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F L U G - und B E T R I E B S H A N D B U C H D – MOJB Hersteller: Aeropro s.r.o. Dlhá 126 94907 NITRA (SK) Baujahr : 2022 Seriennummer: 66622 (D-MOJB) Model / Bezeichnung : EuroFox Lufttüchtigkeitsgruppe:...
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Dieses Flughandbuch gehört oben bezeichneten Ultraleichtflugzeug. Es ist stets an Bord mitzuführen. Die darin festgelegten Betriebsgrenzen, Anweisungen und Verfahren sind vom Flugzeugführer sorgsam einzuhalten. Umfang und Änderungsstand siehe Inhaltsverzeichnis und Änderungsverzeichnis. 2-1-1...
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INHALTSVERZEICHNIS Kapitel 1 Allgemeines Kapitel 2 Betriebsgrenzen Kapitel 3 Notverfahren Kapitel 4 Normale Betriebsverfahren Kapitel 5 Leistungen Kapitel 6 Gewichte und Schwerpunkt, Ausrüstungs-Liste Kapitel 7 Flugzeug und System-Beschreibung Kapitel 8 Flugzeug-Benutzung, Pflege und Wartung 2-1-2...
Allgemeine Angaben ............... 1-9 Einführung ..................1-9 Abkürzungen und Terminologie ............1-9 1.2.1 Definition von Geschwindigkeiten ................1-9 1.2.2 Metrisches System / Umrechnungsgrößen ............1-10 Allgemeines ..................1-11 1.3.1 Geschwindigkeitsangaben: .................. 1-11 Fluggeschwindigkeiten - Begrenzungen und ihre Bedeutung für den Betrieb ....................1-11 Fahrtmessermarkierungen .............
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Motor - Ausfall ................. 2-20 2.3.1 während des Startlaufes (mit ausreichender Startbahnlänge voraus) ....2-20 2.3.2 nach dem Abheben ....................2-20 2.3.3 während des Fluges .................... 2-20 Durchstarten ..................2-21 Brände ....................2-21 2.5.1 Triebwerkbrand während des Anlassens am Boden ........... 2-21 2.5.2 Triebwerkbrand im Fluge ..................
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3.2.9 Rollen ........................3-33 3.2.10 Anlassen des Motors im Fluge ................ 3-33 3.2.11 Überziehen ...................... 3-33 3.2.12 Start ......................... 3-35 3.2.13 Landung ......................3-36 3.2.14 Auf- und Abrüsten ................... 3-37 Flugleistungen ............... 4-38 Allgemeines ..................4-38 Geschwindigkeits - Korrektur (CAS vs. IAS) ........ 4-38 Höhenkorrektur für Geschwindigkeit (TAS vs.
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7.1.1 Bemaßungen ....................... 7-53 7.1.2 Steuerflächenausschläge ..................7-54 7.1.3 Verfahren zum aufbocken, heben und schleppen am Boden ......7-55 Schleppen am Boden ....................... 7-55 Verzurren des Flugzeugs ................7-56 7.1.4 Abschmierpläne ....................7-60 7.1.5 Elektrische Anlage / Belastungen ................ 7-61 7.1.6 besondere Instandhaltungsverfahren ..............
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Flughandbuch : Version 0 entworfen am 19.6.2023 durch Musterbetreuer Version geändert am durch Version geändert am durch Version geändert am durch 2-1-7...
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Änderungs - Verzeichnis Änderungs- geänderte Nummer Seiten Beschreibung der Änderung und Datum 2-1-8...
1 Allgemeine Angaben 1.1 Einführung Dieser Abschnitt enthält allgemeine Informationen für den Piloten und Besitzer. Diese Informationen helfen Ihnen, mit dem Flugzeug vertraut zu werden und vermitteln Ihnen wichtige Informationen zum Beladen, Tanken, Schützen und bei der Hantierung des Flugzeugs am Boden.
