® SAIA Process Control Devices Handbuch PROFIBUS-DP mit SAIA SAIA-Burgess Electronics AG 1999. Alle Rechte vorbehalten Ausgabe 26/765 D1 - 03.1999 Technische Änderungen vorbehalten SAIA-Burgess Electronics AG...
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Anpassungen Ò Handbuch: PROFIBUS-DP mit SAIA PCD - Ausgabe D1 Datum Abschnitt Seite Beschreibung 02.2001 7-10 XOB à EXOB Ó SAIA-Burgess Controls AG...
Es wird das Konzept und die praktische Anwendung des PROBIBUS-DP detailliert beschrieben und mit verschiedenen Beispielen ergänzt. Wenn PROFIBUS für Sie Neuland ist, empfiehlt sich das Studium des ge- samten Handbuchs. Haben Sie bereits Erfahrungen mit PROFIBUS-FMS, wird das Studium der folgenden Kapitel empfohlen: ...
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Zum vorliegenden Handbuch PROFIBUS-DP Notizen SAIA-Burgess Electronics AG Seite V-2 26/765 D1 (PDP-V-D.DOC)
Seite Eigenschaften und Grundlagen Eigenschaften Grundlagen 1.2.1 ISO/OSI Referenzmodell 1.2.2 PROFIBUS Schicht 1 (Physical Layer) 1.2.3 PROFIBUS Schicht 2 (Data Link Layer) 1.2.4 PROFIBUS-DP ® SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-DP Netzwerk PROFIBUS-DP Mastermodul PROFIBUS-DP Slavemodul 2.2.1 PROFIBUS-DP Slave Karte PCD7.F77x 2.2.2...
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3.2.2 Konfigurierung der Slaves 3-10 3.2.3 Überprüfung resp. Abschätzung der geforderten Leistungswerte 3-10 Der PROFIBUS-DP Konfigurator Allgemeines Vorgehensweise für die PROFIBUS-DP Konfigurierung Beschreibung der PROFIBUS-DP Konfigurationsmenüs 4.3.1 Aufbau des Hauptbildschirms 4.3.2 Aufbau des Untermenüs 'Network' 4.3.3 Aufbau des Untermenüs 'Edit' 4.3.4...
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Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes Elektrischer Anschluss 7.1.1 Anschluss der Speisung 7.1.2 Anschluss RS 485 7.1.3 Einstellen der PROFIBUS-DP Adresse Konfigurierung mit dem PROFIBUS-DP Konfigurator Erstellen der Anwenderprogramme 7-10 7.3.1 Anwenderprogramm im Master 7-10 7.3.2 Anwenderprogramm im 'Slave_2' 7-11...
Befehls- satz (PG3) PCD8.P1.. - PCD7.D1. - PCA2.D1. - PCD7.D2. - S-Bus - PROFIBUS-FMS - PROFIBUS-DP In sta lla tions - K om p one ne ten fü r R S 48 5- N etz w er ke - PG4...
Inhalt PROFIBUS-DP Zuverlässigkeit und Sicherheit elektronischer Steuerungen Die Firma SAIA-Burgess Electronics AG konzipiert, entwickelt und stellt ihre Produkte mit aller Sorgfalt her: • Neuster Stand der Technik • Einhaltung der Normen • Zertifiziert nach ISO 9001 • Internationale Approbationen: z.B. Germanischer Lloyd, UL, Det Norske Veritas, CE-Zeichen ...
• Offen PROFIBUS ermöglicht den Datenaustausch zwischen Geräten unter- schiedlicher Hersteller ohne spezielle Schnittstellenanpassungen. PROFIBUS ist standardisiert als stabile Deutsche Norm DIN 19 245 und als europäische Norm pr EN 50170. • Firmenneutral PROFIBUS Geräte werden von einer Vielzahl qualifizierter Hersteller angeboten.
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Eigenschaften und Grundlagen PROFIBUS-DP PROFIBUS ist im europäischen Standard EN 50170 und dem bisherigen deutschen Standard DIN 19245 Teil 1 - 4 standardisiert. PROFIBUS-FMS (FMS = Fieldbus Message Specification) Dies ist die universelle Lösung für Kommunikationsaufgaben in der Feld- und Zellenebene der industriellen Kommunikationshierarchie. Die lei- stungsfähigen FMS-Services eröffnen einen breiten Anwendungsbereich,...
< 10 ms Bild 2: Kommunikation im Feldbereich • Bewährt PROFIBUS ist eine vollständige und erprobte Technologie, welche sich in mehr als 100'000 Anwendungen im Bereich der Gebäudeautomatisie- rung, Fertigungsautomatisierung, Prozessautomatisierung und Antriebs- stechnik bereits vielfach bewährt hat. • Zertifiziert Durch den Konformitäts- und Interoperabilitätstest bei den von der...
PCD-Geräten geplant ist, wird dies oh- nehin ein sehr einfaches Unternehmen sein und es kann direkt mit Kapitel 2 weitergefahren werden. Wenn PROFIBUS jedoch auch in der Theorie besser kennen gelernt und verstanden werden möchte, wird das folgende Kapitel dabei sicher nütz- lich sein.
Eigenschaften und Grundlagen 1.2.2 PROFIBUS Schicht 1 (Physical Layer) Die Protokollarchitektur von PROFIBUS orientiert sich am ISO / OSI (Open System Interconnection) Referenz Modell analog dem internation- alen Standard ISO 7498. In diesem Modell übernimmt jeder Layer genau definierte Aufgaben.
Reines Master-Master-System (Token-Passing). • Ein System mit einer Kombination aus beiden Verfahren. Bild 3 zeigt eine PROFIBUS-Struktur mit drei aktiven Teilnehmern (Ma- stern) und sieben passiven Teilnehmern (Slaves). Die drei Master-Geräte bilden einen logischen Token-Ring. Erhält ein aktiver Teilnehmer das Token-Telegramm, so kann er für eine gewisse Zeit die "Masterfunktion"...
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Defekten im Übertragungsmedium und am Leitungsempfänger sowie von Fehlern bei der Teilnehmeradressierung (z.B. Mehrfachbelegung) oder der Token-Weitergabe (z.B. Mehrfachtoken oder Tokenverlust) charakte- ristisch für die Eigenschaften der PROFIBUS-Zugriffssteuerung. Eine weitere wichtige Aufgabe der Schicht 2 ist die Datensicherung. Die PROFIBUS-Schicht-2, Telegrammformate, ermöglichen eine grosse Übertragungssicherheit.
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(Daten senden unquittiert) CSRD Cyclic Send And Request Data With Reply (zyklisches Senden und Empfangen mit Quittung) Folgende SAPs werden durch PROFIBUS-DP belegt und können in ei- nem gemischten FMS- DP Netzwerk nicht für FMS gebraucht werden: Funktion SSAP DSAP Dienst...
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PROFIBUS-DP Eigenschaften und Grundlagen 1.2.4 PROFIBUS-DP • PROFIBUS Schicht 7 (Application Layer) Die Schicht 7 des ISO/OSI-Referenzmodells wird bei PROFIBUS-DP nicht verwendet. • Merkmale PROFIBUS DP • Ersetzt die kostenintensive parallele Verkabelung zwischen SPS/PC und E/A • Schnell, überträgt 1 kByte Ein-und Ausgabedaten in weniger als 2 ms •...
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Eigenschaften und Grundlagen PROFIBUS-DP • PROFIBUS DP Gerätetypen PROFIBUS-DP definiert drei Gerätetypen: • DP-Master Klasse 1 (DPM1) Zentrale Steuerung, welche Daten mit den dezentralen E/As (DP-Slaves) austauscht Mehrere DPM1 sind erlaubt, typische Geräte sind SPS, PC, VME • DP-Master Klasse 2 (DPM2) Projektierungs-, Überwachungs- oder...
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DP - Slaves Bild 5: PROFIBUS-DP Monomaster-System PROFIBUS-DP arbeitet meist als Monomaster-System. Dies bedeutet, dass ein Master Gerät, z.B. eine SPS, über PROFIBUS-DP mit den verteilten Periphiegeräten, z.B. Ein- und Ausgängen, vernetzt ist. PROFIBUS-DP ersetzt die Parallelverkabelung zwischen der SPS und der dezentralen Peripherie.
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Bild 6 zeigt zwei aktive Geräte, eine SPS und eine CNC. Jede Station hat zugeordnete Ein- und Ausgabegeräte. Der Vorteil von PROFIBUS-DP ist, dass die aktiven Geräte auf die Daten der gemeinsam zugeordneten Geräte zugreifen können. Der DP-Master Klasse 2 hat die Möglichkeit, die Diagnosedaten aller sich am Bus befindlichen Geräte zu lesen.
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• Upload/Download von Master- Parametersätzen Diese PROFIBUS-DP Funktionserweiterungen sind in der technischen Richtlinie No. 2.082 spezifiziert. PROFIBUS-DP unterstützt nicht die Kommunikation zwischen mehreren DPM1. Wenn diese Funktionalität verlangt wird, sollte zusätzlich PROFIBUS-FMS verwendet werden. Die erweiterten DP-Funktionen werden vorwiegend bei intelligenten Slaves verwendet, welche viele verschiedene Parameter, welche während...
