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GTS iMAPLA 8 Bedienungsanleitung

GTS iMAPLA 8 Bedienungsanleitung

Modulares energieversorgungssystem für lasthebemagnete
Inhaltsverzeichnis
iMAPLA Serie
Modulares Energieversorgungssystem
für Lasthebemagnete
iMAPLA 8, iMAPLA 13, iMAPLA 17,
iMAPLA 20, iMAPLA 25, iMAPLA 30
Bedienungsanleitung
Deutsch 12/2014
Ausgabe 12/2014
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für GTS iMAPLA 8

  • Seite 1 iMAPLA Serie Modulares Energieversorgungssystem für Lasthebemagnete iMAPLA 8, iMAPLA 13, iMAPLA 17, iMAPLA 20, iMAPLA 25, iMAPLA 30 Bedienungsanleitung Deutsch 12/2014 Ausgabe 12/2014...
  • Seite 2: Legende Sicherheitshinweise

    Legende Sicherheitshinweise Legende Sicherheitshinweise Diese Bedienungsanleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck hervorgehoben. Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Systemübersicht Besondere Eigenschaften Funktionsbeschreibung 4.4.1 Last anheben (Magnetplatte einschalten) 4.4.2 Last abwerfen (Magnetplatte ausschalten) Überlastschutz iMAPLA 4.4.3 Technische Daten GTS Typenbezeichnung und Identifikation 4.6.1 Typenschild Generator 4.6.2 Seriennummer Schaltkasten bzw. Steuerung 4.6.3 Seriennummer MMI-Kontrollgerät Bedienung Sicherheitshinweise für den Betrieb Bedienhinweise...
  • Seite 4 Legende Sicherheitshinweise Inhalt 5.8.2 Material separieren 5.8.3 Last abwerfen System-Restart iMAPLA-Steuerung 5.10 Fehlerbehebung 5.10.1 Unterbrechung 5.10.2 Fehler auf der Schnittstelle 5.10.3 Überlastbegrenzung 5.10.4 Systemstörung 5.10.5 Unterdrehzahl 5.10.6 Überdrehzahl 5.10.7 Isolationsfehler aufgetreten 5.10.8 Übertemperatur-Vorwarnung (Steuerelektronik) 5.10.9 Temperatur-Grenzwert überschritten (Steuerelektronik) 5.10.10 Isolationsüberwachung defekt 5.10.11 Relative Einschaltdauer größer oder gleich 80 % 5.10.12 MMI Übersicht Anzeigewerte 5.10.13 Fehlersuche bei Systemstörung - Blinkcodes...
  • Seite 5 Legende Sicherheitshinweise Inhalt Ausgabe 12/2014 Seite 5...
  • Seite 6: Wichtige Informationen Und Hinweise

    Das in dieser Anleitung beschriebene iMAPLA-System ist ein modulares Energieerzeugungssystem für Lasthebemagnete. Das iMAPLA-System ist zur Verwendung als fest eingebauter Stromerzeuger in Baggern bzw. Material-Umschlagmaschinen bestimmt. y Das GTS iMAPLA-System ausschließlich für geeignete Magnetplatten mit passender Nennspannung verwenden. Die Herstellerangaben des Magnetplattenlieferanten bzw. dessen Sicherheitshinweise sind stets zu beachten.
  • Seite 7: Gültigkeit Der Anleitung

    Wichtige Informationen und Hinweise y Auf Anfrage ist das GTS iMAPLA-System auch als Einlager-Variante erhältlich. Üblicherweise wird diese direkt an Verbrennungsmotoren angeschlossen. Bei diesem Einsatz muss beim Hersteller die Eignung zum Einsatz und die Antriebsauslegung erfragt werden. y Das iMAPLA-System ausschließlich für die hier angegebenen Verwendungen und nur entsprechend der Angaben in dieser Bedienungsanleitung einsetzen.
  • Seite 8: Copyright

    Herstelleradresse Für Informationen, Hilfestellungen bei technischen Problemen, Serviceleistungen und Bestellungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Generator. Technik. Systeme. GmbH & Co. KG Ziegelfeldstraße 62 + 65 73563 Mögglingen Telefon +49 (0) 7174 8 98 00–0 Telefax +49 (0) 7174 8 98 00–25 www.gts-generator.com info@gts-generator.com Seite 8 Ausgabe 12/2014...
  • Seite 9 Firma Generator. Technik. Systeme. GmbH & Co. KG steht in der Tradition eines technisch führenden Herstellers von Stromerzeugern und produziert Generatoren von 4 bis 40 kVA sowie deren elektronische Steuerungseinheiten aus eigener Entwicklung. Generatoren von GTS zeichnen sich durch hohe Praxistauglichkeit und höchste Qualität aus. Sie sind wartungsfrei, langlebig, präzise und robust.
  • Seite 10: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise In diesem Kapitel sind alle allgemein gültigen Sicherheitshinweise zusammengefasst. Vor der Verwendung des iMAPLA-Systems die Bedienungsanleitung aufmerksam lesen und befolgen. Diese Sicherheitshinweise stehen auch an den betreffenden Textstellen in der Anleitung. Wichtig ► Vor Einbau und Verwendung des iMAPLA-Systems diese Bedienungsanleitung vollständig und aufmerksam lesen und befolgen.
  • Seite 11 Sicherheitshinweise Gefahr Lebensgefahr durch Stromschlag! Isolationswächter können sich gegenseitig beeinflussen. Dem iMAPLA-System keine weiteren Isolationswächter ► nachschalten. Gefahr Lebensgefahr durch Stromschlag! Bei einem Isolationsfehler ist die sonst systembedingt vorliegende Schutzmaßnahme „Schutztrennung“ nicht mehr wirksam. Dies bedeutet, dass bei Auftreten eines weiteren Fehlers lebensgefährliche Berührspannungen an Metallteilen auftreten können.
  • Seite 12 Sicherheitshinweise Gefahr Lebensgefahr durch herabstürzende Lasten! Ein Verlust der Antriebsleistung führt immer zum unkontrollierten Abwurf der aufgenommenen Last an der Magnetplatte. Die Bereitstellung der ausreichenden Antriebsleistung ► und die Herstellung der Betriebssicherheit des Antriebs sind vor Inbetriebnahme durch den Maschinenführer zu kontrollieren.
  • Seite 13: Warnung Verletzungsgefahr

