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MONTAGE UND
BEDIENUNGSANLEITUNG
HEIZKREIS
FUNKTIONSMODUL
INF B20, INF F20
Basis- bzw. Funktionsmodul Heizkreis
INF B20 bzw. INF F20
Bedienung über InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch
InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch
MES INFINITY
05/2018
024302/05–v1.3.x
Basismodul Heizkreis und Pufferladung
Heizkreis 1
Heizbetrieb
22,5 °C
Infoebene
Programm 1
Eco / Comfort
WW-Ladung
DE
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Inhaltszusammenfassung für Windhager INF B20

  • Seite 1 MONTAGE UND BEDIENUNGSANLEITUNG HEIZKREIS FUNKTIONSMODUL INF B20, INF F20 Basis- bzw. Funktionsmodul Heizkreis Basismodul Heizkreis und Pufferladung INF B20 bzw. INF F20 Bedienung über InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch Heizkreis 1 Heizbetrieb 22,5 °C Infoebene Programm 1 Eco / Comfort...
  • Seite 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Wichtige Informationen ....................4 Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen ....................5 Bestimmungsgemäße Verwendung ....................5 Funktion und Wirkungsweise ......................6 Entsorgungshinweise ........................6 2. Bedienung ........................7 Homescreen (Titelbild) ........................7 2.1.1 Menü ...................................8 2.1.2 Temperaturenanzeige ..............................8 2.1.3 Funktionsbezeichnung ..............................8 2.1.4 Eco / Comfort ................................9 2.1.5 WW-Ladung.................................9 2.1.6 Betriebswahl................................9...
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis 5. Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann ..............31 5.1. DIP-Schalter - Einstellung ......................31 Aufbau der Menüstruktur des Funktionsmodul Heizkreis für Serviceebene und Aktorentest ....32 Serviceebene ..........................33 5.3.1 Modulfunktionen ..............................34 5.3.1.1 Modulfunktionen → Heizkreis ............................35 5.3.1.2 Modulfunktionen → WW-Kreis ............................35 5.3.2 Auslegungstemperaturen ............................36 5.3.3 Raumtemperatureinfluss ............................
  • Seite 4 Wichtige Informationen Wichtige Informationen Sämtliche Inhalte dieses Dokumentes sind Eigentum von WINDHAGER und somit urheberrechtlich geschützt. Jede Ver- vielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Nutzung zu anderen Zwecken ist ohne schriftliche Genehmigung des Eigentü- mers untersagt. Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Die Regelung MES INFINITY (Funktionsmodul Heizkreis) mit der Bedieneinheit InfoWIN Touch bzw.
  • Seite 5 Wichtige Informationen Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen Der InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch und die Funktionsmodule samt Zubehör entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den einschlägigen Sicherheitsvorschriften. Diese Geräte werden mit elektrischem Strom betrieben. Unsachgemäße Installation oder unsachgemäße Reparatur kön- nen Lebensgefahr durch elektrischen Schlag verursachen. Die Installation darf nur von Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden.
  • Seite 6 Wichtige Informationen Funktion und Wirkungsweise Das Funktionsmodul Heizkreis kann 2 Heizkreise außen- und raumtemperaturabhängig sowie auf Wunsch 1 Warmwasser- und 1 Zirkulationskreis regeln. Die Bedienung erfolgt über das InfoWIN Touch (am Kessel) bzw. Masterbedienung Touch (Wohnraum) oder Fernsteller (Wohnraum). Über einen Datenbus werden Informationen ausgetauscht. Auf der Basis der übermittelten Sollwerte regelt der Feuerungsautomat die Kesselleistung je nach Wärmebedarf des Heizkreises (modulierende Betriebsweise des Wärmeerzeugers).
  • Seite 7 Bedienung Bedienung Das InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch Display ist ein zentrales Anzeige- und Bediengerät mit Touch Bedienung für den Heizkessel, Pufferspeicher, Heizkreise usw. Hinweis! Mit dem InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch Display können die MES INFINITY Funktionsmodule oder auch die MES PLUS Module (z.B.
