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Bedienungs- und Abgleichanweisung für Antennenanalysator MFJ-259B / Vectronics SWR584B Version 1.2 von DK1NB Letzte Aktualisierung: 20.10.2005...
Inhalt ALLGEMEIN Beschreibung Anmerkung zur Genauigkeit Messfehler Breitband-Spannungsdetektoren Bauteil-Beschränkungen Anschlusslängen Typische Anwendungen Frequenzbereich Ausgangspegel STROMVERSORGUNG Externes Netzteil Verwendung interner Batterien Verwendung von wiederaufladbaren Batterien des Typs „AA“ Verwendung herkömmlicher Trockenzellen-Batterien „AA“ Modus POWER SAVING (Stromspar-Modus) STARTMENÜ UND DISPLAY Allgemeine Anschluss-Richtlinien Display POWER-UP Beschreibung des Hauptmenüs Koaxkabel-Verluste...
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MESSUNGEN Allgemeine Anschlussrichtlinien SWR des Antennensystems Koaxverluste Kapazität Induktivität Ferritkerne AL-Wert ermitteln Ermittlung Wellenwiderstand und Verkürzungsfaktor unbekannter Kabel Erweitertes Menü ERWEITERTE MESSUNGEN Grundlegendes Allgemeine Anschluss Richtlinien Betrag und Phase einer Last-Impedanz Rücklaufverluste und Reflektionskoeffizient Entfernung zur Fehlerstelle (Distance to fault) Resonanz Übertragenen Leistung in % Messung von Filtern...
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7.2.2 Koax-Leitung 7.2.3 Ermittlung des Verkürzungsfaktors Verkürzungsfaktor berechnen Impedanz von Speiseleitungen oder Beverage-Antennen 7.4.1 symmetrische Leitungen 7.4.2 Koaxleitungen Einstellen von Tunern Einstellen von Anpass-Netzwerken eines Verstärkers Testen von Hf-Übertragern Testen von Baluns Testen von Hf-Drosseln 7.10 Antennenanalysator als Grid-Dip-Meter 7.11 Technische Unterstützung ABGLEICHANWEISUNG Analysator allgemein Allgemeine Probleme...
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Koax-Balun 1:1 für KW 11.2.2 Symmetrier-Stub mit Koaxkabel 11.2.3 Impedanzanpassung und Symmetrierung mit Koaxkabel Impedanz-Anpassung über λ/4 Koaxkabel 11.2.4 13.14 Mantelwellensperre 11.3 Schaltplan englisch MFJ-259B 11.4 Schaltplan russisch MFJ-259B 11.5 SWR Analyser-Filter allgemein 11.6 SWR Analyser-Filter MFJ-731 11.7 Schaltplan SWR Analyser-Filter MFJ-731 11.8...
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11.9 SWR Analyser-Filter DK1NB Bilder 11.10 Reparaturhilfe MODIFIKATIONEN DES MFJ-259B 12.1 Antennen-Anschluss 12.2 Akku-Betrieb 12.3 Externer Ladeanschluss 12.4 Externes Ladegerät 12.5 Schutz der LCD-Anzeige 12.6 Schutz vor unbeabsichtigtem Einschalten 12.7 Austausch der Trimm-Poti’s 12.8 Verringerung der Oberwellen und Erhöhung der Messgenauigkeit.
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13.16 Kapazitiver Widerstand INDEX-VERZEICHNIS...
Buchse ANTENNA angelegt werden, wird dieses Gerät zerstört. Beschreibung Der MFJ-259B und der Vectronics SWR-584B sind baugleich bis auf folgenden Unterschied. Der Mikroprozessor ist beim MFJ-259B im SMD-Gehäuse und beim SWR- 584B im gesockelten DIL-Gehäuse und beim SWR-584B ist die Platine lackiert.
Filter selbst bauen. Es ist hierbei wichtig, dass das Sperr-Filter auch im Mittelwellen-Bereich abstimmbar ist, denn in Europa kommen von dort die stärksten Störsignale für den MFJ-259B beim Handling mit langen Antennen. (siehe Abschnitt 11.7) Der Nachteil bei der Verwendung eines Filters ist, dass für jede zu messende Frequenz das Filter neu abgeglichen werden muss.
Impedanz der angeschlossenen Last verändert. Anstelle einer Darstellung von Messwerten außerhalb des verlässlichen Bereiches, zeigt der MFJ-259B eine Warnung im Display an. Falls auf dem Display (Z>650) erscheint, so ist die Impedanz größer als 650Ω und liegt außerhalb des verlässlichen Instrumenten- bereiches.
