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MG 80 M hergestellt. Die Kennzeichnung der Baugruppenprinzips höchsten Ansprüchen ge- Variante befindet sich auf dem Typenschild. recht, die an die Zuverlässigkeit des Gerätes ge- 1m Gegensatz zum MG 80 ist in der Variante stellt werden. MG 80 M zuzsätzlich der automatische Empfang Morsezeichen...
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Verfahren der Nachrichtenübertragung Textspeicher überlegen ist. — automatische Erzeugung und Aussendung Mit dem Morsegeber MG 80 Wird eine wesent- von Zufallstexten, wobei die Art der Texte, die liche Verbesserung des Betriebsdienstes Zahl je Gruppe und die im Text vorkommenden reicht.
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In der Bedienungsanleitung Wirdder MG 80 be- schrieben. In den Abschnitten, die nur für den MG 80 M zutreffen,Wirdbesondersdaraufhingewie- sen. Abb. Anwendungsbeispiel Fern- schreiber F 2000 Sender MG 80M sv 81 Em - pfänger...
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2. Technische Daten 380 mm x 175 mm x 395 mm Abmessungen (B x H x T) 9 kg Masse < 3s (mit Selbsttest) Einschaltzeit Morsezeichen gem. Kodetabelle — Kode mit Tastatur einstellbar — Sendetempo automatische Synchronisation — Empfangstempo — Tastausgänge fürGleichspannung 60V/100mA elektronischer Kontakt...
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Rückwand des Gerätes. An der pultförmig ab- gesetzten Vorderfront ist oberhalb der 4reihigen Volltastatur ein LED-Anzeigefeld zu erkennen. Rechts daneben sind Bedienelemente zur Ein- Abb. 2 MG 80 mit Tastaturabdeckung stellung der Ausgangssignale angeordnet. Abb. Maßbild MG 80...
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Hauptbaugruppen bestimmt, die als steckbare Leiterplatten ausgeführt Sind. Kernstück der Elektronik des MG 80 ist die ZRE K 2521 des Mikrorechnersystems K 1520. Durch Die Konzeption der Elektronik ist bei strenger Ein- diesen Mikrorechner erfolgt die gesamte Signal- haltung der Modulbauweise auf minimalen Hard- verarbeitung.
Handtaste. Die Heizungssteuerungdient in Verbindungmit zwei Flächenheizkörpern zur Inbetriebnahme des MG 80 bei Temperaturen kleiner als + 0 oc bei Verwendung einer Stomversorgung SV 80 und überwacht außerdem eine Überschreitung der zulässigen oberen Grenztemperatur. Senkschroube BM Sx2S Befestigung MG 80 Abb.
Kontaktanordnung der externen Anschlüsse 5.1.3.2. Externe Anschlüsse Über die Steckdosen an der Rückwand des MG 80 bestehen unter Verwendung der mitgelie- Ansicht ferten Anschlußkabel die nachfolgend beschrie- benen Anschlußmöglichkeiten. Beim Herstellen Einbaustecker der Steckverbindung Sind die Führungsnuten zu beachten, und es ist die Bajonettmutter bis zur Einrastung nach rechts zu drehen.
5.2. Bedienung Voraussetzung zur Inbetriebnahme ist eine an- Nach Einschalten und im Anschluß an die geschlossene, betriebsbereite Stromversorgung. Geräteinitialisierung Wird vom MG 80 folgender Durch das Einschalten mit der E/A-Taste werden Betriebszustand eingenommen: die Betriebsspannungen dem Morsegeber zu- geführt. — Die Tastatur...
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Tabelle Übersicht Anschlußbelegung MG 80 Anschluß- Parameter kabel (Farbe) Belegung Funktion Anschluß Kontakt = (5... 60)V Kontakt für Sender (rot) larnax = 100mA Gleichspannung, galvanisch getrennt Tontastung = (-12 ... + 10)dB Tontastsignal (grün) an Ra — 600Q galvanisch f = (500 ... 1200) Hz...
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(BEL) Fern- le = 20 mA Fernschreiber Fernschreib- schreiber eingang (rot bei — 45 mA Fernschreib- MG 80 M) ausgang (BEL) Fern- Ia = 45 mA Fernschreib- schreiber ausgang I (MG 80) la = 45 mA Fernschreib- ausgang 2...
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Präzisierung der Funktion (maximal 24) betä- nen (Speicheroperationen). tigen. Zur Vermeidung von Korrekturen bei der Bedie- Nach vollständiger Eingabe aller notwendigen nung des MG 80 empfehlen wir Ihnen, in folgen- Informationen verlischt die Wahl-LED, und die den Schritten die Einstellungen vorzunehmen: der jeweiligen Funktion zugehörige LED leuchtet...
