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KURZANLEITUNG
FRENIC MEGA
Multifunktionaler
Hochleistungs-
Frequenzumrichter
3-phasig, 400 V, 0,4 bis 220 kW
SG_MEGA_DE_1.3.0
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Frenic Mega

  • Seite 1 KURZANLEITUNG FRENIC MEGA Multifunktionaler Hochleistungs- Frequenzumrichter 3-phasig, 400 V, 0,4 bis 220 kW SG_MEGA_DE_1.3.0...
  • Seite 2 Index Version Datum Verwendet von 0.4.0 Korrekturlese-Version 16.11.07 Andreas Schader, 0.5.0 Europäische Version 06.02.08 Andreas Schader 0.6.0 Zweite Korrekturlesung 19.02.08 Andreas Schader 0.7.0 Informationen hinzugefügt und einige Korrekturen 26.05.08 David Bedford vorgenommen, reduzierte Version erstellt Version genehmigt 26.06.08 David Bedford Kleine Korrekturen in Kapitel 6 4.06.08 David Bedford...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALT Kapitel Seite SICHERHEITSHINWEISE UND EINHALTUNG VON STANDARDS MONTAGE DES UMRICHTERS VERDRAHTEN DES UMRICHTERS BEDIENUNG ÜBER DAS BEDIENTEIL SCHNELLSTART/ INBETRIEBNAHME PARAMETER FEHLERSUCHE TECHNISCHE DATEN UND ABMESSUNGEN OPTIONEN...
  • Seite 4 Vorwort Wir danken Ihnen, dass Sie sich für unsere Umrichterserie FRENIC-Mega entschieden haben. Dieses Produkt wurde für den Antrieb von Dreiphasen-Induktionsmotoren für viele verschiedene Anwendungen konzipiert. Lesen Sie diese Kurzanleitung durch und machen Sie sich mit dem Umgang und der Bedienung des Produkts vertraut.
  • Seite 5: Sicherheitshinweise Und Einhaltung Von Standards

    Anwendung WARNUNG • FRENIC-Mega ist für den Antrieb eines Dreiphasen-Induktionsmotors konzipiert. Benutzen Sie ihn nicht für Einphasenmotoren oder für andere Zwecke. Dies kann zu Feuer oder Unfall führen. • FRENIC-Mega darf nicht für lebenserhaltende Systeme oder andere direkt mit der Sicherheit von Menschen zusammenhängende Zwecke verwendet werden.
  • Seite 6: Betrieb

    WARNUNG • Bei mehr als einer Umrichter-Motor-Kombination für die Verdrahtung kein mehradriges Kabel verwenden. • Schließen Sie keine Überspannungsableitung am Ausgangskreis (Sekundärkreis) des Umrichters an. Es kann zu Bränden kommen. • Stellen sicher, dass eine optionale Zwischenkreisdrossel (DCR) angeschlossen wird, wenn Leistung Versorgungsspannungstransformators über 500 kVA liegt und mindestens das 10-fache der Umrichternennleistung beträgt.
  • Seite 7: Wartung, Inspektion Und Austausch Von Teilen

    Motor automatisch. Bauen Sie Maschinen oder Geräte so auf, dass die Sicherheit nach einem Wiederanlauf immer gewährleistet ist. • Werden die Parameter falsch oder ohne vollständiges Verständnis dieses Handbuchs und des FRENIC-Mega-Anwenderhandbuchs eingestellt, kann der Motor mit Drehmoment- oder Drehzahlwerten laufen, die für die Maschine nicht erlaubt sind.
  • Seite 8: Einhaltung Europäischer Normen

    EN61800-3:2004 EN61800-5-1:2003 VORSICHT Umrichter der Serie FRENIC-MEGA sind entsprechend EN61800-3:2004 in Kategorie C2 oder C3 kategorisiert. Bei Verwendung dieser Produkte in der häuslichen Umgebung sind möglicherweise geeignete Maßnahmen erforderlich, um von diesen Produkten ausgehende Störungen zu beseitigen. Kapitel 1: Sicherheitshinweise und Einhaltung von Standards...
  • Seite 9: Montage Des Umrichters

