EINLEITUNG Sehr geehrter Kunde Mit dem k-chair haben Sie ein Produkt erworben, das gemäß den neuesten technischen Möglichkeiten und für den höchstmöglichen Bedienkomfort des Nutzers hergestellt wurde. Sowohl bei der Bauart als auch bei der Materialauswahl lag unser Fokus darauf, eine möglichst...
ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Fahren Sie bitte erst mit Ihrem Rollstuhl, wenn Sie die Bedienungsanleitung dazu gelesen und verstanden haben. Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, seien Sie bei der Nutzung des Geräts - wie bei Fahrzeugen generell üblich - bitte stets absolut aufmerksam. ACHTUNG! Bitte beachten...
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Der Kippschutz reduziert deutlich das Risiko nach hinten umzukippen und sich dabei ernsthaft zu verletzen. ACHTUNG! Üben unter Aufsicht sich vorzubeugen, um Ihren Rollstuhl zu greifen und in diesen ein- bzw. auszusteigen, bis Sie diese Vorgänge sicher beherrschen. ACHTUNG! Führen neue...
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE Halten Sie Aschenbecher weit genug von den Sitzpolstern entfernt. Achten Sie stets darauf, dass die Zigaretten richtig ausgedrückt sind, ehe Sie sie wegwerfen. ACHTUNG! Verändern Sie den Rollstuhl keinesfalls eigenmächtig. Zum Einbau von Zubehörteilen durch einen geschulten Mitarbeiter wenden Sie sich bitte an Ihren anerkannten Vertriebspartner.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Versetzen Sie den Rollstuhl nicht in den Leerlauf, solange er noch eingeschaltet ist. Schalten Sie den Rollstuhl prinzipiell ab, ehe Sie den Leerlaufmodus aktivieren oder deaktivieren. ACHTUNG! Versetzen Sie den Rollstuhl niemals an Anstiegen oder Abhängen in den Leerlauf, damit er sich nicht unkontrolliert von allein bewegt.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Überprüfen Sie die elektrischen Komponenten regelmäßig auf mögliche Schäden und lassen Sie sie bei Bedarf austauschen. ACHTUNG! Sichern Sie den Rollstuhl und seine Batterien bei jedem Transport. Die Batterien sollten dabei in aufrechter Stellung gesichert und ihre Anschlussklemmen mit Schutzkappen versehen werden.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Schützen Sie die Batterien stets vor Frost. Falls es in Ihrer Wohngegend sehr kalt werden kann, stellen Sie den Rollstuhl bitte gut geschützt ab. Laden Sie keinesfalls eingefrorenen Batterien auf, das könnte die Batterie schädigen! ACHTUNG! Entfernen Sie keinesfalls die Sicherungselemente aus den Batterieleitungen.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! leicht, um die Geschwindigkeit des Rollstuhls entsprechend zu steuern. Der maximal empfohlene Anstiegswinkel (siehe Spezifikationen) wurden unter kontrollierten Bedingungen getestet. Die Leistungsfähigkeit Ihres Rollstuhls beim Bewältigen von Anstiegen wird u.a. auch durch Ihr Gewicht, die Geschwindigkeit und den Anfahrtswinkel beeinflusst.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Legen Sie keine Gewichte auf den Armlehnen ab, da der Rollstuhl sonst umkippen, Sie aus ihm herausfallen und sich verletzten könnten. ACHTUNG! Verlagern Sie nicht Ihr gesamtes Gewicht auf eine Seite des Rollstuhls, da dieser sonst umkippen könnte.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Halten Sie den Rollstuhl fern von offenem Feuer. ACHTUNG! Halten Sie den Rollstuhl trocken und sauber. Fahren Sie ihn keinesfalls in Dusch- und Badebereiche, Schwimmbäder oder Saunen. Regen, Schnee, Streusalz, Spritzwasser und Wassernebel sowie eisbedeckte und rutschige Untergründe können Komponenten des Rollstuhls beschädigen und dazu führen, dass das Fahrgestell vorzeitig rostet.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Befahren Sie mit Ihrem Rollstuhl keinesfalls Treppen und/oder Rolltreppen. ACHTUNG! Bleiben Sie keinesfalls im Rollstuhl sitzen, während dieser in einem Fahrzeug transportiert wird. ACHTUNG! Befördern Sie den Rollstuhl keinesfalls neben dem Fahrersitz eines Fahrzeugs. Er könnte sich bewegen und den Fahrer behindern.
