Einleitung Einleitung ..................7 Sicherheit ..................9 Verpflichtung und Haftung ................... 9 2.1.1 Verpflichtung des Betreibers ..............9 2.1.2 Verpflichtung des Bedieners ..............9 Gefahren im Umgang mit dem MDS ................. 9 Bestimmungsgemäße Verwendung ............... 10 Technische Hinweise ....................11 Warnhinweise ........................
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Lieferung ..........................42 6.1.1 Auspacken ....................42 6.1.2 Lieferumfang ....................42 Erstmontage des Ventils ....................43 Installation des Mikrodosiersystems ............... 47 6.3.1 Installation der Steuereinheit ..............47 6.3.2 Installation des Ventils an einer übergeordneten Maschine ..47 6.3.3 Verkabelung des Mikrodosiersystems ..........48 6.3.3.1 Das Aktorkabel ...............
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Einleitung 8.2.3 Remote Adjust ..................117 8.2.3.1 Was ist der Remote Adjust? ..........117 8.2.3.2 Was sind die Vorteile des Remote Adjusts? ....117 8.2.3.3 Durchführung des Remote Adjusts ......117 AUX-Buchse ........................119 Reinigung ..................120 Allgemeine Hinweise ....................120 Temperaturbeständigkeit von Dichtungsmaterialien ........
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14.4 Verbindungsdiagramm SPS-Schnittstelle ............166 14.5 Übersicht über das Menü der Steuereinheit ............. 167 14.6 Übersicht über die Funktionen der Befehle ............168 14.7 Erklärung über Dekontamination ................171 Abbildungsverzeichnis ..............172 Tabellenverzeichnis ..............174 Index ....................176 VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
Einleitung Einleitung Mit einem Mikrodosiersystem der Baureihe MDS von VERMES Microdispensing haben Sie ein sehr hochwertiges Qualitätsprodukt erworben. Die langjährige Erfahrung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Umgang mit elektronischen Antrieben und Steuerungen auf Piezobasis garantiert Ihnen höchste Funktionalität und Zuverlässigkeit.
Einleitung Welche Ventile können an eine MDC 3200 + angeschlossen werden? Als Basis eines jeden Mikrodosiersystems der MDS 3200 + -Series dient die Steuereinheit MDC 3200 + , die mit einem Ventil der Series MDV 3200A kombiniert wird. Ventil Best.-Nr. Ventil Best.-Nr.
Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien Betrieb des Mikrodosiersystems. VERMES Microdispensing haftet nicht für Sach- und Personenschäden, die infolge der Nutzung abweichend vom bestimmungsgemäßen Gebrauch oder der Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen oder Warnungen in dieser Dokumentation verursacht werden. Ergänzend zu dieser Bedienungsanleitung müssen die allgemein gültigen, sowie die örtlichen Regelungen...
(bis 2000000 mPas), ungefüllten, gefüllten sowie abrasiv gefüllten Medien in Laboren und Produktionsumgebungen konzipiert. Alle nicht durch eine ausdrückliche und schriftliche Genehmigung von VERMES Microdispensing erfolgten Verstöße gegen diese Bedienungsanleitung führen zum Verlust der Gewährleistung. Hierzu zählen: •...
Verschmutzungsgrad 2. • Verwenden Sie nur Netzanschlusskabel, die über einen Schutzleiter verfügen. Bei Verwendung von Kabeln, die nicht von VERMES Microdispensing geliefert wurden, wird nur eine Gewährleistung für das Mikrodosiersystem ab der Schnittstelle gegeben. • Die verwendeten Steckdosen müssen den gängigen Sicherheitsvorschriften genügen.
Sicherheit • Schalten Sie die Steuereinheit bei längeren Stillstandzeiten aus. • Schalten Sie immer die Steuereinheit aus, bevor die Stromzufuhr unterbrochen wird. • Schalten Sie das Gerät nicht in schneller Folge an und aus. Das verringert die Lebensdauer des Netzteiles. •...
Sicherheit 2.7 Schutzausrüstung und Schutzkleidung Tragen Sie beim Dosieren aggressiver, reaktiver oder toxischer Fluide sowie beim Dosieren mit hohem Versorgungsdruck angemessene Schutzkleidung. Schutzkleidung Sicherheitszeichen Schutzbrille Atemschutz Chemikalienfeste Handschuhe und Overall Tragen Sie bei längerem Aufenthalt im Betriebsfeld des Mikrodosiersystems zusätzlich einen Gehörschutz, um Schäden am Trommelfell zu vermeiden Tab.
Benutzerhinweise Benutzerhinweise Das Kapitel „Benutzerhinweise“ liefert Informationen zum richtigen Umgang mit dieser Bedienungsanleitung und ihren Aufbau. Die in dieser Anleitung verwendeten Bilder und Abbildungen können leicht vom tatsächlichen Produkt abweichen. 3.1 Anwendung dieser Anleitung Die hier vorliegende Bedienungsanleitung • beschreibt die Bedienung und die Wartung des Systems, •...
N11 bis N22). Dies funktioniert, indem unter hohem Druck ein Fett durch den Düsenkanal gepresst wird. Zusätzliche Informationen enthält die Kurzanleitung „Düseneinsatzreinigungswerkzeug MDT 316“, die Sie auf der Homepage von VERMES herunterladen können (www.vermes.com). Sie benötigen ein Passwort, das Sie vom Vertrieb bekommen können (sales@vermes.com).
Düseneinsatz mit Druckluft reinigen, ohne dass die Gefahr besteht, ihn versehentlich wegzublasen. Zusätzliche Informationen enthält die Kurzanleitung „Düseneinsatzreinigungshalter MDT 324“, die Sie auf der Homepage von VERMES herunterladen können (www.vermes.com). Sie benötigen ein Passwort, das Sie vom Vertrieb bekommen können (sales@vermes.com).
Werkzeugkasten erhältlich (MDTS 3 - Drehmomentschrauber Set BA, Best.-Nr. 1014954). Zusätzliche Informationen enthält die Kurzanleitung „Drehmomentschrauber VM MDT 306“, die Sie auf der Homepage von VERMES herunterladen können (www.vermes.com). Sie benötigen ein Passwort, das Sie vom Vertrieb bekommen können (sales@vermes.com).
Steuereinheit MDC Steuereinheit MDC In diesem Kapitel machen wir Sie mit der Steuereinheit bekannt. Sie erhalten einen Überblick über den Aufbau, die Funktionen sowie eine Beschreibung der Module und der Bedienelemente. 4.1 Technische Daten Wert Gehäuseabmessungen 128 mm H x 102 mm B x 173 mm T (ohne Kabel) (siehe auch Maßzeichnung, Seite 164) 3 HE x 20 TE Gewicht...
Daten anzeigen (siehe Seite 25). Service-Kontrollleuchte (maint.) Sie beginnt rot zu leuchten, wenn 100 % des Service Intervalls erreicht sind. Es ist empfohlen, das Ventil für Wartungszwecke zu VERMES Microdispensing zu senden. Adjust-Kontrollleuchten: Die Adjust-Kontrollleuchten informieren Sie während des Adjusts über den Adjust-Status des Ventils.
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Steuereinheit MDC Ist der Adjust-Wert zu hoch, leuchtet die rote LED. Sie müssen den Wert verringern (siehe Abschnitt 6.5 "Der Adjust-Vorgang", Seite 53). Außerdem leuchtet die rote Adjust-LED, wenn die MDC einen Fehler feststellt. Heizungs-Kontrollleuchte: Diese rot leuchtende LED dient der Anzeige des Heizungsstatus. Heizprozess aktiv –...
Steuereinheit MDC Heizungs-Buchse: Zum Anschließen des Heizungskabels. SPS-Schnittstelle (15-pol.): Dient der Anbindung an unterschiedlichste Ein- und/oder Ausgänge. Das Protokoll zur Pin-Belegung finden Sie auf Seite 112. RS-232C-Schnittstelle (9-pol.): Ermöglicht die Fernsteuerung aller Dosierparameter von einem PC aus. Das Protokoll zur Pin-Belegung finden Sie auf Seite 75. Netzstecker: Dient dem Anschluss der Steuereinheit an die Stromversorgung.
Steuereinheit MDC 4.4 Funktionstasten Funktionstaste Bedeutung Manuelle Triggertaste Durch Drücken dieser Taste lösen Sie den Dosiervorgang entsprechend der aktuellen Einstellungen aus. Das Dosieren kann durch ein SPS-Signal „Trigger Abbruch“ beendet werden. Durch Drücken der [save]-Taste gelangt man in das Speicher-Menü. Hier können die aktuellen Einstellungen abgespeichert werden.
