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Uni-Line Smart-Sense SMART 2000 Installationshandbuch

Uni-line digitaler programmierbarer thermostat
by Uni-Line®
SMART 2000
Digitaler Programmierbarer Thermostat
Installationshandbuch
www.robertshaw.com
7/15 – 352-00207-001 RevB German
©2015 Robertshaw
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Uni-Line Smart-Sense SMART 2000

  • Seite 1 Uni-Line® SMART 2000 Digitaler Programmierbarer Thermostat Installationshandbuch www.robertshaw.com 7/15 – 352-00207-001 RevB German ©2015 Robertshaw...
  • Seite 2: Wichtige Sicherheitshinweise

    WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE WARNUNG: STROMSCHLAGGEFAHR – Den Strom an der Hauptstromquel- le durch Ausschrauben der Sicherung oder Umschalten des Leistungsschalters in die AUS-Stellung vor dem Installieren, Entfernen oder Reinigen des Thermostats abschalten. WARNUNG: BRAND- UND STROMSCHLAGGEFAHR - Dieses Gerät sollte von einem ausgebildeten Servicetechniker unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften installiert werden.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALT Installation Anbringung des SMART 2000 Thermostat Vorbereitung der Installation Verdrahtungspläne Vor dem Einschalten der Stromversorgung Inbetriebnahme (Commissioning Mode) Steuerlogik Advanced Installer Einstellungen Öffnen des Advanced Installer Menüs Anwendung des Advanced Installer Menüs Funktion Verwendung von Ferntemperatursensoren Verdrahtung von Außenluftsensoren Verdrahtung von Fernlufttemperatursensoren Sensoren zur Berechnung der Durchschnittstemperatur Fernschaltfunktionen (EIN / AUS)
  • Seite 4 Verwendung des Belegt-Modus (Occupancy Mode) Überwachung der Zuluft-Temperatur Erweiterte Funktionen ModBus-Kommunikation Factory Test Mode (Werkstest-Modus) High and Low Balance Points (Hohe u. niedrige Abgleichpunkte) Einrichten der STOPP-Heizung und Kühlung-Funktionen Adaptive Recovery (Adaptiver Wiederanlauf) Einschalten des Systems Technische Daten Fehlerbehebung Herstellergarantie...
  • Seite 5 Dieses Dokument wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Uni-Line ® übernimmt keine Verantwortung für Fehler oder Auslassungen. Der Benutzer trägt die Verantwortung dafür sicherzustellen, dass der Thermostat und sämtliche Anschlussgeräte gemäß ihren Spezifikationen und auf sichere Art und Weise betrieben werden. Uni-Line behält sich das Recht von Änderungen der technischen Daten ohne vorherige Ankündigung vor.
  • Seite 6: Installation

    INSTALLATION Wie bei jeder Klimaanlagenmontage ist die sorgfältige Installierung der ausschlaggebende Faktor eines erfolgreichen Ergebnisses. Die Belohnung für die dabei investierte Zeit sind zufriedene Kunden und weniger Service-Anrufe. Die für die Installierung des SMART 2000 Thermostats notwendigen Schritte sind: 1. Lesen und Verstehen dieses Handbuchs und der Bedienungsanleitung. 2. Befestigung der Rückplatte an einem geeigneten Platz. 3. Einstellen der acht DIP-Schalter gemäß den Anforderungen des Projekts bzw. des Benutzers.
  • Seite 7: Anbringung Des Smart 2000 Thermostat

    Montage des SMART 2000 Thermostat WICHTIG: Die Genauigkeit des SMART 2000 ist abhängig von der Genauigkeit des integrierten Temperatursensors oder des oder der optionalen Ferntemperatursensor(en). Der Thermostat sollte an einer Stelle installiert werden, an der die typische Raumtemperatur herrscht. Nicht in der Nähe des Fußbodens, in Zugluft, hinter Türen oder an unisolierten Außenwänden installieren. Den Thermostat nicht in direkter Sonneneinstrahlung und 120-150 cm über dem Fußboden anbringen.
  • Seite 8 • Die oberen Hälfte weiter hochklappen. Dabei werden das Scharnier der dekorativen Abdeckung und die Haltelaschen der oberen Hälfte der Abdeckung gelöst. • Die Leitungen durch die große Öffnung der Rückplatte ziehen. • Die Rückplatte an die Wand anlegen und mit geeigneten Befestigungsmitteln (Abb.
  • Seite 9: Vorbereitung Der Installation

    Vorbereitung der Installation Uhrbatterie Schalter 1 - 8 Schalter für ModBus Abschlusswiderstand Abb. 3 Der SMART 2000 hat zusätzlich zur standardmäßigen Verdrahtung: • Zwei Schaltergruppen (DIP-Schalter) • Anschlussklemmen für ModBus-Kommunikation (auf OFF lassen, wenn Kommunikationsfehler auftreten) • Zwei Anschlussklemmen für Fernsensoren und Kontaktschalter • Batterie für Programmsicherung (Lithium, Typ CR1220)
  • Seite 10 Die Schalter müssen für jede Anlagenkonfiguration korrekt eingestellt werden. Dazu folgende Schritte befolgen: 1. Siehe Einstellungen in Tabelle 1. 2. Die Beschreibungen der Schalter durchlesen. 3. Notwendige Schalterstellungen markieren oder notieren. 4. Suchen Sie in den nachfolgenden Abbildungen nach dem Verdrahtungsplan, der genau auf Ihre Anlage zutrifft. 5. Prüfen Sie die Schalterstellungen 1:1 gegen den Verdrahtungsplan. Bei Diskrepanzen zwischen der dort angegebenen Liste und Ihrer Einstellungen, prüfen Sie Ihre Liste.
  • Seite 11 Tabelle 1 Einstellungen der Hardware-Schalter (Vollständig beschrieben auf den nächsten Seiten) Schalter Off (Aus) On (An) S1 – Gebläsegeschwindigkeiten Gebläse mit 1 Gebläse mit 3 Geschwindigkeit Geschwindigkeiten (2 Heizen / 2 Kühlen) (1 Heizen / 1 Kühlen) S2 – Anlagentyp Heizen / Kühlen Wärmepumpe (O/B-Klemmen) S3 –...
  • Seite 12: Schalter 4 - Umschaltventil Oder Gebläsemodus