    Sicherheitshinweise Warnung Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Als generelle NOT-AUS-Funktion gilt auch das Abstellen des Antriebsmotors. Im Falle eines Notfalls kann durch Stopp der ► Antriebsmaschine das System sicher abgeschaltet werden. Nach dem Abschalten können gefährliche Spannungen bis zu max. 45 Sekunden im und am System anliegen. Warnung Verletzungsgefahr! Ohne Schutzabdeckungen besteht Verletzungsgefahr durch...
  • Seite 14 Sicherheitshinweise Warnung Unfallgefahr! Eine in der Luft schwebende, eingeschaltete Magnetplatte kann unbeabsichtigt Material anziehen. Die Magnetplatte niemals einschalten, wenn sie nicht zur ► Arbeit benötigt wird. Warnung Lebensgefahr durch Stromschlag und Zerstörungsgefahr! Der Strahl von einem Hochdruckstrahler kann zur Zerstörung des iMAPLA-Systems oder zu einem Stromschlag führen.
  • Seite 15 Sicherheitshinweise Wichtig Das iMAPLA-System ist nicht für die Einspeisung in feste Verteilungsnetze geeignet. Das iMAPLA-System ist auf eine bestimmte Leistung und Drehzahl ausgelegt. Das System kann durch Spannungsspitzen und Überlastung zerstört werden. Das iMAPLA-System nicht zur Einspeisung in ► Baustromverteiler oder sonstige feste Verteilungsnetze (z.B. Hausinstallationen) verwenden.
  • Seite 16 Sicherheitshinweise Wichtig Es dürfen keine Veränderungen am System oder an einzelnen Komponenten des Systems vorgenommen werden. Jede Veränderung, unsachgemäße Reparatur oder Verwendung ungeeigneter Fremdteile führt zum Erlöschen jeglicher Garantieansprüche sowie der Bauartzulassung entsprechend dem Gerätesicherheitsgesetz und der Zertifizierung nach EU-/ EWG-Richtlinien.
  • Seite 17: Verweise Auf Normen Und Richtlinien

    Verweise auf Normen und Richtlinien Verweise auf Normen und Richtlinien Der Generator ist gemäß den folgenden Normen und Richtlinien hergestellt. y DIN EN 60034 Teil 1–9, Drehende elektrische Maschinen y DIN EN 60204–1; VDE 0113–1:2011–01 Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen: Allgemeine Anforderungen y DIN VDE 0100 (VDE 0100) - Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V insbesondere:...
  • Seite 18 Verweise auf Normen und Richtlinien y DIN EN 60204–32; VDE 0113–32:2009–03 Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil 32: Anforderungen für Hebezeuge (IEC 60204–32:2008) y DIN EN 13155 Krane - Sicherheit - Lose Lastaufnahmemittel (nicht für mobile Umschlagmaschinen) y DIN EN 60068–2-27;...
  • Seite 19: Beschreibung Imapla-System

    Beschreibung iMAPLA-System Komponenten Beschreibung iMAPLA-System Komponenten y Generator y Schaltkasten mit der Steuerelektronik y MMI-Kontrollgerät (Man-Machine Interface) Systemübersicht Das iMAPLA-System ist ein modulares System zur Energieerzeugung für Lasthebemagnete und ist für den Einsatz in Baggern konzipiert. MMI-Kontrollgerät Das MMI-Kontrollgerät steuert intelligent alle Systemfunktionen und zeigt die Betriebszustände an.
  • Seite 20 Beschreibung iMAPLA-System Systemübersicht Generator Der Generator gibt die für eine Aktion erforderliche elektrische Spannung bzw. die Ströme an die angeschlossene Magnetplatte aus. Magnetplatte Die Magnetplatte kann im Rahmen der angegebenen Spezifikationen und Leistungsgrenzen frei gewählt werden. Das System passt sich automatisch an die angeschlossene Magnetplatte an.
  • Seite 21 Beschreibung iMAPLA-System Systemübersicht Handbedienteil mit MMI-Kontrollgerät Bedientaster (Joystick) Mögliche Optionen: oder Fußtaster auf - Stand-Alone-Version Anfrage (dargestellt) - Funkmodem - Inboard-Version - Sortierfunktionen (MSF) Schaltkasten Antrieb Mögliche Optionen: - Riemenantrieb (dargestellt) - Direktantrieb - Direktanflanschung - Hydraulikmotor Generator Magnetplatte iMAPLA-Systemübersicht Abb.
  • Seite 22: Besondere Eigenschaften

    Beschreibung iMAPLA-System Besondere Eigenschaften Besondere Eigenschaften Das iMAPLA-System zeichnet sich vor allem durch folgende besonderen Eigenschaften aus: y Besonders schnelle und präzise Kraftentfaltung an der Magnetplatte durch Schnell-Aufmagnetisierung mit Stoßerregung. y Extrem schnelle Entmagnetisierung durch automatische Abmagnetisierung mit Gegenspannung und Folgepulsierung. y Einfache Montage und flexibler Einbau in Kombination mit allen gängigen Antriebssystemen.
  • Seite 23: Funktionsbeschreibung

