Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
Installations- und Bedienungsanleitung
Low Power Supply Systeme
LPS Future F2
Sicherheitsstromversorgungsgerät
d
TECHNIK
© ASE GmbH, Stand 12.10.2017
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für ASE LPS Future F2

  • Seite 1 Installations- und Bedienungsanleitung Low Power Supply Systeme LPS Future F2 Sicherheitsstromversorgungsgerät TECHNIK © ASE GmbH, Stand 12.10.2017...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    1. Inhaltsverzeichnis 1. Inhaltsverzeichnis 1.1 Menüstruktur Gesamtübersicht 2. Übersicht 2.1 Einsatzbereiche 2.2 Unterbringung - Anforderungen an den Raum / Lüftung 2.3 Anlagenstruktur 2.4 Anschlussmöglichkeiten 3. Montage 3.1 Montage der Anlage 3.2 Maße und Gewichte LPS 3.3 Maße und Gewichte Meldetableau MFT4 / Überwachungszentralen CMC 3.4 Batteriemontage / Batteriedatenblätter 3.5 Elektrotechnischer Anschluss 3.6 Anschluss Netzwächter / kritischer Kreis...
  • Seite 3 7. Netzwerk 7.1 Netzwerkeinstellungen 8. Testmenü 8.1 Einstellen des automatischen Funktionstestes 8.2 Auslösen des manuellen Funktionstestes 8.3 Auslösen des manuellen Batterietestes 9. Wartungsmenü (nur für Werkskundendienst) 10. Protokolle und Anzeigen 10.1 Aktuelle Meldungen 10.2 Protokolle 10.3 Version 11. Inbetriebnahme 11.1 Verbraucherlisten TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 4: Menüstruktur Gesamtübersicht

    1.1 Menüstruktur Gesamtübersicht TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 5: Übersicht

    DIN VDE0100-560:2011-560.3.13. automatisch aufgegeben und verlassen, im an- Gemeinsam mit Sachverständigen, Ingenieuren und grenzenden Brandabschnitt wird durch das dort Technikern hat die Firma ASE eine Risikoanalyse befindliche LPS-Gerät das gefahrlose Verlassen durchgeführt und das LPS-System Future auf den gewährleistet.
  • Seite 6: Unterbringung - Anforderungen An Den Raum / Lüftung

    2.2 Unterbringung - Anforderungen an den Raum / Lüftung Gesetzeslage Unterbringung Verordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen (EltBauVO) vom 25. Januar 2011. Zum 12.10.2013 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe. § 1 Geltungsbereich 1. Diese Verordnung gilt für die Aufstellung folgender elektrischer Anlagen in Gebäuden: 2.
  • Seite 7 In einem elektrischen Betriebsraum für nur einen Brandabschnitt darf natürlich dann auch der Elt.- Unterverteiler mit aufgestellt werden; die Formulierung „jeweils eigene“ bezieht sich nur darauf, dass zentrale Batterieanlagen nicht gemeinsam mit Transformatoren / Anlagen > 1 kV oder gemeinsam mit Stromerzeugungsaggregaten untergebracht werden dürfen.
  • Seite 8: Anlagenstruktur

    2.3 Anlagenstruktur LPS mit Meldetableau (Einzelanlage) oder Überwachungszentrale CMC-40 bis zu 40 Geräte 2.2 Anlagenstruktur LPS mit Meldetableau (Einzelanlage) oder Überwachungszentrale CMC-40 bis zu 40 Geräte Netzzuleitung 230V NYM-J 3x2,5mm² Um in der einspeisenden AV alle Phasen zu überwachen, muss ein Netzwächter (DPNü) eingebaut werden.
  • Seite 9 LPS mit Überwachungszentrale CMC-VISU bis zu 60 LPS-Geräte LPS mit Überwachungszentrale CMC-VISU bis zu 60 LPS-Geräte Netzzuleitung 230V NYM-J 3x2,5mm² Um in der einspeisenden AV alle Phasen zu überwachen, muss ein Netzwächter (DPNü) eingebaut werden. Vorsicherung 3x6A. NYM-J 3x1,5mm² IY(St)Y 2x2x0,8 NYM-J 3x1,5mm²...
  • Seite 10 LPS mit Überwachungszentrale CMC-VISU bis zu 60 LPS-Geräte und zusätzlichen Einzelbatterieleuchten LPS mit Überwachungszentrale CMC-VISU bis zu 60 LPS-Geräte und zusätzlichen Einzelbatterieleuchten Einzelbatterieleuchten mit -CMC Überwachung Netzzuleitung 230V IY(St)Y 2x2x0,8 NYM-J 3x1,5mm² NYM-J 3x2,5mm² Um in der einspeisenden AV alle Phasen zu überwachen, muss ein Netzwächter (DPNü) eingebaut werden.
  • Seite 11: Anschlussmöglichkeiten

