Vorsichtsmaßnahmen
Dieser Abschnitt enthält häufige Probleme, die bei der Verwendung der Sonde zu beachten sind.
* Stellen Sie sicher, dass die Eingangsimpedanz des Oszilloskops auf 1 MΩ statt auf 50 Ω eingestellt
ist;
Andernfalls können keine genauen Messungen durchgeführt werden.
* Der gemessene Strom darf den maximalen Nennstrom der Sonde nicht überschreiten.
* Vermeiden Sie vor dem Anschluss an den zu prüfenden Stromkreis scharfe Spitzen oder
Kanten, da diese die Sondenschleife beschädigen können.
* Halten Sie die Sonde bei der Messung von Signalen so weit wie möglich von sich schnell
ändernden
Hochfrequenzstörungen (MHz-Bereich oder höher) entfernt, um Messfehler zu vermeiden.
* Starke Magnetfelder (z. B. in der Nähe von Transformatoren oder Hochstromleitern) oder starke
elektromagnetische Felder (z. B. in der Nähe von Funksendern) können die Messergebnisse
beeinflussen.
* Bei hohen Frequenzen kann Gleichtaktrauschen die Messungen auf der Hochspannungsseite
des Stromkreises beeinträchtigen. Schließen Sie in solchen Fällen die Sonde an die
Niederspannungsseite an oder reduzieren Sie die Signalfrequenz.
* Um starke Störquellen in der Nähe zu erkennen, legen Sie die Sondenschleife um den
Leiter, ohne sie festzuklemmen, und messen Sie die Störsignalstärke der Umgebung.
* Vermeiden Sie während des Gebrauchs übermäßiges Biegen, Dehnen oder Verdrehen der
Sondenschleife, um eine Beschädigung der internen Spule zu verhindern.
* Stellen Sie vor der Messung sicher, dass die Rogowski-Spule vollständig geschlossen und
sicher angeschlossen ist. Eine unvollständige Schließung kann zu Messfehlern oder einer
verminderten Empfindlichkeit führen.
Hochspannungs-Störquellen
(z.
B.
Signale
Benutzerhand
buch
über
100
V/µs)
oder
12