RED-Robatum GmbH & Co. KG
Betriebsanleitung One-Ohm-Conduction-Tester
Mit der auf der Vorderseite befindlichen Aktivierungstaste wird der One-Ohm-
Conduction-Tester in den Messbetrieb geschaltet. Dies wird mit einem Trillerton ange-
zeigt, der gleichzeitig auch der Batteriekontrolle dient. Mit der Aktivierung beginnt der in-
terne Timer zu laufen, der nach seinem Ablauf das Gerät zurück in den „Schlafzustand"
(Low-Power-Standby) versetzt. Diese Zeit beträgt ungefähr 10 Minuten, kann jedoch je-
derzeit durch erneutes Drücken der Aktivierungstaste auf eben diese Zeit gesetzt werden.
Im Messbetrieb wird ein Durchgang (also ein gemessener Widerstand kleiner 1 Ohm)
durch einen Dauerton angezeigt, der solange ertönt, wie die Bedingung ansteht. Auch bei
einer nur kurzer Unterschreitung des Grenzwiderstandes von 1 Ohm bleibt die Signalisie-
rung für eine gewisse Mindestdauer bestehen, wodurch auch Wackelkontakte eindeutig i-
dentifiziert werden können. Durch die absichtlich kleine Messspannung von nur 10 Milli-
volt werden hauchdünne metallische Oxidschichten nicht "elektrisch durchschlagen", kön-
nen aber durch einen vergleichsweise geringen Druck mit den Messpitzen mechanisch
sehr leicht zerstört werden. Gerade bei solchen Messbedingungen ist die Mindestdauer der
Signalisierung von ca. 1/5 Sekunde sehr hilfreich.
Nach Ablauf des internen Timers wird der Messbetrieb des One-Ohm-Conduction-Testers
automatisch beendet, was durch einen kurzen Trillerton angezeigt wird. Falls man wäh-
rend einer Messung nicht sicher ist, ob sich der One-Ohm-Conduction-Tester bereits im
„Schlafzustand" (Low-Power-Standby) befindet, genügt entweder das kurze Aneinander-
halten der Messpitzen oder ein erneutes Drücken der Aktivierungstaste.
Sicherheitshinweise:
Wie mit jedem Widerstandmessgerät dürfen mit dem One-Ohm-Conduction-Tester grund-
sätzlich nur an spannungslosen Testobjekten Messungen durchgeführt werden. Steht über
dem Prüfling eine Fremdspannung an, kommt es zwangsläufig zu einer Fehlmessung. Dar-
über hinaus kommt es bei niederohmigen Spannungsquellen zu einer Überlastung des nie-
derohmigen Eingangsmesskreises, was in der Folge zur Zerstörung des One-Ohm-
Conduction-Testers führen kann. Aus einer entsprechend niederohmigen Quelle würde ei-
ne an die Messpitzen angelegte Spannung von 1 Volt nach wenigen Sekunden bereits zu
einer Beschädigung des Geräts führen, bei längerer Einwirkung oder höheren Spannungen
besteht sogar Brandgefahr.
Ausführung:
Das Gerät wird mit unverlierbaren, fest angeschlossenen Prüfschnüren geliefert. Aus
Gründen des Transportschutzes und des Gewichts liegt bei der Auslieferung keine Batterie
bei.
Die im Jahre 2014 überarbeitete Ausführung hat einen spritzwassergeschützten Ein-Taster
und hochwertigere Prüfspitzen, auf welche die üblichen 4mm-Prüfklammern aufgesetzt
werden können.
Für eine besonders hohe Lautstärke (85dB@10cm) kann in Ausnahmefällen über dem
Signaltongeber eine zusätzliche Schallöffnung in das Kunststoffgehäuse eingebracht wer-
den - unter den üblichen Bedingungen ist dies allerdings nicht notwendig.
www.robatum.de/produkte/one-ohm/
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