    Schalter 1 – Relaisbelegung Schalter 1 steuert die Funktion des Gebläserelais als entweder: 3 Gebläsegeschwindigkeiten mit 1 Heiz- und 1 Kühlbetrieb ODER 1 Gebläsegeschwindigkeit mit 2 Heiz- und 2 Kühlbetrieben. Schalter 2 – Anlagentyp Beide Anlagentypen, d.h. Heizung mit Zusatzkühlsystem und Wärmepumpen können gesteuert werden Heiz- / Kühlanlagen: W-Klemme(n) nur für Heizen und Y-Klemme(n) nur für Kühlen Wärmepumpen: Y-Klemme(n) für Heizen UND Kühlen. Klemme W1 steuert das Umschaltventil, das den Heiz- oder Kühlmodus bestimmt.
  • Seite 13 Schalter 5 – Gegenzyklus-Zeitgeber Zum Schutz bestimmter Typen von Klimaanlagen wird bevorzugt, dass der Kompressor nach seiner Abschaltung unter keinen Umständen innerhalb von vier Minuten wieder anläuft. HINWEIS: Wenn der Thermostat zum ersten Mal mit Spannung beaufschlagt wird, geht er davon aus, dass der Kompressor gerade angehalten hat und aktiviert diese Gegenzyklus-Verzögerung vor dem Start. Schalter 6 –...
  • Seite 14: Schalter 8 - Steuerlogik Des Thermostats

    Schalter 8 – Steuerlogik des Thermostats Dieser Schalter hat zwei Funktionen, die auf der Stellung von S6 basieren. Wenn der Thermostat als programmierbarer Thermostat eingestellt ist (S6 = ON), bestimmt S8 ob ein Programm für den Gewerbebereich oder für den Wohnbereich abläuft. Wenn S6 = OFF, wird der Thermostat als nicht programmierbarer Thermostat benutzt. Dieser Schalter stellt dann eine Zweipunktregelung ein (S8 = OFF) oder (S8 = ON) für getrennte Heiz- und Kühlsollwerte. Diese Dreipunktregelung gestattet den Benutzer auch, getrennte Sollwerte für den Tag und für die Nacht zu wählen.
  • Seite 15: Verdrahtungspläne

    Verdrahtungspläne Schalterstellungen S1 = Off (1 Gebläsegeschwindigkeit) S2 = Off (HC System) S3 = Off (einstufig) W2 Y2 Relais S4 = Off (HG) G2 W1 24V 24C S5 = nach Wahl des Installateurs S6 = Benutzerspezifisch Factory Link S7 = nach Wahl des Installateurs S8 = Benutzerspezifisch ModBus Siehe TT-Klemmen...
  • Seite 16 Schalterstellungen S1 = Off (1 Gebläsegeschwindigkeit) S2 = Off (HC System) S3 = Off (einstufig) W2 Y2 Relais S4 = Off (HG) G2 W1 24V 24C S5 = nach Wahl des Installateurs S6 = Benutzerspezifisch Factory Link S7 = nach Wahl des Installateurs S8 = Benutzerspezifisch Siehe TT-Klemmen ModBus...
  • Seite 17 Schalterstellungen S1 = Off (1 Gebläsegeschwindigkeit) S2 = On (HP System) S3 = Off (einstufig) W2 Y2 Relais S4 = Benutzerspezifisch G2 W1 24V 24C S5 = nach Wahl des Installateurs S6 = Benutzerspezifisch Factory Link S7 = nach Wahl des Installateurs S8 = Benutzerspezifisch Siehe TT-Klemmen ModBus...
  • Seite 18 Schalterstellungen S1 = Off (1 Gebläsegeschwindigkeit) S2 = On (HP System) S3 = Off (einstufig) W2 Y2 Relais S4 = Benutzerspezifisch G2 W1 24V 24C S5 = nach Wahl des Installateurs S6 = Benutzerspezifisch Factory Link S7 = nach Wahl des Installateurs S8 = Benutzerspezifisch Umschalt- Zusatz-...
  • Seite 19 Schalterstellungen S1 = Off (1 Gebläsegeschwindigkeit) S2 = Off (HC System) S3 = Off (einstufig) W2 Y2 Relais S4 = Off (HG) G2 W1 24V 24C S5 = nach Wahl des Installateurs S6 = Benutzerspezifisch Factory Link S7 = nach Wahl des Installateurs S8 = Benutzerspezifisch Siehe TT-Klemmen ModBus...
  • Seite 20: Vor Dem Einschalten Der Stromversorgung

    Wenn diese Installation ModBus-Kommunikation verwendet, bitte den Abschnitt ModBus-Kommunikation auf Seite 44 dieses Handbuchs durchlesen. Wenn diese Installation Fernsensoren verwendet, bitte den Abschnitt Ferntemperatursensoren auf Seite 39 dieses Handbuchs durchlesen. Vor dem Einschalten der Stromversorgung Bitte Abschnitte „Inbetriebnahme“ und „Advanced Installer-Einstellungen“ durchlesen. Prüfen Sie jede Ihrer Einstellungen und verstehen Sie deren Auswirkungen auf Ihre Installation. Planen Sie voraus für mögliche Änderungen. INBETRIEBNAHME Wie bei jedem Thermostat sichert die Inbetriebnahme, dass der Thermostat und die Anschlussgeräte ordnungsgemäß und den Erwartungen entsprechend funktionieren. Obwohl es sich beim SMART 2000 um einen multifunktionalen Thermostat handelt, ist die Inbetriebnahme denkbar einfach.
  • Seite 21 Der SMART 2000 ist mit einer Anzahl von Sicherheits- und Energie sparenden Zeitverzögerungen ausgestattet. Wenn gewünscht, können diese Verzögerungen bei der Inbetriebnahme deaktiviert werden. Dazu auf den Advanced Installer schalten und CD=00 auf CD=01 setzen. Nach Verlassen des Advanced Installer-Menüs erscheint auf dem Display ein blinkendes SCHRAUBENSCHLÜSSEL-Symbol, das Sie daran erinnert, dass der Inbetriebnahme-Modus aktiviert (ON) ist. WICHTIG: N ach Beendigung der Inbetriebnahme muss der Inbetriebnahme- Modus deaktiviert werden. Dazu wieder in den Advanced Installer- Modus schalten, und CD = 01 wieder auf CD = 00 zurücksetzen. HINWEIS: Solange Sie sich im Inbetriebnahme-Modus (Commissioning Mode) befinden, sind ALLE Verzögerungen entweder OFF oder auf einen...
  • Seite 22: Steuerlogik

