I n h a l t s v e r z e i c h n i s 1 Technische Beschreibung ..........................5 1.1 Anschlüsse am MC1..................................6 1.2 Anschlüsse am MC2..................................7 1.3 Anschlüsse am MC4..................................8 1.4 Anschlüsse am MC6C..................................8 1.5 Bedeutung der LED-Anzeigen................................
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5.4.1 IP Address....................................33 5.4.2 Bridge......................................34 5.4.2.1 Bridge-Mode OFF................................. 35 5.4.2.2 LAN-Client-Cloning............................... 35 5.4.2.3 NAT und Single Client NAT............................38 5.4.2.3.1 Forwarding rules for NAT.............................40 5.4.2.3.2 DHCP-Server............................... 41 5.4.2.3.3 Static DHCP Server entries:..........................42 5.4.2.4 Level 2 Pseudo-Bridge Modus............................43 5.4.2.5 MWLC Mode.................................45 5.4.2.5.1 MWLC-Master..............................
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5.9 Realtime Clock Configuration................................64 5.10 Input Configuration..................................65 5.10.1 Input-Abfrage im UDP-Mode..............................66 5.11 LAN Port......................................66 5.12 Logging Configuration..................................66 5.12.1 Systemmeldungen aufzeichnen.............................. 66 5.12.1.1 Debug Log.................................. 66 5.12.1.2 Debug Information..............................67 5.12.1.3 Syslog Server................................67 5.12.1.4 Traffic Dump Configuration............................68 5.12.1.4.1 Debug-Dateien mit dem MC-Config Programm vom MC herunterladen............70 5.12.1.5 Debug Configurations..............................
1 Technische Beschreibung Der MC ist ein WLAN-Adapter zum Anschluss von Geräten mit Ethernet-, USB- oder serieller Schnittstelle an drahtlose Netzwerke nach dem 802.11 a/b/g/n Standard. Der MC verbindet über die Ethernet-Schnittstelle alle Geräte des LAN- Segments an das er angeschlossen ist mit einem über WLAN erreichbaren Netzwerk. Über die serielle Schnittstelle kann der MC Daten empfangen und senden, die von einem über das Netzwerk (WLAN oder LAN) angeschlossenen Kommunikationspartner gesendet bzw.
5) optional: Relais-Schaltkontakt + Schalteingang mit Optokoppler Der Ethernet-Anschluss ist als RJ45 Stecker ausgeführt. Der LAN-Port 1 hat eine PoE Funktion (IEEE 802.3af), sodass der MC über diesen Port mit Spannung versorgt werden kann. Die serielle Schnittstelle wird über eine 9pol. D-SUB Buchse angeschlossen. Die Belegung ist so gewählt, dass der Anschluss über ein 1 zu 1 serielles Kabel mit dem COM-Port eines PC’s verbunden werden kann.
Abbildung 1.3: WK8 Spannungsanschluss Abbildung 1.4: M8 Spannungsanschluss mit optionalen M8 Anschluss für ein Relais und digitalen Eingang M8 Spannungsanschluss Anschlüsse am MC2 Der MC2 hat auf der Frontblende die gleichen LED's incl. Resettaster wie der MC1. Die Rückseite hat folgende Steckeranordnung: Abbildung 1.5: Steckeranordnung auf der Rückseite des MC2-SL-M12 Den MC2 gibt es auch in den Varianten MC2-Sx-WK8 und MC2-Sx-M8.
Anschlüsse am MC4 Der MC4 hat auf der Frontblende die gleichen LED's incl. Resettaster wie der MC1. Die Rückseite hat folgende Steckeranordnung: Abbildung 1.6: Steckeranordnung auf der Rückseite des MC4-SL-M12 Den MC4 gibt es auch in den Varianten MC4-Sx-WK8 und MC4-Sx-M8 (ohne Relais) Anschlüsse am MC6C Der MC6C-G1 hat auf der Oberseite die gleichen LED’s wie der MC1.
Zustand Funktion keine oder nicht ausreichende Versorgungsspannung grün Versorgungsspannung angeschlossen grün / orange blinkend Normalbetrieb Dieses grün <--> orangene Blinken zeigt, dass das MC-Programm arbeitet. blau orange blinkend (ab Firmware 2.15) Zeigt an, dass der MC wegen ungenügend sicherer Einstellungen nicht als Bridge aktiv ist.
Technische Eigenschaften Spezifikationen: Ethernet 1, 2 oder 4 x LAN-Port 10/100/1000 MBit/s Auto MDI/MDIX Seriell 1 x RS232, 300-460,8 KBit/s, RTS, CTS, DSR, DTR, RI, DCD oder (optional) RS485 1 x USB 2.0 zum Anschluss von Druckern oder USB-Adaptern mit verschiedenen anderen Schnittstellen Relais 1 x Umschalter max 1A@24V, max 125VAC...