Steuereinheit MDC Funktionstaste Bedeutung [↓]-Taste Durch Drücken dieser Taste gelangen Sie eine Menüebene tiefer. oder Durch Drücken dieser Taste verringern Sie einen numerischen Wert. [←]-Taste Durch Drücken dieser Taste gelangen Sie einen Menüpunkt zurück. oder Durch Drücken dieser Taste wird der Cursor um eine Position nach links verschoben.
Steuereinheit MDC 4.5 Menüstruktur Das Hauptmenü der Steuereinheit MDC 3200 + setzt sich aus den 5 Untermenüpunkten „Pulse Parameter“, „Heater“, „Status“, „Scenario“ und „Service-Option“ zusammen. Mit der Taste [enter] können Sie auf die Ebene der Untermenüs gelangen und dort dann mit [→] bzw. [←] den gewünschten Punkt erreichen.
Steuereinheit MDC 4.5.1 Hauptmenü Im Hauptmenü beginnen Sie immer, wenn Sie die Steuereinheit starten. Das Display zeigt „Ready“ an (Position 1, siehe Abb. 5, Seite 29). Mit [enter] oder [↓] erreichen Sie die Untermenüs. Die Informationen erreichen Sie mit [→] bzw. [←]. Mit [↑] finden Sie Informationen zur Frequenz und Dosierzeit (DT = Dispensing Time) der eingestellten Scenarios oder Setups (abhängig davon, ob Scenario „AN“...
Steuereinheit MDC Abb. 5: Displayanzeige Hauptmenü In der unteren Zeile finden Sie eine Wartungsanzeige (Position 4, „Maint.“). Der Balken (Position 5) rechts hat acht Felder, wenn alle voll sind, ist eine Wartung empfohlen. Wenn vier voll sind, ist die Hälfte der möglichen Schusszahl erreicht etc. Bitte beachten Sie, dass dieser Balken nur beim Neustart der MDC aktualisiert wird! Unter „Tappet“...
Steuereinheit MDC Genauere Informationen zur Montage einer Düsenheizung finden Sie in den Kurzanleitungen „Heizung MDH-230tf/th – Montage und Adjust“ bzw. „Heizung MDH-230te“. VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Oberfläche! Die Düsenheizung kann auf bis zu 180 °C heizen. • Fassen Sie diesen Bereich während des Betriebs nicht an. •...
Steuereinheit MDC Abb. 7: Untermenü „Heater“ HINWEIS Heizung über serielle Befehle steuern Die Heizung kann auch über die serielle Schnittstelle gesteuert werden. Die relevanten Befehle finden Sie in Abschnitt 8.1.2, Seite 76. HINWEIS „Temp:?“ ohne Heizung Wenn Heater auf „OFF“ steht, antwortet die MDC mit „No Heater“ auf den seriellen Befehl „TEMP:?“.
Steuereinheit MDC Im Untermenü „Scenario“ legen Sie fest, ob Sie mit Scenarios arbeiten möchten (siehe Abschnitt 7.9.1 "Grundlagen zu Scenarios", Seite 66). Außerdem können Sie hier Werte für vordefinierte Scenarios eingeben. Dabei gibt es für jedes einzelne der vier möglichen Scenarios ein eigenes Untermenü, in dem Sie die Parameter definieren können.
Steuereinheit MDC Abb. 10: Untermenü „Scenario-Def. 1“ HINWEIS PLCStop schnell finden Wenn Sie nur die Einstellung des PLCStop umstellen wollen, ohne etwas an einem Scenario zu ändern, navigieren Sie am schnellsten mit einmal [←] im Scenario, denn auch dieses Untermenü ist „wrap-around“.
Steuereinheit MDC 4.5.6 Untermenü „Service-Option“ elle In diesem Untermenü gibt es zwei mögliche Unterpunkte. Unter „Service Code können Sie einen Service-Code eingeben. Wenn Sie 33 eingeben, können Sie ein Adjust-Offset aktivieren oder ändern (siehe Abschnitt 7.12 "Adjust-Offset", Seite 71). Wenn Sie 1000 eingeben, öffnet sich ein weiteres Untermenü.
Steuereinheit MDC 4.6 Interner Speicher der Steuereinheit Die Steuereinheit besitzt verschiedene Speicher zum Speichern von Parameter‐Setups. Der erste Speicherplatz ist der RAM (Random Access Memory). In ihm werden die aktuellen Dosierparameter gespeichert. Diese Werte gehen jedoch verloren, wenn die Steuereinheit ausgeschaltet bzw.
Anschlüsse für das Aktor- und Sensorkabel, welche mit der Steuereinheit verbunden werden. Das Elektronikmodul ist mit dem Aktorsystem verbunden, dem Herzstück der VERMES Microdispensing Ventile. Es enthält den Sensor, den Piezo und die Mechanik für den Stößelantrieb. Das Aktorgehäuse und die Mechanik sind gegen Verschmutzung gekapselt ausgeführt.
Kartusche, Tank …) zur Düseneinheit. Eine Anleitung zum Zusammenbau einer Fluidik finden Sie in Abschnitt 9.4.5, Seite 133. Der Medienbehälter (7) liefert das Dosiermedium und ist mit der Fluidik verbunden. VERMES Microdispensing hat unterschiedlichste Medienversorgungen im Angebot. Eine Auflistung finden Sie auf Seite 157. Für kleinere Mengen handelt es sich um Kartuschen. Für größere Dosiermengen gibt es Schlauchanbindungen zur Anbindung eines Drucktanks.
Mikrodosierventil 5.2 Explosionszeichnung Ventileinheit Hier ist die Explosionszeichnung eines Mikrodosierventils MDV 3200A abgebildet. Andere Ventile sind vom Prinzip her sehr ähnlich aufgebaut. ACHTUNG Stößeldichtung LX Wenn Sie als Stößeldichtung eine Stößeldichtung LX verwenden, dürfen Sie das Stößelzentrierstück nicht verwenden. Abb. 14: Explosionszeichnung Ventileinheit 1 Kabelanschluss –...
Mikrodosierventil 5.3 Technische Daten Größe Wert Bis hinunter zu 1 nl pro Zyklus (bei hoher Dosiermengenbereich Viskosität) Abhängig von der Versorgungseinheit Anschlussdruckbereich (z. B. ob Kartusche oder Drucktank) nieder- bis hochviskose Medien bis 2.000.000 mPas Dynamische Viskosität der Dosiermedien ca. 120 µs Ansprechverhalten (SPS-Schnittstelle) >...
Mikrodosierventil 5.4 Ventiltypen Die zur MDC 3200 + kompatiblen Ventile gehören zu den folgenden Series. • MDV 3200A (für nieder- bis hochviskose Medien; Bottom-Adjust) • MDV 3200F (für nieder- bis hochviskose Medien; Bottom-Adjust mit MNL-Schraube; nicht in dieser Anleitung behandelt) •...
Sie die Düseneinheit zum Stößel. Dadurch erhalten Sie immer ein reproduzierbares Dosierergebnis. Modularität Alle Mikrodosierventile der Firma VERMES Microdispensing sind modular aufgebaut. Einzeln wechselbare Düseneinheiten und Fluidiken ermöglichen einen schnellen Umbau, umfangreiches Zubehör eine problemlose Umrüstung des Systems. Ändern sich Nutzungsbedingungen, können die Systeme mit einfachen Handgriffen flexibel umgebaut werden.
Wenn ja: Reklamieren Sie die beschädigte Ware sofort beim Anlieferer. Lassen Sie sich die Reklamation schriftlich bestätigen und setzen Sie sich bitte umgehend mit VERMES Microdispensing oder der für Sie zuständigen Vertretung der Fa. VERMES Microdispensing in Verbindung. Ist kein Transportschaden erkennbar: –...
Düsenheizung Stößelwechselwerkzeug MDT 310 Für Informationen zu speziellen Anforderungen kontaktieren Sie bitte den Technischen Support von VERMES Microdispensing (siehe Seite 7). 6.2 Erstmontage des Ventils Dieses Kapitel beschreibt den Zusammenbau des Mikrodosierventils für die erste Dosieranwendung. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass alle Schraubverbindungen fest sind (siehe auch Abschnitt 3.3.10, Seite 19).
