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Anleitung Inbetriebnahme und Anwendung Web-IO Analog gültig für folgende Modelle: #57161 Web-IO Analog 0-20mA #57162 Web-IO Analog 0-10V Release 1.78 12/2025...
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Inhalt 5.1 IP-Konfiguration per WuTility ..............21 5.1.1 Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen .............21 5.2 IP-Konfiguration per DHCP-Protokoll ............24 5.2.1 Manuelle Aktivierung von DHCP ................24 5.2.2 System Name ......................24 5.2.3 Lease-Time ......................25 5.3 IP-Konfig. mit Hilfe des ARP-Kommandos ..........25 6 Ethernet-Anschluss ............28 6.1 Link-Status ....................
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Inhalt 12.2 MQTT ......................45 12.3 REST ......................46 12.4 Cloud ......................48 12.5 Web-API ....................48 12.6 Modbus-TCP .................... 49 12.7 Socket-API ....................57 12.8 RSS ......................57 12.9 OPC DA ..................... 58 12.10 OPC UA ....................58 Herstellen einer SNMP-Session ..................62 Zugriff auf die Inputs und Outputs ................63 12.12 FTP ......................
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19.8.4 Aktualisierung der Firmware ................85 19.8.5 Service, Wartung und Außerbetriebnahme ............86 19.9 Notzugang und Werkseinstellungen ............87 20 Technische Daten 20.1 Technische Daten für den Artikel #57161 ....88 20.1 Technische Daten für den Artikel #57162 ....90 21 Batteriewechsel und Entsorgung ........91...
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Rechtliche Hinweise 1. Rechtliche Hinweise Warnhinweiskonzept Diese Anleitung enthält Hinweise, die zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachtet werden müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck hervorgehoben. Je nach Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt: 1GEFAHR kennzeichnet eine Gefährdung, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge hat, wenn keine entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
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Rechtliche Hinweise Dabei muss die für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörige Dokumentation beachtet werden, insbesondere darin enthaltenen Sicherheits- Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit den beschriebenen Produkten Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden. Entsorgung Elektronische Geräte dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen einer fachgerechten Elektroschrott-Entsorgung zugeführt werden.
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Sicherheitshinweise 2. Sicherheitshinweise Allgemeine Hinweise Diese Anleitung richtet sich an den Installateur des im Handbuch beschriebenen Web-IOs und muss vor Beginn der Arbeiten gelesen und verstanden werden. Die Ge- räte dürfen ausschließlich durch qualifiziertes Personal installiert und in Betrieb ge- nommen werden.
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Sicherheitshinweise Die Eingangsspannung darf die Nennwerte der Spezifikation nicht überschreiten. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass keine vagabundierende Drähte durch die Lüftungsschlitze des Web-IO ins Innere des Gehäuses ragen. Stellen Sie sicher, dass keine einzelnen Drähte von Litzen abstehen, sich die komplette Litze in der Klemme befindet und die Schrauben der Anschlussklemmen fest angeschraubt sind.
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Inbetriebnahme 3 Montage und Verdrahtung Um das W&T Web-IO Analog in Betrieb zu nehmen und in Ihrem Netzwerk sichtbar zu machen, sind nur wenige Schritte notwendig. Power-over-Ethernet Die Web-IO Analog Geräte können über die Netzwerkschnittstelle, entsprechend IE- EE802.3af/Power-over-Ethernet ihre Versorgungsspannung beziehen. Die Speisung ist sowohl über die Datenpaare wie auch über die bei 10/100BaseT ungenutzten Adernpaare möglich (siehe PoE Spannungsversorgung).
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Inbetriebnahme 3.2 Verdrahtung Anschluss der Versorgungsspannung Das Web-IO wird entweder über PoE (Power over Ethernet Class 2) oder mit einer Gleichspannung zwischen 12 und 48V versorgt. Die Versorgungsspannung wird über die grüne Klemme an der Unterseite angeschlossen. Für die externe Versorgung des Web-IO Analog dürfen ausschließlich potentialfreie Netzteile verwendet werden.
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Inbetriebnahme Bei einer in der Industrie typischen Spannungsversorgung von 24V nimmt das Web- IO ca. 100mA Strom auf. Beschaltung der Ein-/Ausgänge Je nach Konfiguration kann das Web-IO Analog folgendermaßen beschaltet werden. Klemmenbelegung 57161 Klemme Nr. Funktion Stromausgang Stromeingang --------------------------- Stromausgang...
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Inbetriebnahme Stromeingang 0/4-20mA, aktiv Beim aktiven Stromeingang werden auf Pin 1, bzw. 5, 14V bereitgestellt. Umax 14V I-Out I-In max. load 500Ω Stromausgang 0-20mA Umax 10V max. load 500Ω...
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Inbetriebnahme Klemmenbelegung 57162 Klemme Nr. Funktion Spannungsausgang Spannungseingang --------------------------- Spannungsausgang Spannungseingang --------------------------- Spannungseingang, passiv 0-10V...