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Es werden nicht alle Angaben in diesem Handbuch verwendet, sie dienen dann nur zur allgemeinen Information. 1.2.2 Metrisches System / Umrechnungsgrößen knots (kts) x 1.151 = miles per hour (mph) miles per hour x 0.8688 = knots (kts) knots x 1.852 = Kilometer miles x 1.609...
1.3 Allgemeines 1.3.1 Geschwindigkeitsangaben: Nachfolgend werden alle Geschwindigkeitsangaben auf die angezeigte Geschwindigkeit (IAS) bezogen, sofern keine anderen Angaben gemacht sind. Angezeigte Geschwindigkeit (Indicated airspeed) Kalibrierte Geschwindigket (calibrated airspeed) Wahre Geschwindigkeit (true airspeed) 1.4 Fluggeschwindigkeiten - Begrenzungen und ihre Bedeutung für den Betrieb Geschwindigkeit Anmerkung [km/h]...
1.8 Gewichtsgrenzen 1.8.1 Beladung Leergewicht: siehe Wägebericht max TOW 560 kg max Zuladung siehe Wägebericht min Pilotengewicht 70 kg max Pilotengewicht 110 kg max Passagiergewicht 110 kg max Gepäck 20 kg max Treibstoffmenge 80 Liter 1.8.2 Schwerpunktsbereich horizontale Bezugslinie: Einstiegsleiste 0° Bezugspunkt: Flügelvorderkante in Rumpfnähe Bezugsebene :...
1.8.2.2 Schwerpunktsbereich im Flug: Schwerpunktbereich im Flug hinter BE 21,4 % 27,7 % bezogen auf die mittlere Flügeltiefe: hinter BE Beispiel: Leergewicht 318 kg Pilot 90 kg Passagier 70 kg Treibstoff 40 kg (60L) Gepäck 20 kg ---------------------------- Abfluggewicht 538 kg Vorgehensweise: Pilot 90 kg...
1.9 Flugbetriebsgrenzen 1.9.1 Flugfiguren (zugelassene / nachgewiesene Flugfiguren mit zulässigen Bereichen der Flügelklappenstellung) Erlaubte Flugfiguren: Kurven mit einer Schräglage weniger als 60°. Warnung! Kurvenflug mit einer Schräglage von mehr als 60° und Kunstflug ist nicht erlaubt Abkippen ( besonders unter Motorlast ), Trudeln, sowie Flugmanöver mit null oder negativem Lastvielfachen sind unbedingt zu vermeiden.
2 Notverfahren (Angaben über Verfahren bei Notfällen) 2.1 Notverfahren - Checkliste Folgende grundsätzliche Funktionen sind im Falle einer Notlandung sicherzustellen: 1. Hauptschalter 2. Lane A und B 3. Benzinpumpe A und B 4. Brandhahn 5. Gurte FEST 6. Landerichtung Windrichtung ? Hangneigung ? 7.
2.3 Motor - Ausfall 2.3.1 während des Startlaufes (mit ausreichender Startbahnlänge voraus) 1. Gashebel Leerlauf 2. Bremsen betätigen 3. Zündschalter 4. Hauptschalter 2.3.2 nach dem Abheben 1. Gleitfluggeschwindigkeit 110 km/h 2. Zündschalter AUS. 3. ECU Line A,B 4. Hauptschalter 2.3.3 während des Fluges 1.
2.4 Durchstarten Folgende Reihenfolge einhalten: 1. Auf erhöhte Steuerkräfte vorbereitet sein!!! 2. Gasbedienhebel VOLLGAS 3. Steigflug min 100 km/h 4. in sicherer Höhe Klappen einfahren 2.5 Brände 2.5.1 Triebwerkbrand während des Anlassens am Boden 1. Benzinhaupthahn schließen 2. Gasbedienhebel AUF (Vollgas) 3.
2.5.3 Flügelbrand 1. Hauptschalter 2. Belüftung schließen Ggf. einen Slip durchführen, um die Flammen von Kraftstofftank und Kabine fernzuhalten. 2.5.4 Kabelbrand im Flug 1. Hauptschalter 2. Elektrische Verbraucher 3. Lane A und B, Benzinpumpe A und B 2.6 Notabstieg 1. Gasbedienhebel Leerlauf 2.