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Erstinbetriebnahme Schritt 2 (Stößeldichtung) Stellen Sie das MDT 301 aufrecht hin. Schieben Sie die Stößeldichtung mit der breiten Seite nach unten auf den Pin des MDT 301. Halten Sie die Fluidik mit der Bohrung über die Stößeldichtung. Drücken Sie die Fluidik gerade nach unten. Ein leises Klick-Geräusch zeigt Ihnen, dass die Stößeldichtung fest in der Fluidik sitzt.
Erstinbetriebnahme Schritt 7 (Düseneinsatz) Stellen Sie das MDT 303 – Düseneinsatzwechselwerkzeug aufrecht hin. Drücken Sie die Stößelführung fest auf das MDT 303. Stellen Sie sicher, dass die drei Pins des MDT 303 genau in den drei Bohrungen der Stößelführung sitzen. Heben Sie den Düseneinsatz mit dem Sealmounter von MDT 301 –...
Erstinbetriebnahme Bei Ventilen des Typs MDV 3200A-CP wird ein anderer Kartuschenhalter benutzt, der mit Magneten funktioniert (Kartuschenhalter F, siehe Abbildung unten). Sie schieben ihn von oben auf die Seite des Ventils, mit dem Magneten zum Ventil hin. Abb. 16: Kartuschenhalter F HINWEIS Durchführen des Adjusts nach Erstmontage Nach der Erstmontage des Ventils müssen Sie einen Adjust durchführen.
Die Steuereinheit ist als 19 Zoll-Einschub konzipiert. Befestigen Sie das Einschubgehäuse mit den vier frontseitigen Flachschrauben in einem 19 Zoll-Rack. Wählen Sie einen ausreichend belüfteten sowie vorder- und rückseitig gut zugänglichen Standort. VERMES Microdispensing empfiehlt die Verwendung eines Gehäuses, das die Anforderungen an Brandschutzhüllen nach EN 61010-1 einhält.
Erstinbetriebnahme Abb. 17: Abstand der Bohrungen am Ventil 45 mm ACHTUNG Rost! Um Rostbildung zu vermeiden, verwenden Sie für alle mit dem Ventil in Kontakt stehenden Teile (z. B. Schrauben, Befestigungsplatte etc.) rostfreien Edelstahl, NE-Metalle oder verzinkten Stahl. 6.3.3 Verkabelung des Mikrodosiersystems Der Anschluss des Ventils an die Steuereinheit erfolgt über den roten 4-poligen Aktor- und den gelben 5-poligen Sensorstecker.
Erstinbetriebnahme Abb. 18: Aktorkabel anschließen – Schritt 1 – Schritt 1: Stecken Sie das Aktorkabel in die Anschlussbuchse auf der Rückseite der Steuereinheit und schrauben Sie es fest. Abb. 19: Aktorkabel anschließen – Schritt 2 – Schritt 2: Stecken Sie das Ende mit dem LEMO-Stecker (geriffelte Außenhülle) in die 4-polige Buchse, die sich beim Ventil am Ende des (bei manchen Ventilvarianten eingeschleiften) rot markierten Kabelanschlusses befindet.
Erstinbetriebnahme 6.3.3.2 Das Sensorkabel Das mit einer gelben Knickschutztülle ummantelte Sensorkabel überträgt die Sensordaten des im Ventil integrierten Sensors an die Steuereinheit. Abb. 21: Sensorkabel anschließen – Schritt 1 – Schritt 1: Stecken Sie das Sensorkabel in die Anschlussbuchse auf der Rückseite der Steuereinheit und schrauben Sie es fest.
Erstinbetriebnahme Abb. 23: Steckverbindung Sensorkabel - Griff 6.3.3.3 Das Netzkabel Das Netzkabel versorgt die Steuereinheit mit elektrischer Energie. ACHTUNG Netzspannung prüfen Prüfen Sie, ob die auf dem Typenschild (seitlich an der Steuereinheit) angegebene Netz- spannung mit der örtlichen Netzspannung übereinstimmt. Das System darf nur mit einer Netzspannung von 110 V/230 V (AC) betrieben werden.
Erstinbetriebnahme 6.4 Ventil mit Luftkühlung Wenn Sie ein Ventil mit Druckluftkühlung haben (zum Beispiel ein MDV 3200A-HS oder ein MDV 3200A-HS-UF), müssen Sie nach dem Anschließen der Kabel die Luftschläuche am Ventil befestigen. Je nach Modell verwenden Sie 3 mm und/oder 6 mm Versorgungsschläuche. Abb.
Erstinbetriebnahme 6.5 Der Adjust-Vorgang Dieses Kapitel beschreibt den Adjust. Den Adjust müssen Sie bei allen Anwendungen durchführen. Ein sorgfältig durchgeführter Adjust ist die Grundlage für saubere Dosierergebnisse. Die Beschreibung geht davon aus, dass Sie den Adjust direkt über die Steuereinheit kontrollieren. Sie können dies aber auch remote über die serielle Schnittstelle RS- 232C machen.
Erstinbetriebnahme – Schrauben Sie die Düseneinheit komplett los (gegen den Uhrzeigersinn). Nehmen Sie dazu das Werkzeug MDT 327 oder MDT 301. Es ist sehr wichtig, dass sie den Adjust nur durchführen, wenn die Düseneinheit losgeschraubt ist! Denn andernfalls ist das Ergebnis nicht reproduzierbar.
Erstinbetriebnahme – Drehen Sie, bis die rote Adjust-LED leuchtet. Der angezeigte Wert im Display sollte bei etwa 1100 liegen. Abb. 31: Adjust – Düseneinheit weit reinschrauben ACHTUNG Nicht zu weit drehen Der im Display angezeigte Wert darf 1250 nicht überschreiten. Der Stößel kann brechen. Adjust-Schritt 3: –...
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Erstinbetriebnahme ACHTUNG Mögliche Probleme beim Adjust • Schwankt der Wert oder fällt er innerhalb kurzer Zeit (ca. 5 sec) schnell ab, muss der Vorgang beginnend bei Schritt 1 wiederholt werden. • Schrauben Sie die Düseneinheit sorgfältig auf die Fluidik. Vermeiden Sie dabei ein Verkanten der Düseneinheit.
Erstinbetriebnahme 6.6 Erstmalig Medium zuführen – Schritt 1: Befüllen Sie die Kartusche bis zu maximal 80 % mit dem gewünschten Fluid oder verwenden Sie eine bereits befüllte Kartusche. – Schritt 2: Platzieren Sie die Kartusche im Kartuschenhalter und schrauben Sie sie rechtsdrehend auf den Luer-Lock-Fluidikanschluss.
Erstinbetriebnahme 6.8 Parameter eingeben und Dosierprozess starten – Schritt 1: Geben Sie die von VERMES Microdispensing ermittelten bzw. die von Ihnen festgelegten Dosierparameter im Untermenü „Pulse Parameters“ in die Steuereinheit ein (siehe Abschnitt 4.5.2, Seite 29). – Schritt 2: Bestätigen Sie diese Werte mit [enter].
Bedienung Bedienung 7.1 Auslösen eines Dosierimpulses Es gibt drei verschiedene Methoden, einen Dosierimpuls zu initiieren: • per Tastatur der MDC Drücken Sie [trig], ein Triggerimpuls mit den voreingestellten Werten beginnt. per RS-232C • Benutzen Sie den Befehl „VALVE:OPEN“. Weitere Befehle finden Sie in Abschnitt 8.1.2, Seite 76. •...
Bedienung Übergabe der Verantwortung für die zeitliche Steuerung (Open Time) an eine übergeordnete Maschine. Das Ventil verhält sich im External Mode wie ein Zeit-Druck-Ventil. Aktivieren per RS-232C-Befehl bzw. per Tastatur der Steuereinheit durch verändern der Pulsparameter. Für den External Mode wird die Open Time auf „external“ und die Number of Pulses auf „1“...
Bedienung Signal auf logisch 0 zurückgesetzt wird. Ab einem Needle Lift von > 80 % wird die maximale Open Time auf 15 ms begrenzt. Während dieser Zeitspanne schließt das Ventil und verdrängt das restliche Falling (FA) Medium aus dem Düsenkompressionsraum. Der Wert lässt sich in Schritten von 0,01 ms verändern.
Bedienung 7.4 Minimale und maximale Parametergrenzen Parameter Minimal-Wert Maximal-Wert Umwandlungsfaktor (serielle Schnittstelle) 1 % = RI 0,01 ms 300 ms *10 oder *100 Rising NL 10 % = RI 0,03 ms RI = 0,5 ms ≙ 5 NL 20 % = RI 0,06 ms Bsp.
