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ANLEITUNG
Version 13.03.2017
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ähnlich lt. Abbildungen
ACHTUNG:
Der Anschluss der Geräte darf nur im spannungslosen Zustand erfolgen bzw.
wenn unter Spannung angeschlossen werden muss, ist der GND zuerst anzuschließen.
Allgemeine Beschreibung für Bussystem RS 485 (Modbus RTU / S-Bus)
Modbus / S-Bus ist ein offenes serielles Kommunikationsprotokoll, das auf der
Master-/ Slavearchitektur basiert. Da es recht einfach auf beliebigen seriellen Schnittstellen zu
implementieren ist, hat es eine weite Verbreitung gefunden. Es wird sehr häufig für die Anbindung von
zentralen und dezentralen Ein- und Ausgangsgruppen (Feld-/ Raumbusgeräte) verwendet.
Aufgrund der niedrigen Übertragungsrate von maximal 38,4 kBaud empfiehlt sich der Einsatz von
Modbus / S-Bus vor allem für Applikationen mit wenigen Busteilnehmern oder geringen zeitlichen
Anforderungen.
Der Bus besteht aus einer Masterstation (SPS, DDC, Hakko Touch Panel) und mehreren
Slavestationen, wobei die Kommunikation ausschließlich durch den Master gesteuert wird.
Modbus / S-Bus verfügt über zwei grundlegende Kommunikationsmechanismen:
Frage/Antwort (Polling): Der Master sendet ein Anfragetelegramm an ein beliebiges Feldbusgerät und
erwartet dessen Antworttelegramm.
Die Telegramme erlauben das Schreiben und Lesen von Prozessdaten (Ein-/Ausgangsdaten)
wahlweise einzeln oder gruppenweise. Die Daten werden im Modbus RTU oder S-Bus Data Mode
Format übertragen.
Modbus / S-Bus wird auf unterschiedlichen Übertragungsmedien verwendet. Weit verbreitet ist die
Implementierung auf der RS485-Busphysik, einer verdrillten, geschirmten Zweidrahtleitung mit
Abschlusswiderständen.
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EAP electric GmbH A-2460 Bruck/Leitha Florianistraße 4 Tel.:+43/2162/67910 Fax: +43/2162/67910/10
E-mail:
office@eap-electric.at
Web: www.eap-electric.at
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Inhaltszusammenfassung für RTF RS485

  • Seite 1 Die Daten werden im Modbus RTU oder S-Bus Data Mode Format übertragen. Modbus / S-Bus wird auf unterschiedlichen Übertragungsmedien verwendet. Weit verbreitet ist die Implementierung auf der RS485-Busphysik, einer verdrillten, geschirmten Zweidrahtleitung mit Abschlusswiderständen. Seite 1 EAP electric GmbH A-2460 Bruck/Leitha Florianistraße 4 Tel.:+43/2162/67910 Fax: +43/2162/67910/10...
  • Seite 2 Systemdaten Modbus / S-Bus Stromaufnahme Last: entsprechend der I/O-Variante Anzahl der I/O-Stationen: 255 Geräte (1…255) Übertragungsmedium: abgeschirmtes, verdrilltes Kupferkabel 2 x 0,25mm(RS485) Leitungslänge: max. 1200 m (baudratenabhängig) Übertragungsrate: 4800, 9600, 19200, 38400 Baud I/O-Kommunikationsarten: Lese-/Schreibzugriff wahlweise bit- oder wortorientiert Konfigurationsmöglichkeit: über DIP-Schalter (Adressnummer, parity Mode (Modbus) oder...
  • Seite 3 DIP-Schalter Für die serielle Kommunikation müssen einige Voreinstellungen durchgeführt werden. Diese Einstellungen werden an dem Raumbusgerät mittels der vorhandenen 12 DIP-Schalter vorgenommen. Die DIP-Schalter haben folgende Funktion: Parität Modbus RTU oder S Bus Data Mode 4poliger Dip-Schalter Bei serieller Kommunikation muss die Parität festgelegt werden. Folgende Zuordnungen sind bei dem Raumbusgerät möglich DIP-Schalter (0:OFF;...
  • Seite 4 7 (bit 0…3) Holding Register <3,6,16> 0 (bit 4) Out <6,14> 7 (bit 4) Die Register vom RTF-RS485 im S-Bus Mode sind wie folgt (Bit 32..17 wird jeweils ignoriert bzw. 0 gesetzt): Info: Register R1000 und R1001 nur lesen: Input Register 0: Temperatur (0...65535 entspricht -100,00 bis 555,35°C) Input Register 4: Temperatur (-32768…+32767 entspricht -327,68 bis +327,67°C)
  • Seite 5: Led-Funktionen

    LED Funktionen Grüne LED blinkt Slave ok. Slaveadresse ok. Rote LED blinkt keine Busverbindung Baudrate falsch Ursache: Parität falsch +/- am Bus vertauscht Busstörung durch 2 gleiche Slave-Adressen im Netzwerk Rote und grüne LED blinkt falsche Registeradresse oder nicht implementierter Befehl Bei starken Störungen wird eine Buspolarisation empfohlen.