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REGLER 48 x 48 mm
RE72
BETRIEBSANLEITUNG
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Lumel RE72

  • Seite 1 REGLER 48 x 48 mm RE72 BETRIEBSANLEITUNG...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALT 1. ANWENDUNG ................5 2. LIEFERUMFANG ................. 5 3. HAUPTVORAUSSETZUNGEN, BETRIEBSSICHERHEIT ..6 4. MONTAGE ................... 7 4.1. Einbau des Reglers ............... 7 4.2. Elektrischer Anschluss ............8 4.3. Installationshinweise ............10 5. INBETRIEBNAHME ..............11 6. BEDIENUNG ................12 6.1.
  • Seite 4 9. ALARME ..................43 10. TIMER-FUNkTION ..............44 11. STROMWANDLEREINGANG ........... 46 12. ZUSäTZLICHE FUNkTIONEN ..........48 12.1. Kommandoansicht ............48 12.2. Handbetrieb ............... 48 12.3. Signalübertragung ............. 49 12.4. Sollwertänderungsgeschwindigkeit – Soft Start ....50 12.5. Digitalfilter ................. 50 12.6. Werkseitige Einstellungen ..........51 13.
  • Seite 5: Anwendung

    1. ANWENDUNG Der Regler RE72 wird zur Temperaturregelung im Kunststoff- und Lebensmittelindustrie, Trockentechnik und überall, wo es nötig ist, die Temperaturveränderungen zu stabilisieren, eingesetzt. Der Messeingang ist universell für Thermoresistoren, Thermoelemente oder lineare Standardsignale. Drei Ausgänge Reglers ermöglichen Zweipunkt-Regelung, Dreipunktschritt-Regelung, Dreipunkt-Regelung Heizen-Kühlen sowie Alarmmeldung. Die Zweipunktregelung kann nach PID Steuerungsalgo- rithmus oder EIN/AUS Algorithmus realisiert werden.
  • Seite 6: Hauptvoraussetzungen, Betriebssicherheit

    Lieferumfang des Reglers RE72: 1. Regler ..................1 St. 2. Stecker mit 6 Schraubklemmen ..........1 St. 3. Stecker mit 8 Schraubklemmen ..........1 St. 4. Befestigungselemente für Schalttafelmontage ......4 St. 5. Dichtung..................1 St. 6. Betriebsanleitung ............... 1 St.
  • Seite 7: Montage

    4. MONTAGE 4.1. Einbau des Reglers Den Regler mit vier Schraubklemmen an die Schalttafel nach Zeichnung 1 befestigen. Die Schalttafel sollte folgende Abmessungen bewahren: - Schalttafelausschnitt: 45 +0,6 x 45 +0,6 - Schalttafeldicke: nicht mehr als 15 mm. Abb. 1. Einbau des Reglers Die Abmessungen des Reglers siehe Abb. 2. Abb.
  • Seite 8: Elektrischer Anschluss

    4.2. Elektrischer Anschluss Der Regler ist mit zwei trennbaren Klemmleisten mit Schraubklemmen ausgestattet. Die eine Leiste ermöglicht den Anschluss von Versorgung und Ausgang mit einer Leitung vom Querschnitt bis 2,5 mm , die andere Anschluss von Eingangssignale mit einer Leitung vom Querschnitt bis 1,5 mm interfejs RS-485 wyjście 1 wejście 3/wejście binarne/ zasilanie przetworników 24V wyjście 2 sygnały wejściowe zasilanie Abb. 3. Anschlussleisten des Reglers. Versorgung Abb.
  • Seite 9 0/4...20 mA 0...5/10 V Anker Stromeingang Spannungseingang Thermoelement 0/4..20 mA 0..5/10 V Abb. 5. Anschluss der Eingangssignale. 0/4...20 mA Abb. 6. Zusatzeingang. Verbr. Verbr. AUS2 AUS1 AUS2 AUS1 Ausgang 1, 2 – Spannungsausgang 0/5 V Ausgang 1,2 - Relais 0...10 0/4...20mA AUS2 AUS1...
  • Seite 10: Installationshinweise

    Strom- wandler Abb. 9. Stromwandler- Abb. 8. Binäreingang eingang RS-485 Abb. 10. Schnittstelle Abb. 11. Umformer- RS-485 versorgung 24 V 4.3. Installationshinweise Um die volle Elektromagnetische Verträglicheit des Reglers zu sichern, sind folgende Regeln zu beachten: - Der Regler soll nicht in der Nähe von Impulsstörungen erzeugenden Geräten versorgt werden und mit denen auch keine Erdungskreise gemeinsam haben. - Netzfilter sind zu verwenden.
  • Seite 11: Inbetriebnahme

    5. INBETRIEBNAHME Nachdem Versorgung angeschlossen wird, wird vom Regler der Test des Displays durchgeführt, folglich re82, die Programmversion, und dann der Mess- und Sollwert angezeigt. Es kann auch eine Fehlermel- dung angezeigt werden (siehe Tabelle 18). Werkseitig ist der PID Regelalgorithmus mit dem Proportionalbereich 30 ºC, Integrationszeitkonstante von 300 s, Differentiationszeitkonstante von 60 s und Abtastintervall von 20 s eingestellt.
  • Seite 12: Bedienung

    6. BEDIENUNG Reglerbedienung siehe Abb. 13. Modus des Normalbetriebes Messwert Sollwert erhöhen Sollwert Messwert Start/Pause Ansicht Sollwert reduzieren restlicher T --- Timerzeit 2 Sek zurücksetzen Zugangs- Kommando- code Messwert code ansicht aktiv 2Sek (Heizen) h___ Hanbetrieb- -Modus Code richtig? Heizen- Kommando- Messwert code...
  • Seite 13: Programierung Von Regelparametern

    6.1. Programierung von Regelparametern Durch Drücken und Niederhalten der Taste ca 2 s, wird die Pro- gammiermatrix aufgerufen. Die Progammiermatrix kann mit einem Zu- griffscode gesichert werden. Bei inkorrektem Wert des Codes können nur die Einstellungen angezeigt werden, ohne dass sie geändert werden können.
  • Seite 14: Programmierungsmatrix