Bedienung 7.5 Eingabe von Werten Numerische Eingaben führen Sie stets nach dem gleichen Schema durch: Die Bezeichnung der Eingabe steht in der oberen LCD-Zeile. Der zu ändernde Wert steht samt Einheit in der unteren LCD-Zeile. Blinkt eine Einer-Stelle ist sie aktiv und kann verändert werden. •...
Bedienung 7.8 Select Pins Die Setups der MDC können auch direkt über die Select Pins der AUX-Buchse (siehe Abb. 35) angesteuert werden, sofern „Scenario“ im Submenü „Scenario“ auf „OFF“ steht. (Für den Fall, dass „Scenario“ auf „ON“ steht und Sie mit Scenarios arbeiten möchten, siehe Abschnitt 7.9.3, Seite 68).
Bedienung Abb. 37: Schaltbild HINWEIS Select Pins mit anderen Befehlen Die Select Pins werden beim Triggern über die SPS-Schnittstelle, bei den Befehlen VALVE:OPEN, VALVE:AOPEN, SVALVE:OPEN und SVALVE:AOPEN (jeweils ohne Parameter) über RS232 und beim Drücken der Taste [trig] abgefragt. Setup Select_II (Pin 8) Select_I (Pin 5) Setup 0...
Bedienung 7.9 Scenarios Die MDC erlaubt Ihnen nicht nur das Speichern von Parametersätzen (Setups), sondern auch die Definition von Kombinationen von Setups, so genannten Scenarios. 7.9.1 Grundlagen zu Scenarios Jedes Scenario besteht aus bis zu zehn Blöcken, jeweils mit einem Setup, einem Scenario-Delay und einer Number of Pulses (siehe Abb.
Bedienung Jedes Scenario hat einen Scenario-PLCStop („PLCStop“), der entweder „an“ (“ON”) oder „aus“ (“OFF”) ist. Wenn er auf „ON“ steht, können Sie ein Scenario vorzeitig abbrechen. In dem Fall endet es automatisch, sobald der Trigger auf „low“ geschaltet wird. Bei „OFF“ wirkt der Trigger nur, wenn ein Block bei Number of Pulses „infinite“ eingetragen hat. Wenn dann der Trigger auf „low“...
Bedienung 7.9.3 Scenario-Anwahl über Select Pins Die Scenarios können auch direkt über die Select Pins der AUX-Buchse (siehe Abb. 39) angesteuert werden, sofern „Scenario“ im Submenü „Scenario“ auf „ON“ steht. Wenn das nicht der Fall ist, wird stattdessen zwischen den Setups 0 bis 3 gewechselt. Über die Pins Select_I (AUX-Buchse Pin 5) und Select_II (AUX-Buchse Pin 8) ist eine schnelle Umschaltung zwischen vier Parametersätzen möglich.
Bedienung 7.10 Factory Settings Die Factory Settings definieren einen von VERMES Microdispensing festgelegten Parametersatz. Durch Aufruf dieses Parametersatzes kehren Sie zu einem vordefinierten Ausgangspunkt zurück, von dem aus Sie Ihre Eingabe erneut starten können. Folgende Werte sind als Factory Settings hinterlegt: RI = 0,50 ms, FA = 0,20 ms, OT = 2,0 ms, NL = 80 %, DL = 10,0 ms und NP = 1.
Bedienung Settings“ und drücken [enter]. Sie können die Setups 0 – 3, alle Setups, alle Scenarios oder komplett alle Werte („Reset ALL“, auch die Heizung wird ausgestellt) zurücksetzen (Blättern mit [↑] bzw. [↓]). Wählen Sie die gewünschte Option mit [enter] aus und bestätigen den Vorgang mit einem erneuten [enter].
Bedienung 7.12 Adjust-Offset Wenn Sie trotz korrektem Adjust (siehe Abschnitt 6.5, Seite 53) ein Problem mit Leckagen haben, können Sie den Service-Code 33 benutzen, um einen kleinen Adjust-Offset hinzuzufügen. Dieses Adjust-Offset stellt sicher, dass das Ventil entsprechend dichter ist als durch den angezeigten Wert zu erwarten wäre.
Sie können einen externen Heizungscontroller für die Steuerung der 48 V-Heizungen benutzen. VERMES Microdispensing hat verschiedene Heizungscontroller, z. B. die Heizungscontroller MHC 48-1 (Best.-Nr. 1014107) und MHC 48-2 (Best.-Nr. 1015680). Zusätzlich gibt es den Multifunktionscontroller MFC 3000 (Best.-Nr. 1014981), wenn auch die Steuerung von Kühlventilen notwendig ist.
Bedienung 7.14 Ausschalten des Mikrodosiersystems – Schritt 1: Beenden Sie den aktuellen Dosierprozess. Das Ventil befindet sich im Ruhezustand. – Schritt 2: Reduzieren Sie den Versorgungsdruck auf Umgebungsdruck und entfernen Sie die Druckluftzufuhr. Wenn erforderlich, verschließen Sie die Kartusche mit dem Kartuschenverschlussstift MDT 309.
Schnittstellen Schnittstellen Die Steuereinheit verfügt über drei Schnittstellen. Es gibt eine 9-polige serielle Schnittstelle, RS- 232C, eine 15-polige SPS-Schnittstelle und eine AUX-Buchse. 8.1 Serielle Schnittstelle RS-232C: Sub-D, 9-polig Abb. 43: Serielle Schnittstelle Die serielle Schnittstelle ist nach dem SCPI-Standard strukturiert. „Standard Commands for Programmable Instruments“, kurz SCPI, ist ein standardisierter Befehlssatz, der zur Steuerung und Programmierung verwendet wird.
Schnittstellen 8.1.1 PIN-Belegung Charakteristik Level Funktion Reserviert ___________ ___________ Ausgang Serielles Sendesignal Eingang Serielles Empfangssignal Verbunden mit PIN 6 Masse Masse Verbunden mit PIN 4 Reserviert ___________ ___________ Reserviert ___________ ___________ Reserviert ___________ ___________ Das RS-232C-Protokoll der Steuereinheit verwendet den RS-232C-Standard und ist für die Kommunikation über ein 1:1 verbundenes serielles Kabel mit SUB-D 9-Pol Stecker/Buchse ausgelegt.
Schnittstellen 8.1.2 RS-232C-Befehle Es folgt eine Auflistung der RS-232C-Befehle für die MDC 3200 + . Jeder Befehl enthält eine kurze Beschreibung und ist mit einem Beispiel veranschaulicht. Die Reihenfolge entspricht derjenigen, wie sie der HELP-Befehl auflisten würde, allerdings sind in der Help-Ausgabe einige Befehle zusammengefasst, zum Beispiel „HEATER:1:ON“...
Schnittstellen 8.1.2.2 Erklärungen *ESR? ESR? = Event Status Register Query Beschreibung: Dieser Befehl zeigt die letzten Fehlercodes. Der oberste Fehler ist der neueste. Maximal werden 50 Fehlermeldungen gezeigt. Zu jedem Fehler werden die ID des Ventils (falls bekannt) und ein Zeit- und Datumsstempel angezeigt.
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Schnittstellen ADJUST:? Beschreibung: Dient der Abfrage des Adjust-Status. Folgende Situationen können eintreten: • Unbekannter Status (Antwortwert: 0) Dem System ist der Adjust-Status nicht bekannt. Dies sollte der Ausnahmefall sein. Tritt er dennoch auf, schalten Sie die Steuereinheit aus und gleich wieder ein. Damit wird der Adjust-Wert der Steuereinheit auf „0“...
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Schnittstellen HEATER:1:ON Beschreibung: Dieser Befehl aktiviert die Heizung, welche an der Heizungsbuchse angeschlossen ist. Bei eingeschalteter Heizung muss das Delay mindestens 2,0 ms sein. Ist ein kleineres Delay eingestellt, wird es automatisch auf 2,0 ms geändert. Beispiel: Eingabe: HEATER:1:ON Ergebnis: Die angeschlossene Düsenheizung wird angeschaltet.
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Schnittstellen HELP Beschreibung: Zeige eine Liste mit allen RS-232C-Befehlen. Beispiel: Eingabe: HELP Ergebnis: Liste mit allen RS-232C-Befehlen. Antwort: Liste mit allen Befehlen LCD? LCD? = Liquid-Crystal Display Query Beschreibung: Verwenden Sie diesen Befehl, um den aktuellen Text des LC-Displays abzufragen. Beispiel: Eingabe: LCD?