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Inbetriebnahme Spannungseingang, aktiv 0-10V Beim aktiven Spannungseingang werden auf Pin 1, bzw. 5, 14V bereitgestellt. Umax 14V Spannungsausgang 0-10V Das Gerät benötigt eine Sense-Leitung um das Ausgangssignal nachzumessen um somit den Spannungsausgang nachzuregeln. Das Gerät verfügt hierzu über eine interne Sense-Leitung, die standardmäßig ge- nutzt wird.
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Inbetriebnahme Sie haben auch die Möglichkeit die Sense-Leitung extern anzuschließen. Dies emp- fiehlt sich vor allem bei längeren Leitungswegen. Imax 20mA UOut Sense 3.3 Netzwerkanschluss Das Web-IO Analog verfügt über einen IEEE 802.3 kompatiblen Netzwerkan- schluß auf einem geschirmten RJ45-Steckverbinder. Die Belegung entspricht einer MDI-Schnittstelle, so dass der Anschluß...
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Inbetriebnahme Status-LED Schnelles Dauerblinken = Bootvorgang, keine IP Schnelles Dauerblinken (ca. 3x/s) signalisiert, dass sich das Gerät in der Bootphase befindet und/oder noch keine IP-Adresse zugeteilt bekommen hat. Bitte weisen Sie dem Gerät z.B. mit WuTility eine IP-Adresse zu. Langsames Dauerblinken = Betriebsbereit Langsames Dauerblinken (ca.
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Inbetriebnahme Speed Link/Activity Speed (gelb) AUS: Bei gleichzeitigem Leuchten/Blinken der Link/Activity-LED besteht ein Link zu einem Gerät mit 10MBit/s (10BaseT). AN: Bei gleichzeitigem Leuchten/Blinken der Link-LED besteht ein Link zu einem Ge- rät mit 100MBit/s (100BaseT). Speed Link/Activity Link/Activity (grün) AUS: Das Gerät erkennt keinen Link-Impuls von einem Hub/Switch.
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Inbetriebnahme 4 Spannungsversorgung Das Web-IO Analog kann alternativ per PoE oder mit einer externen Spannungsver- sorgung betrieben werden. Der gleichzeitige Anschluss einer externen Versorgung und einer PoE-Infra- struktur ist nicht zulässig. Die Stromaufnahme kann den technischen Daten im Anhang entnommen werden. 4.1 PoE-Versorgung In PoE-Infrastrukturen (Power-over-Ethernet, IEEE802.3af) erfolgt die Spannungsver- sorgung über die Netzwerkverkabelung.
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Inbetriebnahme 5 IP Konfiguration 5.1 IP-Konfiguration per WuTility WuTility ist das zentrale Inventarisierungs- und Managementtool für alle W&T Netz- werkgeräte. Neben der komfortablen Vergabe der IP-Parameter bietet WuTility Schnellzugänge zur Gerätekonfiguration, die Möglichkeit Firmware-Updates durch- zuführen, Konfigurationsprofile zu verwalten usw. Aktuelle Versionen finden Sie stets auf unseren Webseiten unter http://www.wut.de.
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Inbetriebnahme • Befindet sich das Web-IO Analog nicht auf seinen Werkseinstellungen und hat ein Administrator-Passwort, muss dieses für die Änderung per WuTility bekannt sein. Schritt 1: Start des Vergabe-Dialoges WuTility durchsucht nach dem Start automatisch das lokale Netzwerk nach ange- schlossenen W&T Netzwerkgeräten.
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Inbetriebnahme Schritt 2: Zuweisung der IP-Parameter Die Option statisch erlaubt die Zuweisung fester IP-Parameter, bei gleichzeitiger De- aktivierung des DHCP-Protokolls. Geben Sie die gewünschten Werte für IP-Adresse, Subnet-Mask sowie Gateway-Adresse in die entsprechenden Eingabefelder ein. Die Option DHCP aktiviert das DHCP-Protokoll im Web-IO Analog und der Betrieb mit ei- ner statischen IP-Adresse ist nicht mehr möglich (Detailinformationen IP-Konfigura- tion per DHCP-Protokoll).
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Inbetriebnahme 5.2 IP-Konfiguration per DHCP-Protokoll Mit den Werkseinstellungen ist das DHCP-Protokoll im Web-IO Analog aktiviert, so dass es in DHCP-Umgebungen ausreicht, das Gerät an das Netzwerk anzuschließen. Die folgenden Parameter werden mit Hilfe von DHCP zugewiesen: • IP-Adresse • Subnetmask •...
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Inbetriebnahme Analog kann per Konfiguration geändert werden. Weitere Informationen hierzu fin- den Sie im Kapitel Menü: Grundeinstellungen -> Sprache/Infos. 5.2.3 Lease-Time Die vom DHCP-Server bestimmte und übermittelte Lease-Time legt die Gültigkeits- dauer der zugewiesenen IP-Adresse fest. Nach Ablauf der halben Lease-Time ver- sucht das Web-IO Analog bei dem zuweisenden DHCP-Server die Gültigkeit zu ver- längern bzw.