ACHTUNG: Anforderung an die Spannungsversorgung Das Modul ist ausschließlich für den Betrieb mit Sicherheitskleinspannung (SELV) nach EN/IEC 60950-1 und VDE 0805 ausgelegt. – Achten Sie auf die korrekte Spannungsversorgung. ACHTUNG: Anforderung an die Stromquelle Das vorliegende Gerät darf nur mit Spannungsversorgungen betrieben werden, die die Vorgaben der EN/IEC 60951-1 für Stromquellen begrenzter Leistung erfüllen.
Abbildung 2.2: Erstinbetriebnahme mit dem MCConfig-Programm Worauf zu achten ist: Der angeschlossene PC (Notebook) sollte auf der LAN-Schnittstelle eine feste IP-Adresse haben (kein DHCP). Diese IP sollte im MC-Config-Programm unten links in dem Statusfeld auftauchen. Wenn dort mehrere IP-Adressen aufgeführt werden, können Sie nur die relevante Schnittstelle mit „Configure“ → „Interfaces“...
Eine genauere Beschreibung zur Bedienung des MC-Config-Programms finden Sie in einem separaten Handbuch. 2.1.2 Inbetriebnahme über das MC WEB-Interface Wenn Sie das MC-Config-Programm nicht nutzen möchten oder können, kann man die MC Geräte auch mit Hilfe eines WEB-Browsers in Betrieb nehmen. Der MC hat im Default Dazu muss man die LAN-Schnittstelle es Inbetriebnahme-Rechners auf eine feste IP-Adresse einstellen.
Uptime Laufzeit Dies ist die Zeit, die seit dem letzten Einschalten bzw. dem letzten Reset des MC vergangen ist Realtime clock (UTC) Datum- und Zeitangabe Hier wird die interne Uhrzeit des Gerätes angezeigt. Beim (Universal Time Start setzt der MC die interne Uhr auf das Datum, an dem Coordinated) die Firmware kompiliert wurde mit der Uhrzeit 00:00:00.
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Connection state Verbindungsstatus Status der Verbindung zum AP. Je nach dem welche Authentifizierung eingestellt ist, können verschiedene Meldungen angezeigt werden: Idle keine Verbindung vorhanden Disconnected zuvor bestehende Verbindung wurde unterbrochen EAP Success EAP Authentifizierung abgeschlossen KeyCompleted Austausch der Schlüssel abgeschlossen Connected verbunden Authenticate...
Signal Signalpegel Der Signalwert liegt zwischen -30 bis -90 dBm Noise Rauschpegel Normalerweise sind hier Werte zwischen -90 bis -95 dBm zu erwarten. Channel Usage Kanalauslastung Die Funkkarte liefert einen Wert der die Auslastung des aktuellen Kanals in % angibt. Dieser Wert wird hier farbig angezeigt.
Info Bedeutung Anmerkung Relay mode Relais-Modus Informationen zum eingestellten Betriebsmodus des Relais- Schaltkontakts. Modus Funktion Disabled Funktion nicht aktiv TCP (UDP) Die Relais-Funktion öffnet einen TCP (UDP) – Socket und wartet auf Daten, die das Relais steuern. Internal Das Relais wird über das Eingangssignal gesteuert.
Info Bedeutung Anmerkung State Status Hier wird angezeigt, ob der serielle Port aktiviert ist Device Devicename Diese Angabe bezeichnet die Hardwareeinheit mit der die serielle Schnittstelle realisiert ist. Standard ist die Bezeichnung: /dev/ttymxc0 Wenn am USB-Port ein passender USB <--> Seriell Adapter angeschlossen ist, sind auch Angaben wie: /dev/ttyUSB0 (1,...) möglich Network Connection...
Level 2 Pseudo-Bridge Tabelle 8: Network Information Access Point Information In diesem Abschnitt wird eine Liste der vom MC registrierten Access Points (AP) angezeigt. Der Listeneintrag des aktuell verbundenen AP's ist grau hinterlegt und wird immer an erster Stelle angezeigt. Es folgen die AP's mit passender SSID die potentiell auch für eine Verbindung in Frage kommen.
Server auf einem konfigurierbaren TCP-Port (default 443) aktiviert. Für diesen Zugriff verwendet der MC ein selbsterzeugtes Serverzertifikat, das bei der ersten Verbindung im Webbrowser bestätigt werden muss. Die Meldung des Browsers zur Bestätigung ist je nach Browsertyp unterschiedlich. Firefox Opera MS Edge Die Links in den rot markierten Bereichen führen dazu, dass der Browser das Zertifikat akzeptiert und die Verbindung zum HTTPS-Webserver des MC aufbaut.