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Schnittstellen SYSTEM:INF:DEL:OFF Beschreibung: Dieser Befehl deaktiviert den Last Delay im Infinite Mode. Beispiel: Eingabe: SYSTEM:INF:DEL:OFF Ergebnis: Der Last Delay im Infinite Mode wird ausgeschaltet. Antwort: SYSTEM:INF:DEL:ON Beschreibung: Dieser Befehl aktiviert den Last Delay im Infinite Mode. Beispiel: Eingabe: SYSTEM:INF:DEL:ON Ergebnis: Der Last Delay im Infinite Mode wird aktiviert.
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Schnittstellen SYSTEM:SHOW:STATUS Beschreibung: Dieser Befehl zeigt den aktuellen Status von KeyLock, DosOK mit Delay, SingleDosOK, Auxiliary Mode und „Last Delay“ im Infinite Mode an. Beispiel: Eingabe: SYSTEM:SHOW:STATUS Ergebnis: Settings der oben gelisteten Einstellungen Antwort: KeyLock: OFF DosOK with Delay: OFF SingleDosOK: per pulse Auxiliary Mode: OFF Infinite last Delay: OFF...
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Schnittstellen SYSTEM:SINGLEDOSOK:PULSE Beschreibung: Dieser Befehl setzt den Single-DOSOK auf die Einstellung „Pulse“. Die Länge des Single-DOSOK-Signals entspricht der Länge eines Pulses. (Standardmäßig ist „Pulse“ eingestellt.) Beispiel: Eingabe: SYSTEM:SINGLEDOSOK:PULSE Ergebnis: Setzt den Single-DOSOK auf „Pulse“. Antwort: SYSTEM:PASSWORD:<Passwort> Beschreibung: Dieser Befehl sendet das 6-stellige Passwort, um die Funktionstastatur nach einem SPS-Trigger zu entsperren.
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Schnittstellen SYSTEM:AUXILIARYMODE:OFF Beschreibung: Dieser Befehl deaktiviert den Auxiliary Mode. Im Auxiliary Mode wird das Ventil nicht angesteuert. Alle anderen Funktionalitäten der MDC können aber benutzt und getestet werden. Beispiel: Eingabe: SYSTEM:AUXILIARYMODE:OFF Ergebnis: Der Auxiliary Mode ist deaktiviert. Antwort: SYSTEM:AUXILIARYMODE:ON Beschreibung: Dieser Befehl aktiviert den Auxiliary Mode.
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Schnittstellen TRIGGER:SET:? Beschreibung: Die aktuellen im RAM gespeicherten Puls-Parameter werden mit diesem Befehl ausgegeben. Die Reihenfolge der Werte lautet wie folgt: Rising, Open Time, Falling, Needle Lift, Number of Pulses, Delay. angegeben (d. h. 10 ≙ 1 ms). Falling wird als 1/100 ms (d. h. 100 ≙ 1,00 ms) Alle Werte mit Zeitbezug, ausgenommen Falling, werden in 1/10 ms angezeigt.
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Schnittstellen TRIGGER:SET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL>,1 Beschreibung: Die aktuellen Puls-Parameter können mit diesem Befehl verändert werden. Die Parameter werden anschließend in der Arbeitskonfiguration der Steuereinheit gespeichert (Reaktionszeit 200 ms). D. h. wird die Steuereinheit abgeschaltet, bleiben die Parameter erhalten. (Dadurch unterscheidet er sich vom vorherigen Befehl. Den Unterschied erkennt man durch die „1“...
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Schnittstellen TRIGGER:ASET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL> Beschreibung: Die aktuell in dem RAM befindlichen Puls-Parameter können mit diesem Befehl verändert werden. Ein Trigger-Signal wird nicht ausgelöst. Der kleinste Falling-Wert kann 0,01 ms betragen, der kleinste Rising-Wert 0,01 ms. Die kleinstmöglichen Werte für Falling und Rising hängen aber immer auch noch vom Needle Lift ab (siehe Abschnitt 7.4, Seite 62).
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Schnittstellen Rising: 55 ≙ 0,55 ms (ms = Millisekunde) Ergebnis: Die Dosierparameter erhalten folgende Werte: Open Time: 10 ≙ 1,0 ms Falling: 8 ≙ 0,08 ms Needle Lift: 80 ≙ 80 % Delay: 15 ≙ 1,5 ms Number of Pulses: 20 Antwort: STRIGGER:SET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL>...
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Schnittstellen STRIGGER:SET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL>,1 Beschreibung: Die aktuellen Puls-Parameter können mit diesem Befehl verändert werden. Die Parameter werden anschließend in der Arbeitskonfiguration der Steuereinheit gespeichert (Reaktionszeit 200 ms). D. h. wird die Steuereinheit abgeschaltet, bleiben die Parameter erhalten. (Dadurch unterscheidet er sich vom vorherigen Befehl. Den Unterschied erkennt man durch die „1“...
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Schnittstellen STRIGGER:ASET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL> Beschreibung: Die aktuell in dem RAM befindlichen Puls-Parameter können mit diesem Befehl verändert werden. Ein Trigger-Signal wird nicht ausgelöst. Der kleinste Falling-Wert kann auf 0,01 ms eingestellt werden. Der kleinste Rising-Wert kann 0,01 ms betragen. Die kleinstmöglichen Werte für Falling und Rising hängen aber immer auch noch vom Needle Lift ab (siehe Abschnitt 7.4, Seite 62).
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Schnittstellen STRIGGER:ASET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL>,1 Beschreibung: Die aktuell in dem RAM befindlichen Puls-Parameter können mit diesem Befehl verändert werden. Die Parameter werden anschließend in der Arbeitskonfiguration der Steuereinheit gespeichert (Reaktionszeit 200 ms). (Dadurch unterscheidet er sich vom vorherigen Befehl. Den Unterschied erkennt man durch die „1“ am Ende der Befehlszeile.) Ein Trigger-Impuls wird nicht ausgelöst.
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Schnittstellen VALVE:OPEN Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den aktuellen in der Steuereinheit gespeicherten Puls-Parametern aus. Standardmäßig wird die Arbeitskonfiguration (Setup 0) genutzt. Ist im Menü SCENARIO auf „ON“ eingestellt (siehe Abschnitt 4.5.5, Seite 31), sind es die Parameter von Scenario 1.
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Schnittstellen Ergebnis: Eine Dosierfolge mit diesen Puls-Parametern wird Rising: 30 ≙ 3,0 ms (ms = Millisekunde) ausgelöst: Open Time: 10 ≙ 1,0 ms Falling: 15 ≙ 0,15 ms Needle Lift: 80 % Delay: 8 ≙ 0,8 ms Number of Pulses: 20 Antwort: VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
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Schnittstellen VALVE:OPENS<Setup-Nr.> Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den Puls-Parametern eines bestimmten Setups oder Scenarios aus. Sie erreichen direkt die Dosierung mit den Parametern eines bestimmten Setups (oder Scenarios, wenn SCENARIO „ON“ ist), indem Sie die Setup- Nummer am Ende angeben (für Scenarios, siehe folgende Aufzählung). Nur folgende Erweiterungen sind möglich: •...
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Schnittstellen VALVE:AOPEN:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL> Beschreibung: Mit diesem Befehl lösen Sie eine Dosierfolge mit den angegebenen Puls- werden in 1/10 ms angegeben (d. h. 10 ≙ 1,00 ms). Falling und Rising Parametern aus. Alle Daten mit Zeitbezug, außer Falling und Rising, werden mit 1/100 ms (d. h. 100 ≙ 1,00 ms) ausgegeben. Verwenden Sie nur ganzzahlige, positive Werte.
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Schnittstellen Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den Puls-Parametern eines bestimmten Setups oder Scenarios aus. Sie erreichen direkt die Dosierung mit den Parametern eines bestimmten Setups (oder Scenarios, wenn SCENARIO „ON“ ist), indem Sie die Setup- Nummer am Ende angeben (für Scenarios, siehe folgende Aufzählung). Nur folgende Erweiterungen sind möglich: •...
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Schnittstellen SVALVE:OPEN Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den aktuellen in der Steuereinheit gespeicherten Puls-Parametern aus. Standardmäßig wird die Arbeitskonfiguration (Setup 0) genutzt. Ist im Menü SCENARIO auf „ON“ eingestellt (siehe Abschnitt 4.5.5, Seite 31), sind es die Parameter von Scenario 1.
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Schnittstellen Beschreibung: Mit diesem Befehl lösen Sie eine Dosierfolge mit den angegebenen Puls- angegeben (d. h. 10 ≙ 1,00 ms). Falling wird mit 1/100 ms (d. h. 100 ≙ 1,00 Parametern aus. Alle Daten mit Zeitbezug, außer Falling, werden in 1/10 ms ms) ausgegeben.