    Kapitel 2 MONTAGE DES UMRICHTERS 2.1 Betriebsumgebung Installieren Sie den Umrichter in einer Betriebsumgebung, welche die in Tabelle 2.1 aufgeführten Anforderungen erfüllt. Tabelle 2.1 Anforderungen an die Betriebsumgebung Tabelle 2.2 Deratingfaktor des Ausgangsstroms in Anford. an Technische Bedingungen Relation zur Höhe Aufstellort Innen Ausgangsstrom-...
  • Seite 10 Bei Umrichtern mit Fremdkühlung Externe Abstrahlung (70%) Bei Fremdkühlung befindet sich der Kühlkörper, der etwa 70% der Interne Abstrahlung Gesamtwärme (Gesamtverlust) an die Umgebung abgibt, außerhalb Kühl- (30%) ventilator der Ausrüstung oder des Gehäuses. Eine Fremdkühlung reduziert daher die Wärmeabstrahlung innerhalb der Ausrüstung oder des Gehäuses erheblich.
  • Seite 11: Verdrahten Des Umrichters

    Kapitel 3 VERDRAHTEN DES UMRICHTERS Befolgen Sie die unten beschriebenen Schritte. (In der folgenden Beschreibung wurde der Umrichter bereits installiert). 3.1 Abnehmen und Montieren der Frontabdeckung und der Kabelführung (1) Gilt für Umrichter mit einer Leistung bis 22 kW Zuerst die Befestigungsschrauben der Frontabdeckung lösen; die Abdeckung an beiden Seiten festhalten und nach unten schieben; Abdeckung nach vorne kippen und dann nach oben ziehen, wie in der Abbildung gezeigt.
  • Seite 12: Anordnung Der Steuerklemmen (Gilt Für Alle Umrichtertypen)

    Tabelle 3.1 Eigenschaften der Leistungsklemmen Größe Anzugs- Versorgungs- Motornennleistung HD/LD- Größe Klemmen- Anzugsmoment Siehe Umrichtertyp moment spannung (kW) schraube (N·m) auch Modus dungssc (N·m) hraube FRN5.5G1S-4 Abb. FRN7.5G1S-4 FRN11G1S-4 FRN15G1S-4 18,5 Abb. FRN18.5G1S-4 dreiphasig, FRN22G1S-4 400 V FRN30G1S-4 FRN37G1S-4 Abb. 13,5 FRN45G1S-4 13,5...
  • Seite 13 Schaltstecker für die Lüfter-Spannungsversorgung (CN R und CN W) (für 200-V-Serien mit 37kW oder mehr und 400-V-Serien mit 75 kW oder mehr) Die FRENIC-MEGA-Standardserie akzeptiert einen über Zwischenkreis angeschlossenen Stromeingang in Kombination mit einem PWM-Wandler. Die 200- V-Serie mit 37 kW oder mehr und die 400-V-Serie mit 75 kW oder mehr enthalten jedoch wechselstromgesteuerte Komponenten, z.B. Wechselstromlüfter.
  • Seite 14: Verdrahtung Der Leistungs-, Erdungs- Und Steuerklemmen