Eigenschaften und Grundlagen PROFIBUS-DP • PROFIBUS DP Datenübertragung Die Datenübertragung bei PROFIBUS-DP basiert auf einer hochef- fizienten Telegrammstruktur PROFIBUS-DP Prinzip des Nutzdatenverkehrs Kopf-Info Kopf-Info Telegrammformate SRD-Request, variable Informationsfeldlänge SYN SD2 LE SD2 DA SA FC FCS ED SRD-Response, variable Informationsfeldlänge...
Eigenschaften und Grundlagen PROFIBUS-DP • Projektierung mit PROFIBUS-DP Buszykluszeit PROFIBUS beschreibt nicht nur die Kommunikation der Geräte unterei- nander, der PROFIBUS-Standard enthält ebenso eine vollständige Beschreibung für eine offene und herstellerunabhängige Projektierung Offene Projektierung ermöglicht Plug and Play PROFIBUS Konfigurator Elektronische Gerätedatenblätter (GSD-Dateien)
® PROFIBUS-DP SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk ® 2. SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-DP Netzwerk 2.1 PROFIBUS-DP Mastermodul PROFIBUS-DP Master Karte PCD7.F750 Bild 1: Ansicht PCD7.F750 PCD Databus Dual port Flash PCD CPU µC - Bus µC C165 Boot- strap...
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® SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk PROFIBUS-DP Technische Daten PCD7.F750 Funktion Profibus-DP Master Klasse 1 E (DPM1 mit Extension) Maximal Anzahl Stationen 32 pro Segment / max. 126 pro System (mit Repeater) Profibus Controller ASPC2 Baud rate (kbit/s) 9.6 -12000 Interne Stromaufnahme max.
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® PROFIBUS-DP SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk Bedeutung der LED’s Die PCD7.F750 Karte ist mit einer RUN- und einer ERROR-LED ausge- rüstet. Die LED’s auf der PCD7.F750-Karte werden in der folgenden Weise ge- schaltet: Funktion PCD7.F750 Run-LED PCD7.F750 Error-LED Power on 1 Sek.
Schnittstelle 3, RS485 und Anschluss für PCD7.D160 Terminal PCD0.T770 PROFIBUS-DP RIO Buskuppler PCD0.G110 PROFIBUS-DP RIO mit 8 I/O 24VDC PCD0.G120 PROFIBUS-DP RIO mit 16 I 24VDC PCD0.G130 PROFIBUS-DP RIO mit 16 0 24VDC Nur als Terminal-Set PCD7.D164 erhältlich. Dieses Set beinhaltet ein Auftsteck-Terminal ..D160 mit den zusätzlichen Kommunikationsschnittstellen RS 485 (galvanisch getrennt) am Port 3 und PROFIBUS-DP Slave Schnittstelle.
® PROFIBUS-DP SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk 2.2.1 PROFIBUS-DP Slave Karte PCD7.F77x Bild 3: Ansicht PCD7.F774 galvanic isolation PCD Data und RxD/TxD Adressbus Siemens RS 485 RxD/TxD Opto PCD CPU SPC4.1 Driver S+5V DP+5 SGND DPGN PGND Oszil. Port 2 to Display PCD7.D160...
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Auf PCD7.F774 für Display D160 (TTL Level) Schnittstelle 3 Auf PCD7.F772 und PCD7.F774 , RS485 galvanisch getrennt zu PCD-GND und PROFIBUS GND Unterstützte Funktionen Funktion PROFIBUS-DP Master Klasse 1 E (DPM1 mit Extension) Request Response Data_Exchange RD_Inp RD_Outp Slave_Diag Set_Prm...
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Unterstützte PROFIBUS-DP Diagnose der Slavemodule PCD7.F77x Die Slavemodule PCD7.F77x unterstützten die 6 Bytes der Standard- PROFIBUS-DP Diagnose. (Base+0 bis Base+5) Zusätzlich wird das Byte 7 (Base+6) der erweiterten PROFIBUS-DP Diagnose in folgenden Fällen gesendet: • CPU ist auf STOP • CPU ist auf HALT...
Dieses Set beinhaltet ein Auftsteck-Terminal ..D160 mit den zu- sätzlichen Kommunikationsschnittstellen RS 485 (galvanisch ge- trennt) am Port 3 und PROFIBUS-DP Slave Schnittstelle. Bei der PCD1 wird der Port 3 nicht unterstützt und für das Termi- nal muss zudem der Gehäusedeckel mit Aussparung, Bestellnum- mer 4'104'7338'0 verwendet werden.
® SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk PROFIBUS-DP Steckplatz B bei der PCD2: Steckplatz B für Funktionsmodul F5.. oder F7.. Steckplatz A für Funktions- modul F1.. Steckplatz 3B bei der PCD6.M3: PCD6.M3 CPU No. Halt PORT 0 Error PCD7.Fxx PORT 1 PCD7.Fxx...
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SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk PROFIBUS-DP Anschluss: Der PROFIBUS-DP Anschluss erfolgt bei der PCD1 und PCD2 über den 6-poligen Stecker auf dem PCD7.F7XX Modul. Bei der PCD6.M3 erfolgt der Anschluss über den 9-poligen D-Sub Stek- ker des Ports Nr. 3.
® PROFIBUS-DP SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk 2.4 Schnittstellen 2 und 3 der Slavemodule PCD7.F77x 2.4.1 Schnittstelle 2 Die Schnittstelle 2 wird direkt mit dem Aufsteckterminal PCD7.D160 verbunden. Weitere Angaben können dem Handbuch PCD7.D160 (Be- stellnummer 26/753) entnommen werden.. 2.4.2...
® SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk PROFIBUS-DP 2.5 Repeater PCD7.T100 Bild 10: Repeater PCD7.T100 Der Repeater dient der Entkopplung eines RS 485-Kommunikations- Netzwerkes. Dabei werden zwei Ziele verfolgt, die Wiederaufbereitung der Übertragungssignale und die galvanische Trennung einzelner Lei- tungsabschnitte. Die Wiederaufbereitung der Signale ist erforderlich, wenn •...
® PROFIBUS-DP SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk 2.6 Termination-Box PCD7.T160 Bild 11: Termination-Box PCD7.T160 Für eine sichere und servicefreundliche Nutzung eines RS485- Netzwerkes ist es wichtig, die Abschlusswiderstände separat und über- sichtlich zu installieren. Diesem Zweck dient die Termination-Box, wo in Abhängigkeit der physikalischen Eigenschaften der Leitung der geeignete...
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SAIA PCD-Geräte für das PROFIBUS-Netzwerk PROFIBUS-DP Notizen SAIA-Burgess Electronics AG Seite 2-16 26/765 D1 (PDP-20.D.DOC)
PROFIBUS-DP Planung und Installation 3. Planung und Installation eines PROFIBUS-DP Netzwerkes Die Realisierung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes kann grob in folgende Schritte unterteilt werden: Planung und Installation des Netzwerkes Definition und Konfigurierung des Netzes mit dem Konfigurator Erstellung des Anwenderprogrammes Inbetriebnahme In diesem Kapitel werden keine Details beschrieben, es soll lediglich ein Leitfaden und Gedankenstütze für die Vorgehensweise bei der Planung...
PROFIBUS-DP Planung und Installation 3.1.1 Leitungsparameter Die Busleitung für PROFIBUS-DP ist in der EN 50170 als Leitungstyp 'A' spezifiziert. Parameter Leitung 'A' 135…165 Wellenwiderstand (Ω) Kapazitätsbelag (pF/m) < 30 Schleifenwiderstand (Ω/km) Aderndurchmesser (mm) 0,64 Adernquerschnitt (mm > 0,34 Möglicher Kabellieferant: Volland AG in CH-Rümlang mit folgenden Kabeltypen:...
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390Ω * = Längsinduktivität von 110 nH Bild 2: Einsatz der Längsinduktivität Möglicher Steckerlieferant für 9-polige PROFIBUS-DP D-Sub Stecker um die PCD Steuerungen an das PROFIBUS-DP Netzwerk anzuschliessen: ERNI Elektrotechnik AG in CH-Brüttisellen: • ERbic Knoten horizontal grau: Erni Nr. 103648 (Knoten ist mit Längsinduktivität...
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PROFIBUS-DP Planung und Installation Soll bei der PCD1 und PCD2 für die Verbindung auf den PROFIBUS- DP ein 9-poliger D-Sub Stecker verwendet werden, so können folgende Adapter, D-Sub 9-pol auf Klemmen, eingesetzt werden: Möglicher Lieferant für Adapter D-Sub 9-pol auf Klemmen: Phoenix Contact AG in CH-8317 Tagelswangen: •...
Planung und Installation PROFIBUS-DP 3.1.3 Stichleitungen Unter Stichleitung versteht sich die Leitung welche vom PROFIBUS-DP Netzwerkkabel zum PROFIBUS-DP Gerät führt. Bedeutung der Symbole in den folgenden Skizzen: PROFIBUS-DP Gerät Repeater mit beidseitg aktiven Abschlusswiderständen Repeater mit rechts aktiven und links passivem...
