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TA FRISTAR3-WP Betriebsanleitung

Frischwasserstation für wärmepumpen
ta.co.at
FRISTAR3-WP
FRISCHWASSERSTATION
Für Wärmepumpen
Betriebsanleitung
Manual Version 1.10.3
deutsch
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für TA FRISTAR3-WP

  • Seite 1 FRISTAR3-WP FRISCHWASSERSTATION Für Wärmepumpen Betriebsanleitung Manual Version 1.10.3 deutsch...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Kaskadenschaltung ............12 Hydraulikschema einer Kaskade mit 4 FRISTAR3-WP Stationen ....... .12 Regelung mit UVR67 .
  • Seite 4: Sicherheitsbestimmungen

    Sicherheitsbestimmungen Diese Anleitung richtet sich ausschließlich an autorisierte Fachkräfte. Um Unfälle und Sachschäden durch falsche Bedienung zu vermeiden, lesen Sie diese Be- triebsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie die Arbeiten mit der Frischwasserstati- on beginnen. Bedenken Sie, dass Ihre Gewährleistungsansprüche verfallen, wenn Sie Änderungen an der Konstruktion der Frischwasserstation oder den Sicher- heitseinrichtungen vornehmen.
  • Seite 5: Funktionsweise

    Funktionsweise In der Frischwasserstation FRISTAR3 wird Trinkwasser im Durchflussprinzip energiesparend und hy- gienisch erwärmt. Wird Wasser gezapft, fördert die Pumpe im Primärkreis Speicherwasser aus einem Pufferspeicher durch den Plattenwärmetauscher. Auf der Sekundärseite des Wärmetauschers wird das durchströmende Trinkwasser auf die einge- stellte Solltemperatur aufgeheizt.
  • Seite 6: Komponenten

    Komponenten Entlüftung Primärkreis Kaltwasser Warmwasser Sekundärkreis Sekundärkreis Kugelhahn Kugelhahn Plattenwärme- tauscher Volumenstromsensor + Warmwassertemper atur Ventil Kaltwassersensor Primärsensor Regler Pumpe (Orientierung der Stecker- leiste variiert) Kugelhahn Kugelhahn Rücklauf Vorlauf Primär- Primärkreis kreis...
  • Seite 7: Montage

    Montage Vorbereitung • Im Kaltwasserzulauf muss ein Membran-Sicherheitsventil (max. 6 bar) entsprechend DIN 1988 und 4753, Teil 1 und TRD 721 eingebaut werden. • Bei Kaltwasserdruck > 6 bar einen Druckminderer auf max. 6 bar einbauen. • Der Einbau von Spüleinrichtungen vor und nach dem Plattenwärmetauscher im Primär‐ und Sekundärkreis zur Entkalkung bzw.
  • Seite 8: Abmessungen

    Abmessungen Gehäuseabmessungen (Wärmedämmhaube) B x H x T = 366 x 811 x 158 mm...
  • Seite 9: Anschlüsse Vertauschen

    Anschlüsse vertauschen Zum Vertauschen der Anschlüsse der FRISTAR3 wird ein neues Ventil 01/FSV-L benötigt. Ausführung Ausführung „Pumpe links“ „Pumpe rechts“ Anschlussstecker Pumpe Vorgangsweise: 1. Abmontage der Rohrstücke 1 - 4 samt Pumpe vom Wärmetauscher. 2. Ausbau von Pumpe Ventil. Pumpe lagerichtig wieder einbauen. Neues Ventil FSV-L einbauen. 3.
  • Seite 10: Montage

    Montage • Die Frischwasserstation darf nur senkrecht montiert werden. • Montage mit dem Wärmetauscher oben/über dem Regler (laut Abbildungen) wird empfohlen. • Haube nach vorne abziehen. • Bei Bedarf: Anschlüsse rechts/links vertauschen (siehe Kapitel „Anschlüsse vertauschen“ - Son- derzubehör benötigt!). •...
  • Seite 11: Anschluss Einer Zirkulationsleitung

    Zirkulationspumpe Primärkreispumpe Zirkulationspumpe (Optional) Bei Anschluss einer externen Zirkulationspumpe direkt am FRISTAR3-WP-Regler arbeitet diese im Pulsbetrieb. Wird Wasser gezapft (einmalig oder dauerhaft) läuft die Zirkulationspumpe, bis die Temperatur am Sensor T die Solltemperatur (Potentiometer an der Vorderseite des Reglers) mi-...
  • Seite 12: Kaskadenschaltung

