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ALUP Kompressoren SOLO 6 Bedienungsanleitung

Schraubenkompressor
Inhaltsverzeichnis
Bedienungsanleitung
Schraubenkompressor
SOLO 6 - 30
Inhaltsverzeichnis

Fehlerbehebung

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Inhaltszusammenfassung für ALUP Kompressoren SOLO 6

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Schraubenkompressor SOLO 6 - 30...
  • Seite 2 © 2006 Alle Rechte bei: ALUP Kompressoren GmbH Adolf-Ehmann-Straße 2 73257 Köngen Tel.: 0049-180-5258700 Fax: 0049-180-5258701 Kein Teil dieses Handbuches darf ohne schriftliche Genehmigung von ALUP Kompressoren GmbH auf mechanischem oder elektronischem Wege ver- vielfältigt werden. Alle Angaben in diesem Handbuch erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheitshinweise ............4 5.4.4.2 Basis-Parametrierung......41 1.1 Symbole in diesemHandbuch........4 5.4.4.3 Code 0002: Betriebsart ....42 1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......5 5.4.4.4 Code 0003: Automatischer Wiederan- lauf nach Spannungsausfall ....43 1.3 Befähigte Person ............5 5.4.4.5 Code 0008: Vorortbetrieb, 1.4 AllgemeineSicherheitshinweise ........6 Fernsteuerung, GLW-OK....43 2.
  • Seite 4: Sicherheitshinweise

    1. Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Lesen Sie dieses Handbuch um den Schraubenkompressor kennenzulernen. Es enthält Angaben, die zum sicheren und störungsfreien Betrieb erforderlich sind. Bedenken Sie, dass Schäden durch unsachgemäße Behandlung nicht der Gewährleistung unterliegen! Bewahren Sie deshalb dieses Handbuch an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 5: Bestimmungsgemäßer Gebrauch

    Bestimmungsgemäßer Die Anlage ist ausschließlich Gebrauch • zur Drucklufterzeugung und • zum Betrieb in nicht explosionsgefährdeter Umgebung vorgesehen. Die Anlagen sind für einen Mindestdruck von 5 bar (Betriebsüberdruck) ausgelegt! Eine andere Nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß! Für Schäden, die durch eine nicht bestimmungsgemäße Nutzung entstehen, haftet der Hersteller/Lieferer prinzipiell nicht! Die erzeugte Druckluft darf nicht zur Beatmung verwendet werden.
  • Seite 6: Allgemeinesicherheitshinweise

    1. Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Verlust oder Minderung der Anlagensicherheit! Nachrüstungen oder Veränderungen der Anlage können deren Sicher- heit beeinträchtigen! Die Folgen können schwere Personen-, Sach- oder Umweltschäden sein. Mögliche Nachrüstungen oder Veränderungen der Anlage mit Ausrüstungsteilen fremder Hersteller müssen daher GEFAHR von uns freigegeben werden.
  • Seite 7 Verlust oder Minderung der Anlagenzuverlässigkeit! Es dürfen nur Original-Ersatzteile und Schmiermittel verwendet wer- den! Wir empfehlen, einen Satz Wartungs– und Verschleißteile auf Lager zu ACHTUNG nehmen, um eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen. Bei der Schädigung der Anlage und Umweltschäden möglich! Vor der Erst-Inbetriebnahme muss die Anlage laut Kap. 4 korrekt in- stalliert worden sein! Zur Benutzung des Kompressors (Arbeitsmittel im Sinne der Druckge- ACHTUNG...
  • Seite 8: Funktionsbeschreibung

    2. Funktionsbeschreibung Antrieb Der Elektromotor wird vom Frequenzumformer mit elektrischer Energie versorgt. Die Funktionsweise des Frequenzumformers entnehmen Sie bitte der Anleitung im Schaltkasten. Der Elektromotor treibt über eine gemeinsame Welle die Verdichterstufe an, wobei die Welle der Verdichterstufe gleichzeitig als Rotor des Motors verwendet wird.
  • Seite 9 genden Aufgaben: • Wärmeabfuhr des durch den Verdichtungsvorgang hervorgerufenen Temperaturanstieges • Abdichtung und Schmierung der Rotoren zueinander und zum Gehäuse • Lagerschmierung • Geräuschdämpfung Auf Wunsch kann im Behälter werksseitig oder nachträglich eine Zusatz- heizung eingebaut werden. Sie verhindert Kondensatschäden bei z.B. kalt oder feucht aufgestelltem Kompressor.
  • Seite 10 2. Funktionsbeschreibung Komponenten SOLO 6 - 15 SOLO 16 - 30 Legende 01 Elektromotor 09 Druckluftkühler 03 Ansaugregler 11 Radial-Lüftereinheit 12 Flüssigkeitsablass sigkeitsbehälter 13 Steuerungs- und Bedienungspanel 14 Hauptschalter 07 Feinabscheider 15 Frequenzumrichter 08 Magnetventil...
  • Seite 11: Lagerung Und Transport

