Bitte zuerst lesen Signalzeichen Diese Betriebsanleitung ist Teil 2 der aus 2 Teilen bestehenden Be- Informationen oder Anweisungen für Nutzer. triebsanleitung für den Heizungs- und Wärmepumpenregler. Ver- gewissern Sie sich, dass Ihnen Teil 1 dieser Betriebsanleitung vor- liegt. Sollte Teil 1 fehlen, fordern Sie ihn von Ihrem Lieferanten an. Informationen oder Anweisungen für qualifiziertes Fach- und autorisiertes Servicepersonal.
Lieferumfang Montage MONTAGE DES EINBAUREGLERS HINWEIS Funktionsnotwendige Temperaturfühler (Rücklauf, Vor- Bei Geräten für die Innenaufstellung ist die Steuerplatine des Hei- lauf, Heißgas) sind in der Wärmepumpe eingebaut und zungs- und Wärmepumpenreglers im elektrischen Schaltkasten gehören nicht zum Lieferumfang des Heizungs- und des jeweiligen Geräts integriert.
Elektrische Anschlussarbeiten Bohrschablone von der Wand lösen, Dübel in die Löcher ein- schlagen, Schrauben eindrehen (Abstand von Untergrund zu Schraubenkopf etwa 10mm)… GEFAHR! HINWEIS Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Das im Lieferumfang enthaltene Wandbefestigungsmate- Elektrische Anschlussarbeiten sind ausschließlich quali- rial setzt festes Mauerwerk voraus. fiziertem Elektrofachpersonal vorbehalten.
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Klemmenblock für 1~/N/PE/230 V Spannungs versorgung Basisverdrahtung: EVU-Brücken (müssen bei Anschluss eines potentialfreien Kontaktes entfernt werden) Anschlussklemme Rücklauffühler TRL (an NTC8) Kabelkanäle mit Abdeckungen (Abdeckungen hier nicht im Bild) Kabeleinführung mit Klappbügel Befestigungsschraube des Klappbügels Anschlussklemme (X10 Modbus) für BUS- Leitung zur Außeneinheit Steckplatz für optionale Erweiterungsplatine „EP 2.1“...
BEDIENTEILVARIANTEN ACHTUNG Alle Leitungen, Heizungs- Je nach Wärmepumpentyp ist das im Heizungs- und Wärmepumpenregler anschliessen, außerhalb des Hei- Wärmepumpenregler integrierte Bedienteil mit folgenden zungs- und Wärmepumpenreglers in einem Kabelkanal Schnittstellen ausgestattet: führen (zur Zugentlastung nötig; bauseits zu stellen). TYP 1 ACHTUNG BUS-Kommunikationsleitung benötigt Verlegeabstand von >...
MONTAGE UND INSTALLATION VON FÜHLERN TRINKWARMWASSERFÜHLER Der Trinkwarmwasserfühler ist optionales Zubehör und nur bei AUSSENFÜHLER separatem Trinkwarmwasserspeicher funktionsnotwendig. Sie dürfen ausschließlich Trinkwarmwasserfühler einsetzen, die vom Der Außenfühler ist funktionsnotwendiges Zubehör und im Liefe- Hersteller der Wärmepumpe zugelassen sind. rumfang enthalten. ACHTUNG HINWEIS Trinkwarmwasserspeicher muß...
Demontage Inbetriebnahme / Ersteinschaltung Bei Ersteinschaltung erscheint zuerst die Sprachauswahl. GEFAHR! Sprache der Bildschirmanzeige auswählen: Teil 1 der Be- Lebensgefahr durch elektrischen Strom! triebsanleitung des Heizungs- und Wärmepumpenreglers, Elektrische Arbeiten sind ausschließlich qualifiziertem Abschnitt „Basisinformationen zur Bedienung“. Elektrofachpersonal vorbehalten. Vor dem Öffnen des Gerätes die Anlage spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern! Anschließend erscheint: AUSBAU DER PUFFERBATTERIE...
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HINWEIS Bei LWD Geräten erfolgt im Pumpenverlauf eine Durch- flussüberwachung. Ist der Durchfluss nicht in Ordnung, läuft die Wärmepumpe nicht an und es wird kein Fehler angezeigt. Hierzu Eingang ASD überprüfen, steht dieser nicht auf EIN, ist der Durchfluss zu niedrig. Seite 14, „Eingänge abrufen“...