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ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE ACHTUNG! Quellen von Funkwellen wie Funk- und Fernsehsender, Amateurfunkanlagen, Funksprechgeräte oder Mobiltelefone können die Steuerung von E- Rollstühlen beeinträchtigen. Bitte beachten Sie folgende Warnhinweise, um die Gefahr von unbeabsichtigt gelösten Bremsen oder Bewegungen des E-Rollstuhls und daraus resultierende schwere Personenschäden zu reduzieren.
MACHEN SIE SICH MIT IHREM ROLLSTUHL VERTRAUT Abnehmbare, hochklappbare Sitz Armlehnen Joystick-Steuerung Frontabdeckung Fußbereich Batteriekasten Joystick Batterieanzeige Hupe An- /Aus-Knopf Ladebuchse Geschwindigkeitsregler...
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MACHEN SIE SICH MIT IHREM ROLLSTUHL VERTRAUT 90-100mm 915mm 676.6mm...
SCHIEBEN UND BEFÖRDERN DES ROLLSTUHLS Bitte studieren Sie zunächst die auf die Beförderung des Geräts bezogenen Sicherheitshinweise in Abschnitt 3. Schieben des Rollstuhls Um den Rollstuhl schieben zu können, muss er sich im Leerlaufmodus befinden, so dass der Motor deaktiviert ist. Die entsprechenden Hebel befinden sich unten im hinteren Bereich des Rollstuhls an den Motoren.
SCHIEBEN UND BEFÖRDERN DES ROLLSTUHLS Vergewissern Sie sich nach allen Anpassungen, Reparatur- und Wartungsarbeiten vor der weiteren Nutzung, dass alle festen Komponenten sicher angezogen wurden. Andernfalls besteht die Gefahr von Sach- und/oder Personenschäden. Komponenten Der Rollstuhl lässt sich in fünf Einzelbestandteile zerlegen: Sitz, Frontbereich und -abdeckung, Batteriesatz und Antriebseinheit.
SCHIEBEN UND BEFÖRDERN DES ROLLSTUHLS Bitte bedenken Sie auch, dass der zerlegte Rollstuhl möglicherweise mehr Platz in Anspruch nimmt, als das montierte Gerät. Beim Heben von Lasten, die Ihre körperlichen Fähigkeiten überschreiten, kann es zu Personenschäden kommen. Bitten Sie gegebenenfalls Dritte um Unterstützung beim Aufbau bzw. Zerlegen Ihres Rollstuhls.
SCHIEBEN UND BEFÖRDERN DES ROLLSTUHLS Ziehen Sie die Verbindung nach oben, um den vorderen vom hinteren Bereich zu trennen (siehe Abb.). ZUSAMMENBAU Stellen Sie die Leerlauf-Hebel auf „Fahren”. Stellen Sie den hinteren Bereich aufrecht und platzieren Sie vorderen Bereich Anschlusswinkel hinteren Bereich (siehe Abb.).
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SCHIEBEN UND BEFÖRDERN DES ROLLSTUHLS Geben Sie den Batteriesatz wieder in der Rollstuhl (siehe Abb.). Befestigen Sie die vordere Abdeckung. Ziehen Sie den Sitzhebel nach oben und platzieren Sie den Sitz auf die Sattelstütze. Vergewissern Sie sich, dass der Sitz gesichert ist.