Signal (Oberwellen besser als -25 dBc) von etwa 3 V (etwa 20 mW, +13dBm) an 50Ω ab. Die Impedanz der internen Signalquelle des MFJ-259B beträgt 50Ω. Das Ausgangssignal an 50Ω ist um 3dB niedriger (etwa 2,1 V (etwa 10 mW, +10dBm).
Ausgangspegel Der Ausgangspegel des MFJ-259B kann bei nicht zu hohen Ansprüchen und in eingeschränktem Frequenzbereich als konstant betrachtet werden. Der Frequenzgang ist bei Abschlusswiderstand von 50Ω und verschiedenen Kabellängen gemessen. Der absolute Pegel schwankt exemplarisch zwischen 9 – 14 dBm. Eine Messung mit Abschluss von 50Ω...
(wenn das Netzgerät nur leicht durch das Messgerät belastet wird) beträgt 18 Volt. Die Stromversorgung muss ausreichend gut gesiebt sein. Das Gehäuse des MFJ-259B ist intern direkt mit dem Minuspol verbunden, daher darf der +Pol des Netzteils nicht geerdet sein.
Verwendung herkömmlicher Trockenzellen-Batterien „AA“ Verwenden Sie nach Möglichkeit Alkali-Batterien mit guter Qualität. Herkömmliche Batterien lassen sich im MFJ-259B zwar auch benutzen, aber hochwertige Alkali-Batterien bieten ein geringeres Risiko vor einem Auslaufen der Batterien, und sie haben im allgemeinen eine längere Lebensdauer und Haltbarkeit.
Modus POWER SAVING (Stromspar-Modus) Die Stromaufnahme des MFJ-259B im Betrieb beträgt ungefähr 150 mA für den HF- Betrieb. Die Batterielebensdauer wird verlängert, wenn man den internen Modus „Power Saving“ verwendet. Die Stromaufnahme im SLEEP-Modus liegt unter 15 mA. Falls Sie während irgendeiner Zeitspanne von 3 Minuten keine Einstellungen mit dem Schalter MODE vornehmen, auch die Frequenz nicht mehr als 50 kHz ändern, wird der SLEEP-Modus...
Der Anschluss FREQUENCY COUNTER INPUT (BNC Buchse) wird ausschließlich für Frequenzmessungen verwendet. Hinweis: Im Folgenden wird das Start-Menü bzw. das Standard-Menü des MFJ-259B beschrieben. Dieses Gerät verfügt zudem über einen erweiterten Modus, der in Abschnitt 4 beschrieben wird.
Die dritte Meldung zeigt den Spannungstest an. Voltage Low 9,5 V Voltage OK 14.7 V █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ Die Genauigkeit der Anzeige ist ungenau. Der Anzeigefehler liegt oft größer als +/- 0,5V. Anschließend wird das eigentliche Arbeitsmenü...
Abschnitt 2 nach, bevor Sie das Gerät verwenden. Ein grundlegendes Verständnis von Übertragungsleitungen und dem Verhalten von Antennen ist sehr wichtig, um die Informationen, die der MFJ-259B liefert, zu verstehen. Die meisten Erläuterungen sind in den ARRL Handbüchern zu finden, und sie sollten für...
259B an. c. Stellen Sie mit dem Schalter FREQUENCY den gewünschten Frequenzbereich ein. d. Schalten Sie nun den MFJ-259B ein und achten Sie auf das Display. Die Batteriespannung sollte zwischen 11 Volt und 16 Volt betragen. e. Das Startmenü zeigt die Frequenz, das SWR, den Widerstand R und den Blindwiderstand X an, das SWR und die Impedanz Z auf den analogen Instrumenten.
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Die RESONANZ-FREQUENZ ist der Punkt, an dem der Blindwiderstand gleich Null ist, oder in manchen Fällen zumindest sehr nahe an Null so wie es der MFJ-259B anzeigt. Das kleinste SWR ist oft nicht am Punkt des kleinsten Blindwiderstandes oder der Resonanz.
Schritt 2: Schalten Sie den MFJ-259B ein. Nach dem Erscheinen des Hauptmenüs drücken sie einmal die Taste MODE. Schritt 3: Das Display sollte kurz COAX LOSS anzeigen. Coax Loss Schritt 4: Lesen Sie die Verluste in dB für jede Frequenz ab, die der MFJ-259B überstreicht. 14.322 MHz 144.32 MHz Coax loss = 0.5 dB...