    3. Lagerung und Transport Maße und Gewichte siehe Kap. 9. Lagern Sie die Anlage nur in trockenen, frostfreien Räumen. Beachten Sie die örtlichen Bestimmungen/Erfordernisse bezüglich einrichtungen, sowie die einschlägigen Normen, Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften. GEFAHR Transportieren Sie die Anlage stets in normaler Betriebsposition und erlaubt.
  • Seite 12: Installation

    4. Installation Aufstellung Stellen Sie die Anlage nur an Orten mit folgenden Umgebungsbedin- gungen auf: • Max. Höhe ü.M.: 1000 m • Umgebungstemperatur: +5 bis +40 °C • Umgebungstemperatur für Version T: +5 bis +45 °C • Umgebungsbedingungen: kühl, trocken, staubfrei Platzbedarf und Eigengewicht sind abhängig vom verwendeten Anlagentyp.
  • Seite 13: Zwangsbe- Und Entlüftung (Option)

    SOLO 6 - 15 SOLO 16 - 30 Kühlluftvolumenströme siehe Kap. 9. Eine Zwangsbe- und entlüftung muss so dimensioniert sein, dass die erfor- Zwangsbe- und entlüftung (Option) derliche Zu- bzw. Abluft unter Berücksichtigung der vorhandenen Restpres- sung des Kompressorventilators zu- bzw. abgeführt werden kann.
  • Seite 14: Anschluss An Das Druckluftnetz

    4. Installation Anschluss an das Druck- Wir setzen das Vorhandensein eines fachgerecht projektierten, installierten luftnetz und gewarteten Druckluftnetzes voraus. Bauen Sie am Eingang des Druckluftnetzes ein zusätzliches Absperrventil ein. Ihr Druckluftnetz an. Länge des verwendeten Schlauches: max. 1,5 m. Unvorhersehbare Bewegungen des Druckluftschlauches! Bei Lastwechseln im Druckluftnetz kann sich der Schlauch ruckartig und mit hoher Kraft bewegen.
  • Seite 15: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss Die Anlage ist zum Anschluss an ein 3-Phasen-Versorgungsnetz (rechtsdre- hend) vorgesehen. In den Netzzuleitungen sind fachgerecht dimensionierte Sicherungsgeräte (zum Personen-/Anlagenschutz) erforderlich. • in Kap. 9 und • auf dem Typenschild der Anlage. Bei Verwendung von FI-Schutzschaltern in Verbindung mit einer dreh- zahlgeregelten Maschine dürfen ausschließlich für diesen Einsatz geeignete FI-Schutzschalter eingesetzt werden! ACHTUNG...
  • Seite 16: Anzeigen Und Bedienelemente

    5. Anzeigen und Bedienelemente Anlagenhauptschalter Der am Schaltschrank angebaute Anlagenhauptschalter verbindet bzw. trennt die Anlage mit der Stromversorgung. beiten ausgeschalten werden und vor unerlaubtem oder ungewolltem Wiedereinschalten gesichert werden (z.B. Warn- und Verbotsschild gegen Wiedereinschalten anbringen)! GEFAHR NOT-AUS Der Hauptschalter erfüllt die Funktion des NOT-AUS. Stillsetzen des Motors bei Gefahr: Taster drücken.
  • Seite 17: Air Control 3 (Option)

    Air Control 3 (Option) Das Bedien-/Anzeigepult der Air Control 3 dient • zur Anzeige von Anlagenzustand/Betriebsdaten • zum Ein-/Ausschalten der Drucklufterzeugung • zur Anlagen-Parametrierung. Funktionstasten Ändern von Parameterwerten Auswahl von Untermenüs Bestätigung von Parameteränderungen Editiermodus in den Untermenüs Anzeige zusätzlicher Betriebsdaten. Kompressor einschalten.
  • Seite 18: Grundanzeige