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Inbetriebnahme ressen zugewiesen werden, deren Net-ID identisch ist zu der des vergebenden Rech- ners. Um ungewollte Änderungen der IP-Adresse zu vermeiden, wird bei der IP-Verga- be mit Hilfe eines statischen ARP-Eintrages, automatisch der DHCP-Client des Web-IO Analogs deaktiviert. Schritt 1 Lesen Sie die Ethernet-Adresse des Web-IO Analogs von dem Aufkleber an der Ge- häuseseite ab.
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Inbetriebnahme Schritt 2 Starten Sie mit der folgenden Befehlszeile ein Ping auf das Web-IO Analog mit der gewünschten IP-Adresse: ping 10.40.21.12 Das Web-IO Analog übernimmt die Ziel-IP-Adresse des ersten, auf MAC-Ebene an ihn adressierten Netzwerkpaketes als seine eigene und speichert diese nichtflüchtig ab.
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Inbetriebnahme 6 Ethernet-Anschluss Das Web-IO Analog verfügt über einen IEEE 802.3 kompatiblen Netzwerkanschluss. 6.1 Link-Status Der Link-Status wird durch die beiden, in der RJ45-Buchse integrierten LEDs signali- siert. • Link/Activity (grün) ON signalisiert einen gültigen Link zu einem Hub/Switch-Port. Bei Datenverkehr blinkt die LED.
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Inbetriebnahme 7 Online Messwertspeicherung in der W&T Cloud Mit dem Cloud-Dienst bietet W&T eine umfassende Lösung, welche zusätzlich zur langfristigen Dokumentation von Messdaten im internen Datenlogger, auch das Si- chern der Daten im Online-Speicher ermöglicht. Messdaten werden direkt von der Messstelle in die Cloud weitergesendet und sind so online verfügbar.
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Inbetriebnahme Alternativ: 7.4 Messdaten vom Gerät aus zuordnen Nachdem Sie eine Cloud-Benutzerkonto erstellt haben, öffnen Sie das Konfigurati- onsmenü Ihres Gerätes und loggen sich als Administrator-User ein. Navigieren Sie auf die Seite Kommunikationswege -> Cloud und geben Sie Ihre Benutzerdaten für den Cloud-Zugang ein. Nach einem Klick auf den Button „Bind“...
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Grundeinstellungen 8 Konfig. über Web-Based Management Die weitere Konfiguration des Gerätes erfolgt über die Web-Seite des Gerätes. Um diese aufzurufen, geben Sie die zugewiesene IP-Adresse in die Adresszeile Ihres Web-Browsers ein: http://<IP-adresse> 8.1 Home Zusätzlich stehen folgende Seiten zur Verfügung:...
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Grundeinstellungen 8.2 Visualisierung Diese Seite zeigt Ihnen eine grafische Anzeige der gespeicherten Messwerte. Die angezeigten Steuerelemente bieten Ihnen die Möglichkeit diese Anzeige flüchtig anzupassen, so lange Sie sich auf dieser Seite befinden. Eine nicht flüchtige Anpas- sung können Sie über das Konfigurationsmenü vornehmen (s. Webseiten -> Home).
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Grundeinstellungen 8.3 Meine Webseite Diese Seite kann individuell angepasst, bzw. ausgetauscht werden und dient als Bei- spiel. Hier haben Sie auch die Möglichkeit einen Blick in den Datenlogger des Gerä- tes zu werfen. 8.4 Anmelden Über den Anmelde-Dialog erlangen Sie Zugang zur Geräte-Konfiguration. Das Gerät...
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Grundeinstellungen unterscheidet zwischen einem Administrator- und einem Standardbenutzer mit un- terschiedlichen Zugriffsrechten. Zu Beginn ist kein Passwort im Gerät konfiguriert. Wählen Sie den Administrator-Be- nutzer aus und klicken Sie auf „Anmelden“. Der Menübaum mit allen Konfigurationsparametern wird nun angezeigt. Um weitere Informationen zum jeweiligen Konfigurationsparameter zu erhalten, kli- cken Sie auf den Info-Button am rechten Rand des entsprechenden Parameters.
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Grundeinstellungen 9 Grundeinstellungen In diesem Bereich der Konfiguration nehmen Sie alle für die verschiedenen Betriebs- arten nötigen Einstellungen vor. 10 Netzwerk Stellen Sie hier die Netzwerkbasis-Parameter ein. Sie haben die Wahl zwischen der automatischen Adresszuweisung per DHCP und der manuellen Konfiguration der Parameter.
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Grundeinstellungen stellungen, können unter Webseiten vorgenommen werden. Einstellung der System-Ports und Wartungszugänge Die hier aktivierten Ports erleichtern Wartung und Konfiguration. Um besonderen Si- cherheitsvorgaben gerecht zu werden können, die Ports deaktiviert werden. 10.1 Sensoren Hier haben Sie unter anderem die Möglichkeit die Bezeichnungen der Sensoren und, bei Temperatursensoren, die Einheit zu konfigurieren.