    3.4 Verdrahtung der Leistungs-, Erdungs- und Steuerklemmen *1 Einen empfohlenen Kompaktleistungsschalter (MCCB) oder eine Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD) bzw. einen Fehlerstromschutzschalter (ELCB) (mit Überstromschutz) als Leitungsschutz in den Primärkreis des Umrichters einbauen. Stellen Sie sicher, dass die Leistung des Schutzschalters der empfohlenen Leistung entspricht oder geringer ist als diese.
  • Seite 15 *8 Für Steuersignalleitungen verdrillte oder geschirmt-verdrillte Drähte verwenden. Wenn geschirmt-verdrillte Drähte verwendet werden, ist die Abschirmung an die Massean- schlüsse des Steuerstromkreises anzuschließen. Um Fehlfunktionen durch Störungen zu vermeiden, ist die Steuerleitung möglichst getrennt von der Hauptleitung zu halten (Empfehlung: mindestens 10 cm). Die Leitungen nie im selben Leitungskanal führen. Steuer- und Hauptleitungen im rechten Winkel kreuzen. *9 Der Anschlussplan zeigt werksseitige Standardfunktionen, die den digitalen Eingangsklemmen [X1] bis [X7], [FWD] und [REV], Transistorausgangsklemmen [Y1] bis [Y4] und Relaiskontaktausgangsklemmen [Y5A/C] und [30A/B/C] zugeordnet sind.
  • Seite 16 Anschließen/Lösen der Leitungen an eine/von einer Steuerklemme Das Leitungsende 8 bis 10 mm abisolieren, siehe untenstehende Abbildung. Abisolierlänge des Leitungsendes 8 bis 10 mm Schraubendreher (Form der Spitze) Flach (0,6 x 3,5 ㎜) Die empfohlene Abmantelungslänge gilt bei Litzen nach dem Verdrillen. Liegt die Abmantelungslänge außerhalb des vorgeschriebenen Bereichs, kann es sein, dass der Draht nicht fest eingeklemmt wird oder dass es zu Kurzschlüssen mit anderen Leitungen kommt.
  • Seite 17 [C1] PTC/NTC (1) Anschluss des PTC (Positive Thermistorein- Temperature Coefficient)/NTC gang (Negative Temperature Coeffi- cient)-Thermistors für den Mo- <Steuerkreis> DC+10 V torschutz. Stellen Sie sicher, Widerstand 27kΩ (Betriebspegel) dass der Schiebeschalter SW5 auf der Steuerungsplati- Komparator ne sich in der Stellung Externer Alarm PTC/NTC befindet (siehe Ab-...
  • Seite 18 (1) Verschiedene Signale, beispielsweise "Austrudeln", "Externe Alarmauslösung akti- [X1] Digital- vieren" und "Festfrequenz einstellen", können den Klemmen [X1] bis [X7], [FWD] eingang 1 und [REV] durch Einstellen der Parameter E01 bis E07, E98 und E99 zugeordnet werden . Nähere Informationen hierzu sind in Kapitel 6 zu finden. [X2] (2) Eingangsmodus, d.
  • Seite 19 <Technische Daten zum Stromkreis der Klemme [EN]> <Control circuit> Größe Item Min. Max. <Steuerkreis> +24 VDC Steuer- Operating [PLC] ON level 22 V 27 V EIN-Zustand spannung voltage OFF level (SOURCE) AUS-Zustand Optokoppler (SOURCE) Photocoupler [EN] Operating Laststrom im current EIN-Zustand (Eingangs- 5 mA 10 mA...
  • Seite 20 Tabelle 3.3 Symbole, Namen und Funktionen der Steuerklemmen (Forts.) Symbol Name Funktionen Programmable Programmable <Steuerkreis> <Steuerkreis> Steuerung <Control circuit> <Control circuit> logic controller logic controller [PLC] SINK [PLC] SINK SOURCE SOURCE [X1] t o [ X7], [X1] to [X7], Photocoupler Photocoupler [FWD], [REV] Optokoppler...
  • Seite 21 [CMY] Transistor- Bezugspotentialklemme für Transistorausgangssignale ausgangs- Diese Klemme ist gegen die Klemmen [CM] und [11]s elektrisch isoliert. Bezugspo- tential Anschließen der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) an Klemme [Y1], [Y2], [Y3] oder [Y4] Abb. 3.11 zeigt zwei Beispiele einer Stromkreisverbindung zwischen dem Transistorausgang des Um- richtersteuerkreises und einer SPS.
  • Seite 22: Einstellen Der Schiebeschalter

    USB- USB-Port Ein USB-Anschluss (Mini-B), der einen Umrichter mit einem PC verbindet. Die auf (am Bedien- dem Computer laufende FRENIC Loader Software unterstützt die Bearbeitung der schluss teil) Parameter, ihre Übertragung zum Umrichter, ihre Überprüfung, den Testlauf eines Umrichters und die Überwachung des Umrichter-Laufzustands.
  • Seite 23 Schaltet die Eigenschaft der Analogeingangsklemme [C1] zwischen der Analogeinstellung Stromeingang, PTC- Thermistoreingang und NTC-Thermistoreingang um. Wenn diese Schaltereinstellung geändert wird, müssen auch die Daten des Parameters H26 geändert werden. Daten von H26 Funktion Analogeinstellung Stromeingang (werksseitige Standardeinstellung) PTC-Thermistoreingang PTC/NTC 1 (Alarm) oder 2 (War- nung) NTC-Thermistoreingang PTC/NTC...
  • Seite 24: Bedienung Über Das Bedienteil