Abbildung 3.3: WLAN- und LAN-Dump-Dateien 4 Firmware- und Konfigurationsmanagement: Device Menü Unter diesem Menüpunkt gibt es die Möglichkeit eine Firmware auf den MC zu übertragen und die eingestellten Parameter als Datei zu speichern oder wieder herzustellen. Firmware Hier kann über einen einfachen Dialog eine Datei ausgewählt und mit „Upload“ zum MC übertragen werden. Abbildung 4.1: Firmware Upgrade Dialog Es ist sehr wichtig, dass in dieser Phase weder die Versorgungsspannung des MC unterbrochen noch die Resettaste betätigt wird.
Configuration Management unter diesem Menüpunkt hat man folgende Möglichkeiten: Reset configuration to Mit diesem Taster werden alle Parameter auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. defaults Daraufhin wird auf der Webseite oben rechts ein Feld mit 2 Tasten eingeblendet, mit denen der geänderte Zustand gespeichert und aktiviert werden kann („Save & apply“) oder die gemachten Veränderungen wieder auf den Ausgangszustand zurückgesetzt werden („Cancel changes“).
Network Test (ab Firmware 2.14b) Auf dieser Seite kann man Netzwerkverbindungen zu bestimmten Hosts testen. Damit lassen z.B. die Parameter für die Einrichtung der Netzwerkschnittstellen testen. Hier lässt sich auch prüfen, ob bestimmte Ports (TCP oder UDP) auf bestimmten IP-Adressen über das WLAN erreichbar sind.
5 Einstellung der Betriebsparameter: Configuration Menü Unter diesem Menüpunkt finden sich weitere Untermenüs, über die man Webseiten erreicht, auf denen alle Parameter des MC definiert werden können. Welche Untermenüpunkte vorhanden sind, ist abhängig von der jeweiligen Variante des MC. Die folgende Tabelle nennt die zur Zeit vorhandenen Untermenüs. Menüpunkt Kapitel wichtige Parameter...
5.1.3 SNMP Das Simple Network Management Protocol (SNMP) ist ein Netzwerkprotokoll zur Überwachung und Steuerung von Netzwerkgeräten von einer zentralen Station aus. Die MIB-Datei, die eine Gerätebeschreibung enthält, kann über einen Link vom MC heruntergeladen werden. Ab der Firmware 2.14p werden die SNMP Versionen V1/2/3 unterstützt Die SNMP-Funktion im MC erlaubt nur Parameter und Werte abzufragen und nicht Parameter zu verändern (read only).
API Authentication Hier kann man die Art der Authentifizierung für die API Schnittstelle es MC festlegen 1) Basic Authentification 2) Gigest Authentification (MD5) 3) Gigest Authentification (SHA 256) Webserver on Interface Hier wird festgelegt, auf welchen Schnittstellen, der MC-Webserver arbeitet. 1) All Interfaces 2) Only LAN (Zugriff nur über den LAN-Port) 5.1.5...
5.1.7 Auto Firmware Upgrade Wichtiger Hinweis: Durch Aktivieren der automatischen Firmware-Update-Funktion kontaktiert das Gerät regelmäßig einen konfigurierten Server und installiert Firmware-Updates ohne weitere Bestätigung durch den Benutzer. Bitte beachten Sie, dass jede über diesen Mechanismus installierte Firmware – unabhängig von ihrer Quelle – zu einem nicht funktionsfähigen System führen kann. Der Hersteller kann nicht für Fehlfunktionen, Ausfälle oder Schäden haftbar gemacht werden, die durch automatische Updates entstehen.
5.1.7.4 Bereitstellung der Firmwaredatei • Die Datei muss über HTTPS erreichbar sein • Die Domain muss zum Zertifikat passen • Die Domain kann von der Steuerungs-URL abweichen (z. B. CDN) • MIME-Type kann application/octet-stream sein 5.1.7.5 Sicherheitshinweise • Der Server muss ein gültiges Zertifikat besitzen, das vom Gerät akzeptiert wird (z. B. Let's Encrypt mit Zwischenzertifikat) •...
Certificate Password: Hier kann man vor dem Hochladen eines Zertifikats das dazugehörende Passwort angeben Security Die folgenden Einstellungen dienen der Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards, darunter: • ISO 27001 • NIS2 • EN 18031 • RED-DA Die grundlegenden Sicherheitseinstellungen bestimmen die allgemeine Informationssicherheit des Systems. Mit den hier beschriebenen Einstellungen kann die Verwendung sicherer Verschlüsselungsmethoden deaktiviert werden.
