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Montage - und Betriebsanleitung Kinderfahrrad Vor Inbetriebnahme die nachfolgenden Hinweise unbedingt lesen. Anschließend diese Anleitung bitte sorgfältig aufbewahren.
Fahrzeugidentifikation (Fahrradpass): Name und Anschrift des Eigentümers:..........................................Rahmennummer: ........Laufradgröße:………………………………. Rahmen-/Gabel-Farbe: ........... / ..........Marke: ....................................Besondere Ausstattung / Kennzeichen: Hinweis: Zur Vervollständigung dieses Dokuments empfiehlt es sich, Kaufbelege und evtl. ein Originalfoto von dem Fahrrad beizulegen. Dies kann bei einem Diebstahl oder einer Gewähr- leistungs- bzw.
Die dem Fahrrad - je nach Ausstattung - beigefügten Hinweise der Bauteilehersteller sind Bestandteil dieser Betriebsanleitung. Gültigkeit Diese Anleitung ist insbesondere für die Bachtenkirch-Kinderfahrräder FIZZ Alu anwendbar. Gültige Artikelnummern: 701-FZ-XX , 702-FZ-XX , 704-FZ-XX , 708-FZ-XX Gewährleistung Die Herstellung und die Prüfung des Kinderfahrrads mit einer maximalen Sattelhöhe von 635 mm basiert auf der EN ISO 8098:2023 [Fahrräder –...
Kinder und Fahrräder Beachten Sie bitte, dass sich Ihr Kind erst an das neue Fahrrad gewöhnen muss. Der Gesetzgeber weist den Kindern unter 8 Jahren eindeutig den Bürgersteig als Fahrbahn zu! Die Benutzung des Bürgersteigs ist sogar bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres erlaubt. Im Allgemeinen kann ein Kind erst mit 12 bis 14 Jahren als vollwertiger Verkehrsteilnehmer gezählt werden.
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Anfangskontrolle zur Herstellung der Fahrbereitschaft (Inbetriebnahme) Zur Sicherheit, ist die technische Überprüfung unbedingt vor der ersten und jeder weiteren Fahrt durchzuführen. Das heißt, die nachfolgenden Kontrollpunkte müssen zur Herstellung der Fahrbereitschaft (und zur Endmontage) unbedingt beachtet werden: Montage des Vorderrades (optional)………………..…………………………….. ...
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Das Kinderfahrrad und seine Bauteile 1. Lenker 7. Felge 13. Tretlager 2. Bremsgriff 8. Naben 14. Pedale 3. Vorbau 9. Speichen 15. Tretkurbel 4. Steuerkopflager 10. Gabel 16. Sattelstütze 5. V-Bremse 11. Rahmen 17. Sattelklemme 6. Reifen 12. Kettenschutz 18. Sattel - 7 -...
Montage des Vorderrades Zum Montieren des Vorderrades ist das Aushängen der Bremse erforderlich. Hierzu drücken Sie die Bremse einfach zusammen und nehmen mit der anderen Hand den Zug aus der Füh- rung. Die Bremse ist nun ausgehangen und kann in dieser Position belassen werden. Schritte 1 bis 4 Nun können Sie das Vorderrad einsetzen und mit den beiliegenden Achsschrauben mit einem 5mm...
Die Speichen müssen immer gleichmäßig gespannt sein Bei einem sog. "Seitenschlag" oder "Achter" kann das Rad in den meisten Fällen über die Ver- änderung der Speichenspannung mit Hilfe eines Speichenschlüssels wieder zentriert wer- den. Durch lockern oder festziehen der Speichennippel (um die Wirkung zu prüfen, nur jeweils eine Vierteldrehung) kann der Rundlauf wieder hergestellt werden.
Richtiger und fester Sitz der Pedale in den Kurbeln Aus Transportgründen sind die Pedale ab Werk nicht montiert. Die Markierung am Pedalgewinde "R" (rechts = Rechtsgewinde) und "L" (links = Links- gewinde) sind unbedingt zu beachten. Das Pedal mit der Markierung "R" ist in die Kur- bel auf der Kettenblatt- bzw.
Lenker-Ausrichtung und -Vorbau befestigen Der Lenkerbügel muss für das Kind leicht erreichbar sein. Der Vorbau bildet zusammen mit dem Lenker und Steuersatz die Lenkeinheit, welche die Lenk- bewegung auf das Vorderrad überträgt. A-Head Vorbau Zum Verstellen des Vorbaus: Lösen Sie die beiden Inbusschrauben an der Seite des Vor- baus (2).
Bei Nässe lässt die Wirkung der Felgenbremse nach. Das heißt, der Bremsweg wird länger. Durch den Kontakt des Bremsgummis mit der Felge kommt es zu Abnutzungs- erscheinungen. Der Verschleiß der Felge ist wesentlich geringer als der Abrieb der Bremsgummis. Die Vorder- radbremse muss nachgestellt werden, wenn sich nach einiger Zeit der Bremszug gelängt und/oder sich die Bremsklötze abgenutzt haben.
Zustand und Spannung der Kette Die Kettenspannung soll so eingestellt sein, dass das Spiel in der Mitte zwischen vorderem Kettenblatt und hinterem Ritzel etwa 1-2 cm beträgt. Falls das Spiel größer ist, muss die Kette nachge- spannt werden. Hierzu müssen die Achsschrauben gelöst werden.
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Dabei jeweils nur viertel- bis halbe Umdrehungen machen und anschließend testen: Wenn die Kette nicht vom kleinsten auf das nächstgrößere Ritzel springt: Drehe das Einstellräd- chen am Schaltwerk gegen den Uhrzeigersinn, bis der Gangwechsel sauber funktioniert. Wenn die Kette nur verzögert auf ein kleineres Ritzel springt: Drehe das Einstellrädchen im Uhr- zeigersinn, bis die Schaltung wieder zügig reagiert.
Fester Sitz aller Schrauben und Muttern Alle Schrauben und Muttern müssen auf festen Sitz überprüft werden. Beim Festschrauben bzw. Nachziehen der Verbindungsteile müssen die Anzugsmo- mente der technischen Daten beachtet werden (siehe Seite 17). Bei zu stark angezogenen Schrauben kann das Material überdehnen und es kann zum Bruch kommen.
Um die optimale Bremswirkung zu erhalten, müssen Bremsklötze immer paarweise ausgewechselt werden. Achten Sie bei Ersatzbelägen unbedingt auf felgenspezifische Kenn- zeichnung (für Alu- oder Stahlfelge). Die Bremsflächen sind fettfrei zu halten. Durch das Zusammenwirken von Bremse und Felge ist nicht nur der Bremsbelag, sondern auch die Felge einem funktionsbedingten Verschleiß...
Ersatzteile Beschädigte Teile müssen sofort ausgetauscht werden! Auf keinen Fall dürfen verformte Teile gerichtet werden, dieses erhöht die Gefahr eines Bru- ches. Alle abgenutzten Teile wie Reifen und Bremsklötze müssen sofort ausgetauscht wer- den! Reifen, Schläuche und Felgenabmessungen müssen aufeinander abgestimmt sein. Achten Sie immer auf den richtigen Sitz von Schlauch und Reifen.