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TRD 1
Kompaktregler
mit Programmfunktion
Betriebsanleitung
2009-05-27/00454681
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für elstein TRD 1

  • Seite 1 TRD 1 Kompaktregler mit Programmfunktion Betriebsanleitung 2009-05-27/00454681...
  • Seite 2 Schwierigkeiten auftreten, bitten wir Sie, keine unzulässigen Manipulationen vorzunehmen. Sie könnten Ihren Garantieanspruch gefährden! Bitte setzen Sie sich mit dem Elstein-Werk oder der nächsten Elstein-Vertretung in Verbindung. Die Betriebsanleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.05 Sie wird angezeigt, indem Sie die Taste gleichzeitig drücken.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Einleitung Beschreibung und Lieferumfang ..............5 Typografische Konventionen ............... 6 Montage Montageort und klimatische Bedingungen ..........7 Abmessungen ....................7 Dicht-an-dicht-Montage ................7 Einbau ......................8 Reglereinschub herausnehmen ..............8 Elektrischer Anschluss Installationshinweise ................... 9 Galvanische Trennung ................10 Anschlussplan ....................
  • Seite 4 Inhalt Bedienerebene Parameterebene Konfiguration Übersicht der Konfigurationsebenen ............27 Analogeingang „InP“ .................. 28 7.2.1 Kundenspezifischer Feinabgleich ............... 30 Regler „Cntr“ ....................32 Geber „Pro“ ....................34 Limitkomparatoren „LC“ ................36 Ausgänge „OutP“ ..................40 Binärfunktionen „binF“ ................41 Anzeige „diSP“ ................... 44 Timer „tFct“...
  • Seite 5: Einleitung

    1.1 Beschreibung und Lieferumfang Der frei programmierbare Regler im DIN-Format dient zur Regelung von Temperaturen. Er ist für Elstein Infrarotstrahler mit Thermoelement Typ K vorpgrogrammiert. Nach An- schluss der Stromversorgung, des Thermoelementes und des Reglerausgangs ist eine Inbetriebnahme ohne weitere Konfiguration möglich. Bitte „Hinweis“ unter Punkt 6 be- achten.
  • Seite 6: Typografische Konventionen

    1 Einleitung 1.2 Typografische Konventionen Warnende Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Zeichen Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Perso- nenschäden kommen kann! Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Be- folgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädi- gungen von Geräten oder Daten kommen kann! Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei...
  • Seite 7: Montage

    2 Montage 2.1 Montageort und klimatische Bedingungen Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen. 2.2 Abmessungen Setup-Stecker 2.3 Dicht-an-dicht-Montage Mindestabstände der Schalttafelausschnitte horizontal: 11mm...
  • Seite 8: Einbau

    2 Montage 2.4 Einbau h Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen. h Den Regler von vorn in den Schalttafel- ausschnitt einsetzen. h Von der Schalttafelrückseite her die Be- festigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse an- liegen.
  • Seite 9: Elektrischer Anschluss

    3 Elektrischer Anschluss 3.1 Installationshinweise - Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen An- schluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 „Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V“ bzw. die je- weiligen Landesvorschriften zu beachten - Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 10: Galvanische Trennung

    3 Elektrischer Anschluss 3.2 Galvanische Trennung 3800 V AC Messeingang Relaisausgänge Logikausgänge 3800 V AC Binäreingänge Hilfsspannung 3800 V AC Spannungsversorgung...
  • Seite 11: Anschlussplan

    3 Elektrischer Anschluss 3.3 Anschlussplan Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden. Klemmleiste 3 L1(L+) AC 110...240V N(L+) Hilfsspannung 17V/20mA (Leerlaufspannung ca.25V) Ö 230V/3A (Binärausgang 1) Ö 230V/3A (Binärausgang 2) Klemmleiste 2 Thermo- Strom Spannung Widerstands- Widerstands- Widerstands- Widerstands- element thermometer...
  • Seite 12 3 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 13: Bedienung

    4 Bedienung 4.1 Anzeigen und Tasten 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Über- schreiten der Anzeigekapazität) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün; 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen) Tasten Signalisierung gelb;...
  • Seite 14: Ebenenkonzept

    4 Bedienung 4.2 Ebenenkonzept Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert. Normalanzeige Auswahl Bedienerebene OPr Sollwerte, Prozessgrößen, ... Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten >2s Parameterebene PArA oder Time-Out - Parametersatz 1 PAr1 PArA - Parametersatz 2 PAr2 Navigationsprinzip Konfigurationsebene ConF...
  • Seite 15: Eingaben Und Bedienerführung