    Kapitel 4 BEDIENUNG ÜBER DAS BEDIENTEIL LED-Monitor, Tasten und LED-Anzeigen auf dem Bedienteil Bedienteil umfasst einen 7-segment vierstelligen LED-Monitor, sechs LED Monitor Tasten fünf LED-Anzeigen (siehe Abbildung rechts). Anzeige Über das Bedienteil können Sie den AB Taste Motor starten stoppen, RUN LED Betriebsstatus überwachen,...
  • Seite 25: Übersicht Über Die Betriebsarten

    Das Bedienteil kann außerdem als temporärer Speicher eingesetzt werden; hierzu werden die Informationen zum Betriebsstatus gespeichert, das Bedienteil vom Umrichter getrennt und an einen PC angeschlossen, auf dem die FRENIC Loader Software installiert ist. Die Daten können dann in einem Büro oder an einem anderen Ort abgerufen werden.
  • Seite 26: Schnellstart/ Inbetriebnahme

    Die Umrichterserie FRENIC-MEGA kann mit zwei verschiedenen Bemessungswerten betrieben werden: “high duty“ (HD) für Anwendungen mit hoher Last und „low duty“ (LD) für Anwendungen mit geringer Last. Über den Parameter F80 wird der FRENIC-MEGA zwischen dem Modus HD und LD umgeschaltet.
  • Seite 27 Beim Umschalten in den LD-Modus wird die Motornennleistung (P02*) nicht automatisch auf diejenige eines Motors verändert, dessen Leistung eine Größenordnung höher ist; die Daten für P02* müssen also so konfiguriert werden, dass sie zu der jeweiligen Motornennleistung passen. 5.4 Auswahl der gewünschten Motorantriebsregelung FRENIC-MEGA unterstützt folgende Motorantriebsregelung: F42* Basis- Drehzahl-...
  • Seite 28 Dynamische Drehmoment-Vektor-Regelung Um das maximale Drehmoment eines Motors zu erzielen, wird bei dieser Regelung das Motordrehmoment für die angelegte Last berechnet und zur Optimierung des Spannungs- und des Stromvektorausgangs eingesetzt. Bei Auswahl dieser Regelung werden die automatische Drehmomentanhebung sowie die Schlupfkompensation aktiviert. Diese Regelung verbessert die Reaktion des Systems auf Störungen von außen, beispielsweise Lastschwankungen, sowie die Regelgenauigkeit der Motordrehzahl.
  • Seite 29 Selbstoptimierungsverfahren (1) Auswahl der Optmierungsart Überprüfen Sie die Maschinensituation und wählen Sie "Selbstoptimierung bei stehendem Motor (P04* = 1)" oder "Selbstoptimierung bei laufendem Motor (P04* = 2)." Passen Sie bei der letztgenannten Optimierung die Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten an (F07* und F08*) und geben Sie die Drehrichtung entsprechend der tatsächlichen Drehrichtung der Maschine ein. Motorparameter, die bei einer Auswahlbedingung P04* Daten...
  • Seite 30 Falls einer dieser Fehler auftritt, beseitigen Sie die Fehlerursache und führen Sie die Selbstoptimierung ein zweites Mal durch; oder wenden Sie sich an Ihren Fuji Electric Vertragshändler. Falls an den Ausgangskreis (Sekundärkreis) des Umrichters ein Ausgangsfilter angeschlossen ist, kann das Ergebnis der Selbstoptimierung nicht sichergestellt werden.
  • Seite 31 Motor kann gedreht werden, vorausgesetzt, dies kann sicher Leerlaufstrom (P06*) Selbstoptimierung von %R1, erfolgen. Primärwiderstand (%R1) (P07*) %X und der Nenn- Das beste Selbstoptimierungsergebnis Leckreaktanz (%X) (P08*) Schlupffrequenz bei erreicht man, wenn während dieses Nenn-Schlupffrequenz (P12*) Selbst- stehendem Motor. Verfahrens an den Motor keine Last optimierung bei Magnetische Sättigungsfaktoren 1 Nochmalige...
  • Seite 32: Parametergrundeinstellungen Für F42