  • Seite 8 Bedienung 2.1.1 Menü Mo. 05.10.2015 / 08:00 Kaminkehrer/ Handbetrieb Heizprogramme WW-Programm Aktorentest Betreiberebene Kessel EIN/AUS Meldungen Grundeinstellungen Fig. 5 Menü 12 ..Home-Taste, es wird zum Homescreen des Kessels gewechselt 13 ..Kaminkehrer/Handbetrieb des Kessels (siehe Bedienungsanleitung InfoWIN Touch des Kessels) 14 ..
  • Seite 9 Bedienung 2.1.4 Eco / Comfort Wird auf die Schnell-Auswahltaste Eco / Comfort gedrückt, kann die Dauer (Fig. 6) eingestellt werden. Durch Drücken und Schieben der Slider-Taste (Fig. 7) kann die Temperatur eingestellt werden. Funktionsbeschreibung siehe Pkt. 2.5.4. Heizkreis 1 Eco / Comfort Eco / Comfort 22,5 °C 0 min...
  • Seite 10 Bedienung Aufbau der Menüstruktur des InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch Split-Homescreen Kessel Pufferladung In dieser Anleitung beschrieben: Homescreen Homescreen Homescreen Homescreen Pufferladung, Funktionsmodul Funktionsmodul Kessel Kaskade usw. Heizkreis 1 Heizkreis 2 Infoebene Infoebene Infoebene Infoebene Pufferladung, Funktionsmodul Funktionsmodul Kessel Kaskade usw. Heizkreis 1 Heizkreis 2 Betreiberebene...
  • Seite 11 Bedienung Aufbau der Menüstruktur des Funktionsmoduls Heizkreis für den Anlagenbetreiber Raum-Temperatur Sollwert WW-Temperatur Aktueller Wert WW-Temperatur Sollwert Aussentemperatur Aktueller Wert Homescreen Vorlauf-Temperatur Aktueller Wert Funktionsmodul Vorlauf-Temperatur Sollwert Heizkreis Kesseltemperatur Kesseltemperatur Soll Puffertemperatur oben Infoebene Puffertemperatur mitte Funktionsmodul Puffertemperatur unten Heizkreis Puffer-Beladegrad (siehe Pkt.
  • Seite 12 Bedienung Infoebene Durch Drücken auf die Taste (Fig. 10) wird in die jeweilige Infoebene gewechselt, dort können die wichtigsten Infor- mationen abgefragt werden. Für jeden Heizkreis, Kessel oder Funktionsmodul gibt es eine eigene Infoebene. Der Wechsel auf eine andere Infoebene erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“...
  • Seite 13 Bedienung Betreiberebene Für jeden Heizkreis, Kessel oder Funktionsmodul gibt es eine eigene Betreiberebene. Die Informationen und Einstellun- gen in der Betreiberebene sind für alle zugänglich. In die Betreiberebene wird gewechselt, wenn am Homescreen zuerst auf die Menü-Taste (Fig. 11) und dann auf (Fig.
  • Seite 14 Bedienung 2.5.1 Betriebswahl In Menüpunkt „Betriebswahl“ können die verschiedenen Betriebswahlmöglichkeiten ausgewählt werden. Für jeden Heizkreis kann eine eigene Betriebswahl eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Hinweis! WW-Betrieb ist nur beim 1. Heizkreis möglich. Navigation auf diesen Menüpunkt über „Menü“...
  • Seite 15 Bedienung 2.5.2 Behaglichkeit Korrekturwert Für jeden Heizkreis kann ein eigener „Behaglichkeit Korrekturwert“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Mit „Behaglichkeit Korrekturwert“ kann der Raumtemperatur-Sollwert korrigiert werden, ohne die Grundeinstellungen zu verändern (ein wenig wärmer oder kühler).
  • Seite 16 Bedienung 2.5.3 WW-Ladefreigabe (Warmwasser-Ladefreigabe) Die „WW-Ladefreigabe“ ist nur beim 1. Heizkreis möglich. Der 2. Heizkreis hat keine Warmwasserfunktion und wird daher nicht angezeigt. Mit „WW-Ladefreigabe“ kann eine einmalige Warmwasserladung während einer Warmwassersperrzeit (laut Warmwasserprogramm) gestartet werden. Der Warmwasserspeicher wird, nachdem die Funktion gestartet wurde, einmalig auf die eingestellte „WW-Ladefreigabe Temperatur“...
