbetriebnahmeschritte weiter auf • Projektierung und Inbetriebnahme sind bereits durchgeführt. Serieninbetriebnahme Seite 4-2 • Laden eines vorhandenen Datensatzes. • Erstmalige Projektierung und Inbetrieb- Erstinbetriebnahme Seite 4-6 nahme des Antriebssystems • Projektierung und Grundeinstellung des Testlauf Seite 4-16 Antriebssystems sind bereits durchgeführt.
Seite 57
4 Inbetriebnahme Schritt Aktion Bemerkung Datensatz vom Gerät in Datei Verbinden Sie Ihren PC mit dem Ser- Verwenden Sie ein serielles Standard- speichern voregler des ersten Antriebs und kabel (9pol. D-SUB, Buchse/Stifte) z.B. schalten Sie die Netzversorgung für LUST-Zubehör CCD-SUB90x . den Servoregler ein.
4 Inbetriebnahme 4.2.2 Serieninbetrieb- nahme mit K Hinweis: Die Serieninbetriebnahme mit K ist bei einer positions- geregelten voreingestellten Lösung nicht möglich. Voraussetzung: • Alle Servoregler sind vollständig angeschlossen. • Der erste Antrieb ist bereits vollständig in Betrieb genommen. Achtung: Das CARD-Menü kann nur angewählt werden, wenn der Antrieb nicht aktiv ist! Datensatz auf S spei-...
Seite 59
4 Inbetriebnahme Datensatz von S MART Schritt Aktion Anmerkung Darstellung nächsten Servoregler laden Schließen Sie das K am Servoregler des nächsten Antriebs an, stecken Sie die S MART mit dem gewünschten Datensatz ein und schalten Sie die Netzversorgung ein. CARD = laden/speichern Wählen Sie das Menü...
4 Inbetriebnahme Erstinbetrieb- Voraussetzungen: nahme • Der Servoregler ist vollständig angeschlossen, siehe Kapitel 3 • Installierter D ab Version V3.1 RIVE ANAGER • Motordatenbank für LUST Servomotoren ist auf dem PC installiert • Gerät ist über die RS232 Schnittstelle (X4) am PC angeschlossen Achtung: Elektrische Anschlüsse niemals unter Spannung verdrahten oder lösen! Vor jedem Eingriff ist das Gerät vom Netz zu trennen.
Seite 61
4 Inbetriebnahme Öffnen des Hauptfensters „CDD3000 Einstellen“: RIVE ANAGER CDD3000 Einstellen oder : Aktives Gerät > Einstellungen ändern Bild 4.1 Hauptfenster der verschiedenen Einstellungen im D RIVE ANAGER Weiter mit: Betriebsanleitung CDD3000...
4 Inbetriebnahme 4.3.1 Voreingestellte Voreingestellte Lösungen Lösung wählen Abhängig von der Art der Antriebsaufgabe wird die voreingestellte Lösung gewählt. Eine voreingestellte Lösung entspricht einer Voreinstel- lung des Antriebsreglers, die im Anschluß an die Anwendung angepaßt werden kann. Im Servoregler CDD3000 stehen vielfältige voreingestellte Lösungen zur Verfügung, die im D stichpunktartig beschrieben sind.
Seite 63
4 Inbetriebnahme Wählen Sie die Ihrer Applikation entsprechenden voreingestellten Lösung aus. In der jeweiligen Maske werden stichpunktartig die jeweiligen Anwendungs- und Funktionsmöglichkeiten angegeben. Bild 4.3 Auswahl der voreingestellten Lösung Hinweis: Detaillierte Informationen zu den voreingestellten Lösungen und zur Klemmenbelegung siehe Anwendungshandbuch CDD3000.
4 Inbetriebnahme 4.3.2 Einstellung des Motors und Gebers Bild 4.4 Motor und Geber einstellen Einstellung der Motordaten Für Servomotoren der Fa. Lust steht Ihnen eine Datenbank mit den Ein- stellungen aller Motoren zur Verfügung. Durch Verwendung des richtigen Motordatensatzes ist sichergestellt, •...