Smart Grid Die Wärmepumpe arbeitet ausschließlich in dem Bereich Sollwert + Hysterese (also oberhalb des Sollwertes). Die Möglichkeit Smart Grid zu nutzen ist abhängig von Gerätetyp Heizung: Fällt die Systemtemperatur bis auf den Sollwert wird und Software Version. die Wärmepumpe eingeschaltet und heizt das System bis zum Punkte Sollwert + Hysterese auf.
Programmbereich „Service“ Zusätzlich erscheinen hier – abhängig vom Gerätetyp der ange- schlossenen Wärmepumpe – die durch Sensoren im Kältekreis bereitgestellten Kältekreisinformationen. PROGRAMMBEREICH AUSWÄHLEN EINGÄNGE ABRUFEN INFORMATIONEN ABRUFEN Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. HINWEIS Das Menü...
AUSGÄNGE ABRUFEN ABLAUFZEITEN ABRUFEN Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. AV-Abtauventil Ventil- / Kreislaufumkehr WP seit Wärmepumpe läuft seit (Zeitangabe jeweils in hh:mm:ss) EIN = Abtaubetrieb beziehungsweise ZWE 1 seit Zweiter Wärmeerzeuger 1 läuft seit...
EINSTELLUNGEN VORNEHMEN WÄRMEMENGE ABRUFEN Viele Wärmepumpentypen sind mit Wärmemengenerfassung durch Drucksensoren im Kältekreis der Wärmepumpe ausgestat- tet. Bei diesen Wärmepumpen kann die Wärmemenge direkt aus- gelesen werden. DATENZUGANG FESTLEGEN Heizung Erfasste Wärmemenge für Heizung in Warmwasser Erfasste Wärmemenge für Trinkwarmwasser in kWh Gesamt Summe der erfassten Wärmemengen in kWh...
KURZPROGRAMME AUFRUFEN Hysterese HR Hysterese Heizungsregler Einstellung der Regelhysterese des Heizungsreglers Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Bei sehr reaktionsfähigen Heizsystemen eine größere, bei Wärmepumpenreglers, Programmbereich „Service“, Ab- trägen Heizsystemen eine kleinere Hysterese einstellen. schnitt „Kurzprogramme aufrufen“. Beispiel: Hysterese Heizkreis Rücklauf = 2K TEMPERATUREN FESTLEGEN in diesem Temperaturbereich erfolgt keine Anforderung der Heizung...
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Ausnahme: bei W/W-Geräten Bei Störung und Einstellung Störung mit ZWE werden Die Einstellung ist nur mit Werkszugang möglich. zweite Wärmeerzeuger unabhängig von der eingestellten Außentemperatur freigegeben. T-HG max maximale Heißgastemperatur Einstellung der maximal zulässigen Temperatur im Kältekreis T-Luftabt. Temperatur-Luftabtauung der Wärmepumpe. Ein Wert wird nur angezeigt bei L/W-Geräten und wenn Luftabtauung eingeschaltet ist.
SYSTEMEINSTELLUNGEN FESTLEGEN Hysterese 2.VD verk. Hysterese Heizungsregler ab der die Einschaltzeit der 2. Verdichterstufe verkürzt wird (siehe „System Einstellung“). Zuschaltung VD2: Keine Zuschaltung verkürzte Zuschaltung RL-Sollwert HR Hysterese Hysterese HR verkürzt Max.Warmwassertemp. Maximale Trinkwarmwassertemperatur Ein Wert, der eingestellt wird, um die maximale Trinkwarmwasser-Solltemperatur zu begrenzen.
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Trennsp. (Trennspeicher) hydraulische Einbindung Thermostat Trinkwarmwasserbereitung mit Parallelspeicher wird über ein Thermostat am (Multifunktionsspeicher,…) Trinkwarmwasserspeicher eingeleitet oder beendet HINWEIS HINWEIS Bei Trennspeicher externer Rücklauffühler erforderlich. Trinkwarmwasserthermostat an denselben Klemmen wie den Trinkwarmwasserfühler anschliessen (Kleinspannung). Mischkreis1 Mischkreis 1 Trinkwarmwasserthermostat muß für Kleinspannungen Einstellung der Funktion der Mischeraussteuerung geeignet sein (potentialfreier Kontakt).