  • Seite 17 Bedienung 2.5.4 Eco / Comfort Für jeden Heizkreis kann „Eco / Comfort“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Die Funktion „Eco / Comfort“ dient einerseits der Energieeinsparung und andererseits der Komfortverbesse- rung.
  • Seite 18 Bedienung 2.5.5 Urlaubsprogramm bis Datum Für jeden Heizkreis kann ein „Urlaubsprogramm bis Datum“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Bei längerer Abwesenheit kann das „Urlaubsprogramm bis Datum“ aktiviert werden. Mit dem Einsteller „Urlaubsprogramm bis Datum“...
  • Seite 19 Bedienung 2.5.6 Raumtemperatur-Sollwerte Für jeden Heizkreis können „Raumtemperatur-Sollwerte“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Der Wert „Raumtemperatur-Sollwerte“ → „Heizbetrieb“ wird nur für „Betriebswahl“ → „Heizbetrieb“ verwendet. Der Wert „Raumtemperatur-Sollwerte“ → „Absenkbetrieb“ wird nur für „Betriebswahl“ → „Absenkbetrieb“ und für das „Urlaubsprogramm“...
  • Seite 20 Bedienung 2.5.7 Uhrzeit / Datum Das Funktionsmodul Heizkreis verfügt über eine Echtzeituhr mit Kalenderfunktion. Der Kessel mit dem InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch verwaltet eine Systemzeit die vom Funktionsmodul Heizkreis übernommen werden kann. Hinweis! Ist beim Funktionsmodul Heizkreis in der „Serviceebene“ → „LON-Systemdaten“ → „Systemzeit“ auf „ver- wenden“...
  • Seite 21 Bedienung Heizprogramme Für jeden Heizkreis können drei individuelle Heizprogramme eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Das Heizprogramm ist ein Wochenprogramm (Mo bis So). Die Wochentage können einzeln verwendet oder zu Blöcken zusammengefaßt werden.
  • Seite 22 Bedienung Programm 1 Programm 1 06:00 20 °C 06:00 20 °C 22:00 14 °C 22:00 14 °C Zeit und Temp. hinzufügen Zeit und Temp. hinzufügen Fig. 41 Tag entfernen bzw. deaktivieren Fig. 40 Programm 1 Programm 1 06:00 20 °C 06:00 20 °C 22:00...
  • Seite 23 Bedienung WW-Programm (Warmwasserprogramm) Navigation auf diesen Menüpunkt über „Menü“ → „WW-Programm“ siehe Pkt. 2.1. Mo. 05.10.2015 / 08:00 Heizkreis 1 Heizbetrieb Kaminkehrer/ 22,5 °C Handbetrieb Heizprogramme WW-Programm Aktorentest Betreiberebene Kessel EIN/AUS Meldungen Grundeinstellungen Infoebene Programm 1 Eco / Comfort WW-Ladung Fig.
  • Seite 24 Bedienung 2.7.2 WW-Zirkulationprogramm Hinweis! Das WW-Zirkulationprogramm wird nur angezeigt, wenn eine WW-Zirkulationspumpe vorhanden ist und diese in der Serviceebene (Pkt. 5.3.6 WW-Zirkulationspumpe) aktiviert ist. Für die Steuerung der Zirkulationspumpe steht das WW-Zirkulationprogramm zur Verfügung. Je nach Einstellung in der Serviceebene (Pkt. 5.3.6 WW-Zirkulationspumpe) können Schaltzeiten und Temperaturen eingeben werden. Das WW-Zirkulationprogramm ist ein Wochenprogramm (Mo bis So).
  • Seite 25 Störungsbehebung Störungsbehebung Die Funktionsmodule und Windhager Heizkessel überwachen sich im Betrieb selbst. Abweichungen vom normalen Betrieb werden mit einer Fehler- oder Alarm-Meldung angezeigt. Meldungen, die nicht in dieser Tabelle aufgelistet sind, sind von einem Heizkessel generiert worden. Diese Meldungen sind in der Bedienungsanleitung InfoWIN Touch des jeweiligen Heizkessel beschrieben.