    5.8 Motorfunktionsprüfung mit laufendem Umrichter durchführen WARNUNG Werden die Parameter falsch oder ohne vollständiges Verständnis dieses Bedienungshandbuchs und des FRENIC-MEGA- Anwenderhandbuchs eingestellt, kann der Motor mit Drehmoment- oder Drehzahlwerten laufen, die für die Maschine nicht erlaubt sind. Es kann zu Unfällen oder Verletzungen kommen.
  • Seite 33: Vorbereitung Für Den Praktischen Betrieb

    5.9 Vorbereitung für den praktischen Betrieb Nach Überprüfen des normalen Motorlaufs mit Umrichter in einem Testlauf den Motor mit den Maschinen verbinden und die Verdrahtung für den praktischen Betrieb vornehmen. (1) Konfigurieren Sie die auf die Anwendung bezogenen Betriebsparameter der Maschine. (2) Überprüfen Sie die Schnittstellen zu den Peripherie-Stromkreisen.
  • Seite 34: Parameter

    Je nachdem, welche Funktionen ihnen zugewiesen wurden, können einige Signale nicht auf Active-OFF umschalten. In den nachstehenden Tabellen sind die Parameter aufgeführt, die für die Umrichterserie FRENIC-MEGA zur Verfügung stehen. In den nachstehenden Tabellen sind die Parameter aufgeführt, die für die Umrichterserie FRENIC-MEGA zur Verfügung stehen.
  • Seite 35 Wiederanlauf nach kurzzeitigem Netzausfall 0 bis 5 (Betriebsmodus) Frequenzbegrenzung (obere) 0,0 bis 500.0 Hz Frequenzbegrenzung (untere) 0,0 bis 500,0 Hz Frequenzoffset (Frequenzsollwert 1) -100.00% to 100.00% Gleichstrombremse 1 (Brems-Startfrequenz) 0,0 bis 60,0 Hz (Bremspegel) 0% bis 100% (HD-Modus), 0% bis 80% (LD-Modus) (Bremszeit) 0.00 (Disable);...
  • Seite 36 E-Codes: Erweiterungs-Anschlussfunktionen Werksei Para- Bezeichnung Einstellbereich nstellun meter Die Auswahl der Parameterdaten ordnet die entsprechende Funktion E01 Funktion Anschluss [X1] den Anschlüssen [X1] bis [X7] , wie nachstehend aufgeführt, zu. E02 Funktion Anschluss [X2] 0 (1000): Festfrequenz einstellen (Stufen 0 bis 1) (SS1) E03 Funktion Anschluss [X3] 1 (1001): Festfrequenz einstellen (Stufen 0 bis 3) (SS2) E04 Funktion Anschluss [X4]...
  • Seite 37 73 (1073): Laufzeit des über Netzstrom angetriebenen Motors 2 zählen (CRUN-M2) 74 (1074): Laufzeit des über Netzstrom angetriebenen Motors 3 zählen (CRUN-M3) 75 (1075): Laufzeit des über Netzstrom angetriebenen Motors 4 zählen (CRUN-M4) 76 (1076): Negative Schlupfkompensation auswählen (DROOP) 77 (1077): PG-Alarm aufheben (PG-CCL) E10 Beschleunigungszeit 2 0,00 bis 6000 s E11 Verzögerungszeit 2...