Parameter Gespiegelt von der Seite Security Administrator Login Admin Monitor Login Admin URL Authentication Admin Certificate In diesem Bereich können die im MC-Gerät gespeicherten Zertifikate verwaltet werden. In den Abschnitten SCEP und EST können zudem Funktionen eingerichtet werden, mit denen Zertifikate automatisch bezogen oder auch erneuert werden können.
Abbildung 5.1: Certificate Upload 5.3.2 SCEP SCEP steht für Simple Certificate Enrollment Protocol. Es handelt sich um ein Industriestandard-Protokoll, das die automatisierte Ausstellung und Verwaltung von digitalen Zertifikaten in Public-Key-Infrastrukturen (PKI) ermöglicht. SCEP wurde ursprünglich von Cisco Systems entwickelt und wird heute von verschiedenen Herstellern und PKI- Implementierungen unterstützt.
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3) Distribution von CA-Zertifikaten EST bietet Mechanismen, um CA-Zertifikate sicher an Clients zu verteilen, damit diese die Vertrauenswürdigkeit der CA validieren können. 4) TLS-Authentifizierung - EST verwendet HTTPS für den sicheren Transport und unterstützt verschiedene Authentifizierungsmechanismen: - Username/Passwort (Basic Authentication) - Client-Zertifikate (Mutual TLS) Die hier konfigurierbare EST Funktion wird in diesem Handbuch nicht näher beschrieben.
Network In diesem Abschnitt werden die IP-Adressen des MC und die Eigenschaften der Bridge-Funktion festgelegt. 5.4.1 IP Address Enable DHCP: Mit der Aktivierung dieser Option, bezieht der MC per DHCP die Netzwerkeinstellungen. In der Regel wird dies über eine bestehende WLAN-Verbindung geschehen. Wenn der Parameter „Host Name“...
IPV6 settings: Damit wird die IPV6 Funktionalität des MC-Geräts aktiviert. mDNS settings: mit diesem Verfahren können Namen von Netzwerkgeräten innerhalb eines lokalen Netzwerks in IP Adressen aufgelöst werden, ohne das ein DNS-Server vorhanden sein muss. Dazu werden alle DNS-Anfragen für die ".local"-Domain per UDP an die mDNS-Multicast- Adresse 224.0.0.251 UDP-Port 5353 gesendet.
Single Client 1 + x 1 (MC IP) alle Ports Im WLAN ist nur die IP des MC mit der WLAN-MAC- Adresse des MC registriert. Nur ein LAN-Client ist über WLAN adressierbar. Alle anderen LAN-Clients können untereinander und auch ins WLAN kommunizieren. beliebig 1 (MC IP) Ports def.
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LAN Port Delay: Wenn der MC zusammen mit dem LAN-Client eingeschaltet wird, kann es sein, das der LAN-Client schneller bereit ist als der MC. Dann könnte der LAN-Client z.B. zu einem Zeitpunkt schon DHCP Versuche starten, wo er MC noch keine Daten über WLAN weiterleiten kann.
DNS1 + 2: Wenn der MC einen DNS benötigt um z.B. die IP-Adresse des NTP - Servers aufzulösen, können hier 2 DNS angegeben werden. Bridge-IP on LAN-Port: Wenn man den MC über die LAN-Seite über eine andere IP- Adresse als die Gateway-IP erreichen möchte, kann kann man diese hier definieren.
Parameter „Webserver Port“ der verändert werden kann, wenn auch der LAN-Client einen Webserver auf Port 80 betreibt. LAN Client Cloning Vorteile des -Modus: 1. Im WLAN-Netzwerk erscheint der MC zusammen mit dem LAN-Client nur mit einer IP-Adresse LAN Client Cloning Nachteile des -Modus: 1.
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Autodetect LAN client: (Nur Single Client NAT) Wenn nur ein LAN Client angeschlossen ist, kann man sich bei der Aktivierung dieser Funktion die Definition der LAN-Client-IP-Adresse sparen. LAN Client IP: (Nur Single Client NAT) An diese hier angegebene IP werden alle Verbindungsanfragen von der WLAN-Seite weitergeleitet.