    6.2. Programmierungsmatrix unit iNty 5hif i2.Lo in.lo in.Hi i2.ty Verschie- Ein- Einheit Art des Dezimal- Anzeige Anzeige Art des Dezimal- bung des Anzeige gangspa- Hauptein- punktstel- der unteren Hilfsein- punktstel- Messwer- rameter gangs lung Schwelle oberen gangs lung unteren Schwelle Schwelle outp out1...
  • Seite 15 . . . filt bNin i2.Hi Filterzeit- Funktion Übergang Anzeige der konstante des Binär- oberen eine Stufe Schwelle eingangs höher  . . . Übergang eine Stufe Impul- Impul- Impulszeit höher  szeit szeit Out1 Out2 Out3 . . . Gsnb Gl12 Gl23...
  • Seite 16: Änderung Der Einstellungen

    6.3. Änderung der Einstellungen Wenn der Parametername angezeigt wird, kann mit der Taste dessen Einstellung geändert werden. Mit den Tasten wird die entsprechende Einstellung gewählt, und dann mit der Taste bestätigt. Die Einstellung wird durch gleichzeitiges Drüken der Tasten abgebrochen oder automatisch 30s nach dem letzten Tastendruck.
  • Seite 17 Tafel 1 Änderungsbereich Para- des Parameters Parameterbeschre- meter- ibung Sensoren Lineareingang symbol inp – Parameter des Eingangs Einheit qC: Grad Celsius unit qf: Grad Fahrenheit pU: Physische Einheiten iNty Art des Hauptein- pt1: Pt100 gangs pt10: Pt1000 t-,: Thermoelement Typ J t-t: Thermoelement Typ T t-k: Thermoelement Typ K t-s: Thermoelement Typ S...
  • Seite 18 Verschiebung des 0,0 °C -100,0...100,0 -999...999 sHif Messwertes des (-180,0...180,0 °F) Haupteingangs Art des Hilfsein- 0-20: linear, Strom 0-20 mA i#ty 4-20 gangs 4-20: linear, Strom 4-20 mA Position des Dezi- 0_dp: ohne 1-dp malpunktes Dezimalstelle 1_dp: 1 Dezi- malstelle 2_dp: 2 Dezi- malstellen Anzeige für untere...
  • Seite 19 outp – Ausgangsparameter out1 Funktion Ausgang 1 off: ohne Funktion Y: Kommando Heizen oder Öffnen für Analogventil Y0p: Kommando der Schrittre- gelung – Öffnen YCl: Kommando der Schrittre- gelung – Schließen Cool: Kommando - Kühlen oder Schließen für Analogventil AHi: absoluter oberer Alarm Alo: absoluter unterer Alarm dwHi: relativer oberer Alarm dwlo: relativer unterer Alarm dwin: relativer innerer Alarm...
  • Seite 20 Funktion Ausgang 2 off: ohne Funktion out2 Y: Kommando Heizen oder Öffnen für Analogventil Y0p: Kommando der Schrittre- gelung – Öffnen YCl: Kommando der Schrittre- gelung – Schließen Cool: Kommando - Kühlen oder Schließen für Analogventil AHi: absoluter oberer Alarm Alo: absoluter unterer Alarm dwHi: relativer oberer Alarm dwlo: relativer unterer Alarm dwin: relativer innerer Alarm...
  • Seite 21 Funktion Ausgang 3 out3 off: ohne Funktion Y: Kommando Heizen oder Öffnen für Analogventil Y0p: Kommando der Schrittre- gelung – Öffnen YCl: Kommando der Schrittre- gelung – Schließen Cool: Kommando - Kühlen oder Schließen für Analogventil AHi: absoluter oberer Alarm Alo: absoluter unterer Alarm dwHi: relativer oberer Alarm dwlo: relativer unterer Alarm dwin: relativer innerer Alarm...
  • Seite 22 Wert des Steuer- signals, falls fa1l 0,0..100,0 = Yfl Obere Grenze des 5,0 % 0,0...100,0 Mittelwertes Höchstabweichung der Regelung bei 0,0...999,9 der Berechnung des Mittelwertes Abtastintervall 20,0 s 0,5...99,9 s des Ausgang 1 Abtastintervall 20,0 s 0,5...99,9 s des Ausgang 2 Abtastintervall 20,0 s 0,5...99,9 s...
  • Seite 23 Gain Scheduling- off: ausgeschaltet Funktion sp: vom Sollwert set: Konstanter PID-Satz Anzahl PID-Sätze 2: 2 PID-Sätze Gsnb für Gain Scheduling 3: 3 PID-Sätze vom Sollwert 4: 4 PID-Sätze Umschaltungsstufe MIN…MAX Gl12 für PID1- und PID2-Satz Gl23 Umschaltungsstufe MIN…MAX für PID2- und PID3- Satz Umschaltungsstufe MIN…MAX Gl34...
  • Seite 24 pid – PID-Parameter Proportio- 30,0 °C 0,1...550,0 °C pid1 nalbereich (0,1...990,0 °F) Integration- 300 s 0...9999 s szeitkonstante Differentia- 60,0 s 0,0...2500 s tionszeitkonstante Korrektur 0,0 % 0...100,0 % des Kommandos, für Regelungstyp P oder PD Zweiter wie PB, TI, TD, Y0 pid2 PID - Parame-...
  • Seite 25 Hysterese für 1,0 °C 0,2...100,0 °C Alarm 1 (0,2...180,0 °F) Speicher Alarm 1 off: ausgeschaltet on: eingeschaltet a#sp Sollwert für den 100,0 MIN…MAX absoluten Alarm 2 Sollwertabwei- 2,0 °C -200,0... 200,0 °C a#du chung für den (-360,0... 360,0 °F) relativen Alarm 2 Hysterese für 1,0 °C 0,2...100,0 °C...
  • Seite 26 spp – Parameter des Sollwertes sPmd Art des Sollwertes sp1.2: Sollwert SP oder SP2 sp1.2 Rmin: Sollwert mit Soft Start in Einheiten pro Minute RHr: Sollwert mit Soft Start in Einheiten pro Stunde in2: Sollwert vom Zusatzeingang prg: Sollwert laut Programmre- gelung Nummer des 1...15 /prg auszuführenden...
  • Seite 27 Protokoll none: keine prot r8n2 r8n2: RTU 8N2 r8e1: RTU 8E1 r8o1: RTU 8O1 r8n1: RTU 8N1 – Parameter der Retransmission retr Wert der Retrans- pu: Messwert auf Haupteingang PV aOfn mission auf den pu2: Messwert auf Zusatzein- Analogausgang gang PV2 p1-2: Messwert PV –...
  • Seite 28 Die Auflösung eines angezeigten Parameters hängt vom Parameter ab – Position des Dezimalpunktes. Für den Ausgang 0/4…20 mA Parameter für Speichern, in sonstigen Fällen für Ablesen - laut Ausführungscode. Siehe Tafel 2. Durch den Parameter bestimmte Einheit der Zeit sPmd (Rmin, RHr). Gilt für einen Binärausgang.
  • Seite 29: Symbol Eingang/Sensor Pt1