Seite 65
4 Inbetriebnahme Über den Button "Anderer Motor" in der Karteikarte "Motor" können Sie aus Ihrer installierten Datenbank den gewünschten Motor auswählen. Der Motortyp ist auf dem Motortypenschild angegeben. Wird der Motordaten- satz auf einem Datenträger (Diskette, CD-ROM) geliefert, so ist dieser über den Button "Anderes Verzeichnis"...
4 Inbetriebnahme „nist, Istdrehzahl“ eine positive Drehzahl angezeigt werden, bei Linksdre- hung eine negative Drehzahl. Sollte die Drehzahl falsch sein, müssen fol- gende Punkte überprüft werden (siehe auch Kap. 3.3.4): • Ist das Geberkabel am Motor und am Servoregler richtig angeschlos- sen? •...
4 Inbetriebnahme 4.3.4 Funktionen Nachdem die voreingestellte Lösung, deren Grundeinstellungen und die Motordaten eingestellt wurden, bieten sich weiterhin allgemeine Funktio- parametrieren nen zur Einstellung. Im Gegensatz zu den Grundeinstellungen sind die Funktionen unabhän- gig von der voreingestellten Lösung. Beispiel: Die benötigten Funktionen, wie z.B. das maximale Drehmoment, können Einstellen „max.
4 Inbetriebnahme 4.3.5 Speichern der Speichern der Einstellungen im Gerät Einstellungen Sämtliche Änderungen, die dauerhaft im Gerät gespeichert werden sol- len, müssen über die Maske CDD3000 Einstellen gesichert werden. RIVE ANAGER CDD3000 Einstellen oder: Aktives Gerät > Einstellungen ändern Die vorgenommenen Änderungen können ebenfalls in einer Datei abge- speichert werden.
Seite 69
4 Inbetriebnahme Wählen Sie den Dateinamen (z.B. mydata). Anschließend werden in Abhängigkeit der voreingestellten Lösung die Datensätze ausgewählt. Alle Dateien werden unter den gewählten Dateinamen (z.B. mydata) mit der entsprechenden Dateierweiterung gespeichert (*.00D). Die Geräteda- ten können vor dem Speichern mit einer Beschreibung versehen werden. Weiter mit "Testlauf", siehe Kapitel 4.4.
4 Inbetriebnahme Testlauf Der Antrieb wird ohne die angekoppelte Mechanik getestet. Der Testlauf findet unabhängig von der gewählten voreingestellten Lösung im dreh- zahlgeregelten Betrieb statt. Auch wenn der Motor bereits mit der Anlage gekoppelt sein sollte, ist ein Testlauf möglich: Achtung: Testlauf mit eingebautem Servomotor: In diesem Fall muß...
Seite 71
4 Inbetriebnahme 1. Endstufenfreigabe ENPO setzen High-Pegel an Klemme 7 (X2) Eingang ENPO ≥ 2 ms Eingang Start ≥ 4 ms Gerätestatus: „Regelung aktiv“ Auf das zeitliche Verhalten der Eingänge ist zu achten. 2. Steuern mit dem D RIVE ANAGER Setzen Sie den Eingang ENPO, wählen Sie „Drehzahlregelung“...
Seite 72
4 Inbetriebnahme Triggerbedingung: Kanal 0; steigende Flanke, Pretrigger 10%; Level: 30 min Starten Sie den Antrieb mit einem Sollwert von z.B. 100 min Vergleichen Sie die Sprungantwort Ihres Antriebes mit der Abbildung. Bei Resolvern sollte das Überschwingen des Drehzahlistwertes ca. 20 %, bei sin/cos-Inkrementalgebern ca.