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Grundeinstellungen {„x1“:“y1“}, {„x2“:“y2“} {„x3“:“y3“} Das Schlüsselwort ist „Sensor“ gefolgt von der Sensornummer. Die Reihenfolge ent- spricht der auf der Webseite angegebenen Reihenfolge der Konfigurationsparame- ter. „x1-xx“- Entspricht dem zu korrigierenden Messwert Es ist eine Nachkommastelle (mit Komma- oder Punkt-Trennzeichen) erlaubt. Die Werte für x1-xx müssen streng monoton steigend sein.
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Grundeinstellungen Auch die Nutzung der Sommerzeit kann hier aktiviert oder deaktiviert werden. 10.3 Sprache/Infos Hier konfigurieren Sie die Standardsprache des Gerätes. Diese wird beim Aufruf der Geräteseiten automatisch genutzt. Die Standardsprache kann im laufenden Betrieb mit Hilfe der Fahnen unterhalb des Konfigurationsmenüs dynamisch umgeschaltet werden.
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Grundeinstellungen 10.6 Zertifikate HTTPS basiert netzwerkseitig auf dem TLS-Protokoll, welches die Verschlüsselung der Kommunikation und die Authentifizierung der Kommunikationspartner über Zer- tifikate realisiert. Ab Werk identifiziert sich das Gerät mit einem selbstsignierten Default-Zertifikat, welches von Browsern in der Regel als Sicherheitsrisiko bewertet wird. Erfordert die Anwendung eine sichere Authentifizierung, muss das Gerät mit einem individuellen, von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle signierten Zertifikat ausgestattet werden.
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Grundeinstellungen Selbstsigniertes Zertifikat Ein zuvor erzeugter inidividueller CSR kann durch das Gerät mit dem zum CSR gehö- renden Private-Key selbstsigniert werden. Zertifikat hochladen/Zertifikatskette hochladen Ein zuvor erzeugter und heruntergeladener CSR kann nach der Signatur durch eine externe Zertifizierungststelle als Zertifikat in das Gerät geladen werden. Sollte eine zum Zertifikat gehörende Zertifikatskette nicht bereits Bestandteil der Zertifikats-Da- tei sein, kann diese anschließend separat hochgeladen werden.
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Grundeinstellungen 11 Webseiten Dieses Gerät verfügt über drei vorgegebene Seiten, welche als Startseite ausgewählt werden können. Die Default-Home Seite zeigt Ihnen die Momentanwerte der einzelnen Sensoren an, welche zyklisch aktualisiert werden. Die Visualisierungsseite bietet Ihnen die Möglichkeit, die Messwerte grafisch darzu- stellen.
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Grundeinstellungen <w&t_tags=m1> zeigt den aktuellen Messwert des ersten Ports an. <w&t_tags=m2> zeigt den aktuellen Messwert des zweiten Ports an. <w&t_tags=time> fügt die aktuelle Uhrzeit ein. <w&t_tags=steps> fügt eine List-Box zur Auswahl der anzuzeigenden Zeitabschnitte ein. <w&t_tags=ok_button> fügt einen „OK“ Button ein, der die ausgewählten Parameter an das Gerät überträgt. Hintergrundfarbe: Für in Tabellen dargestelle Werte können entsprechende Hintergrundfarben, ja nach Fühlerzustand, benutzt werden:...
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Grundeinstellungen <w&t_tags=location> <w&t_tags=contact> fügt die jeweiligen Textbausteine ein, welche unter Sprache/Infos konfiguriert wer- den können. Des Weiteren befinden sich auf dieser Konfigurationsseite die Parameter zur Anpas- sung der Visualisierung.
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Kommunikationswege 12 Kommunikationswege Dieses Gerät kann über diverse Netzwerkprotokolle und Dienste kommunizieren. Hier konfigurieren Sie alle nötigen Parameter.
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Kommunikationswege 12.1 Mail Die E-Mail Funktion erlaubt es Ihnen Meldungen an einen oder mehrere E-Mail-Emp- fänger abzusetzen. Konfigurieren Sie hier die Zugangsparameter für Ihren Mail-Ser- ver. 12.2 MQTT Nach Aktivierung von MQTT und Konfiguration im Menüzweig Kommunikationswege » MQTT unterstützt das Web-IO Analog folgende Möglichkeiten: Übergabe der einzelnen Messwerte als MQTT-Topic an einen MQTT Broker per MQTT-Publish.
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Kommunikationswege 12.3 REST Mit REST (Representational State Transfer) stellt das Web-IO Analog einen weiteren, webbasierenden Kommunikationsweg zur Verfügung. Die Kommunikation erfolgt über spezifische HTTP-Requests über den unter Grund- einstellungen » Netzwerk » Browser-Zugang eingetragenen HTTP- bzw. HTTPS-Port. Um via REST Daten austauschen zu können, muss der Zugriff zunächst über Kom- munikationswege »...
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Kommunikationswege <iostate>: <output>: [{ <name>: <Output 1>, <number>: 0, <unit>: <V>, <value>: }, { <name>: <Output 2>, <number>: 1, <unit>: <V>, <value>: <system>: { <time>: <2018-01-01,15:15:58>, <diagnosis>: [{ <time>: <01.01.2018 12:00:00>, <msg>: <Gerätestatus: OK> <diagarchive>: <time>: <01.01.2018 15:15:58>, <msg>: <Gerätestatus: OK> Um nur einzelne Bereiche oder Punkte abzufragen, kann die Anfrage detaillierter for- muliert werden: http://<ip-adresse>/rest/json/iostate...