PROFIBUS-DP Planung und Installation Soll in einem Neztwerk, in welchem keine Stichleitungen erlaubt sind, trotzdem eine längere Stichleitung nötig sein, so kann dies wie folgt gemacht werden. Stichleitung RS485 Bus Bild 6: Stichleitungen mit Repeater 3.1.4 Netzwerkaufbau Pro Netzwerk sind maximal 126 Teilnehmer zulässig.
Planung und Installation PROFIBUS-DP 3.2 Logische Netzwerk-Struktur 3.2.1 Bestimmung der Busparameter • Baudrate • Ev. Bildung von Gruppen für Global Control Service Funktionen Wichtig: Die Busparameter müssen für alle Teilnehmer am Bus identisch sein. Bei einem gemischten FMS / DP Netzwerk muss bei beiden Protokollen die gleiche Baudrate verwendet werden.
Die Definition und Konfiguration (Busparameter, Netzwerkstationen und Variablendefinition) eines PROFIBUS-DP Netzwerkes kann, je nach Grösse des Projektes, recht umfangreich sein. Diese Aufgabe wird dem Anwender durch die Verwendung des PROFIBUS-DP Konfigurators er- heblich erleichtert. Mit den vom PROFIBUS-DP Konfigurator generierten Dateien, können SAIA-Geräte (Master oder Slave) konfiguriert werden.
Diese Textdatei wird im SASI-Befehl des PROFIBUS-Kanals verwendet. Als Dokumentation wird eine übersichtliche Liste mit allen Parametern erzeugt. Es kann daraus die genaue Konfiguration der Station im PROFIBUS-DP Netzwerk ersehen werden. Auch eine Liste aller im Ma- ster zugewiesenen Slave-Elemente kann dieser Aufstellung entnommen werden.
PROFIBUS-DP 4.2 Vorgehensweise für die PROFIBUS-DP Konfigurierung Die Vorgehensweise kann in folgende Schritte unterteilt werden: Start PG4 Aufruf eines PROFIBUS-DP Projekts im Projekt Manager 3. Konfigurierung des Netzwerkes 4. Definition der Busparameter 5. Definition der Slave-Hardware 6. Zuweisung der Slave I/Os auf die Master-Medien 7.
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PROFIBUS-DP Auf der rechten Seite ist im Fenster 'Description:' die Beschreibung des PROFIBUS-DP Netzwerks ersichtlich. Im Fenster unten rechts ist das PROFIBUS-DP Netzwerk zu sehen. In diesem Fenster werden alle im Netzwerk vorhandenen PROFIBUS-DP Geräte grafisch eingefügt. In der oberen Werkzeugliste sind folgende Untermenüs anwählbar: •...
Konfiguration 4.3.2 Aufbau des Untermenüs 'Network' 'New': In diesem Menü wird ein neues Projekt eröffnet. Dabei besteht die Möglichkeit, zwischen einem PROFIBUS- DP, einem SRIO und einem LON Netzwerk auszu- wählen. Entspricht in der Werkzeugliste dem Icon: 'Open': Öffnen eines bestehenden Projekts.
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Konfiguration PROFIBUS-DP 'Print Preview': Erzeugt eine Druckvorschau auf dem Bildschirm. Darin sind alle verwendeten Geräte, deren Einstellungen und die dazugehörigen Medien angezeigt. 'Print Setup...': Einstellungen des Druckertyp und des Papierformats. 1 .. 4: Anzeige der 4 zuletzt bearbeiteten Projekte. Exit: Beenden von SNET.
PROFIBUS-DP Konfiguration 4.3.3 Aufbau des Untermenüs 'Edit' 'Cut': Ausschneiden und ablegen eines ausgewählten Slaves- oder Mastergerätes in die Zwischenablage. Dabei wird die gesamte Gerätekonfiguration kopiert, d.h. die in- stallierten Module und die zugewiesenen Medien wer- den mitübernommen. Entspricht in der Werkzeugliste dem Icon: 'Copy': Kopieren eines ausgewählten Slave- oder Mastergerätes...
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Konfiguration PROFIBUS-DP 'Bus Parameters...': Definition der Netzwerkgeschwindigkeit und der Bus Timeouts. Folgende Baudraten sind möglich: 9.6 kBd, 19.2 kBd, 93.75 kBd, 187.5 kBd, 500 kBd, 1.5 MBd, 3 MBd, 6 MBd oder 12 MBd. Bemerkung: Wird eine Geschwindigkeit angewählt, welche nicht auf allen Netzwerkgeräten verfügbar ist, so wird automa-...
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PROFIBUS-DP Konfiguration Slot Time: Maximale Zeit, welche ein Sender eines Daten- oder eines Tokentelegramms auf die Antwort wartet. Der Master wartet auf die Antwort oder die Quittung eines Aufruftelegrammes bis die 'Slot Time' abgelaufen ist. Bei dem Parameter handelt es sich um eine reine Über- wachungszeit und hat somit keinen Einfluss auf den Datendurchsatz.
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Konfiguration PROFIBUS-DP Max. Retry Anzahl Telegrammwiederholungen ohne den Empfang Limit: von ACK bevor ein NAK gesendet wird. In stark stör- behafteter Umgebung kann mit diesem Parameter ein sicherer Betrieb erreicht werden Wertebereich: 1 .. 8 Slave Default Default Watchdog Zeit, wenn ein Slave in das Netz- Watchdog: werk integriert wird.
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PROFIBUS-DP Konfiguration Station Parameters: Editieren der Stationsparameter des ausgewählten Slave- oder Mastergeräts. Dabei können, je nach Gerät, unterschiedliche editierbare Bilder auf dem Bildschirm erscheinen. Möglich sind: • SAIA Master • SAIA Slave • SAIA Slave PCD0 • Andere Slaves Folgende Darstellungen sind möglich: Für SAIA Master Geräte:...
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PROFIBUS-DP Konfiguration Erklärung zu den einzelnen Menüpunkten: Station: Definition des Gerätenamens und der PROFIBUS-DP Adresse Name: Stations-Name (max. 32 Charakter). Address: Netzwerkadresse des Geräts (Bereich: 1 - 125). Project File: Eingabe des PG4 Projekts, zu welchem die vom PROFIBUS-DP Konfigurator generierten Gerätedaten zugewiesen werden sollen.
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Daten und haben bei jedem Gerät eine unter- schiedliche Bedeutung. Die Bedeutung der User Para- meter ist den Gerätebeschreibungen zu entnehmen. Je nach PROFIBUS-DP Gerät, kann die Darstellung der User-Parameter in hexadzimaler Form oder im Klartext dargestellt werden. Wenn keine User-Parameter an- wählbar sind, erscheint folgendes Bild:...
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PROFIBUS-DP Konfiguration User-Parameter in hexadezimaler Form: Die User Parameter müssen an der korrekten Position und im richtigen Format eingeben werden. Siehe Gerätebeschreibung. User-Parameter in Klartext-Form: Die User-Parameter können aus einer Auswahlliste ausgewählt werden. Der Benutzer muss sich nicht um die Position und um die korrekte Eingabe kümmern.
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PROFIBUS-DP Konfiguration Modular: Anzeige, ob es sich beim Gerät um ein modulares oder um ein kompaktes Gerät handelt. Modulare Geräte können mit Modulen erweitert werden. Kompakte Ge- räte können nicht erweitert werden. Max. Number Anzeige der maximalen Anzahl der Module, welche of Modules: vom Gerät unterstützt werden.
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Konfiguration PROFIBUS-DP Modul-Definition für SAIA-Slaves PCD0: Supported Liste mit allen Modulen, welche vom Gerät unterstützt modules: werden. Fügt das angewählte Modul aus der Liste der Module in die Gerätekonfiguration ein. Bemerkung: Bei jedem neu eingefügten Modul müssen die Konfigurationsda- ten auf die Master-Medias zugewiesen werden.
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Konfiguration PROFIBUS-DP Für alle nicht-SAIA-Slaves: Length: Datenlänge Format: Byte oder Wort Consystency: Byte/Word oder über die gesamte Datenlänge Type: Eingang, Ausgang oder Ein/Ausgang Mapping: Zuweisung auf die Master-PCD-Medien Für SAIA-Slaves PCD1, 2, 6 wenn ein SAIA-Master konfiguriert ist: Description: Beschreibung des Datentransfers...
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PROFIBUS-DP Konfiguration Media Map: Zuweisung der ausgewählten Module zu den Master PCD Medien. Mit der Zuweisung (Mapping) hat der Anwender die Möglichkeit, via den Master PCD-Medien, (Flag oder Register) auf die abgesetzten I/Os oder Register der de- zentralen Geräte zuzugreifen. Je nach verwendetem Slavegerät ist der Bildaufbau beim Media-Map unter-...
Konfiguration PROFIBUS-DP Beispiel: 1 Byte wird auf 8 Flags zugewiesen: (1 Bit per Flag) Bit #0 Flag x Flag (x+1) Bit #1 Flag (x+2) Bit #2 Bit #3 Flag (x+3) Bit #4 Byte #0 Flag (x+4) Bit #5 Flag (x+5)
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PROFIBUS-DP Konfiguration Media Definition: Eingabe des symbolischen Medien-Namens. Media Number: Auswahl der Medien-Nummer Name: Name, welcher zur zugehörigen Medien-Nummer ge- hört. Diese Namen werden dann im Master Programm verwendet. Set Defaults: Setzt Default-Werte für alle Namen der Medien. Wenn der Default-Name eine Nummer an der letzten Stelle hat, so wird diese Nummer bei den nachfolgenden Medien inkrementiert.
