Bedienungs- und Montageanleitung
Rauchwarnmelder DS 6200
mit Schnittstelle für Funk- oder Relaismodule
Kurzbeschreibung des Melders
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Batteriebetriebener Rauchwarnmelder nach dem Streulichtprinzip
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Fehlalarmsicher durch leistungsstarke Messkammer
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Frühe, sichere Branderkennung; hohe Betriebssicherheit durch intelligente
Auswertung des Messkammersignals
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VdS anerkannt (auch für den Betrieb in Wohnwagen und Wohnmobilen)
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Störungsüberwachung für Messkammersignal, -elektronik und
Batteriespannung
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Formschönes Design
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Lautstarker Warnton mind. 85 dB(A)/3m im Alarmfall
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Anwendungstemperaturbereich – 10° bis +60° C
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Drahtgebundene Vernetzung von bis zu 40 Rauchwarnmeldern DS 6200
untereinander möglich (optional, je nach Typ)
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Optionales Funk- oder Relaismodul zur Funkvernetzung bzw. zum Weiter-
leiten des Alarmsignals
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Lebensdauer der Batterie: ca. 2 Jahre mit Alkaline-Batterie, bis zu 10 Jahre
mit Lithium-Batterie
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Notwendiger Batteriewechsel wird 30 Tage lang optisch und akustisch
angezeigt
Sicherheitshinweise
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Der Rauchwarnmelder erzeugt einen sehr lauten und schrillen Ton, der das
Gehör schädigen kann. Halten Sie deshalb beim Funktionstest einen Min-
destabstand von 50 cm ein.
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Rauchwarnmelder erkennen nur den Rauch eines Brandes, nicht aber die
Flamme selbst.
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Rauchwarnmelder löschen keinen Brand. Bringen Sie daher sich und Ihre
Angehörigen im Brandfall in Sicherheit und rufen Sie die Feuerwehr.
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Der Rauchwarnmelder überwacht nur einen begrenzten Bereich im Umfeld
des Montageortes. Installieren Sie ausreichend viele Melder, um den ge-
samten Wohnbereich abzudecken und optimalen Schutz zu gewährleisten.
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Menschen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss werden von dem Signalton
möglicherweise nicht geweckt.
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Verwenden Sie zur Spannungsversorgung keine wiederaufladbaren Batte-
rien (Akkus) oder Netzgeräte. Sie können Funktionsstörungen oder einen
vorzeitigen Ausfall des Gerätes verursachen.
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Überstreichen Sie den Rauchwarnmelder nicht mit Farbe.
Montageort
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Rauchwarnmelder werden vor allem in Schlafräumen und Fluren installiert,
damit Sie nachts bei einem Rauchalarm geweckt werden. In Gebäuden mit
mehreren Stockwerken sollte zusätzlich in jeder Etage mindestens ein
Rauchwarnmelder im Flur montiert sein. Optimalen Schutz bieten Rauch-
warnmelder in jedem Wohnraum sowie in Treppenhäusern.
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Eine frühestmögliche Raucherkennung ist gegeben, wenn der Rauch-
warnmelder in der Mitte des Raumes an der Decke montiert wird. Sollte
dieses nicht möglich sein, halten Sie einen Mindestabstand von 50 cm zur
Wand ein.
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In größeren Häusern können Sie mehrere vernetzte Rauchwarnmelder
einsetzen, um die gesamte Wohnfläche abzusichern. Wird von einem
Rauchwarnmelder Rauch detektiert, löst er Alarm aus und aktiviert alle an-
geschlossenen Rauchwarnmelder, die dann ebenfalls Alarm geben. So
werden Sie z.B. in der Nacht von Ihrem vernetzten Rauchwarnmelder im
Schlafzimmer geweckt, wenn der Rauchwarnmelder im Keller Rauch er-
kennt.
Ungeeignete Montageorte
Um Fehlalarme und Fehlfunktionen zu vermeiden, montieren Sie den Rauch-
warnmelder nicht:
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In Räumen, in denen unter normalen Bedingungen starker Wasserdampf,
Staub oder Rauch entsteht (z.B. Bad, Küche).
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In der Nähe von Feuerstätten und offenen Kaminen.
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In der Nähe von Belüftungsschächten, da der Luftstrom unter Umständen
verhindern kann, dass Rauch zum Melder gelangt.
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In der Nähe von Satelliten-Leitungen, Leuchtstoffröhren und Energiespar-
lampen (Mindestabstand: 50 cm).
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In Räumen, in denen Temperaturen unter 0° C bzw. über +60° C
herrschen.
Installation und Inbetriebnahme
1.
Montieren Sie den Sockel (1) mit dem beiliegenden Montagematerial (3).
Verwenden Sie keine Senkkopfschrauben.
2.
Falls die Leitung zur Vernetzung mehrerer Rauchwarnmelder "auf Putz"
zugeführt wird, brechen Sie mit einem Schraubendreher o.ä. eine der 4
Kabeleinführungs-Öffnungen (2) heraus.
3.
Führen Sie gegebenenfalls die entsprechenden Arbeitsschritte zum Ver-
netzen mehrerer Rauchwarnmelder durch. Lesen Sie dazu das Kapitel
"Vernetzung von Rauchwarnmeldern".
4.
Verbinden Sie die 9V-Blockbatterie mit
dem Batterieanschluss und setzen Sie
die Batterie in das Batteriefach ein.
5.
Stecken Sie den Rauchwarnmelder (4)
in den Sockel und arretieren Sie ihn
durch
Drehen
Hinweis: Ohne eingelegte Batterie rastet
der Rauchwarnmelder im Sockel nicht
.
ein
6.
Führen Sie einen Funktionstest durch
(siehe Kapitel "Funktionstest").
Drahtgebundene Vernetzung von
Rauchwarnmeldern (Optional)
Sofern der Melder mit einer Vernetzungsklemme ausgestattet ist, können Sie bis
zu 40 Rauchwarnmelder des Typs DS 6200 per Kabel miteinander verbinden, um
das Alarmsignal eines Melders an andere Melder weiterzuleiten. Die Verbindung
der Melder erfolgt parallel mit einer zweiadrigen Leitung (z.B. Telefonkabel: J-
Y(St)Y 2x2x0,6 mm). Die Gesamtleitungslänge des Meldernetzes darf 450 m
nicht überschreiten.
Zum
Vernetzen
der Rauchwarnmelder
gehen Sie wie folgt vor:
1.
Ziehen Sie den Klemmblock (7) von
der Platine ab.
2.
Verbinden Sie die Klemmen mit der
Leitung. Achten Sie auf die Polung:
Plus an Plus und Minus an Minus!
3.
Stecken Sie den Klemmblock wieder
auf die Platine.
4.
Verbinden Sie die weiteren Melder
auf die gleiche Weise.
Einsatz in Wohnwagen und Wohnmobilen
Der Rauchwarnmelder DS 6200 wurde vom VdS auch für den Einsatz in Wohn-
wagen und Wohnmobilen gem. EN 14604 anerkannt. Beachten Sie dazu bitte
folgende, zusätzliche Hinweise:
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In Wohnwagen und Wohnmobilen besteht eine erhöhte Gefahr von Fehl-
alarmen aufgrund von Staub, Kochdämpfen, etc.
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Extreme Temperaturschwankungen können die Betriebsdauer der verwen-
deten Batterien beeinflussen.
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Wenn der Wohnwagen längere Zeit nicht benutzt wurde, ist ein Funktions-
test durchzuführen, um die Betriebsbereitschaft des Melders zu überprüfen.
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Art.-Nr.: 1.62.01, 1.62.02
im
Uhrzeigersinn.