    2.4 Anschlüsse / Schnittstellen Das LPS wird durch einen Micro-Rechner gesteuert. Folgende Schnittstellen und Anschlüsse sind am Gerät vorhanden: Touchdisplay Meldetableaus MFT-LPS. Anschluss Meldetableau digital Farbiges kapazitives 2,7“ – Touchdisplay für die Programmierung / Konfigurierung der Anlagen- / Klemme für den Anschluss eines digitalen Bus- Leuchtenparameter.
  • Seite 12: Montage

    3. Montage 3. Montage 3. Montage 3. Montage 3.1 Montage der Anlage 3.1 Montage der Anlage 3.1 Montage der Anlage 3.1 Montage der Anlage Das LPS-F1/F2 wird mittels 4 Schrauben (>d=8mm) an eine dem Gewicht zugelassenen flammwidrige Das LPS-F1/F2 wird mittels 4 Schrauben (>d=8mm) an eine dem Gewicht zugelassenen flammwidrige Wand Das LPS-F1/F2 wird mittels 4 Schrauben (>d=8mm) an eine dem Gewicht zugelassenen flammwidrige Wand lotrecht befestigt.
  • Seite 13: Maße Und Gewichte Meldetableau Mft4 / Überwachungszentralen Cmc

    LPS-F2/1-IP54 LPS-F2/1-IP54 LPS-F2/1-IP54 LPS-F2/1-IP54 LPS-F2/1-IP54 LPS-F2/1-IP54 - 4x12Ah 4x12Ah ■ - 4x12Ah - Schrank + Batterien > ca.20kg - Schrank + Batterien > ca.20kg Schrank + Batterien > ca.20kg ■ LPS-F2/2-IP54 LPS-F2/2-IP54 LPS-F2/2-IP54 LPS-F2/2-IP54 LPS-F2/2-IP54 LPS-F2/2-IP54 8x12Ah ■ - 8x12Ah - 8x12Ah - Schrank + Batterien >...
  • Seite 14: Batteriemontage / Batteriedatenblätter

    Gewicht ca.2,1kg / 5 Kabeleinführungen von unten Gewicht ca.4,6kg / 15 Kabeleinführungen von unten Gewicht ca.2,1kg / 5 Kabeleinführungen von unten Gewicht ca.4,6kg / 15 Kabeleinführungen von unten Gewicht ca.2,1kg / 5 Kabeleinführungen von unten Gewicht ca.4,6kg / 15 Kabeleinführungen von unten Danach werden die Batterien entsprechend Batteriemontageplan in die Batteriefächer eingesetzt und mittels Danach werden die Batterien entsprechend Batteriemontageplan in die Batteriefächer eingesetzt und mittels Danach werden die Batterien entsprechend Batteriemontageplan in die Batteriefächer eingesetzt und mittels...
  • Seite 15: Batterietyp

    3.4.1 Batterie Datenblätter Batterietyp: BTX 12-12 Länge: 151 mm Lieferdatum: Blockspannung: 12 V Breite: 98 mm Anzahl Blöcke: 2 Höhe: 101 mm Montagedatum: Anzahl Zellen: 12 Kapazität C 11,2 Ah Nennspannung U 2 V Kapazität C 10,8 Ah Montage durch: Blockgewicht: 3,9 kg Kapazität C 9,18 Ah...
  • Seite 16: Sicherheitshinweise