2.7 Gleitflug Bedingungen: - Propeller im Fahrtwind drehend (Motor im Leerlauf) - Geschwindigkeit: 100 km/h IAS Gleitzahl 1 : 8 bei ca. 110 km/h minimales Sinken: 3,2 m/s ca. 95 km/h 2-2-23...
2.8 Notlandungen 2.8.1 Vorsorgliche Landung mit Triebwerksleistung (Sicherheitsaußenlandung) Vor dem Versuch einer "Sicherheitsaußenlandung" sollte man das Landegebiet langsam in sicherer Höhe, jedoch tief genug überfliegen, um das Gelände auf Beschaffenheit und Hindernisse zu überprüfen. Dabei ist wie folgt vorzugehen: 1. Gewähltes Gebiet langsam überfliegen und dabei das zum Aufsetzen bevorzugte Gebiet für den nächsten Landeanflug bewerten.
2.9 Motor : rauer Triebwerkslauf oder Leistungsverlust 2.9.1 Störung (eine oder mehrere der Motor- Kontrolllampen ROT) leuchten oder blinken Bei nächster Gelegenheit landen. 2.9.2 Niedriger Öldruck Tritt zu niedriger Öldruck zusammen mit normalen Öltemperaturen auf, so deutet dies auf die Möglichkeit einer Störung des Öldruckmessers oder des Überdruckventils hin.
2.12 Andere Notsituationen 2.12.1 Flug bei Vereisungs- Bedingungen Das Fliegen unter bekannten Vereisungsbedingungen ist grundsätzlich verboten. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Vereisung auftreten, ist wie folgt zu verfahren: 1. Umkehren oder Flughöhe ändern, um in Temperaturen zu gelangen, bei denen Vereisung weniger vorkommt.
3 Normale Betriebsverfahren 3.1 Allgemeines 3.2 Checklisten "Normale Betriebsverfahren" 3.2.1 Am Boden (Vorflugkontrolle) Die Vorflugkontrolle muss vor dem ersten Flug am Tag durchgeführt werden. Die Vorflugkontrolle soll vor jedem Flug oder reihe an Flügen eines Piloten von diesem, durchgeführt werden. Vor jedem Flug sollte mindestens die Benzinmenge im Tank und der Ölstand geprüft werden.
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V o r f l u g k o n t r o l l e 1. Cockpit Flughandbuch und Bordbuch gelesen und zugänglich für den Piloten Hauptschalter Backup Batterie Starter ECU A, B Benzinpumpe A Benzinpumpe B Benzinhahn OFFEN, Füllmenge geprüft Instrumente GEPRÜFT Sicherheitsgurt...
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12. Motorinspektion, Obere Cowling entfernen Motorbefestigung GEPRÜFT Ansaugtrakt, Gasseil GEPRÜFT Auspuffsystem GEPRÜFT Kühlflüssigkeit, Menge (0,4 inch über Boden) – (zwischen MIN und MAX), Dichtheit GEPRÜFT ÖL, Menge, (zwischen MIN und MAX), Dichtheit. Füllmenge bei längeren Betrieb Mitte zwischen MIN und MAX. GEPRÜFT Benzinsystem, Benzinfilter GEPRÜFT...
V o r d e m A n l a s s e n Vorflugkontrolle durchgeführt Benzinstand beide Behälter prüfen Benzinhahn rechts / links / links unter Panel offen Feststellbremse angezogen Türen geschlossen und verriegelt Sicherheitsgute angelegt Höhenmesser eingestellt Gashebel Leerlauf Choke gedrückt (bei kaltem Motor)
3.2.6 N a c h d e r L a n d u n g Landeklappen einfahren Benzinhähne beide schließen Gashebel Leerlauf Funk/Transp Magnete Strobes/Nav Hauptschalter Rettungsgerät sichern M o t o r a u s f a l l große Höhe Trimmen 110 km/h...
