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Abgetaucht - Gasdichte Schwimmersteuerung (Nur Bei Gas-Entwässerung) - Rifox Rifomat 1401 Betriebsanleitung

Schwimmerkondensatableiter, pn 100
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
2.8
Abgetaucht - gasdichte Schwimmersteuerung (nur bei Gas-Entwässerung)
■ Bei Druckgasen kommt fast ausschließlich die abgetaucht gasdichte Sondersteuerung zum Einsatz (gegebenenfalls RIFOX
– Rücksprache).
Bei der Verwendung von sog. „abgetaucht-gasdichten Steuerungen" ist Folgendes zu beachten:
Der Kondensatableiter ist vor Inbetriebnahme mit 1,5 Liter Wasser zu befüllen. Nur so wird ein Wasserschloss und somit die
Gasdichtheit gewährleistet. Die Befüllung ist ausreichend wenn Flüssigkeit aus dem Ablauf austritt.
Der Ventilquerschnitt liegt immer unter der Kondensatoberfläche.
Findet eine Vermischung oder Lösung des Gases mit dem Kondensat statt, kann im Kondensatableiter keine Trennung erfol-
gen. Geringe Mengen Gas können sich auf der Austrittsseite aus dem Kondensat lösen.
Für diese Fälle ist ggf. eine Entgasungsleitung am Austritt des Kondensatableiters empfehlenswert, die in einen unkritischen
Bereich führt (z.B. über Dach).
Mit einem waagerechten Zulauf kann sich der Kondensatstrom beruhigen und ihm Zeit gegeben werden, sich selbstständig
zu trennen.
Bei Eckversionen (EF) kann das von oben in das Gehäuse eintretende Kondensat Gas mitziehen (Vermischung).
Bei einem Zulauf von unten ist die selbsttätige Entgasung am effektivsten.
Armaturen mit abgetaucht-gasdichten Steuerungen sind nicht über 90°C einzusetzen, bzw. ist deren Einsatz im Vorfeld mit
RIFOX zu klären.
3
Installation / Einbau
■ Der Kondensatableiter kann in eine Rohrleitung sowohl zwischen Flanschen eingeschraubt als auch mittels Schweißenden
oder Schweißmuffen direkt eingeschweißt werden. In besonderen Fällen kann auch eine Schraubverbindung ausgeführt
werden.
■ Flansch-Schutzkappen aus Kondensat- Ein- und Austritt entfernen.
■ Einbaulage: Gemäß Bild 1 und 2.
■ Abstützung: Das Gewicht des Ableiters muss von einer Abstützung aufgenommen werden, z. B. über die am Gehäuse
angeschweißten Haltepratzen. Ableitergewichte je nach Nennweite: von ca. 38 - 50 kg.
■ Zur Vermeidung von Stillstandszeiten wird empfohlen, vor und hinter dem Ableiter je eine Absperrarmatur mit einer Um-
führungsleitung einzuplanen.
4
Inbetriebnahme
Bei Beaufschlagung mit Prüfdruck (PT) muss der Ableiter beidseitig abgesperrt werden. Die eingebaute Schwimmer-Steu-
erung darf nur mit dem PS- Wert oder wenn vorhanden in Klammern aufgeführten PT– Wert beaufschlagt werden. Der
geringere Wert ist zu verwenden.Die Beaufschlagung mit dem Design-Prüfdruck (PT) entsprechend Typenschild führt zur
Zerstörung des Schwimmers.
Der Druckaufbau und das Aufwärmen des Gehäuses soll nicht schockartig erfolgen. Sollten nach der ersten Inbetriebnahme
Undichtigkeiten durch sogenanntes Setzen auftreten, können die Schrauben Pos. (4 / 5 / 6 / 10) unter Berücksichtigung
genannter Drehmomente nachgezogen werden. Das Nachziehen darf nur am drucklosen und max. handwarmen Gehäuse
erfolgen.
5
Überwachung / Kontrolle
Funktionsstörungen machen sich entweder als Kondensatanstau oder als Dampf- bzw. Gasdurchtritt bemerkbar.
■ Kondensatanstau kann
a) mit der Kontrollschraube (4) festgestellt werden: Lösen der Kontrollschraube (4) um ca. eine viertel Umdrehung. Tritt Kon-
densat aus, besteht Kondensatanstau. Oder
b) nur für Dampfeinsatz: Mit einem Oberflächenthermometer kann eine Unterkühlung des Kondensates vor dem Eintritt in
das Gehäuse festgestellt werden. (gegebenenfalls Rifox-Rücksprache).
■ Gasdurchtritt kann mit einem RIFOX-Ultraschallmessgerät ermittelt werden.
■ Dampfdurchtritt (nahe Sattdampftemperatur) kann mit einem Oberflächethermometer am Austritt ermittelt werden.
■ Steuerung nach Abs. 6.2 überprüfen und gegebenenfalls austauschen (gegebenenfalls Rifox-Rücksprache).
RIFOX - Hans Richter GmbH Spezialarmaturen
Bertha-von-Suttner-Str. 9
Fon: +49 (0) 421 499 75 - 0
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Diese Anleitung auch für:

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