9. Inbetriebnahme
Die folgenden Hinweise sind zu beachten. Je nach Anwendung und Anforderung
können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. Unabhängig von diesen Hinweisen
sind die jeweiligen Vorschriften für den Einbau bzw.die Installation, sowie der
Unfallverhütung zu beachten.
0. Überprüfen, ob Installationsbereich, Anlage bzw. Maschine spannungsfrei ist.
Nur im spannungsfreien Zustand arbeiten !
1. Gerät nach Anschlußplan anschließen. Die jeweiligen Hinweise sind zu beachten!
2. Installationsbereich, Anlage bzw. Maschine ist noch spannungsfrei, Hauptschalter ist
noch aus!
3. Sichtkontrolle des Stromrichters, Motors und Verkabelung auf mech. Schäden.
4. Den Netzspannungsanschluß überprüfen, Schutzleiter muß angeschlossen sein.
Anschlußspannung 230 VAC.
5. Alle Schraubklemmen müssen angezogen sein, auch unbenutzte.
6. Beachtung der VDE 0100 und VDE 0113 .
7. Bei ausgeschaltetem Hauptschalter können nun die Sicherungen eingelegt werden.
8. Den Schalter bzw. Steuersignal für die Reglerfreigabe auf "AUS" schalten.
9. Die Sollwertvorgabe auf Null bringen.
10. Potentiometer P3 (n-max) auf Linksanschlag bringen.
11. Hauptschalter einschalten - LED "Netz" leuchtet.
12. Freigabe einschalten - LED "Freigabe" leuchtet.
Achtung! Läuft der Motor unkontrolliert hoch, wenn die Freigabe geschaltet oder der
Sollwert erhöht wird - sofort Freigabe abschalten bzw. Kontakt öffnen!
Istwertrückführung überprüfen - Brücke Klemme 1-3 bzw. Tachorückführung und
Polung des Tachosignals.
13. Sollwertpotentiometer langsam von 0 auf 100% hochdrehen, bzw. Sollwertspannung
langsam von 0 auf 100 % erhöhen. Drehzahl des Motors messen. Gegebenenfalls
Maximaldrehzahl mit P3 einstellen.
14. Sofern der Drehzahlbereich nach unten eingeschränkt werden soll, Sollwertpoten-
tiometer auf Minimum stellen. Gewünschte Minimaldrehzahl an P4 einstellen.
Anschließend Punkt 13 wiederholen.
15 Hochlaufzeit an P5 einstellen. Sollwert sprunghaft von 0 auf 100% verändern.
Hochlaufzeit
mit P5 korrigieren.
Je nach Anwendung und Einsatz kann der Antrieb durch Einstellen von I-max und I x R
(siehe Seite15) optimiert werden.
16
ROthy 806X51 / Stand 1204 / Version 1.4