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Schnittstellen SVALVE:OPENS<Setup-Nr.> Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den Puls-Parametern eines bestimmten Setups oder Scenarios aus. Sie erreichen direkt die Dosierung mit den Parametern eines bestimmten Setups (oder Scenarios, wenn SCENARIO „ON“ ist), indem Sie die Setup- Nummer am Ende angeben (für Scenarios, siehe folgende Aufzählung). Nur folgende Erweiterungen sind möglich: •...
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Schnittstellen Ergebnis: Der Befehl startet eine Dosierfolge mit den Parametern, die durch die Arbeitskonfiguration, Scenario 1 oder die Einstellung der Select Pins vorgegeben sind (siehe Abschnitt 7.9, Seite 66 zu Details über Scenarios und Select Pins). Standardmäßig wird die Arbeitskonfiguration genutzt.
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Schnittstellen SVALVE:AOPEN:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL> Beschreibung: Mit diesem Befehl lösen Sie eine Dosierfolge mit den angegebenen Puls- werden in 1/10 ms angegeben (d. h. 10 ≙ 1,00 ms). Falling und Rising Parametern aus. Alle Daten mit Zeitbezug, außer Falling und Rising, werden mit 1/100 ms (d. h. 100 ≙ 1,00 ms) ausgegeben. Verwenden Sie nur ganzzahlige, positive Werte.
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Schnittstellen Beschreibung: Dieser Befehl löst eine Dosierfolge mit den Puls-Parametern eines bestimmten Setups oder Scenarios aus. Sie erreichen direkt die Dosierung mit den Parametern eines bestimmten Setups (oder Scenarios, wenn SCENARIO „ON“ ist), indem Sie die Setup- Nummer am Ende angeben (für Scenarios, siehe folgende Aufzählung). Nur folgende Erweiterungen sind möglich: •...
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Schnittstellen NOZZLE:SET:<Wert> Beschreibung: Dieser Befehl legt die Pulsanzahl für den Düseneinsatz-Wartungszyklus fest. Wird der Befehl ohne Zahlenwert eingegeben, wird der Wert auf „infinite“ gesetzt. Beispiel: Eingabe: NOZZLE:SET:500000 Ergebnis: Aktueller Düseneinsatzzyklus wird auf 500000 Zyklen gesetzt. Antwort: NOZZLE:CLEAR Beschreibung: Dieser Befehl löscht den Düseneinsatz-Wartungszyklus Indikator. Beispiel: Eingabe: NOZZLE:CLEAR...
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Schnittstellen SCENARIO:STATUS Beschreibung: Dieser Befehl gibt an, ob Scenarios ein- oder ausgeschaltet sind („ON“ oder „OFF“). Außerdem teilt er dies auch für die PLCStops der vier Scenarios mit. Beispiel: Eingabe: SCENARIO:STATUS Ergebnis: Gibt den An/Aus-Status für Scenarios und die vier PLCStops Antwort: Scenario: OFF PLCSTOP Scenario 1: OFF...
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Schnittstellen Beispiel: Eingabe: SETUP:SAVE:1: 30,10,15,80,20,8 Ergebnis: Die angegebenen Parameter werden im genannten Setup gespeichert und überprüft. Antwort: SETUP:ASAVE:<Setup-Nr.>:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL> Beschreibung: Dieser Befehl speichert die angegebenen Parameter in ein bestimmtes Setup. Es müssen immer die Nummer des gewünschten Setups und alle 6 Setup-Parameter angegeben werden.
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Schnittstellen SETUP:AREAD:<Setup-Nr.> Beschreibung: Dieser Befehl liest die Parameter eines bestimmten Setups, dessen Nummer als Wert eingegeben wird. 1/10 ms angegeben (d. h. 10 ≙ 1,00 ms). Falling und Rising werden als Alle Werte mit Zeitbezug, ausgenommen Falling und Rising, werden in 1/100 ms (d.
Schnittstellen 8.2 SPS-Schnittstelle: Sub-D, 15-polig Abb. 44: SPS-Schnittstelle: Sub-D, 15-polig Die SPS-Schnittstelle ist eine auf digitaler Basis beruhende Schnittstelle ohne spezielle Syntax. Sie ermöglicht die Steuerung und Regelung einer Maschine bzw. Anlage mittels eines externen Kommunikationsgerätes. Sowohl das Übertragen als auch das Empfangen von Daten ist möglich. Die Trigger-Verzögerung der SPS-Schnittstelle beträgt 120 μs.
Schnittstellen 8.2.2 SPS-Signale Die folgenden Grafiken zeigen Ihnen, wie sich die SPS-Signale Trigger, DosOK und SingleDosOK in den verschiedenen Dosiermoden verhalten. Im letzten Abschnitt wird dann gezeigt, wie sich Scenarios auswirken und welche Unterschiede die Varianten für DosOK (Delay ON und Delay OFF) und SingleDosOK (Pulse und Setup) bedeuten.
Schnittstellen Abb. 50: Infinite Mode (Beispiel mit mehreren Pulsen, wenn der Last Delay deaktiviert ist) Abb. 51: Infinite Mode (Beispiel mit mehreren Pulsen, wenn der Last Delay aktiviert ist) VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
Schnittstellen 8.2.2.5 Vergleich der Signale DosOK und SingleDosOK für Scenario ON und Scenario OFF Die folgenden beiden Abbildungen zeigen die Signale DosOK und SingleDosOK in Abhängigkeit von der Stößelbewegung. Dabei werden für beide Signale die zwei verschiedenen möglichen Einstellungen dargestellt. Bei der ersten Abbildung sind die Scenarios deaktiviert, bei der zweiten sind sie aktiviert.
Schnittstellen 8.2.3 Remote Adjust 8.2.3.1 Was ist der Remote Adjust? Ein Remote Adjust erfüllt die gleiche Funktion wie der normale Adjust (siehe Abschnitt 6.5, Seite 53). Die Besonderheit des Remote Adjusts liegt darin, dass der Nutzer die Steuereinheit nicht direkt bedient. Die Bedienung erfolgt über die Schnittstelle einer übergeordneten Maschine (z.
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Schnittstellen • Signallänge: 500 μs – 80 ms 4. Das System gibt 500 Schuss ab, um das Ventil für den Adjust vorzubereiten. Es zeigt die Meldung „500 Shots Please Wait“. 5. Auf dem Monitor des PCs erscheint der momentane Adjust-Wert. Dieser wird automatisch alle 500 ms über die RS-232C-Schnittstelle von der Steuereinheit an den PC gesendet.
Schnittstellen 8.3 AUX-Buchse Die AUX-Buchse kann zur Speisung eines externen Gerätes (z. B. Optokoppler) und vor allem zur Ansteuerung ausgewählter Setups (siehe Abschnitt 7.8, Seite 64) bzw. Scenarios (siehe Abschnitt 7.9.3, Seite 68) genutzt werden. Die PIN-Belegung können Sie in der folgenden Abbildung ablesen (siehe Abb.
Informationen zur Beständigkeit von Werkstoffen entnehmen Sie der Liste auf Seite 122. Für Informationen zu Werkstoffen, die nicht in dieser Liste enthalten sind, kontaktieren Sie bitte den Technischen Support von VERMES Microdispensing (Kontaktdaten siehe Seite 7). VORSICHT Eindringen von Flüssigkeit Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit während der Reinigung in den Aktor (z.
Reinigung 9.2 Temperaturbeständigkeit von Dichtungsmaterialien Die folgende Tabelle erläutert, bis zu welchen maximalen Temperaturen die jeweiligen Dichtungsmaterialien noch beständig sind. Material Max. Temperatur [in °C] PTFE EPDM Silikon Viton CeTeDur Tab. 25: Temperaturbeständigkeit von Dichtungsmaterialien VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
Reinigung 9.3 Kompatibilität von Dichtungsmaterialien und Reinigungslösungen EPDM VITON SILIKON PE PTFE CeTeDur Aceton Ammoniak Chloroform Cyclohexan Cyclohexanol Cyclohexanon Dimethylformamid Essigsäure Ethanol Heptan Hexan Isopropanol Methylenchlorid Nitromethan Pentan Quecksilber Silikonöl Methylbenzol Wasser Xylol Legende Praktisch keine oder nur unwesentliche Beeinflussung. Exzellente Beständigkeit Beschränkter Kontakt und sporadische Einwirkung des Mediums lässt Mäßige Beständigkeit...