    Parameter abhängig vom Messbereich Tafel 2 Symbol Eingang/Sensor Thermoresistor -200 °C 850 °C (-328 °F) (1562 °F) Pt100 Thermoresistor Pt1000 -200 °C 850 °C pt10 (-328 °F) (1562 °F) Thermoelement Typ J -100 °C 1200 °C (-148 °F) (2192 °F) Thermoelement Typ T -100 °C 400 °C (-148 °F) (752 °F)
  • Seite 30: Ein- Und Ausgänge Des Reglers

    7. EIN- UND AUSGÄNGE DES REGLERS 7.1. Haupt-Messeingänge Der Haupteingang ist die Quelle vom Messwert, der an der Regelung und an Alarmen aktiv ist. Der Haupteingang ist ein Universaleingang, an den Sensoren oder Standardsignale verschiedener Art angeschlossen werden können. Die Wahl vom Typ des Eingangssignals erfolgt durch den Parameter iNty. Die Position des Dezimalpunktes, von der das Anzeigeformat des Mess- und Sollwertes bestimmt wird, wird durch den Parameter dp eingestellt.
  • Seite 31: Binäreingänge

    7.3. Binäreingänge Die Funktion von Binäreingängen wird durch den Parameter eingestellt. bNin Zur Verfügung stehen folgende Funktionen des Binäreingangs: ohne Funktion – der Zustand des Binäreingangs beeinflusst den Reglerbetrieb nicht, Regelung-Stopp – die Regelung wird unterbrochen, die Rege-l ungsausgänge verhalten sich wie nach Sensorbeschädigung, wobei Alarm oder Retransmission unabhängig arbeiten, Umschaltung in Manualmodus –...
  • Seite 32: Ausgänge

    7.4. Ausgänge Der Regler hat vier Ausgänge. Jeder dieser Ausgänge kann als Regelungs- oder Alarmausgang eingestellt werden. Für die Proportionalregelung (mit Ausnahme von Analogaus- gängen) wird zusätzlich das Abtastintervall eingestellt. Das Abtastintervall ist die Zeit zwischen darauf folgenden Einschaltungen des Ausgangs bei Proportionalregelung. Die Länge vom Abtastintervall soll abhängig von Dynamik-Eigenschaften des Objekts und entsprechend zum Ausgangsgerät abgestimmt werden. Für schnelle Prozesse wird die Verwendung von SSR-Relais empfohlen. Der Relaisausgang wird für die Steuerung von Schützen in sich langsam veränderten Prozessen verwendet. Die Verwendung von einem langen Abtastintervall für die Steuerung von Schnelländerungs-Prozessen kann...
  • Seite 33: Regelung

    8. REGELUNG 8.1. EIN/AUS Regelung Wenn keine große Genauigkeit der Temperaturregelung, be- sonders für Objekte von großer Zeitkonstante und kleiner Verzögerung, erforderlich ist, kann die EIN-AUS Regelung mit Hysterese verwendet werden. Die Vorteile dieser Regelungsart ist die Einfachheit und Zuver- lässigkeit, ein Nachteil dagegen die Schwingung sogar bei kleinen Wer- ten der Hysterese. Abb. 16. Arbeitsweise des Ausgangs vom Typ Heizen 8.2. Innovativer SMART PID-Algorithmus Damit höhere Genauigkeit der Temperaturregelung erreicht werden kann, soll PID-Algorithmus verwendet werden. Der verwendete innovative SMART PID-Algorithmus wird durch erhöhte Genauigkeit für den erweiterten Bereich von Klassen der Regelungsobjekte charakteri-...
  • Seite 34: Selbstoptimierung

    Die Optimierung des Reglers an das Objekt beruht auf ma- nueller Einstellung vom Wert des Proportional-, des Integral- und des Differentialgliedes oder automatisch – mit Selbstoptimierung. 8.2.1. Selbstoptimierung Der Regler verfügt über die Anwahlfunktion von PID-Einstel- lungen. Diese Einstellungen gewähren in den meisten Fällen eine opti- male Regelung. Um die Selbstoptimierung einzuleiten, soll man zur Meldung tune (laut Abb 13) übergehen und die Taste für mindestens...
  • Seite 35 Die Selbstoptimierung beinhaltet folgende Stufen: Die Selbstoptimierung wird ohne Berechnung von PID-Einstellungen unterbrochen, wenn Stromausfall erfolgt oder die Taste gedrückt wird. In einem solchen Fall wird die Regelung mit aktuellen PID-Einste- llungen eingeleitet. Wenn die Selbstoptimierung nicht erfolgreich abgeschlossen wird, wird der Fehlercode laut Tafel 4 angezeigt.
  • Seite 36 Fehlercode f r die SO Tafel 4 ü Fehlercode Fehlerursache Vorgehensweise Die PI, PID Regelung soll gewählt wer- Die Regelungsart eS01 eS01 P oder PD wurde den, d.h. der TI Glied soll grösser als gewählt. die Null sein. Der Sollwert für Temperatur oder Pa- eS02 Tlo, sTHi rameter...
  • Seite 37: Selbstoptimierung Und „Gain Scheduling