    Beschreibung iMAPLA-System Funktionsbeschreibung Funktionsbeschreibung 4.4.1 Last anheben (Magnetplatte einschalten) Nach Drücken des Tasters (Joystick S1) am Handbedienteil MMI gibt der Generator eine Spannung zum Magnetisieren der Magnetplatte aus. Beim ersten Einschalten nach Systemstart steigt der in der Magnetplatte fließende Strom relativ langsam, entsprechend einer Exponentialfunktion, an, bis der Nennstrom erreicht ist.
  • Seite 24: Last Abwerfen (Magnetplatte Ausschalten)

    Beschreibung iMAPLA-System Funktionsbeschreibung Die Magnetisierung wird wesentlich früher abgeschlossen und die Magnetplatte erreicht viel schneller ihre maximale Zugkraft. Sobald der gespeicherte Stromwert erreicht ist, wird die Spannung auf den Nennwert reduziert. Dadurch bleibt der Strom in der Magnetplatte bis zum Abwerfen der Last konstant.
  • Seite 25 Beschreibung iMAPLA-System Funktionsbeschreibung Das iMAPLA-System gibt zum Entmagnetisieren nach dem „Abwurf“-Befehl eine gegenläufige Spannung aus (negative Nennspannung), bis der Strom in der Magnetplatte null ist („Abmagnetisierung mit Gegenspannung“). Die Magnetplatte besitzt nachdem der Strom null ist noch einen verbleibenden Magnetismus. Daher ist zu diesem Zeitpunkt unter Umständen noch nicht die gesamte Last abgeworfen.
  • Seite 26: Überlastschutz Imapla

    Beschreibung iMAPLA-System Funktionsbeschreibung 4.4.3 Überlastschutz iMAPLA Das intelligente MAPLA-System (iMAPLA-System) verfügt über einen ausgeklügelten Schutz, der die Anlage bzw. Generator, Steuerelektronik, Lastkabel und Steckerelemente vor Überstrom durch Defekte oder durch zu hohe Magnetlasten sicher schützt. Magnet - spannung herkömmliches überlastetes System 230 V DC Das iMAPLA-System begrenzt den Magnetstrom...
  • Seite 27 Beschreibung iMAPLA-System Funktionsbeschreibung Sofern die Überlastbegrenzung aktiv ist, wird dies dem Maschinenfahrer am MMI-Kontrollgerät signalisiert. � MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen, Seite 38 Neuere MMI-Versionen zeigen diese Überlastmeldung erst bei deutlichen Überlastwerten (>110 % der Nennleistung des Generators) an. Im Falle einer defekten Magnetplatte bzw. Magnetlast, wenn die Nennlast der Anlage (>130–140 % der Nennleistung des Generators) wesentlich überschritten wird, erfolgt eine Umschaltung auf Systemstörung, aber erst nachdem der Bediener die Last an der Magnetplatte abgesetzt hat.
  • Seite 28: Technische Daten

    Beschreibung iMAPLA-System Technische Daten Technische Daten iMAPLA iMAPLA iMAPLA iMAPLA iMAPLA 25/30 Generatorprinzip Bürstenloser elektronisch geregelter Synchrongenerator (Drehstromwicklung) Nennleistung 8 kW 13 kW 17 kW 20 kW 25/30 kW Nennspannung 230 V Stoßspannung 280 V Nennstrom 34,7 A 56,5 A 73,9 A 87 A 108/130 A Zul. Drehzahlbereich 2800 bis 4500 min 2100 bis –1 3600 min –1...
  • Seite 29: Gts Typenbezeichnung Und Identifikation

    Serviceanfragen auch die Typenbezeichnung oder Auftragsnummer. 4.6.1 Typenschild Generator Jeder GTS-Generator ist mit einem Typenschild versehen, das in der Nähe des Steckeranschlusses oder Wellrohranschlusses am Gehäuseprofil sichtbar angebracht ist. Außerdem ist die 6-stellige Seriennummer in das Generator- Profilgehäuse eingestempelt.
  • Seite 30 Beschreibung iMAPLA-System GTS Typenbezeichnung und Identifikation Typenbezeichnung Generator DGGM (BL4) 13 – 2 – ZE ZE = Zwei-Lager-Ausführung EE = Ein-Lager-Ausführung 2 = Polzahl Generator (2=2polig, 4=4-polig) 13 = Nennleistung in kW (BL4) = bürstenlose Erregermaschine / Erregerteil (BL4 = Baugröße 132, BL = Baugröße 160) DGGM = Drehstromgenerator für Magnetplattenanwendungen...
  • Seite 31: Seriennummer Schaltkasten Bzw. Steuerung

    Beschreibung iMAPLA-System GTS Typenbezeichnung und Identifikation 4.6.2 Seriennummer Schaltkasten bzw. Steuerung Die Seriennummer der elektronischen Steuerung bzw. des Schaltkastens ist auf der Steckerseite (Anschlussseite) in den Kühlkörper eingestempelt. Diese dient zur exakten Identifikation der Elektronikkomponenten und deren programmierte Software. Seriennummer iMAPLA-Schaltkasten Ø...
  • Seite 32 Beschreibung iMAPLA-System GTS Typenbezeichnung und Identifikation Gefahr Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Der Einsatz von Schaltkästen mit höherer Leistungsklasse als der Generator ist nicht zulässig. Hier droht Gefahr von dauerhafter bzw. schleichender Überlastung / Überhitzung des Generators. Hinweis iMAPLA Steuerungen der Ausführung 2-polig und 4-polig sind nur zum geeigneten Generator steckkompatibel.
  • Seite 33: Seriennummer Mmi-Kontrollgerät

