3.7.
Elektronisches Steuergerät (Gasfeuerungsautomat ) ( 13 )
Das elektronische Steuerungsgerät hat die Aufgabe, die auf Grund von Vorschriften und Regeln
festgelegten Abläufe zum Zünden, Betreiben und Abschalten eines atmosphärischen Gasbrenners
unbeeinflußt von der Bedienperson auszuführen und insbesonders bei Abweichungen vom
Normalzustand oder bei Fehlfunktionen den Brenner abzuschalten und ihn gegen ein erneutes
Wiedereinschalten zu verriegeln. Nach vorliegender Wärmeanforderung erfolgt über die
Ansteuerung einer elektrischen Zündeinrichtung die Bildung eines Zündfunken an der
Zündelektrode des Brenners. Dieser bleibt ca. 10 Sek. Erhalten. Während dieser Zeit erfolgt die
Freigabe des Gases zum Hauptbrenner durch Ansteuerung des Magnetventils 1.
Der Brenner bildet eine Flamme, welche über den Ionsisationsstrom dem Steuergerät eine
Meldung gibt. Der Zündfunke setzt aus und die Hauptgasmenge zum Hauptbrenner wird durch
Ansteuerung des Magnetventils 2 freigegeben. Wird beschriebener Vorgang durch irgendwelche
Ursachen gestört, erfolgt ein zweiter Versuch. Ist auch dieser nicht erfolgreich, geht der Kessel in
den Betriebszustand "Störung".
3.8. Kesselmantel ( 7 )
Der Kesselmantel gibt dem Heizkessel ein ansprechendes Outfit und stellt gleichzeitig einen
Schutz der inneren Baugruppen dar. Er ist aus hochwertigem kunststoffbeschichtetem Stahlblech
bzw. farblackiertem Blech gefertigt. Im Vorderteil ist das Schaltfeld eingebaut, in der sich die
Bedienelemente mit der Regelungsbaugruppe ( 8 ) befinden.
3.9. Kesselschaltfeld ( 8 )
Das Kesselschaltfeld beinhaltet alle Sicherheitsvorrichtungen sowie Bedien- und Anzeige-
elemente, die zum Betrieb eines Kessels erforderlich sind. Damit sind alle Kessel über die
enthaltene Kesselkreisregelung sofort betreibbar. Die vorgesehene Möglichkeit des Einbaus
witterungsgeführter Regelungen sichert optimalere Fahrweisen, erhöht den Komfort und senkt
weiterhin Energiekosten.
3.10 Bild Elektroden
Idea
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