    8.2.2. Selbstoptimierung und „Gain Scheduling” Wenn „Gain Scheduling” verwendet wird, kann die Selbstopti- mierung auf zweierlei Weise durchgeführt werden. Die erste Methode ist die Wahl des entsprechenden Satzes von PID-Parametern, in den die berechneten PID-Parameter gespeichert werden und die Selbstoptimierung in der Stufe vom aktuell gewählten Sollwert für Festwert-Regelung. Der Parameter Gty soll auf set gesetzt, und Gset soll zwischen pid1 und pid4 gewählt werden.
  • Seite 38 c) Instabilität - Proportionalbereich herabsetzen, - Differentialzeit herabsetzen. d) Langsame Sprungantwort: - Proportionalitätsbereich herabsetzen, - Integralzeit herabsetzen. Algorytmy działania regulatora Reglerfunktion-Algorithmen Verlauf Przebieg wielkości vom Regelwert regulowanej Pb td Abb.17. Korrektur von PID-Parametern...
  • Seite 39: Schrittregelung

    8.3. Schrittregelung Der Regler verfügt über zwei Algorithmen der Schrittregelung für die Steuerung von Servomotoren: - ohne Rücksignal vom Ventil – das Ventil wird laut PID-Parametern und Regelungsabweichung geöffnet und geschlossen, - mit Rücksignal vom Ventilpositionierer – das Ventil wird laut PID- Parametern, Regelungsabweichung und der vom Zusatzeingang abgelesenen Ventilposition geöffnet und geschlossen. Um die Schrittregelung zu wählen, soll einer der Ausgänge out1…out4 auf Y0p und einer der Ausgänge out1…out4 auf YCl gesetzt werden.
  • Seite 40 Abb.18. Dreipunkt-Schrittregelung ohne Rückführung Die Einschaltzeit des den Ventil öffnenden (schließenden) Relais ist proportional zum Zuwachs (Abfall) des Kommandos. Während der mehrfachen Änderungen der Ventilstellrichtung infolge von der Trägheit des Antriebes oder dessen Verbrauches, beim gleichzeitigen Fehlen der Rückführung von Ventilstellung, sind die Differenzen zwischen berechneter und rea- len Ventilstellung nicht zu vermeiden. Um diese Differenzen zu beseiti- gen, der Regler realisiert die Funktion der automatischen Positionierung des Antriebes während des Betriebes.
  • Seite 41: Gain Scheduling-Funktion

    Wenn der Signal 100%/0% erreicht der öffnende und schließende Rela- is bleibt eingeschaltet durch die Zeit der Endung von Öffnen/Schließen des Ventils. Wenn nur das Kommando den Maximalwert erreicht, die Positionierung des Ven- tils wird unterbrochen. Im Sonderfall ist die Positionierung durch die vollständige Ventil- schließung realisiert und es folgt jedes Mal nach: - Einschaltung der Reglerversorgung, - Änderung der vollständigen Öffnungs/Schließzeit.
  • Seite 42: Regelung Vom Typ Heizen-Kühlen

    Funktion ausgeschaltet a) Umschaltung abhängig vom Sollwert. Zusätzlich soll auch die Anzahl von PID-Sätzen – Parameter Gsnb gewählt, und abhängig von dieser Anzahl die Stufen deren Umschaltung Gl12, Gl23, Gl34 gesetzt werden. b) Für die Programmregelung kann individuell für jeden Abschnitt der PID-Satz gesetzt werden. Es soll dann für das entsprechende Programm prnn, in der Gruppe PCfg der Parameter pid auf on gesetzt werden.
  • Seite 43 den: pbC, tiC, tdC. Wobei pbC als Verhältnis des Parameter pb vom Bereich 0,1...200,0 % bestimmt wird. Das Abtastintervall für beide Binärausgänge (Relais, SSR) wird unabhängig für den Erwärmungs- und Kühlpfad eingestellt (abhän- gig von gewählten Ausgängen sind das die Parameter to1…to3). Wenn in einem Pfad die PID-Regelung und im zweiten ON-OFF verwendet werden soll, soll der eine Ausgang auf die PID-Re- gelung und der andere als relativer oberer Alarm konfiguriert werden.
  • Seite 44: Alarme

    9. Alarme Der Regler verfügt über vier Alarme, die jedem Ausgang zugewiesen werden können. Die Alarmkonfiguration erfordert die Anwahl der Alarmart durch Parametereinstellung out1, out2, und out3 zum entsprechenden Alarmtyp. Die verfügbaren Alarmtypen siehe Abb. 22. aLdu (>0) aLdu (<0) oberer relativer oberer absoluter unterer absoluter...
  • Seite 45: Timer-Funktion

    Der Sollwert für absolute Alarme ist der durch den Parameter bestimmte Wert ax.sp und für relative Alarme ist es die Sollwertabwei- chung im Hauptweg - Parameter ax.du. Die Alarmhysterese, das heisst die Zone um den Sollwert, in der Ausgangszustand nicht geändert wird, wird durch den Parameter ax.Hy bestimmt. Es kann auch die Alarm-Latchfunktion eingestellt werden, wobei der Alarmzustand nach Beendigung des Alarmumstände gespei- chert wird (Parameter ax.lt= on).
  • Seite 46 Status Beschreibung Signalisierung Timer gestoppt t--- Timerstart - Temperatur über SP Timer-Restzeit in Minuten: z.B. (t2*9) - Taste drücken Timerpause blinkende Restzeit in - Taste drücken Minuten Ende Timer erreicht Null tend des Zählvor- gangs Timer zurück- während des Zählvor- setzen gangs: Taste drücken nach Ende des Zählvor- gangs:...
  • Seite 47: Stromwandlereingang

