Seite 1
Bedienungsanleitung Digitaler Videosensor DMD - 4 Ab PC-Version 3.3...
Seite 3
Der Inhalt dieses Handbuches darf nicht als eine Verpflichtung von Seiten NORMA systems ausgelegt werden. NORMA systems behält sich das Recht vor, jede Verantwortung oder Regressansprüche für Fehler oder Ungenauigkeiten, die in diesem Handbuch auftreten können, von sich zu weisen. Das gleiche gilt für die beschriebenen Produkte und die Software.
1.0 Installation - 4 - Sehr geehrter Kunde! Vielen Dank, dass Sie sich für den Einsatz des digitalen Videosensors DMD-4 in Ihrem System entschieden haben. Bitte lesen diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, damit Sie die Funktionen des Sensors für Ihre Anwendung optimal nutzen können.
2.0 Technische Daten - 5 - 2.0 Technische Daten Hardware: Software: Videosignale: PC-Setup Ethernet, Speicherung 4 Videoeingänge PAL 75 Ohm, Parameter, Download mit Durchschleifeingang Passwortschutz Abschlußwiderstände schaltbar Vier Sensorflächen pro Kamera mit jeweils bis zu 6480 Zellen Sensorzellen: Detektion von bis zu 32 Objekten/ 4 Sensorflächen mit jeweils über Kanal Objektverfolgungs-...
Die PC-Setup Oberfläche des Sensors ermöglicht eine komfortable Einstellung aller Sensor-Parameter: Zunächst wird das jeweilige Kamerabild vom DMD-4 an den PC übertragen und in einem Editor-Fenster dargestellt. Jeder Kanal kann für vier Zeitzonen unterschied- lich eingestellt werden. Über die PC-Maus können pro Zeitzone die Hauptalarmflä- che sowie bis zu 3 Voralarmflächen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten...
6.0 PC - Oberfläche - 10 - Das Diagramm auf der vorherigen Seite veranschaulicht, daß die verschiedenen Funktionen des Sensors auf die Bereiche Zeitzone, Kanal, und Fläche bezogen sind. Diese drei Teilbereiche haben folgende Hierachie: Zeitzone Kanal Fläche. Die Festlegung der Zeitzonen erfolgt für den Sensor einheitlich.
Danach erfolgt die Passworteingabe (default: ‚video„). Meldungen über den Verbin- dungsaufbau bzw. Fehler werden unten in der Statusleiste aufgeführt. Das Trennen einer bestehenden Verbindung erfolgt über den ‚Trennen„- Button. Die Verbindung zum DMD-4 kann im LAN und zur Fernwartung auch global über das Internet hergestellt werden. LAN: Die Verbindung zum DMD wird im internen Ethernet durch die IP-Adresse und Port-Nr.
LAN weiter. Beispiel: Der DMD-4 hat die Adresse 192.168.1.71, Port 81. Im Programm ist neben dem Na- men der Port 90 eingetragen. Das Menü Port Forwarding des Routers wird jetzt so konfiguriert, dass alle Datenpakete aus dem Internet mit dem Port 90 an die Adresse des DMD-4 geleitet werden.
6.1. Menü - 13 - Gesamtes Setup senden: Speichert das Setup von allen vier Kanälen des Sensors inklusive globalem Setup. Die Datenübertragung erfolgt wie unter " Kamera Setup senden " beschrieben. Bei Störungen der Datenübertragung werden in der Statuszeile Fehlermeldungen ein- geblendet: Kommt z.
6.1. Menü - 14 - Zeitzonen-Definition: Jeder Kamerakanal des DMD-4 verfügt über insgesamt vier Zeitzonen, für jede Zone können unterschiedliche Sensorflächen definiert werden. Damit können für jeden Ka- nal vier völlig unabhängige Tages- und Wochenprogramme editiert werden. Zur Auswahl der zu definierenden...
6.1. Menü - 15 - Dome-Tracking: Im Dome-Tracking Modus kann der Sensor anhand der Objekt-Bildkoordinaten eines erkannten Objektes Festpositionen einer angeschlossenen Dome-Kamera aufrufen. Entsprechend des Kamera-Typs bzw. -Protokolls muß eine ‚Dome-Firmware„ (siehe Sensoroptionen) programmiert sein. Zur Überprüfung der Software erscheint unter ‚Dome-Typ„...
6.1. Menü - 16 - Bei Bedarf kann durch das Bedienfeld die aktuelle Einstellung der im Dome gespei- cherten Position hinsichtlich Zoom, Fokus und Ausrichtung manuell verändert und über den ‚Speichern‘ –Button neu abgespeichert werden. Im Status-Fenster werden die letzten ausgeführten Befehle aufgelistet. Wichtig: Folgende Kanal-Bedingungen müssen für das Dome-Tracking erfüllt sein : ...