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.1 Grundanzeige Nach Einschalten des Hauptschalters oder während des Normalbetriebs informiert Sie die Air Control 3 über den Anlagenzustand. Zusatzinformation Momentane Momentan zur Verfügung stehender Netzdruck Verdichtungsend- am Druckluftausgang temperatur Wartungs- bzw. Störungsmeldungen mit Service-Telefonnummer Aktuelle Belegung der Funktionstasten Zusatzinformationen: Schaltzeiten sind programmiert 5.3.4.4...
  • Seite 19: Funktionstastenbelegung In Der Grundanzeige

    5.3.3 Funktionstastenbelegung In der Grundanzeige können mit den Funktionstasten folgende Informati- in der Grundanzeige onsbilder abgefragt werden: Modus 1 = Belegung 1 Auslastung Service Anlagenpass Grundlast- wechsel Mit den Tasten kann der Modus und somit die Belegung der Funktionstasten in der Grundanzeige gewechselt werden. Modus 2 = Belegung 2 Diagramm Diagramm...
  • Seite 20: Auslastung

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.3.1 Auslastung Dieses Diagramm stellt die Betriebs -, Lastlauf -, Leerlauf – und Stillstands- (Modus 1 - F1) stunden als Balkendiagramm dar. In den Balken wird zusätzlich die jeweilige aktuelle Stundenanzahl angezeigt. Moduswechsel 5.3.3 Beispiel: Gesamt-Betriebsstunden Laststunden Leerlaufstunden Stillstandsstunden...
  • Seite 21: Grundlastwechsel

    5.3.3.3 Grundlastwechsel Dieses Bild ist nur anwählbar, wenn im Menü Grundlastwechsel (siehe (Modus 1 - F3) Kap. 5.3.4.8) „Grundlastwechsel“ mit „JA“ aktiviert ist. Moduswechsel 5.3.3 Dieses Bild zeigt den Status von 4 weiteren Kompressoren (K2 - K4) bei Verwendung von einem Zusatzmodul GLW, bzw. von 8 weiteren Kompres- soren (K2 - K9) bei Verwendung von zwei Zusatzmodulen GLW.
  • Seite 22: Diagramm Netzdruck

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.3.5 Diagramm Netzdruck In diesem Diagramm wird der zeitliche Verlauf des Netzdrucks dargestellt. (Modus 2 - F1) Moduswechsel 5.3.3 5.3.3.6 Diagramm Verdich- In diesem Diagramm wird der zeitliche Verlauf der Verdichtungs-Endtem- tungs-Endtemperatur peratur dargestellt. (Modus 2 - F2) Moduswechsel 5.3.3 5.3.3.7 Diagramm Druckluft-...
  • Seite 23: Diagrammeinstellungen Ändern

    5.3.3.9 Diagrammeinstellungen Durch Editieren der Achsenwerte kann die Skaleneinteilung der Achsen ändern geändert werden. X-AUTO Einstellungen 5.3.4.6 y-Achse: - Die Werte der y-Achse können in jedem Diagramm geändert werden. Die Daten im Diagramm werden auch nach dem Editieren fortlaufend aktualisiert. x-Achse: - Im Diagramm „Luftm.Wo.“...
  • Seite 24: Menüsystem

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.4 Menüsystem Alle Grundeinstellungen der Anlage sind im Menüsystem einsehbar. Soweit Grenzwerte 5.3.4.1 Betriebsparameter 5.3.4.2 per Codeeingabe verändert werden. Wartungsintervalle 5.3.4.3 Nach Drücken der INFO-Taste erscheint das Hauptmenü mit der Aufforde- Schaltuhr 5.3.4.4 rung zur Code-Eingabe. Störspeicher 5.3.4.5 Anzeigeparameter...
  • Seite 25: Untermenü Grenzwerte

    Wenn der Code 0001 eingegeben wurde sind die Parameter der Untermenüs wie folgt zu ändern. 1. Die Auswahl des gewünschten Menüpunkts erfolgt mit den Tasten 2. Die Auswahl ist mit ENTER zu bestätigen. 3. Ändern des blinkenden Wertes mit den Tasten Bewegen des Cursors mit 4.
  • Seite 26: Untermenü Betriebsparameter