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Kommunikationswege "name": "Kanal 2", "number": 1, "unit": "V", "value": 0.000 http://<ip-adresse>/rest/json/iostate/sensor/0 kann gezielt der Status vom ersten Sensor abgefragt werden. „iostate“: „sensor“: [{ „name“: „Temperatur“, „number“: 0, „unit“: „ °C“, „value“: 23.2 12.4 Cloud Mit dem Cloud-Dienst bietet W&T eine umfassende Lösung, welche zusätzlich zur langfristigen Dokumentation von Messdaten im internen Datenlogger, auch das Si- chern der Daten im Online-Speicher ermöglicht.
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Kommunikationswege nigen Geräten, wie z.B. Kameras, benötigt wird, um z.B. Messwerte abzufragen. Geben Sie als HTTP-Request die komplette URL mit allen vom empfangenen Gerät erwarteten Parametern ein. z.B.: http://<IP/Hostname>/single 12.6 Modbus-TCP Über den Menüpunkt Kommunikationswege » Modbus-TCP kann das Web-IO für den Modbus-Slave-Betrieb aktiviert werden.
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Kommunikationswege 65,5% 65.536 0x0001 0000 14,4857 6,55 100% 100.000 0x0001 86A0 120% 120.000 0x0001 D4C0 23,2 Die analogen Outputs befinden sich im 32Bit-Bereich ab Adresse 5046 (Beispiel 5716x: 5046 und 5047). Die Werte (s.o.) sind in Prozent mit 3 Stellen nach dem Komma angegeben.
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Kommunikationswege Beim Lesen von Daten (Speicherbereichen), die nicht für das Gerät definiert wurden, gibt das Gerät „0“ zurück. Die Modbus Datenpakete bestehen immer aus einem Header, dem Function Code, der Start Address und weiteren Parametern bzw. Registern. Das MSB des WORDS bzw. DWORDS bestimmt, ob es sich um einen positiven (0) oder negativen (1) Wert handelt.
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Kommunikationswege Function Code Über den Function Code wird festgelegt, wie auf den Modbus-Speicher des Web-IO Analog zugegriffen werden soll. Function Code 0x03 Read Holding Registers Der Function Code 0x03 ist zum Lesen von mehreren Registern 16-Bit Werten) vor- gesehen. Über FC 0x03 können beim Web-IO Analog je nach verwendeter Start Ad- dress die Werte von verschiedenen Messeingängen abgefragt werden.
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Kommunikationswege 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte Low-Byte Transaction ID Wird vom Client je Sendung um 1 hochgezählt 1. Byte 2. Byte 16 Bit / Word 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte Low-Byte...
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Kommunikationswege Der Function Code 0x06 ist zum Setzen eines beliebigen Registers (ab Adresse 0x7000) vorgesehen. 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte Low-Byte Transaction ID Wird vom Client je Sendung um 1 hochgezählt 1.
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Kommunikationswege 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte Low-Byte Transaction ID Wird vom Client je Sendung um 1 hochgezählt 1. Byte 2. Byte 16 Bit / Word 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte Low-Byte...
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Kommunikationswege Beim Schreiben in den 32-Bit Bereich des Web-IO Analog (ab Adresse 0x7000) müs- sen je 32-Bt Wert zwei 16-Bit Register beginnend mit dem höchsten Byte des 32-Bit Wertes geschrieben werden. Das Web-IO Analog antwortet mit einem Datenpaket mit folgendem Aufbau: 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 16 Bit High-Byte...
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Kommunikationswege Konfigurieren Sie hier die nötigen Kanal-Einstellungen. 12.9 OPC DA Das Web-IO Analog ist ab Werk bereits für den OPC DA-Betrieb voreingestellt. Wenn Sie OPC DA nutzen möchten, müssen Sie unter Kommunikationswege lediglich die Funktion Web-API aktivieren. Damit Ihr OPC DA-Client mit dem Web-IO Analog kommunizieren kann, muss der W&T OPC-Server installiert sein.
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Kommunikationswege • Keine Authentifizierung Keine Sicherheitsrichtlinie • Sign Sicherheitsrichtlinien: Basic128 - RSA15 Basic265 Basic265-SHA256 AES128-SHA256 RsaOaep • Sign & Encrypt Sicherheitsrichtlinien: Basic128 - RSA15 Basic265 Basic265-SHA256 AES128-SHA256 RsaOaep Konfigurieren Sie außerdem einen UPC UA Benutzernamen und ein Passwort. So- fern Sie „Keine Authentifizierung“ auswählen, ist dies nicht notwendig. Das Gerät liefert Ihnen für jeden Kanal die Variable „EURange“.