Meldungen und die Messung wird nicht vorgenommen. Um Kapazitäten zu messen, gehen Sie wie folgt vor: Schritt 1: Schalten Sie den MFJ-259B ein und drücken Sie so oft die Taste MODE, bis auf dem Display CAPACITANCE in pF erscheint. Capacitance in pF Schritt 2: Schließen sie den Kondensator über die Buchse ANTENNA mit den kürzest...
L(Z>650) L(X=0) L(X<7) Um eine Induktivität zu messen gehen Sie bitte wie folgt vor: Schritt 1: Schalten Sie den MFJ-259B ein und drücken Sie dann die Taste MODE so oft, bis im Display INDUCTANCE in uH erscheint. Inductance in uH Schritt 2: Schließen Sie die Spule mit möglichst kurzen Verbindungen oder aber mit den...
Ermittlung Wellenwiderstand und Verkürzungsfaktor unbekannter Kabel Um ein unbekanntes Kabel zu messen gehen Sie bitte wie folgt vor: Schritt 1: Schalten Sie den MFJ-259B ein und schließen Sie das unbekannte Kabel über einen induktionsfreien Widerstand von 50Ω an und messen Sie die Länge L des angeschlossenen Kabels.
Schritt 7: Berechnen Sie die Kabelimpedanz nach folgender Formel: Ω − [Ω] = kabel Eine weitere Methode zur Ermittlung des Verkürzungsfaktors V wird in Abschnitt 7.2 beschrieben. Erweitertes Menü Warnung: Legen Sie niemals HF- oder andere Spannungen an den Antennen-Anschluss dieses Gerätes.
Erweiterte Messungen Grundlegendes Im Modus ADVANCED misst der MFJ-259B die Entfernung zur Fehlerstelle in Feet, die Impedanz, die Reaktanz, den Widerstand und das SWR. Im erweiterten Menü werden auch unübliche Bezeichnungen für das SWR verwendet. Diese esoterischen Beschreibungen umfassen auch den Rücklaufverlust, und die übertragene Leistung als Prozentsatz der Scheinleistung.
IMPEDANCE Z=mag. θ=phase In diesem Modus zeigt das LCD Display des MFJ-259B die Frequenz, die Impedanz oder den Betrag Z (Ω), sowie den Phasenwinkel (θ) der Impedanz. Die Zeigerinstrumente geben das auf 50Ω bezogene SWR und die Last Impedanz an. Die maximale Impedanz beträgt 650Ω, wird diese überschritten, so wird im Display (Z>650) angezeigt.
Wenn Sie eine symmetrische Leitung verwenden, dann dürfen Sie den MFJ-259B ausschließlich über die internen Batterien betreiben. Halten Sie den MFJ-259B fern von metallischen Gegenständen und schließen Sie keine weiteren Drähte an. Klemmen Sie die Leitung mit einem Pol an die Schirmung der Buchse ANTENNA, den anderen Pol an die Seele dieser Buchse.
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Und der MFJ-259B kann ohne Beeinflussung in die Nähe von metallischen Gegenstände oder darauf gelegt werden. Koaxkabel müssen wie üblich angeschlossen werden, mit der Erdung auf der Abschirmung. Der „Distanc to fault“-Modus misst die elektrische Entfernung (in Feet) bis zu einem Leitungsfehler oder einer falschen Terminierung (falscher Widerstandsabschluss der Leitung).
Beispiel: Der MFJ-259B zeigt 13 ft an, das Kabel ist ein Standard-Kabel mit einem Verkürzungsfaktor V von 0,8, ergibt 13 ft x 0,8 = 10,5 ft. Somit ist der Fehler 10,5 ft entfernt. 10,5 ft x 0,3048 = 3,2 m. (Umrechnung Feet > m siehe Tabelle 13.12)
Pegelmesser von DL7AV ( siehe CQ-DL 7/1999 Seite 564 ff) notwendig. Der Aufbau sieht wie folgt aus: 1. Messung: Der Ausgangspegel des MFJ-259B wird ohne Filter gemessen und in eine Exceltabelle eingetragen. 2. Messung: Der Pegel wird hinter dem Filter gemessen in die Exceltabelle eingetragen.
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Beispiel: Dunstar Bandpass-Filter 600 für 80m Nun kann in Excel das Diagramm erstellt werden. Durchlassbereich...
Die Radials sollten mindestens 0,5m vom Boden entfernt sein. Bei nicht abgestimmten Radials (direkt auf dem Boden) verschlechtert sich der Erdwiderstand erheblich. Der Abgleich der Radials wird wie folgt durchgeführt: Schritt 1: Schließen Sie die Masse des MFJ-259B über eine möglichst kurze Leitung an den zentralen Erd-Anschluss der Radials.