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.4.2 Untermenü Betriebsparameter Auswahl des Menüpunktes Nachlaufzeit Nachlaufzeit des Motors im Anzeige Automatikbetrieb Ändern des blinkenden Wertes ENTER Auswahl/Änderung bestätigen Stillstandszeit Nachlaufzeit des Motors bei manueller Anzeige Abschaltung und Verzögerung bei automa- zurück zur nächsthöheren tischem Wiederanlauf Ebene Hochlaufzeit Dauer der Sternphase...
  • Seite 27: Untermenü Wartungsintervalle

    5.3.4.3 Untermenü In diesem Menü werden alle Wartungsintervalle angezeigt, bzw. nach der Wartungsintervalle Durchführung der entsprechenden Wartung quittiert (siehe Kap. 5.3.5). Durch die Quittierung wird die angezeigte Restzeit auf den Wert des jewei- Wartungsarbeiten quittieren 5.3.5 ligen Wartungsintervalls (siehe Kap. 8.1) zurückgesetzt. Wartungsintervall ASF Anzeige Wartungsintervall OLF...
  • Seite 28: Untermenü Schaltuhr

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.4.4 Untermenü Schaltuhr sowie alle davon abhängigen Schaltvorgänge Auswahl des Menüpunktes Datum/Zeit Einstellung des aktuellen Datums Editieren und der Uhrzeit Ändern des blinkenden Wertes Achtung: Die Einstellung wird erst in ENTER Auswahl/Änderung bestätigen die Echtzeituhr übernommen, wenn die Sekunden mit ENTER bestätigt werden zurück zur nächsthöheren Ebene...
  • Seite 29 Schaltzeiten einstellen (Wochentage schwarz markieren): 1. Kanal mit den Tasten auswählen 2. Auswahl mit ENTER bestätigen. 3. Mit den Cursor auf den gewünschten Wochentag bewegen und mit der Taste auswählen. (Um einen bereits gewählten Wochen- tag wieder aus der Auswahl zu entfernen die Taste drücken.) 4.
  • Seite 30: Untermenü Störspeicher

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.4.5 Untermenü Störspeicher In diesem Menü werden die letzten 20 Wartungen, Warnungen und Stö- rungen mit Angabe des Datums und der Uhrzeit dargestellt. 5.3.4.6 Untermenü In diesem Menü sind Parameter für die Ausgabe auf dem Display abge- Anzeigeparameter legt.
  • Seite 31: Untermenü

    5.3.4.7 Untermenü Anlagentyp Anzeige Kompressortyps Maximaler Druck Maximal zulässiger Maschinendruck Anzeige Auswahl des Menüpunktes Ändern des blinkenden Wertes Max. Liefermenge Liefermenge bei Maximaldrehzahl Anzeige im Lastlauf ENTER Auswahl/Änderung bestätigen Fern-Modus Ein- / Ausschaltung der Anlage Editieren zurück zur nächsthöheren Ebene GLW-Betrieb Betrieb mit externer Editieren...
  • Seite 32: Untermenü Grundlastwechsel

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.4.8 Untermenü Grundlastwechsel – Master. Zur Nutzung der Funktion Grundlastwechsel muss die Air Control 3 mit Auswahl des Menüpunktes • einem Zusatzmodul für bis zu 4 weitere Kompressoren Ändern des blinkenden Wertes • zwei Zusatzmodulen für bis zu 8 weitere Kompressoren ENTER Auswahl/Änderung bestätigen ausgerüstet werden.
  • Seite 33: Untermenü Diagnose

    Schaltzeiten In diesem Menü werden die Ein- / Ausschaltzeiten eines Zubehör – Relais Schaltuhrausgang aktiv: Mo. - Do. 8.00 bis 18.00 Uhr Fr. 8.00 bis 14.00 Uhr Zum Aktivieren der Schaltuhr muss in der obersten Menüzeile der Parameter von Schaltuhrkanäle auf „EIN“ gesetzt sein. Es können 7 Schaltzeiten mit den Kanälen K1 –...
  • Seite 34: Warnungen / Wartungsarbeiten

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.5 Warnungen / Wartungsar- Eine Warnung liegt vor, wenn die rote Lampe blinkt. beiten Der Kompressor wird nicht abgeschaltet. Im Display wird zusätzlich angezeigt: • blinkendes Symbol Warndreieck • Art der Warnung • Telefonnummer Servicehotline In Kap. 8 ist beschrieben was bei den einzelnen Warnungen/Wartungsar- beiten zu tun ist.
  • Seite 35: Störungen