Seite 73
4 Inbetriebnahme Überprüfen Sie die einzelnen Schritte aus Kapitel 3 "Installation" und Kapitel 4.3 "Erstinbetriebnahme" und wiederholen Sie den Testlauf. Eine Abweichung der Sprungantwort ist weiterhin möglich, wenn das Ver- hältnis des auf die Motorwelle reduzierten Maschinenträgheitsmomentes zum Motorträgheitsmoment sehr groß ist. Hier müssen die Regelungsein- stellungen optimiert werden.
4 Inbetriebnahme Bedienen mit Voraussetzung: RIVE ANAGER Benutzersoftware D (ab Version 3.1) ist auf dem PC instal- RIVE ANAGER liert. H1 H2 H3 RS232 RS232 ACHTUNG Kondensatorent- ladezeit >3 Min. Betriebsanleitung beachten! WARNING capacitor disscharge CCD-SUB90X time >3 minutes. Pay attention to the operation manual! ATTENTION temps de decharge...
Seite 75
4 Inbetriebnahme Icon Funktion Menü Einstellungen von Aktives Gerät > Einstellungen des Gerät in Datei spei- Gerätes speichern auf chern Einstellungen von Aktives Gerät > Einstellungen in Gerät Datei in Gerät laden laden von Bus-Initialisierung (Einstellungen ändern) Verbindung zum Auflösen aller Geräteverbindungen Gerät lösen Geräteeinstellungen Aktives Gerät >...
4 Inbetriebnahme Bedienen mit Das K kann direkt auf den Steckplatz X4 des Servoreglers gesteckt KP200 werden. Übersicht K KP200 Chipkarte S zum Sichern und MART Übertragen von Einstellungen 3stellige Ziffernanzeige, z. B. für Para- meternummer aktuelles Menü 5stellige Ziffernanzeige für Parameter- namen und -wert Beschleunigungs- oder Bremsrampe aktiv...
Seite 77
4 Inbetriebnahme Beispiel Parameter einstellen • Die Parameter im PARA-Menü sind ihrer Funktion entsprechend zu (PARA-Menü) Sachgebieten zusammengefaßt, um eine bessere Übersicht zu haben. • Es können nur die Parameter verändert werden, auf die die aktuelle Bedienebene den Zugriff erlaubt. 1.
Seite 78
4 Inbetriebnahme Info: Die Benutzung des Card-Menüs bzw. das Speichern von Daten auf der S ist für positionsgeregelte voreingestellte Lösungen nicht MART möglich! lesen/schreiben: MART • In diesem Menü können Servoregler-Einstellungen auf die S MART gespeichert und auf weitere Servoregler übertragen werden. •...
5 Diagnose/Störungsbeseitigung Leuchtdioden ............5-1 Störungsreaktion ............5-2 Störmeldungen ............5-3 Störmeldungen ............5-2 Helpline ..................5-3 Service/Reparatur ..............5-3 Rücksetzen von Störungen ........5-4 Bedienfehler bei K -Bedienung ......5-5 Bedienfehler bei S -Bedienung ....5-5 MART Fehler bei Netz-Schalten ........5-5 Reset ................5-6 Leuchtdioden Auf dem Servoregler sind rechts oben drei Status-LED’s in den Farben Rot (H1), Gelb (H2) und Grün (H3).
5 Diagnose/Störungsbeseitigung Störungsreak- Wenn eine Störung auftritt, reagiert der Servoregler mit einem bestimm- tion ten Funktionsablauf. Dieser ist einer entsprechenden Reaktion Nr. zuge- ordnet. Anzeige Reaktion Funktion WARN Fehler nur melden, keine weitere Reaktion (Warnung) HALT Fehler melden und Endstufe sperren Fehler melden, Schnellhalt und auf Rücknahme des Startsignals STOP warten...
5 Diagnose/Störungsbeseitigung Rücksetzen von Rücksetzen von Störungen mit der Reaktionsnummer 1 bis 4 Störungen (WRN-LOCKS): • bei Steuern über Klemmen: steigende Flanke am Eingang ENPO (Achtung: Regelung wird abgeschaltet!) oder: mit Eingang Ixxx, dem die Funktion FIxxx = RSERR (Reset Error) Rücksetzen von Störungen zugewiesen ist (nach Behebung der Ursa-...