Um einfache Antennen abzustimmen gehen Sie wie folgt vor: Schritt 1: Messen Sie die Länge L Ihrer Antenne Schritt 2: Schließen Sie für einen Moment die Antennenleitung kurz um die Antenne zu entladen und verbinden sie dann die Leitung mit dem MFJ-259B.
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Schritt 3: Stellen Sie den MFJ-259B auf die gewünschte Frequenz f ein. Schritt 4: Lesen Sie das SWR ab und suchen Sie die Frequenz f , bei der das kleinste SWR erreicht wird. Schritt 5: Teilen Sie die gemessene Frequenz f durch die gewünschte Frequenz f...
Koax-Leitung Koax-Leitungen können auf einem Haufen oder aufgerollt auf dem Boden liegen. Ebenso kann hierbei auch ein externes Netzteil verwendet werden und der MFJ-259B darf auch auf metallischen Gegenständen abgelegt werden, ohne dass es zu Beeinflussungen kommt. Koax-Leitungen werden auf dem üblichen Weg angeschlossen, jedoch mit geerdeter Schirmung.
Koax-Leitung Koax-Leitungen können auf einem Haufen oder aufgerollt auf dem Boden liegen. Ebenso kann hierbei auch ein externes Netzteil verwendet werden und der MFJ-259B darf auch auf metallischen Gegenständen abgelegt werden, ohne dass es zu Beeinflussungen kommt. Koax-Leitungen werden auf dem üblichen Weg angeschlossen, jedoch mit geerdeter Schirmung.
Somit beträgt der Verkürzungsfaktor V = 0.80 oder 80%. Impedanz von Speiseleitungen oder Beverage-Antennen Die Impedanz von Speiseleitungen mit einem Wert bis zu 650Ω kann direkt mit dem MFJ- 259B gemessen werden. Leitungen mit einer größeren Impedanz können mit Hilfe eines entsprechenden Übertragers 1:4 bis ca.
Koaxleitungen Koax-Leitungen können auf einem Haufen oder aufgerollt auf dem Boden liegen. Ebenso kann hierbei auch ein externes Netzteil verwendet werden und der MFJ-259B darf auch auf metallischen Gegenständen abgelegt werden, ohne dass es zu Beeinflussungen kommt. Koax-Leitungen werden auf dem üblichen Weg angeschlossen, jedoch mit geerdeter Schirmung.
Sender dürfen niemals an den MFJ-259B angeschlossen werden! Schritt 1: Schließen Sie den MFJ-259B an den Tuner an. Schritt 2: Schalten Sie den MFJ-259B ein und stellen Sie ihn auf die gewünschte Frequenz. Schritt 3: Stimmen Sie den Tuner ab, so dass Sie ein SWR von 1:1 erhalten.
Der Wirkungsgrad eines Übertragers kann durch den Vergleich der Speisespannung und der Spannung des MFJ-259B ermittelt werden, wobei man eine übliche Leistungsum- rechnung anwendet. Testen von Baluns Baluns können getestet werden, in dem man den Balun mit der unsymmetrischen 50Ω...
3. Der Strom in den Windungen steigt stark an, wodurch große Hitze entsteht. Störendende Serienresonanzen können Sie finden, indem Sie die Drossel in Ihre Arbeitsumgebung einsetzen und dann nur den MFJ-259B am Ende der Drossel über ein kurzes 50Ω Kabel anschließen. Durch langsames Sweepen (um die Arbeitsfrequenz hin und herdrehen) der Arbeitsfrequenz der Drossel können Sie durch Dips in der Impedanz...
Resonanzfrequenz von Sperrkreisen einer Antenne »auszudippen«. Sogar Quarze lassen sich einfach auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüfen. Man schließt den zu messenden Quarz einfach an dem Messausgang des MFJ-259B an und stellt die entsprechende Frequenz ein. Man wird einen frequenzmäßig extrem scharf begrenzten Dip auf der Schwingfrequenz des Quarzes beobachten können.
Analysator allgemein Diese Kalibrieranleitung ist ein MFJ- Kalibrieranleitung, das keine Informationen enthält, die nicht von MFJ stammen. Es ist ein einfaches Testverfahren, das als Hilfe für den Anwender geeignet ist. Es ist das korrekte Verfahren, um den MFJ-259B Analysator zu kalibrieren.
Arbeitsweise dieses Gerätes Dies ist eine grobe Zusammenfassung der Arbeitsweise des Gerätes: Der MFJ 259B und andere digitalisierte MFJ Antennen-Analysatoren vergleichen drei Hauptspannungen in einer 50Ω Brückenschaltung. Es sind: = Spannung über der Last. Diese Spannung wird im Display des Abgleich-Menüs Z genannt.