    Kaskadenschaltung Da die FRISTAR3-WP für eine maximale Wasserentnahme von 30 l/min ausgelegt ist, können bei ei- ner größeren Warmwasserentnahme mehrere Frischwasserstationen in Kaskadenschaltung verwen- det werden. Das erste Modul ist direkt durchflossen, alle anderen Stationen werden bei Bedarf durch Sperrventile zugeschaltet.
  • Seite 13: Regelung Mit Uvr67

    Regelung mit UVR67 Schritt-für-Schritt-Anleitung Ebene/Menü Fachmann-Menü Passwort 32, Experten-Menü PW 64 Experte   Übernahme des Volumenstroms am Sensor FTS9- Ext. Sensoren 150DL als EXT-Eingang 1. Bei Einsatz eines FTS5- 85DL wird als DL-Bus Index 7 angegeben. Experte   Sensormenü Übernahme von EXT-Eingang 1 am Sensor S1. ...
  • Seite 14: Regelung Mit Frei Programmierbaren Reglern

    Ventil. Die zugehörigen Ein- und Ausschaltschwellen sollten ähnlich wie die für die UVR67 gewählt werden. Kaskadenschaltung mit Zirkulationsleitung Prinzipschema bei Aktivierung der Zirkulationspumpe mit dem FRISTAR3- WP-Regler Abbildung mit Frischwasserstationen Ausführung „Pumpe rechts“ Zirkulationspumpe Die Zirkulationspumpe wird nur an die immer bereitstehende FRISTAR3-WP angeschlossen.
  • Seite 15: Prinzipschema Bei Aktivierung Der Zirkulationspumpe Mit Einem Anderen Schaltgerät

    Kaltwasserzuleitung angeschlossen werden. Dabei muss aber sichergestellt sein, dass der Durchfluss der Zirkulationsleitung größer als der Min- destdurchfluss des Volumenstromsensors in der FRISTAR3-WP ist (2l/min bzw. 120l/h). UVR67 Soll die Zirkulationspumpe auch temperaturabhängig geschaltet werden, sind maximal 3 FRISTAR3- WP-Module möglich.
  • Seite 16: Datentransfer Mit Cora-Dl

    Datentransfer mit CORA-DL Der FRISTAR3-Regler besitzt einen Anschluss für CORA-DL (elektrischer Anschluss auf Seite 19). Da- mit ist es möglich, diverse Werte auszulesen und vorzugeben. Ebenso ist Datenlogging der Werte möglich. Zur Verwendung von CORA-DL wird am frei programmierbaren Regler das CORA-Gerät FRISTAR3 verwendet.
  • Seite 17: Status

    Status Jedem Zustand ist ein Statuscode zugewiesen. Die Summe der aller aktiven Statuscodes wird unter Index 13 („Status“) ausgegeben. Zirkulationspumpe läuft Freigabe Zirkulation Ventil Reset aktiv Pumpe Antiblockierschutz aktiv Sensor T.Zirkulation: Unterbrechung Sensor T.Zirkulation: Kurzschluss Sensor T.Warmwasser: Unterbrechung Sensor T.Warmwasser: Kurzschluss Sensor T.Kaltwasser: Unterbrechung Sensor T.Kaltwasser: Kurzschluss 1024...
  • Seite 18: Index

    Index DL-Eingänge Über einen DL-Eingang am Regler kann ein Wert vom FRISTAR3-Regler ausgelesen werden. Der Index der jeweiligen Werte ist fix vorgegeben: Index: Messwert: Warmwasser-Isttemperatur T [°C] Kaltwassertemperatur T [°C] Volumenstrom [l/h] Primärtemperatur T [°C] Zirkulationstemperatur [°C] Solltemperatur [°C] Pumpenleistung [%] Ventilstellung [%] Momentanleistung [kW] Gesamtenergie [kWh]...
  • Seite 19: Elektrischer Anschluss