    3.4.2 Batterie Bedienungsanleitung 1. Sicherheitshinweise 1.1 Wartungsfrei / Überdruckventile Die verschlossenen Batterieblöcke sind wartungsfrei. Nachfüllen von Wasser ist nicht zulässig. Als Verschluß werden Überdruckventile verwendet. Deren Öffnung führt zur Zerstörung der Batterie. Die Batterieanlage bedarf jedoch einer regelmäßigen Inspektion und Pflege (siehe Abschnitt 7). 1.2 Verbots-, Gebots-, Entsorgungshinweise 1.
  • Seite 17: Betrieb

    1.4 Inbetriebnahme Die ideale Betriebstemperatur beträgt 20 °C. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer der Batterie, niedrigere Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität. Die Batterieblöcke müssen so aufgestellt werden, daß zwischen denselben Temperaturdifferenzen von >3 °C zur Umgebungstempe- ratur nicht auftreten können (Mindestabstand zwischen Batterien 0,5 cm). Vor der Inbetriebnahme sind die Batterien auf Beschädigung, polrichtige Verschaltung, festen Sitz der Verbinder (Drehmomente siehe Tabelle) und sichere Kontakte zu prüfen.
  • Seite 18: Erhalten Des Vollladezustands (Erhaltungsladen)

    1.6.1.2 Umschaltbetrieb Beim Laden ist die Batterie vom Verbraucher getrennt. Die Ladespannung der Batterie beträgt maximal 2,4 V/Zelle (Starkladung). Das Laden ist zu überwachen. Ist unter dieser Starkladespannung der Lade- strom auf 0,5 A/100 Ah gesunken, muss auf Erhaltungsladen umgeschaltet werden. 1.6.1.3 Erhalten des Vollladezustands (Erhaltungsladen) Es sollten Geräte mit den Festlegungen nach DIN 41773-1 (IU-Kennlinie) benutzt werden.
  • Seite 19: Batteriepflege, Inspektion Der Batterieanlage

    1.7 Batteriepflege, Inspektion der Batterieanlage 1.7.1 Batteriepflege Die Batterie ist sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden. Die Reinigung der Batterie sollte gemäß ZVEI-Merkblatt „Reinigen von Batterien“ durchgeführt werden. Kunststoffteile der Batterie dürfen nur mit reinem Wasser behandelt werden. 1.7.2 Inspektion der Batterieanlage Empfohlen wird, alle 6 Monate folgende Arbeiten durchzuführen und zu dokumentieren: Sichtprüfung der Batterie hinsichtlich Sauberkeit, beschädigte Batterieblöcke und lose Kontakte,...
  • Seite 20: Elektrotechnischer Anschluss

    3.5 Elektrotechnischer Anschluss Drucker USB-Stick z.B. Brother HL-Serie Cross-Over-Kabel Modem Batterie z.B. IY(St)Y2x 2x 0,8 Relaisausgänge 5-8 z.B. IY(St)Y2x 2x 0,8 digitale Eingänge 5-12 Einzelbatterieleuchten 1-20 Buskabel Cat 7 S-FTP J-02YSCH 4x2x AWG 23 oder IY(St)Y 2x2x0,8 TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 21: Touchdisplay

    Touchdisplay HDMI Monitor Melde- mind. IY(St)Y 3x2x0,8 IY(St)Y4x 2x 0,8 tableau z.B. IY(St)Y2x 2x 0,8 digitale Eingänge 1- z.B. IY(St)Y2x 2x 0,8 Relaisausgang Netz/Batterie z.B. IY(St)Y2x 2x 0,8 kritischer Kreis/Netzwächter Service Netzeinspeisung L/N/PE Abgangskreise 1-4 Buskabel Cat 7 S-FTP J-02YSCH 4x2x AWG 23 oder IY(St)Y 2x2x0,8 oder VISU...
  • Seite 22: Anschluss Netzwächter / Kritischer Kreis

    3.6 Anschluss Netzwächter Die Netzwächterschleife (kritischer Kreis KK) ist eine 24V-Schleife und wird mittels einer Leitung mit min- destens 3 Adern (z.B. IY(St)Y2x2x0,8) an die 3 Klemmen auf der Platine wie folgt angeschlossen. Es wird der Öffner und der Schließer überwacht und damit die Netzwächterschleife auf Unterbrechung und auf Kurzschluss.
  • Seite 23: Anschluss Der Leuchten / Schaltungsarten

