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B e d i e n u n g s a n l e i t u n g f ü r d e n B e t r e i b e r . R O T E X G a s S o l a r U n i t : Gas-Brennwertkessel mit Solar-Schichtspeicher. Modulationsleistung ROTEX GSU 528 5 – 27 kW Herstell-Nummer Wartungsdienst Firma Straße...
I n h a l t Sicherheitshinweise Vorwort IV Technik Garantiezusage Konformitätserklärung Die ROTEX GasSolarUnit ist ein komplett Gasbrenner installiertes Gas Brennwert Heizsystem mit Aufbau I Beschreibung integrierter Brauchwasserbereitung. Alle Heiz- Entriegeln des Brenners und Brauchwasserfunktionen werden von dem Brennerleistung GasSolarUnit Bedienelemente serienmäßigen Microcontroller vollautoma- Speicherbehälter...
S i c h e r h e i t s h i n w e i s e u n d G a ra n t i e z u s a g e Bei allen Arbeiten an der Heizungsanlage ROTEX übernimmt die Garantie für Material- KONFORMITÄTSERKLÄRUNG muss der Hauptschalter ausgeschaltet und...
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I B e s c h re i b u n g Abbildung 1.1.1 GasSolarUnit Bedienelemente [ 4 ]...
1 Haube Die Stecker 3 Pol schwarz (Netz) 6 3-Wege-Umschaltventil Die Haube sollte im Betrieb immer montiert 2 Pol braun (Raumthermostat/ Nachtabsen- Das 3-Wege-Umschaltventil dient zur Um- sein. Reinigung mit lauwarmen Wasser, Haus- kung) und 2 Pol rot (Aussenfühler) müssen bei schaltung zwischen Heizbetrieb und Speicher- haltsreinigern ohne Lösungsmittel und wei- Betrieb immer angeschlossen sein.
7 Heizungsmanometer 9,10, 11 KFE-Hähne zum Nachfüllen 18, 19, 20 Kondensatsiphon, Kondensat- Monometer zur Kontrolle des Anlagendrucks. - Nachfüllen der Heizanlage (bei zu geringem überlauf und Kondensatablauf Druck muss zwischen 1,5 und 2,0 bar liegen. Anlagendruck): Mitgelieferten Befüllschlauch Kondensatablauf zum Abführen des bei der Bei geringerem Anlagendruck muss Wasser von KFE-Hahn 1 (Kaltwasserleitung, Pos.
I I D i e S t e u e ru n g s e l e k t ro n i k 1 Netzschalter EIN-/AUS-Schalter 2.1 Kurzbeschreibung 2.2 Datensicherheit durch Gangreserve Alle Komponenten der Heizungsanlage werden mit dem Netzschalter in Betrieb genommen Die ROTEX GasSolarUnit ist mit einer witte- Alle eingegebenen Anlagenparameter und bzw.
RESET 3 “Reset“-Taste 6 “Step“-Taste 10 Steckerleiste STEP Mit der “Reset“-Taste wird nach einer verrie- Mit der “Step“-Taste können die einzelnen An der Steckerleiste werden alle externen gelnden Störung die Regelung wieder entrie- Schritte (z.B. Parameter) innerhalb eines Zuleitungen angeschlossen. Die Stecker 3 Pol gelt.
2.5 Betriebszustände 2.6 Anzeige (Info-Modus) Ohne vorherige Tastenbetätigung steht die Im Info-Modus werden Messdaten angezeigt. Regelung im “Standby“-Modus. Anzeige auf Die Tasten-Funktionen sind in Tabelle 2.6.1 Display wie folgt: kein Dezimalpunkt beschrieben. Einstellungen können nicht geän- erste Segmentanzeige: Betriebszustand dert werden. folgende Segmente: Vorlauftemperatur in °C (vgl.
Anzeige des Sollwertes 2.7 Fehleranzeige “Step“-Taste so oft kurz drücken, bis 1. Dis- play-Segment “6“ anzeigt. Die folgenden Die Fehlercodes werden in Verbindung mit einem E in der ersten Segment Anzeige dargestellt. Segmente zeigen den vorgegebenen Sollwert Das Gerät befindet sich in Verbindung mit einer Anzeige in Sicherheitsverriegelung und in °C.