5 Diagnose/Störungsbeseitigung Bedienfehler bei -Bedie- Fehler Ursache Abhilfe nung ATT1 Parameter darf in aktueller Bedienebene nicht Bedienebene 1-MODE höher wäh- verändert werden oder ist nicht editierbar. len. ATT2 Motor darf nicht über das CTRL-Menü gesteu- Start-Signal von anderem Steuer- ert werden. ort zurücknehmen.
5 Diagnose/Störungsbeseitigung Reset Gerätereset Der Servoregler kann durch einen Reset über den Resettaster (1) zurückgesetzt werden. Dies bewirkt H1 H2 H3 eine neue Systeminitialisierung und Zurücksetzung des Prozessors. CDD3000 Parameter, die nur im Arbeitsspeicher verändert wurden, d. h. nicht dauerhaft im Gerät gesichert wurden, werden auf den ursprünglichen, zuletzt gesicherten Wert zurückgesetzt.
Seite 85
Anhang A Technische Daten ........... A-2 Umgebungsbedingungen ........A-9 Projektierungshinweise „Cold Plate“ ....A-9 Veränderung der Netzbelastung durch Einsatz einer Netzdrossel ............A-10 Netzfilter ............... A-12 Projektierungshinweise zur Erstellung von Drehgeberkabeln ..........A-14 5.9.1 Resolver ............A-14 5.9.2 Optische Drehgeber ...........A-15 UL-Approbation ............
A.1 Technische CDD32.003 bis CDD34.006 Daten Bezeichnung Technische Daten Ausgang motorseitig Gerätenennleistung 1,0 kVA 1,6 kVA 2,2 kVA 2,8 kVA 1,5 kVA 2,8 kVA 3,9 kVA Spannung 3 x 0 ... 230 V 3 x 0 ... 400/460 V Dauerstrom effektiv (I 2,4 A 4,0 A 5,5 A...
Seite 87
CDD34.008 bis CDD34.032 Bezeichnung Technische Daten Ausgang motorseitig Gerätenennleistung 5,4 kVA 6,9 kVA 9,7 kVA 11,8 kVA 16,6 kVA 22,2 kVA Spannung 3 x 0 ... 400/460 V Dauerstrom effektiv (I 7,8 A 10 A 14 A 17 A 24 A 32 A Spitzenstrom 1,8 x I für 30 s...
Seite 88
CDD34.045 bis CDD34.170 Bezeichnung Technische Daten Ausgang motorseitig Gerätenennleistung 32,8 kVA 43,8 kVA 52,5 kVA 65,6 kVA 80 kVA 104 kVA 124 kVA Spannung 3 x 0 ... 400/460 V Dauerstrom effektiv (I 45 A 60 A 72 A 90 A 110 A 143 A 170 A...
Der maximal zulässige Reglerausgangsstrom und der Spitzenstrom des Servoreglers sind abhängig von der Netzspannung, der Motorleitungs- länge, der Endstufen-Schaltfrequenz und der Umgebungstemperatur. Ändern sich die Einsatzbedingungen, so ändert sich auch die maximal zulässige Strombelastbarkeit der Servoregler. Welche Strombelastung bei geänderten Randbedingungen zulässig sind, können Sie den nachfol- genden Kennlinien und Tabellen entnehmen.
Servoregler für 230 V Netze Gerätenenn- Schaltfrequenz Spitzenstrom für Spitzenstrom für Nennstrom Servoregler leistung der Endstufe Aussetzbetrieb Aussetzbetrieb [kVA] [kHz] 0 bis 5 Hz [A] > 5 Hz [A] CDD32.003,Cx.x CDD32.004,Cx.x CDD32.006,Cx.x 12,8 12,8 12,8 12,8 CDD32.008,Cx.x Spitzenstrom für 30 s bei Servoregler 2,4 bis 32 A Netzspannung 1 x 230 V Kühllufttemperatur: 45 °C bei Endstufenschaltfrequenz 4 kHz...