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5.2.1. Tastaturpufferspeicher Durch den 16-Zeichen-Pufferspeicher Wird dem Bediener, verbunden mit einem hohen Schreib- komfort, die Möglichkeit gegeben, die eingestell- te Gebegeschwindigkeit maximal auszunutzen. UmdabeieinÜberschreiben der Speicherkapazi- tät weitestgehend zu vermeiden, Wirdder aktuelle Füllungszustand über die LED „SP" wie folgt an- gezeigt: Anzahl gepufferten Zeichen...
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Übersicht Funktionstasten MG 80 Tabelle Bedienfunktion Zeichenbildung Taste Ein-/Ausschalter mechanisch verriegelt Umschaltung zur Betriebsartwahl Umschaltung zur Gebetempowahl Entsperrung Pufferspeicher Ende der Eingabe bei BA W, Kodetabelle gem. undefinierter Abbruch bei BA- Oder GT-Wahl gruppenweises Löschen im Kodetabelle gem. Textspeicher Umschaltung in das lateinische Register (l) Fernschreibzeichen gem.
Die LED „Bd" leuchtet, sobald die Wahl der Tele- geschwindigkeit. grafiergeschwindigkeit abgeschlossen ist. Beachte: Nach Einschalten des MG 80 ist die Te- legrafiergeschwindigkeit 100 Bd eingestellt. LED „Bd" leuchtet dabei nicht. 5.2.3. Einstellen des Gebetempos (GT) Die Geschwindigkeit der im Morsesendebetrieb auszusendenden Zeichen kann gewählt werden.
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MG 80 vorhandenen Speichern eine Reihe von Betriebsartkombinationen (vgl. Tabelle 3). — Vorwahltaste — frei wählbares Gebetempo Der MG 80 besitzt folgende für den Anwender in Z 1, Z 2, Z 3— dem gewünschten Geb?tempo bestimmten Betriebsartkombinationen nutzbare entsprechende Zifferntaste Speicher:...
Ausbilder manuell und zeitaufwendig geprüft werden, wo- bei subjektive Fehler nicht auszuschließen Sind. Diese Aufwendungen Sindvermeidbar. Mit unse- rem Morsegeber MG 80 können Sie die Ausbil- dung automatisieren. Der Ausbilder Wird von Routinearbeiten entlastet, und Arbeitszeit Wird eingespart.Auch das Selbststudiumist möglich.
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Verlischtdie Anzeigenach vollständigerWahl nach ca. einer Minute nicht, so liegt ein Bedien- Ausbildungsfunktion fehler vor. Der MG 80 ist dann aus- und wieder einzuschalten. Indieser F unktion W ird einZufallstext erzeugt, als Text 1 im Textspeicher a bgelegtund über die Fernschreibzeichenausgänge...
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Der Text 1 Wird mit der eingestellten Telegrafier- Zufallstext geschwindigkeitaufdemangeschlossenen Fern- Der in den jeweiligen Ausbildungsfunktionen er- schreiber ausgedruckt. zeugte Zufallstext Wirddurch das Textkennzei- chen —zwei beliebige Tasten —bestimmt. Außer Die Tastatur ist wie bei A 2 für die Eingabe freige- E/A und sind alle Tasten zur Verwendung als geben.
5.2.4.2.3. Funktion „Wahl definierter Zei- 5.2.4.2.2. Funktion „Test" (BA T) chen" (BA W) Diese Funktiondient i? Verbindungmit den Aus- Diese Funktion dient zur Korrektur und Bewer- bildungsfunktionender Erzeugung von Zufall- tung der Texte,die vom Schülerin den Ausbil- stexten aus vorher definierten Zeichen.
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— Nach Einschalten des MG 80 ist die Funktion BA W unwirksam. — Nach Anwendung der BA T ist die Neuwahl der BA W erforderlich, auch wenn die gleichen definiertenZeichen benötigtwerden. Hinweis: Bei Eingabe von „CEZI" als definiertes Zeichen werden in der BA A Texte mit unterschiedlicher Gruppenlänge gebildet.
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Beispiel (Ausbildung) BETRIEBSART: BA W 1234567 BA A 3YXZ5 72762 74736 32371 35412 32175 23162 24231 14373 36327 41364 62672 32652 13521 12124 54542 34572 51714 17421 47617 61427 32562 46473 26741 71246 35636 36134 76375 74176 76215 15172 15754 24361 32723 32132...
