Local Control Network - Gebäudeleittechnik in Perfektion
LCN-HU
Die Netzklemmen sind nach VDE spannungsfest bis max. 4kV. Zusätzliche
Maßnahmen gegen betriebsbedingte Überspannungen sind in der Regel nicht
erforderlich. (Blitzschutzmaßnahmen sind wie üblich vorzusehen.) Die
Leistungsausgänge sind bis 500V~ spannungsfest (max. Pulsspannung nach
IEC801-4: 1kV). Da die elektronischen Schalter im LCN-Modul im
Stromnulldurchgang abschalten, sind auch bei induktiven Verbrauchern keine
nennenswerten Störpegel zu erwarten.
Ausgänge:
Jeder Ausgang des HU-Moduls ist einzeln mit einer
Das HU-Modul selbst wird getrennt versorgt und arbeitet auch dann, wenn die
Sicherungen nicht eingesetzt sind. (Das ist ein Unterschied zum SH-Modul.)
HU-Module erkennen defekte Sicherungen und zeigen dies vor Ort durch ein
flackerndes Kontrollämpchen an. Der betroffene Ausgang schaltet
Statusmeldung ab. Die Wiedereinschaltung wird mit der Funktionsquittung "def.
Sicherung" in der Handbedienung der
LCN
Außerdem überwacht das HU (ab Ser.Nr. 0E...) seine Betriebstemperatur. Steigt
diese in Folge einer Überlastung unzulässig hoch an, werden beide Ausgänge
abgeschaltet und es wird eine Statusmeldung in den Bus abgesetzt: "
meldet Überlast/Übertemperatur
Es erfolgt nach Abkühlung keine automatische Wiedereinschaltung der Ausgänge.
Die Ausgänge müssen wieder neu eingeschaltet werden. In beiden Fällen sollten die
Verbraucher kontrolliert werden.
Hinweise:
Die elektronischen Ausgänge benötigen
direkten Anschluss kleiner und sogar induktiver Verbraucher.
Aufgrund der nach CE erforderlichen Entstörmaßnahmen fließt ein kleiner
Ruhestrom von etwa 4mA (kapazitiv) in jedem Leistungsausgang. Dies kann beim
Anschluss von 230V Relais
zum "Kleben" führen. Abhilfe: Sie können die Dimm-
Entstörung außer Betrieb nehmen. Nach CE dürfen Sie den Ausgang dann aber nur
noch im Schaltbetrieb nutzen.
Sehen Sie dazu auf die Platine: rechts neben dem Sicherungshalter befindet sich ein
zweifacher Mini-Schiebeschalter, der mit 1 und 2 gekennzeichnet ist. (siehe
Vergrößerung). Wenn Sie den Schalter, der mit 1 gekennzeichnet ist, nach unten
schieben (weg von der ON Bezeichnung), ist der Entstörkondensator von Ausgang 1
deaktiviert. Dementsprechend den 2. Schalter für Ausgang 2.
Beim Anschluss von Gasentladungslampen mit Drosseln (z.B.VVG) ist deren
großer Blindstrom zu beachten, der die anschließbare Leistung etwa halbiert.
Abhilfe: Leuchten kompensieren durch einfaches Parallelschalten eines
Kondensators. Bei elektronischen Nullspannungs-Schaltern tritt das Problem
des Kontaktabbrandes bei kapazitiver Last nicht auf. Deshalb können
Schaltbetrieb
an die LCN-Ausgänge große Kondensatoren angeschlossen
werden. Eine Parallelkompensation ist also problemlos möglich.
Installationsanleitung
2,5A F Sicherung
abgesichert
und gibt eine
AUS
P/Pro2 verweigert.
Modul
".
keine Mindestlast
. Das ermöglicht den
im
Installationsanleitung
Sensorik:
Die Sensor-Steckverbinder sind nur in geringem Umfang gegen Überspannung
geschützt. Ein Kontakt mit 230V Phase führt zu einer Zerstörung des Moduls. Die
Sensorklemmen liegen auf N-Potential, sind also vom Netz galvanisch nicht
entkoppelt. Das gilt auch für die 0..10V/DSI Ausgänge. Deshalb ist sicherzustellen,
dass ein Berührungsschutz für den Benutzer in jedem Betriebszustand gewährleistet
ist. Die Taster aller zugelassenen Schalterblendensysteme gewährleisten diesen
Schutz.
Das Modul verfügt über drei Sensoranschlüsse, die über zusätzliche Schaltungen
.
ggf. auch als Aktor genutzt werden können. Die Funktion wird über das
Einrichteprogramm LCN-P/PRO bei der Installation einprogrammiert:
T-Anschluss:
Über einen Tastenumsetzer (LCN-TU4H/TU4HL) können max. 8 herkömmliche
Taster abgefragt werden. Ausserdem gibt es eine Reihe von Sensoren, die hier
alternativ angeschlossen werden können. Das Modul verfügt über die erforderliche
Analogwertverarbeitung mit bis zu 12Bit Genauigkeit.
I-Anschluss:
Hier kann der IR-Empfänger der Fernbedienung angeschlossen werden, zusätzlich
der Binärsensor LCN-B3I, der LCN-BMI (ab Ser.Nr. 0A0A..), Das LCN-UT (ab Ser.Nr.
0C06...) und der Temperatursensor LCN-TS. Über den LCN-IV können diese
Baugruppen auch parallel am I-Anschluss betrieben werden. Alternativ dazu kann
der I-Anschluss auch als Zähler für Pulse bis 1kHz dienen, wenn keine weitere
Peripherie angeschlossen ist.
P-Anschluss:
Hier können zum Beispiel der 8-fach Binärsensor (LCN-B8H/B8L), der Stromsensor
(LCN-BS4) und der Relaisblock (LCN-REL/R2H) angeschlossen werden. Der LCN-
B8H/B8L und LCN-BS4 werden automatisch erkannt, der LCN-REL muss mit der
LCN-P/PRO freigeschaltet werden.
Hinweis zur Sensorik:
Das Modul (ab Ser.Nr. 0E...) überwacht seine Sensorik (0-10V/DSI, T-, I-, P-Port) auf
Überlastung und Kurzschluss. Sollte das Modul z.B. durch einen Verdrahtungsfehler
an seiner Peripherie kurzgeschlossen, werden schaltet es selbständig die
Versorgungsspannung der Sensorik für ca. 4 Sekunden ab. Sollte der Fehler dann
immer noch vorhanden sein, wird die Peripherie für 8 Sekunden abgeschaltet. Liegt
der Fehler nach dieser Zeit immer noch vor, wird die Peripherie für 30 Sekunden
abgeschaltet und eine Statusmeldung in den Bus gesendet: "
Überlast/Kurzschluß Peripherie.
solang die Sensorik abgeschaltet ist..
In diesem Fall muss die angeschlossene Sensorik und Verdrahtung überprüft
werden.
Das Modul bleibt auch bei diesen Fehlern stets erreichbar und betriebsbereit.
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", außerdem blink die rote LED zyklisch,
LCN-HU
Modul meldet