6.1. Menü - 17 - ACHTUNG: Bei einem Verlust des Passworts muß ein Eingriff des Errichters bzw. Herstellers erfolgen! Servicefunktionen (Tools): Es erscheint ein Pull-down-Menü, dessen Punkte bzw. Unterme- nüs nachfolgend erklärt werden: mit folgendem Inhalt: Sensoroptionen Firmware programmieren: Sensor "Flash"- programmierbar, d.h.
- keine Parität - RTS / CTS - Baudrate 115,2 KB. WICHTIG! Diese Parameter sind nach dem Einschalten des DMD-4 für ca. 90 Sekunden gültig, anschließend werden die RS232 Parameter aus dem Alarmmenü geladen! COM benutzen: Definiert die Art der Konfigurations-Schnittstelle zwischen Ethernet (default) und Comport (Einstellungen siehe oben) .
6.2 Kanalsetup - 19 - 6.2 Kanal-Setup Umschaltleiste Flächenparameter Editor Infoleiste Bildsteuerung 6.2.1 Umschaltleiste: Kanalschalter: Schaltet zwischen Setup- Einstellungen von Kamera 1...4 um. Zeitzone: Wählt eine der Zeitzonen 1...4 aus und die entsprechenden Parameter er- scheinen. Flächenschalter: Anwahl einer der vier Sensorflächen des aktuellen Ka- nals über Pull-down Menü: = Hauptalarm-Fläche = Voralarm-Fläche 1...
6.2 Kanalsetup - 20 - 6.2.2 Editor: Das Editorfenster ist in 6480 einzelne Zellen im Raster 72x90 unterteilt. Alle markier- ten Zellen der entsprechenden Farbe definieren die Sensorfläche. Dabei ist es nicht notwendig, daß diese Zellen eine zusammenhängende Fläche bilden. Eine Überlap- pung von zwei oder mehreren Flächen ist nicht zulässig.
6.2 Kanalsetup - 21 - 6.2.3 Bildsteuerung: Zur deckungsgleichen Flächen-Einstellung ist eine Anzeige des entsprechenden Ka- merabildes unerlässlich. Hierzu kann ein aktuelles Standbild der angeschlossenen Kamera geladen werden. Darüberhinaus ist eine Live-Anzeige mit einer kontinuierli- chen Bildübertragung (ca. 6-7 Bilder/Sek.) wählbar, um z.B. die Analyse des Sensors überprüfen.
6.2 Kanalsetup - 22 - 6.2.5 Flächenparameter: Es kann für jede Fläche einer der 3 möglichen Betriebsarten eingestellt werden. Je nach Betriebsmode wechselt dabei die Darstellung der Flächenparameter. Die Bedeutung des jeweiligen Modus und dessen Einstellparameter werden nachfol- gend beschrieben: Flächenmode Jede Sensorfläche eines Kanals verfügt über spezifische, unab- hängig voneinander einstellbare Parameter.
6.2 Kanalsetup - 23 - Objektmode Im Gegensatz zum Flächenmode werden bei einer Objekterkennung alle ausgelösten Zellen anhand ihrer Position und Lage zu Objekten zusammengefaßt. Die Größe die- ses Objektes und nicht die Anzahl aller ausgelösten Zellen der Fläche werden dabei ins Verhältnis von Min./Max.
6.2 Kanalsetup - 24 - Perspektive Bei dem Betriebsmode ‚Perspektive„ handelt es sich um eine Objekterkennung mit perspektivischer Auswertung. Es erscheinen auf dem Editorfenster zwei Rechtecke zur Definition der Position von Vorder- bzw. Hintergrund. Wichtig: Die Angabe der jeweiligen Rechtecksgröße ( ‚Inhalt„ ; im unteren Ab- bildungsbeispiel: Hintergrund 66, Vordergrund 364) dient ausschließlich zur Informati- on und wird nicht im Gerät abgespeichert.
6.3 Detail-Setup - 25 - 6.3 Detail-Setup: Für jeden der vier Kamerakanäle können spezielle Parameter gesetzt werden. Das Menü ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt. Der jeweilige Gültigkeitsbereich des aktuellen Parameters wird dabei rechts oben im Fenster ‚Gültig„ grün angezeigt. Über die Umschaltleiste Zeitzone / Kamera sind alle Einstellparameter des gesamten Gerätes schnell erreichbar.