    5.3.6 Störungen Eine Störung liegt vor, wenn die rote Lampe permanent leuchtet. Der Kompressor stoppt automatisch. Im Display wird zusätzlich angezeigt: • blinkendes Symbol Werkzeugschlüssel • Art der Störung • Telefonnummer Servicehotline Störungen lassen sich nur quittieren, wenn deren Ursache zuvor fach- gerecht behoben wurde.
  • Seite 36: Anpassung Des Displaykontrasts

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.3.7 Anpassung des Display- Der Displaykontrast der Steuerung wurde so gewählt, dass unter nahezu kontrasts allen Einsatzbedingungen eine optimale Ablesbarkeit gewährleistet ist. Sollte es unter gewissen Umständen (z.B. ungünstige Lichtverhältnisse, direkte Sonneneinstrahlung) jedoch erforderlich sein den Kontrast anzupassen, so sind folgende Schritte durchzuführen: 1.
  • Seite 37: Air Control 2

    Air Control 2 Das Bedien-/Anzeigepult der Air Control 2 dient • zur Anzeige von Anlagenzustand/Betriebsdaten • zum Ein-/Ausschalten der Drucklufterzeugung • zur Anlagen-Parametrierung. Ändern von Parameterwerten Bestätigung von Parameteränderungen Anzeige zusätzlicher Betriebsdaten Kompressor einschalten. Integrierte grüne LED Kompressor ausschalten. Quittieren der Störungsmeldung Code-Eingabe einleiten (länger als 3 s betätigen) Signalisierung einer anstehenden Warnung/Stö- rung per integrierter roter LED.
  • Seite 38: Grundanzeige

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.4.1 Grundanzeige Nach Einschalten des Hauptschalters oder während des Normalbetriebs informiert Sie die Air Control 2 über den Anlagenzustand. Aktueller Netzdruck Aktuelle Verdichtertemperatur Motor läuft Kompressor verdichtet Luft Lüfter wird angesteuert Automatic Betriebsart Automatik 5.4.1.1 Weitere mögliche Sym- bole Störung steht an (siehe Kap.
  • Seite 39: Ein- Und Ausschalten Der Drucklufterzeugung

    5.4.2 Ein- und Ausschalten der Einschalten: Taste drücken. Drucklufterzeugung Der Kompressor ist bereit und kann jederzeit automatisch anlaufen. Der Kompressor geht erst in Betrieb, wenn • der aktuelle Netzdruck unter den Einschaltdruck fällt und • die Verdichtertemperatur mindestens 1 °C beträgt. Ausschalten: Taste drücken.
  • Seite 40: Menüsystem

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.4.4 Menüsystem Alle Grundeinstellungen der Anlage sind im Menüsystem einsehbar. Soweit Parametrierung der Anlage 5.4.4.1 Basis-Parametrierung 5.4.4.2 per Codeeingabe verändert werden. Verfügbare Codes 5.4.4.3 bis 5.4.4.13 5.4.4.1 Parametrierung Die Parametrierung der Anlage ist nur möglich, wenn die Drucklufterzeugung der Anlage ausgeschaltet ist.
  • Seite 41: Basis-Parametrierung

    5.4.4.2 Basis-Parametrierung Die Parametrierung der Anlage ist nur möglich, wenn die Drucklufterzeugung ausgeschaltet ist. Siehe Kap. 5.4.2. Durch die Basis-Parametrierung bereiten Sie die Anlage auf den Betrieb vor. 1. Taste drücken, bis im Display die Meldung „cod“ erscheint. 2. Verwenden Sie die Tasten um Code 0011 einzustellen und drücken Sie die Taste ENTER.
  • Seite 42: Code 0002: Betriebsart

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.4.4.3 Code 0002: Betriebsart Legt fest, wie die Anlage nach Erreichen des Ein- oder Ausschaltdruckes reagiert. Beide Grenzwerte werden im Zuge der Basis-Parametrierung (siehe Kap. 5.4.4.2) eingestellt. 0: Automatik. Das Symbol „Automatic“ wird im Display angezeigt. Der Motor startet und der Kompressor verdichtet Luft (= Lastbetrieb), sobald der Netzdruck unter den Einschaltdruck sinkt.
  • Seite 43: Code 0003: Automatischer Wiederan- Lauf Nach Spannungsausfall