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Das Gerät hat auch Einstellmöglichkeiten für die Kalibrierung der Messinstrumente. Die analogen Messinstrumente haben meist Skalalinearitätsprobleme, Sie sind ein wenig ungenauer als die Digitalanzeige. Diese Einstellungen beeinflussen nur die analoge Messinstrumentenanzeige. Die Messinstrumenteinstellungen beeinflussen nicht die Display-Anzeige. Der Ruhestrom (bias) im HF-Verstärkerabschnitt ist justierbar. Diese Einstellung beeinflusst direkt den Oberwellenanteil des Ausgangssignals.
Abgleich Werkzeuge und Ausrüstung: Kreuzschlitzschraubendreher (Phillipskopf) No. #2 und #1 Digitalmultimeter oder genaues analoges Messinstrument für die Überprüfung der Versorgungs-Spannung. Ein Satz nichtmetallischer Abgleichwerkzeuge für Spulen sowie ein Satz kleiner Uhrmacherschraubendreher für die Einstellung der Potentiometer. Stabilisiertes Netzgerät, 12 Volt + / - 5% (11,4-12,6V) Empfänger mit durchgehendem Frequenzbereich und Pegelanzeige (S- Meter) oder Spektrum-Analysator (diese Geräte sind optional zur Anwendung des Stubs).
Lastwiderstände zum schnellen Wechseln lassen sich mit SMD- Widerständen in BNC- Steckern aufbauen. Für den MFJ 259B benötigen Sie einen guten Adapter „UHF-Stecker auf BNC- Buchse“. Anmerkung: Die Stromversorgung sollte mit der niedrigsten Betriebsspannung, bei der das Gerät noch funktioniert (11V), erfolgen. Verwenden Sie ein Netzteil mit stabilisierter Spannung von 11V.
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Prüfen Sie jedes Band wie folgt: 114 - 170 MHz: Oszillator lässt sich von unterhalb 114.0 MHz bis über 170.0 MHz abstimmen. 70 - 114 MHz: Oszillatorabstimmbereich von unterhalb 70.0 MHz bis über 114.0 MHz 27 - 70 MHz: Oszillatorabstimmbereich von unterhalb 27.0 MHz bis über 70.0 MHz 10 - 27 MHz: Oszillatorabstimmbereich von unterhalb 10.0 MHz bis über 27.0 MHz 4 - 10 MHz: Oszillatorabstimmbereich von unterhalb 4.0 MHz bis über 10.0 MHz 1.8 - 4 MHz: Oszillatorabstimmbereich von unterhalb 1.8 MHz bis über 4.0 MHz...
Schritt-4: Oberwellenunterdrückung / Vorspannung (bias) Schließen Sie den Analysator genau so an, wie unten gezeigt. Der Wellenwiderstand des Kabels zum Messgerät sollte mit der Impedanz des Messgerätes übereinstimmen (50Ω) Das „T“-Stück muss entweder direkt am Analysator angeschlossen werden oder max. wenige Zentimeter entfernt.
(Analysatortestmodus), verändern Sie die Frequenz, bis die niedrigste Grundfrequenz-Anzeige (oder die niedrigste Impedanz) erreicht wird. Sie sollten deutlich sehen, dass die Grundfrequenz-Ausgangsspannung des MFJ Analysators (Vz) eine tiefe Nullstelle hat. c) Beobachten Sie die Frequenzanzeige des Analysators. Dieses ist die ungefähre Resonanzfrequenz des Stubs und damit die Testfrequenz.
Warnung: Wiederholen Sie die Schritte (b) bis (e) mindestens einmal, bis Sie sich auf die Anzeige V verlassen können. Der ursprüngliche Nullpunkt jedes Stubs verschiebt sich, wenn es eine erhebliche Verringerung der Oberwellen gibt, nachdem R89 justiert ist. Die ursprüngliche Stub-Frequenz, wie bei (c) beobachtet, ändert sich vermutlich etwas.
Abgleich R72 auf Z=255 Antennenbuchse kurzschließen Abgleich R73 auf S=255 Abschlusswiderstand 12,5 Ω a uf die Antennenbuchse stecken. Abgleich R90 auf Z=051 Abgleich R53 auf R=153 Abschlusswiderstand 200Ω auf die Antennenbuchse stecken. Abgleich R88 für S=051 Abgleich R72 für Z=204 Abschlusswiderstand Widerstand 75Ω...