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Einzustellende Zeit der Betriebsanleitung zum jeweiligen Nein weder Soledruckpressostat noch Luft/Wasser-Gerät entnehmen. Finden sich dort keine Durchflussschalter angeschlossen Angaben, gilt: Soledr bei Sole/Wasser-Geräten ist am Eingang Soledr/Durchf (ASD) ein Seite 37, „Übersicht: Abtauzyklus, Luftabtauung, Soledruckpressostat angeschlossen VL max“ Durchfl bei Wasser/Wasser-Geräten ist am Eingang Soledr/Durchf (ASD) ein Luftabt.
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Ausheizen Fernwartung Option nur möglich bei externer Energiequelle (Holzkessel, Fernwartungsfunktion eingeschaltet Solaranlage mit Parallelspeicher, …) Nein Fernwartungsfunktion ausgeschaltet m. Mischer Falls Mischer als Entlade-Mischer definiert ist, regelt er nach der im Weitere Hinweise zur Nutzung der Fernwartungsfunk- Ausheizprogramm eingestellten tion: Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Solltemperatur Wärmepumpenreglers, Programmbereich „Service“, Ab- schnitt „Fernwartung“.
SYSTEM ENTLÜFTEN HINWEIS Sind Umwälzpumpen ausgewählt, startet das Entlüftungs- programm sofort, nachdem die Einstellungen gespeichert wurden. Entlüftung taktet 5 Minuten ein / 5 Minuten aus. HINWEIS Solange das Entlüftungsprogramm aktiv ist, erscheint im Navigationsbildschirm das entsprechende Programmsym- Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- PARAMETER IBN SETZEN punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, die Einstellungsdaten ex- tern auf einem USB-Stick zu speichern. ENERGIEEFFIZIENZPUMPE leistungsgeregelt Sole/Wasser: Wärmeverteilsystem Heizkörper oder Fußbodenheizung Steuerung Hz. Automatik/Manuell (Heizungsumwälz pumpe) Max.Lstg.Hz. 0 - 100% der UWP-Leistung (Begren zung bei Strömungsgeräusch) Steuerung WW. Automatik/Manuell (Trinkwarmwasser- ladepumpe) Max.Lstg.WW 0 - 100% der UWP-Leistung (Begren...
ZWEITER WÄRMEERZEUGER Position Speicher Direkt im beziehungsweise am Heiz- oder Trinkwarmwasserspeicher eingebunden Integriert Im Wärmeerzeuger (= Wärmepumpe oder dazugehörige Hydraulikkomponente) integriert Ausgang Der entsprechende Ausgangskontakt für den elektrischen Anschluss des jeweiligen ZWE wird automatisch angezeigt. Ist unter „Art“ eine Bereitungsart ausgewählt und es wird hier als Ausgang „---“...
SPRACHE DER BILDSCHIRMANZEIGE AUSWÄHLEN TEMPERATUREN UND ZEITINTERVALLE EINSTELLEN Beispiel: Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme- pumpenreglers, Abschnitt „Basisinformationen zur Bedie- nung“. DATUM UND UHRZEIT FESTLEGEN Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme- pumpenreglers, Abschnitt „Basisinformationen zur Bedie- nung“.
HINWEIS Erscheint die Fehleranzeige „Leistung Ausheizen“ (= Feh- lernummer 730), ist dies lediglich ein Hinweis darauf, dass das Ausheizprogramm eine Vorlauf-Temperaturstufe nicht im festgelegten Zeitintervall abarbeiten konnte. Das Aus- heizprogramm läuft trotzdem weiter. Die Fehlermeldung kann erst quittiert werden, wenn das Ausheizprogramm abgelaufen ist oder manuell ausge- schaltet wurde.
ANLAGENKONFIGURATION IBN-ASSISTENT Die Steuerung ist mit einem Inbetriebnahmeassistenten aus- HINWEIS gestattet. Dieser führt Sie bei der Erstinbetriebnahme durch Wenn es eine Nutzungsart gibt, die bei Ihrer Anlage nicht die wichtigsten Einstellungen der Regelung. Im Hauptmenü benötigt wird, ist es unnötig, dass die zugehörigen Pro- blinkt das Symbol „GO“.
PARAMETER IBN ZURÜCK DATENLOGGER Wenn Ihre Wärmepumpe von einem autorisierten KD-Partner in Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme- Betrieb genommen wurde und dieser die Inbetriebnahmepara- pumpenreglers, Programmbereich „Service“, Abschnitt meter gespeichert hat, können Sie diese über diesen Menüpunkt „Datenlogger“.