    Die Polung der CORA-DL-Anschlüsse (DL und „Masse“) ist nicht vertauschbar und muss beachtet werden. Sicherheitshinweis Wird die FRISTAR3-WP an eine Elektroinstallation mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schal- ter) angeschlossen, so muss ein pulsstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter des Typs A mit fol- gender Kennzeichnung verwendet werden: Eine Überprüfung mit einem Hochspannungs-Isolationsmessgerät kann zu Schäden an Pumpe, Mi-...
  • Seite 20: Bedienung Des Reglers Und Led-Anzeigen

    Temperaturwahl auf der Vorderseite des Reglers (Potentiometer „Temperatur °C“). Aktivieren Sind beim Start (= Stromgabe) der FRISTAR3-WP beide Temperatursensoren S1 und S2 (siehe „Elek- trischer Anschluss“ auf Seite 19) nicht angeschlossen, startet der Regler im Notbetriebsmodus. Die LED blinkt entsprechend (siehe LED Anzeigen auf Seite 21).
  • Seite 21: Led Anzeigen

    LED Anzeigen Nachfolgend sind die möglichen Anzeigen jeder LED in absteigender Reihenfolge nach Priorität auf- gelistet. Es wird immer nur der oberste (= höchstrangigste) aktive Status angezeigt. Die LED leuchtet in den angegebenen Farben von links nach rechts und wiederholt den Vorgang so- lange der entsprechende Status (und kein höherrangiger) aktiv ist.
  • Seite 22: Technische Daten

    Technische Daten Nennleistung 70 kW min. Durchfluss 2 l/min max. Durchfluss für 65°C Speicher- und 45°C Austrittstemp. 30 l/min max. zulässiger Durchfluss 30 l/min Volumen Plattenwärmetauscher primär/sekundär jeweils 2,2 l Fläche Plattenwärmetauscher 2,7 m max. Betriebsdruck Primärseite (Speicherwasser) 4 bar max.
  • Seite 23: Druckverlustkennlinie Plattenwärmetauscher

    Druckverlustkennlinie Plattenwärmetauscher Pumpenkennlinie (1 kPa = 10 mbar) Die Pumpe arbeitet im Heizungsmodus, d.h. die Pumpe hat bei 5% PWM-Wert die volle Drehzahl. Eine Unterbrechung der PWM-Leitung bewirkt daher volle Pumpendrehzahl. Die 8 angezeigten Kurven beziehen sich auf folgende PWM-Werte: 5% (max.), 20%, 31%, 41%, 52%, 62%, 73%, 88% (min.).
  • Seite 24: Informationen Zur Öko-Design Richtlinie 2009/125/Eg

    Informationen zur Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG Produkt Klasse Energieeffizienz Standby Leistungsauf- Leistungsauf- max. [W] nahme typ. [W] nahme max. [W] FWR33 0,88 / 0,90 1,0 / 3,0 Definitionen laut dem Amtsblatt der Europäischen Union C 207 vom 3.7.2014 Die vorgenommene Einteilung basiert auf der optimalen Ausnutzung sowie der korrekten Anwen- dung der Produkte.
  • Seite 25: Hinweise Für Den Störfall

    Hinweise für den Störfall Die folgenden Ansätze zur Fehlersuche können möglicherweise bei Fehlverhalten helfen, es ist aber jedenfalls vor einem Eingriff in die Frischwasserstation darauf zu achten, dass die Station stromlos ist und keine heißen Temperaturen an den Rohren entstehen können! leuchtet nicht Leuchtet die Status-LED? Stromversorgung prüfen,...
  • Seite 26: Eu-Konformitätserklärung

    Technische Alternative RT GmbH Anschrift: A-3872 Amaliendorf, Langestraße 124 Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller. Produktbezeichnung: FRISTAR3 / FRISTAR3-WP Markennamen: Technische Alternative RT GmbH Produktbeschreibung: Frischwasserstation Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinien:...
  • Seite 28: Garantiebedingungen

    5. Die mangelhaften Teile sind an unser Werk einzusenden, wobei eine Kopie des Kaufbelegs beizulegen und eine genaue Fehlerbeschreibung anzugeben ist. Die Abwicklung wird beschleunigt, wenn eine RMA- Nummer auf unserer Homepage www.ta.co.at beantragt wird. Eine vorherige Abklärung des Mangels mit unserem technischen Support ist erforderlich.

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