    Beschreibung iMAPLA-System GTS Typenbezeichnung und Identifikation 4.6.3 Seriennummer MMI-Kontrollgerät Es gibt eine Vielzahl von speziell angepassten MMI-Kontrollgeräten. Zur exakten Identifikation sind in der MMI-Frontplatte beim Hersteller-Logo zwei Kennzeichnungen angebracht. Über dem Logo befindet sich die MMI-Typenbeschreibung. Unterhalb des Logos befindet sich die 6- oder 8-stellige MMI-Seriennummer.
  • Seite 34: Bedienung

    Bedienung Sicherheitshinweise für den Betrieb Bedienung Dieses Kapitel beschreibt die Bedienung des iMAPLA-Systems. Abhängig von der MMI-Version können geringe Abweichungen in den Bedienvorgängen bestehen. Auf solche Abweichungen wird in den entsprechenden Kapiteln dieser Anleitung hingewiesen. Mögliche Sonderfunktionen durch Einsatz von MMIs mit Schnellwechslern, oder Version „INT MSF“...
  • Seite 35 Bedienung Sicherheitshinweise für den Betrieb Gefahr Lebensgefahr durch herabstürzende Lasten! Ein Verlust der Antriebsleistung führt immer zum unkontrollierten Abwurf der aufgenommenen Last an der Magnetplatte. Die Bereitstellung der ausreichenden Antriebsleistung ► und die Herstellung der Betriebssicherheit des Antriebs sind vor Inbetriebnahme durch den Maschinenführer zu kontrollieren.
  • Seite 36 Bedienung Sicherheitshinweise für den Betrieb Vorsicht Verbrennungsgefahr! Teile des iMAPLA-Systems können während und nach dem Betrieb sehr heiß sein. Das iMAPLA-System und alle zugehörigen Teile vor dem ► Berühren abkühlen lassen. Wichtig Die optional integrierte Isolationsüberwachung muss beim Selbsttest auslösen. Falls die Isolationsüberwachung nicht auslöst, den ►...
  • Seite 37: Bedienhinweise

    Bedienung Bedienhinweise Bedienhinweise Durch die schnellen Magnetisierungs- und Entmagnetisierungszeiten bietet das iMAPLA-System höchste Effizienz im Materialumschlag. Dennoch kann die Zeit bis zur vollständigen Magnetisierung bei großen Magnetplatten bis zu 4 Sekunden betragen. Für eine maximale Effizienz bei der Arbeit mit dem iMAPLA-System, die Magnetplatte erst einschalten, nachdem die Magnetplatte auf das zu hebende Material aufgesetzt und nicht solange sie sich noch in der Luft ist.
  • Seite 38: Mmi-Betriebs- Und Fehleranzeigen

    Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen Das MMI-Kontrollgerät zeigt alle Betriebs- und Fehlerzustände des iMAPLA-Systems durch Leuchtdioden (LED) an. Abb. 6 MMI-Anzeigen leuchtend blinkend Betriebsanzeige MMI Betriebsanzeige Magnetplatte (Anheben) Schnell-Abmagnetisierung läuft (Abwerfen) Unterbrechung Fehler Schnittstelle Überlastbegrenzung Systemstörung Unterdrehzahl Überdrehzahl Relative Einschaltdauer Magnetplatte Lichtsensor für die Anzeigen 4+5+6...
  • Seite 39 Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen LED 1 Betriebsanzeige MMI Grün Die LED leuchtet y Versorgungsspannung für MMI vorhanden. Hinweis: Das MMI kann auch durch einen Fremdversorger gespeist werden. (Zum Beispiel bei Kunden spezifisch angepassten Systemen oder bei einem MMI mit Funkmodem). In diesem Fall zeigt die LED nur die Versorgungsspannung des MMI an, nicht die Generatorfunktion.
  • Seite 40 Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen LED 3 Schnell-Abmagnetisierung Gelb Die LED leuchtet y Die Schnell-Abmagnetisierung der Magnetplatte ist aktiviert. � „Abwerfen“ Die LED leuchtet während der Schnell-Abmagnetisierung. Die LED erlischt, sobald die Schnell-Abmagnetisierung vollständig abgeschlossen ist. Die LED erlischt, wenn die Schnell-Abmagnetisierung abgebrochen wird.
  • Seite 41: Fehleranzeige

    Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen Mehrfachfunktion/Belegung: Die LED blinken gleichzeitig: Isolationsfehleranzeige 4+5+6 � Isolationsfehler aufgetreten, Seite 63 LED 4+5+6 leuchten und 100 %-LED blinkt 4+5+6 Temperaturwarnung Steuerelektronik � Temperaturüberschreitung für Steuerelektronik LED 5 Fehleranzeige Die LED leuchtet: Überlastbegrenzung y Die angeschlossene Magnetplatte ist zu groß für das iMAPLA-System.
  • Seite 42 Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen LED 6 Fehleranzeige Die LED leuchtet: Unterdrehzahl y Der Generator läuft mit Unterdrehzahl und bringt unter Umständen nicht mehr die volle Leistung. Beim Einschalten ist es möglich, dass die Magnetplatte nicht mit voller Stoßspannung aufmagnetisiert wird. Die Effizienz des Systems ist reduziert.
  • Seite 43 Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen LED 7 Relative Einschaltdauer der Magnetplatte Mehrfarbige LED-Anzeige (50 % grün, 60 % gelb, 70 % orange, ab 80 % rot): y Die relative Einschaltdauer der Magnetplatte in Prozent wird angezeigt. Werte unter 50 % werden nicht angezeigt. Achtung! Die Magnetplatte abschalten, wenn die relative Einschaltdauer über 80 % liegt.
  • Seite 44 Bedienung MMI-Betriebs- und Fehleranzeigen Mehrfachfunktionen, wenn mehrere LED gleichzeitig leuchten Isolationsfehleranzeige bzw. ISO-Fehler aufgetreten 4+5+6 Bei Vorliegen eines Isolationsfehlers wird automatisch eine blinken Magnet-Wiedereinschaltsperre aktiv, d.h. dem Bediener ist es nach Absetzen der Last nicht mehr möglich, den Magneten erneut einzuschalten. Die Meldung erlischt erst nach einem System-Restart.
  • Seite 45: Betriebsbereitschaft Des Systems Herstellen

    Bedienung Betriebsbereitschaft des Systems herstellen Temperaturüberschreitung Steuerelektronik 4+5+6 � Temperatur-Grenzwert überschritten (Steuerelektronik), blinken Seite 66 & y Die Temperatur in der Steuerelektronik hat den zulässigen 100 %-LED Grenzwert überschritten und das System wird ohne weitere blinkt Warnung sofort abgeschaltet. Eventuell angehobene Lasten werden von der Magnetplatte abgeworfen.
  • Seite 46: Tägliche Prüfung Der Isolationsüberwachung

    Bedienung Tägliche Prüfung der Isolationsüberwachung Das MMI wird nicht vom Generator mit Spannung versorgt (Fremdversorgung) y Die Spannungsversorgung für das MMI einschalten. Die grüne LED 1 leuchtet dann. y Das Antriebsaggregat starten. > Das iMAPLA-System ist betriebsbereit, sobald das Antriebsaggregat mit der erforderlichen Drehzahl läuft und den Generator antreibt.
  • Seite 47: Betriebsarten Einstellen, Normalbetrieb Und Tippbetrieb (Umschlag- Und Sortierbetrieb)

    Bedienung Betriebsarten einstellen, Normalbetrieb und Tippbetrieb (Umschlag- und Sortierbetrieb) Hinweis Es gibt Systeme ohne den optionalen Isolationswächter. Ohne Isolationswächter blinken die LED bei angefordertem Selbsttest nicht. Ob ein Isolationswächter installiert ist, zeigt die Seriennummer am Schaltkasten mit den Buchstaben „ISO“. Ist „ISO“...
  • Seite 48: Tipp- Bzw. Sortierbetrieb [B] (Schalterstellung Unten)

    Drücken und Loslassen des Bedientasters, kann eine Separation des an der Magnetplatte hängenden Materials erzielt werden. 5.6.3 Weitere optionale Betriebsarten (Modi) GTS bietet eine Vielzahl von verschiedenen MMI-Varianten an, welche applikationsspezifisch angepasst und programmiert werden. Diese können mit jedem iMAPLA-System steckkompatibel verwendet werden. Einige Beispiele für Funktionen auf Anfrage: y MMI INT MSF (erweitertes Sortieren und Umschlagen) Einstellung von Magnetzugkraft und Abwerfverhalten.
  • Seite 49: Bedienung Im Normal- Bzw. Umschlagbetrieb [A]

    Bedienung Bedienung im Normal- bzw. Umschlagbetrieb [A] Bedienung im Normal- bzw. Umschlagbetrieb [A] Für den Normalbetrieb muss der Schalter auf der rechten MMI-Seite in der oberen Stellung stehen [A] = Umschlagbetrieb = Normalbetrieb. Im Normalbetrieb wird durch kurzes Drücken des Bedientasters die Magnetplatte eingeschaltet und bleibt so lange eingeschaltet, bis der Bedientaster erneut kurz gedrückt wird.
  • Seite 50 Bedienung Bedienung im Normal- bzw. Umschlagbetrieb [A] Hinweis Wird der Bedientaster kurz nach dem Einschalten der Magnetplatte erneut gedrückt (noch während der Magnetisierungsvorgang läuft), wird die Magnetisierung abgebrochen und sofort die automatische Schnell-Freischaltung bzw. Abschaltung gestartet. In diesem Fall benötigt das System möglicherweise einige Magnetisierungsvorgänge, bis die maximale Zugkraft der Magnetplatte zur Verfügung steht.
  • Seite 51: Last Abwerfen (Magnetplatte Ausschalten)

    Bedienung Bedienung im Normal- bzw. Umschlagbetrieb [A] 5.7.2 Last abwerfen (Magnetplatte ausschalten) > Die Magnetplatte mit der anhängenden Last in die Position zum Abwerfen der Last fahren. > Kurz den Bedientaster drücken. LED 2 am MMI erlischt und LED 3 leuchtet für die Dauer der automatischen Schnell-Abmagnetisierung.
  • Seite 52: Bedienung Tippbetrieb Bzw. Sortierbetrieb [B]

    Bedienung Bedienung Tippbetrieb bzw. Sortierbetrieb [B] Bedienung Tippbetrieb bzw. Sortierbetrieb [B] Tippbetrieb der „Schalter steht unten“ auf der rechten MMI-Seite [B] = Sortierbetrieb = Tippbetrieb. Der Tippbetrieb eignet sich besonders dazu, Material zu separieren. Für den normalen Materialumschlag ist diese Betriebsart meist nicht geeignet, da die Magnetplatte nur eingeschaltet bleibt, solange der Bedientaster gedrückt gehalten wird.
  • Seite 53: Last Anheben