3.2.11.3 Überziehgeschwindigkeit in unterschiedlichen Zustandsformen 79 km/h (IAS) 69 km/h (IAS) 69 km/h (IAS) 3.2.11.4 Ausleiten aus dem überzogenen Flugzustand Um den überzogenen Flugzustand zu beenden NUR den Steuerknüppel nach vorne bewegen, KEINE Querrudereingabe und auch KEINE Seitenrudereingabe. ==> Steuerknüppel nach vorne (führen) ==>...
3.2.12 Start 3.2.12.1 Verfahren für normalen Start Nachdem die entsprechenden Betriebswerte erreicht sind: - Klappen nach Bedarf setzen. Stufe 0 oder 1. - zügig Vollgas geben (Prüfen, dass min 5000U/min am Drehzahlmesser angezeigt werden) - Steuerknüppel in Neutralstellung, ggf. leicht gezogen halten. - Flugzeug mit dieser Fluglage weiter beschleunigen lassen, bis es von alleine abhebt.
3.2.13.3 Landung ohne Triebwerksleistung Endanflug: - Geschwindigkeit 110km/h - Landeklappen Stufe 2 - Trimmung einstellen Landung: - Abfangen und ausschweben bis das UL auf dem Hauptfahrwerk aufsetzt. 3.2.13.4 Landestrecken Die Landestrecke auf einer kurzgemähten Grasbahn über ein 15m Hindernis, beträgt in Meereshöhe und bei Standardatmosphäre ca.
4 Flugleistungen 4.1 Allgemeines 4.2 Geschwindigkeits - Korrektur (CAS vs. IAS) Dieses Diagramm erlaubt die Umrechnung von IAS (Indicated Air Speed) auf CAS (Calibrated Air Speed) und umgekehrt. Es wird dabei angenommen, dass das Instrument selbst keinen Fehler aufweist. 2-4-38...
Umrechnungstabelle: IAS => CAS CAS => IAS 4.3 Höhenkorrektur für Geschwindigkeit (TAS vs. IAS) 2 1 0 D r u c k h ö h e : B e i s p i e l : 1 2 0 0 0 f t D r u c k h ö...
4.4 Steigleistungen Die Steigleistung bei maximalem Abfluggewicht (MaxTOW) auf Meereshöhe und Standardatmosphäre beträgt ca. 5,1 m/sec. 4.5 Geschwindigkeit für bestes / steilstes Steigen Geschwindigkeit für das „beste Steigen“ mit MTOW (Meereshöhe / ISA) = 116 km/h ROC = 5,0 m/s Geschwindigkeit (IAS) Steigrate...
5.1.3 Vorbereitung Kraftstoff ablassen, es darf nur die nicht ausfliegbare Menge an Kraftstoff in den Tanks vorhanden sein. (Achtung: Sicherheitsvorkehrungen treffen – z.B. Feuerlöscher bereitstellen usw.) Ballast entfernen Reinigen Entfernen aller Gegenstände die nicht zur Ausrüstung und Ausstattung gehören. Überprüfen und ggf. Korrektur der Ausrüstungs- und Ausstattungsliste. Vorbereiten der Gestelle zum Aufbocken –...
5.2 Ermittlung der Leergewichtsschwerpunktlage 5.2.1 Schaubild BL = horizontale Bezugslinie = Gewicht am linken Hauptfahrwerkrad BP = Bezugspunkt = Gewicht am rechten Hauptfahrwerkrad BE = vert. Bezugsebene = Gewicht am Spornrad oder Bugrad = Hebelarm Bezugsebene zu linkem Hauptfahrwerkrad = Hebelarm Bezugsebene zu linkem Hauptfahrwerkrad = Hebelarm Bezugsebene zu Sporn- oder Bugrad...
5.2.2 Leergewichtschwerpunktlage Hebelarme immer auf BE bezogen Gewicht [kg] Hebelarm [m] Moment [kgm] Hauptfahrwerk-Links 142,4 x 0,530 69,17 144,1 x 0,530 69,17 Hauptfahrwerk-Rechts Spornrad oder Bugrad 50,8 x -0,930 -53,48 G = G Leergewicht 318,5 M = M Gesamtmoment 84,86 S = M / G 0,266 Leermassenschwerpunkt...