    3.7 Anschluss der Leuchten Die Einspeisung des LPS erfolgt aus der einspeisenden Unterverteilung der Allgemeinbeleuchtung mit mind. NYM (J) 3 x 2,5 Zur Verbindung der Notleuchten (max. 20 Stück pro Kreis) eines Abgangkreises mit der Zentrale empfeh- len wir den Querschnitt von 1,5mm bzw.
  • Seite 24 3.7 Schaltungsarten Stromkreisüberwachung Dauer- und Bereitschaftsleuchten in 4 getrennten Stromkreisen Einspeisung NYM-J 3 x 2,5 Kreis 4 Kreis 3 kritischer Kreis Kreis 2 IY(St)Y Kreis 1 2 x 2x 0,8 NYM-J Einzelleuchtenüberwachung Dauer- und Bereitschaftsleuchten in 4 getrennten Stromkreisen, integrierter Überwachungsbaustein Einspeisung NYM-J 3 x 2,5 Kreis 4 Kreis 3...
  • Seite 25: Inbetriebnahme 4.1 Automatische Erstinbetriebnahme

    4. Inbetriebnahme 4.1 Automatische Erstinbetriebnahme Wurde das LPS-Gerät elektrotechnisch richtig angeschlossen, erfolgt die Erstinbetriebnahme und Programmierung. Achtung: Prüfen Sie vor dem Einschalten des Gerätes auf ordnungsgemäßen Anschluss aller Leitungen ■ Prüfen Sie die Abgangskreise auf Kurz- und Erdschlüsse ■ Prüfen Sie den richtigen Anschluss der Leuchten inkl. der Überwachungsbausteine. Beachten ■...
  • Seite 26 4.1.1 Datum/Uhrzeit einstellen / Leistungsabfrage › › › › nein › › nein › › nein TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 27: Kreisüberwachung

    4.1.2 Kreisüberwachung › › nein › › 4.1.4 Grün hinterlegte Felder sind aktiv, hier im Beispiel Kreis 1 und 2 in Bereitschaftsstellung (BS) und Kreise 3 und 4 Dauerschaltung (DS). 4.1.3 Einzelleuchtenüberwachung / Mischbetrieb PROFI › nein › nein › 4.1.4 TECHNIK KNOW-HOW...
  • Seite 28 4.1.4 Eichen Alle Leuchten werden eingeschaltet und werden vorgeheizt (Aufwärmphase). Dann schalten alle Leuchten aus und dann einzeln wieder ein. Das Blinken und Leuchten ist dabei normal. Beim Eichen kann man live die Erkennung verfolgen. Erkannte Leuchten werden in der Übersicht als grünes Feld dargestellt.
  • Seite 29: Rücksetzen / Neustart Der Anlage

    4.2 Rücksetzen / Neustart der Anlage › › Anlagen Parameter ■ Service ■ Password „14242“ eingeben ■ erster Start auf „aus“ einstellen (wiederholt drücken) ■ Anlage wird neu gestartet erster Start auf „Setup“ einstellen (wiederholt drücken) ■ Anlage wird neu gestartet mit Erstinbetriebnahme-Menü inkl. Batterieeingabe erster Start auf „Kunden Start“...
  • Seite 30: Einstellen Datum / Uhrzeit

    4.3 Einstellen Datum / Uhrzeit › › Bei der Erstinbetriebnahme wird das Datum und die Uhrzeit erstmalig eingestellt. Änderungen können wie folgt durchgeführt werden. „Anlagenparameter“ ■ „Zeit & Datum“ ■ mit + und – „Systemzeit“ und nach Umschalten des Reiters auf „System Datum“ beide einstellen ■...
  • Seite 31: Grundprogrammierung