5.4.2.3.1 Forwarding rules for NAT In diesem Abschnitt werden Regeln definiert, die die Weiterleitung der Verbindungsanfragen von der WLAN Seite zu den LAN-Clients festlegt. Die Regeln sind wie folgt formatiert: <Protokoll> : <Portdefinition> : <Client IP>:Option Protokoll ist entweder TCP oder UDP Portdefinition als Weiterleitung 1) Ziel-Portnummer ändert sich nicht: - Einzelports : 1234 : oder : 123, 1234, 4545 :...
z.B. mit TCP:21:192.168.1.10:ftp SNAT: Mit dieser Option wird die Quell-IP der über WLAN ankommenden IP-Pakete durch die IP des MC-LAN-Ports ersetzt. Beispiel: TCP:12345:192.168.1.10:snat Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier: <wikipedia> 5.4.2.3.2 DHCP-Server Auf der LAN-Seite kann ein DHCP-Server aktiviert werden, der die LAN-Clients mit IP-Adressen versorgt. Die Verteilung der IP-Adressen kann mit einer Reservierungsliste anhand der MAC-Adresse des LAN-Clients oder über den Gerätenamen festgelegt werden.
5.4.2.3.3 Static DHCP Server entries: Damit LAN-Clients nach dem Einschalten des MC bzw. der ganzen Anlage immer die gleiche IP-Adresse zugewiesen bekommen, kann man in dieser Tabelle über die MAC- Adresse des LAN-Clients oder über den Gerätenamen, der in dem DHCP-Request mitgeschickt wird, bestimme IP- Adressen aus dem oben definierten IP-Bereich reservieren.
5.4.2.4 Level 2 Pseudo-Bridge Modus Beim Level 2 Pseudo Bridge Mode kommunizieren alle LAN-Clients mit Ihren eigenen IP-Adressen über das WLAN. Dazu wird allerdings bei allen LAN-Clients die MAC-Adresse der WLAN-Karte des MC benutzt. Voraussetzung für diesen Modus ist es, dass die IP-Adressen aller LAN-Clients und auch die IP des MC im gleichen Netzwerk liegen.
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Scan LAN Clients: Im Fall, dass LAN-Clients am MC passiv sind, also ohne Anfrage selbst keine Daten über Ethernet senden, kann man den MC durch Aktivierung dieser Funktion dazu bringen, das Netzwerk auf der LAN-Seite per ARP- Request regelmäßig zu scannen. Dadurch hat der MC insbesondere nach einen Neustart schnell alle angeschlossenen LAN-Clients registriert.
5.4.2.5 MWLC Mode Mit dem MWLC-Modus werden alle Einschränkungen bezüglich der Erreichbarkeit, IP-Adressvergabe und der Transparenz insbesondere in Anwendungsfällen mit mehreren LAN-Clients am MC aufgehoben. Dies wird dadurch erreicht, dass der MC in diesem Modus alle am LAN-Port eintreffenden Datenpakete über eine IP/UDP Verbindung (Tunnel) zu einem weiteren MC auf der stationären Netzwerkseite schickt.
5.4.2.5.1 MWLC-Master Der MWLC Master arbeitet mit abgeschalteter WLAN- Schnittstelle. High Priority: Damit werden die Daten von und zu den MWLC-Slaves mit einer höheren Priorität verarbeitet als andere Daten. 5.4.2.5.2 MWLC-Slave Weil das Master-Modul eine zentrale Rolle spielt und somit bei einem Ausfall dieses MC Geräts alle MWLC-Slaves betroffen wären, gibt es die Möglichkeit, einen zweiten Master zu definieren, mit dem sich der MWLC-Slave beim Ausfall des ersten Masters verbindet.
5.4.3 Bridge not active Mode Wenn die Bridge Funktion des MC-Geräts abgeschaltet wird, kann man sowohl von der WLAN- als auch über LAN- Schnittstelle auf das MC-Gerät zugreifen, ohne dass zwischen LAN und WLAN Daten ausgetauscht werden. Dieser Modus könnte z.B. dann sinnvoll sein, wenn das MC-Gerät nur als Ethernet zu Seriell Adapter genutzt werden soll. In diesem Modus können 2 verschiedene Zugänge (LAN + WLAN) zum MC-Gerät konfiguriert werden.
5.4.4 MQTT Client Mit dieser Funktion ist es möglich, die MC-internen Schnittstellen (Relay, AUX-IN, Seriell) über das MQTT-Protokoll anzusteuern. Zudem kann man auf dieser Seite auch Einstellungen machen, die es möglich machen, MC Statusmeldungen per MQTT zu verschicken. Manche der folgenden Parameter können mit Variablen versehen werden. Diese Variablen sind aktuell definiert.
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Path 1… x Wenn „Status Topic Type = API/Status Parts“ eingestellt ist, werden hier Teile des API/Status definiert, die gesendet werden sollen Beispiele: $.Device → sendet alle Elemente der Abfrage API/Status/Device: "Device": { "Uptime": "0 Week(s) 0 Day(s) 01:28:54", "UptimeSec": 5334, "SerNum": 300003, "DeviceName": "MC-Dev", "UtcTime": "06.03.2023 16:45:54",...