    5.4.4.4 Code 0003: Automa- Legt fest, ob sich die Druckerzeugung nach einem Ausfall der Netzspannung tischer Wiederanlauf automatisch wieder einschalten soll. nach Spannungsausfall 0: Automatischer Wiederanlauf AUS Nach einem Netzausfall bleibt die Druckerzeugung ausgeschaltet. Die Störung „Spannungsausfall“ wird gemeldet. 1: Automatischer Wiederanlauf EIN Ist diese Funktion aktiviert erscheint im Display das Symbol „Restart“.
  • Seite 44: Code 0021: Wartungsquittierung

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.4.4.8 Code 0021: Wartungs- Dient zum Quittieren einer momentan anstehenden Wartungs-Warnung: quittierung Bedeutung der Wartungsnummern und quittieren von Warnungen siehe Kap. 5.4.5. Schädigung der Anlage möglich! Notwendige Wartungsarbeiten erscheinen als Warnungen. Quittieren Sie solche Warnungen nur dann, wenn die entsprechende Wartung auch tatsächlich durchgeführt wurde! ACHTUNG Nicht durchgeführte Wartungen verringern Lebensdauer und Zuverläs-...
  • Seite 45: Code 0090: Einheit Für Druckanzeige

    5.4.4.10 Code 0090: Einheit für Legt die Einheit für die Druckanzeige fest: Druckanzeige 0: bar 1: MPa 2: psi 5.4.4.11 Code 0095: Einheit für Legt die Einheit für die Temperaturanzeige fest: Temperaturanzeige 0: Grad Celsius (°C) 1: Grad Fahrenheit (°F) 2: Kelvin (K) 5.4.4.12 Code 9999: Anzeige der Zeigt die Software-Version der Air Control 2 an.
  • Seite 46: Warnungen / Wartungsarbeiten

    5. Anzeigen und Bedienelemente 5.4.5 Warnungen / Wartungsar- Eine Warnung liegt vor, wenn die rote Lampe blinkt. beiten Der Kompressor wird nicht abgeschaltet. Im Display wird folgendes angezeigt: Wartungsnummer (hier: 11) Symbol für Warnungen Meldungskürzel (hier: M Air) Bedeutung der Wartungsnummern: „hi t“...
  • Seite 47: Störungen

    5.4.6 Störungen Eine Störung liegt vor, wenn die rote Lampe permanent leuchtet. Der Kompressor stoppt automatisch. Im Display wird folgendes angezeigt: Symbol für Störungen Störungsnummer (hier: 6) Meldungskürzel (hier: Mot t) Bedeutung der Störungsnummern und Textanzeigen: „Par“ Parameter falsch „EprOm“ EEPRM defekt „Lo AC“...
  • Seite 48: Störungsbeseitigung

    6. Störungsbeseitigung Fehler Ursache Maßnahme Verdichtungstemperatur zu Schalldämmhaube nicht geschlossen Schalldämmhaube prüfen und hoch (rote Lampe leuchtet) schließen Ansaug- / Umgebungstemperatur Kompressorenraum belüften zu hoch Kühlluftein- oder austritt versperrt ausreichend freimachen reinigen mit Druckluft. Bei stärkerer schmutzt! Achtung: Kühlerverschrau- Verschmutzung: Kühler ausbauen und bung immer mit einem Schlüssel mit Hochdruckreiniger reinigen.
  • Seite 49 Fehler Ursache Maßnahme Kompressor startet nicht Netzdruck zu hoch eingestellt Netzdruck neu einstellen automatisch, bzw. fördert nicht nach vorausgegan- Unterbrechung im Stromkreis auf Unterbrechung kontrol- genem Abschalten durch Steuerstromkreislauf lieren (nur durch Elektrofachkraft) Erreichen des Enddruckes oder aus dem Leerlauf Umgebungstemperatur unter +1°C, Zusatzheizung einbauen oder Kom- Meldung...
  • Seite 50: Erst-Inbetriebnahme