Abgleich R67 für einen Messwert 50 auf dem Impedanz-Messinstrument Überprüfen Sie die Anzeige von 1.0 auf dem SWR Messinstrument (kein Ausschlag). Lassen Sie die Antennenbuchse offen. Überprüfen Sie die Anzeige von > 400 auf dem Impedanz-Messinstrument. Abschlusswiderstand 100Ω auf die Antennenbuchse stecken. Überprüfen Sie die Anzeige von R = 100 X = 0 auf dem LCD - Display (±10%) Überprüfen Sie die Anzeige von 100 auf dem Impedanz-Messinstrument (ungefähr).
Der im Originaltext angegebene WWV-Test ist in Europa nur bedingt anwendbar. Speisen Sie beide Zähler parallel aus dem HF-Generator und die vergleichen Sie die Anzeigen. Die Abweichung sollte ±5 kHz nicht überschreiten. 9.11 Schritt 10: Überprüfung des „Advanced“ Modus Diese Reihenfolge überprüft den Advanced Modus des Analysators. Schalten Sie in den „Advanced"-Modus: Gerät ausschalten MODE- und GATE-Tasten zusammen gedrückt halten und Gerät wieder einschalten...
9.12 Schritt 11: Überprüfung des Abgleichs einschließlich Blindkomponenten. Bisher wurde nur mit realen Abschlusswiderständen abgeglichen. Zur Überprüfung des gesamten Abgleichs erfolgt nun ein Abschluss mit Blindkomponente. Der Abschluss besteht aus einem realen Widerstand von 25Ω, einem T-Stück und einem 17,1 Feet = 5,21m langem Koaxkabel RG213U. Aufbau siehe Abbildung. In folgender Tabelle sind die rechnerischen Werte für den Messaufbau.
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Sie können an Hand der Tabelle prüfen, ob der Abgleich erfolgreich war und die rechnerischen Werte annähernd erreicht werden. Im LCD-Display wird R, X, SWR angezeigt. Die Anzeige des Z erfolgt auf der Analog- Anzeige. Hier ein Beispiel einer erfolgreichen Überprüfung:...
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Da das SWR nur mit einer Kommastelle angezeigt wird, ist ± 0,1 normal. Das Z errechnet sich mit folgender Formel: Z = ² ² Sind die gemessenen und berechneten Werte nicht zufriedenstellend, so muss der Abgleich ab Abschnitt 9.5 wiederholt werden.
9.13 Schritt 12 Zusammenbau Schrauben Sie die Batteriehalterung wieder an Kontrollieren Sie, ob die Brücke (Jumper) für die Art der benutzten Batterien richtig eingestellt ist. (Bei eingelegten Akkus sperren für Alkali-Batterien). Schließen Sie die Abdeckung wieder, der Abgleich ist jetzt beendet. Kalibrier-Checkliste Erstellen Sie eine Kopie und überprüfen Sie jeden Punkt in der Kalibrier-Liste.
Kalibrier- Checkliste 10.1 Vorbedingungen Gerät und Batterien sind in Ordnung. 10.2 Oberwellen- Unterdrückung Oberwellen-Unterdrückung -35 dBc oder besser. Alle Bänder haben genügende Überlappung 10.3 Binäre Kalibrierung: 10 MHz Antennenbuchse: offen R72 für Z=255 Antennenbuchse: Kurzschluss R73 für S=255 Abschlusswiderstand 12,5Ω a uf die Antennenbuchse stecken. R90 für Z=051 R53 für R=153 Abschlusswiderstand 200Ω...
Analoge Kalibrierung: 10 MHz, Werte ±10% (9,9 - 10,1MHz) Abschlusswiderstand 75Ω a uf die Antennenbuchse stecken. überprüfen, R = 75 X = 0 Abschlusswiderstand 50Ω a uf die Antennenbuchse stecken. überprüfen, R = 50 X = 0 überprüfen, ob R67 für Anzeige 50 auf dem Impedanz-Messinstrument einstellt überprüfen, ob 1.0 auf dem SWR Messinstrument angezeigt wird Antennenbuchse: offen überprüfen, ob >...
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3 Fuß (ca. 1m) RG58 auf die Antennenbuchse stecken Stellen Sie den VFO auf Z- Minimum (etwa 150 MHz) ein. Überprüfen Sie, ob Z-min = 0...2Ω angezeigt wird. Abschlusswiderstand 50Ω auf die Antennenbuchse stecken. Stellen Sie den VFO auf 1,8 MHz ein. Überprüfen Sie, ob Z = 50Ω, Phase = 0°...