  • Seite 38 43 (1043): Unter PID-Regelung (PID-CTL) 44 (1044): Motor stoppt wegen langsamem Durchfluss unter PID- Regelung (PID-STP) 45 (1045): Geringes Ausgangsdrehmoment erkannt (U-TL) 46 (1046): Drehmoment erkannt 1 (TD1) 47 (1047): Drehmoment erkannt 2 (TD2) 48 (1048): Motor 1 ausgewählt (SWM1) 49 (1049): Motor 2 ausgewählt (SWM2) 50 (1050): Motor 3 ausgewählt (SWM3) 51 (1051): Motor 4 ausgewählt (SWM4)
  • Seite 39 E52 Bedienteil (Menüanzeigenmodus) 0: Parameterdaten-Bearbeitungsmodus (Menüs 0, 1 und 7) 1: Parameterdaten-Prüfmodus (Menüs 2 und 7) 2: Vollmenümodus E54 Frequenzerkennung 3 (Pegel) 0,0 bis 500,0 Hz 0,00 (Deaktivieren); Stromwert von 1 bis 200% des Umrichter- E55 Stromerkennung 3 (Pegel) Nennstroms (Timer) 0,01 bis 600,00 s E61 Erweiterte Funktion Anschluss [12] 0: Keine...
  • Seite 40 C36 Analogeingangseinstellung für [C1] (Offset) -5,0% bis 5,0% (Verstärkung) 0,00% bis 200,00% (Signalzeitfilter) 0,00 bis 5,00s 0,05 (Verstärkungs-Basispunkt) 0,00% bis 100,00% C41 Analogeingangseinstellung für [V2] (Offset) -5,0% bis 5,0% (Verstärkung) 0,00% bis 200,00% (Signalzeitfilter) 0,00 bis 5,00 s 0,05 (Verstärkungs-Basispunkt) 0,00% bis 100,00% (Polarität) 0: Bipolar 1: Unipolar C50 Offset (Frequenzsollwert 1) (Offset-Basispunkt) 0,00% bis 100,00%...
  • Seite 41 H-Codes: Höhere Funktionen Werksei Para- Bezeichnung Einstellbereich nstellun meter H03 Parameterinitialisierung 0 bis 5 H04 Auto-Reset (Anzahl) 0: Deaktivieren; 1 bis 10 (Reset-Intervall) 0,5 bis 20,0 s H06 Lüfterabschaltung 0: Deaktivieren (immer in Betrieb), 1: Aktivieren (EIN/AUS steuerbar) H07 Beschleunigungs-/Verzögerungskennlinie 0: Linear 1: S-Kurve (schwach) 2: S-Kurve (nach Belieben, entsprechend Parameter H57 bis H60)
  • Seite 42 H57 Beschleunigungsbereich der 1. S-Kurve 0% bis 100% (ansteigende Flanke) H58 Beschleunigungsbereich der 2. S-Kurve 0% bis 100% (abfallende Flanke) H59 Verzögerungsbereich der 1. S-Kurve 0% bis 100% (ansteigende Flanke) H60 Verzögerungsbereich der 2. S-Kurve 0% bis 100% (abfallende Flanke) H61 UP/DOWN-Steuerung 0: 0,00 Hz;...
  • Seite 43 A-, b-, r-Codes: Parameter für Motor 2, 3, 4 Werksei Para- Bezeichnung Einstellbereich nstellun meter _01 Maximale Frequenz 2, 3, 4 25,0 bis 500,0 Hz _02 Eckfrequenz 2, 3, 4 25,0 bis 500,0 Hz _03 Nennspannung bei Eckfrequenz 2, 3, 4 0: Spannung proportional zur Eingangsspannung ausgeben 160 bis 500: AVR-geregelte Spannung ausgeben _04 Maximale Ausgangsfrequenz 2, 3, 4...
  • Seite 44: J-Codes: Anwendungsfunktionen