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Konfiguration PROFIBUS-DP Master Media Medium-Typ für die Master-PCD, mit welchen auf die Type: Medien des Slavegeräts zugegriffen wird. Master Base Basisadresse für das Medium. Address: Im PG4 ist diese Eingabe nicht zwingend, da die Medien mit einem symbolischen Namen zugewiesen werden können.
Wird im Meüpunkt 'Bus parameters, Advanced' die Option 'Set Watchdog to slaves' ausgeführt, so wird die dort definierte Zeit in dieses Feld geschrieben. Wird bei einer laufenden Verbindung das PROFIBUS- DP Kabel ausgezogen, so wird nach dem Ablauf der Watchdog-Zeit das Diagnoseflag DATA_EXCH im Slave auf 'L' gesetzt.
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PROFIBUS-DP Konfiguration Groups: Zuweisung von PROFIBUS-DP-Geräten zu den in der Norm definierten 8 Gruppen. Ebenfalls können den Gruppen die unterstützen 'Globlal Control Services' zugeordnet werden. Group Definition der 'Global Control Services' 'Sync' und 'Freeze'. Properties: für jede Gruppe. Auf das 'Freeze-' oder 'Sync'-Feld klicken, um den Ser- vice zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Konfiguration PROFIBUS-DP 4.3.4 Aufbau des Untermenüs 'View' Toolbar: Werkzeugleiste am oberen Bildschirmrand ein- oder ausblenden. Status Bar: Statusleiste am unteren Bildschirmrand ein- oder aus- blenden. Zoom to Fit: Mit dieser Option werden immer alle im Netzwerk vor- handenen Geräte auf dem Bildschirm angezeigt.
PROFIBUS-DP Konfiguration 4.3.5 Aufbau des Untermenüs 'Library' Add Device: Einfügen von neuen PROFIBUS-DP-Geräten. Diese Geräte müssen eine Datei mit der Erweiterung '.gs?' haben. Nach der Auswahl der '.gs?'-Datei kann das Gerät einer Device-Gruppe zugeordnet werden. Dabei kann das Gerät entweder in einer bestehenden Gruppe oder in einer neuen Gruppe abgespeichert wer- den.
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Konfiguration PROFIBUS-DP Diese neue Gruppe wird danach automatisch in die 'Device'-Liste eingefügt: Remove Device: Löschen eines PROFIBUS-DP-Gerätes aus der 'De- vice'-Liste. Das Löschen eines PROFIBUS-DP Gerätes aus der De- vice Liste kann auch durch das Betätigen der <DEL> Taste erfolgen.
'.src'-Dateien für alle im Netzwerk definierten Sla- ves- und Masterstationen werden angelegt. Entspricht in der Werkzeugliste dem Icon: Build: Das SAIA Gerät, welches im PROFIBUS-DP Netzwerk angewählt ist, wird assembliert und mit den kompilier- ten Konfigurator-Dateien zusammengelinkt. Entspricht in der Werkzeugliste dem Icon: Edit Project: Der PG4 Projekt-Manager des SAIA Geräts, welches...
Konfiguration PROFIBUS-DP 4.3.7 Aufbau des Untermenüs 'Window' Cascade: Alle offenen Projekte werden auf dem Bildschirm dar- gestellt. Die Darstellung erfolgt in einer überlappenden Kaska- de, so dass jeder Projekttitel sichtbar ist. Tile: Alle offenen Projekte werden auf dem Bildschirm dar- gestellt.
Konfiguration PROFIBUS-DP 4.3.9 Maus-sensitive Elemente im Konfigurator In diesem Abschnitt wird nur darauf hingewiesen, welche Elemente im PROFIBUS-DP Konfigurator zusätzlich mit der Maus editiert werden können. Die Bedeutung der einzelnen Punkte sind in den vorhergehenden Kapi- teln beschrieben. Linke Taste: Doppelklick: Öffnen oder chliessen des Ordners.
5.1 Zugriff auf die Slave-I/Os und -Register in einem PCD-Anwenderprogramm mit PROFIBUS-DP Bei einem Zugriff auf die PCD Medien muss auf einen wichtigen Unter- schied zwischen einem Programm, welches mit PROFIBUS-DP läuft und einem Programm, welches direkt, also ohne PROFIBUS-DP läuft, hin- gewiesen werden.
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Programmierung PROFIBUS-DP Programm mit PROFIBUS-DP Slaves: Wird in einem Anwenderprogramm mit PROFIBUS-DP ein Ein- oder ein Ausgang eines PROFIBUS-DP Slaves gelesen oder geschrieben, so wird der Zustand des reellen Ein- oder Ausganges nicht augenblicklich gele- sen oder geschrieben, sondern der Zustand wird im Prozessabbild- Speicher der PCD Steuerung modifiziert.
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PROFIBUS-DP Programmierung Master: Process Profibus-DP Master image Card Process Profibus-DP Image Inputs Input‘s To the slaves SCON 9 F 34 Profibus-DP Process SCON 9 Konfigurator Profibus-DP Image Mapping: Outputs Output‘s ECOB SlaveX: Input 0 = F 0 Input 1 = F 1 ..
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PROFIBUS-DP Datenaustausch zwischen dem Prozessabbild-Speicher der PCD Steuerung und der PROFIBUS-DP Karte. Der Datenaustausch zwischen dem Prozessabbild-Speicher der PCD- Steuerung und dem Speicher der PROFIBUS-DP Karte kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen. Diese sind: 1. 'Default'-Modell: Der Datenaustausch zwischen dem Prozessabbild-Speicher der PCD- Steuerung und dem Speicher der PROFIBUS-DP Karte erfolgt auto- matisch.
; Initialisiere Kanal 9 Txt_DP ; Definitionstext für PROFIBUS-DP Flags: Das Error (E) Flag wird gesetzt, falls der Definitionstext fehlt oder ungültig ist oder falls die FW PROFIBUS-DP nicht unterstützt. SASI-Text: Der SASI-Text wird vom PROFIBUS-DP Konfigurator generiert und hat folgendes Format: Master: "MODE:DPM;CONF:DBXxxxx;DIAG:Fyyyy,Rzzzz"...
PROFIBUS-DP Programmierung Diagnose: Die Diagnose einer PROFIBUS-DP Kommunikation er- folgt ähnlich in der für die PCD bekannten Weise, d.h. jedem Kommunikationskanal sind 8 Flags zur Grob- und bis zu maximal 70 Register zur Fein-Diagnose zugewie- sen. Die Definition dieser Diagnose-Elemente erfolgt im Konfigurator.
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Speicher der PROFIBUS-DP Karte. • Lesen der Slave-Diagnosedaten • Aktivieren bzw. deaktivieren eines Slaves. Data Exchange (DATA_EXCH) Master: H = Datenaustausch auf dem PROFIBUS-DP Netzwerk ist in Betrieb. L = Datenaustausch auf dem PROFIBUS-DP Netzwerk ist angehalten. Slave: H = Verbindung mit Master ist hergestellt (Data-exchange wird durchgeführt).
Bereich Base +5 Fehlerstatus Station 64…95 Base +6 Fehlerstatus Station 96…126 Standard Base +7 Länge der PROFIBUS-DP Diagnose (Byte 6…243) PROFIBUS-DP Base +8 Standard DP Diagnose (Byte 0 und 1) Diagnose Base +9 Standard DP Diagnose (Byte 2 … 5) Base +10 Erweiterte DP Diagnose (Byte 6…9)
Programmierung PROFIBUS-DP Resultat des AWL Befehls SCON(I) Fkt. 0, 1, 8, 9 (Base + 1) In diesem Register wird das Resultat der folgenden Funktionen abgespeichert: • Run / Stop Data Exchange SCON mit dem Funktionscode 0. • Lesen der Slave Diagnose.
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PROFIBUS-DP Programmierung Resultat des AWL Befehls SCON(I) Fkt. 7 (Base + 2) In diesem Register wird das Resultat der folgenden Funktion abgespeichert: • Lesen des Stationsstatus. SCON mit dem Funktionscode 7. Dabei wird das Register wie folgt codiert: 0: Zyklischer Datenaustausch läuft...
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Fehlerstatus Station 96…125 (Base + 6) Gleiche Funktion wie beim Diagnoseregister (Base + 3) mit den Fehlern für die Stationen 96 bis 125. Länge der PROFIBUS-DP Diagnose Byte 6…243 (Base +7) In diesem Register wird nach einem SCON-Befehl mit Funktion 1 die totale Länge der Diagnosedaten (Stan- dard PROFIBUS-DP + Externe PROFIBUS-DP Dia- gnose) in Bytes abgespeichert.