  • Seite 26 Störungsbehebung Was ist zu tun, wenn ..Heizungs- oder Warmwasserpumpe sich nicht ein- oder ausschaltet. – Fühler bzw. Fühlerwert (Temperaturen), die eingestellte Betriebswahl (Pkt. 2.5.1) und die eingestellten Heizgrenzen prüfen (Heiz-, Absenk-, Frostschutz-, Sommer- oder Handbetrieb). – Nachlaufzeit der Pumpen beachten..
  • Seite 27 Für den Elektriker Für den Elektriker Funktionsmodule montieren (Regelung MES INFINITY) Das Funktionsmodul kann in den Kessel eingebaut oder an eine Wand montiert werden. 4.1.1 Einbau des Funktionsmodules in den Kessel siehe Montageanleitung des Kessels. 4.1.2 Montage des Funktionsmodules an die Wand VORSICHT Nicht in Nassräumen installieren.
  • Seite 28 Für den Elektriker Elektrische Anschlüsse des Funktionsmodules Die Verbindung zum Heizkessel erfolgt mit einem 3-poligen LON-Kabel. Der +12 V Kontakt darf nicht angeschlossen bzw. verbunden werden, weil der Heizkessel und auch des Funktionsmodul jeweils eine eigene +12 V Spannungsversorgung haben. Die elektrische Verdrahtung ist bauseits herzustellen.
  • Seite 29 Für den Elektriker 4.4. Anlege-Vorlauffühler für den Mischerkreis Die Vorlauftemperatur ist zur Berechnung der Stellgröße des Mischers erforder- lich. Ist in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ → „Mischer Radiatoren“ bzw. „Mischer Fussboden“ eine Mischerfunktion aktiviert, muss für die Funktion ein Anlege-Fühler angeschlossen sein. Fehlt der Fühler oder ist der Fühler defekt, wird die Fehlermeldung „Fehler 296 Vorlauffühler defekt“...
  • Seite 30 Für den Elektriker Warmwasserfühler Der Warmwasserfühler ist für die Warmwasserbereitung erforderlich. Ist in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „WW-Kreis“ der Warmwasserkreis akti- viert (WW-Ladepumpe oder Ladeventil), ist für die Funktion ein Warmwasserfühler erforderlich. Fehlt der Fühler oder ist der Fühler defekt, werden die Warmwasser-Funktionen gesperrt und die Fehlermeldung „Fehler 300 WW-Fühler defekt“...
  • Seite 31 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.1. DIP-Schalter - Einstellung Jedes Funktionsmodul Heizkreis kann 1 oder 2 Heizkreise steuern. Diese muss durch VORSICHT Einstellen der DIP-Schalter eingestellt werden. 1 Heizkreis 2 Heizkreise 1 2 3 4 1 2 3 4 Fig.
  • Seite 32 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Aufbau der Menüstruktur des Funktionsmodul Heizkreis für Serviceebene und Aktorentest Homescreen Funktionsmodul Heizkreis Infoebene Funktionsmodul Heizkreis (siehe Pkt. 2.4) Betreiberebene Funktionsmodul Menü Modulfunktionen Heizkreis (siehe Pkt. 2.5) Auslegungstemperaturen Raumtemperatureinfluss Heizgrenzen Serviceebene WW-Ladung max. Ladevorrang Grundeinstellungen Funktionsmodul WW-Zirkulationspumpe (siehe Anleitung Heizkreis InfoWIN Touch vom...
  • Seite 33 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Serviceebene Die Serviceebene stellt alle Anlagenparameter für den Heizungsfachmann zur Verfügung. Änderungen in der Serviceebene dürfen nur durch geschultes Servicepersonal durch- WARNUNG geführt werden. Navigation zur Serviceebene über Menü-Taste → → drücken und 5 sec. die Taste „OK“ ge- Betreiberebene drückt halten.
  • Seite 34 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Menüpunkte der Serviceebene In der Serviceebene gibt es folgende Menüpunkte: – Modulfunktionen (Pkt. 5.3.1) – Auslegungstemperaturen (Pkt. 5.3.2) – Raumtemperatureinfluss (Pkt. 5.3.3) – Heizgrenzen (Pkt. 5.3.4) – WW-Ladung max. Ladevorrang (Pkt. 5.3.5) – WW-Zirkulationspumpe (Pkt. 5.3.6) – Zirkulationspumpenlaufzeit (Pkt. 5.3.7) –...