5.3 Ausrüstungsverzeichnis Ausstattungsliste gem. LTF-UL §29 3. Diese Teile gehören zur Grundrüstmasse des UL und waren Bestandteil der Musterzulassung. Benennung Baumuster / Hersteller Motor Propeller Auspuff Nachschalldämpfer Rettungsgerät Ausrüstungsverzeichnis gem. LTF-UL §29 3. Hier werden alle Ausrüstungsgegenstände aufgeführt die nicht zur Grundrüstmasse gehören. Benennung Baumuster / Hersteller Gewicht [kg]...
5.4 Ballast, herausnehmbar (Angaben zur Unterbringung und Sicherung von herausnehmbaren Ballast) herausnehmbaren Ballast gibt es nicht! 5.5 Fluggewicht und Fluggewichtsschwerpunktlage Der Pilot hat sich vor jedem Flug zu vergewissern, dass das Flugzeug richtig beladen ist. Die Zulässigkeit eines Beladungszustandes ist mit der Tabelle festzustellen. Zur Kontrolle der Schwerpunktslage ist wie folgt zu verfahren: Grundlage ist die Tabelle ' Ermittlung der Schwerpunklage bei Flugmasse ' 1.
Datum, Unterschrift und Stempel vom Prüfer 5.6.1 Zulässiger Flugmassenschwerpunktbereich Anmerkung: Der Flugmassenschwerpunkt liegt immer im zulässigen Bereich wenn der Beladeplan eingehalten wird und sich der Leergewichtsschwerpunkt im zulässigen Bereich befindet. 5.6.1.1 Schwerpunktbereich im Flug: siehe 2.6.2.2 Schwerpunktsbereich im Flug: 2-5-47...
6.2 Rettungsgerät 6.2.1.1 Einbaubeschreibung Das Rettungsgerät ist im Gepäckraum mittig montiert. Die Aufnahme der RG-Seile befindet sich im Oberteil der Cockpitverstrebung. Funktion und technische Daten entnehmen Sie bitte aus der Betriebsanleitung vom Rettungsgerät. Die Berechtigung zum Umgang mit diesen pyrotechnischen Geräten muss durch Eintrag im Pilotenschein (Pyrotechnische Einweisung) bestätigt sein.
6.2.1.2 Bedienung (Angaben zur Funktion und Bedienung des Rettungsgerätes) Auslösen des Rettungssystems Für das Rettungssystem benötigt jeder Pilot eine Unterweisung zum Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen. Allgemeine Verhaltensregeln, wenn das Rettungsgerät ausgelöst wurde, lassen sich nicht geben. Es kommt immer auf die Umstände an. Wichtig in niedriger Höhe ist es, den Fehler schnell zu erkennen und schnell zu handeln, da die Zeit bis zum Erreichen des Bodens kurz sein kann.
Verfahren zum aufbocken, heben und schleppen am Boden Schleppen am Boden Das Rangieren des Flugzeugs wird von Hand durchgeführt. Für den Eurofox gibt es keine Schleppgabel am Bugrad, deshalb muss das Heck an der linken Seite vor dem Höhenruder, am Griff nach unten gedrückt werden.
Verzurren des Flugzeugs Wenn das Flugzeug im freien Abgestellt wird, immer wenn möglich in den Wind drehen. Sichern sie die Steuerflächen mit geeigneten Sperren oder klammern und setzten sie die Parkbremse. Danach folgen sie diesen Anweisungen zum verzurren: • Befestigen sie die Anbindung der Flächenstreben an der Fläche an den Bodenankern fest.
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7.1.3.2 Abrüsten Kurze Lagerung entspricht einem parken des Flugzeugs für einen Zeitraum von maximum 90 Tage. Das Flugzeug besteht aus robustem Metall, GFK/CFK und Stoffflächen, dadurch lässt sich das Flugzeug für längere Zeiträume lagern, ohne dass es Schaden nimmt. Dazu wird empfohlen das Flugzeug in einem Hangar aufzubewahren, um die Lackierung und Metallkonstruktion lange in gutem Zustand zu erhalten.