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PROFIBUS-DP Programmierung Bedeutung des PROFIBUS-DP Diagnosebytes 1: DP-Diagnosebyte 1 Diag.Prm_req: Slave muss neu parametriert werden Diag.Stat_diag: statische Diagnose (Byte Diag-Bits) Immer auf 1 Diag.WD_ON: Ansprechüberwachung aktiv Diag.freeze_mode: Freeze Kommando erhalten Sync_mode: Sync Kommando erhalten Reserviert Diag.deactivated: (setzt Master) Standard DP-Diagnose: Byte 2 bis 5 (Base +9) In diesem Register werden die Byte 2 bis 5 der Stan- dard PROFIBUS-DP Diagnosedaten abgespeichert.
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Byte im Register DP-Diag. Byte Bedeutung des PROFIBUS-DP Diagnosebytes 6: DP-Diagnosebyte 6 Länge der erweiterten Diangose (in Byte) Bedeutung des PROFIBUS-DP Diagnosebytes 7 und höher: DP-Diagnosebyte 7 und höher Die Bedeutung der einzelnen Bits muss aus den Beschreibungen der Slaves entnommen werden...
Beispiel: Anfordern der Diagnosedaten des Slaves 4 ; Wenn Diagnoseflag xxxx+2 SERV_BUSY ; nicht H ist, dann SCON next ; PROFIBUS-DP Kanal 9 SCON ; Fkt.code 1 = lesen der Slave ; diagnosedaten von Slave 4 next: Flags: Das Error-Flag wird gesetzt, falls der Kanal nicht assi- gniert ist.
Funktionscode 0..16 Parameter R 0-4095 Register mit dem Parameter für die spezifische Funktion 0..255 Beispiel: Alle Daten zwischen dem Prozessabbild-Speicher der PCD-Steuerung und der PROFIBUS-DP Karte sollen durch das Anwenderprogramm gesteuert ausgetauscht werden. ; Lade Register 2000 R 2000 ; mit Kanal 9 ;...
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Abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte (COB 0; ECOB) Stop des Datenaustausches aller Slaves zwischen dem Eingangs- abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte (Start von COB 0) Start des Datenaustausches aller Slaves zwischen dem Eingangs- abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte (Start von COB 0)
PROFIBUS-DP 5.2.3.2 SCON(I) 0: Datenaustausch zwischen Master und Slave stoppen Mit diesem Befehl kann der Datenaustausch auf dem PROFIBUS-DP Netz- werk angehalten werden. Um den Datenaustausch wieder zu starten, muss an der PCD ein 'Restart' - 'Cold' durchgeführt werden. Mit diesem Befehl werden alle Ausgänge der Slaves auf 0 gesetzt.
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Diagnoseregister +8: Standard PROFIBUS-DP Diagnose, Byte 0 und 1 Diagnoseregister +9: Standard PROFIBUS-DP Diagnose, Byte 2 bis 5 Diagnoseregister +10: Erweiterte PROFIBUS-DP Diagnose, Byte 6 bis 9 usw. Die Beschreibung des Antwortcodes ist im Abschnitt 5.1.1.2, 'Diagnose- Register mit PROFIBUS-DP' beschrieben.
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Abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte Mit diesem Befehl kann der Default-Datenaustausch zwischen dem Ab- bild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte gestartet oder gestoppt wer- den. Unter Default Datenaustausch ist der Datenaustausch gemeint, wel- cher automatisch beim Beginn des COB 0 und am Ende des COB 0 aus- geführt wird.
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5.2.3.5 SCON(I) 3: Forcen des Datenaustausches aller Slaves zwi- schen dem Abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte Mit diesem Befehl kann der Datenaustausch zwischen dem Abbild- Speicher aller Slaves und der PROFIBUS-DP Karte zu jeder Zeit im Andwenderprogramm geforct werden. Dieses Forcen kann auf folgende Arten durchgeführt werden:...
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5.2.3.6 SCON(I) 4, 5, 6: Forcen des Datenaustausches eines Slaves zwi- schen dem Abbild-Speicher und der PROFIBUS-DP Karte Mit diesen Befehlen kann der Datenaustausch zwischen dem Abbild- Speicher eines Slaves und der PROFIBUS-DP Karte jederzeit im And- wenderprogramm geforct werden. Dieses Forcen kann auf folgende Wei- se durchgeführt werden:...
Mit diesem Befehl kann der Status eines Slaves gelesen werden. Nach der Befehlsausführung wird der Status des Slaves in das Diagnoseregister +2 geschrieben. Die Beschreibung des Diagnoseregisters +2 ist unter dem Abschnitt 5.1.1.2, 'Diagnose-Register mit PROFIBUS-DP' beschrieben. Aufbau: SCON Kanal...
Operation in das Diagnoseregister +1 geschrieben. Die Beschreibung des Antwortcodes ist im Abschnitt 5.1.1.2, 'Diagnoseregister mit PROFIBUS-DP' beschrieben. Der Befehl darf nur ausgeführt werden, wenn das Diagnoseflag +2 den Zustand 0 hat. Das Deaktivieren oder das Aktivieren eines Slaves wird mit folgenden Fkt. Codes ausgelöst:...
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Mit diesen Befehlen kann der Datenaustausch zwischen dem Abbild- Speicher einer Gruppe von Slaves oder mehreren Gruppen von Slaves und der PROFIBUS-DP Karte zu jeder Zeit im Anwenderprogramm ge- forct werden. Die Zuweisung eines Slaves zu einer Gruppe erfolgt mit dem PROFIBUS-DP Konfigurator.
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Der Befehl darf nur ausgeführt werden, wenn das Diagnoseflag +1 den Zustand L hat. Die Zuweisung eines Slaves zu einer Gruppe erfolgt mit dem PROFIBUS-DP Konfigurator. PROFIBUS-DP unterstützt die Bil- dung von maximal 8 Gruppen. Diesen Gruppen können beliebig viele Slaves zugewiesen werden.
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Freeze- und Unfreeze-Sequenz soll bei den Slaves der Gruppe 5 durchgeführt werden. ; Wenn Diagflag +1 = L, GCS_BUSY ; TR erfüllt → weiter ; PROFIBUS-DP Kanal 9 SCON ; Freeze ; Gruppe 5 (00010000) ; Wenn Diagflag +1 = L, GCS_BUSY ;...
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Ergebnis der Operation wird in das Diagnoseregister +0 geschrieben. Die Beschreibung des Antwortcodes im Diagnoseregister +0 ist im Abschnitt 5.1.1.2, 'Diagnose-Register mit PROFIBUS-DP' beschrieben. Der Befehl darf nur ausgeführt werden, wenn das Diagnoseflag +1 den Zustand L hat. Die Zuweisung eines Slaves zu einer Gruppe erfolgt mit dem PROFIBUS-DP Konfigurator.
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Eine 'Sync'- und 'Unsync'-Sequenz soll bei den Slaves der Gruppe 3 durchgeführt werden. ; Wenn Diagflag +1 = L; GCS_BUSY ; TR erfüllt → weiter ; PROFIBUS-DP Kanal 9 SCON ; Sync ; Gruppe 3 (00000100) ; Wenn Diagflag +1 = L;...
PROFIBUS-DP HW Print nicht vorhanden Fehler im Befehl DBX Struktur Fehler DBX Type nicht für DP Master (kein PROFIBUS DBX) FW-DBX Version nicht kompatibel Keine IN RING Meldung nach timeout bei Initialisierung Semaphore Fehler für Data-Exchange (Info an PCD support) DBX Fehler: Data Transfer-Funktion nicht implementiert Inkompatible PCD7.F750 und PCD Hardware...
5.2.5 Verwendung von PG3 Anwenderprogrammen in PROFIBUS-DP Projekten Die Daten welche mit PROFIBUS-DP Konfigurator generierten werden, können nur mit der PG4 Programmiersoftware weiterverarbeitet werden. Anwenderprogramme, welche mit der PG3 Programmiersoftware erstellt worden sind, können bei Bedarf in die PG4 Programmiersoftware aufge- nommen werden.
SASI-Befehl initialisiert werden. Dies geschieht normalerweise im XOB 16. • In der Master PCD sind für alle I/Os und Register der PROFIBUS-DP Slaves Medien reserviert. Der Zugriff auf die I/Os und Register der Slaves erfolgt im Masterprogramm via diese Mastermedien. Diese Mastermedien werden im Abbild-Speicher gruppiert.
Programmierung PROFIBUS-DP 5.4 Struktur des Anwenderprogrammes 5.4.1 Kaltstartprogramm im XOB 16 Im XOB 16 wird die PROFIBUS-DP Schnittstelle mit dem SASI Befehl initialisiert. Dabei werden die vom PROFIBUS-DP Konfigurator gene- rierten SASI-Texte verwendet. Beispiel: ; Kanal 9 SASI ; Text vom Konfigurator...
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Automatischer und durch das Anwenderprogramm geforcter Datenaus- tausch zwischen dem Abbild-Speicher und dem Speicher der PROFIBUS-DP Karte in einer BLOCTEC-Struktur. ; Eingänge der Slaves aus dem Speicher ; der PROFIBUS-DP Karte in den Ein- ; gangsabbild-Speicher der Master-PCD ; kopieren. F XX ;...
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Programm immer den gleichen Datenzustand zu haben, wird im COB 0 nicht auf die I/Os zugegriffen. ; Eingänge der Slaves aus dem Speicher ; der PROFIBUS-DP Karte in den Ein- ; gangsabbild-Speicher der Master-PCD ; kopieren. ; Der COB 0 wird nur für den Datenaus- ;...