10.7 Lageplan der Abgleichpunkte (Trimmpoti’s und Spulen) L5 und L6 sind Luftspulen, die durch auseinanderziehen (Frequenz höher) oder zusammendrücken (Frequenz niedriger) abgeglichen werden.
Störungen auftreten. Die SMD-Widerstände mit dem BNC-Stecker sind problemlos bis 170MHz brauchbar. Der MFJ-259B kompensiert nicht die Stoßstelle des Steckerwiderstands oder die Fehler der elektrischen Verbindung (Kabel) zwischen der externen Last und der Brücke innerhalb des Messgerätes.
11.1 Hilfsmittel 11.1.1 schaltbare Widerstände Um beim Abgleich des MFJ-259B nicht immer die einzelnen Abschlusswiderstände wechseln zu müssen, haben wir hier einen schaltbaren Widerstand aus SMD- Widerständen 1% und einem 8 pol. DIP-Schalter aufgebaut und anschließend zum Schutz der SMD-Widerstände mit Heißkleber vergossen. Hier die Schaltung und der Aufbau.
Reihenwiderstand Schraubanschluss für BNC Labor-Buchse für BNC 11.1.3 Balun 50 / 50Ω und Balun 50 / 200Ω Hier ein einfacher Ringkern-Balun in einer Kleinbild-Filmdose. Verschaltung der Wicklungen Ausführung A Ausführung D Ringkern FT82-77 Schaltung A u. C mit 2x11Wdg, je 28cm lang sym.
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Hier die Messwerte der Ausführungen A und D. Ausführung A Ausführung D Bei der Ausführung A und B werden ähnliche Werte erreicht. Bei der Ausführung C sind die Werte etwas schlechter wie in der Ausführung D. Es ist wichtig nur Ringkerne mit AL-Werte > 1000 einzusetzen, da sonst der Blindanteil der Wicklungen zu groß...
11.2 Anpassung des Speisepunkts von Antennen 11.2.1 Koax-Balun 1:1 für KW 1a = Wicklung 1 Anfang 1e = Wicklung 1 Ende 2a = Wicklung 2 Anfang 2e = Wicklung 2 Ende MHz D [cm] 2x3 / 2x2 2x3 / 2x2 2x3 / 2x2 Aufbau: Zwei Stück Koaxkabel auf einen prov.
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Spannungsbalun vorzuziehen, da der Strombalun sich der unsymmetrischen Belastung der Antenne automatisch anpasst und Mantelwellen verhindert. Ausführung A Es wird auf einen Ferit-Ringkern ein Koaxkabel gemäß beiliegender Abbildung aufgewickelt. Leistung 100 Watt Ringkern Amidon FT140-43, 2 mal 6 Windungen RG58 Leistung 1000 Watt Ringkern Amidon FT240-43, 2 mal 5 Windungen Teflon-Kabel RG400...
Nun wird über den Abstimmknopf Durchlass (Pass) auf SWR 1 abgeglichen. (Blindanteil X = 0) Schritt 5: Der Schalter wird auf Ein (operate) geschaltet und die Messwerte der Antenne abgelesen. Wird die Frequenz des MFJ-259B verändert, so müssen die Schritte 3 und 5 für jede eingestellte Frequenz wiederholt werden.
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Schritt 5: Schalten Sie um von abstimmen auf ein (von tune auf operate) und schalten Sie den MFJ-259B über den Mode-Taster auf Frequenzmessung (Counter). Schritt 6: Wenn die analoge Anzeige SWR des MFJ-259B einen Wert > 1 anzeigt, so verändern Sie den Abstimmknopf der Sperre (Trap) bis der analoge Anzeige SWR einen Wert von 1 anzeigt.
In dem dargestellten Filter wurden an Stelle der SO239 Buchse und des P259 Steckers Buchsen und Stecker Typ BNC eingebaut, da beim MFJ 259B die Buchse SO239 durch eine BNC-Buchse mit großem Flansch ausgetauscht wurde. Der 2. BNC-Einbaustecker ist für den Eingang des Frequenzzählers und dient nur als Verdrehsicherung und zur...
11.10 Reparaturhilfe Als Hilfe für die Fehlersuche und Reparatur hier eine Tabelle mit Messwerten an den einzelnen Testpunkten, die nur als Richtwerte zu betrachten sind.
12.2 Akku-Betrieb Wer den MFJ-259B häufig benutzt tut gut daran die Batterien durch Akku’s zu ersetzen. Die Batterien halten nur für einen Betrieb von ca.10 Stunden und somit amortisiert sich der Satz (10 Stck.) Akku’s Typ AA Mignon sehr schnell.