    Rückwärtszählen odliczanie czasu w dó³ Zeit [sek] czas [sek] Timer zurücksetzen kasowanie timera Timeralarm alarm timera Abb.23. Arbeitsweise des Timers 11. Stromwandlereingang Nachdem der Stromwandler (Kennzeichnung CT-94-1) an- geschlossen wird, ist Messung und Anzeige vom Strom, der durch die Belastung flieβt, gesteuert durch den ersten Ausgang möglich. Der erste Ausgang muss vom Typ Relais oder Spannung 0/5 V sein.
  • Seite 48 werkseitig auf 30 s eingestellt, er kann jedoch geändert oder durch den Parameter tout ausgeschaltet werden. In Bezug auf das Heizelement stehen zwei Alarmtypen zur Verfügung. Heizelementkurzschlußalarm und Heizungsunterbrucha- larm. Heizelementkurzschlußalarm wird durch die Strommessung beim ausgeschalteten Steuerelement, dagegen der Durchbrennungsalarm wird beim eingeschalteten Steuerelement realisiert.
  • Seite 49: Zusatzfunktionen

    12. ZUSATZFUNKTIONEN 12.1. Kommandoansicht Das Kommando vom Typ Heizen wird mit dem Zeichen „h” in erster Position, vom Typ Kühlen mit „C”, Ventilöffnen mit „o” und Ven- tilschließen mit „c” angezeigt. Die Verfügbarkeit des Kommandos hängt von der entsprechenden Reglerkonfiguration ab. Für die Anzeige des Kommandos muss die Taste gedrückt werden, bis dieses in der unteren Zeile angezeigt wird (siehe Abb.
  • Seite 50: Signalübertragung

    eingestellt werden, dagegen wenn der Parameter PB größer als Null ist, kann das Kommando auf einen beliebigen Wert vom Bereich 0...100% eingestellt werden. 12.3. Signalübertragung Der konstante Ausgang kann für Übertragung einer gewählten Größe verwendet werden, z. B. für die Temperaturaufzeich- nung im Objekt oder Vervielfältigung vom Sollwert in Mehrzonenofen. Die Signalübertragung ist möglich, wenn Eingang 1 oder 2 vom konstanten Typ sind. Die Konfiguration der Übertragung wird an- gefangen mit Einstellung des Parameters out1 oder out2 auf retr. Zusätzlich soll auch die obere und untere Grenze des Signals für die Übertragung gesetzt werden (aOlo und aOHi).
  • Seite 51: Sollwertänderungsgeschwindigkeit - Soft Start

    Das Ausgangssignal wird nach nachfolgend angegebener Formel be- rechnet. - AUS = AUS + (x - Ao.Lo) Ao.Lo - Ao.Hi Der Parameter aOlo kann als größer als aOHi eingestellt werden, doch dann ist der Ausgangssignal invers. 12.4. Sollwertänderungsgeschwindigkeit – Soft Start Die Einschränkung der Temperaturzuwachsrate wird durch stufenweise Änderung vom Sollwert ausgeführt. Diese Funktion wird aktiviert nachdem Versorgung des Reglers angeschlossen wird und während der Änderung vom Sollwert. Diese Funktion erlaubt, von der...
  • Seite 52: Werkseinstellungen

    Die Zeitkonstante des Filters filt kann von 0,2 bis 100 Sekunden ein- gestellt werden. ohne Digitalfilter b e z fi l tr a c y fr o w e g o mit Digitalfilter z fi l tr e m c y fr o w y m 0,63A Zeit [s] t [ s ] stała Zeitkonstante...
  • Seite 53: Programmregelung

    13. PROGRAMMREGELUNG 13.1. Parameterbeschreibung der Programmregelung Parameterliste der Konfiguration Tafel 5 prg – Programmregelung Submenü Programm Nr. 1 pr01 Submenü Programm Nr. 15 pr15 Submenü der Programmparameter PCfg Änderungsbereich des Parameters Linearein- Sensoren gang Art der strt sp0: vom Wert, der Programme- durch SP0 inleitung bestimmt wird pu: vom aktuellen Messwert Anfangs-...
  • Seite 54 Cy/n Anzahl der 1…999 Programm- wiederholungen Regelung Cont: Programmfort- fail Cont nach Stro- setzung mausfall stop: Programm abbrechen und Kommando auf Parame- terwert fa1leinstellen Regelung am stop stop: Programm abbre- Program- chen und Kommando auf mende Parameterwert fa1l einstellen LSP: Festwert-Rege- lung mit Sollwert vom letzten Abschnitt...
  • Seite 55 Änderungsbereich des Parameters Linearein- Sensoren gang Art des Ab- type time time: Abschnitt bestimmt schnittes durch die Zeit rate: Abschnitt bestimmt durch Zuwachs duel: Aushalten des Sollwertes end: Programmende Sollwert am 0,0 °C MIN…MAX Abschnit- tende 00.01 00.01…99.59 time schnittsdauer 1..5500 °C Zuwachsrate 0,1..550,0...
  • Seite 56: Definieren Von Sollwert-Programmen

    13.2. Definieren von Sollwert-Programmen Es können hier 15 Programme definiert werden. Die Maxima- lanzahl der Abschnitte im Programm ist 15. Damit die Parameter der Programmregelung im Menü angezeigt wer- den, muss der Parameter sPmd auf prg gesetzt werden. Für jedes Programm sollen die Parameter vom Submenü der Programmparame- ter eingestellt werden. Für jeden Abschnitt soll dessen Art und dann die davon abhängigen Parameter laut Tafel 6 gewählt werden. Es muss auch der Ausgangszustand (nur wenn out1…out3 eingestellt werden auf eu1,...
  • Seite 57 800°C 50°C czas Zeit OUT2 100 Min 40 Min 120 Min czas 40 min 120 min 100 min Zeit Abb.26. Beispielsprogramm Parameterwerte für ein Beispielsprogramm Tafel 7 Parameter Wert Bedeutung Start der Sollwertberechnung von der strt aktuellen Temperatur Zeiteinheit: Stunden und Minuten tMun HH.mm rRun Einheit der Zuwachsrate: Minuten PCfg...
  • Seite 58 Art des Abschnittes: Zuwachsrate type rate 800,0 Ziel-Sollwert: 800,0 °C 20,0 Zuwachsrate 20,0 °C / Minute sT01 50,0 Sperre aktiv, wenn die Abweichung 50,0 °C hldu überschritt Ausgang 2 als Hilfsausgang Ev1: ausgeschaltet Art des Abschnittes: Aushalten type duel des Sollwertes 02.00 Abschnittsdauer 2h00 = 120 Minuten sT02 time Ausgang 2 als Hilfsausgang Ev1 - aus- geschaltet Art des Abschnittes: Zuwachsdauer type...
  • Seite 59: Steuerung Des Sollwert-Programms