SASI ; Text vom Konfigurator txt_1DP EXOB ; Eingänge der Slaves aus dem Speicher ; der PROFIBUS-DP Karte in den Ein- ; gangsabbild-Speicher der Master-PCD ; kopieren. ; Wenn I 0 des Slaves 12 = H ist, dann Emerg_st12 ; O 0 des Slaves 16 = H setzen.
Programmierung PROFIBUS-DP 5.5.2 Beispiel 2 Folgende Anlage soll mit PRFOIBUS-DP automatisiert werden: Master PCD Slave 16 for Sl ave 10 for axis handling air control Slave 12 for feeder control Slave 14 for heating control Funktion der Anlage: Auf der Maschine werden Kunststoffkugeln durch Erwärmung in eine Eier- form verformt.
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1 Ausgangsmodul auf den Adressen 32..39 Die PG4 Programme werden im Pfad: ..\PG4\Projekte\dp_sl_10 abgespeichert. • Eine PCD0.G110, RIO 8 I/O DP mit PROFIBUS-Adresse 12 8 I/Os • Eine PCD0.T770, RIO BC DP mit: PROFIBUS-Adresse 14 Erstes Modul: PCD0.E120, RIO 16I Zweites Modul: PCD0.A410, RIO 16O...
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Programmierung PROFIBUS-DP Dabei sollen die folgenden Variablen im PROFIBUS-DP Konfigurator de- finiert werden: Station Module / Message Media Media Symbol Name Slave Master 0 / 0 M->S Emrg_Stop 0 / 1 M->S Start_x 0 / 2 M->S Start_z 0 / 3 M->S...
In diesen Projekten werden die Anwenderprogramme der Steuerun- gen erstellt. Alle anderen Slaves benötigen keine Anwenderprogram- me, da es sich bei diesen Slaves um nicht-intelligente Slaves handelt, d.h die Slaves besitzten ein Standard-PROFIBUS-DP Programm um mit dem Master zu komunizieren und können kein projektspezifisches Benutzerprogramm abarbeiten.
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Programmierung PROFIBUS-DP Das PROFIBUS-DP Netzwerkprojekt wird in diesem Beispiel im Master- Verzeichnis abgespeichert. Aufruf des Projektmanagers des Projektes 'dp_ma_1' von der Project Library aus: Eingabe des PROFIBUS-DP Netzwerk-Projekts. Anwahl von 'File '- 'New' und Auswahl von DP (PROFIBUS-DP Network): ...
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PROFIBUS-DP Programmierung Eingabe des Namens des PROFIBUS-DP Netzwerks. Die Netzwerkdatei sollte unter der Master Project Library abgespeichert werden. Sind in ei- nem Netzwerk intelligente SAIA-Slaves vorhanden, so greifen alle Slaves auf das gleiche Netzwerk zu. 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-45 (PDP-55-D.DOC)
Programmierung PROFIBUS-DP 5.5.2.2 Konfigurierung des Netzwerkes Starten des PROFIBUS-DP Konfigurators: Doppelklick auf die Datei 'dp_net.dp'. Der PROFIBUS-DP Konfigurator wird geladen. Falls noch kein SAIA-Master oder kein intelligenter SAIA-Slave definiert ist, erscheint auf dem Bildschirm die Eingabeaufforderung, eines der SAIA-Geräte anzuwählen.
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PROFIBUS-DP Programmierung Eingabe des Netzwerk-Kommentars durch doppelklicken auf das Feld 'Description': Darstellung des Textes: Die 'Festo' Ventilinsel ist noch nicht in der Device-Liste vorhanden. Die Aufnahme in die Device-Liste erfolgt, indem die '*.gs*'-Datei des entsprechenden Slaves geladen wird. Anwahl der Menüs 'Library', um einen neuen Slave in die Device-Liste einzufügen.
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Programmierung PROFIBUS-DP Auswahl der entsprechenden '*.GS*'-Datei. Danach kann der Slave einer bestehenden Device- Gruppe zugeordnet oder eine neue Device-Gruppe kann gebildet werden. Um eine neue Device-Gruppe zu bilden, muss nur der Name der Gruppe im Eingabefeld eingeben werden. Seite 5-48...
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PROFIBUS-DP Programmierung Die Ventilinsel wurde in die Device-Liste unter der Device-Gruppe 'Festo Slaves' aufgenommen. Konfigurierung des Netzwerkes durch einfügen der Slaves. Die Slaves werden automatisch mit einer fortlaufenden PROFIBUS-DP Stationsnummer versehen. 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-49 (PDP-55-D.DOC)
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Programmierung PROFIBUS-DP Der intelligente PCD2-Slave kann auf zwei verschieden Arten eingefügt werden: • Einfügen im bestehenden Netzwerkprojekt durch Auswahl aus der Device Liste: oder • Aufruf des PG4 Slaves Projektes. In diesem Projekt wird dann auf das Netzwerkprojekt im Master ver-...
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PROFIBUS-DP Programmierung Einfügen des PROFIBUS-DP Netzwerkes mit 'File New'. Dabei wird auf das bestehende Netzwerkprojekt 'dp_net' im Master verwiesen. 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-51 (PDP-55-D.DOC)
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Programmierung PROFIBUS-DP Aufruf des PROFIBUS-DP Netzwerkes. Beim Aufruf des PROFIBUS-DP Netzwerkes wird geprüft, ob das Pro- jekt welches den Konfigurator aufruft bereits mit einer Station im Netz- werk vorhanden ist. Falls vom aufrufenden Projekt noch keine PROFIBUS-DP Station im Netzwerk definiert ist, erscheint die Eingabeaufforderung, einen SAIA- Master oder -Slave auszuwählen.
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PROFIBUS-DP Programmierung Auswahl des PCD2 Slaves aus der Device Liste. Dabei wird automatisch die Slave Bezeichnung des PG4 Projektes im Slave übernommen. Das zum Slave gehörende Projekte wurde ebenfalls übernommen. 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-53 (PDP-55-D.DOC)
Doppelklick auf das Mastergerät: Die Adresse ist korrekt und muss nicht verändert werden. Die Projekt- datei wurde bereits nach dem Aufstarten des PROFIBUS-DP Konfigura- tors eingegeben und muss nicht geändert werden. In dieser Projekt-Datei werden die vom Konfigurator generierten Dateien abgelegt.
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PROFIBUS-DP Programmierung Parametrierung des Slaves 10 Doppelklick auf die Slave-PCD2 mit der Adresse 2: Vom Konfigurator wurde automatisch die Adresse 2 vergeben. Diese muss auf 10 geändert werden. Falls noch nicht vorhanden, muss ebenfalls das zum Slave gehörende Projet-Verzeichnis im Feld 'Project File' eingeben werden.
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PROFIBUS-DP Definition der Resourcen des Slaves: Die Resourcen sind mit einem Default-Symbol definiert. Diese symboli- schen Namen nehmen Bezug auf die PROFIBUS-DP Adresse, welche vom Konfigurator automatisch vergeben wurde. Bei einer Änderung der Stationsadresse werden die Symbolischen Namen automatisch angepasst.
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PROFIBUS-DP Programmierung Definition der Medien, welche zwischen dem Master und dem Slave aus- getauscht werden: Sollen z.B. die Eingänge 0..7 des Slaves auf die Flags 1008..1015 des Master geschrieben werden, so muss dies wie folgt para- metriert werden: Definition der Module:...
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Programmierung PROFIBUS-DP Sollen noch mehr Daten zwischen dem Master und dem Slave ausge- tauscht werden, so können diese, wie vorher beschrieben, eingegeben werden. Die Endgültige Konfiguration des Slaves 10 sieht wie folgt aus: Seite 5-58 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1...
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PROFIBUS-DP Programmierung Parametrierung des Slaves 12 Doppelklick auf den Slave PCD0.G100 (Kompakt-Modul) mit der Adres- se 3. Vom Konfigurator wurde automatisch die Adresse 3 vergeben. Die- se muss auf 12 geändert werden. Definition der Mastermedien, mit welchen auf den Slave zugegriffen werden soll.
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Programmierung PROFIBUS-DP In diesem Slave werden die I/Os wie folgt aufgeteilt: Eingänge sind die Adressen 0..3, Ausgänge sind die Adressen 4..7. Die Medien werden mit den folgenden symbolischen Namen adressiert: I 0: Emerg_st12 I 1: Feed_void I 2: Stack_void I 3:...
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PROFIBUS-DP Programmierung Nach dem Betätigen des Knopfs 'Set Default' werden die 8 Flags wie folgt durchnummeriert: Nun kann bei den verwendeten Medien der korrekte Symbolname ein- gegben werden. 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-61 (PDP-55-D.DOC)
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Programmierung PROFIBUS-DP Für die Eingänge des Moduls gilt das gleiche: Seite 5-62 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
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PROFIBUS-DP Programmierung In der Liste der definierten Module ist danach die symbolische Zu- weisung der I/Os sichtbar. (Je nur das erste und das letzte Modul): 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-63 (PDP-55-D.DOC)
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Programmierung PROFIBUS-DP Parametrierung des Slaves 14 Doppelklick auf die Slave PCD0 (modular) mit der Adresse 4: Vom Konfigurator wurde automatisch die Adresse 4 vergeben. Diese muss auf 14 geändert werden. Definition der Hardware-Einteilung des Slaves. Es geht dabei darum, dass die beim Slave verwendeten I/O Module defi- niert werden.