Seite 91
Spitzenstrom Spitzenstrom Nennstrom Nennstrom Gerätenenn- Schaltfrequenz für für Servoregler leistung der Endstufe Aussetzbetrieb Aussetzbetrieb [kVA] [kHz] bei 400V bei 460V 0 bis 5 Hz [A] > 5 Hz [A] CDD34.010,Wx.x 16,5 CDD34.014,Wx.x 12,2 11,9 CDD34.017,Wx.x 11,8 13,5 21,2 14,4 CDD34.024,Wx.x 16,6 CDD34.032,Wx.x 22,2...
A.2 Umgebungsbedin- Merkmal Servoregler gungen -10 ...45 ° C (BG1 ... BG5) bei Betrieb 0 ...40 ° C (BG6 ... BG8) mit Leistungsreduzierung bis 55 ° C Tempera- turbereich bei Lagerung -25 ... +55 °C bei Transport -25 ... +70 °C Relative Luftfeuchte 15 ...
A.3 Projektierungshin- weise „Cold Plate“ Thema Projektierungshinweise • Ebenheit der Kontaktfläche = 0,05 mm Rauheit der Kontaktfläche = RZR 6,3 Thermische Anbindung • Fläche zwischen Servoregler (Montageplatte „Cold Plate“) und Kühler mit Wärmeleitpaste an den Kühler bestreichen. (Schichtdicke 30-70µ) • Die Temperatur in der Mitte der Servoregler-Montageplatte darf 85 °C nicht übersteigen. Gerätenennleistung Baugröße Kühlkörper...
A.4 Veränderung der Netzbelastung Netzbelastung ohne Netzdrossel mit Netzdrossel Veränderung durch Einsatz einer Netzdros- 7,3 kVA Servoreg- 7,3 kVA Servor- ohne Netzdrossel ler, Netzimpedanz egler, Netzimpe- gegenüber 0,6 mH danz 6 mH mit Netzdrossel Spannungsverzerrung 99 % 33 % -67 % (THD) Netzstrom Amplitude 18,9 A...
Seite 95
Die Verwendung von Netzdrosseln ist erforderlich: • beim Einsatz des Antriebsreglers in Anwendungen mit Störgrößen, entsprechend der Umgebungsklasse 3, laut EN 61000-2-4 und dar- über (rauhe Industrieumgebung). • zur Einhaltung der Grenzwerte für drehzahlveränderliche elektrische Antriebe (Norm EN61800-3 / IEC1800-3) •...
A.5 Netzfilter Details zum Thema „Elektromagnetische Verträglichkeit“ können Sie dem Kapitel 3.2 entnehmen. Zulässige Motorleitungslänge mit internem Funkentstörfilter 4 kHz Endstufentaktfrequenz 8 kHz Endstufentaktfrequenz 16 kHz Endstufentaktfrequenz Mit integriertem Netzfilter Mit integriertem Netzfilter Mit integriertem Netzfilter Antriebsregler Industriebereich Wohnbereich Industriebereich Wohnbereich Industriebereich Wohnbereich CDD32.003 CDD32.004 CDD32.006...
Seite 97
Erklärungen zur Tabelle A.1 Grenzwert nach EN 61800-3 (Erste Umgebung), eingeschränkte Wohnbereich: Erhältlichkeit. Maximal zulässige Motorleitungslänge, bei der die Störaussendung (>9 kHz) unter den zulässigen Grenzwerten liegt. Es wurden bei den Messungen nur 10 (15 m) überprüft. Grenzwert nach EN 61800-3 (Zweite Umgebung), eingeschränkte Industriebereich: Erhältlichkeit Maximal zulässige Motorleitungslänge, bei der die Störaussendung...