    _39 Auswahl Motor 2, 3, 4 0 bis 4 Schlupfkompensation 2, 3, 4 Wie H68 (Betriebsbedingungen) Glättung der Ausgangsstromschwankung für Motor 0,00 bis 0,40 2, 3, 4 Motor/Parameterumschaltung 2, 3, 4 0: Motor (Umschalten auf Motor 2, 3, 4); 1: Parameter (Umschalten auf (Auwahl) bestimmte b-Codes) Drehzahlregelung 2, 3, 4...
  • Seite 45 PID-Regelung (Filter für Drehzahlsollwert) 0,00 bis 5,00 s (Tänzer-Bezugsposition) -100% bis 0% bis 100% 0: Deaktiviert Wechsel der PID-Konstanten; 1% bis 100% (manuell (Erkennungsband für Tänzer-Positionsfehler) eingestellter Wert) P (Verstärkung) 2 0,000 bis 30,000 mal I (Integralzeit) 2 0,0 bis 3600,0 s D (Differentialzeit) 3 0,00 bis 600,00 s (Auswahl PID-Regelblock) 0 bis 3 Bremssignal...
  • Seite 46 (Fehlererkennungszeit für fehlende Antwort) 0: Keine Erfassung; 1 bis 60 s (Antwortintervall) 0,00 bis 1,00 s 0,01 (Protokolleinstellung) 0: Modbus RTU-Protokoll 1: FRENIC Loader Protokoll (SX-Protokoll) 2: Fuji-Universalumrichterprotokoll RS-485-Kommunikation (Stationsadresse) 1 bis 255 (Kommunikationsfehler) Wie y02, jedoch gilt y13 anstelle von y03...
  • Seite 47 Bus-Verbindungsfunktion (Auswahl) 0 bis 3 Loader-Verbindungsfunktion (Auswahl) 0 bis 3 6,00 s für Umrichter mit einer Leistung von 22 kW oder weniger; 20.00 s für Umrichter mit 30 kW oder mehr. Die Werkseinstellung ist je nach Umrichterleistung unterschiedlich. Der Nennstrom des Motors wird automatisch eingestellt, abhängig von der Einstellung der Funktion P02. 5,0 min für Umrichter mit einer Leistung von 22 kW oder weniger;...
  • Seite 48: Fehlersuche

    Kapitel 7 FEHLERSUCHE WARNUNG Wenn eine der Schutzfunktionen aktiviert wurde, muss zunächst die Ursache beseitigt werden. Nachdem überprüft wurde, dass alle Laufbefehle AUS geschaltet sind, kann dann der Alarm freigegeben werden. Wenn der Alarm aufgehoben wurde und ein Laufbefehl noch EIN- geschaltet ist, kann der Umrichter den Motor mit Strom versorgen und antreiben.
  • Seite 49: Technische Daten Und Abmessungen

    Kapitel 8 TECHNISCHE DATEN UND ABMESSUNGEN 8.1 Standardmodell (Ausführung mit eingebautem EMV-Filter) 8.1.1 400 V-Reihe 3-Phasig (Umrichter im HD- und LD-Modus) Modell Technische Daten (FRN G1E-4 ) _ _ _ 0,75 18,5 (4,0) 0,75 18,5 Motornennleistung (4,0) (kW) – – –...
  • Seite 50 8.2 Abmessungen (0,4 bis 220kW) Kapitel 8: Techische Daten und Abmessungen...
  • Seite 51: Optionen

    Kapitel 9 OPTIONEN Name der Option Funktion und Anwendung Mit der Zwischenkreisdrossel werden die Oberschwingungen im Eingangsstrom (Netzversorgung) des Umrichters reduziert. Zwischenkreisdrossel (DCRE) Hinweis: VERGESSEN SIE NICHT, vor dem Einbau dieser Option die Brücke zwischen P1 und P(+) zu entfernen. Installieren Sie einen Ausgangsfilter zwischen Umrichter und Motor, um (hauptsächlich weil das Motorkabel lang ist): 1) Die Spannungsspitzen an den Motorklemmen zu reduzieren (und damit die Motorisolierung zu...
  • Seite 52: Kontaktinformationen

    KONTAKTINFORMATIONEN Zentrale Europa Zentrale Japan Fuji Electric Europe GmbH Fuji Electric Systems Co., Ltd Goethering 58 Gate City Ohsaki East Tower, 63067 Offenbach/Main 11-2 Osaki 1-chome, Shinagawa-ku, Deutschland Chuo-ku Tel.: +49 (0)69 669029 0 Tokio 141-0032 Fax: +49 (0)69 669029 58 Japon info_inverter@fujielectric.de Tel: +81 3 5435 7280...

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