— Nach der Synchronisation(1. Zeichen) sind Änderungen der Übertragungsgeschwindig- Die in Form eines Tonsiqnalsam Empfängerein- keit nur in Schrittenbis 30% zulässig. gang des MG 80 ankommenden Morsezeichen — Ständige Fehldekodierung ist durch Neuwahl werden in den rechnerinternen Logikpegel (TTL) zu beseitigen.
Mit dem 768. Zeichen ist der Textspeicher gefüllt. Die Tastatur Wirdfür weitere Eingaben gesperrt. Eine Überschreitung der Speicherbereichs- Beachte: grenze (Bereiche 1...6) Wird.nicht signalisiert, da — Die am MG 80 eingestellte Telegrafierge- die Speicherbereiche in verschiedenen Kombi- schwindigkeii giltfür Senden undEmpfangen.
5.2.5.2. Eingabekorrektur durch „IRR" In den Betriebsarten BA 2, BA 6 und BA A 2...4 besteht die Möglichkeit, unbeabsichtigte Ein- gaben (Tippfehler) mittels der Taste „IRR" zu korrigieren. Die eingegebenen Zeichengruppen (gekenn- zeichnet durch Abgrenzung mit CZI, bzw. werden dabei schrittweise gelöscht. Beim Spei- cherbetrieb (BA 7, BA 8 und BA D) werden die korrigierten Texte fehlerfrei gesendet.
12345 RTZUI 67890 DFGHJ 34567 RTZUI 45678 RTZU RTZUI 67890 DFGH DFGHO 34567 RTZU RTZUI 12345 45678 Abb. 11 Druckbeleg mit Unterbrechung bei Speicherbetrieb 5.2.6. Einstellung der Tonsignale Mittels der an der Vorderfront des Morsegebers befindlichen Potentiometer-Drehknöpfe können Pegel und Frequenz des Tontast- und Mithör- signals verändert werden, und zwar: MG80 Potentiometer dB...
Das Gerät 1 ist mit einer Sendeeinrichtung (Z.B. KW-Sender) verbunden. Gerät 2 Wird an eine Empfangseinrichtung (Z.B. KW-Empfänger) an- geschlossen. Bei Verwendung eines MG 80 M als Gerät 2 ist automatischer Morseempfang möglich. Nr. Kv 2358/87 Ill 27 28 1087 2700...
Funkkanäle bei der Ausbildung zu simu- 5.3.1t Zusammenschaltung zweier MG 80 zur lieren. Signalüberlagerung 5.3.2. Nutzung des MG 80 M zur Ausbildung Es besteht die Möglichkeit, zwei Morsegeber. im Geben mit Handtaste MG 80 so zusammenzuschalten, daß die Ton- signale beider Geräte im Kopfhörer des zweiten...
Abkühlung des Gerätes zu sorgen. Hinweis: Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden! 5.5. Wartung des Gerätes Der Morsegeber MG 80 bedarf keinerlei vorbeu- gender Instandsetzung. Die täglichen Wartungs- arbeiten beschränken sich auf äußere Kontrolle Abb. 14 Schaltung zur Handtastenausbildung F 1200...
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MG 80 defekt wie oben bei Umgebungstemperatur keine Geräteinitialisierung; nach max. 15 min muß > O oc: MG 80 oder LED „BA" und „GT" leuchten Initialisierung erfolgt sein; Stromversorgung defekt nach 3 s weiter < OOC:RESET bei Heizung sonst...
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Textspeichervoll betätigen Neuwahl Liste des Lieferumfanges Morsegeber MG 80 Kopfhörer Handtaste Anschlußkabel, Kontakt (rt) Anschlußkabel, Tontastung (gn) Anschlußkabel, Doppelstrom (ge) Anschlußkabel, Relais Anschlußkabel, Empfänger Anschlußkabel, Fernschreiber (rot bei MG 80 M) Senkschrauben BM 5 x 25 Bedienungsanleitung Garantieurkunde mit Werkprüfprotokoll...
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Codetabolle MG 80 M Tag} enreihe Tastenreihe Toe Fenrøihe Taø Yen reihe — C Ode FG - Cede Morse FS- Code Tas+e Moree- Code Morse- nagmg anaua La . K r. code tenreihe G. p. Gruppenpause...
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Zeichenstruktur — Morsezeichen (Elementarzeichenlänge) Gruppen- Zeichen- Gebetempo PunWPause Strich ause ause normal verlän 60... Auf Grund nationaler Besonderheiten kann es zu Abweichungen bei der Kodetabelle und Zeichen- struktur kommen. Nr. Kv 1638.186 Ill 27 28686 30001673...