Ultraschallbad • Becherglas mit passender Reinigungsflüssigkeit (z. B. Isopropanol) • Spitze Pinzette • Die von VERMES empfohlenen Werkzeuge zur Montage und Demontage (siehe Abschnitt 3.3, Seite 16). 9.4.1 Vorreinigung Für Vorreinigungszwecke spülen Sie das System mit Druckluft. VORSICHT Spritzgefahr! Durch das Spülen mit Druckluft kann Dosiermedium herumspritzen! Treffen Sie entsprechende Schutzmaßnahmen (Schutzkleidung, Schutzbrille).
Reinigung HINWEIS Schließen des Ventils Zum Schutz des Aktors wird das Ventil nach ca. 2 min automatisch geschlossen. Alternativ können Sie per RS-232C-Schnittstelle mit den Befehlen VALVE:UP und VALVE:DOWN arbeiten. Schritt 7: – Trennen Sie die Druckluftversorgung und entfernen Sie die Kartusche. Schritt 8: –...
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Reinigung – Stellen Sie die Druckluftversorgung wieder her. – Setzen Sie den PP-Adapterkopf auf die Kartusche und rasten Sie ihn durch Rechtsdrehen ein. – Schließen Sie den PVC-Schlauch mit Kupplungsstecker KS4-CK-6 an die Druckluftversorgung an. Sie benötigen eine Kupplungsdose vom Typ KD4-1/2-A. –...
Reinigung 9.4.3 Demontage des Ventils Vorbereitende Schritte: – Beenden Sie den Dosierprozess. Das Ventil befindet sich im Ruhezustand. – Schließen Sie die Druckluftzufuhr und entfernen Sie den Druckluftanschluss. – Schalten Sie die Steuereinheit aus und trennen Sie sie von der Stromversorgung. –...
Reinigung Schritt 5 (O-Ring) Entfernen Sie anschließend den O-Ring von der Stößelführung. Heben Sie ihn vorsichtig mit einer Pinzette ab. Achten Sie darauf, ihn nicht zu beschädigen. Schritt 6 (nur für Düseneinstellmutter DEM-fix) Wenn Sie eine Düseneinstellmutter vom Typ DEM- fix haben, schrauben Sie den oberen Teil der DEM- fix vom unteren Teil ab (gegen den Uhrzeigersinn).
Reinigung Achtung! Wenn Sie einen Kartuschensockel ohne integrierten Fluidikanschluss Luer-Lock benutzen, müssen Sie den Luer-Lock Anschluss zuerst lösen. Benutzen Sie den Maulschlüssel an der Seite von MDT 327 (Größe M8). Schritt 10 (Stößel) Schrauben Sie die Stößelzentrierschraube mit Stößelstange und Stößelfeder aus dem Ventil (gegen den Uhrzeigersinn).
Reinigung WARNUNG Hohe Temperaturen, Gefahr von Verbrennungen Achten Sie bei der Temperatureinstellung auf das vorher benutzte Dosiermedium. Denn wenn Sie ein entflammbares Dosiermedium haben, könnten die Reste in den Bauteilen bei zu hoher Temperatur verpuffen. Stellen Sie die Temperatur so ein, dass sie möglichst niedrig, aber das Ultraschallbad noch effektiv ist.
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Reinigung Achtung! Benutzen Sie für alle Düseneinsätze den MDT 324 - Düseneinsatzreinigungshalter. Damit können Sie den Düseneinsatz sicher halten, während Sie ihn mit Druckluft reinigen. Reinigen Sie die Oberfläche des inneren Kanals mit einer Fluidikbürste. Reinigen Sie ihn von oben und unten sorgfältig mit einem Reinigungsstab.
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Reinigung Schritt 4 (Fluidikkörper) Reinigen Sie bei der Fluidik als erstes alle Bohrungen und Gewinde mit einer Fluidikbürste. Danach benutzen Sie einen Fluidikreiniger. Gehen Sie damit ebenfalls durch alle Bohrungen und reinigen dann den Rest der Fluidik. Schritt 5 (Kartuschensockel) Beim Kartuschensockel benutzen Sie zunächst eine Fluidikbürste, um sämtliche Bohrungen und Öffnungen zu reinigen.
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Reinigung Schritt 6 (Stößeldichtung) Option 1: Stößeldichtung LX Normal ist es nicht nötig die Stößeldichtung zu reinigen. In dem seltenen Fall, dass Reinigung doch nötig ist: • benutzen Sie ein kompatibles Lösungsmittel • benutzen Sie zum Trocknen ein fusselfreies Tuch Achtung! Nehmen Sie ein zum Typ der Stößeldichtung LX passendes Lösungsmittel.
Reinigung Schritt 7 (Ventilkörper) Reinigen Sie den Ventilkörper mit einem fusselfreien Tuch. Schritt 8 (O-Ring) Reinigen Sie alle O-Ringe mit einem fusselfreien Tuch. Tab. 28: Reinigen Sie alle Komponenten von Hand – Trocknen Sie alle Einzelkomponenten an der Luft oder mit Druckluft. Für Düseneinsätze empfiehlt sich dabei der Einsatz des MDT 324 Düseneinsatzreinigungshalter.
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Reinigung Wenn Sie dagegen eine Stößeldichtung LX benutzen, lassen Sie bitte „Schritt 2“ und „Schritt 3“ unten aus. Montieren Sie die LX-Dichtung wie in Abschnitt 9.4.6, Seite 137 beschrieben. Die weiteren Zusammenbauschritte sind dann wieder gleich. Schritt 1 (Stößel) Platzieren Sie vor der Montage einen kleinen Tropfen des Tappet Grease TF (Best.-Nr.
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Reinigung Schritt 5 (Fluidik) Schieben Sie die Fluidik vorsichtig über den Stößel. Achten Sie darauf, sie nicht zu verkanten, da sonst der Stößel oder die Stößeldichtung beschädigt werden könnten. Schrauben Sie die Fluidik fest, indem Sie beide Schrauben im Uhrzeigersinn festdrehen (Drehmoment 80 –...
Reinigung Schritt 9 (Düseneinheit) Schrauben Sie die Düseneinheit mit dem Adjustgrip von Werkzeug MDT 301 oder mit dem MDT 327 zwei Umdrehungen weit ein. Schritt 10 (Kartuschenhalter und Kartusche) Montieren Sie den Kartuschenhalter durch Festschrauben der beiden Schrauben für den Kartuschenhalter (Drehmoment 10 –...
Reinigung 9.4.6 Demontage, Reinigung und Montage einer Stößeldichtung LX Dieses Kapitel beschreibt die Vorgehensweise bei der Reinigung, wenn Ihr System eine Stößeldichtung LX hat. Hinweise zur chemischen und Hitzebeständigkeit finden Sie in Abschnitt 9.3, Seite 122 und Abschnitt 9.2, Seite 121. HINWEIS Kein Stößelzentrierstück mit Stößeldichtung LX Beim Einsatz einer Stößeldichtung LX brauchen Sie kein Stößelzentrierstück.
Reinigung Achtung! Passen Sie auf, dass sich die Stößeldichtung beim Abziehen nicht umstülpt. Falls es doch passiert, können Sie sie mit dem schmalen Ende von MDT 304 zurückdrücken. Doch dabei müssen Sie sehr vorsichtig sein, um die Stößeldichtung nicht zu beschädigen.
Reinigung Schritt 3 Stülpen Sie die Fluidik vorsichtig über den Stößel und schieben sie zum Ventil. Stellen Sie sicher, dass die Fluidik nicht gegen das Ventil verkantet ist, da sonst der Stößel abbrechen könnte. Schritt 4 Nehmen Sie den Sechskant-Schraubendreher und schrauben Sie die Fluidik mit den beiden Halteschrauben am Ventil fest (Schrauben Größe 2, Drehmoment 80 –...
12,5 % des Wartungsintervalls entspricht. Allerdings wird der Balken nur bei einem Neustart der MDC aktualisiert. Sind 100 % des Wartungsintervalls erreicht, leuchtet die rote LED „maint“. Kontaktieren Sie umgehend VERMES Microdispensing für die Wartung des Ventils. HINWEIS Unterdrücken der Wartungsanzeige...
Wartung 10.2 Wartung von Stößel, Stößeldichtung und Düseneinsatz Der Stößel, der Düseneinsatz und die Stößeldichtung zählen zu den Verschleißteilen. Sie müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt und ausgewechselt werden. 10.2.1 Wartung des Stößels Um für die gesamte Nutzungsdauer gute Dosierergebnisse zu erhalten, muss der Stößel in regelmäßigen Intervallen (mindestens alle 40 Mio.