Wireless Unter „Wireless“ werden alle Einstellungen vorgenommen, die definieren, wie sich die WLAN-Schnittstelle des MC-Geräts mit der WLAN-Infrastruktur am Einsatzort verbinden soll. Es gibt 4 Untermenüs mit folgenden Parametergruppen: Untermenü Kapitel Funktion Main Parameter 5.5.1 Festlegung der physikalischen Parameter: Frequenzband, Sendeleistung, Ländereinstellung, Antennenkonfiguration SSID Profile 1 5.5.2 Hier wird der WLAN Netzwerkname festgelegt, mit dem sich der MC...
5.5.1 Main Parameter 5.5.1.1 Wireless Mode zum Aufbau einer WLAN-Verbindung mit Access Points wird hier immer „Infrastructure“ eingestellt. 5.5.1.2 SSID-Profiles Anzahl der verschiedenen WLAN-Netzwerke die konfigurierbar sein sollen. 5.5.1.3 Phy Mode Hier wird festgelegt, in welchem Frequenzband (2.4 oder 5 GHz) die Access Points arbeiten, mit denen sich der MC verbinden soll.
5.5.1.12 Wireless Status Information Service Mit dieser Option kann man den MC veranlassen, den Zustand der WLAN- Verbindung an alle oder an einen bestimmten angeschlossenen LAN-Client zu schicken. Interval Gibt den Zeitabstand in Sekunden an, in dem die Information gesendet wird. Destination-IP Dies ist die Zieladresse für die Statusinformation.
Parameter Wert Funktion DHCP Renew Diese Einstellung legt fest, wie der MC bei einem Wechsel zu diesem Profil in Rebind Bezug auf den ggf. aktiven DHCP-Client verhält. Mit Renew bzw. Rebind wird Restart davon ausgegangen, dass für beide Profile der gleiche DHCP-Server zuständig ist und die schon zugeteilte IP weiterhin benutzt werden kann.
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bei WEP hier wird der WEP-Schlüssel als 10 bzw. 26 stelliger Hexwert angegeben. Ein Beispiel: Wenn der WEP-Schlüssel aus den Zeichen „ABCDE“ besteht, lautet die richtige Eingabe „4142434445“. bei WPA Hier wird die „Passphrase“ angegeben. Diese Zeichenfolge muss mindestens 8 - und kann maximal 63 Zeichen lang sein. Es gibt Anwendungen, bei denen der Key als 32Byte langer Hexwert angegeben werden muss.
5.5.2.5 Enable EAP Hier wird die Authentifizierung über 802.1x aktiviert. Der Parameter „Key“ unter „Security Parameters“ wird damit deaktiviert. EAP-Type Es gibt verschiedene EAP-Methoden, die hier ausgewählt werden können. Abhängig von der EAP-Methode muss noch ein Passwort angegeben und ggf. müssen auch Zertifikate installiert werden. User- Pass Server-Cert.
5.5.3.1 Roaming Parameter Das Roamingverhalten des MC wird durch folgende Parameter bestimmt: • Das eingestellte Frequenzband (2.4 und (oder) 5 GHz) • Einen SNR-Schwellwert der bestimmt ob der MC mit kurzen oder langen Zeitabständen nach anderen AP's sucht. • Angabe eines (langen) Intervalls mit dem der MC die vorgegebenen Kanäle scannt, wenn der SNR Wert höher als der angegebene Schwellwert liegt.
5.5.3.1.6 802.11r(FT) Mode Damit ein Client mithilfe der FT-Protokolle von seinem aktuellen AP zu einem Ziel-AP wechseln kann, erfolgt der Nachrichtenaustausch anhand einer der beiden folgenden Methoden: • Over-the-Air – Der Client kommuniziert direkt mit dem Ziel-AP unter Verwendung der IEEE 802.11- Authentifizierung mit dem FT-Authentifizierungsalgorithmus.
Parameter Wert Default Funktion Ping IP 192.168.170.1 IP-Adresse, an die Pings geschickt werden. Ping interval 1 - 3600 10 Intervall in Sekunden mit dem die Pings gesendet werden Short interval 0,5 sec 0,5sec Intervall nach einem AP Wechsel 1,0 sec 1,5 sec Wireless false...
Reconnect Reconnect startet die Netzwerksuche und Assoziation neu. Reconfigure Reconfigure sorgt dafür, dass der wpa_supplicant seine Konfigurationsdatei neu einliest. 5.5.3.6 Preferred / avoided access points An dieser Stelle können Access Points definiert werden, die bei Roaming-Vorgängen des MC-Geräts entweder präferiert („Prefer from List“) oder vermieden („Avoid from List“) werden sollen.
