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Rohrmotor24 RMF-Z5 Betriebsanleitung Seite 2

!! WICHTIGE HINWEISE ZUR FUNKTECHNIK, FUNKREICHWEITE UND FUNKSTÖRQUELLEN !!
Die maximale Reichweite des Funksignals beträgt im freien Feld bis zu 200 m und im Gebäude bis zu 30 m. Diese Angaben beziehen sich auf eine
ungestörte Umgebung. Aktive und passive Störquellen sowie ungünstige Montageorte der Empfänger und Sender können jedoch die Reichweite
des Funksignals stark verringern und somit zu Funktionsstörungen führen und die Leistung der Sender und Empfänger stark beeinträchtigen.
Aktive Störquellen sind z.B. andere lokale Funkanlagen welche im 433 MHz Band senden; andere Funkquellen wie z.B. GSM/DECT/ WLAN; Geräte
mit hohen elektromagnetischen Strahlungen wie z.B. TV-, Computer-, Audio- und Videoanlagen, Mikrowellen, Spül-/Waschmaschinen. Passive
Störquellen sind alle Hindernisse in der Bausubstanz des Gebäudes. Wände und Decken schwächen (dämpfen) die Funksignale ab und führen
somit je nach Beschaffenheit der verwendeten Baumaterialien mehr oder weniger zu einer Reduzierung der Reichweite.
So beträgt die Dämpfung der Funksignale z.B. bei Holz, Gips, Glas unbeschichtet, ohne Metall: 0...10 % ;
Backsteinmauer, Pressspanplatten: 5...35 % ; Beton mit Armierung aus Eisen: 30...90 % ; Metall, Aluminiumkaschierungen: 90...100 %.
Bei der Planung muss daher auf einen ausreichenden Funkempfang geachtet werden und vor der Montage an der gewünschten Stelle die
einwandfreie Funktion von Sender und Empfänger geprüft werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich der Sender in einem anderen Raum
befindet und das Funksignal somit durch Wände und Decken dringen muss. Weiterhin sollten Sender und Empfänger nie auf oder in direkter Nähe
von Metallflächen, in Schalt-/Metallschränken oder am Boden bzw. in dessen Nähe montiert werden. Die ideale Montagehöhe ist > 1,5 m. Beachten
Sie auch, dass zwischen zwei Empfängern sowie zwischen Sender und Empfänger ein Mindestabstand von 0,5 m eingehalten werden sollte.
!!! WICHTIGER HINWEIS UND PROGRAMMIEREMPFEHLUNGEN FÜR FUNKSENDER !!!
Bei Netzanschluss gehen die Funkmotoren bzw. Funkempfänger automatisch für ca. 10 Sek. in den Programmiermodus. Um Programmierfehler zu
vermeiden, darf immer nur der Motor / Empfänger mit dem Netz verbunden sein, der gezielt auf einen Sender bzw. Kanal eingelernt werden soll!
Sollen mehrere Motoren / Empfänger per Funk ferngesteuert werden, empfehlen wir grundsätzlich für die gezielte manuelle Funkansteuerung
jedem Motor / Empfänger separat einen einzelnen Hand- / Wandsender bzw. einen einzelnen Kanal eines Mehrkanal-Handsenders zuzuordnen.
Somit wird sichergestellt, dass jederzeit weitere Sender gezielt eingelernt werden können, oder gewünschte Gruppen zur gleichzeitigen
Funkansteuerung nachträglich gebildet werden können!
Weiterhin sollte bei Objekten mit mehreren Motoren / Empfängern noch ein zusätzlicher Mehrkanal-Handsender mit gleicher Programmierung
("Reserve-Sender") vorhanden sein, um bei einem eventuellen Verlust oder Defekt eines Senders, die Programmierung ohne großen Aufwand auf
einen neuen Sender übertragen zu können. Andernfalls müssten Sie jeden Motor / Empfänger gezielt einzeln nochmals vom Netz trennen und wieder
ans Netz anschließen, um den Programmiermodus des jeweiligen Motors / Empfängers zu aktivieren und einen neuen Sender / Kanal einzulernen!
Funk-Zeitschaltuhren sollten vorrangig für die rein zeitgesteuerte automatische Funkansteuerung der Motoren / Empfänger eingesetzt werden.