    Steuerlogik Single Setpoint Mode Two Setpoint Mode (Zweipunktregler-Modus) (Dreipunktregler-Modus) Cool Stage 2 ON (Kühlungsstufe 2 AN) Cool Stage 2 ON (Kühlungsstufe 2 AN) Stage Delay (Stufenverzögerung) Cool Stage 1 ON (Kühlungsstufe 1 AN) Cool Stage 1 ON (Kühlungsstufe 2 AN) Span (Bereich) Cool Setpoint / Cool OFF (Kühlungssollwert / Kühlung AUS) Cool OFF (Kühlung AUS)
  • Seite 23: Advanced Installer Einstellungen

    ADVANCED INSTALLER EINSTELLUNGEN Der SMART 2000 ist mit vielen erweiterten Funktionen ausgestattet, die vom Installateur so verfeinert werden können, dass sie die speziellen Anforderungen des Benutzers erfüllen. Normalerweise ist es nicht notwendig, diese Werkeinstellungen zu ändern. Es kann jedoch eine Zeit kommen, wenn Sie eine Einstellung oder Steuerfähigkeit aufgrund einer speziellen Anwendung ändern möchten. Auf den nächsten Seiten werden diese Funktionen und ihre Regelbereiche eingehend erklärt. Solange Sie sich im Advanced Installer Menü befinden, sind alle Steuerfunktionen des Thermostats gesperrt.
  • Seite 24: Arbeiten Mit Dem Advanced Installer Menü

    Arbeiten mit dem Advanced Installer Menü Um zu weiteren Menüoptionen des Advanced Installer Menüs zu gelangen, drücken Sie die O/RIDE-Taste. Um zu früheren Menüoptionen im Advanced Installer Menü zurückzukehren, drücken Sie die PROG-Taste. Um einen Wert im Advanced Installer Menü zu ändern, die Pfeiltasten p oder  drücken. Um das Advanced Installer Menü zu verlassen, die MODE-Taste, die FAN-Taste drücken oder 80 Sekunden warten. Die Funktionen und ihre Standardeinstellung sind in der gleichen Reihenfolge aufgeführt, in der sie im Advanced Installer Menü erscheinen. Funktionen PN = 21 TASTATuRSPERRE-PIN...
  • Seite 25 LC = 0 TASTATuRSPERRE - LEvEL Programmierbarer Modus (S6=ON) LC = 00: Keyboard Lock OFF (Tastatursperre AUS) LC = 01: Alle Tasten sind gesperrt, außer den Temperatur p oder  -tasten* LC = 02: Alle Tasten sind gesperrt, außer der O/RIDE-Taste und den Temperatur p oder  -tasten* LC = 03: Die FAN-Taste und die PROG-Taste sind gesperrt* LC = 04: Die Tasten FAN, PROG und O/RIDE sind gesperrt* LC = 05: Alle Tasten außer O/RIDE sind gesperrt LC = 06: Alle Tasten sind gesperrt Manueller Modus (S6=Off) LC = 00: Keyboard Lock OFF (Tastatursperre AUS) LC = 01: Alle Tasten sind gesperrt, außer der MODE-Taste LC = 02: Alle Tasten sind gesperrt, außer der MODE-Taste und den Temperatur p oder ...
  • Seite 26 HL = 95 (35C) HEIZGRENZwERT (ODER HIGH LIMIT) Der höchste zugelassene Wert, der vom Benutzer eingestellt werden darf Einstellbar von 41 bis 120°F (5 bis 49°C) CL = 45 (7C) KüHLGRENZwERT (ODER LOw LIMIT) Der niedrigste zugelassene Wert, der vom Benutzer eingestellt werden darf Einstellbar von 43 bis 122°F (6 bis 50°C) CF = F FORMAT DER TEMPERATURANZEIGE Grad F oder Grad C. Betrifft alle Menüpunkte (für Benutzer und Installateure)
  • Seite 27 AH = 2 üBERSTEuERuNGSZEITGEBER FüR BETRIEB NACH GESCHäFTSSCHLUSS Start/Stop Mode: Modus Thermostat für Gewerbebereich (S6 =ON, S8 = OFF) After Hour Run Time Period (Laufzeit): Stellbereich 0 (OFF) bis 12 h in Schritten von 0,5 Setback - Nachtabsenkung (1, 2, 3 , 4): Programmiermodus für den Wohnbereich (S6 = ON, S8 = ON) Vorübergehende Außerkraftsetzung des Programms. OFF = Außerkraftsetzung bis zur nächsten Programmänderung oder 1 - 12 h (Festzeit-Übersteuerung) ST = OFF START PROGRAM TEMPERATuRE (COMMERCIAL MODE) Nur Start/Stop Modus. (S6 = ON, S8 = OFF) Damit wird die Standardtemperatur eingestellt, die jedesmal benutzt wird, wenn das Startprogramm beginnt - ungeachtet jeglicher, vom Benutzer zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommener Einstellungen.
  • Seite 28 SH = OFF STOP HEATING TEMPERATuRE (COMMERCIAL MODE) - STOPP-TEMPERATuR DER HEIZuNG Nur Start/Stop Modus. (S6 = ON, S8 = OFF) Heiztemperatur, die bei Ausführung des STOP-Programms (Nachtabsenkung) beibehalten wird. Einstellbar von 41 bis 120°F (5 bis 49°C) + OFF. DB = 1 (0.5) SINGLE SETPOINT DEADBAND (SIEHE SEITE 22) - ZwEIPuNKTREGLER-TOTBEREICH Totbereich zwischen Heiz- und Kühlsollwerten, wenn in Zweipunktregler-Modus (S8 = OFF). Einstellbar zwischen 0 und 10 Grad in 1-Grad-Schritten für Grad Fahrenheit. Einstellbar zwischen 0 und 10 Grad in 0,5-Grad-Schritten für Grad Celsius. FO = 0 FAN OPTIONS - ADvANCED FAN FuNCTIONS - ERWEITERTE GEBLäSEOPTIONEN Diese Funktion ist nur dann aktiviert, wenn der gewählte Gebläsemodus „Fan On“ ist.
  • Seite 29 FO = 2: Standardeinstellung in Start-Stopp-Modus. Verfügbar nur im Programmiermodus (S6 = ON). Gebläse läuft kontinuierlich von Programm 1 (oder Start)-Programm bis Programm 4 (oder Stopp)- Programm. Es läuft dann im AUTO-Modus über Nacht, um die Nachtsollwerte beizubehalten. FO = 3: Verfügbar nur im Programmiermodus (S6 = ON). Dieser Modus ist eine Kombination aus Option 1 und Option 2, die oben beschrieben sind. FP = 1 FAN PuRGE TIME PERIOD (FAN RuN ON) - GEBLäSESPERRLuFTZEIT Ist der Gebläsemodus auf „Auto Fan“ eingestellt, läuft das Innenraumgebläse für FP = XX Minuten nachdem Heizung oder Kühlung abgeschaltet hat, um die in den Spulen u. ä. gespeicherte Energie zu nutzen. (Notwendig für Heizung mit Heizelementen).
  • Seite 30: Funktion Relais W2