Port active Aktivierung des seriellen Ports Device Port-Adresse /dev/ttymxc0 Baud rate and format Einstellung der Baudrate, Datenbits, Stopbits und der 9600,8,n,1 Paritybehandlung Network configuration Hier wird eingestellt, in welchem Modus die serielle TCP-Server, 8888 Schnittstelle über das Netzwerk angesteuert werden kann.
5.6.2.4 Printerserver-Mode: Im Printerserver-Mode startet der MC einen TCP/IP-Socket im Server-Modus, der auf dem Port 9100 auf Verbindungen wartet. Dieser Modus ist dafür gedacht, Drucker mit serieller Schnittstelle anzubinden. COMSERVER-Mode: In diesem Modus kann der MC virtuelle COM-Ports unter Windows® bereitstellen. Auf dem PC wird dazu ein Software- Produkt der Firma Wiesemann &...
"Str": "abcd1234", "B64": "YWJjZDEyMzQ=", "Hex": "6162636431323334" "TS": { "Abs": 2377149, "Rel": 7005 "Data": { "Length": 3, "Str": "123", "B64": "MTIz", "Hex": "313233" "TS": { "Abs": 627347, "Rel": 325900 5.6.3 „Keep alive“-Parameter Eine TCP/IP-Verbindung bleibt, nachdem Sie einmal aufgebaut wurde, so lange bestehen, bis einer der Kommunikationspartner die Verbindung schließt.
’D’ -> DTR aktiv setzen ‚d’ = DTR inaktiv setzen ’R’ -> RTS aktiv setzen ‚r’ = RTS inaktiv setzen 6) RS422 + RS485: Dieses sind spezielle Modi, die gesetzt werden müssen, wenn die serielle Schnittstelle mit einem RS422 / RS485 Schnittstellen-IC bestückt ist. Bei RS485 wird die RTS-Leitung genutzt um die Umschaltung zwischen Senden und Empfangen vorzunehmen.
MQTT Ctrl Path: Für den Fall, dass die Daten im JSON Format empfangen werden, kann man hier das Kennwort für das Relais-Kommando nennen. z.B. ein JSON-String mit den Daten: { „Command“ = „ON“ } Wenn man Command hier einträgt, sucht der MC im String nach „Command“...
Unter „Realtime Clock“ kann ein Zeitserver konfiguriert werden, der aktuelle Datum- und Zeitangaben über das Netzwerk (WLAN oder LAN) per NTP einholt. Die Einstellung eines Zeitservers ist zwingend notwendig, wenn die SCEP Funktionalität genutzt wird. Allerdings hat es auch große Vorteile, wenn Systemmeldungen des MC's mit einem richtigen Zeitstempel versehen werden können.
Sample Rate Bei aktivierter Option „Report“ werden die jeweiligen Zeichenstrings gesendet, wenn das Eingangssignal wechselt. Mit „Sample Rate“ kann ein Zeitabstand angegeben werden, mit dem der aktuelle Zustand auch ohne Signalwechsel regelmäßig gesendet wird. Report Mit dieser Option wird ein Wechsel des Eingangssignals an die aktuell aktive Gegenstation übertragen.
Internal FLASH interner FLASH Nach einem „Power Down“ oder einem Reset Speicher werden die folgenden Meldungen an das Ende einer evt. schon vorhandenen Debugdatei geschrieben. Die maximale Größe der Datei beträgt 16 MByte. Wenn die 16MByte erreicht sind, wird die aktuelle Datei komprimiert und abgespeichert.
Abbildung 5.9: Debug Log Parameter 5.11.1.4 Traffic Dump Configuration Mit der Funktion „Traffic Dump Configuration“ kann der Datenverkehr auf der LAN- und (oder) der WLAN-Schnittstelle aufgezeichnet werden. Die dabei erzeugten Dateien können mit bekannten Programmen wie z.B. Wireshark analysiert werden. Abbildung 5.10: Traffic Dump Configuration MC Handbuch Version 2.15.1...
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Parameter Funktion Dump Wireless Hiermit wird die Aufzeichnung der Datenpakete auf der WLAN-Seite aktiviert Monitor Dump Destination Einstellung des Steicherplatzes für die WLAN - Aufzeichnungen 1) Internal Flash Interner Flashspeicher (ca. 400MByte) 2) USB Externer USB-Speicher (je nach Kapazität es Speicher-Sticks) Filter Um über einen möglichst langen Zeitraum die WLAN-Daten aufzuzeichnen, kann man hier einen Filter aktivieren, der nur die von der "eigenen"...