12.4 Externes Ladegerät Vorraussetzung für die Verwendung eines externen Ladegeräts zur Schnellladung der Akku’s ist der Umbau von Abschnitt 12.2 (Ladeanschluss) und Abschnitt 12.3 (Akku’s mit Lötfahnen). Hier eine Schaltung mit dem IC Typ ICS1700 mit einer Ladezeit von ca. 2 Stunden.
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Hier die Abbildung des gebauten Geräts...
12.5 Schutz der LCD-Anzeige Wird beim harten Einsatz das LCD-Display verschmutzt, so erfolgt meist mit einem mit Reinigungsmittel getränktem Tuch eine Reinigung. Vorsicht: Ist das Tuch zu sehr getränkt mit Flüssigkeit, so läuft diese unter den Rahmen der Anzeige und unter Umständen auch unter das Display und verschmutzt die aus leitfähigem Gummi bestehende Kontaktierung des Displays mit der Platine.
12.6 Schutz vor unbeabsichtigtem Einschalten Wer den MFJ-259B mit auf einen Antennenmast nimmt, der hat sicher auch die als Zubehör zu beziehende Tasche. Leider kommt es durch die eng anliegende Tasche häufig zum selbstständigen Einschalten des Geräts. Wenn man es dann braucht ist der Akku leer.
12.9 Bereichserweiterung 40 kHz bis 1,8 MHz Für Leute, die den MFJ-259B nicht nur zum Basteln für Frequenzen über 1,7 MHz benutzen wollen, hier eine Bereichserweiterung von 1,7 MHz bis 40 kHz. Achtung: Diese Änderung ist nur für Bastler mit Erfahrung.
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Zusätzliche Ergänzungen: 1. 270 Ohm parallel zu R65 (Source-Widerstand von Q14) nur wenn niedrige Frequenzen nicht gezählt werden. 2. 2,2nF keramisch parallel zu C26, C31, C73, C74, C75, C76, C77 3. 100nF parallel zu C29, C35, C72, C75, C79 4. 1uF 16V Elko parallel zu C21, C22; C23, C46, C68 5.
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Geräteansicht von unten, ohne Batterie-Pack BNC-Buchse an Stelle von SO239 Buchse Spannungs- Wandler 11>15V Platine Bereichs- Erweiterung Bild 12.9.2...
Diagramme und Tabellen 13.1 Rücklauf in dB > SWR, U%, I%, P% Rücklauf Rücklauf RL dB U, I [%] P [%] RL dB U, I [%] P [%] 100,00 100,00 10,0 1,92 31,62 10,00 173,7 98,86 97,72 10,5 1,85 29,85 8,91 86,9 97,72...
13.7 Langdraht-Antennen und Dipol-Antennen Strahlungswiderstand und Abstrahlwinkel Der Abstrahlung bei einer λ/2 Antenne erfolgt in 2 Richtungen, 90° zur Drahtrichtung. Bei Längen von λ oder mehrfachen von λ erfolgt die Abstrahlung in 4 Richtungen und spiegelt sich mit der Drahtrichtung (0°----180°). Horizontales Strahlungsdiagramm Beispiel: Länge 2λ...
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Diagramm Langdraht-Antennen und Dipol-Antennen Strahlungsrichtung und Wellenwiderstand Im Diagramm wurde nur eine der vier Richtungen dargestellt.
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Diagramm Langdraht-Antennen und Dipol-Antennen Gewinn...
13.10 Stockungsabstand von Antennen Der Stockungsabstand ist abhängig vom Öffnungswinkel der zu stockenden Antennen. Es wird die +/- 3dB Bandbreite zur Berechnung herangezogen. Die im Beispiel herangezogene Antenne hat laut Diagramm einen 3dB Öffnungswinkel von +/- 30° = 60° Der in der Tabelle angegebene Stockungsabstand 119,4 cm ist ein Richtwert.
13.12 SWR bei Fehlanpassung Erfolgt ein Abschluss <> 50Ω so wird das SWR >1. Hier eine Tabelle die zeigt, wie welchem realen Abschlusswiderstand welches SWR entsteht.
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Sie ist auch sicher nicht Fehlerfrei. Über Ergänzungen und Berichtigungen würde ich mich freuen. e-mail: dk1nb@darc.de Dieses Dokument (ca.5MB) sowie Berechnungen und Tabellen (Excel 2000 ca.35MB) Mit Bauanleitung für das Filter sowie Modifikationen des MFJ finden Sie unter: www.ov-f27.deT unter Download...