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PROFIBUS-DP Programmierung Dies sieht bei der folgenden Hardwareinstallation wie folgt aus: Erster Slot: PCD0.E120, RIO 16I Zweiter Slot: PCD0.A410, RIO 16O Dritter Slot: PCD0.B120, RIO 8I 8I/O PCD0.W710, RIO 4AI/4AO ±10VDC Vierter Slot: 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-65...
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Programmierung PROFIBUS-DP Definition der Mastermedien, mit welchen auf den Slave zugegriffen wer- den soll. Dabei müssen die Medien des Master definiert werden. Für jedes instal- lierte Modul müssen im Master die Medien zugewisen werden. Dies erfolgt auf die gleiche Weise, wie bei der kompakten PCD0. (Slave Nr.
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PROFIBUS-DP Programmierung Parametrierung des Slaves 16 Doppelklick auf die Festo Ventilinsel mit der Adresse 5: Vom Konfigurator wurde automatisch die Adresse 5 vergeben. Diese muss auf 16 geändert werden. Bei der Festo Ventilinsel wird ein Strang mit je 16 Eingängen und 16 Ausgängen verwendet.
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Programmierung PROFIBUS-DP Definition der Slave-Watchdogzeit Bei Bedarf kann bei jedem Slave die Slave-Watchdogzeit einzeln oder für alle Slave gemeinsam definiert werden. Um diese für jeden Slave einzeln einzugeben, muss das Untermenü 'Bus' im Slave angewählt werden. Danach kann für jeden Slave eine Watchdog-Überwachungszeit eingege- ben werden.
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Soll die Watchdog-Überwachungszeit bei allen Slaves die gleiche sein, so kann dies durch einen Doppelklick auf die PRFOIBUS-DP Linie im PROFIBUS-DP Netzwerk-Fenster geschehen. Durch das Betätigen der Knopfs 'Set Watchdog to Slaves' wird die in die- sem Fenster eingestellte Watchdogzeit an alle Slaves übertragen.
5.5.2.4 Änderung der Netzwerkparameter Bei Bedarf können noch die Netzwerkparameter wie Busgeschwindig- keit, Watchdogüberwachungszeit usw. geändert werden. Dies erfolgt durch einen Doppelklick auf die PROFIBUS-DP Linie im PROFIBUS-DP Netzwerk Fenster. Danach wird folgendes Bild ersichtlich: Es kann eine der folgenden Baudraten ausgewählt werden: ...
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PROFIBUS-DP Programmierung Im Menüpunkt 'Advanced' erscheint folgendes Bild: Normalerweise genügen die Default-Parameter. Bei Bedarf können diese jedoch verändert werden. Durch das Betätigen der Knopfs 'Set Watchdog to Slaves' wird die in diesem Fenster eingestellte Watchdogzeit an alle Slaves übertragen. Mit einer Watchdogzeit 0 wird der Watchdog im Slave desaktiviert.
Programm. Die Dateien werden in dem dazugehörigen Dateiverzeichnis abgespeichert. Werden danach die Daten mit der PG4-Programmiersoftware weiterver- arbeitet, so wird das Linken der PROFIBUS-DP Dateien automatisch durch das PG4 durchgeführt. Wird dagegen das Anwenderprogramm mit der PG3-Programmiersoft- ware weiterverarbeitet, so muss die PROFIBUS-DP Datei mittels des Befehls '$INCLUDE *.DEF' in das Anwenderprogramm eingebunden...
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PROFIBUS-DP Programmierung Erstellen des Anwenderprogramms im Master Wird das Projekt 'dp_ma_1' aufgerufen, ist folgender Projekt Manager sichtbar: Um die Eingabe des Anwenderprogrammes zu ermöglichen, muss zuerst eine neue Datei geöffnet werden: Danach kann der Name der IL-Datei eingegeben werden ...
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Programmierung PROFIBUS-DP Nun kann folgendes Minimalprogramm in der Master-PCD editiert werden: Dieses Minimalprogramm ergibt bereits ein lauffähiges Anwenderpro- gramm. Seite 5-74 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
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Nun kann noch der Code für das Handling der dezentralen I/Os eingeben werden: Bei der Verwendung von PROFIBUS-DP können alle zur Verfügung ste- henden Editoren benutzt werden. Da es sich beim Ablauf des Handlings um eine Ablaufsteuerung handelt, ist es sinnvoll, diesen Programmteil in GRAFTEC zu programmieren.
Seite 168
Programmierung PROFIBUS-DP Erstellen des Anwenderprogramms im Slave 10 Aufruf des Projekts 'dp_sl_10': Die Erstellung des Anwenderprogrammes erfolgt unter den gleichen Ge- sichtspunkten wie beim Master. • Eingabe des IL-Codes für den SASI-Befehl. • Programmierung des COB 0 für den Dateaustausch.
Master und vom Slave verwendet werden, um die entsprechenden Konfigurationsdaten und Programmdateien der Geräte zu generieren. Dabei muss beachtet werden, dass in beiden Konfiguration- stools die PROFIBUS-DP Meldungen zwischen Master und Slave gleich definiert werden. (Reihenfolge, Grösse etc.) Das nachfolgende Beispiel wurde mit einem Siemens Step-7 Program- miersoftware Version 4 erstellt.
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Programmierung PROFIBUS-DP Konfigurierung des Siemens S7 Masters: Kopieren der *.GSD Datei der PCD1 in das folgende Directory: Definition eines neuen Projekts: Seite 5-78 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
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PROFIBUS-DP Programmierung Einfügen der 'PCD1 *.GSD'-Datei in den Siemens S7 Konfigurator mit 'Import Station DDB Files'. Hardwarekonfiguration des Masters: - Rack - Power Supply - CPU-315-2DP Master module 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-79 (PDP-55-D.DOC)
Seite 172
Programmierung PROFIBUS-DP Auswahl der PCD1 aus PROFIBUS-DP Menü: Konfigurierung der I/O-Daten, welche mit dem Slave ausgetauscht werden: Seite 5-80 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
Seite 173
PROFIBUS-DP Programmierung Anwenderprogramm im Master, um die Slavedaten zu bearbeiten: 26/765 D1 SAIA-Burgess Electronics AG Seite 5-81 (PDP-55-D.DOC)
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Programmierung PROFIBUS-DP Konfigurierung des SAIA PCD1 Slaves: Erstellen eines neuen PG4-Projekts mit einer PROFIBUS-DP- und einer IL-Datei: Definition des Netzwerkes: Die Master-Steuerung muss nicht definiert werden. Seite 5-82 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
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PROFIBUS-DP Programmierung Definition der Meldungen, welche zwischen dem Master und dem Slave ausgetauscht werden. Dabei müssen die Daten in der gleichen Reihen- folge, der gleichen Grösse und der gleichen Datenaustauschrichtung wie beim Master definiert werden. Das Media-Mapping der Meldung 0 sieht wie folgt aus: ...
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Programmierung PROFIBUS-DP Erstellen des Anwenderprogramms für den Slave: Seite 5-84 SAIA-Burgess Electronics AG 26/765 D1 (PDP-55-D.DOC)
PROFIBUS-DP Inbetriebnahme 6. Inbetriebnahme eines PROFIBUS-DP Netzwerkes Die Inbetriebnahme eines PROFIBUS-DP Netzwerkes vollzieht sich in zwei Schritten: Überprüfung und Test der Hardware-Installation (Physical Layer) Überprüfung und Test der Schicht 7 (Konfigurierung und Datenaustausch) 6.1 Überprüfung und Test der Hardware-Installation (Physical Layer) Erfahrungsgemäss liegen die Hauptursachen von Kommunikationspro-...
Prüfen des Diagnoseflags DATA_EXCH. Dieses Flag signalisiert den Betriebszustand des Datenaustau- sches auf dem PROFIBUS-DP Netzwerk. 'H' bedeutet, dass der Datenaustausch auf dem PROFIBUS-DP Netzwerk in Betrieb ist. 'L' bedeutet, dass der Datenaustausch auf dem PROFIBUS-DP Netzwerk nicht in Betrieb ist.
Busmonitor für weiterführende Tests und Analysen einzusetzen. Ein Busmonitor ist ein Testwerkzeug für die Inbetriebnahme, die In- standhaltung und die Diagnose von PROFIBUS-DP Netzwerken. Als passives Werkzeug beeinflusst dieser den Bus in keiner Weise und benö- tigt weder eine Stationsadresse, noch muss dieser während der Projektie- rung berücksichtigt werden.
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Arbeiten mit dem Busmonitor Der Einsatz eines Busmonitors erfordert vom Anwender leider immer noch sehr weitgehende und tiefe PROFIBUS-Kenntnisse. Der Anwender muss mindestens in der Lage sein, die aufgezeichneten DP-Telegramme zu interpretieren und zu verstehen, um eine Analyse und Fehlersuche durchführen zu können.