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Flächenklappmechanismus (siehe Bild darunter) 4.3.1 Benötigtes Werkzeug: Schraubendreher, 8,9,12 mm Schlüssel 4.3.2 benötigte Bauteile: keine 4.3.3 Schwierigkeitsgrad: einfach 4.3.4 berechtigte Personen: Besitzer Zum Transport des Flugzeugs ist es nötig die Tragflächen an zuklappen. Dazu muss an der Flügelvorderkante der Bolzen entfernt werden und die Fläche nach hinten geschwenkt werden. Dort ist die Tragfläche mit den Verbindungsstangen zum Leitwerk zu sichern.
7.1.4 Abschmierpläne Der Eurofox besitzt ein sehr wartungsfreundliches Design und es wurde auf Schmierpunkte weitgehend verzichtet. Stellen die eine Schmierung benötigen, können mit handelsüblichen Schmierstoffen benetzt werden. In der folgenden Liste finden Sie die Stellen, welche eine regelmäßige Schmierung benötigen: Hauptbolzen der Tragflächen an der Flügelvorderkante...
7.1.5 Elektrische Anlage / Belastungen Die elektrische Anlage besteht aus Batterie, der elektrischen Zündanlage mit integrierter Lichtmaschine und weiteren Geräte die mit Spannung versorgt werden müssen. Über den Hauptschalter wird die Bordspannung Ein- und Ausgeschaltet. Funkgeräte werden extra oder am Gerät selbst zugeschaltet. Für alle Geräte sind Sicherungen vorgesehen. Der Motor hat einen eigenen Stundenzähler der erst mit starten des Motors aktiv wird.
Diese Mittel greifen das Acrylglas an und hinterlassen trübe weisse Stellen. Nach dem Waschen sollte, mit einem weichen Tuch, ein Acrylglas reiniger aufgebracht werden. Der Reiniger sollte einziehen und dann mit einem flaneltuch abgewischt werden. Eine dünne Schicht Acrylglas Politur füllt kleine Kratzer und hilft der vorbeugung.
Module geraten. Diese Anlagen sollten beim waschen extra geschützt werden. Benzin-, Luft- und Ölöffnungen sollten vor dem Waschen abgedeckt werden. Keine Ätzende reiniger verwenden. Nach dem Reinigen sollten alle Hebel und bewegliche Teile geschmiert werden. Polsterung und Interieur Sauberhalten des Interieurs und der Polsterung verlängert die Lebensdauer. Zum Reinigen folgen Sie diesen Schritten: Saugen oder Bürsten sie die Polster und Teppiche um Schmutz und Staub zu entfernen.
In den Tabellen sind die Wartungspunkte nach den ersten 20 Betriebsstunden 100h und 200h. Für die Durchführung der Inspektion sollte das vorgeschrieben Formular in der letztgültigen Ausgabe verwendet werden. (AEROPRO Checklist Service/Maintenance) Bei der 20 Stundenkontrolle nach dem Neukauf werden alle Punkte bei 20 Stunden abgearbeitet um die Lufttüchtigkeit aufrecht zu erhalten.
Angeführte Anzugsdrehmomente gelten für Ölfreie Cadmium beschichtete Gewinde und sind für den Zusammenbau gedacht, ausser bei extra aufgeführten Anzugsdrehmomenten. Bei bereits eingebauten Bauteilen Achtung werden Anzugsdrehmomente nicht kontrolliert, dazu gibt Farbmakierungen. M4……………………………………………………………. 4 Nm / 35 in.lb. M5……………………………………………………………. 6 Nm / 53 in.lb. M6…………………………………………………………….
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IMPORTANT Read all inspection requirements paragraphs prior to using these charts. These charts may only be used accompanied by the special factory inspection form: AEROPRO Checklist- Service/Maintenance Service/hours Propeller S.i.i. Spiner Spinner bulkhead Blades Bolts and nuts Spacer Service/hours Engine Refer to ROTAX Maintenance Manual Line S.i.i.