Fehlerdiagnose / Fehlermeldungen Anzeige Beschreibung Abhilfe Niederdruckstörung Niederdruckpressostat oder Niederdrucksensor im Kältekreis hat WP auf Leckage, Schaltpunkt Pressostat, Bitte Inst. rufen mehrmals angesprochen (LW) oder länger als 20 Sekunden (SW) Abtauung und TA-min überprüfen. Niederdrucksperre nur bei L/W-Geräten möglich: Niederdruck im Kältekreis hat WP auf Leckage, Schaltpunkt Pressostat, RESET automatisch angesprochen.
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Anzeige Beschreibung Abhilfe Funktion und Platzierung der Vor- und Tempdiff Abtauen Temperaturspreizung im Heizkreis ist während des Abtauens > Rücklauffühler, Förderleistung HUP, Bitte Inst rufen 15 K (=Frostgefahr) Überströmer und Heizkreise überprüfen. Umwälzpumpe WW, Speicherfüllung, Anlagefehler WW Trinkwarmwasserbetrieb gestört, gewünschte Absperrschieber und 3-Wege-Ventil Bitte Inst rufen Speichertemperatur ist weit unterschritten...
Anzeige Beschreibung Abhilfe ModBus Verbindung SEC-Board seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar. Sofern es sich um die SEC-Konfiguration verloren 791 wird ausgelöst, wenn zwar eine HZIO-Platine gefunden handelt, das ModBus-Kabel zwischen worden ist (ohne separate Kodierung), allerdings kein SEC-Board HZIO und SEC Board prüfen. Ebenso das daran erkannt werden kann SEC-Board prüfen, ob alles blinkt, wie es soll...
Technische Daten KENNLINIEN TEMPERATURFÜHLER t / °C R / kΩ MONTAGE 16,538 Nur in frostfreien, trockenen und witterungsgeschützten Räu- 12,838 men. 10,051 Umgebungstemperatur: 0 °C – 35 °C 7,931 Elektrischer Anschluss: 230 V AC, 18 VA, 0,1 A +/-0 6,306 (max.
Systemeinstellung bei der Inbetriebnahme Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang Rückl. Begrenz 45 °C °C *) 35 °C – 70 °C Inst Hysterese HR 2,0 K K *) 0,5 – 6,0 K Inst TR Erh Max 7,0 K K *) 1,0 –...
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Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang Warmw. 3 mit ZUP ohne ZUP • mit ZUP *) ohne ZUP • mit ZUP Inst Warmw. 4 Sollwert Sollwert • Maxwert *) Sollwert • Maxwert Werk Warmw. 5 geräteabhängig ohne HUP • mit HUP *) ohne HUP •...
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Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang Effizienzpumpe Nein Nein • Ja *) Nein • Ja Inst 60 Min min *) 20 - 120 Min Inst ZWE1 Art Nein Nein • Heizst. • Kessel • Therme *) Nein • Heizst. • Kessel • Therme Inst ZWE1 Funktion Nein...
Wichtige Abkürzungen Abkürzung Bedeutung Kundendienst / Service Abkürzung Bedeutung Komforthaustechnikzentrale 1. Verdichter in Wärmepumpe Luft/Wasser 2. Verdichter in Wärmepumpe L-Abt max maximale Zeit der Luftabtauung Absenk. bis maximale Absenkung Lüftung Aus Abtauen Lüftung Party (= Dauer-Tagbetrieb) Abtzyk Abtauzyklus Lüftung Tagbetrieb Anlagenstörung Luftabtauung oberhalb der eingestellten Luftabt.
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Abkürzung Bedeutung TLABT-Ende Temperatur-Luftabtauung-Ende T-Luftabt. Temperatur-Luftabtauung TR Erh max maximale Rücklauferhöhung Temperaturfühler Rücklauf TRL-E Temperaturfühler Rücklauf Extern Temperaturfühler Vorlauf Temperaturfühler Wärmequelle-Austritt Temperaturfühler Wärmequelle-Eintritt T-WQ min minimale Wärmequellentemperatur Überw. VD Verdichterüberwachung Verdichter VD-Stand Verdichter-Standzeit Ventilator Ventilator, Brunnen- oder Ventil. BOSUP Soleumwälzpumpe Ventilation Ventilation des Wärmepumpengehäuses Vent.
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GmbH Industriestraße 3 D-95359 Kasendorf E info@alpha-innotec.de W www.alpha-innotec.de alpha innotec – eine Marke der ait-deutschland GmbH...