Ein Netzwerk mit einer PCD1 Master-Steuerung und je einer PCD2 und PCD0 Kompakt-Slave-Steuerung soll erstellt werden. Master Slave 2 Slave 3 Dabei sollen via PROFIBUS-DP die folgenden Funktionen realisiert werden: Master 0 (PCD1): Keine I/O-Module Funktion: Inkrementieren eines Register 'Val_Sek' im Sekunden- takt.
Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes PROFIBUS-DP 7.1 Elektrischer Anschluss 7.1.1 Anschluss der Speisung Deckel der PCD1 und PCD2 abheben und 24 VDC Speisung gemäss fol- gendem Schema anschliessen. Funktionsmodul PCD7.F750 auf Steckplatz B der PCD1 und Funktionsmodul PCD7.F774 auf Steckplatz B der PCD2 stecken.
• Aufruf des Projekts 'Slave_2 • Anlegen von zwei Dateien im Projekt 'Slave_2' IL (AWL) mit dem Namen 'Main_2' DP (PROFIBUS-DP Network) mit dem Namen 'Network', welches auf die DP-Datei der Projekts 'Master_1' verweist. Mit der 'Browse'-Funktion kann die Datei 'Network.dp' im Projekt 'Master_1' gesucht werden.
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Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes PROFIBUS-DP • Wechsel in das Projekt 'Master_1' • Aufruf der Datei 'network.dp' durch doppelklicken auf den Namen 'network.dp'. • Einfügen des Masters PCD1 des Slaves PCD2 und des Slaves PCD0 RIO.8 I/O durch Doppelklick der entsprechenden Geräte in der 'De-...
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PROFIBUS-DP Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes • Doppelklick auf den Slave 2: Mit dem 'Browse -Knopf muss der Projektpfad des Slaves auf das Projekt 'Slave_2' verwiesen werden. • Unter den Menüpunkt 'Modules', Definition von zwei Modulen: 'Master R → Slave R 'Slave I →...
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Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes PROFIBUS-DP • Mappen (Zuweisen) der Slavemedien auf die Mastermedien mit dem 'Media Map'-Knopf • Eingabe des symbolischen Namens 'Val_Sek' beim Modul 'Master R → Slave R' • • Eingabe der absoluten Adresse 'F200' für den Master und 'I0' für den Slave beim Modul 'Slave I –>...
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PROFIBUS-DP Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes • Doppelklick auf den Slave 3 • Auswahl 'Modules' • Auswahl 'Media Map' • Definition der absoluten Adresse für die Ein- und Ausgänge des Mo- duls: Ausgänge 0 .. 7 auf Flag 300 .. 307 Eingänge 0 ..
Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes PROFIBUS-DP 7.3 Erstellen der Anwenderprogramme 7.3.1 Anwenderprogramm im Master Aufruf des IL-Editors bei 'Main_1' im Projekt 'Master_1' und Eingabe des folgenden Programmes: ; SASI für PROFIBUS-DP SASI ; SASI Text aus PROFIBUS-DP Konfigurator txt_1DP EXOB ;...
PROFIBUS-DP Schnellanleitung zur Erstellung eines PROFIBUS-DP Netzwerkes 7.3.2 Anwenderprogramm im 'Slave_2' Aufruf des IL Editors bei 'Main_2' im Projekt 'Slave_2' und Eingabe des folgende Programmes: ; Kaltstart ; SASI für Port 2 (D160 Terminal) SASI ; Text 2 ; SASI für PROFIBUS-DP...
Erfahrungsgemäss treten die meisten Fehler aber auf der Hardware-Seite auf. Es sind deshalb folgenden Punkte zu prüfen: • Sind die P und N Verbindung der RS485 PROFIBUS-DP Leitung richtig angeschlossen ? • 24 VDC Speisung der Geräte ? • Hardware- und Firmware-Versionen der Steuerungen.
Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des PROFIBUS-DP, ist im folgenden eine Kurzbeschreibung des Zustandsdiagramms (State machi- ne) eines DP-Slaves wiedergegeben. Das Zustandsdiagramm beschreibt, wie ein PROFIBUS Teilnehmer sich in welcher Situation zu verhalten hat, damit Konformität gewährleistet ist. Die ausführliche Beschreibung kann der EN 50 170 entnommen werden.
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Anhang A: Zustandsdiagramm PROFIBUS-DP Power_On Nur im Zustand "Power - On" akzeptiert ein Slave-Teilnehmer von einem Klasse 2 Master ein "Set - Slave - Address" Telegramm zum Ändern der Stationsadresse. Hierzu muss im Slave ein nichtflüchtiges Speichermedi- um zum Abspeichern der Adresse vorhanden sein.
Verwendung von PROFIBUS-DP Belastung der CPU bei Verwendung von PROFIBUS-DP Der Datenaustausch mit PROFIBUS-DP wird zum grössten Teil mit der PROFIBUS-DP Karte PCD7.F7xx bearbeitet. Trotzdem muss die CPU der PCD einen Teil der CPU Leistung für den Datenaustausch mit der PROFIBUS-DP Karte aufwenden.
1 ms-Zähler in jedem Zyklus lesen und diesen Wert vom alten Wert sub- trahieren). Grundbelastung für PROFIBUS-DP Die CPU der PCD muss, wenn mit PROFIBUS-DP gearbeitet wird, stän- dig einige Update-Aufgaben (aktualisieren der Diagnosemedias) durch- führen. Diese Update-Aufgaben werden ständig im Hintergrund zum ei- gentlichen Anwenderprogramm durchgeführt.
Anhang B: CPU Belastung und Reaktionszeiten Kommunikationsbelastung Die Kommunikationsbelastung entspricht der Zeit, welche die CPU der PCD benötigt, um die PROFIBUS-DP E/A Daten zwischen dem Pro- zessabbildspeicher der PCD und dem Speicher der PROFIBUS-DP Karte auszutauschen. Die Kommunikationsbelastung ist abhängig von der Anzahl und vom Typ (Byte oder Word) der gebrauchten PROFIBUS-DP I/O-Informatio- nen welche vom Master gelesen oder geschrieben werden müssen.
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Anhang B: CPU Belastung und Reaktionszeiten PROFIBUS-DP Communication charge of CPU with 8 to 128 Flags / Slave 1 Byte 8 Byte 16 Byte # Slaves Bild 3: Kommunikationsbelastung mit 8, 64 und 128 Flags; bis 12 Slaves. Communication charge of CPU...
Dabei müssen die folgenden Parameter bekannt sein: • Zyklusszeit des Programmes ohne PROFBIUS-DP Kommunikation • Anzahl Slaves • Anzahl und Typ der E/A Daten für PROFIBUS-DP. Die Berechnung der Zykluszeit berechnet sich dann nach folgender Formel: Gesamtbelastung =...
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Leistung für das Anwenderprogramm bis auf ca. 58%. Bei PROFIBUS-DP beträgt die CPU Leistung für das Anwenderpro- gramm, dank der PROFIBUS-DP Karte, ca. 99%. Dass heisst, dass bei PROFIBUS-DP ca. zwischen 20% und 45% mehr CPU Leistung für das Anwenderprogramm zur Verfügung steht als bei S-Bus.
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PROFIBUS-DP Anhang B: CPU Belastung und Reaktionszeiten Reaktionszeiten mit PROFIBUS-DP Bedingt durch den eigenen PROFIBUS-DP Prozessor und die sehr schnellen Übertragungsraten, sind mit PROFIBUS-DP sehr schnelle Re- aktionszeiten auf I/O Signale möglich. Die Reaktionszeit ist abhängig von folgenden Faktoren: • Zykluszeit des Anwenderprogrammes.
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Der Master wechselt jede Sekunde den Zustand des Ausgangs 'Out Z'. Dieser Ausgang wird auf das Flag 'W' kopiert, welches als Ausgang auf dem Slave definiert ist. Mittels PROFIBUS-DP wird das Flag 'W' zum Slave übertragen. Das Flag 'W' wird im Slave aus den Ausgang 'Out X' kopiert.
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PROFIBUS-DP Anhang B: CPU Belastung und Reaktionszeiten Tabelle der Messresultate mit PCD0 Slaves: mili mili mili mili micro mili 2160 400 22.71 960 400 12.8 17.2 9.96 768 400 14.4 8.12 384 400 12.8 4.65 192 400 2.95 96 400 1.65...
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Anhang B: CPU Belastung und Reaktionszeiten PROFIBUS-DP Grafische Darstellung der Messresultate: Reaction time in master -> out slave from 0.09375 to 12 MBaud; 24 Byte/Slave 12 MBaud 1.5 MBaud 0.5 MBaud 0.09375 MBaud # Slaves Bild 10: Reaktionszeit mit 93,75 und 500kBaud, 1,5 und 12 MBaud Bild 11: Reaktionszeit mit 1,5 und 12 MBaud Reaction time in master ->...
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Name http://www.saia-burgess.com Adresse GB: Electronic Controllers Tel. Datum PROFIBUS-DP mit SAIA ® Falls Sie Vorschläge zu SAIA PCD zu machen oder Fehler in diesem Handbuch gefunden haben, sind wir Ihnen für einen kurzen Bericht dankbar. SAIA-Burgess Electronics AG...
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Ihre Vorschläge: SAIA-Burgess Electronics AG...