Um auf die cloudbasierte App „Metron Device Access" zugreifen zu können, müssen Sie eine Verbindung zur Charge Control-App
herstellen, das Menü „Einstellungen" aufrufen und das intelligente mobile Ladegerät mit einem lokalen WLAN-Netzwerk mit Internetzugang
verbinden. Danach beginnt das Ladegerät mit der Kommunikation mit der Metron HUB-Cloud und die Metron Device Access-App ist über
die folgende Internetadresse zugänglich: https://metron-app.eu/<Seriennummer des Controllers> (Link wird in der Charge Control-App
angezeigt). Das Standard-Benutzerkennwort lautet „12345678" (es wird empfohlen, es zu ändern).
Die Anwendungen METRON Charge Control und Metron Device Access sind intuitiv und erfordern in der Regel keine weiteren
Anweisungen zur Verwendung. Entdecken Sie einfach die Funktionen. Zusätzliche Benutzerinformationen finden Sie unter „Hinweise". Bei
weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Metron.
HINWEIS: Wenn Sie das WLAN-Passwort für die Ladesteuerung geändert und vergessen haben können Sie es wie folgt auf die
Standardeinstellung zurückzusetzen:
Trennen Sie das Ladegerät vom Stromnetz, drücken Sie die Drucktaste und halten Sie sie gedrückt.
•
Schließen Sie das Ladegerät wieder an das Stromnetz an. Die blaue STATUS-LED blinkt zweimal.
•
•
Nach 30 Sekunden leuchtet die STATUS-LED 3 Sekunden lang auf und erlischt dann.
•
Lassen Sie die Taste los, und der WLAN-Name (SSID) und das Passwort werden auf die Standardwerte zurückgesetzt.
METRON Wireless Dynamic Power Control
Die smarten mobilen Ladegeräte für Elektrofahrzeuge sind mit einem kabellosen dynamischen Leistungssteuerungssystem ausgestattet, das ständig die Last am
Hauptstromkreis des Hauses mit Hilfe von Stromsensoren überwacht und den Ladevorgang (Ladestrom/Ladeleistung) Ihres Elektrofahrzeugs dynamisch anpasst (senkt oder
erhöht). Dies ermöglicht beispielsweise das sogenannte Überschussladen, bei dem sich die Ladeleistung an den nicht im Haus verbrauchten oder gespeicherten Strom anpasst.
Auch kann die Gesamtbelastung des Hausanschlusses überwacht werden, um eine Überlastung zu verhindern. Das METRON Wireless Dynamic Power Control System ist für
1-phasige und 3-phasige Stromsysteme konzipiert. Das METRON Dynamic Power Control System ermöglicht es Benutzern, ihr Elektrofahrzeug mit dem Strom zu laden der sonst
ins Netz zurückfließen würde und ohne sich über die Last sorgen machen zu müssen.
Neben der PC02Y+, PC04Y+, PC04YT+, PC05Y+ und PC05YT+ benötigen Sie nur eine METRON Dynamic EV Charging Unit (Modell 3FD-3) und Stromsensoren. Auf diese Weise
können bis zu 150 mobile und/oder stationäre Metron Ladestationen gesteuert werden. Das Loadbalancing von Hauptsicherungen mit Nennströmen bis zu 1000 A wird
unterstützt.
HINWEIS: Das Funksignal hat eine Reichweite, die mindestens ein Haus abdeckt.
MOBDUS TCP KOMMUNIKATION & § 14a EnWG-Konformität
Um die Anforderungen des deutschen § 14a EnWG zu erfüllen, lassen sich unsere mobilen Ladegeräte auf folgende Weise ansteuern:
• EMS-Schnittstellen: Die mobilen, smarten Ladestationen können über Modbus-TCP gesteuert und bei Bedarf gedimmt werden (siehe folgender Abschnitt).
• Steuerbox oder Rundsteuerempfänger des Netzbetreibers in Verbindung mit Schützschaltung: Sichergestellt durch automatische Wiederaufnahme des Ladevorgangs
• Steuerbox oder Rundsteuerempfänger über SPS via ModBus TCP
• Steuerbox oder Rundsteuerempfänger über Metron 3FD-3G
Die smarten mobilen Ladegeräte unterstützen das Modbus-TCP-Kommunikationsprotokoll. Dadurch können Heimautomatisierungssysteme von Drittanbietern jede an das
lokale WLAN-Netzwerk angeschlossene mobile Ladestation überwachen und steuern. Das Modbus-MASTER-Gerät kann die Ladeleistung, den Strom, die Spannung und die
Ladeenergie in Echtzeit von der mobilen Ladestation ablesen. Auch die Einstellung des Ladestroms ist möglich. Die vollständige MODBUS TCP-REGISTERTABELLE kann im
Metron-Webshop/auf der Metron-Website heruntergeladen werden.
STATUSANZEIGE DURCH BLINKEN DER LED
LED STATUS
Langsames Blinken, wenn die Stromversorgung eingeschaltet ist
Dauernd an, wenn Fahrzeug nicht verbunden
Langsames Blinken bei eingestecktem Gerät
Ständig an, wenn Fahrzeug verbunden ist
Langsames 2-maliges Blinken, wenn in Fahrzeug eingesteckt ist
Langsames 3-maliges Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
Langsames 5-maliges Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
Langsames 6-maliges Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
Langsames 7-maliges Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
Langsames 8-maliges Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
Schnelles Blinken (unabhängig von Fahrzeugverbindung)
LED STATUS
Konstant AN
Konstant AUS
Detaillierte Schaltpläne für die Installation des
METRON Dynamic Power Control Systems
befinden sich in einer separaten Installation-
sanleitung, die ausschließlich für qualifizierte
Installateure bestimmt ist.
BEDEUTUNG
Anzeige der zuvor gespeicherten aktuellen Einstellung
Stand-by / Bereit zum Laden
Laden
Elektrofahrzeug vollständig aufgeladen
Elektrofahrzeug fordert Raumlüftung an (keine Aufladung)
Ladestation überhitzt (keine Aufladung); beginnt automatisch wieder mit der Aufladung, wenn abgekühlt
Netzstecker überhitzt (kein Ladevorgang); startet den Ladevorgang automatisch, wenn
abgekühlt; gilt nur für Versionen mit integriertem Übertemperaturschutz im Netzstecker
Ableitstrom durch eingebauten FI-Schutzschalter erkannt (Ladevorgang gestoppt); zum Zurücksetzen Stecker ziehen
RCD-Selbsttest fehlgeschlagen (Laden nicht erlaubt), Stationsfehler
Ein oder mehrere Stromkontakte verschweißt (Laden nicht erlaubt), Stationsfehler
Störung der Station oder des Fahrzeugs
BEDEUTUNG
Funksignal der METRON Dynamic EV Charging Unit ist GUT, alle SMART-Ladefunktionen aktiviert
KEIN Funksignal von der METRON Dynamic EV Charging Unit, REGULÄRES Laden aktiviert