6.3 Detail-Setup - 26 - Relais-Funktionen: Hier werden die Einstellungen des Kanal- und globalen Relais definiert. Die Definitio- nen Retrigger und Resetzeit gelten dabei für beide Relais. Relais retriggern: Tritt innerhalb der Relais-Haltezeit ein erneuter Alarm auf, verlängert sich die Haltezeit automatisch um die eingestellte Zeit. Ist die Funktion nicht aktiviert, kann erst nach Ablauf des Timers das Relais erneut geschaltet werden.
6.3 Detail-Setup - 27 - Relais schalten: Das Relais des entsprechenden Kamerakanals wird bei Alarm der Sensorfläche geschaltet. Wichtig: Soll die Fläche nur einen Voralarm auslösen, so ist dieser Parameter zu deak- tivieren. Globales Relais: Das globale Relais (Sammelrelais) wird bei Alarm der Sensorflä- che geschaltet.
Wahl von RS422/RS485 dem Datenformat des jeweiligen Dome-Protokoll entsprechen. Die RS232-Schnittstellenparameter des DMD-4 sind standardmäßig auf die Datenübertragung zwischen PC und Sensor eingestellt (siehe auch COM benutzen S.18). Zum Senden von Alarm-Strings an Geräte mit einer abweichenden Schnittstellen- Konfiguration schaltet die Schnittstelle des Sensors im Alarmfall automatisch auf die hier eingestellten Parameter.
Seite 31
Sollen mehrere Sensoren Alarme an einen HeiTel-Camdisc senden, so werden der zweite Sensor und ggf. weitere als Client an den Master -DMD-4 angeschlossen: Der Master-DMD ist als Empfänger „BZ“ definiert, und leitet als Zentrale die Alarme der DMD4-Clients an die Bildzentrale entsprechend weiter.
6.3 Detail-Setup - 30 - 6.3.4 Sabotage: Zur Erkennung einer möglichen Sabotage können für jeden Kanal getrennt bis zu 3 verschiedene Analyseverfahren aktiviert werden: Videosignalausfall: Bei einem Ausfall oder einer Stö- rung Video-Synchro- nisationssignals wird der Zustand „Videofail“ entsprechenden Kanalausgang eingeblendet und die jeweilige LED des Kanals auf der Frontseite des Gerätes blinkt.
6.3 Detail-Setup - 31 - 6.3.5 Logik: Jede Hauptalarmfläche kann mit den eigenen Voralarmflächen und den Hauptalarmflä- chen der anderen Kanäle logisch verknüpft werden. Durch geeignete Definition von einem oder mehreren logischen Termen wird eine wesentlich höhere Schaltsicherheit erzielt, bzw. zeitliche Abläufe können so beschrieben werden. Zunächst wird mit den Kamera- und Zeitzonen-Schalter die zu definie- rende Hauptalarmfläche gewählt.
6.3 Detail-Setup - 32 - 6.3.6 Experte: Die Parameter in diesem (Experten)-Menü sind bereits für die häufigsten Anwendungen gut voreingestellt. Für eine optimale Anpassung des Sensors an die jeweilige Szenerie werden nachfolgend die einzelnen Punkte beschrieben: Ringspeicher: Der Sensor scannt das gesamte Videobild ca.
6.3 Detail-Setup - 33 - Morphen: Fasst kleine, zerrissene Objekte zu einem Großen zusammen. Wird dann eingesetzt, wenn durch schlechte Kontrastverhältnisse das zu detektierende Objekt in mehrere kleine Teilobjekte zerlegt wird, die dann dass Min-Kriterium des Objektes nicht erfüllen. Schattenfilter: Ignoriert unscharfe Objekte und Schatten. Typische Einflüsse von Wolken oder auch unscharf abgebildeten Spinnen auf der Linse werden so minimiert.
7.0 Anhang - 35 - 7.2. Versionsübersicht Eine aktuelle Übersicht mit den entsprechenden Dateien der aktuelle Firmware sowie PC- Software finden sie im Internet unter www.norma-systems.de. Version 2 Firmware aktuelle Version: DOME V1.10 Stand: Main V2.02 16.10.2007 PC-Software aktuelle Version: V2.20 Stand: 26.09.2007...
8.0 Sicherheitshinweise - 36 - 8.0 Sicherheitshinweise Bitte beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie um die Geräte- und EMV-Spezifi- kationen zu gewährleisten folgende Sicherheitshinweise: 1. Gerät von Wärmequellen und direkter Sonneneinstrahlung fernhalten. 2. Schützen Sie das Gerät und das Netzteil vor Feuchtigkeit, da sonst die Gefahr eines elektrischen Schlages und Feuer besteht.