IR-MELDER PD-2200 und PD-2400
Diese Anleitung ist nicht als Projektierungs-
unterlage vorgesehen!
Dieser Melder sollte nur installiert werden, wenn
die erforderlichen technischen Kenntnisse vorhan-
den sind. Bevor Sie mit der Projektierung beginnen,
sollten Sie sich die Grundkenntnisse unseres Hand-
buchs „Lichtsteuerung durch Anwesenheitserken-
nung" (Best. Nr. 35100) aneignen.
Bei Unsicherheit empfehlen wir, die dort vorgestellten
Lösungen als Leitfaden heranzuziehen.
Siehe auch Anwendungsbeispiele auf www.extronic.
se/narvaro/de/.
1. Einleitung
Der Melder ist ein passiver Infrarot-Melder (passiver IR-
Melder) für Anwesenheitserkennung. Er ist mit einem
äußerst empfindlichen pyroelektrischen Sensor versehen,
der auf Veränderungen der Wärmestrahlung reagiert. Die
Elektronik und Software des Mikroprozessors im Melder
sind speziell auf Anwesenheitserkennung ausgelegt.
PD-2200 wird mit Gleichspannung 10–16 VDC versorgt.
PD-2400 wird mit 24 VDC/VAC gespeist.
ACHTUNG! Der PD-2400 ist in erster Linie für Anwesen-
heitserkennung in Anlagen für Ventilationssteuerung vor-
gesehen, wo 24 VDC verwendet wird.
Der PD-2400 soll nicht in Anlagen für Beleuchtungssteu-
erung verwendet werden, da die übrigen Bauteile einer
solchen Anlage (Logikmodulen, Lichtstärkenschalter etc.)
mit 12 VDC betrieben werden und somit nicht einfach zu
kombinieren sind.
In Anlagen für anwesenheitsgesteuerte Beleuchtung soll
der IR-Melder PD-2200 verwendet werden, der für 12 VDC
vorgesehen ist!
Die Software analysiert das Signal vom pyroelektrischen
Sensorelement und misst Rauschpegel, Signalstärke und
Impulssumme. Impulssumme ist eine langsamere Mess-
methode zur Anwesenheitserkennung in einem Raum
mit geringer Aktivität, was sich durch schwache Signale
äußert.
Extronic Elektronik AB
Installationsanleitung
Best.nr: 13140 / 13144
Mithilfe eines Schalters lässt sich die Signalverarbei-
tung an Räume mit hoher oder niedriger Aktivität anpas-
sen. Bei Anlagen mit ausreichendem Tageslicht kann zum
Blockieren der Einschaltung ein eingebauter Lichtsensor
verwendet werden.
Die Linse des Melders nimmt Wärmestrahlung aus ver-
schiedenen Feldern auf und gibt sie an das Sensorele-
ment ab. Es gibt zahlreiche verschiedene Linsen für un-
terschiedliche Typen von Räumen (Büros, Korridore,
Sporthallen, unterirdische Gänge etc.).
Wenn eine Person ein Feld durchquert, wird im Sensor-
element ein starkes Signal erzeugt. Bei Bewegungen in-
nerhalb eines Feldes (von und zum Melder hin, in Rich-
tung des Feldes) entsteht jedoch auch ein schwaches
Signal.
Der Melder ist deshalb so anzubringen, dass man sich
quer (90°) zu den Linsenfeldern bewegt. Den Melder in
einer Ecke anzubringen ist fast immer die optimale
Methode. (Siehe Referenzhandbuch für Ratschläge zur
Positionierung).
Die Erkennung
ist am besten
bei Bewegung
quer zu den
Feldern.
Öffnen des Gehäuses
Das Gehäuse wird oben oder un-
ten mithilfe eines Schraubenzie-
hers geöffnet.
Siehe Abb.
1
Linse 51,
168 Erfassungsfelder
in sieben Ebenen
2. Anschluss – Einstellung
Die Erkennung ist
am schlechtesten in
Richtung der Felder.
2010-06-01