    H3 = OF FUNKTION RELAIS W2 Funktioniert nur in HP-Modus mit einer Gebläsegeschwindigkeit (S1 = OFF und S2 = ON) H3=OF: Relais W2 wird benutzt als 2. (oder 3.) Stufe der Zusatzheizung H3=EH: Relais W2 wird benutzt zur Steuerung eines Notheizsystems H3=AH: Relais W2 wird benutzt zur Steuerung eines Zusatzheizsystems H3=AL: Gestattet Zusatzheizung und Notheizung (beide verwenden Relais H3=FF: E ingestellt auf Fossiler Brennstoff (Kompressor stoppt mit Zusatzheizung) TT = RS FuNKTION KLEMME TT FüR FERNSENSOREN (SIEHE SEITE 39) TT = OA: Außenlufttemperatursensor an die TT-Klemmen anschließen, um die Außenlufttemperatur anzuzeigen. Erforderlich für die Funktion aller Außenluftregelungen. TT = RS: Raumtemperatursensor an die TT-Klemmen anschließen, um die Temperatur an einem vom Thermostat entfernten Ort zu messen. Deaktiviert den Temperatur-Einbausensor des Thermostats. TT = AV: Die TT-Klemmen ermitteln den Durchschnittswert der vom Einbau- Sensor und dem/den Ferntemperatursensor(en) gemessene(n) Temperatur(en).
  • Seite 31: Anti-Freeze (Gefrierschutz)-Funktion

    TT = OC: Ein Schließkontakt an den TT-Klemmen schaltet den Thermostat in den Belegt-Modus, wo die Temperaturen für die Funktionen OC und OH die vom Benutzer eingestellten Temperaturen ersetzen. Siehe Seite 43. TT = DA: Der Thermostat übermittelt die gemessene Temperatur vom Ferntemperatursensor über ModBus. Dieser Wert wird nicht auf dem Display angezeigt und auch für keine Steueroption verwendet. Dieser Modus ist dazu vorgesehen, Systemrückmeldungen an den Modbus-Master zu senden. TT = 2P: Diese Funktion ist zur Steuerung eines Gebläsekonvektors mit zwei Leitungen vorgesehen. Der Modus des Thermostats (Heizen oder Kühlen) wird ausschließlich von der vom Fernsensor gemessenen Temperatur bestimmt. Der Fernsensor (SMART-R-03) ist in der Regel mit einem Gurt an der Wasserzuleitung des Gebläsekonvektors...
  • Seite 32 OH = OFF OCCuPIED MODE HEAT SET (SIEHE SEITE 43) - BELEGT- MODUS HEIZUNG EINGESTELLT Nur in Betrieb wenn TT = OH Hiermit ist die Heiztemperatur gemeint, die im Belegt-Modus (bei Zimmerbelegung) verwendet wird, und die den vom Benutzer eingestellten Heizsollwert vorübergehend ersetzt, während die TT-Klemmen kurzgeschlossen sind. Einstellbereich von 41 bis 120°F (5,0 bis 49°C) OC = OFF OCCuPIED MODE COOL SET (SIEHE SEITE 43) - BELEGT-...
  • Seite 33 SD = 2 STAGE 2 SPAN (SIEHE SEITE 22) - STuFE 2 SPANNE Hysterese für Stufe 2. (Differenz zwischen ON- und OFF-Schalten von Heizen und Kühlen) SD = 1: 0,5 Grad SD = 2: 1,0 Grad SD = 3: 1,5 Grad S3 = 3 STAGE 3 SPAN (SIEHE SEITE 22) - STuFE 3 SPANNE Wenn auf zweistufige Wärmepumpe eingestellt (S2 = ON) setzt dieser Wert die Spanne für die dritte Heizstufe. S3 = 1: 0,5 S3 = 2: 1,0 S3 = 3: 1,5 SU = 10...
  • Seite 34: Calibration Remote Sensor (Fernsensor- Kalibrierung)