    5. Grundprogrammierung 5.1 Bedienerebenen / Passwörter Ebene „Startmenü“ Bildschirmsperre aufheben mit „0000“ ■ Bildschirmsperre kann aktiviert / deaktiviert werden (Kundendienstmenü Parameter IV) Ebene „Anlagenparameter“ Anlagenparameter > „0000“ ■ Passwort ändern unter „Anlagenparameter“ > „Service“ > „0000“ > „Password ändern“ Ebene „Wartung 1“ „Anlagenparameter“...
  • Seite 32: Kalibrieren / Eichen / Einlesen Der Leuchten

    5.2 Kalibrieren / Eichen / Einlesen der Leuchten Bei der Erstinbetriebnahme werden alle 4 Kreise kalibriert/geeicht. Dabei werden bei der Kreisüber- wachung die Ströme der Kreise gemessen und gespeichert. Bei der Einzelleuchtenüberwachung mit SET009/SET010 oder ELC500 werden die eingestellten Adressen der Bausteine gesucht und als grünes Feld in der Grafik dargestellt.
  • Seite 33 Eichen Einzelleuchtenüberwachung Werden Leuchten nachträglich eingefügt oder entfernt, muss der entsprechende Kreis neu geeicht wer- den. Bei der Einzelleuchtenüberwachung werden die aktuell erkannten Leuchten angezeigt. Es dürfen nur Leuchten mit einem Überwachungsbaustein des gleichen Typs (SET009, SET010 oder ELC500) an einer Anlage verwendet werden.
  • Seite 34: Digitale Eingänge (Digitalport) / Lichtschalterabfragen

    5.3 Digitale Eingänge (Digitalport) / Lichtschalterabfragen › › › Den digitalen Eingängen können verschiedene Funktionen zugeordnet werden und diese auf die Anlage, ganze Kreise oder einzelnen Leuchten wirken. In der Standardausführung sind 4 digitale Eingänge einge- baut, bei der „+“-Variante sind weitere 8 digitale Eingänge verfügbar. „Anlagenparameter“...
  • Seite 35: Meldetableau

    5.5 Meldetableau › › › Den digitalen Ausgängen 1+2 können verschiedene Funktionen zugeordnet werden. Diese werden parallel zu den Relaisausgängen „Netz/Batt“ und „Gut/Stör“ an den Klemmen „Fernbedien- tableau“ 1-4 ausgegeben. Zusätzlich wird über „Gnd“ (Ground/Masse) und „BS/DS“ der Schlüsselschalter angeschlossen. „Anlagenparameter“...
  • Seite 36: Busadresse

    5.6 Busadresse zu weiteren LPS-Geräten CMC-40 / CMC-VISU › › › › Wenn das LPS-Gerät an eine übergeordnete Überwachungszentrale CMC-40 oder CMC-VISU angeschlos- sen wird, bekommt das Gerät eine Busadresse von 1 bis 40 (CMC-40) oder 1-60 (CMC-VISU). Diese wird erstmalig bei der Erstinbetriebnahme festgelegt, kann aber entweder nachträglich im LPS geändert werden oder von der CMC-40/CMC-VISU vergeben werden.
  • Seite 37: Anschluss Von Einzelbatterieleuchten

    5.7 Anschluss von Einzelbatterieleuchten Einzelbatterieleuchten mit Busbaustein-CMC An das LPS-Gerät können zusätzlich bis zu 20 Einzelbatterieleuchten mit Busbaustein –CMC überwacht werden. Die Versorgung der Einzelbatterieleuchten erfolgt weiterhin über eine Einspeisung einer festen Phase hinter der Absicherung der zugeordneten Allgemeinleuchten. Die Busüberwachung erfolgt über eine Busleitung (empfohlen IY(St)Y 2x2x0,8), angeschlossen an die Zentrale und dann in 2 Linie von Leuchte zu Leuchte.
  • Seite 38 Einzelbatterieleuchten verwalten › › „Anlagenparameter“ ■ „Service“ ■ Password „0000“ ■ Einzelbatterieleuchten suchen Wenn die Leuchten bei Auslieferung vorprogrammiert sind, werden sie über diesen Menüpunkt automa- tisch eingelesen. Dabei kann durch die Aktivierung des Button „automatisch anmelden“ oder „anmelden bestätigen“ die ent- sprechende Funktion aktiviert werden.
  • Seite 39 Einzelbatterieleuchten manuell adressieren Wenn die Leuchten nicht programmiert sind oder die Leuchten neu adressiert werden sollen, den Button „EB-System adress.“ betätigen. Dann die gewünschte Adresse einstellen und senden. Bei allen erreich- baren Leuchten blinken die grünen LED. An der gewünschten Leuchte den Taster betätigen bis die LED dauerhaft leuchtet, dann hat diese Leuchte die Adresse übernommen.
  • Seite 40 Einzelbatterieleuchten Funktionsanzeige Wenn die Leuchten gesucht und eingelesen sind, erscheint auf dem Startbildschirm bei einer gefundenen Leuchte ein grünes Feld. Die Leuchten werden ständig abgefragt, ob sie noch am Bus vorhanden sind und damit auch die Ladung der Leuchte in Ordnung ist. Hat die Leuchte einen Fehler, dann wird der But- ton der entsprechenden Leuchte rot.
  • Seite 41: Schaltungsart Der Leuchten Ändern Ds / Bs / Dss