  • Seite 35 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.1.1 Modulfunktionen → Heizkreis Mit dieser Einstellung wird die Heizkreisart festgelegt. Die Heizkreisfunktion kann wie folgt sein: inaktiv Mischer Radiatoren Mischer Fussboden Pumpenkreis Ist die „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ auf „Mischer Radiatoren“ oder „Mischer Fussboden“ eingestellt, muss ein Vorlauffühler angeschlossen sein.
  • Seite 36 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.2 Auslegungstemperaturen → Im Menüpunkt „Serviceebene“ „Auslegungstemperaturen“ werden die Werte für die Heizkreisregelung eingestellt. Die einzustellenden Werte sind die Auslegungstemperaturen für den Heizkreis, die Vorlauf- und Rücklauftemperatur, der Klimapunkt sowie der Fußpunkt. Die Regelung verwendet diese Werte für die Berechnung der Vorlauftemperatur. Heizkreis 1 Auslegungstemperaturen 70 °C...
  • Seite 37 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.3 Raumtemperatureinfl uss Die Einsteller im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Raumtemperatureinfluss“ sind sehr wichtige Werte für den energiesparenden Betrieb einer Heizanlage. Grundsätzlich wird empfohlen den Raumtemperatureinfluss zu verwenden. Damit kann die gewünschte Raumtemperatur viel genauer geregelt werden. Über- heizen der Räume und somit höherer Energieverbrauch (+6 % pro 1 °C Überheizung) wird vermieden.
  • Seite 38 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.3.2 Raumtemperatureinfl uss → Nachstellzeit Die Nachstellzeit korrigiert zusätzlich zur Kompensation die Raumtemperaturabweichung zeitabhängig. Je länger die Raumtemperatur unter- bzw. überschritten bleibt, desto größer wird die Korrektur der Vorlauftemperatur. Damit kann die Raumtemperatur noch exakter geregelt werden. Der Wert für die Nachstellzeit ist abhängig vom Heizsystem und von der Gebäudebauweise.
  • Seite 39 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.4.1 Heizgrenze → Vorlauf max. Die Vorlauftemperatur wird auf den eingestellten Wert begrenzt. Berechnete Vorlauftemperatur-Sollwerte über diesem Wert werden für die Regelung nicht verwendet. Diese Einstellung dient nicht als Sicherheitsfunktion! Bei einem Fußbodenheizkreis ist VORSICHT zusätzlich bauseits ein Wächterthermostat erforderlich. Werkseinstellung: laut Tabelle (siehe Punkt 5.4.1.1) Einstellbereich:...
  • Seite 40 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.5 WW-Ladung max. Ladevorrang → Mit dem Einsteller „Serviceebene“ „WW-Ladung max. Ladevorrang “ kann die maximale Warmwasser-Ladevor- rangzeit eingestellt werden. Dauert die Warmwasserladung länger als die eingestellte Vorrangzeit, wird der Heizkreis freigegeben und die Warmwasserladung im Parallelbetrieb fortgeführt. Die Einstellung 0 min.
  • Seite 41 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann WW-Zirkulationspumpe „Mit Zeitsteuerung“ Die Zirkulationspumpe wird zeitabhängig gesteuert. Die Zirkulationspumpe wird während der Freigabezeit laut Zeitprogramm für die Dauer Einschaltzeit eingeschaltet. Nach Ablauf der Einschaltzeit wird die Pumpe für die Dauer der Ausschaltzeit ausgeschaltet. Ist die Ausschaltzeit auf 0 gestellt, wird die Pumpe während der Freigabezeit dauerhaft eingeschaltet. Während der Sperrzeit bleibt die Pumpe ausgeschaltet WW-Zirkulationspumpe „Mit Temperatursteuerung“...
  • Seite 42 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.7 Zirkulationspumpenlaufzeit → Mit dem Einsteller „Serviceebene“ „Zirkulationspumpenlaufzeit“ kann die Laufzeit der Pumpe mit Einschaltzeit und Ausschaltzeit für die jeweilige Funktion eingestellt werden. Heizkreis 1 Zirkulationspumpenlaufzeit Einschaltzeit 10 min Ausschaltzeit 30 min Fig. 78 Werkseinstellung: Einschaltzeit: 10 min. Ausschaltzeit: 30 min.