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Kommunikationswege Historizing Das Gerät unterstützt Historizing über OPC UA, d.h. zusätzlich zum aktuellen Mess- wert, das Abrufen der im Gerät gespeicherten Messwerte. Das Gerät kann vier parallele OPC-UA Verbindungen verarbeiten. Kundenspezifische Nummerierung der NodeIDs Die ab Werk für die OPC UA Endpunkte konfigurierten NodeIDs können kundenspezi- fisch geändert werden.
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Kommunikationswege Sie erhalten eine Datei mit dem Namen „nodecfg.json, welche Sie in einem Text-Edi- tor öffnen können. Diese Datei erhält zeilenweise im JSON Format die vorkonfigurierte NodeID, einen leeren Eintrag für eine alternative Nummerierung und, mit dem Buchstaben „T“ be- nannt, den Display-namen des OPC UA Knotens.
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Kommunikationswege 12.11 SNMP/Syslog Über SNMP kann sowohl auf die IOs als auch auf die Konfiguration des Web-IO zu- gegriffen werden. Welcher Parameter, welcher Status, welcher Wert unter welcher OID abgerufen werden kann, ist in der Private-MIB hinterlegt, die direkt aus dem Web-IO Kommunikationswege »...
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<IP-Adresse> 1.3.6.1.4.1.5040.1.2.28.1.4.1.1.2 = Outputwert 2 als Integer-Wert in tausendstel, ohne Kommatrennung. (Read/Write) <IP-Adresse> 1.3.6.1.4.1.5040.1.2.28.1.8.1.1.2 = Outputwert 2 als Octet String mit Punkt-Trennzeichen. (Read/Write Die IDs der verschiedenen Geräte-Versionen lauten: #57161: 1.3.6.1.4.1.5040.1.2.28... #57162: 1.3.6.1.4.1.5040.1.2.29... Geben Sie für die Abfrage die konfigurierte SNMP Read bzw. Read/Write- Community an.
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Kommunikationswege 12.12 FTP Zur Archivierung und Kontrolle können Messdaten direkt auf einem FTP-Server ab- gelegt werden. Konfigurieren Sie hier die Grundeinstellungen für den FTP-Server.
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Alarme und Meldungen 13 Alarme/Meldungen Mit Alarme/Meldungen bietet das Web-IO die Möglichkeit, individuelle Nachrichten abzusetzen und auch Outputs zu setzen. Das geschieht in Abhängigkeit definierter IO-Zustände oder anderer Ereignisse. Bis zu 12 Meldungen können angelegt und verwaltet werden, wobei für jede Mel- dung ein individueller Name festgelegt werden muss .
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Alarme und Meldungen Minute: Stunde: Monatstag: Monat: 4-10 Wochentag: Geräte Neustart Wenn ein Neustart eine Aktion auslösen soll, unterscheidet das Web-IO zwei Varian- ten: • Kaltstart Wird der Neustart durch Hardwarezugriff ausgelöst (Zuführung bzw. Unterbrechung der Versorgungsspannung oder Betätigen der Resettaste) wertet das Web-IO das als Kaltstart.
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Alarme und Meldungen Platzhalter Beschreibung <Z> Datum/Uhrzeit als String <$y> Year (####), zeigt das Jahr an <$m> Month (##), zeigt den Monat an <$d> Day (##), zeigt den Tag an <$h> Hour (##), zeigt die Stunde an <$i> Minute (##), zeigt die Minute an Bei den Textmeldungen lässt sich neben der eigentlichen Meldung, die beim Aus- lösen versendet wird, zusätzlich eine Clear-Meldung hinterlegen.
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Alarme und Meldungen MQTT-Publish Das Web-IO kann beliebige Informationen als MQTT-Topic in einen zu konfigurieren- den Pfad auf einen MQTT Broker schreiben. Dazu muss unter Kommunikationswege » MQTT der Zugang zum MQTT-Broker kon- figuriert werden. HTTP-Request Eine weitere mögliche Aktion ist das Versenden eines HTTP-Request, wie er von ei- nigen Geräten, wie z.B.
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Alarme und Meldungen Syslog-Meldungen IP-Adresse bzw. Host-Name des Syslog-Servers, sowie die Meldetexte können frei konfiguriert werden. Um Syslog-Meldungen versenden zu können, muss Syslog unter Kommunikations- wege » Syslog aktiviert sein. Alle anderen dort einstellbaren Parameter sind für den Versand von Syslog-Meldungen nicht relevant. FTP-Meldungen Das Web-IO kann Meldetexte per FTP in eine Datei speichern.
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Alarme und Meldungen Legen Sie durch Eingabe der IP-Adresse fest, bei welchem Web-IO die Outputs ge- schaltet werden sollen. Als TCP-Port geben Sie den Port an, der beim Ziel-Web-IO als Zugang für den Browser eingestellt ist. Wenn das Ziel-Web-IO mit einem Pass- wort geschützt ist, muss dieses ebenfalls eingetragen werden.
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Diagnose 14 Diagnose Hier finden Sie alle Laufzeitfehlermeldungen, die das Gerät generiert hat. Aufgetretene Fehler, die aber nicht mehr aktuell sind, finden Sie im Diagnose Archiv. Fehler, die während der Eingabe von Parametern auftreten, erscheinen nicht auf die- ser Seite, sondern werden direkt am Parameter angezeigt.