Die gezielte manuelle Funkansteuerung der Motoren / Empfänger sollte über Hand- / Wandsender erfolgen. Mehrkanal-Funk-Zeitschaltuhren bieten
die Möglichkeit, dass jeder Motor / Empfänger individuell über einen separaten Kanal und somit mit einem eigenen Zeitprogramm je Kanal täglich
angesteuert werden kann. Um die Batterie der Funk-Zeitschaltuhr zu schonen, sollte die Programmierung auf unterschiedliche Kanäle jedoch nur
dann erfolgen, wenn es ausdrücklich gewünscht ist, die Motoren / Empfänger täglich zu unterschiedlichen Zeiten automatisch anzusteuern. Da
dies in den meisten Fällen nicht notwendig ist, empfehlen wir die Motoren / Empfänger möglichst alle auf einen Kanal der Funk-Zeitschaltuhr
einzulernen und somit mit nur einem Zeitprogramm gleichzeitig automatisch anzusteuern. Nur so werden unnötig viele tägliche zeitgesteuerte
Funkbefehle vermieden und die Batterielebensdauer der Funk-Zeitschaltuhr erheblich verlängert!
1. BATTERIE EINLEGEN und WERKSEITIGE EINSTELLUNGEN
+
Batterie
Batteriehalter
! Der Programmierschritt 2. ist nur möglich, wenn sich die Funkuhr im manuellen Modus "man" befindet !
2. UHRZEIT EINSTELLEN
Achtung: der Programmiermodus wird beendet, wenn während den Programmierschritten innerhalb von 10 Sek. keine Taste gedrückt wird!
1
MODE-Taste (falls nötig) so oft drücken, bis im Display das Symbol "man" für den manuellen Modus erscheint
2
TIME-Taste für mind. 5 Sek. gedrückt halten und dann mit den Tasten AUF oder AB die Uhrzeit (Stunde) einstellen
3
TIME-Taste kurz drücken und dann mit den Tasten AUF oder AB die Uhrzeit (Minuten) einstellen
4
TIME-Taste für mind. 5 Sek. gedrückt halten um die Programmierung der Uhrzeit zu beenden
5
TIME-Taste kurz drücken, damit die Uhrzeit startet (der Doppelpunkt in der Uhrzeit blinkt 1x pro Sekunde)
Wichtig:
Der Doppelpunkt (Sekundenanzeige) zwischen der Stunden- und Minutenanzeige muss immer blinken, ansonsten läuft die Uhrzeit nicht!
Öffnen des Batteriefachs: Sie öffnen das Batteriefach (Rückseite der Funkuhr), indem Sie den Batteriehalter an der
Einkerbung nach unten komplett herausziehen. Batterie einlegen (Pluspol sichtbar nach oben) und den Halter mit
Batterie wieder in die Funkuhr einschieben. Es wird die werkseitig eingestellte Uhrzeit "10:00" und der Betriebsmodus
"man" angezeigt. Bei Betätigung der AUF-Taste wird die werkseitige AUF-Fahrzeit "06:30" und bei Betätigung der AB-
Taste die werkseitige AB-Fahrzeit "17:30" für einige Sekunden angezeigt. Hinweise zum Batteriewechsel: Wird die
optische Anzeige des LCD-Displays schwächer und es kommt zu Einbußen bei der Funkreichweite bzw. zu Störungen
bei der Übertragung der Funkbefehle, so sollte die Batterie ersetzt (ausgetauscht) werden. Die Funkuhr besitzt eine
ausreichende Gangreserve, die während des Batteriewechsels alle Einstellungen speichert. Im Falle eines längeren
Batterieausfalls geht die Funkuhr wieder in die werkseitig eingestellte Uhrzeit "10:00" zurück. Nach dem
Batteriewechsel muss dann lediglich die Uhrzeit erneut eingestellt werden. Die programmierten Schaltzeiten bleiben
jedoch erhalten. Verwenden Sie nur Batterien mit der Typenbezeichnung 3V Lithium CR 2430 !
Programmierschritte im Modus "man"
Display-Anzeige
Uhrzeit (Stunden) blinkt
Uhrzeit (Minuten) blinkt
Uhrzeit blinkt, danach wird
Uhrzeit dauerhaft angezeigt
Doppelpunkt blinkt
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