    7. Erst-Inbetriebnahme Vorbereitende Tätigkeiten 1. Stellen Sie sicher, dass der Anlagen-Hauptschalter ausgeschaltet und nicht unerlaubt oder ungewollt eingeschaltet werden kann. 2. Kontrollieren Sie alle Verschraubungen des Kompressors. Ziehen Sie die Verschraubungen gegebenenfalls nach! 3. Prüfen Sie, ob die Anlage korrekt am Druckluftnetz angeschlossen ist. Stellen Sie sicher, dass der drucknetzseitige Absperrschieber geschlos- sen ist und nicht unerlaubt oder ungewollt geöffnet werden kann.
  • Seite 51: Drehrichtungskontrolle

    Drehrichtungskontrolle Bei SOLO 6 - 15 wird die Drehrichtung des Lüfters automatisch vorgege- ben. Bei SOLO 16 - 30 muss die Drehrichtung des Lüfters geprüft werden. 1. Entfernen Sie die Verkleidung der Anlage, so dass der Berührungsschutz des Lüfters zu sehen ist.
  • Seite 52: Grundeinstellungen

    7. Erst-Inbetriebnahme Grundeinstellungen Zum Grundverständnis der Anlagensteuerung lesen Sie bitte das Kapitel 5 „Anlagen und Bedienelemente“. 7.5.1 Steuerung der Anlage nauere Anweisungen: über Air Control 3 • Kap. 5.3 Air Control 3, • Kap. 5.3.1 Grundanzeige und • Kap. 5.3.4 Menüsystem Die Anzeigeparameter •...
  • Seite 53: Drucklufterzeugungeinschalten

    Drucklufterzeugung 1. Vor dem Einschalten der Anlage sicherstellen, daß niemand gefährdet einschalten werden kann. Die Schalldämmhaube ist Teil des Berührungsschutzes und dient unter anderem der Kühlluftführung des Kompressors. Sie muß während des Betriebs geschlossen sein. 2. Absperrschieber nach dem Druckluftanschluß zwischen Anlage und Druckluftnetz (-Behälter) vorsichtig öffnen.
  • Seite 54: Wartung

    8. Wartung Übersicht Notwendige Wartungsarbeiten erscheinen im Display als Warnungen (siehe Wartungsintervalle Kap. 5.3.5 bei AirControl 3 bzw. 5.4.5 bei AirControl 2) Vorbereitende Tätigkeiten Wartungstätigkeit Kapitel nach den nach den jede- alle 2000 ersten 100 ersten 500 Woche Betr Std. Betr.Std.
  • Seite 55 3. Entfernen Sie die Seitenverkleidungen der Anlage. 4. Stellen Sie sicher, dass der drucknetzseitige Absperrschieber geschlos- sen ist und nicht unerlaubt oder ungewollt geöffnet werden kann. Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch nachfüllen Vorbereitende Tätigkeiten mindestens 30 Minuten abgestellt ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, Abschließende Tätigkeiten 8.14 Schauglas bis zur Mitte benetzt ist.
  • Seite 56: Kontrolle Auf Leckagen

    8. Wartung Kontrolle auf Leckagen Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 Führen Sie die „Abschließenden Tätigkeiten“ durch. Kontrolle der Kompressor- Die Kompressortemperatur kann im Display abgelesen werden und sollte temperatur zwischen 75 °C und 105 °C liegen. Zu hohe oder zu niedrige Kompressortemperatur kann zu Schäden am Kompressor führen.
  • Seite 57: Kontrolle Aufkondensatanfall

    Kontrolle auf Die Aufnahmefähigkeit von Wasserdampf in der Luft Kondensatanfall • sinkt mit zunehmendem Druck Vorbereitende Tätigkeiten • steigt mit zunehmender Temperatur. Abschließende Tätigkeiten 8.14 Durch eine ausreichend hohe Verdichtertemperatur wird gewährleistet, dass und Ausschalten des Kompressors kann dazu führen, dass der Kompressor nicht die erforderliche Betriebstemperatur erreicht.
  • Seite 58 8. Wartung höheren Viskosität schlechter ab. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 Stellen Sie durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen sicher, dass Sie sich nicht verbrennen/verbrühen können! GEFAHR Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. 1. Schrauben Sie die Einfüllschraube auf. Verlieren Sie den Dichtungsring nicht.
  • Seite 59 kann bis zum Einfüllrand des Stutzens nachgefüllt werden. 4. Achten Sie auf den richtigen Sitz der Dichtung und schrauben Sie die Einfüllschraube wieder zu. nach. heit. Führen Sie die „Abschließenden Tätigkeiten“ durch.
  • Seite 60: Wechsel Feinabscheider