    4 Bedienung 4.4 Eingaben und Bedienerführung Werte eingeben Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt. Parameter Parameter auswählen ändern I I I I I I I I I I I I I h Parameter auswählen mit oder h In den Eingabemodus wechseln mit...
  • Seite 16: Bedienung Des Festwertreglers / Handbetrieb

    4 Bedienung 4.5 Bedienung des Festwertreglers / Handbetrieb Normalanzeige Handbetrieb >2s PArA ConF Sollwert ändern In der Normalanzeige: h Ändern des aktuellen Sollwertes mit (Wert wird automatisch übernommen) Handbetrieb Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden. h In den Handbetrieb wechseln mit (länger als 2 Sekunden) In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt.
  • Seite 17: Bedienung Des Programmreglers

    4 Bedienung 4.6 Bedienung des Programmreglers Normalanzeige Programm läuft PArA ConF >2s >2s I I I I I I I I I I I I I PArA ConF Sollwert ändern Programm angehalten Normalanzeige In der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert.
  • Seite 18: Programme Eingeben

    4 Bedienung 4.6.1 Programme eingeben Funktion Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden. SPP2 SPP3 SPP4 SPP1 Eingabe am Gerät Das Gerät muss als Programmregler oder -geber konfiguriert sein. v Kapitel 7.4 „Geber „Pro““ (Funktion) Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
  • Seite 19 4 Bedienung Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnitts- zeit definiert. I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I...
  • Seite 20 4 Bedienung...
  • Seite 21: Bedienerebene

    5 Bedienerebene Zugang Normalanzeige Bedienerebene OPr Sollwerte, Prozessgrößen, ... >2s oder Time-Out Navigationsprinzip Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt. Symbol Bedeutung Sollwert 1 (editierbar) Sollwert 2 (editierbar) Sollwert 3 (editierbar) Sollwert 4 (editierbar) Rampensollwert (nur wenn konfiguriert) S P r InP1...
  • Seite 22 5 Bedienerebene Definition der Programmzeiten: (1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit (2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit...
  • Seite 23: Parameterebene

    - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion v Kapitel 7.7 „Binärfunktionen „binF““ Hinweis Parametersatz 1 ist vorpgrogrammiert für Elstein-Strahler außer Typ HLS Pb1 = 10K, dt = 2s, rt = 8s, Cy1 = 1s Parametersatz 2 ist vorprogrammiert für Elstein-Strahler Typ HLS Pb1 = 40K, dt = 6s, rt = 25s, Cy1 = 1s...
  • Seite 24 6 Parameterebene ➔ P A r 1 ( PAr2) P A r A Parameter Anzeige Wertebereich werkseitig Bedeutung Proportionalbe- 0…9999 10 (40) Größe des proportionalen Bereiches PB 1 reich Vorhaltzeit 0…9999 s 2s (6s) Beeinflusst den differentiellen Anteil des Reglerausgangssignales Die Wirkung des D-Anteils wird mit größe- rer Vorhaltzeit stärker.
  • Seite 25: Konfiguration

    7 Konfiguration Allgemeines Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurations- ebene gilt: Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn - die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zulässt. Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.
  • Seite 26 7 Konfiguration Analogselektor Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt wer- den. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt. ohne Funktion Programmlaufzeit in s Analogeingang 1 Programmrestzeit in s Analogeingang 2 Abschnittslaufzeit in s Istwert Abschnittsrestzeit in s aktueller Sollwert Timerlaufzeit von Timer 1 in s...
  • Seite 27: Übersicht Der Konfigurationsebenen

    7 Konfiguration 7.1 Übersicht der Konfigurationsebenen Ebene Fühlerart Sensor type InP1 SEnS Seite 28 InP2 Linearisierung Linearization OFFS Messwertkorrektur Measurement offset Anzeigeanfang Display start Anzeigeende Display end Filterzeitkonstante Filter time constant Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value Nachkalibrierung Ende Fine tuning end value HEAt Heizstromüberwachung Heater current monitoring...
  • Seite 28: Analogeingang „Inp

    7 Konfiguration 7.2 Analogeingang „InP“ Konfiguration Analogeingänge Regler Geber Limitkomparatoren Ausgänge Binärfunktionen Anzeige Timer Schnittstellen ➔ I n P 1 Analogeingang 1 Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Fühlerart ohne Funktion SEnS Sensor type Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung Thermoelement Widerstandsferngeber Heizstrom 0…50mA AC (nur Analogeingang 2)
  • Seite 29 7 Konfiguration Analogeingang - Fortsetzung ➔ I n P 1 Analogeingang 1 Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Messwertkorrektur O F F S -1999…0…+9999 Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um ei- Measurement offset nen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert wer- den.
  • Seite 30: Kundenspezifischer Feinabgleich