    13.3. Steuerung des Sollwert-Programms Wenn der Parameter sPmd auf prg gesetzt wurde, wird das Objekt durch den Regler nach dem Sollwert gesteuert, der in der Zeit laut vorgegebenem Programm geändert wird. Vor der Aktivierung der Regelung mit variablem Sollwert soll das gewünschte Programm ge- wählt werden (Parameter /prg).
  • Seite 60 Änderung des Sollwertes bei aktiver Programmregelung SP Wert-Änderung (eine der Tasten drücken) Modus des Normalbetriebes oder Sollwert Messwert Sollwert Messwert Start/Pause Ansicht restlicher T - - - Timerzeit 2 Sek zurücksetzen Zugangs- Kommando- code Messwert c o d e ansicht aktiv 2Sek (Heizen)
  • Seite 62: Schnittstelle Rs-485 Mit Dem Modbus-Protokoll

    14. SCHNITTSTELLE RS-485 MIT MODBUS- PROTOKOLL 14.1. Einleitung Der Regler RE72 ist mit einer seriellen Schnittstelle im RS-485-Standard mit implementierten Asynchron-Kommunikation- sprotokoll MODBUS ausgestattet. Parameter-Zusammenstellung der seriellen Schnittstelle des Reglers RE72: - Gerätsadresse: 1..247, - Übertragungsrate: 4800, 9600, 19200, 38400, 57600 Bit/s,...
  • Seite 63: Fehlercodes