    DT = 20 UPSTAGE VERZÖGERUNGSZEIT Zeit in Minuten bevor die nächste Heiz- oder Kühlstufe angefordert wird. Verzögerung findet nur statt, wenn die Stufen-Triggertemperatur noch nicht erreicht worden ist. Einstellbar zwischen OFF, 5 bis 90 Minuten in 5-Minuten-Schritten. OS = 0 OPTIMIERTE START/STOP-FuNKTION (ADAPTIvE RECOvERy) (SIEHE SEITE 48) OS = 0: Optimierte Start/Stop-Funktion OFF OS = 1: Optimierte Start/Stop-Funktion RUNNING C2 = 0.0 CALIBRATION REMOTE SENSOR (FERNSENSOR- KALIBRIERuNG) Kalibrier-Offset für den TT-Klemmen-Temperatursensor Einstellbarer Bereich +/- 9 Grad F (4,5 Grad C).
  • Seite 35 HO = 90°F (32°C) HEATING OFF TEMPERATuRE - HEIZABSCHALTTEMPERATuR SIEHE SEITE 48 FüR wEITERE HINwEISE Nur wenn TT = OA und Außentemperatursensor montiert ist. Außenlufttemperatur über diesem Wert erzwingt den OFF-Status der Heizfunktion. Einstellbar von 41 bis 122°F (5 bis 50°C) HB = 95°F (35°C) HIGH BALANCE POINT (HOHER ABGLEICH, S. 47) TT = OA: Der Außentemperatursensor muss montiert sein und S 1 = OFF. 2. (oder 3.) Heizstufe ist gesperrt, wenn die Außenlufttemperatur über dieser Temperatur liegt.
  • Seite 36 AD = 07 MODBuS ADDRESS (SIEHE SEITE 44) ModBus-Kommunikationsadresse 1 bis 99 BD = 19.2 MODBUS BAUDRATE BD = 4.8: ModBus-Baudrate ist 4.800 Baud BD = 9.6: ModBus-Baudrate ist 9.600 Baud BD = 19.2: ModBus-Baudrate ist 19.200 Baud CD = 0 COMMISSIONING MODE (SIEHE SEITE 20) - INBETRIEBNAHME-MODuS CD = 0: Inbetriebnahme-Modus ist OFF CD = 1: Alle Zeitverzögerungen sind OFF oder stark reduziert SS = 0 START STOP MODE OvERRIDE (NORMALERwEISE FüR MODBuS MASTER) SS = 0: Benutzer-Start-Stop-Programm in Gebrauch...
  • Seite 37 OF = 0 üBERSTEuERuNGSFuNKTION OF = 0: Thermostat steuert seine eigenen Relais (Default) OF = 1: Die fünf Thermostat-Relais werden nur über Modbus-Master gesteuert. Keine der Thermostat-Tasten funktionieren und alle Programmierungs- und Steuerinformationen werden unterdrückt. In diesem Modus blinkt das Wort „Override“ auf dem Display. Thermostat verlässt diesen Modus automatisch, wenn fünf Minuten lang keine gültigen Modbus-Signale empfangen wurden. PA = 0 EINSTELLuNG DER PARITäT FüR DIE MODBuS- KOMMUNIKATION PA = 0: Keine Einstellung PA = 1: Gerade Parität PA = 2: Ungerade Parität RS = 40 REAKTIONSZEIT DES THERMOSTATS AUF äNDERUNGEN DER RAUMTEMPERATUR Einstellbar von RS = 1 (sehr schnell) bis RS = 90 (sehr langsam). Default ist RS = 40...
  • Seite 38: Ferntemperatursensor - Dip-Schalter-Stellungen

    TS = 0 FACTORy TEST (SIEHE SEITE 47) TS = 0: Factory Test Mode OFF TS = 1: Display Konfigurationscode* TS = 2: Alle Relais in ihrer Reihenfolge 1 2 3 4 5 usw. aus- und einschalten TS = 3: Software auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Gebläsetaste (Fan) drücken, um zu beginnen * Diese Tabelle ist verfügbar im Abschnitt „Downloads“ bei www.robertshaw.com. FERNTEMPERATuRSENSOR - DIP-SCHALTER-STELLuNGEN ON = RT1: Ein (1) Sensor OFF = RT1 und RT2: M indestens zwei Sensoren zur Durchschnittsberechnung Wenn sich der DIP-Schalter in ON-Stellung befindet, reflektiert der Thermistor 10KΩ Widerstand für Anwendungen mit 1 Sensor. Wenn sich der DIP-Schalter in OFF-Stellung befindet, ist ein Minimum von zwei Sensoren erforderlich, um den Mittelwert der Temperaturen zu berechnen.
  • Seite 39: Verwendung Von Ferntemperatursensoren

    VERWENDUNG VON FERNTEMPERATURSENSOREN SMART-R-02 SMART-R-02 SMART-R-02 SMART-R-02 SMART-R-02 SMART-R-02 Fernbedie- Fernbedie- Fernbedie- Fernbedie- Fernbedie- Fernbedie- nungssensor nungssensor nungssensor nungssensor nungssensor nungssensor Abb. 15 Sensor Abb. 16 Abb. 17 Mittelwertsensoren mit DIP-S. ON Mittelwertsensoren mit mit DIP-S. OFF DIP-S. OFF EIN/AUS- Schalter Drucktaste SMART-R-02 Fernsensor SMART-R-02...
  • Seite 40 Der SMART 2000 hat die Fähigkeiten, ein vollständig programmierbarer, vernetzter Thermostat zu sein. Wenn Remote Sensor und ModBus Communication NICHT benutzt werden, den Abschnitt „Verwendung von Ferntemperatursensoren“ und „Erweiterte Funktionen“ überspringen. Fortfahren mit Abschnitt „Einschalten des Systems“. Der Thermostat hat zwei Anschlussklemmen, die als TT markiert sind. Drähte, die an diese beiden Klemmen angeklemmt werden, sind polungsunabhängig und erfordern i.d.R. keine Schirmkabel. An diese TT-Klemmen können ein oder mehrere Lufttemperatursensoren angeklemmt werden, wenn die Durchschnittsberechnung der Temperaturen über einen größeren Bereich erwünscht ist. Vier Beispiele häufig verwendeter Sensorkonfigurationen sind auf den Abbildungen 15 bis 18 gezeigt.
  • Seite 41: Verdrahtung Von Außenluftsensoren