    6.1 Schaltungsart der Leuchten ändern DS / BS / DSS / Mischbetrieb Die Schaltungsart der Leuchten/Kreise kann bei der Erstinbetriebnahme festgelegt werden oder nach- träglich geändert werden. DS - Dauerschaltung, Leuchte/Kreis ist dauerhaft eingeschaltet ■ BS - Bereitschaftsschaltung, Leuchte/Kreis ist im Normalbetrieb aus, schaltet bei Netzausfall zu ■...
  • Seite 42 Einzelleuchtenüberwachung mit SET010 Bei der Einzelleuchtenüberwachung / Mischbetrieb mit SET0010 (üS) kann die Schaltungsart jeder ein- zelnen Leuchte im Stromkreis individuell am DIP-Schalter auf dem Baustein festgelegt oder an der Anlage programmiert werden. Grundsätzlich wird bei der Erstinbetriebnahme die Leuchte entsprechend der Einstellung des DIP-Schal- ters an der Leuchte (SET009/SET010) eingestellt.
  • Seite 43 Einzelleuchtenüberwachung mit ELC500 Bei der Einzelleuchtenüberwachung / Mischbetrieb mit ELC500 (üF) kann die Schaltungsart jeder einzel- nen Leuchte im Stromkreis an der Anlage programmiert werden. Grundsätzlich wird bei der Erstinbetriebnahme die Leuchte als Dauerleuchte erkannt, angezeigt als dun- kelgrünes Feld mit einem „D“. Mittels der Software können die Leuchten umprogrammiert werden.
  • Seite 44: Zuordnung Der Leuchten Zu Den Digitalen Eingängen

    6.2 Zuordnung der Leuchten zu den digitalen Eingängen Von den digitalen Eingängen können einzelne Leuchten, Leuchtengruppen oder ganze Kreise im Netzbetrieb geschaltet werden. Dazu muss zuerst dem digitalen Eingang (Digitalport) eine Funktion zugewiesen werden. Eine Einzelschaltung von Leuchten ist nur in Verbindung mit Überwachungsbausteinen SET010 oder ELC500 möglich, nicht mit dem SET009.
  • Seite 45 Das wird mit jeder zu schaltenden Leuchte wiederholt. Die einzelne Leuchte kann auch am Schalteingang an der Leuchte mit einer geschaltenen Phase L/N geschaltet werden. Dabei hat die Schaltbarkeit vom digitalen Eingang Vorrang; wenn damit die Leuchte geschaltet wurde, ist die direkte Schaltung der Leuchte am Schalteingang unwirksam. Diese Schaltfunkti- on wird erst wieder wirksam, wenn die Leuchte mindestens 10s vom Netz getrennt wurde.
  • Seite 46: Leuchten Anmelden / Abmelden / Leuchtenorte Definieren