    7 Konfiguration 7.2.1 Kundenspezifischer Feinabgleich Prinzip Mit dem Kundenspezifischen Feinabgleich können die Anzeigewerte des Gerätes kor- rigiert werden. Dies kann z. B. bei einer Anlagen-Validierung erforderlich sein, wenn die angezeigten Werte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten am Messort überein- stimmen.
  • Seite 31 7 Konfiguration Kennlinie Das folgende Diagramm zeigt, wie sich die Kennlinie durch den Feinabgleich ändert (Schnittpunkt mit x-Achse sowie Steigung). Sonderfall Offset Wenn die Abweichung von Messwert zu Anzeigewert am unteren und am oberen Messpunkt identisch ist, muss lediglich eine Offset-Korrektur durchgeführt werden (Steigung wird nicht verändert).
  • Seite 32: Regler „Cntr

    7 Konfiguration 7.3 Regler „Cntr“ Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, Konfiguration die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimie- Analogeingänge rung eingestellt. Regler Geber Limitkomparatoren Ausgänge Binärfunktionen Anzeige Timer Schnittstellen Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Konfiguration Reglerart...
  • Seite 33 7 Konfiguration Regler - Fortsetzung Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Eingänge Regler Istwert (Analogselektor) Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals v Siehe “Analogselektor” auf Seite 26. Controller process 1 (Analog. Ein. 1) value Externer Sollwert (Analogselektor) Aktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle External setpoint 0 (Abgeschaltet) für den externen Sollwert.
  • Seite 34: Geber „Pro

    7 Konfiguration 7.4 Geber „Pro“ Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler Konfiguration mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmreg- Analogeingänge ler oder Programmgeber betrieben werden. Regler Geber Limitkomparatoren Ausgänge Binärfunktionen Anzeige Timer Schnittstellen Symbol Wert/Auswahl Beschreibung...
  • Seite 35 7 Konfiguration Geber - Fortsetzung Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Einheit U n i t Rampenfunktion Programm Unit of slope K/Minute mm:ss K/Stunde hh:mm K/Tag dd:hh s=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=Tage Einheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder For- mat der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber. Rampensteigung 0…9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion...
  • Seite 36: Limitkomparatoren „Lc

    7 Konfiguration 7.5 Limitkomparatoren „LC“ Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße Konfiguration (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Analogeingänge Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenz- Regler wertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst wer- Geber den.
  • Seite 37 7 Konfiguration Limitkomparatoren - Fortsetzung ➔ Limitkomparator 1 ➔ Limitkomparator 2 ➔ Limitkomparator 3 ➔ Limitkomparator 4 Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Funktion F n c t ohne Funktion Function Grenzwert -1999…0…+9999 Zu überwachender Grenzwert Limit value Grenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999 Schaltdifferenz H y S t 0…1…9999...
  • Seite 38 7 Konfiguration Limitkomparatoren - Fortsetzung ➔ Limitkomparator 1 ➔ Limitkomparator 2 ➔ Limitkomparator 3 ➔ Limitkomparator 4 Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Wirkungsweise/ AcrA absolut/aus Signal bei Range relativ/aus Action/ absolut/ein Range response relativ/ein Wirkungsweise: Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.
  • Seite 39 7 Konfiguration Limitkomparatoren - Fortsetzung ➔ Limitkomparator 1 ➔ Limitkomparator 2 ➔ Limitkomparator 3 ➔ Limitkomparator 4 Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Quittierung A cn L keine Quittierung Acknowledgement Quittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglich Quittierung; immer möglich Bei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d.
  • Seite 40: Ausgänge „Outp

    7 Konfiguration 7.6 Ausgänge „OutP“ Konfiguration Analogeingänge Regler Geber Limitkomparatoren Ausgänge Binärfunktionen Anzeige Timer Schnittstellen Nummerierung (Binär-)Ausgang 1 = Relais Klemmleiste 3 siehe Seite 9 der Ausgänge (Binär-)Ausgang 2 = Relais Klemmleiste 3 siehe Seite 9 (Binär-)Ausgang 3 = Logikausgang Klemmleiste 2 siehe Seite 9 (Binär-)Ausgang 4 = Logikausgang Klemmleiste 2 siehe Seite 9...
  • Seite 41: Binärfunktionen „Binf

    7 Konfiguration 7.7 Binärfunktionen „binF“ Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen Konfiguration zugewiesen. Analogeingänge Regler Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontak- Geber te, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert. Limitkomparatoren Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen Ausgänge werden.
  • Seite 42 7 Konfiguration Binärfunktionen - Fortsetzung Symbol Wert/Auswahl Beschreibung ohne Funktion Binäreingang 1 b i n 1 Binary input 1 Selbstoptimierung starten Selbstoptimierung abbrechen Umschaltung in den Handbetrieb Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet) Binäreingang 2 b i n 2 Verriegelung des Handbetriebs Binary input 2 Rampe anhalten Rampe abbrechen...
  • Seite 43: Steuergrösse