    Wenn der Zeitgeber für den Thermostatbetrieb nach Geschäftsschluss im „Start / Stop Commercial Programmable Mode“ (S6 = ON, S8 = OFF) verwendet wird, kann er durch kurzes Drücken einer Taste am Fernsensor EIN und AUS geschaltet werden. Siehe Abbildung 20. Verdrahtung von Außenluftsensoren Im Advanced Installer Menu, TT = OA setzen. Falls gewünscht, kann der SMART 2000 die Außenlufttemperatur anzeigen. Einige erweiterte Steuerungsfunktionen, wie z. B. hohe und niedrige Abgleichpunkte, benötigen diesen Sensor für die ordnungsgemäße Ausführung ihrer Aufgaben. Verbinden Sie die TT-Klemmen am Thermostat über eine Zweidrahtleitung mit den beiden Anschlüssen am Außenluft-Temperatursensor. Siehe Abb. 21. Wenn der Außenluftsensor ausfällt, werden auf dem Display an der Stelle, an der normalerweise die Außenlufttemperatur angezeigt wird, nur Striche angezeigt, um Sie auf das Problem hinzuweisen. SMART 2000 Schalter SMART 2000 SMART 2000...
  • Seite 42: Verdrahtung Von Fernlufttemperatursensoren

    Verdrahtung von Fernlufttemperatursensoren Setzen Sie TT= RS im Advanced Installer Menu (Default). Wenn Sie die Temperatur an einem von der Wandsteuerung entfernten Ort messen möchten, schließen Sie einen Ferntemperatursensor an die TT-Klemmen am SMART 2000 an. Dadurch wird der Einbausensor der Wandsteuerung automatisch deaktiviert und stattdessen der/die Ferntemperatursensor(en) verwendet, um die Temperatur im Raum zu steuern. Siehe Abb. 21. Falls gewünscht, können Sie den Fernsensor EIN und AUS schalten, und damit den Ort der Temperaturerfassung zwischen dem Fernsensor und dem Einbausensor des Thermostats nach Bedarf wechseln.
  • Seite 43: Fernschaltfunktionen (Ein / Aus)

    Fernschaltfunktionen (EIN / AUS) Setzen Sie TT = OF im Advanced Installer Menu. Der SMART 2000 kann an einen externen potentialfreien Kontakt angeschlossen werden. Wenn dieser Kontakt geschlossen wird, schaltet sich der Thermostat aus. Siehe Abb. 23. Wenn der Thermostat über die TT-Klemmen ausgeschaltet wurde, blinkt das Wort OFF auf dem Display um anzuzeigen, dass dies die Abschaltmethode war. Wird dieser Schalter GEÖFFNET, kehrt der Thermostat zu den Benutzereinstellungen zurück.
  • Seite 44: Überwachung Der Zuluft-Temperatur

    überwachung der Zuluft-Temperatur Setzen Sie TT = DA im Advanced Installer Menu. In diesem Modus übermittelt der SMART 2000 diesen Sensor-Temperaturwert NUR an den ModBus. Dieser Wert wird vom Thermostat nicht verwendet und wird auch nicht auf dem Display angezeigt. Es wird erwartet, dass diese Informationen für Überwachungsfunktionen oder Rückmeldungen an die Anlagensteuerung verwendet werden. Da es sich hier um einen Analogeingang handelt, kann Ihre Überwachungssoftware eine Anzahl digitaler Zustände anhand der Überwachung eines geschalteten Widerstandsnetzwerks dekodieren. ERWEITERTE FUNKTIONEN ModBus-Kommunikation Der SMART 2000 hat integrierte Fähigkeiten der ModBus-Kommunikation, bei denen ein Remote-PC oder Direct Digital Control (DDC)-System eines Gebäudes Fernzugriff auf die Funktionen des Thermostats hat und sie ändern kann.
  • Seite 45 Der Kommunikationsanschluss des SMART 2000 hat drei Klemmen, die als A, B und T gekennzeichnet sind. Siehe Abb. 24. Klemmen A+ und B- werden für die Kommunikation benutzt. Klemme T (eine gemeinsame Klemme des TT-Eingangs des Thermostats) ist mit Vss belegt (geschirmte Masse, um die Integrität des Kommunikationssignals zu schützen). Zum Netzwerk Abb. 24 An jeden Verteiler (Hub) können maximal 32 SMART 2000 Thermostate angeschlossen werden. Jeder Thermostat am Hub muss eine eindeutige Netzwerkadresse haben (Werkseinstellung ist 7). Diese Einstellungen können im Advanced Installer Menu auf 1 bis 99 geändert werden.
  • Seite 46 In vielen Fällen, bei denen mehrere Thermostate in einem einzigen oder ausgedehnten Netzwerk verwendet werden, sollten die beiden DIP-Schalter zwischen den Klemmen R und R/Com auf der Thermostatplatine auf ON gestellt werden, um die Zuverlässigkeit des Netzwerks zu verbessern. Es ist unbedingt notwendig, das Netzwerk in Serie zu verdrahten, wie auf Abb. 26 dargestellt. Abb. 27 und Abb. 28 zeigen Beispiele dafür, wie ein ModBus NICHT verdrahtet werden darf. ModBus Master SMART 2000 SMART 2000 SMART 2000 SMART 2000 Abb. 26 Richtige Verdrahtung SMART 2000 SMART 2000 SMART 2000 ModBus ModBus Master Master...
  • Seite 47: Factory Test Mode (Werkstest-Modus)