Wartung Abb. 59: Beispiel – Düseneinsatz N11 10.2.4 Wechseln des Stößels, des Düseneinsatzes und der Stößeldichtung Für die notwendigen Schritte um Stößel, Stößeldichtung oder Düseneinsatz aus- bzw. einzubauen, schauen Sie in das Kapitel „Reinigung“ (siehe Kapitel 9, Seite 120). Bevor Sie das System demontieren, reinigen Sie es nach den Vorgaben aus dem Kapitel „Reinigung“.
Taste [enter] aus dem Display beseitigt werden, schalten Sie die Steuereinheit aus, überprüfen das System auf Störfaktoren und führen dann einen Neustart des Systems durch. Besteht dieser Fehler weiterhin, dann kontaktieren Sie den Technischen Support von VERMES Microdispensing (siehe Seite 7).
Fehlermeldungen 11.1 Tabelle der Fehlermeldungen Die folgende Tabelle listet alle Fehlermeldungen mit ihrem Fehlercode auf. Fehlercode Meldung Betrifft Wann? 101 Incorr. Valve Ventil Start 102 Incorrect Piezo Type Ventil Start 104 Sensor Communication Error Ventil Betrieb 190 Incorrect Valve Data Ventil Start, Betrieb 191 NozzleTappet Load Err.
Fehlermeldungen 11.2 Fehlermeldungen - Erläuterungen 101 Incorr. Valve Dieser Fehler wird beim Starten des Systems erzeugt. Die Steuereinheit überprüft die Daten von Ventil und Steuereinheit. Wird dabei kein Ventil bzw. ein falscher Ventil-Typ (z. B. niederviskoses Ventil) erkannt, erscheint die Fehlermeldung. Sie erhalten an dieser Stelle die Möglichkeit, in den Auxiliary Mode zu schalten.
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Wenn die Fehlerbestätigung nicht funktioniert, kann ein Ventilfehler vorliegen. Wenn möglich, testen Sie das Ventil an anderer MDC und/oder die MDC mit einem anderen Ventil. Notfalls senden Sie das Ventil zu VERMES Microdispensing. Ventilstatus: Ventil ist noch offen (Start der MDC) 192 NozzleTappet Save Err.
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199 Valve Error Escape for Auxi. Fehlercode Statusmenü: 199 Valve Error Fehlerbehebung: • MDC ausschalten und Sensorkabel inklusive Steckverbindungen überprüfen • Ventil zu VERMES Microdispensing senden Ventilstatus: Ventil ist noch offen (Start der MDC) VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
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Steckverbindungen überprüfen, ggf. Aktorkabel tauschen • MDC überprüfen • Ventil und/oder MDC zu VERMES Microdispensing senden Ventilstatus: Ventil ist noch offen (Start der MDC) 302 Actuator Connection Error Dieser Fehler kann während des Betriebs des Systems auftreten. Die Verbindung zwischen Ventil (Aktor) und MDC ist unterbrochen.
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Fehlermeldungen 502 MDV TempHigh Automatische Temperaturabschaltung Das MDS verfügt über eine Temperaturüberwachung des Piezos, um Schäden zu vermeiden, die durch zu hohe Temperaturen auftreten können. Wird ein kritischer Temperaturwert erreicht, schaltet sich das System automatisch ab. Da die genaue Belastung des Piezos vom Needle Lift abhängt, ist auch die Temperaturgrenze abhängig vom eingestellten Needle Lift.
Seite 150
Fehlerbehebung: • MDC sofort ausschalten und Aktorkabel auf Beschädigungen überprüfen, ggf. Aktorkabel tauschen • MDC zu VERMES Microdispensing senden, Ventil überprüfen (notfalls ebenfalls senden) Ventilstatus: Ventil ist offen 702 Watchdog TimeOut Die Fehlermeldung erscheint im Display, wenn ein Absturz der MDC vorliegt.
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Fehlermeldungen 703 RS Power Supply Diese Fehlermeldung erscheint, sobald ein Problem im Netzteil einen Neustart erfordert. Wenn der Fehler wiederholt auftritt, müssen Sie Ihre Dosiereinstellungen ändern, denn es wird über längere Zeit zu viel Leistung verbraucht. Unter Umständen kann es passieren, dass in dieser Phase auch ein Fehler „501 Valve Defect Error“...
Seite 152
Werte der Werkseinstellung durch die gewünschten Dosierparameter ersetzen und Dosiervorgang neu starten • Wenn sich der Fehler wiederholt, MDC zu VERMES Microdispensing senden Ventilstatus: Ventil wird nicht verändert. Tritt der Fehler beim Start der MDC auf, ist das Ventil offen; sonst geschlossen.
Seite 153
Programmiermenü durchgeführt, sind diese Werte nicht im EEPROM gespeichert. Beim Neustart der MDC werden die alten Werte des EEPROM geladen. • Wenn sich der Fehler wiederholt, MDC zu VERMES Microdispensing senden Ventilstatus: Ventil wird nicht verändert. Tritt der Fehler beim Start der MDC auf, ist das Ventil offen;...
Transport, Lagerung und Entsorgung 12 Transport, Lagerung und Entsorgung 12.1 Transport Für die Auslieferung wurde das System bei VERMES Microdispensing versandfertig verpackt. Falls Sie das Mikrodosierventil oder die Steuereinheit später einmal transportieren bzw. für Wartungszwecke versenden müssen, beachten Sie bitte Folgendes.
Ersatzteile und Werkzeug 13 Ersatzteile und Werkzeug Im Folgenden finden Sie eine Liste wichtiger Ersatz- und Zusatzteile sowie Werkzeuge. Für die aktuelle und komplette Liste schauen Sie bitte auf unserer Homepage unter www.vermes.com nach. 13.1 Düseneinstellmuttern Düseneinstellmutter DEM-fix-H NBR Düseneinstellmutter - universal Düseneinstellmutter - MDH-230tf...
Anhang 14.5 Übersicht über das Menü der Steuereinheit Für eine detaillierte Beschreibung des Menüs und der Untermenüs siehe Abschnitt 4.5, Seite 27. Abb. 64: Übersicht über das Menü der Steuereinheit VTK-VS-BA-015d-M - Bedienungsanleitung MDS 3200+ - Series (2024-06-17 12:12:59)
Anhang 14.6 Übersicht über die Funktionen der Befehle Für eine detaillierte Beschreibung der unten aufgelisteten Befehle siehe Abschnitt 8.1.2.2, Seite 80. RS-232C-Befehle Funktion *ESR? (Bsp. 50 Fehler) Die letzten Fehlermeldungen auflisten *ESR2? (Bsp. 50 Fehler) Die letzten Fehlermeldungen mit Parametern auflisten *IDN? Geräteinformation überprüfen *OPC?
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Anhang RS-232C-Befehle Funktion TEMP:? Zeigt die aktuelle Temperatur der angeschlossenen Heizung TEMP:<Sollwert in °C> Setzt die Solltemperatur für die angeschlossene Heizung TRIGGER:SET:? Zeigt die aktuell gespeicherten Puls-Parameter TRIGGER:SET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL Ändert die Puls-Parameter im RAM > („Rising“: 1/10 ms) TRIGGER:SET:<RI>,<OT>,<FA>,<NL>,<NP>,<DL Ändert die Puls-Parameter im EEPROM >,1 („Rising“: 1/10 ms) TRIGGER:ASET:?
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Anhang RS-232C-Befehle Funktion SVALVE:AOPENS<Setup-Nr.> Dosierfolge starten mit ausgewählten Parametern („Rising“: 1/100 ms) (MDC gibt gespeicherte Parameter zurück) WRITE:LCD:<Text> ASCII-Text auf das LC-Display schreiben TAPPET:SET:<Wert> Wartungszyklus für Stößel einstellen TAPPET:CLEAR Wartungsstand für Stößel löschen NOZZLE:SET:<Wert> Wartungszyklus für Düse einstellen NOZZLE:CLEAR Wartungsstand für Düse löschen SCENARIO:STATUS Status von Scenarios und PLCStops überprüfen SCENARIO:OFF...
3 Hinweis zum Versand Bitte verwenden Sie zum Rückversand die Originalverpackung des Systems, um Transportschäden vorzubeugen. Lesen Sie außerdem den Abschnitt 12.1, Seite 154 dieser Bedienungsanleitung. VERMES Microdispensing haftet nicht für Schäden, die durch mangelnde Verpackung und/oder nicht ordnungsgemäßen Versand entstanden sind.