  • Seite 43 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.8 Kesseltemp.-Überhöhung Heizkreis → Mit dem Einsteller „Serviceebene“ „Kesseltemp.-Überhöhung Heizkreis“ kann der Kesseltemperatur-Sollwert ge- genüber dem Heizkreis-Sollwert überhöht werden. Dieser Einsteller wird in erster Linie in Verbindung mit Gasbrennwertgeräten benötigt. Der eingestellte Wert wird zum Vorlauftemperatur-Sollwert des Mischerkreises addiert und dem Wärmeerzeuger als Sollwert vorgegeben.
  • Seite 44 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.9 Startoptimierung Vorhaltezeit → Mit dem Einsteller „Serviceebene“ „Startoptimierung Vorhaltezeit“ kann die Startoptimierung eingestellt werden. Abhängig von der Außentemperatur und von der Raumtemperatur wird im Automatikbetrieb (Programm 1 bis 3 akti- viert) die Vorhaltezeit berechnet und bestimmt so den optimalen Einschaltpunkt für den Heizkreis. Der Einschaltzeitpunkt für den Heizkreis wird um die berechnete Vorhaltezeit gegenüber dem im Heizprogramm einge- stellten Einschaltzeitpunkt vorverlegt.
  • Seite 45 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.9.2 Startoptimierung mit Raumtemperatureinfl uss Ist am Funktionsmodul ein Fernsteller angeschlossen und ein Raumtemperatureinfluss (Kompensation > 0) eingestellt, wird die Vorhaltezeit außen- und raumtemperaturabhängig berechnet. Diagramm für Vorhaltezeit = 120 min. bei Klimapunkt -16 °C: Temperaturdifferenz-Raumtemperatur (Raumtemperatur-Sollwerte – aktuelle Raumtemperatur) -16°C Außentemperatur Diagramm 3...
  • Seite 46 Fußbodenheizung. Für das normgerechte Ausheizen sind die Funktionen Funktionsheizen und Belegreifheizen vorgesehen. Das Estrichausheizprogramm darf nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Tägliches VORSICHT lüften, protokollieren und überprüfen der Anlage ist erforderlich. Windhager über- nimmt keine Garantie für mögliche Schäden (z.B. Risse, Restfeuchte, usw.) Heizkreis 1 Heizkreis 1...
  • Seite 47 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Parameter Werkseinstellung Einstellbereich T-Aufheizphase 0.5 bis 40 K T-Abkühlphase –5 K –0.5 bis –40 K T-Beharrung 45 °C 20 bis 60 °C Dauer T-Änderung 1 bis 20 d Dauer Beharrung 16 d 1 bis 20 d T-Aufheizphase: →...
  • Seite 48 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.11.2 Funktionsheizen Beim Funktionsheizen wird der Heizkreis 3 Tage mit einer Vorlauftemperatur von 25 °C betrieben. Danach wird der Soll- wert auf die maximale Auslegungstemperatur angehoben und 4 Tage mit dieser Temperatur betrieben. Anschließend ist die Funktion beendet. Diese Einstellungen können individuell angepasst werden. Beispiel: T-Aufheiz: ......
  • Seite 49 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.11.3 Belegreifheizen Beim Belegreifheizen wird die Vorlauftemperatur, ausgehend von der Starttemperatur, mit der Rampenfunktion täglich um den eingestellten Wert „T-Aufheizphase“ erhöht. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Wert „T-Beharrung“ erreicht wird. Anschließend wird der Kreis für die Dauer „Dauer Beharrung“ mit dieser Temperatur betrieben. Danach beginnt die Abkühlphase.
  • Seite 50 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.3.11 Modulinfo → In diesem Menüpunkt „Serviceebene“ „Modulinfo“ werden die Software- und Hardwareversion des Funktionsmoduls angezeigt. Heizkreis 1 Modulinfo Softwareversion V 1.00 IOP Softwareversion – Hardwareversion Fig. 84...
  • Seite 51 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Aktorentest Im Aktorentest können die verschiedenen Aktoren getestet werden. WARNUNG Aktorentest darf nur durch geschultes Servicepersonal durchgeführt werden. Navigation zum Aktorentest über Menü-Taste → drücken. Es werden die installierten und gebun- Aktorentest denen Funktionsmodule bzw. Heizkessel zum Auswählen angezeigt. Mo.