    Factory Test Mode (Werkstest-Modus) Der SMART 2000 ist mit einem einfachen Werkstest-Modus ausgestattet. Wählen Sie im Advanced Installer Menu die Funktion TS, um alle Relais, Ausgabefunktionen und die jeweilige Konfiguration der Thermostateinstellungen zu testen. TS = 0: Factory Test-Funktion ist OFF TS = 1: Display DIP-Schalter-Konfiguration TS = 2: Relais-Test. Schaltet alle Relais in einer endlosen Schleife EIN und AUS. TS = 3: Factory Software Reset – Zur Bestätigung die Fan-Taste drücken. High and Low Balance Points (Hohe u. niedrige Abgleichpunkte) Der SMART 2000 ist mit der Steuerungsfähigkeit hoher und niedriger Abgleichpunkte ausgestattet. Damit diese Funktionen aktiviert werden können, muss TT = OA (montierter Außentemperatursensor) im Advanced Installer Menu eingestellt sein, der Außenluftsensor muss installiert sein, und S1 muss auf OFF stehen (Modus für 1 Gebläsegeschwindigkeit).
  • Seite 48: Einrichten Der Stopp-Heizung Und Kühlung-Funktionen

    Low Balance Point (Niedriger Abgleichpunkt) S2 = ON, H3 = EH (Notheizung) Im Advanced Installer Menu LB = XX einstellen. Wenn die Außentemperatur unter diesen Wert fällt, schaltet der Thermostat automatisch auf Notheizung um, wenn Heizung gefordert wird. Wenn die Außentemperatur diesen LB=XX-Wert übersteigt, kann die Notheizung jederzeit manuell mit der MODE-Taste gewählt werden. Einrichten der STOPP-Heizung und Kühlung-Funktionen Um Energie zu sparen, kann der SMART 2000 die Heiz- oder Kühlfunktionen sperren, wenn sich die Außentemperaturen in einem vorgeschriebenen Bereich befinden. Wenn die Außentemperatur die Einstellung im Advanced Installer HO = XX (Heizung OFF) übersteigt, wird die Heizung, unabhängig von Raum- und Solltemperatur nicht gefordert.
  • Seite 49: Einschalten Des Systems

    Beispiel: Wenn der Benutzer normalerweise um 17.00 Uhr nach Hause kommt, stellen Sie Programm #3 (wenn im Programmiermodus für den Wohnbereich verwendet) auf 17.00 Uhr ein. Der Thermostat berechnet den energieeffizientesten Einschaltzeitpunkt vor 17.00 Uhr basierend auf der Soll- und Raumtemperatur und dem Verlauf früherer Temperaturänderungen. Die gewünschte Temperatur wird um 17.00 Uhr erreicht. Wenn z. B. Heizung notwendig ist, startet die Heizung eventuell um 16.32 Uhr, damit die Solltemperatur um 17.00 Uhr erreicht ist.
  • Seite 50: Heiz- Und Kühltest (Wenn Beide Vorhanden)

    Schalten Sie die Anlage und die Stromzufuhr zum SMART 2000 ein. Danach führt der Thermostat einen Display-Test durch, bei dem alle Segmente des Displays erleuchtet sind. Diesem Test folgt die Angabe der Software-Version, und danach schaltet das Display in den normalen Betriebsmodus. Öffnen Sie die Einstellungsmenüs von Advanced Installer. Wenn Änderungen notwendig sind, folgen Sie den entsprechenden Verfahren, und führen Sie alle notwendigen Änderungen durch.
  • Seite 51 Stellen Sie mit Taste p oder  die Solltemperatur auf einige Grad über der Umgebungstemperatur ein. Kurze Zeit später hören Sie ein Klicken, und das Wort COOL wird jetzt als COOLING (Kühlen) angezeigt. Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem eingeschaltet ist und ordnungsgemäß funktioniert. Wenn Kühlstufe 2 gefordert wird, zeigt der Thermostat MODE. an. (mit einem Punkt nach dem Wort MODE), um die zweite Kühlstufe anzuzeigen.
  • Seite 52: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN Eingangsspannung 24V AC 50/60 Hz +/- 15% Relais-Schaltleistung 24V AC bei max. 1 A pro Relais Betriebstemperatur 32 bis 122°F (0 bis 50°C) Rel. LF bei Betrieb 0 - 95% (nicht kondensierend) Lagertemperatur 32 bis 150°F (0 bis 65°C) Abmessungen 4.5" x 4" x 1" (113 x 103 x 23 mm) Displaygröße 2.9" x 2.2" (74 x 55 mm) Temperatursensor(en)
  • Seite 53 Hintergrundbeleuchtung Blau Lebensdauer Hintergrundbeleuchtung 3.000 Stunden bis 50% Helligkeit Adaptive Recovery-Methode A nlaufzeit ggü. Temperaturdifferenz-Methode - wird aktualisiert Kommunikationsprotokoll M odBus – Kontaktieren Sie Robertshaw für Objektliste Gebläsegeschwindigkeiten Basierend auf dem Unterschied zwischen Raum- und Sollwert- temperatur. Zulassungen FCC (Part 15) (angemeldet), C-tick Herstellergarantie Fünf Jahre Eingeschränkte Herstellergarantie Tabelle 2 Sensor-Referenztabelle KΩ 24,3 22,0 20,0 18,1 16,2 14,3 13,7 12,5 11,4 10,4 10,0 9,57 8,75 8,05 (Default)
  • Seite 54: Fehlerbehebung