    Bedienung Bedienung Tippbetrieb bzw. Sortierbetrieb [B] 5.8.1 Last anheben > Die Magnetplatte auf die zu hebende Last aufsetzen. > Den Bedientaster drücken und gedrückt halten. LED 2 am MMI leuchtet. y Die Magnetplatte wird magnetisiert und bleibt eingeschaltet, solange der Bedientaster gedrückt gehalten wird. y Die Last wird angezogen.
  • Seite 54: System-Restart Imapla-Steuerung

    Bedienung System-Restart iMAPLA-Steuerung System-Restart iMAPLA-Steuerung Bei prozessorgesteuerten Systemen können während der Abarbeitung von Programmen Fehler bei der Verarbeitung von Informationen auftreten. In einem solchen Fall muss das Prozessorsystem in einen vorher definierten Ausgangszustand gebracht werden. Dies erreicht man durch einen „Restart“. Bei bestimmten Fehlern kann ein System-Restart der iMAPLA-Steuerung erforderlich werden.
  • Seite 55: Fehlerbehebung

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10 Fehlerbehebung Dieses Kapitel beschreibt Systemfehleranzeigen und die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung der Fehler. Die Sicherheitshinweise sorgfältig lesen und befolgen. Sicherheitshinweise zur Fehlerbehebung Gefahr Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Das Öffnen oder Zerlegen des iMAPLA-Systems gefährdet die Sicherheit des Systems und damit der Benutzer.
  • Seite 56 Bedienung Fehlerbehebung Gefahr Lebensgefahr! Starke konstante Magnetfelder könnten die Funktion von aktiven Implantaten bzw. Schrittmachern beeinträchtigen. Der Aufenthalt von Personen mit Herzschrittmachern in der ► Nähe von eingeschalteten Magnetplatten ist nicht erlaubt. Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur ► Magnetplatte einhalten. Warnung Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Nicht ausreichend qualifizierte Personen sind bei Arbeiten...
  • Seite 57: Unterbrechung

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.1 Unterbrechung LED 4 Die LED leuchtet y Das Anschlusskabel der Magnetplatte ist nicht eingesteckt oder unterbrochen. Nach dem Einschalten wird geprüft, ob Strom zur Magnetplatte fließt. Ohne Stromfluss wird die Magnetplatte nach ca. 1–2 Sekunden wieder abgeschaltet und die LED leuchtet. Die LED erlischt, wenn der Fehler nach dem nächsten Wiedereinschalten nicht mehr besteht.
  • Seite 58: Fehler Auf Der Schnittstelle

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.2 Fehler auf der Schnittstelle LED 4 Die LED blinkt y Auf der Schnittstelle, zwischen MMI und Steuerung, ist ein Fehler aufgetreten. Hinweis Bei Verwendung eines MMI mit Funkmodem kann auch ein Fehler in der Funkübertragung die Ursache für den Fehler sein. Maßnahmen zur Fehlerbehebung >...
  • Seite 59: Überlastbegrenzung

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.3 Überlastbegrenzung LED 5 Die LED leuchtet y Die angeschlossene Magnetplatte ist zu groß für das iMAPLA-System. Der integrierte Überlast- bzw. Strombegrenzer der iMAPLA ist aktiv. Die LED leuchtet nach erneutem Einschalten weiterhin. Die LED erlischt erst, wenn nach dem nächsten Ausschalten der Magnetplatte kein Überlastzustand mehr erkannt wird.
  • Seite 60: Systemstörung

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.4 Systemstörung LED 5 Die LED blinkt y Es ist ein sicherheitskritischer Fehler an der iMAPLA-Steuerung aufgetreten. (Bei alten MAPLA-Systemen bedeutet diese Fehlermeldung Kurzschluss am Magnetausgang.) Der Ausgang zur Magnetplatte wird sofort abgeschaltet. Die LED erlischt erst nach einem System-Restart. �...
  • Seite 61: Unterdrehzahl

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.5 Unterdrehzahl LED 6 Die LED leuchtet y Der Generator läuft mit Unterdrehzahl und bringt unter Umständen nicht mehr die volle Leistung. Beim Einschalten ist es möglich, dass die Magnetplatte nicht mit voller Stoßspannung aufmagnetisiert wird. Die Effizienz des Systems ist reduziert.
  • Seite 62: Überdrehzahl

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.6 Überdrehzahl LED 6 Die LED blinkt y Der Generator läuft mit Überdrehzahl. Nach dem Abwerfen der Last ist kein erneutes Einschalten möglich. Die LED erlischt, sobald die Drehzahl wieder innerhalb der Toleranzgrenzen liegt. Maßnahmen zur Fehlerbehebung > Den Generator mit einer Drehzahl betreiben, die innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt.
  • Seite 63: Isolationsfehler Aufgetreten

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.7 Isolationsfehler aufgetreten LED 4+5+6 blinken gleichzeitig Blinken die LED 4+5+6, beim Einschalten oder beim Betrieb gleichzeitig, hat die integrierte Isolationsüberwachung einen Isolationsfehler erkannt. Bei Vorliegen dieser Meldung wird automatisch eine Magnet- Wiedereinschaltsperre aktiv, d.h. dem Bediener ist es nach Absetzen der Last nicht mehr möglich, den Magneten erneut einzuschalten.
  • Seite 64 Werden aktuelle Systeme mit ISO-Wächter mit defekten Magneten betrieben, führt dies zu einer Störmeldung. Ob eine Isolationsüberwachung in Ihrem System installiert ist, lässt sich an der eingestempelten Seriennummer am Schaltkasten/ Steuerung durch die Buchstaben „ISO“ erkennen. � GTS Typenbezeichnung und Identifikation, Seite 29 Seite 64 Ausgabe 12/2014...
  • Seite 65: Übertemperatur-Vorwarnung (Steuerelektronik)