    6.3 Leuchten anmelden / abmelden / Leuchtenorte definieren Bei der Erstinbetriebnahme werden alle 4 Kreise geeicht. Dabei werden bei der Kreisüberwachung die Ströme der Kreise gemessen und gespeichert. Bei der Einzelleuchtenüberwachung mit SET009/SET010 oder ELC500 werden die eingestellten Adressen der Bausteine gesucht und als grünes Feld in der Grafik dargestellt.
  • Seite 47 Anmelden von System-Leuchten automatisch (Eichen) › › Werden Leuchten nachträglich eingefügt oder entfernt, muss der entsprechende Kreis neu geeicht wer- den. Bei der Stromkreisüberwachung wird der neue Stromwert ermittelt, bei der Einzelleuchtenüberwa- chung die aktuell erkannten Leuchten. „Anlagenparameter“ ■ „Service“ ■...
  • Seite 48 An-/Abmelden von Einzelbatterieleuchten Einzelbatteriesysteme müssen vorher aktiviert werden (Punkt 5.7) › › › „Leuchten Kreise“ ■ Auf den Button „EB-Leuchten“ drücken ■ Belegungsübersicht der Einzelbatterieleuchten mit max. 20 Leuchten ■ Reiter „Status Abmelden“ betätigen (grün) ■ Auf die an-/abzumeldende Leuchte drücken ■...
  • Seite 49: Netzwerkeinstellungen

    7.1 Netzwerkeinstellungen Die Anlage verfügt über einen Netzwerkanschluss RJ-45. Hier kann ein PC oder ein Modem angeschlos- sen werden und über einen VNC-Viewer die Anlage programmiert und bedient werden. › › „Anlagenparameter“ ■ „IP&Internet“ ■ Entweder eine frei Adresse als DHCP erzeugen oder eine feste Adresse einstellen (USB-Tastatur) ■...
  • Seite 50: Einstellen Des Automatischen Funktionstestes

    8.1 Einstellen des automatischen Funktionstestes › › › › › › Entsprechend den aktuellen Vorschriften muss mindestens ein wöchentlicher Funktionstest durchgeführt werden. Ist das Gerät autark, muss der Funktionstest aktiviert und die Testzeit eingestellt werden. „Anlagenparameter“ ■ „F-Test Zeit“ ■ Wahlweise täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Funktionstest mit der Anfangszeit eingeben ■...
  • Seite 51: Auslösen Des Manuellen Funktionstestes

    8.2 Auslösen des manuellen Funktionstestes › › Entsprechend den aktuellen Vorschriften muss mindestens ein wöchentlicher Funktionstest durchgeführt wer- den. Ist das Gerät autark, muss der automatische Funktionstest aktiviert und die Testzeit eingestellt werden. Es kann aber nötig sein, den Funktionstest manuell auszulösen. „Funktions Test starten“...
  • Seite 52 9 Wartungsmenü (nur für Werkskundendienst) › › › › TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 53: Aktuelle Meldungen

    10.1 Aktuelle Meldungen Meldungen der Hardware Anzeige Zustand kritischer Kreis (externe Netzwächterschleife) Sammelstörmeldung grün=keine Fehler rot=Sammelstörung Wandler-LED grün=Anlage in Notbetrieb Meldungen der Software Normalbetrieb Einzelleuchtenüberwachung Kreisüberwachung Spannungsausfall Netzausfall Einspeisung > Umschaltung auf Batterie Ausfall kritischer Kreis, Speisung der Leuchten über Netz TECHNIK KNOW-HOW...
  • Seite 54 Batterieanzeigen Die Zentrale überprüft in der Statusanzeige ständig die ordnungsgemäße Ladung der Batterien <5min. Bei Unterbrechung erfolgt eine kritische Fehlermeldung. Der Batteriebetrieb ist nicht gewährleistet. Leuchtenstörung Kreisüberwachung Bei der Kreisüberwachung werden Kreisfehler als rotes Feld angezeigt und „Leuchtenstörung“ erscheint im Startmenü.
  • Seite 55 Leuchtenstörung Einzelleuchtenüberwachung Bei der Einzelleuchtenüberwachung werden Leuchtenfehler als rotes Feld angezeigt und „Leuchtenstö- rung“ erscheint im Startmenü. „Leuchten Kreise“ ■ Auf den entsprechenden Button „XX Verbraucher angemeldet“ drücken ■ Belegungsübersicht des Kreises mit 20 Leuchten ■ Mit rot hinterlegte Leuchte hat einen Defekt ■...
  • Seite 56: Protokolle