  • Seite 52 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Funktionsbeschreibungen 5.5.1 Warmwasserladung Für die Warmwasserladung kann ein Ladeventil oder eine WW-Ladepumpe verwendet werden. Ist keine Warmwasserladung → „ → Modulfunktionen“ vorgesehen, muss in der „Serviceebene“ „WW-Kreis“ auf „inaktiv“ gestellt werden. 5.5.1.1 Verhalten während der Nachlaufzeit Das Verhalten während der Nachlaufzeit und die Dauer des Pumpennachlaufs ist abhängig von der Anlagenkonfiguration und von der Betriebsphase.
  • Seite 53 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 5.5.4 Frostschutz-Funktionen Diese Funktion kann die Anlage nicht lückenlos vor Frostschäden schützen. Heizkörper oder Anlagenteile die nicht durchströmt werden, können von der Funktion nicht erfasst werden. VORSICHT Die Frostschutz-Funktionen bieten keinen 100 % Schutz vor Frostschäden. Die Anlage darf deshalb nie über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt betrieben werden.
  • Seite 54 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Frostschutzkennlinie: Die Frostschutzkennlinie bestimmt den Heizkessel-Sollwert für den Frostschutzbetrieb. Die Kennlinie ist abhängig von den Auslegungstemperaturen. Auslegungstemperaturen: Vorlauf: 70 °C Klimapunkt: -16 °C Fußpunkt: 35 °C Heizkennlinie Frostschutzkennlinie Außentemperatur Diagramm 6 Ist die Frostschutzfunktion aktiv, wird der Heizkreis mit der Frostschutzkennlinie betrieben.
  • Seite 55 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Inbetriebnahme und Funktionskontrolle – vom Funktionsmodul Heizkreis Bevor der/die Kessel/n mit der Regelung in Betrieb genommen wird, müssen: – die DIP-Schalter der Funktionsmodule (Regelung MES INFINITY richtig eingestellt sein – siehe Pkt. 5.1 DIP-Schal- ter-Einstellung – die Funktionsmodule (Regelung MES INFINITY und der/die Kessel/n miteinander gebunden sein – siehe Pkt. 5.10 Binden der Funktionsmodule (Kommunikationsaufbau) –...
  • Seite 56 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Technische Daten Funktionsmodul Heizkreis Basismodul Heizkreis/Pufferladung Betriebsspannung 230 VAC ± 10 % Gerätesicherung 6,3 A Leistungsaufnahme – Betrieb max. 10 W – Standby max. 1,0 W 1,0 W Umgebungstemperatur – Betrieb 0 °C – + 50 °C –...
  • Seite 57 – Drücken Sie die Taste erneut einige Sekunden..die Kommunikation trotz erfolgreichen Bindens nicht funktioniert. – „Entbinden“ und „Binden” Sie nacheinander alle Funktionsmodule laut Anleitung (siehe Pkt. 5.10). Tritt eine andere Störung auf, setzen Sie sich bitte mit dem Windhager-Werkskundendienst in Verbindung.
  • Seite 58 Anschlussplan Funktionsmodul Heizkreis Infinity INF B20 / INF F20 2 Heizkreis Lon2 1 2 3 4 X7 X6 X3 X2 Power Lon1 2 Heizkreise ZIF250 E BUS Gas- Brennwertgerät 120 V 60Hz 230V 50Hz Infinity INF B20 / INF F20...
  • Seite 59 Übersichtsplan für LON-Anschlüsse 120 V 60Hz INF B20 INF B21 / INF B22 230 V 50Hz Lon2 Power Power Lon1 Lon1 Lon4 [GND; Lon A; Lon B] [GND; Lon A; Lon B] [12V; GND; Lon A; Lon B] [12V; GND; Lon A; Lon B] [L;...
  • Seite 60 T +44 1225 8922 11 info@windhager.co.uk windhager.com IMPRESSUM Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Windhager Zentralheizung GmbH, Anton- Windhager-Straße 20, 5201 Seekirchen am Wallersee, Österreich, T +43 6212 2341 0, F +43 6212 4228, info@at.windhager.com, Bilder: Windhager; Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten. AWP-vor...

Diese Anleitung auch für:

Inf f20