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Geräte-Informationen 15 Geräte-Informationen Hier finden Sie beschreibende Informationen zu Ihrem Gerät und Herstellerangaben. Die Inhalte dieser Informationen können Sie in den Grundeinstellungen unter Spra- che/Infos ändern.
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Wartung 16 Wartung 16.1 Geräte-Neustart Das Gerät wird neu gestartet und alle Netzwerkverbindungen werden zurückgesetzt. 16.2 Gerät zurücksetzten Das Gerät wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Alle Konfigurationspa- rameter und Passwörter werden gelöscht. Nach dem Reset muss erneut mit der IP-Adressvergabe begonnen werden. 16.3 Konfiguration sichern Nach einem Klick auf den Download-Button wird eine Datei heruntergeladen, welche die gesamte Konfiguration des Gerätes enthält.
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Einzelabfrage von Messwerten 17 Zugriff aus eigenen Anwendungen Neben den zahlreichen standardisierten Zugriffsmöglichkeiten bietet das Web-IO auch die Option, es aus einer eigenen Anwendung anzusprechen. Das kann über TCP/IP-Sockets aus den gängigen Hochsprachen erfolgen. Es ist aber auch möglich, gängige Web-Techniken wie AJAX oder PHP zu nutzen, um mit dem Web-IO zu kommunizieren.
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Einzelabfrage von Messwerten den soll. Die Einheit des Wertes entspricht den von Ihnen konfigurierten Skalierungs- einstellungen. Um einen Wert von 50 am Kanal 2 (kein Passwort vergeben) einzustellen, nutzen Sie z.B. den Ausdruck: GET /outputaccess2?PW=&State=50& Antwort: <Header>;<Sensor-Name>;output2;<value> <unit> Beispiel: „http://<IP address>/outputaccess1?PW=&State=10.5&“ Response: „<IP address>;WEBIO-xxxxxx;Sensor 1 4-20mA;output1;10,5 Unit“...
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Einzelabfrage von Messwerten 10.40.42.44;WEBIO-046EE9;12,000 mA;5,000 mA bzw. 12,000 mA;5,000 mA Außerdem ist es möglich, den Datenlogger-Inhalt des Gerätes über ein Socket Kom- mando herunterzuladen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit einen Start- und End- zeitpunkt für die Ausgabe anzugeben: Zum herunterladen des Loggerinhaltes, senden Sie: GET /logger.csv Die Ausdruck kann auch mit zusätzlichen Parametern angegeben werden, die den Inhalt bestimmen:...
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Einzelabfrage von Messwerten Der o.a. Ausdruck generiert eine CSV-Datei, welche die Messdaten vom 01.01.2022, 12:30Uhr bis zum 30.03.2022, 20:00Uhr in 1 Minuten Intervallen enthält. TCP-Server Um das Web-IO über ASCII-Sockets als TCP-Server anzusprechen, aktivieren Sie TCP ASCII-Sockets unter Kommunikationswege » Socket-API. Geben Sie an, auf welchem Server-Port das Web-IO Verbindungen entgegennehmen soll.
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Einzelabfrage von Messwerten tausch dieser Strukturen. In diesem Modus kann das Web-IO als TCP-Client, TCP-Server oder UDP-Peer arbei- ten. Der Zugriff kann über ein Passwort geschützt werden. Es stehen vier Binary-Zugänge zur Verfügung, die unabhängig von einander unter Kommunikationswege » Socket-API aktiviert und konfiguriert werden können. In der Betriebsart TCP-Server kann sich zu einer Zeit nur ein Client auf den entspre- chenden Binary-Zugang verbinden.
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Firmware Update 18 Firmware Update Die Betriebssoftware des Web-IO Analogs wird ständig weiterentwickelt. Das folgen- de Kapitel beschreibt aus diesem Grund das Verfahren, einen Upload der Firmware durchzuführen. . Wo ist die aktuelle Firmware erhältlich? . Firmware-Update über das Netzwerk unter Windows 18.1 Wo ist die aktuelle Firmware erhältlich? Die jeweils aktuellste Firmware inkl.
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Firmware Update Das für das Update verwendete WuTility erkennt alle in Ihrem Netzwerk befindlichen WuT Geräte und ist weitestgehend selbsterklärend. Sollten doch Fragen oder Unklar- heiten bestehen, nutzen Sie bitte die zugehörige Dokumentation oder Online-Hilfe. Unterbrechen Sie nie selbstständig den Updateprozess durch Trennen der Span- nungsversorgung oder Betätigen des Reset-Tasters, sofern vorhanden.
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Security-Hinweise 19 Security Hinweise Die folgenden Abschnitte enthalten aus Sicht der IT-Sicherheit relevante Hinwei- se und Empfehlungen für Inbetriebnahme, Konfiguration, Betrieb und Wartung des Web-IO Analogs. 19.1 Funktion und typische Anwendung Die Web-IO Analog von Wiesemann & Theis sind Geräte zur Temperatur- und Klimaüberwachung per Netzwerk.