    14.2. Fehlercodes Wenn der Regler eine Anfrage mit Übertragungs- oder Prüfsummefehler erhält, wird diese ignoriert. Für eine synthetisch kor- rekte Anfrage, doch mit inkorrekten Werten wird vom Regler eine An- twort mit Fehlercode gesendet. In der Tafel 9 werden mögliche Fehlercodes und deren Bedeutung dargestellt.
  • Seite 64 Im Regler werden die Daten in 16-Bit-Registern gespeichert. Eine Liste von Registern zum Speichern und Ablesen enthält Tafel 11. Operation „R-” – bedeutet das mögliche Ablesen, und die Operation „RW” bedeutet das mögliche Ablesen und Speichern. Registerkarte ab Adresse 4000 Tafel 11 Parameter- Beschreibung bereich Befehlsregister 1 – Eingang in das Modus automatischer Regelung 2 –...
  • Seite 65 bit 8 7 6 – OPTIONEN 0 0 1 – Ausgang 3 - Relais 0 1 0 – Binärausgang 0 1 1 – Stromwandlerausgang 1 0 0 – zus ätzlicher Stromeingang 0/4…20 mA 1 0 1 – Umformerversorgung 24V d.c. / 30 mA Reglerzustand – Beschreibung in der 4003 0…0xFFFF Tafel 12...
  • Seite 66 Art des Haupteingangs: 0 – Thermoresistor Pt100 1 – Thermoresistor Pt1000 2 – Thermoelement Typ J 3 – Thermoelement Typ T 4 – Thermoelement Typ K 5 – Thermoelement Typ S 6 – Thermoelement Typ R 4015 INPT 0…14 7 – Thermoelement Typ B 8 –...
  • Seite 67 Filter-Zeitkonstante 0 – OFF 1 – 0,2 Sekunden 2 – 0,5 Sekunden 3 – 1 Sekunde 4024 FILT 0…9 4 – 2 Sekunden 5 – 5 Sekunden 6 – 10 Sekunden 7 – 20 Sekunden 8 – 50 Sekunden 9 – 100 Sekunden Funktion des Binäreingangs 0 –...
  • Seite 68 1…6 Typ des Ausgangs 1 1 – Relaisausgang 2 – Spannungsausgang 0/5 V 4028 O1TY 3 – Stromausgang 4-20 mA 3…4 4 – Stromausgang 0-20 mA 5 – reserviert 6 – Spannungsausgang 0-10 V Wert des Steuersignals, falls fa1l 4029 0…1000 = Yfl Funktion Ausgang 2 0 –...
  • Seite 69 Funktion Ausgang 3 0 – ohne Funktion 1 – Kommando oder Öffnen für Analogventil 2 – Kommando der Schrittregelung – Öffnen 3 – Kommando der Schrittregelung – Schließen 4 - Kommando - Kühlen oder Schließen für Analogventil 5 – absoluter oberer Alarm 6 –...
  • Seite 70 nach Tafel Umschaltungsstufe für Satz PID1 GL12 4039 und PID2 nach Tafel Umschaltungsstufe für Satz PID2 4040 GL23 und PID3 nach Tafel Umschaltungsstufe für Satz PID3 4041 GL34 und PID4 Auswahl des konstanten PID-Satzes 0 – PID1 4042 GSET 0…3 1 –...
  • Seite 71 Verschiebungszone bei der Regelung 4060 0…999 Heizen-Kühlen oder tote Zone für Schrittregelung Proportionalbereich PBC [% x10] (in 4061 1…2000 Bezug auf PB) 4062 0…9999 Integrationszeitkonstante TIC [s] Differentiationszeitkonstante TDC 4063 0…9999 [s x10] 4064 5…999 Abtastintervall des Ausgangs 2 [s x10] 4065 A1SP nach Tafel 17 Sollwert für den absoluten Alarm 1 Sollwertabweichung für den relativen 4066...
  • Seite 72 4079 0…65535 reserviert 4080 0…65535 reserviert Sollwert Heizungsunterbruchalarm 4081 HBSP 0…500 [Ax10] Hysterese Heizungsunterbruchalarm 4082 HBHY 0…500 [Ax10] Art des Sollwertes 0 - Sollwert SP oder SP2 1- Sollwert mit Soft Start in Einheiten pro Minute 4083 0…5 SPMD 2- Sollwert mit Soft Start in Einheiten pro Stunde 3- Sollwert vom Zusatzeingang 4 - Sollwert laut Programmregelung...
  • Seite 73 Protokoll 0 – keine 1 – RTU 8N2 4093 PROT 0…4 2 – RTU 8E1 3 – RTU 8O1 4 – RTU 8N1 4094 0…65535 Reserviert Wert der Retransmission auf den konstanten Ausgang 0 - Messwert auf Haupteingang PV 1 - Messwert auf Zusatzeingang PV2 4095 AOFN 0…5...
  • Seite 74 Ansicht des Heizelement-Stromes 4106 0…1 0 – ausgeschaltet 1 – eingeschaltet 4107 0…65535 reserviert 4108 0…65535 reserviert 4109 0…65535 reserviert 4110 0…65535 reserviert 4111 5…999 Abtastintervall des Ausgangs 3 [s x10] 4112 0…65535 reserviert Algorithmus für Schrittregelung 4113 0…1 0 - Algorithmus ohne Rücksignal 1 - Algorithmus mit Rücksignal Sollwert des Heizelementkurz- 4114 OSSP...
  • Seite 75 Auswahl des Steuersignals des Regelausgangs zur Proportionalre- gelung im Fall des Sensorausfalls oder zur Programmregelung, falls die Regelung gestoppt wird 0 - Ausgang ausgeschaltet 1 - der Ausgang übernimmt den durch den Parameter Yfl eingestellten Wert 4122 FAIL 0…2 2 - der Ausgang übernimmt den Mittelwert.
  • Seite 76 Register 4003 – Regelungszustand Tafel 12 Beschreibung Position des Dezimalpunktes für Modbus-Register ab Adresse 4000, abhängig vom Eingang (0...2) Position des Dezimalpunktes für Modbus-Register ab Adresse 4000, abhängig vom Zusatzeingang (0...2) Selbstoptimierung nicht erfolgreich abgeschlossen Soft Start: 1 – aktiv, 0 – inaktiv Timer-Status: 1 – Zurückberechnung abgeschlossen, 0 – sonstige Zustände Automatische/manuelle Regelung: 0 – auto, 1 – manuell Selbstoptimierung: 1 – aktiv, 0 – inaktiv Aktueller Satz von PID-Parametern: 0 – PID1, 1 – PID2, 9-10...
  • Seite 77 Zustand Heizungsunterbruchalarm Alarmzustand vom konstanten Kurzschluss des Ausgangs 1.: 1 – aktiv, 0 – inaktiv Zustand des Binäreingangs 1: 1 - (Klemme 5 des Anschlusses des Reglers ist an die Klemme 6 ange- schlossen Belegt Zustand des Binärausgangs 1: 1 - Ausgang aktiv, 0 - Ausgang inaktiv Zustand des Binärausgangs 2: 1 - Ausgang aktiv, 0 - Ausgang inaktiv Zustand des Binärausgangs 3: 1 - Ausgang aktiv, 0 - Ausgang inaktiv 11…15 Belegt Der Wert gleicht 0 in der Ausführung ohne den Binäreingang. Der Wert gleicht 0 in der Ausführung mit dem kontinuierlichen Ausgang.
  • Seite 78 Registerkarte ab Adresse 4150 Tafel 15 Beschreibung 4150 0…14 Nummer des Programms zur Ausführung (0 – bedeutet das erste Programm) 4151 0…1 Programmstart/-stopp 0 - Programmstart 1 – Programmstart (verursacht den Programmstart vom Anfang) 4152 0…1 Anhalten der Sollwertberechnung vom Programm 0 – ausgeschaltet 1 – eingeschaltet 4153 0…14 Auszuführender Abschnitt (0...
  • Seite 79 4159 Zeit zum Abschnittende MSB [s] 4160 Zeit zum Programmende LSB [s] 4161 Zeit zum Programmende MSB [s] 4162 0…65535 Reserviert 4163 0…65535 Reserviert 4164 0…65535 Reserviert 4165 0…65535 Reserviert 4166 0…65535 Reserviert 4167 0…65535 Reserviert 4168 0…65535 Reserviert 4169 0…65535 Reserviert 4170...
  • Seite 80 4177 0…3 Regelung am Programmende 0 – Programm anhalten 1 - Festwert-Regelung mit Sollwert vom letzten Abschnitt 2 - Festwert-Regelung mit Sollwert von ESP 3 - Festwert-Regelung mit Sollwert von SP und SP2 4178 0…1 Gain Scheduling-Funktion für das Programm 0 – ausgeschaltet 1 – eingeschaltet 4179 TYPE 0…3 Art des Abschnittes 0 - Abschnitt bestimmt durch Zeit 1 - Abschnitt bestimmt durch...
  • Seite 81 4277 TYPE 0…3 Art des Abschnittes 4278 nach Ta- Sollwert am Abschnittende fel 17 4279 TIME 0…5999 Abschnittsdauer 4280 1…5500 Zuwachsrate des Sollwertes 4281 HLDV 0…2000 Wert der Regelungsabweichung, über den die Sollwertberechnung angehalten wird 4282 0…3 Zustand der Hilfsausgänge 4283 0…3 PID-Satz für den Abschnitt...
  • Seite 82 5779 HLDV 0…2000 Wert der Regelungsabweichung, über den die Sollwertberechnung angehalten wird 5780 0…3 Zustand der Hilfsausgänge 5781 0…3 PID-Satz für den Abschnitt 5873 TYPE 0…3 Art des Abschnittes 5874 nach Ta- Sollwert am Abschnittende fel 17 5875 TIME 0…5999 Abschnittsdauer 5876 1…5500...
  • Seite 83 Registerkarte ab Adresse 7000 und 7500 Tafel 16 Beschreibung 7000 7500 Messwert PV 7002 7501 Messwert auf Zusatzeingang 7003 7502 Aktueller Sollwert SP 7006 7503 Kommando Pfad 1 7008 7504 Kommando Pfad 2 7010 7505 Sollwert SP 7012 7506 Sollwert SP2 7014 7507 A1SP...
  • Seite 84 Eingangsbereiche Tafel 17 Bereich Sensortyp UNIT = °C UNIT = °F UNIT = PU [x10] [x10] Pt100 -2000...8500 -3280...15620 Pt1000 -2000...8500 -3280...15620 Fe-CuNi (J) -1000...12000 -1480...21920 Cu-CuNi (T) -1000...4000 -1480...7520 NiCr-NiAl (K) -1000...13720 -1480...25016 PtRh10-Pt (S) 0...17670 320...32126 PtRh13-Pt (R) 0...17670 320...32126 PtRh30-PtRh6 (B)
  • Seite 85: Softwareaktualisierung