    8. Wartung Wechsel Feinabscheider Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 1. Lösen Sie den/die Feinabscheider mit einem Bandschlüssel. Entfernen Sie eventuelle Dichtungsreste vom Feinabscheidergehäuse. 2. Ölen Sie die neue(n) Dichtung(en) der Abscheider leicht ein. 3. Schrauben Sie den/die neue(n) Feinabscheider bis zum Anschlag auf Umdrehung nach.
  • Seite 61: Kontrolle Sicherheitsventil

    Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 Schädigung der Anlage durch angesaugten Staub! ACHTUNG Führen Sie die „Abschließenden Tätigkeiten“ durch. 8.11 Kontrolle Sicherheitsventil Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 1. Entfernen Sie das Sicherheitsventil und entfernen Sie Rückstände am Gewindeanschluss.
  • Seite 62: Kontrolle Antrieb

    8. Wartung 8.12 Kontrolle Antrieb Führen Sie die „Vorbereitenden Tätigkeiten“ durch. Vorbereitende Tätigkeiten Abschließende Tätigkeiten 8.14 1. Prüfen Sie von Hand, ob die Kupplung eventuell ein Radialspiel auf- weist. 2. Wenn ja, lösen Sie den Nockenring der Kupplung, schieben Sie ihn zurück, und tauschen Sie das Kupplungselement aus 3.
  • Seite 63: Abschließende Tätigkeiten

    8.14 Abschließende Tätigkeiten 1. Öffnen Sie langsam den drucknetzseitigen Absperrschieber. Wartungsarbeiten quittieren 2. Schalten Sie den Anlagen-Hauptschalter ein. 3. Stellen sie sicher, dass keine Werkzeuge oder losen Gegenstände auf oder in der Anlage liegen bleiben. 4. Drücken Sie die Taste um den Kompressor einzuschalten.
  • Seite 64: Technische Daten

    9. Technische Daten...
  • Seite 65: Abmessungen Und Anschlüsse

    Abmessungen und Anschlüsse Kompressor Druckluftan- keitsfüllung schluss SOLO 6 SOLO 7 SOLO 11 SOLO 15 SOLO 16 1140 1316 SOLO 18 1140 1316 SOLO 22 1140 1316 SOLO 30 1140 1315 Daten luftgekühlte Kompressoren Kompressor Gewicht Kühlluftmenge Zuluftöffnung Querschnitt Abluftkanal...
  • Seite 66: Service-Handbuch

    10. Service-Handbuch Kompressor-Typ: Anlagen-Nummer: Bitte bei Rückfragen, Bestellungen und Korrespondenz angeben. Motor-Nummer: Behälter-Nummer: Datum der Inbetriebnahme: Ihr ALUP-Kundendienst:...
  • Seite 67 Filterwechsel* Betriebs- Datum Name Betriebs- Datum Filterart Name Stunde Stunden...
  • Seite 68 10. Service-Handbuch weitere Wartungs- und Reparaturarbeiten Betriebs- Datum Ersatzteile Name stunden...
  • Seite 69: Weitere Wartungs- Und Reparaturarbeiten

    weitere Wartungs- und Reparaturarbeiten Betriebs- Datum Ersatzteile Name stunden...
  • Seite 70 10. Service-Handbuch weitere Wartungs- und Reparaturarbeiten Betriebs- Datum Ersatzteile Name stunden...
  • Seite 71 weitere Wartungs- und Reparaturarbeiten Betriebs- Datum Ersatzteile Name stunden...
  • Seite 72 ALUP-Kompressoren GmbH Tel.: +49/7024/802-0 Fax: +49/7024/802-106 Internet: www.alup.com E-mail: info@alup.com Adolf-Ehmann-Str. 2 73257 Köngen DEUTSCHLAND AGRE-Kompressoren GmbH Tel.: +43/7252/52341-0 Fax: +43/7252/52133 Internet: www.agre.at Werkstraße 2 4451 Garsten-St. Ulrich ÖSTERREICH ALUP-Kompressoren B.V. Tel.: +31/30/2809000 Fax: +31/30/2895675 Internet: www.alup.nl E-mail: info@alup.nl Biezenwade 8-10 3439 NW Nieuwegein NEDERLANDS ALUP Magyarország Kft.

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