    10.2 Protokolle › Anlagenstatus / aktuelle Meldungen › › Protokolle durchblättern › Protokolle als Tabelle „Meldungen Protokolle“ ■ Übersicht Anlagenstatus und aktuelle Meldungen ■ „Protokolle“ ■ „Liste“ (bitte warten, bis gelbe Anzeige „Lade Liste“ erlischt) ■ Mit den Buttons „neuere Einträge“ und „ältere Einträge“ im Protokoll blättern. ■...
  • Seite 57: Version

    Protokolle exportieren › USB-Stick einstecken, ohne erschein eine Fehlermeldung ■ „exportieren drucken“ ■ Protokolle werden als Excel-Tabelle mit Datum und Uhrzeit exportiert ■ Auszug gespeichertes Protokoll im Excel-Format 10.3 Version › › › „Anlagenparameter“ ■ „Service“ ■ Password „0000“ ■ „Version“...
  • Seite 58 11.1 Verbraucherlisten Kreis 1 Schaltungsart digitaler Leuchte Standort / Bezeichnung BS/DS/DSS Eingang Nr.1 ■ Nr.2 ■ Nr.3 ■ Nr.4 ■ Nr.5 ■ Nr.6 ■ Nr.7 ■ Nr.8 ■ Nr.9 ■ Nr.10 ■ Nr.11 ■ Nr.12 ■ Nr.13 ■ Nr.14 ■ Nr.15 ■...
  • Seite 59 Kreis 2 Schaltungsart digitaler Leuchte Standort / Bezeichnung BS/DS/DSS Eingang Nr.1 ■ Nr.2 ■ Nr.3 ■ Nr.4 ■ Nr.5 ■ Nr.6 ■ Nr.7 ■ Nr.8 ■ Nr.9 ■ Nr.10 ■ Nr.11 ■ Nr.12 ■ Nr.13 ■ Nr.14 ■ Nr.15 ■ Nr.16 ■...
  • Seite 60 Kreis 3 Schaltungsart digitaler Leuchte Standort / Bezeichnung BS/DS/DSS Eingang Nr.1 ■ Nr.2 ■ Nr.3 ■ Nr.4 ■ Nr.5 ■ Nr.6 ■ Nr.7 ■ Nr.8 ■ Nr.9 ■ Nr.10 ■ Nr.11 ■ Nr.12 ■ Nr.13 ■ Nr.14 ■ Nr.15 ■ Nr.16 ■...
  • Seite 61 Kreis 4 Schaltungsart digitaler Leuchte Standort / Bezeichnung BS/DS/DSS Eingang Nr.1 ■ Nr.2 ■ Nr.3 ■ Nr.4 ■ Nr.5 ■ Nr.6 ■ Nr.7 ■ Nr.8 ■ Nr.9 ■ Nr.10 ■ Nr.11 ■ Nr.12 ■ Nr.13 ■ Nr.14 ■ Nr.15 ■ Nr.16 ■...
  • Seite 62 Einzelbatterie-Überwachungskreis Schaltungsart digitaler Leuchte Standort / Bezeichnung BS/DS/DSS Eingang Nr.1 ■ Nr.2 ■ Nr.3 ■ Nr.4 ■ Nr.5 ■ Nr.6 ■ Nr.7 ■ Nr.8 ■ Nr.9 ■ Nr.10 ■ Nr.11 ■ Nr.12 ■ Nr.13 ■ Nr.14 ■ Nr.15 ■ Nr.16 ■...
  • Seite 63 Notizen: TECHNIK KNOW-HOW SERVICE...
  • Seite 64: Das Volle Programm In Sachen Sicherheit

    Systemleuchten USV-Anlagen ■ ■ TECHNIK KNOW-HOW SERVICE ASE GmbH · An der Gümpgesbrücke 19 Niederlassung Berlin 41564 Kaarst Ebertystraße 32 Telefon 0 21 31/40 21 30 10249 Berlin Telefax 0 21 31/40 21 377 Telefon 0 30/42 08 99 96 ase-kaarst.de ·...

Inhaltsverzeichnis