    Nach Starten von eCon soll im Fenster Commu- nication serieller Anschluss, Geschwindigkeit, Modus und Adresse des Reglers eingestellt werden. Dann soll im Fenster Select device der Regler RE72 gewählt und die Ikone Load...
  • Seite 86: Mit Der Meldung Boot Oben

    , damit alle eingestellten Parameter abge- lesen werden (die für die nachträgliche Wiederherstellung notwendig sind). Nachdem vom Menü Updating firmware gewählt wird, wird das Fenster Lumel Updater (LU) – Abb 28 b., es soll dann Connect gedrückt werden. Informationsfenster Messages...
  • Seite 87: Fehlermeldung

    16. FEHLERMELDUNG Tafel 18 Fehlercode Fehlerursache Fehlerbehebung Es muss geprüft werden, ob der Typ des gewählten Sensors mit dem Untere Messbereichü- angeschlossenen übereinstimmt; berschreitung oder es muss geprüft werden, ob die Kurzschluss im Sen- Werte von Eingangssignalen im en- sorkreis. tsprechenden Bereich sind - wenn ja, dann muss geprüft werden, ob kein Kurzschluss im Sensorkreis erfolgte.
  • Seite 88 Die Reglerversorgung aus- und erneut einschalten; wenn dies er- eRad Dekalibrierter Eingang. folglos erscheint, soll man sich mit dem Service in Verbindung setzen. Die Reglerversorgung aus- und Dekalibrierter konstan- erneut einschalten; wenn dies er- eRda ter Ausgang. folglos erscheint, soll man sich mit dem Service in Verbindung setzen. Spannungsversorgung des Reglers erneut anschlieβen, wenn dies er- Ablesen-Verifizierfehler...
  • Seite 89 17. TECHNISCHE DATEN Haupteingang Eingangssignale und Messbereiche Tafel 19 Sym- Sensortyp Norm Bereich Pt100 nach DIN EN -200...850 °C -328...1562 °F 60751+A2:1997 Pt1000 -200...850 °C -328...1562 °F pt10 Fe-CuNi (J) -100...1200 °C -148...2192 °F Cu-CuNi (T) -100...400 °C -148...752 °F NiCr-NiAl (K) -100...1372 °C -148...2501,6 °F...
  • Seite 90 Grundfehler der Messung vom Istwert 0,2%, für thermoresistente Eingänge, 0,3%, für Eingänge für thermoelektrische Sensoren (0,5% – für B, R, S); 0,2% ±1 Ziffer, für Lineareingänge Stromstärke im thermoresistenten Sensor 0,22 mA Messdauer 0,2 s Eingangswiderstand: - für den Spannungseingang 150 kΩ - für den Stromeingang 50 Ω Fehlererkennung im Messkreis: - Thermoelement, Pt100, Pt1000 Überschreitung...
  • Seite 91 Einstellungsbereich von Reglerparametern: siehe Tafel 1 Binäreingang spannungslos - Kurzschlusswiderstand ≤ 10 kΩ - Widerstand der Öffnung ≥ 100 kΩ Ausgangstyp 1 und 2: - Relais, spannungslos Schließkontakt, Belastbarkeit 2 A/230 V a.c. - Halbleiter, Spannung 0/5 V, maximale Belastbarkeit 40 mA - kontinuierlich, Spannung 0…10 V bei R ≥ 1 kΩ...
  • Seite 92 Versorgung von Objektumwandlern 24 V d.c. ±5 %, max.: 30 mA Signalisierung: - Einschaltung von Ausgang 1 - Einschaltung von Ausgang 2 - Einschaltung von Ausgang 3 oder Binärausgang - Modus manuelle Regelung - Selbstoptimierung Nenngebrauchsbedingungen: - Spannungsversorgung 85…253 V a.c./d.c. 20…40 V a.c./d.c. - Frequenz der Spannungsversorgung 40…440 Hz - Umgebungstemperatur 0…23…50 °C - Lagerungstemperatur -20…+70 °C - relative Luftfeuchtigkeit < 85 % (ohne Wasserdampf- -Kondensation) - Vorwärmezeit 30 min - Betriebsstellung...
  • Seite 93 Zusätzliche Fehler in Nenngebrauchsbedingungen verursacht durch: - Temperaturänderungskompensation Bezugsstelle des Thermoelements ≤ 2 - Änderung der Umgebungstemperatur ≤ 100% des Grundfehlers /10 K. Sicherheitsanforderungen nach DIN EN 61010-1 - Überspannungskategorie III, - Schmutzgrad - maximale Betriebsspannung in Bezug auf die Erde: - für den Versorgungskreis, Ausgänge 300 V - für Eingangskreise 50 V - Höhe über dem Meeresspiegel <...
  • Seite 94 18. AUSFÜHRUNGSCODE Tafel 20 RE72 - X X X X X X X Ausgang 1: Relaisausgang Spannungsausgang 0/5 V Stromausgang 0/4 .. 20 mA Spannungsausgang 0 .. 10 V Ausgang 2: Relaisausgang Spannungsausgang 0/5 V Stromausgang 0/4 .. 20 mA Spannungsausgang 0 ..
  • Seite 95 Codebeispiel: Der Code RE72 - 1 2 2 1 00 E 0 bedeutet: RE72 - Temperaturregler RE72 1 - Ausgang 1: Relais 2 - Ausgang 2: Spannung 0/5 V 2 - Binäreingang 1 - Versorgung: 85 .. 253 V a.c./ d.c.
  • Seite 96 LUMEL S.A. ul. Sulechowska 1, 65-022 Zielona Góra, POLAND tel.: +48 68 45 75 100, fax +48 68 45 75 508 www.lumel.com.pl Export department: tel.: (+48 68) 45 75 305, fax.: (+48 68) 32 54 091 e-mail: export@lumel.com.pl...

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