Service/hours Airframe S.i.i. Aircraft exterior Aircraft frame structure Windows, windshield, doors and seals Seat belts and shoulder harnesses Seat structure, mounting and upholstery Control bearings, pulleys, cables and rod connections Instruments and markings Magnetic compass compensation Instruments and wiring Instrument panel, ground straps, covers, decals Heating and ventilation system Lights, switches, circuit breakers Exterior lights...
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Each 50 hours for general condition and freedom of movement. These controls are not repairable. Replace as required at each engine overhaul. First 100 hours and each 200 hours thereafter. More often if operated under prevailing wet or dusty conditions. Check battery voltage per paragraph 2.17 each 100 hours.
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D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch 7.2.1.1 Täglich Siehe Checkliste 4.2.1. Vorflugkontrolle 7.2.1.2 25 Stunden - Kontrolle der Zelle 1. allgemeiner Zustand der Flugzeugstruktur prüfen 2. alle beweglichen Teile reinigen und fetten/ölen 3. alle Komponenten auf Freigängigkeit und unzulässiges Spiel prüfen, ggf. einstellen 4.
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D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch 7.2.1.3 50 Stunden - Kontrolle der Zelle Alle Arbeiten von Punkt 1-27 und die nachfolgenden Arbeiten 28. Prüfen der Ruder- und Klappenausschläge, ggf. einstellen 29. Prüfen der Spur des Hauptfahrwerkes, Prüfen Bugrad / Spornrad 30.
D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch 7.2.2 Kontrollen vom Motor Rotax 912, alle Varianten Kontrollen und Wartungsarbeiten sind gem. Wartungshandbuch von Rotax durchzuführen. Lebenszeitbeschränkungen und Laufzeitbegrenzungen sind für den eingebauten Motor nicht vorgeschrieben. Die Angaben im Wartungshandbuch von Rotax unter Punkt "Grundüberholungen (TBO)" sind für den eingebauten Motor nicht bindend.
D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch 7.3 Änderungen oder Reparaturen am Flugzeug Nach jeder Reparatur oder Veränderung ist ein neuer Wägebericht anzufertigen und die Beschilderung im Handbuch und im Cockpit entsprechend zu ändern. 7.4 Kennzeichen und Beschriftungen (Liste der Markierungen und deren Anbringungsorte) Markierungen Anbringungsort Typenschild:...
D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch 8 Anhang, Wägebericht Vorlage Der in diesem Anhang aufgeführte Wägebericht kann als Vorlage benutzt werden. 18.02.2024 Seite...
D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch Wägebericht Datum: Hersteller Aeropro s.r.o. Muster EuroFOX Werk-Nr. 67323 Baujahr 2023 BP = Bezugspunkt BE = vert. Bezugsebene BL = horizontale Bezugslinie = Gewicht am linken Hauptfahrwerkrad = Hebelarm Bezugsebene zu linkem Hauptfahrwerkrad...
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D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch Wägebericht Datum: Ausstattungsliste gem. LTF-UL §29 3. Diese Teile gehören zur Grundrüstmasse des UL und waren Bestandteil der Musterzulassung. Benennung Baumuster / Hersteller Motor Propeller Auspuff Nachschalldämpfer Rettungsgerät Ausrüstungsverzeichnis gem. LTF-UL §29 3. Hier werden alle Ausrüstungsgegenstände aufgeführt die nicht zur Grundrüstmasse gehören.
D – M BLE Flug- und Betriebshandbuch Fluggewicht und Fluggewichtsschwerpunktlage Datum: Der Pilot hat sich vor jedem Flug zu vergewissern, dass das Flugzeug richtig beladen ist. Die Zulässigkeit eines Beladungszustandes ist mit der Tabelle festzustellen. Ermittlung der Schwerpunktlage bei Flugmasse Hebelarme immer auf BE bezogen Gewicht Hebelarm...