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Security-Hinweise gende Risiken: - Außerbetriebnahme des Gerätes (Entfernen der Spannungsversorgung ...) und Ver- lust aller Verbindungen zu Kommunikationspartnern. 19.4 Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme des Web-IO Analogs unterteilt sich in die Web Konfiguration und die anschließende Vergabe der IP-Adresse (DHCP, WuTility), sowie der anschließen- den weiteren Konfiguration über Web Based Management.
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Security-Hinweise werden bei einer Registrierung auch die gerätespezifischen Daten gespeichert. 19.8 Betrieb und Konfiguration Ab Werk sind alle Zugänge bzw. Kommunikationswege bis auf den Browserzugang deaktiviert. Wir empfehlen nur die Kommunikationswege und Dienste zu aktivieren, die für den Betrieb tatsächlich benötigt werden. Eine Übersicht der möglichen Kommunikationswege finden Sie in der folgenden Ta- belle.
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Security-Hinweise erfolgen (z.B. VPN). Eine TLS-verschlüsselte Kommunikation ist in den folgenden Betriebsarten möglich: • HTTPS (Browser) • HTTPS (Web-API) • HTTPS (REST) • MQTT (SMQTT) • Mailversand • OPC UA Die rechenintensiven TLS-Verschlüsselungs-Funktionen können Einfluss auf die Laten- zen der Datenübertragung haben. Bei zeitkritische Schalt- und Erfassungsaufgaben sollte daher auf ihre Verträglichkeit mit HTTPS-Zugriffen getestet werden.
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Security-Hinweise Neustart des Web-IO Analogs und somit auch einer Unterbrechung des operativen Betriebes verbunden. Individuelle Konfigurationsdaten (IP-Parameter, Firewall-Re- geln etc.) werden von einem Firmware-Update nicht beeinflusst und bleiben erhal- ten. Die Web-IO Analog basieren auf einem W&T-eigenen Betriebssystem und beinhalten im Kern keine Komponenten von Drittanbietern (z.B.
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Notzugang und Werkseinstellungen 19.9 Notzugang und Werkseinstellungen Warning Error Power Status Für den Notzugang wird der Reset-Taster genutzt, welcher im Gerät versenkt ist. Passwort löschen Drücken Sie am Web-IO Analog 8x mit einem spitzen Gegenstand den in der Gehäu- sefront versenkt angebrachten Reset-Taster. Halten Sie den Reset-Taster gedrückt, bis die Status, Warning und Error -LED anfangen langsam zu blinken.
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Technische Daten 20 Technische Daten 20.1 Technische Daten für den Artikel #57161 Anschlüsse und Anzeigen Stromeingang passiv 0/4..20mA, 100Ohm Stromeingang aktiv 0/4..20mA, Bürde max. 500Ohm, Aktivspannung Umax 14V / 40mA Stromausgang 0/4..20mA, Bürde max. 500Ohm, Versorgung 10V garantiert Analoger Ein-/Ausgang 8-poliger Anschlussklemmenblock Leitungsquerschnitt 0,2-1,3mm²...
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Technische Daten Auflösung Stromeingang: 2.5µA Messfehler max. 0,5% FSR (Full Scale Range 0..20mA) TA = 0-60°C Speicherfrequenz 15, 30 sek, 1, 5, 15, 60 min Speichertiefe min. 150 Tage, max. 99 Jahre Messwerterfassung (über Netzwerk 2 / Sekunde abfragbar bzw.ggf. alarmauslösend) Gehäuse und sonstige Daten Gehäuse Kunststoff-Kleingehäuse für Hutschienenmontage...
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Technische Daten Messeinheit Auflösung Spannungseingang: 1,25mV Messfehler max. 0,5% FSR (Full Scale Range 0..10V) TA = 0-60°C Speicherfrequenz 15, 30 sek, 1, 5, 15, 60 min Speichertiefe min. 150 Tage, max. 99 Jahre Messwerterfassung (über Netzwerk 2 / Sekunde abfragbar bzw.ggf. alarmauslösend) Gehäuse und sonstige Daten Gehäuse Kunststoff-Kleingehäuse für Hutschienenmontage...
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Batteriewechsel und Entsorgung 21 Batteriewechsel und Entsorgung Das Web-IO Analog beinhaltet eine 3V Lithium-Mangandioxid-Knopfzelle des Typs CR 1632 zur Pufferung der internen Uhr. Diese Batterie hat eine Lebensdauer von 10 Jahren und darf ausschließlich durch eine Batterie gleichen Typs ersetzt werden. Bei Betrieb des Web-IO Analogs in einer Netzwerkumgebung mit Zugriff auf einen Time-Server ist die Batterie für die korrekte Funktion des Gerätes nicht zwingend er- forderlich und kann entfernt werden.
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Batteriewechsel und Entsorgung Wiesemann & Theis GmbH Porschestraße 12 D-42279 Wuppertal Mail info@wut.de www.wut.de Tel. +49 (0)202 2680-110 +49 (0)202 2680-265...