A.6 Projektierungshin- Dieses Kapitel richtet sich an Anwender, die Fremdmotoren einsetzen. Zum Anschluß von Servomotoren aus dem LUST-Programm sind konfek- weise zur tionierte Drehgeberkabel in verschiedenen Längen lieferbar. Erstellung von Drehgeberka- beln A.6.1 Resolver Welche Resolver? Mit dem Servoregler CDD3000 können Resolver lt. nachfolgender Spezi- fikation ausgewertet werden: Funktion Wert...
A.6.2 Optische Dreh- Mit dem Servoregler können nachfolgend aufgeführte Drehgeber ausge- wertet werden: geber Welche Drehgeber? • Sinus/Cosinus-Drehgeber diverser Hersteller mit Nullimpuls, = 5 V +5%, I = 150 mA (z. B. Heidenhain ERN1381, ROD486) • Heidenhain-Sinus/Cosinus Drehgeber mit SSI-Schnittstelle (Single- turn 13 oder 25 bit und Multiturn 25 bit), U = 5 V +5% , = 150 mA (z.
A.7 UL-Approbation Maßnahmen zur Einhaltung der UL-Approbation 1. Die Schaltschrankmontage mit Schutzart IP54 und Verschmutzungsgrad 2 ist zwingend vorgeschrieben. 2. Die Geräte dürfen nur an Netzen der Überspannungskategorie III betrieben werden. 3. Es dürfen nur UL-approbierte Sicherungen und Sicherungsschalter verwendet werden. CDD32.xxx : Netzsicherungen min.
Seite 101
Mindestquerschnitt des Schutzleiters nach DIN VDE 0100 Teil 540 Querschnitt PE-Netzanschluß Schutzleiterquerschnitt von mindestens 10 mm² oder Verlegen Netzanschlußkabel eines zweiten elektrischen Leiters parallel zum vorhandenen < 10 mm² Schutzleiter, da der betriebliche Ableitstrom > 3,5 mA beträgt. Netzanschlußkabel PE-Leiter mit Querschnitt des Netzanschlußkabels, siehe >...
A.8 Lageplan aller Baugrößen (X7) (X6) H1 H2 H3 (X5) H1 H2 H3 BG3+4 ACHTUNG Kondensatorent- ladezeit >3 Min. Betriebsanleitung H1 H2 H3 beachten! WARNING capacitor disscharge time >3 minutes. Pay attention to the operation manual! ATTENTION temps de decharge du condensteur ACHTUNG >3 min.
Seite 103
stop start return enter H1 H2 H3 X7 X6 X5 stop start return enter stop start H1 H2 H3 return enter X7 X6 X5 X7 X6 X5 Bild A.2 Lageplan des CDD3000 Servoregler, Baugröße 6 bis 8 A-19 Betriebsanleitung CDD3000...
Seite 107
Anhang B Stichwortverzeichnis ............. Schreibschutz 4-24 Veränderung der Netzbelastung A-10 ................Schutzart Verantwortlichkeit ........ Schutzleiter Verbindungsabbau ................-anschluß Verfahrdaten 4-14 ............Sternförmige Verlegung Verlustleistung ......Serieninbetriebnahme ......... RIVE ANAGER ................Wandmontage ........Seriennummer ........Warnsymbol ........
Seite 108
Anhang B Stichwortverzeichnis A-24 Betriebsanleitung CDD3000...
Seite 109
Hinweis zur EN 61000-3-2 DE Notes on EN 61000-3-2 EN (rückwirkende Netzbelastung durch Oberwellen) (limits for harmonic current emissions) Unsere Frequenzumrichter und Servoregler sind im Sinne der Our frequency inverters and servocontrollers are "professional EN61000 "professionelle Geräte", so dass sie bei einer Nenn- devices"...
Seite 110
LTi DRiVES GmbH Gewerbestraße 5-9 35633 Lahnau Germany Fon +49 (0) 6441/ 96 6-0 Heinrich-Hertz-Straße 18 59423 Unna Germany Fon +49 (0) 2303/ 77 9-0 www.lt-i.com info@lt-i.com Technische Änderungen vorbehalten. Die Inhalte unserer Betriebsanleitung wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt und entsprechen unserem derzeitigen Informationsstand.