    FEHLERBEHEBUNG Symptom Mögliche Ursache Lösung Temperaturanzeige Luft aus der Hohlwand Löcher in der Wand mit erscheint ungenau. entweicht in die Rückseite Klebeband verschließen. des Thermostats / des Sensorgehäuses. Temperatur-Einbausensor Den Fühler (das Kügelchen) im Thermostat ist des Raumtemperatursensors zurückgebogen und hat nicht VORSICHTIG so positionieren, genügend Kontakt mit der dass es sich genau hinter der Raumlufttemperatur.
  • Seite 55 Symptom Mögliche Ursache Lösung Auf der Anzeige Kein Fehler. HO = XX und/oder CO = XX erscheint LOCKED und verhindert Forderung nach Heizung Die Außenlufttemperatur ist Heizung und Kühlung oder Klimaanlage. Diese Werte im zu hoch um zu heizen. funktionieren nicht. Advanced Installer Menu ändern. Die Außenlufttemperatur ist Siehe Seite 34. zu niedrig um zu kühlen.
  • Seite 56 Symptom Mögliche Ursache Lösung Umschaltventil bleibt Kein Fehler. Das Umschaltventil bleibt nach nach Stopp von Stopp von Heizung/Kühlung Heizung/Kühlung aktiviert, um Zischen bei der aktiviert. Dekompression zu begrenzen. Umschaltventil wird zwei Stunden nach der letzten Anforderung stromlos geschaltet. Schraubenschlüssel- Kein Fehler. Vor Übergabe an den Benutzer Symbol blinkt auf dem den Inbetriebnahme-Modus Inbetriebnahme-Modus ist Display.
  • Seite 57 Symptom Mögliche Ursache Lösung Einige Tasten scheinen Tastatursperre ist aktiviert Advanced LC = XX-Wert im Installer Menu nicht zu funktionieren. (ON). setzt die Vorhängeschloss wird Sperrwerte, siehe Seite 25. auf Display angezeigt. Kann Heiz- oder Thermostat ist auf Nur Heizen Heiz- oder Kühlmodus ist auf Kühlmodus nicht oder Nur Kühlen eingestellt. Ihrem System nicht verfügbar. öffnen.
  • Seite 58 Symptom Mögliche Ursache Lösung Das Gebläse läuft nach Kein Fehler. Der Gebläsesperrluft-Modus Ende des Heizens oder wurde eingestellt. FP = XX-Wert Kühlens einige Zeit weiter, obwohl ich den Thermostat auf OFF (AUS) geschaltet habe. Thermostat zeigt Thermostat kann Grad Siehe Seite zur Änderung des falsches Format an Fahrenheit (F) und Grad Wertes (F oder C).
  • Seite 59: Herstellergarantie

    FüNF JAHRE EINGESCHRäNKTE HERSTELLERGARANTIE Robertshaw garantiert dem ursprünglichen Vertragsinstallateur oder Erstkäufer und Benutzer dass jeder neue Thermostat von Robertshaw bei normalem Gebrauch und Service für einen Zeitraum von fünf (5) jahre ab Kaufdatum („die Garantiezeit“) frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist. Sollte ein Produkt während der Garantiezeit ausfallen, wird Robertshaw das Produkt nach eigenem Ermessen entweder reparieren oder ersetzen oder den Kaufpreis erstatten, vorausgesetzt, dass das Produkt an einen Standort von Robertshaw oder einen benannten Vertreter unter Vorauszahlung der Transportkosten zurückgesendet wird, und dass das Produkt nach Überprüfung durch Robertshaw nicht der Gewährleistung entspricht. Die Kosten für die Entfernung des Produkts, Arbeitskosten oder Neuinstallierung eines neuen Produkts sind von dieser Garantie ausgeschlossen und nicht Teil der...
  • Seite 60 UND EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. ROBERTSHAW IST IN KEINEM FALL HAFTBAR GEGENÜBER DEM VERBRAUCHER, AUFTRAGNEHMER ODER DRITTEN FÜR SPEZIELLE, NEBEN-, FOLGE- ODER STRAFRECHTLICHE SCHÄDEN, INSBESONDERE GEBRAUCHSUNFÄHIGKEIT, PRODUKTIONSAUSFALL, VERLUST VON FIRMENWERT, VERLUST VON AUFTRÄGEN, VERLUST ANTIZIPIERTER EINSPARUNGEN, UMSATZVERLUST UND ENTGANGENE GEWINNE ODER SACHSCHÄDEN, UNABHÄNGIG DAVON, OB SICH DER VERLUST ODER SCHADEN AUF VERTRAGS-, GARANTIE-, DELIKTSHAFTUNG, FAHRLÄSSIGKEIT, GEFÄHRDUNGSHAFTUNG, ENTSCHÄDIGUNG, PRODUKTHAFTUNG ODER SONSTIGEN BEGRÜNDET, AUCH WENN ROBERTSHAW AUF DIE MÖGLICHKEIT DIESER SCHÄDEN HINGEWIESEN WURDE. REPARATUR, ERSATZ ODER GUTSCHRIFT DES KAUFPREISES SIND DIE ALLEINIGEN RECHTSMITTEL HINSICHTLICH VON MÄNGELN DES PRODUKTS. DER VERBRAUCHER ÜBERNIMMT ALLE RISIKEN UND DIE HAFTUNG FÜR NEBEN- UND FOLGESCHÄDEN, DIE AUS DER INSTALLIERUNG UND NUTZUNG DES THERMOSTATS ENTSTEHEN. In manchen Staaten ist der Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung für Neben- oder Folgeschäden nicht zulässig, oder Beschränkungen der Dauer einer stillschweigenden Garantie sind gestattet. Daher treffen die oben genannten Einschränkungen und Ausschlüsse ggf. nicht auf Sie zu. Diese Garantie gewährt Ihnen bestimmte gesetzliche Rechte, die möglicherweise durch andere Rechte ergänzt werden, die von Staat zu Staat variieren. Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen, den Thermostat bitte mit Nachweis des Kaufdatums unter Vorauszahlung der Versandkosten an folgende Adresse senden: Robertshaw Controls Co., Warranty Claims Department, 1921 Anei Circle, Brownsville, TX 78521 USA In Kanada: Robertshaw Controls Co., Warranty Claims Department, 4060 Ridgeway Drive Unit 14, Mississauga, Ontario L5L 5Y9, CANADA...
  • Seite 62 Robertshaw®, Uni-Line® und SmartSense sind Marken von Robertshaw, deren Tochtergesellschaften und/oder verbundenen Unternehmen. Alle anderen erwähnten Marken sind Marken der jeweiligen Eigentümer. Kundendienst Telefon 1.800.304.6563 Kundendienst Telefax 1.800.426.0804 HVACCustomerService@robertshaw.com Technischer Kundendienst www.uni-line.com www.robertshaw.com Telefon 1.800.445.8299 ©2015 Robertshaw Telefax 1.630.260.7294 TechnicalService@robertshaw.com 7/15 – 352-00207-001 RevB German...

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