Tabelle 2.11.2 beschreibt die Tastenfunktio- 2.8 Außentemperaturfühler 2.10 Frostschutz Speicher nen im Parametermodus. Zur witterungsgeführten Regelung der Vorlauf- Der Frostschutz für den Speicher ist immer Taste Betätigung Funktion temperatur und für die Funktionen „Frost- aktiv. Auch wenn der Brauchwasserbetrieb Reset kurz Reset oder entriegeln schutz“...
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Abbildung 2.11.3 Flussschema zur Regelungsbedienung [ 12 ]...
Der Punkt 2 beschreibt, bis zu welcher maxi- 2.12 Parameterbeschreibung 2.13 Heizkennlinie malen Außentemperatur der Heizkessel mit welcher minimalen Vorlauftemperatur heizen Parameter 1: Die Heizkennlinie beschreibt die funktionale soll. Zwischen diesen beiden Punkten wird die Brauchwasser Solltemperatur Abhängigkeit der Vorlauftemperatur von der Vorlauftemperatur abhängig von der Außen- Temperatur bis zu der der Brauchwasser- Außentemperatur.
I I I Wa r t u n g 2. Anschlüsse und Leitungen prüfen (nur 3. Reinigung des Kondensatsiphons 3.1 Wartungsarbeiten vom Heizungsfachmann) Der Kondensatsiphon ist zu öffnen und auf Ver- Alle gas- und wasserführenden Bauteile und unreinigungen zu überprüfen, ggf. zu reinigen Die regelmäßige Wartung der Heizung senkt Anschlüsse auf Dichtheit oder eventuelle und wieder zu verschließen.
I V Te c h n i k 4.2 Speicherbehälter elektrische Anschlussstecker Gebläse Der Speicher der ROTEX GasSolarUnit ist ein nach neuesten Erkenntnissen der Wasserhy- giene entwickelter Brauchwasserspeicher (Solar-Schichtspeicher). Der Speicerbehälter ist eine zweischalige Voll- kunststoffkonstruktion. Der Raum zwischen Innen- und Außenbehälter ist hochwärmedäm- mend ausgeschäumt.
Verkalkungsarm Auf der Speicherwasserseite kann nur einma- lig der im Speicherwasser gelöste Kalk ausfal- len. An der glatten Oberfläche des PE-X-Rohr- Wärmetauschers kann sich durch die hohen Fließgeschwindigkeiten kein Kalk absetzen. Bei hartem Wasser empfiehlt es sich, die Druckminderung von Ortsnetz zu Hauswasser- netz 1 x jährlich auf max 6 bar anzuheben und den Speicher mit dem erhöhten Leitungsdruck zu spülen.
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4.3 Hydraulikschema Abbildung 4.3.1 Anschlussschema ROTEX GasSolarUnit Achtung: Da in Betrieb der GasSolarUnit vor- allem bei Solarenergienutzung Speichertempe- raturen über 60 °C auftreten können, muss bauseits ein Verbrühschutz vorgesehen wer- den. [ 17 ]...
4.5 Technische Daten GasSolarUnit 528 Kesselleistung 5 – 27 kW Dauerleistung nach DIN 4708 Qn=27 kW max. Wirkungsgrad 110 % Bauhöhe 1850 mm Bautiefe 795 mm Baubreite 795 mm Leergewicht 125 kg max. Abgastemperatur 80 °C Durchmesser Abgasanschluss 80 mm Durchmesser LAS-Anschluss 125 mm Gesamtspeicherinhalt...
V F ü r d e n S c h o rn s t e i n f e g e r Daten zur Auslegung der Abgasleitung Abbildung 5.1 Abgasmassenstrom/Brennerleistung ROTEX GasSolarUnit Nennleistung Feuerungs-Leistung Abgastemperatur Abgasmassenstrom Verfügbarer Förderdruck in kW kg/s 40/30 °C 75/60 °C...