Abbildung 5.11: Wireless und Ethernet Dump Dateien Als zusätzliche Information wird angegeben, wie viele Bytes und Datenpakete im aktuellen Dump gespeichert sind. Dazu gibt es noch eine Information über die Anzahl der Datenpakete die verworfen wurden (Drop Count). Die Dateinamen können angeklickt und damit heruntergeladen werden. Diese Art des Mitschneidens des Datenverkehrs auf den Schnittstellen beansprucht insbesondere den FLASH-Speicher ganz erheblich und sollte nur zur Fehlerdiagnose aktiviert werden.
Abbildung 5.13: Dateiauswahl zum Herunterladen oder zum Löschen In dieser Auswahl wird immer die Datei „SystemLog.log“ aufgeführt, die viele Informationen zum aktuellen Status des MC's mit den letzten Systemmeldungen und den aktuellen Configdaten beinhaltet. Diese Datei ist immer wichtig wenn es um die Analyse von Fehlersituationen geht. Die Datei „CompleteDebugLog.txt“...
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Level Funktion ERROR Auftreten eines Fehlers, der eine gewünschte Funktion verhindert. WARN Auftreten einer Bedingung, die eine gewünschte Funktion verzögert INFO Meldung, die ein auftretendes Ereignis dokumentiert TRACE Meldung, die den Ablauf einer Funktion dokumentiert Für folgende Programmteile können individuell Debug-Level eingestellt werden: Modul Funktion Wireless...
Abbildung 5.14: Debug Configurations 6 Systemmeldungen: Statistics Menü Unter diesem Menüpunkt findet man Möglichkeiten, die Aktivität des MC bezüglich der LAN + WLAN Schnittstelle zu bewerten und gespeicherte Systemmeldungen dazustellen und zu speichern. Statistics - System Log Unter diesem Menüpunkt werden die Systemmeldungen dargestellt, die im MC gespeichert sind. Welche Meldungen gespeichert werden hängt von den Einstellungen unter „Configuration->Logging“...
Statistics - Network Dieses Untermenü zeigt Statistiken der Netzwerkschnittstellen. Unter „Network Interface eth0“ werden statistische Angaben für die LAN-Schnittstelle des MC gemacht. Das gleiche für die WLAN-Schnittstelle findet man unter „Network Interface wlan0“ „Network State Information“ zeigt welche Ports auf dem MC geöffnet sind und welche Verbindungen aktuell bestehen. Abbildung 6.2: Beispiel einer Statistics Network Ausgabe MC Handbuch Version 2.15.1...
7 Konfiguration der MC-Geräte mit einem USB-Speicherstick Ab Firmware 2.12a gibt es 2 Möglichkeiten einen USB-Stick zur Konfiguration des MC zu benutzen: 1. Übertragung einer Konfigurationsdatei vom USB-Stick auf das MC Gerät bei einem „Default-Reset“, der mit dem Resettaster initiiert wird. 2.
abgelegt wird. Somit wird ein anderes MC-Gerät, dass mit diesem Config-Stick gestartet wird, die gleiche Funktion wie das MC-Gerät haben, von dem der Config-Stick abgezogen wurde. Wird der USB-Stick entfernt, macht der MC sehr bald darauf einen Reset. Der folgende Bootvorgang wird gestoppt, bis ein Config-USB-Speicherstick erkannt wird.
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CertInfo (wenn vorhanden) Gültigkeitszeitraum, Zertifikats-Info,.. Infos zu den geladenen Zertifikaten Wireless WLAN-Schnittstelle Accesspoints-Liste, Status der WLAN-Verbindung, Infos zu den WLAN- Funkkanälen Input AUX-IN digitaler Status, Mode ... Eingang Relay Relais Schnittstelle Status (ON-OFF), Mode Serial Serielle Schnittstelle Mode, Format, Status, RX-Tx-Statistik MQTT MQTT-Clients Wenn aktiviert...
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übertragen wird, schaltet der MC die WLAN-Schnittstelle aus. Eine Datei mit dem Inhalt: Wireless] Enabled=true schaltet die WLAN-Schnittstelle wieder ein. Weitere Informationen über das curl Tool finden Sie unter: https://curl.haxx.se/ MC Handbuch Version 2.15.1 78 / 79...
CHARGES TO SEND THE DATA CARRIER TO YOU. THE AMOUNT CAN BE VARIED ACCORDING TO YOUR LOCATION AND MODAS OSS SUPPORT TEAM WILL NOTIFY THE EXACT COST WHEN RECEIVING THE REQUEST. THIS OFFER IS VALID FOR THREE YEARS FROM THE MOMENT WE DISTRIBUTED THE PRODUCT AND VALID FOR AS LONG AS WE OFFER SPARE PARTS OR CUSTOMER SUPPORT FOR THAT PRODUCT MODEL.