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS 7. ANPASSEN DES ROLLSTUHLS Im Folgenden wird erläutert, wie Sie Ihren Rollstuhl so anpassen und einstellen, dass Sie ihn bequem und sicher nutzen können. 7.1 SCHWENKEN DES SITZES ZUM AUF- ODER ABSTEIGEN Zum Aufsteigen ziehen Sie den Sitzhebel nach oben und drehen Sie den Sitz zur Seite (nach links oder rechts).
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS 7.2 DREHEN DES SITZES Zum Drehen des Sitzes, ziehen Sie den schwenkbaren Sitzhebel. Es gibt drei verschiedene Positionen an denen der Sitz einrastet. Nachdem Sie die die gewünschte Sitzposition eingestellt haben, fixieren Sie diese. Unfallgefahr aufgrund inkorrekter Sitzposition: Drehen Sie den Sitz stets in Fahrtrichtung und fixieren Sie ihn vor dem Losfahren.
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS NUTZUNG Bitte führen Sie stets die im Abschnitt „Allgemeine Sicherheitshinweise” enthaltenen Angaben zur Sicherheit mit sich. Stellen Sie vor dem Fahren Sitz und Joystick so ein, dass es für Sie bequem ist. ACHTUNG! Das Fahrverhalten von Rollstühlen ist individuell.
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS Bitte vergewissern Sie sich vor dem Anschalten des Rollstuhls: dass Ihr Rollstuhl im Fahrmodus Prüfen Sie, ob der Hebel für den (nicht im Leerlauf) ist Leerlaufmodus nach unten gedrückt ist. dass der Sitz in der gewünschten Versuchen Sie den Sitz seitlich zu Position fixiert wurde drehen, um zu überprüfen, ob er wirklich fest sitzt.
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS ANPASSEN DER GESCHWINDIGKEIT Bitte nutzen Sie den Regler zur Einstellung und Anpassung der Geschwindigkeit an die Verkehrssituation. Falls dies unklar sein sollte, fahren Sie stets mit geringerer Geschwindigkeit. Es gibt einen Regler zur Steuerung der Geschwindigkeit Ihres Rollstuhls: die Geschwindigkeitsauswahl.
NUTZUNG DES ROLLSTUHLS ÜBERLASTSCHUTZ Wird der Motor überlastet (etwa bei dem Versuch, zu hohe Hindernisse wie Randsteine oder zu steile Anstiege zu bewältigen), schaltet der Überlastschutz ihn automatisch ab und springt heraus. Bei Überlastung des Motors geschieht Folgendes: • Rollstuhl hält an und die Überlastsicherung springt heraus. Gegenmaßnahmen: Der Schalter für den Überlastschutz befindet sich vor dem hinteren Hebegriff rechts.
BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN 9. BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN Batterien enthalten ätzende Chemikalien. Explosionsgefahr! Achtung - Quetschgefahr! Verwenden Sie keinesfalls Batterien von unterschiedlicher Amperestundenleistung (Ah). Halten Sie Werkzeuge und andere Metallgegenstände nicht an die Batterieklemmen - Stromschlaggefahr! Die Batterien enthalten brennbares Material. Halten Sie sie deshalb fern von Wärmequellen wie offenem Feuer oder auch Funken.
BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN BATTERIESTATUSANZEIGE Bei eingeschaltetem Gerät zeigt die Batteriestatusanzeige die aktuelle Ladeleistung im roten, gelben oder grünen Bereich an. Im grünen Bereich ist die Batterie voll aufgeladen, während der rote Bereiche eine geringe Batteriekapazität anzeigt. Die über die Anzeige dargestellte verbleibende Batterieleistung wird beeinflusst durch tatsächliche Fahrzeit und Ihren Fahrstil.
BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN LADEN DER BATTERIEN Bitte beachten Sie unbedingt die korrekte Reihenfolge beim Anschließen und Trennen des Batterieladegeräts. Gehen Sie wie folgt vor: Der Rollstuhl muss AUSGESCHALTET sein. Stecken Sie das Ladekabel in die Steckdose. Lokalisieren Sie die Ladebuchse am Bedienelement, stecken Sie dann den Stecker des Ladegeräts in die Ladebuchse.
BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN Schritt 1. Stellen Sie den Rollstuhl in der Nähe eines elektrischen Anschlusses ab. Schritt 2. Schalten Sie den Rollstuhl aus. Schritt 3. Vergewissern Sie sich, dass die Hebel für den Leerlaufmodus auf „Fahrt” stehen.
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BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN Schritt 4. Stecken Sie den Stecker des Batterieladegeräts in die Ladebuchse an dem Bedienelement oder die Ladebuchse am Batteriekasten (siehe unten). Schritt 5. Stecken Sie nun den Netzstecker des Batterieladegeräts in eine Steckdose (Wechselstrom 100-240 V, 50 bis 60 Hz) und laden Sie die Batterie.
BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN NACH DEM LADEN Ziehen Sie den Netzstecker des Ladegeräts von der Steckdose ab. Ziehen Sie den Stecker des Ladegeräts aus der Buchse am Bedienelement oder dem Batteriekasten. FEHLERMELDUNGEN Überprüfen Sie, ob bei eingeschaltetem Rollstuhl die Betriebsanzeigelampe aufleuchtet und ermitteln Sie die entsprechende Blinkabfolge.
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BATTERIEN UND LADEN DER BATTERIEN Überprüfen Sie Kabel und Fehler Verbindungen. Überprüfen, ob die Feststellbremse Feststellbremse links gelöst ist. links Überprüfen Sie Kabel und Fehler Verbindungen. Überprüfen, ob die Feststellbremse Feststellbremse rechts gelöst ist. rechts Überprüfen Sie Kabel und Verbindungen. Module Modulfehler (nicht überprüfen.
Ausmaß zu minimieren. Auch werden hier einige Folgen unerwarteter oder unkontrollierter Bewegungen aufgezeigt. ACHTUNG! Bitte lesen Sie unbedingt die Informationen zu möglichen Auswirkungen elektromagnetischer Beeinflussung auf Ihren KYMCO ROLLSTUHL. ELEKTROMAGNETISCHE BEEINFLUSSUNG (EMB) DURCH FUNKWELLEN Elektrische Rollstühle sind unter Umständen anfällig für elektromagnetische Beeinflussung (EMB), eine bestimmte Art störender elektromagnetischer Energie (EM), die etwa von Funk-...
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In Ihrem üblichen Umfeld gibt es verschiedene Quellen vergleichsweise starker elektromagnetischer Felder. Einige davon sind leicht zu erkennen und so auch zu meiden. Andere hingegen sind möglicherweise unsichtbar und können daher nicht gemieden werden. Die Warnhinweise unten sollten jedoch dazu beitragen, Ihr EMB-Risiko zu minimieren. Grob gesagt, kann ausgesandte EMB drei verschiedene Ursprünge haben: Tragbare kombinierte Sende- und Empfangsgeräte, deren...
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Elektromagnetische Beeinflussung (EMB) des E-Rollstuhls Da elektromagnetischer Energie (EM) rasch an Intensität zunimmt, je näher man der Sendeantenne (also dem Ursprung) kommt, sind von tragbaren Funkgeräten (Sende- und Empfangsgeräten) ausgehende Felder elektromagnetischer Energie von besonderer Bedeutung. Werden solche Geräte genutzt, kann unbeabsichtigt ein hohes Maß...
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Sie auch mit, ob sich dabei etwaige Quellen für elektromagnetische Beeinträchtigungen in der Nähe befunden haben. WICHTIGER HINWEIS 20 Voltmeter (V/m) gelten generell als realisierbarer und hilfreicher Störfestigkeitspegel. (Der Schutz nimmt mit höherem Pegel zu). Dieses Produkt ohne etwaige Zubehörteile bietet einen Störfestigkeitspegel von 20 Voltmetern (V/m).