    7 Konfiguration Binärfunktionen - Fortsetzung Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu Steuergrösse Zustand Z den Binärfunktionen geschieht in abstei- gender Reihenfolge (siehe Liste rechts), Binäreingang 1 d. h. die erste gewählte Binärfunktion in Binäreingang 8 der Liste ist Z1. Limitkomparator 1 Limitkomparator 4 Timer 1...
  • Seite 44: Anzeige „Disp

    7 Konfiguration 7.8 Anzeige „diSP“ Konfiguration Analogeingänge Regler Geber Limitkomparatoren Ausgänge Binärfunktionen Anzeige Timer Schnittstellen Symbol Wert/Auswahl Beschreibung Allgemein Obere Anzeige d i S U (Analogselektor) Anzeigewert für das obere Display v Siehe “Analogselektor” auf Seite 26. Upper display 1 (Regleristwert) Untere Anzeige d i S L (Analogselektor)
  • Seite 45: Timer „Tfct

    7 Konfiguration 7.9 Timer „tFct“ Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersi- Konfiguration gnal (Timer 1+ 2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgege- Analogeingänge ben oder intern weiterverarbeitet werden. Regler Geber Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen. Limitkomparatoren v Kapitel 7.7 „Binärfunktionen „binF“...
  • Seite 46 7 Konfiguration...
  • Seite 47: Optimierung

    8 Optimierung 8.1 Selbstoptimierung Schwingungs- Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder methode PI-Regler. Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt: Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendau- ern (Cy), Filterzeitkonstante (dF) In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus: b) SO am Sollwert a) SO in der Anfahrphase...
  • Seite 48 8 Optimierung Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, dass der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflusst wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann. Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!) Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase Stellgrad y Sprunghöhe...
  • Seite 49 8 Optimierung Start der Selbstoptimierung während des Betriebs Stellgrad y Sprunghöhe y-Ruhe Istwert x Sollwert w Start Sprung Ende h Starten mit Start der Selbst- (gleichzeitig >2s) optimierung Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt I I I I I I I I I I I I I Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzei- ge automatisch in die Normalanzeige wechselt.
  • Seite 50: Kontrolle Der Optimierung

    8 Optimierung 8.2 Kontrolle der Optimierung Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung. Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet.
  • Seite 51: Anhang

    9 Anhang 9.1 Technische Daten Eingang Thermoelement Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- temperatureinfluss ≤0,25% Fe-CuNi „L“ -200 …+900°C 100 ppm/K ≤0,25% Fe-CuNi „J“ DIN EN 60584 -200 …+1200°C 100 ppm/K ≤0,25% Cu-CuNi „U“ -200 …+600°C 100 ppm/K ≤0,25% Cu-CuNi „T“ DIN EN 60584 -200 …+400°C 100 ppm/K ≤0,25%...
  • Seite 52 9 Anhang Messkreisüberwachung Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar). Messwertgeber Messbereichsüber-/ Fühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch -unterschreitung Thermoelement • • Widerstandsthermometer • • • Spannung 2…10V • • • 0…10V • 0 ...1V • Strom 4…20mA • • • 0…20mA •...
  • Seite 53: Alarmmeldungen

    9 Anhang 9.2 Alarmmeldungen Anzeige Ursache Fehlerbehebung Prüfen/Instandsetzen/Tauschen -1999 Messbereichsunterschreitung Prüfen, ob der angeschlossene Fühler mit des angezeigten Wertes. der konfigurierten Fühlerart und Lineari- (blinkt!) sierung übereinstimmt 9 9 9 9 Messbereichsüberschreitung Anschluss des Fühlers und Anschluss- des angezeigten Wertes. (blinkt!) klemmen prüfen Anschlussleitung prüfen...
  • Seite 54 9 Anhang...
  • Seite 55: Stichwortverzeichnis

    10 Stichwortverzeichnis Abmessungen 7 Limitkomparator 36 Abtastzeit 29 Limitkomparatorfunktionen 36 Analogeingang 28 Linearisierung 28 Analogselektor 26 Anschlusspläne 11 Anwenderdaten 22 Anzeige 44 Messwertkorrektur 29 Anzeigen 13 Montageort 7 Anzeigenende 29 Ausgänge 40 Nachkalibrierung 30 Binärausgang 40 Binärfunktionen 41 Optimierung 50 Dicht-an-dicht-Montage 7 Parameterebene 23 Parametersatzumschaltung 42...
  • Seite 56 Werte eingeben 15 Zeiten eingeben 15 Wirksinn 32 Zugangscode 27 Wischerzeit 39...

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