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.8 Übertemperatur-Vorwarnung (Steuerelektronik) LED 4+5+6 leuchten und 100 %-LED blinkt Obwohl das iMAPLA-System für den Dauerbetrieb ausgelegt ist, kann es in besonderen Fällen zu heiß werden. Diese Gefahr besteht, wenn bei voller Belastung die Kühlung des Generators (bei „One Unit“) bzw. der Steuerelektronik (bei „External Unit“) behindert ist oder wenn die Temperatur der Kühlluft den maximal zulässigen Wert von 40 °C überschreitet.
  • Seite 66: Temperatur-Grenzwert Überschritten (Steuerelektronik)

    Bedienung Fehlerbehebung y Prüfen, ob die Kühlluft-Einlass- und Auslassöffnungen frei sind und ob die Kühlluft ungehindert durch die Kühlprofile des Schaltkastens strömen kann. Die Schaltkasten-Kühlprofile mit einem feuchten Tuch reinigen, falls erforderlich. y Besteht der Fehler weiterhin, wenden Sie sich an den Hersteller oder an eine vom Hersteller autorisierte Stelle.
  • Seite 67: Isolationsüberwachung Defekt

    Bedienung Fehlerbehebung Hinweis Neuere iMAPLA-Systeme melden eine Temperaturüberschreitung als Systemstörung (LED 5 blinkt). Bei neueren iMAPLA-Systemen wird die Steuerelektronik aus Sicherheitsgründen nicht den Magneten abschalten. Jedoch ist diese Meldung IMMER als sehr kritischer Betriebspunkt zu betrachten! 5.10.10 Isolationsüberwachung defekt Wenn bei laufendem System nach dem Drücken der Prüftaste für die Isolationsüberwachung die LED 4+5+6 nicht gemeinsam blinken oder die LED nach dem Loslassen der Prüftaste nicht mehr automatisch erlöschen, ist die Isolationsüberwachung defekt.
  • Seite 68: Relative Einschaltdauer Größer Oder Gleich 80

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.11 Relative Einschaltdauer größer oder gleich 80 % Die relative Einschaltdauer der Magnetplatte ist das Verhältnis zwischen Ein- und Ausschaltdauer. Eine Einschaltdauer von 1 Minute und eine darauf folgende Ausschaltdauer von 1 Minute entsprechen z.B. einer relativen Einschaltdauer von 50 %. Im normalen Betrieb sollte die relative Einschaltdauer zwischen 50 % und 70 % liegen.
  • Seite 69: Mmi Übersicht Anzeigewerte

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.12 MMI Übersicht Anzeigewerte Leistungsklasse in kW (bei neuen MMIs entfällt diese Angabe) 10 Variante INT: intelligente MAPLA = iMAPLA (bei älteren Versionen entfallen diese drei Buchstaben) 11 Variante des MMI/Typ xxxx Bxx INT 1 MAPLA-System ist betriebsbereit Die Spannungsversorgung für das MMI ist vorhanden. 2 Magnet-Platte eingeschaltet („heben“) Diese LED leuchtet so lange, wie die Magnetplatte eingeschaltet ist.
  • Seite 70 Bedienung Fehlerbehebung 5 Überlast/Systemstörung iMAPLA aktiv) LED ein: Überlast (Strombegrenzer bei Diese LED leuchtet, wenn die angeschlossene Magnetplatte zu groß für das iMAPLA-System ist oder ein Defekt an der Magnetplatte oder Lastkabel aufgetreten ist. Die Umschlagleistung wird entsprechend reduziert bzw. der Magnetstrom auf das Maximum der Anlage begrenzt.
  • Seite 71: Fehlersuche Bei Systemstörung - Blinkcodes

    Bedienung Fehlerbehebung 5.10.13 Fehlersuche bei Systemstörung - Blinkcodes Blinkcodetabelle des iMAPLA (INT) MMIs wenn eine SYSTEMSTÖRUNG (= LED Nr. 5 blinkt) angezeigt wird. Gültig für MMIs mit Beschriftung: „INT“ und geeigneter Steuerung iMAPLA. LED Nr. 5 blinkt = SYSTEMSTÖRUNG (Magnet-Wiedereinschaltsperre aktiv) Durch Drücken des Joystick-Tasters ( für 5 Sek.) wird ein Fehlerblinkcode an der 100 % ED-LED angezeigt.
  • Seite 72 Bedienung Fehlerbehebung = 3 x kurz EIN = 3 x kurz EIN Beispiel für Blinkcode Nr.3: LED ein (LED blinkt dreimal LED aus Zählwert = Code 3) Zeit Pause LED aus Hinweis: Bei iMAPLA Baureihe 2013 weicht die Beschreibung der Blinkcodes 8 bis 10 ab.
  • Seite 73: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Fehlerbehebung Pflege und Wartung Alle Systemkomponenten sind prinzipiell wartungsfrei. Dennoch die in der Wartungsübersicht im Kapitel Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten durch den Anwender aufgeführten Wartungsarbeiten regelmäßig und fristgerecht ausführen, um einen zuverlässigen Betrieb des Systems zu gewährleisten. � Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten durch den Anwender, Seite 77 Wichtig Zusätzlich zu den hier angegebenen Arbeiten können Überprüfungen am Antriebssystem entsprechend den...
  • Seite 74: Sicherheitshinweise

    Pflege und Wartung Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise In diesem Kapitel sind die für Wartungsarbeiten relevanten Sicherheitshinweise zusammengefasst. Gefahr Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Das Öffnen oder Zerlegen des iMAPLA-Systems gefährdet die Sicherheit des Systems und damit der Benutzer. Das iMAPLA-System nicht öffnen oder zerlegen! ►...
  • Seite 75 Pflege und Wartung Gefahr Lebensgefahr! Starke konstante Magnetfelder könnten die Funktion von aktiven Implantaten bzw. Schrittmachern beeinträchtigen. Der Aufenthalt von Personen mit Herzschrittmachern in der ► Nähe von eingeschalteten Magnetplatten ist nicht erlaubt. Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur ► Magnetplatte einhalten. Warnung Lebensgefahr durch Stromschlag und Zerstörungsgefahr! Der Strahl von einem Hochdruckstrahler...
  • Seite 76 Pflege und Wartung Warnung Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Bei der Wartung darauf achten, dass die PE/PA-Verbindung (Potentialverbindung, üblicherweise grün/gelb) zwischen Magnetplatte und Generatorsteuerung elektrisch verbunden ist. Diese ermöglicht erst eine sichere Erkennung von externen ISO-Fehlern in der Magnetplatte. Fehlt diese Verbindung, können Isolationsfehler durch einen installierten Isolationswächter möglicherweise nicht mehr erkannt werden.
  • Seite 77: Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten Durch Den Anwender

    Pflege und Wartung Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten durch den Anwender Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten durch den Anwender Zusätzlich zu den hier angegebenen Sicherheitshinweisen die Sicherheitshinweise im Kapitel Sicherheitshinweise, lesen und befolgen. � Sicherheitshinweise, Seite 74 Gefahr Lebensgefahr durch Stromschlag! Sichtkontrollen für Wartungszwecke und Reinigungsarbeiten am iMAPLA-System nie während des Betriebs durchführen.
  • Seite 78: Verkabelung

    Pflege und Wartung Sichtkontrollen / Reinigungsarbeiten durch den Anwender Verkabelung Die Verbindungskabel und Steckverbindungen prüfen. y zwischen Generator und Schaltkasten, y zwischen dem Schaltkasten und der Magnetplatte, y zwischen Schaltkasten und MMI (bei MMI mit Funkmodem: zwischen Schaltkasten und Funkmodem) und y zwischen MMI und Handbedienteil (Joystick) y auf äußerlich sichtbare Beschädigungen und korrekten Sitz der Stecker.
  • Seite 79: Wartungsarbeiten Durch Autorisiertes Fachpersonal

    Pflege und Wartung Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Warnung Verletzungs- und Zerstörungsgefahr! Nicht ausreichend qualifizierte Personen sind bei Arbeiten am iMAPLA-System gefährdet oder können das System beschädigen. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme des ► iMAPLA-Systems sowie Arbeiten an elektrischen Anlagen darf nur autorisiertes, qualifiziertes und dafür ausgebildetes Fachpersonal ausführen.
  • Seite 80: Instandsetzung / Reparatur

    Instandsetzung / Reparatur Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Instandsetzung / Reparatur Der Anwender darf an den iMAPLA-System-Komponenten keine Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten ausführen. Solche Arbeiten darf nur autorisiertes und dafür qualifiziertes Fachpersonal vornehmen. Wir empfehlen dringend, das Generatorsystem für diese Arbeiten auszubauen und zum Hersteller oder zu einer vom Hersteller autorisierten Stelle einzuschicken.
  • Seite 81 Instandsetzung / Reparatur Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Gefahr Lebensgefahr! Starke konstante Magnetfelder könnten die Funktion von aktiven Implantaten bzw. Schrittmachern beeinträchtigen. Der Aufenthalt von Personen mit Herzschrittmachern in der ► Nähe von eingeschalteten Magnetplatten ist nicht erlaubt. Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur ►...
  • Seite 82 Instandsetzung / Reparatur Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Warnung Lebensgefahr durch Stromschlag und Zerstörungsgefahr! Der Strahl von einem Hochdruckstrahler kann zur Zerstörung des iMAPLA-Systems oder zu einem Stromschlag führen. Das iMAPLA-System niemals dem Strahl ► von Hochdruckreinigern aussetzen. Seite 82 Ausgabe 12/2014...
  • Seite 83: Eg - Konformitätserklärung

    Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie 2006/42/EG entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Hersteller/Bevollmächtigter: GTS GmbH & Co. KG Generator. Technik. Systeme. Ziegelfeldstraße 62 + 65 73563 Mögglingen Tel.: +49 (0) 71 74 / 8 98 00 - 0...
  • Seite 84 EG - Konformitätserklärung Wartungsarbeiten durch autorisiertes Fachpersonal Es wird die Übereinstimmung mit weiteren, ebenfalls für das Produkt geltenden Richtlinien/Bestimmungen erklärt: Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang II A EMV-Richtlinie 2004/108/EG Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG Angewendete harmonisierte bzw. nationale Normen, soweit Erzeugnis bezogen anwendbar, insbesondere: DIN EN 60033-ff Drehende elektrische Maschinen DIN VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen...
  • Seite 88 Ziegelfeldstraße 62 + 65 // D-73563 Mögglingen // T. +49(0) 71 74 8 98 00–0   // F. +49 (0) 71 74 8 98 00–25 // E. info@gts-generator.com // W. www.gts-generator.com...

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